Ganz schön sportlich – 10 Wanderungen auf der Schwäbischen Alb

Wander-Collection von Schwäbische Alb

Mutter Natur hat auf unserem Planeten unzählige traumhafte Plätze erschaffen. Ganz besonders Mühe gegeben hat sie sich auf der Schwäbischen Alb. Und das Mittelgebirge, früher oder später auch gemeinsam mit dem Menschen, so zu einer einzigartigen Landschaft geformt: sanfte Hochplateaus, dichte Wälder, tief eingeschnittene Flusstäler und aussichtsreiche Felsen. Und wo Täler und Felsen sind, da geht es auch mal steil hinauf – perfekt geeignet für sportliche Wanderer.

Wenn du dich auf eine Wanderung in der Region begibst, wird dir das auch gleich ins Auge stechen. Vor allem Wasser, erst in Form eines tropischen Meeres, dann der jungen Donau, prägte die Region. Es entstand der Albtrauf, ein eindrucksvolles Hochplateau und mit ihm unzählige Karsthöhlen. Beide schenken den ohnehin schon spektakulären Wanderungen, die du dort unternehmen kannst, unvergessliche Höhepunkte. Seit fast 40.000 Jahren kommen Menschen in die wilden Täler und besteigen die rauen Hochflächen. So blickt man hier auf eine beeindruckende Geschichte zurück.

Diese Collection nimmt dich mit auf eine Reise durch die Geschichte und schönsten Abschnitte der Schwäbischen Alb. Auf mehreren Themenwegen geht es durch eindrucksvolle Felsentäler, über weitläufige Wacholderheiden und durch bunt gefärbte Mischwälder. Es erwarten dich atemberaubende Aussichten und die ein oder andere für die Region typische Einkehrmöglichkeit.

• Erwandere das traumhafte „Revier des Löwen“ und erfahre alles rund um das sagenumwobene Staufergeschlecht bei deiner Löwenpfad-Tour.
• Begib dich auf die Eiszeitpfade und lass dich von geschwungenen Flusstälern, türkisblauen Quellen, erstaunlichen Felsen und geheimnisvollen Höhlen verzaubern.
• Erkunde die abwechslungsreichen Pfade und aussichtsreichen Felsen des Grafensteigs Hohenurachsteig und triff dabei auch auf ein Stück Geschichte der Schwäbischen Alb.
• Unternimm einen DonauFelsenLauf durch das Donautal mit seinen markanten Felslandschaften und grandiosen Ausblicken.
• Erfreue dich an lichtdurchfluteten Wäldern, einsamen Hochflächen und den typischen Wacholderheiden, während du zum „Traufgänger” wirst.
• Finde Erholung und Natur pur auf einem der beliebten „hochgehberge“.
• Entdecke auf dem sagenhaften Dreifürstensteig die Streuobstwiesen, ein Top-Geotop und die aussichtsreiche Albkante des Früchtetraufs.
• Mach dich im Zuge der DonauWellen Tour auf in den „schwäbischen Grand Canyon“ und finde Spaß an dem abwechslungsreichen Landschaftsbild der Hochalbpfade.

Was es auch ist, das dein Wanderherz höherschlagen lässt – auf der Schwäbischen Alb (und in dieser Collection) wirst du fündig!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:25
    10,9 km
    3,2 km/h
    390 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Löwenpfade im Landkreis Göppingen bringen dich auf die Spuren des einzigartigen Löwenmenschen. Die Geislinger Felsen-Tour lässt dich auf ihren knapp elf Kilometern traumhafte Ausblicke, ein eindrucksvolles Felsental und ein Stückchen Geschichte erleben. Vom Startpunkt beim SC-Gelände in Eybach wanderst du zunächst im steilen Zickzack hoch zum Anwandfelsen und – traumhafte Aussichten inklusive – weiter am Albtrauf entlang bis zum Eybacher Wahrzeichen, dem Himmelsfelsen. Nachdem du dir ein paar Minuten Zeit genommen hast, um das traumhafte Panorama auf dich wirken zu lassen, steigst du über einen Forstweg bergab ins Eybacher Tal. Für eine Weile geht’s durch den verträumten Ortskern von Eybach und vorbei an einer historischen Kirche. Dann wanderst du wieder leicht bergauf durch das wild romantische Felsental. Markante Treppen führen dich direkt an den eindrucksvollen Felsformationen vorbei. Und nachdem sie dich für einen Moment ins Staunen versetzt haben, zweigst du rechts in Richtung Weiler ab. Auf der Albhochfläche angekommen, führt dich der Weg weiter entlang des Albtraufs bis zum markanten Bismarckfelsen. Dann bringt dich ein schmaler Naturpfad zurück zu deinem Ausgangspunkt.

  • Mittelschwer
    03:16
    10,5 km
    3,2 km/h
    370 m
    370 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Als einer der Eiszeitpfade versetzt dich der Blaubeurer Felsenstieg zurück in eine frühere Zeit. Verteilt auf circa zehneinhalb Kilometer führt er dich durch den traumhaften Talkessel von Blaubeuren, über dicht bewaldete Steilhänge, vorbei an markanten Felsen und grandiosen Aussichtspunkten. Los geht’s in der Nähe des Blaubeurer Bahnhofes. Schon auf den ersten beiden Kilometern deiner Tour erwarten dich zwei echte Glanzstücke: Zum einen eine steil aufragende Felswand mit der beeindruckenden Brillenhöhle, zum anderen das außergewöhnliche Felsengebilde mit dem einprägsamen Namen „Küssende Sau“. Über die Günzelburg und begleitet von einer einmaligen Aussicht wanderst du weiter durch die eindrucksvolle Landschaft, steigst bergab und triffst auf die türkisblaue Karstquelle „Blautopf“ am Rande der Blaubeurer Altstadt.Es geht wieder bergauf. Auf schmalen Pfaden wanderst du erst über den Glas-, dann den Blaufels und schließlich angekommen auf der Albhochfläche schreitest du – mal im und mal am Wald – zum Ortsrand von Sonderbuch. Von dort führt dich ein Waldweg vorbei an der eindrucksvollen Burgruine Rusenschloss und über den Frauenberg zurück nach Blaubeuren.

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  • Mittelschwer
    03:59
    14,1 km
    3,5 km/h
    290 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch der Eiszeitpfad Lauterfelsensteig hat es in sich. Mal schroff und mit grandiosen Ausblicken, mal sanft und lieblich führt er dich durch das Kleine Lautertal und auf die Hochfläche der Alb. Eine Tour, die dir vor allem als sportlicher Wanderer gefallen wird. Denn es geht im ständigen Wechsel auf und ab. Gleich zu Beginn deiner Wanderung wartet ein Aufstieg. Doch oben in Oberherrlingen angekommen, wirst du dafür direkt mit einem tollen ersten Ausblick belohnt. Auch ein Schloss und eine kleine Kapelle schlummern hier oben und sind einen kurzen Besuch allemal wert. Dann geht es wieder bergab – ins felsgeschmückte Lautertal. Seine unzähligen Flusswindungen werden dich genauso beeindrucken, wie die idyllische Lauterquelle. Doch so schön es auch ist, so gemütlich dahin zu flanieren, steht schon der nächste Anstieg an. Erst nach Hohenstein, um dann über die aussichtsreiche Hochfläche nach Weidach zu wandern. Hier kannst du dir ein sonniges Plätzchen suchen, um eine kleine Rast einzulegen. Denn schon kurze Zeit später geht es am oberen Rand des Kiesentals entlang durch einen Wald und schließlich über eine Wacholderheide bergab zurück nach Blaustein.

  • Mittelschwer
    02:37
    8,00 km
    3,1 km/h
    350 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Hohenurachsteig ist Meister darin, Wanderern die schönsten Seiten des UNESCO-Biosphärenreservats Schwäbische Alb zu zeigen. Auf abwechslungsreichen Pfaden geht’s von einem aussichtsreichen Felsen zum nächsten. Und am Ende erwartet dich ein stolzes Stück Geschichte. Dazu darfst du dich gleich zu Beginn der Wanderung auf einen sportlichen Anstieg gefasst machen: Vom Zentrum Bad Urachs geht’s hinauf zu den Hanner Felsen. Und davon gibt es nicht nur einen, nicht zwei, sondern gleich drei. Jeder einzelne – der Vordere, Mittlere und Hintere – belohnt dich für den anstrengenden Aufstieg mit ein paar einzigartigen Aussichten über die Stadt und die Hügellandschaft der Schwäbischen Alb. Und so hüpfst du quasi von einem Hanner Felsen zum nächsten bis du schließlich auf schmale Waldpfade und einen Wiesenweg gelangst. Der nächste Aussichtspunkt ist nicht weit: Du erreichst den Eppenzillfelsen, von wo aus du in der Ferne den Uracher Wasserfall und die Burgruine Hohenurach erspähen kannst. Letztere gilt es auch noch aus der Nähe zu bestaunen. Deshalb steigst du nun auf einem schmalen Pfad entlang der Hangkante ab, kommst dabei an der Kreuzhütte mit Grillplatz vorbei und erklimmst wenig später über einen Sattel den Schlossberg, wo die Burgruine Hohenurach thront. Nimm dir ruhig Zeit, denn hier oben gibt es nicht nur eine traumhafte Aussicht zu entdecken. Wenn du dann soweit bist, wanderst du gemütlich zurück an deinen Ausgangspunkt.

  • Mittelschwer
    03:29
    8,44 km
    2,4 km/h
    250 m
    250 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Tour hat ihren Namen nicht von ungefähr. Auf ihren knapp achteinhalb Kilometern erwarten dich unzählige Felsen, von denen du deinen Blick über die Donau schweifen lassen kannst. Wenn du jeden einzelnen Ausblick in vollen Zügen genießen möchtest, solltest du aber jedenfalls mehr Zeit – etwa vier, statt der hier angegebenen drei Stunden – für die Runde einplanen. Du startest deine Tour am Parkplatz Hofstättle. Der Weg führt dich in östlicher Richtung durch einen lichten Buchenmischwald zum ersten Aussichtspunkt, dem Teufelsloch. Nach einem längeren Wechselspiel zwischen verträumten Waldwegen, schmalen Graswegen durch Ackerflächen und Kieswegen stößt du früher oder später auf die Abzweigung zum Rabenfelsen. Wenn du trittsicher und schwindelfrei bist, kannst du seinen Aussichtspunkt über einen kurzen Abstecher mit Klettercharakter erklimmen. Weil der Felsen aber nicht ungefährlich ist, solltest du das wirklich nur unter den oben genannten Voraussetzungen wagen. Traust du dir das nicht zu, ist das auch nicht schlimm. Es warten noch genügend andere Felsen, deren Aussichtspunkte weniger ausgesetzt, aber mindestens genauso schön sind. So oder so folgst du nach dem Abzweigungspunkt Rabenfelsen einem schmalen Pfad nach Süden. Wenn du genau hinsiehst, kannst du von hier aus noch einmal einen schönen Blick auf den eben passierten Rabenfelsen erhaschen. Dann folgst du Serpentinen, die bald in schmale Pfade übergehen und Kieswegen, die früher oder später in Wäldern münden. Du erreichst die Burghalde, von deren Aussichtspunkt du einen grandiosen Blick auf das Gutensteiner Schloss und die Donau genießen kannst. Über eine letzte Kuppe musst du dich wagen – von da an geht’s bergab. Nach einer Weile bietet sich dir auf dem Kreuzfelsen noch eine letzte Möglichkeit, die Landschaft und das Schloss Gutenstein zu bewundern. Dann wanderst du weiter bergab und erreichst nach kurzer Zeit den Ausgangspunkt der Wanderung.

  • Schwer
    06:11
    17,1 km
    2,8 km/h
    520 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du bist ein richtiger „Traufgänger“? Dann wird dir diese Tour gefallen: Der Felsenmeersteig – die Königstour unter den Traufgängen – lässt dich die Schwäbische Alb mit all ihren wunderbaren Facetten erleben. Verteilt auf eine Länge von stolzen 17 Kilometern. Los geht’s vor den Toren von Burgfelden, von wo aus du dir auf (noch) relativ gemütliche Art und Weise deinen Weg zum ersten Aussichtspunkt, dem Böllat, bahnst. Der 920 Meter hohe Gipfel schenkt dir eine unglaubliche Aussicht auf die umliegende Landschaft – bei gutem Wetter sogar bis zum dunklen Rücken des Schwarzwaldes – und spornt dadurch an, weiterzuwandern und noch mehr zu entdecken. Gut, dass unterwegs viele weitere Highlights warten.Eine Weile läufst du bergab und triffst dabei auf die uralten Mammutbäume, die kein schlechtes Fotomotiv abgeben. Dann steigt der Weg wieder an und du landest – knappe fünf Kilometer nach Beginn deiner Tour – auf dem restaurierten Bergfried der ehemaligen Schalksburg. Schon vom Plateau allein staunst du nicht schlecht über die Aussicht, die sich dir bietet. Den Turm zu erklimmen, zahlt sich aber definitiv ebenso aus. Dann folgt auch gleich ein längerer Wechsel zwischen kleineren Auf- und Abstiegen. Dabei läufst du durch das so genannte Felsenmeer, Namensgeber dieser Wanderung und ein unvergleichliches Naturschauspiel aus riesigen Felsformationen mitten im Wald. Ein letztes Mal musst du bergauf wandern – und das gleich ordentlich. Oben angekommen erwartet dich aber eine herrliche Landschaft mit den für die Region typischen Wacholderheiden. Genieße die Ruhe hier oben am Heersberg, bevor du dich, begleitet von einem wunderbaren Panorama, zurück nach Burgfelden begibst.

  • Mittelschwer
    04:16
    13,3 km
    3,1 km/h
    540 m
    550 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Jeder kennt das Sprichwort: „Das Beste kommt zum Schluss“. Nur nicht dieser Premiumwanderweg: Er bietet dir gleich mehrere grandiose Highlights. Direkt zu Beginn, während der gesamten Tour und, ja, auch am Ende. Dazu beginnst du am Startpunkt der Tour, dem Wanderparkplatz Hörnle, erst einmal in Richtung Süden zu wandern. Über einen breiten Waldweg erreichst du die Burg Teck, das erste Highlight deiner Wanderung. Wenn du möchtest, kannst du hier schon eine erste Pause einlegen und dir eine Erfrischung gönnen. Jedenfalls solltest du aber den Ausblick für eine Weile auf dich wirken lassen. Dann wanderst du ein Stück der Strecke zurück und anschließend entlang des Albtraufs in Richtung Gelber Felsen, der dir eine grandiose Sicht aufs Lenninger Tal eröffnet. Für eine Weile geht es bergab, dann über einen steilen Serpentinenpfad hinauf auf die Albhochfläche. Schilder führen dich zur mystisch im Wald gelegenen Ruine Rauber, bei der du dir nach dem anstrengenden Aufstieg definitiv eine Pause verdient hast. Wie praktisch, dass es hier auch einen Grillplatz gibt. Bei dem Ausblick hinunter nach Bissingen und zur Teck schmeckt das Essen jedenfalls doppelt gut. Frisch gestärkt, wanderst du dann durch die einzigartige Flora und Fauna des Albrandes in Richtung Osten. Unterwegs triffst du auf einen der letzten aktiven, privaten Friedhöfe Baden-Württembergs und einen schönen Feldweg später auf das Mörike-Haus in Ochsenwang, in dem einst der deutsche Lyriker Eduard Mörike lebte. Auch das ein oder andere Gasthaus kommt dir unter, in das du für eine Rast einkehren kannst. Dann folgt bald auch schon der nächste Höhepunkt – der Felsvorsprung Breitenstein, der dir ein grandioses Panorama auf das Albvorland und die drei Kaiserberge eröffnet. Und von da an geht’s bergab: über den Nordrandweg bis zum Fuße der Schwäbischen Alb. Über einen Serpentinenweg durch den Wald wanderst du bis zum Ortsrand von Bissingen. Ein Highlight hat die Tour noch in petto: Folge der Beschilderung hinauf zum Hörnle, genieße die herrlichen Streuobstwiesen, die du dabei durchquerst und schenke deiner Tour mit dem traumhaften Panorama dort oben einen gebührenden Abschluss.

  • Mittelschwer
    04:09
    13,2 km
    3,2 km/h
    490 m
    490 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Immer dem roten Apfel nach wanderst du am Dreifürstensteig dahin. Die abwechslungsreiche Tour führt dich durch Streuobstwiesen auf den 854 Meter hohen Dreifürstenstein – seines Zeichens markanter Sporn des Albtraufs. Und der ist vom Startpunkt auf der so genannten Olgahöhe auch schon gut zu sehen. Zunächst aber folgst du dem Weg durchs Naturschutzgebiet hinab ins Buchbachtal. Und von dort geht’s bergauf: Der Anstieg auf den Dreifürstenstein ist nicht ohne, aber definitiv jede Anstrengung wert. Es ist der Punkt, an dem ehemals drei Herrschaftsgebiete – das Fürstentum Fürstenberg, das Fürstentum Hohenzollern und das Herzogtum Württemberg – zusammenstießen. Die Aussicht, die sich dir hier heute bietet, ist immer noch königlich. Hast du genügend davon aufgesogen, betrittst du den Albsteig, einen der „Top Trails of Germany“. Ihm folgst du entlang des Traufs, erlebst das Top-Geotop „Bergrutsch am Hirschkopf“ und gelangst durch Wacholderheiden zur Südseite des Farrenbergs.

    Weil du dir an dieser Stelle eine Pause verdient hast, kommt die schön platzierte Liegeschaukel mit Panoramablick zum Talheimer Albtrauf gerade recht. Dann geht es weiter: durch lichten Buchenwald, über Wiesenwege und ausgedehnte Streuobstwiesen – die mit ihren über 40.000 Obstbäumen und der Artenvielfalt zu den schönsten in Europa zählen. Auf idyllischem Weg durch das Naturschutzgebiet Olgahöhe gelangst du beglückt zurück zum Startpunkt der Tour.

  • Schwer
    05:33
    15,5 km
    2,8 km/h
    460 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Bereit, mal eine andere Art des Wellenreitens zu erleben? Die Premiumwege DonauWellen haben alle eins gemein: das sichtbare Auf und Ab im Donaubergland. Das dich zum einen fordert, zum anderen aber auch eine großartige Wanderung garantiert. Besonders die Donaufelsentour, auf die wir dich hier mitnehmen. Sie ist mit ihren knapp 15,5 Kilometern die längste unter den DonauWellen Wanderungen und bringt dich von einem aussichtsreichen Felsen zum nächsten. Zwischendrin darfst du auch das idyllische Durchbruchstal erleben. Los geht’s beim Parkplatz des Knopfmacherfelsen, für den es sich übrigens lohnt, einen Abstecher einzulegen. Er gewährt dir einen traumhaften Talblick zur Donauschleife, in den Beuroner Talkessel zum Kloster Beuron und über das Jägerhaus zum Schloss Bronnen. Wenn du ihn nicht gleich besteigen möchtest, bleibt dafür aber auch am Ende deiner Tour noch Zeit. So oder so beginnt die Tour erst einmal relativ gemütlich. Umso mehr überrascht dich bald ein erster spektakulärer Aussichtspunkt: Vom mächtigen Stiegelesfelsen blickst du hinab auf das Donautal. Bald darauf kommst du an einer kleinen Kapelle vorbei. Viele Höhenmeter hat die Wanderung bis jetzt noch nicht von dir gefordert und nun geht es auch erst einmal ein wenig bergab. Vorbei am Laibfelsen und der Ziegelhütte, die dich gern zu einer Stärkung in ihrem netten Gastgarten einlädt, geht es noch eine Weile so dahin. Dann solltest du dich aber schon bald auf den ersten Anstieg gefasst machen. Dieser führt dich hinauf zur Ruine Kallenberg, einer der bedeutendsten Ruinen im ganzen Donautal. Sie bietet dir einen schönen Aussichtspunkt. Nach einigem Auf und Ab erreichst du das eindrucksvolle Schloss Bronnen. Das ehemalige Jagdschloss der Herren von Enzberg in Mühlheim ist mittlerweile in Privatbesitz und daher leider nur von außen zu bewundern. Über einen steilen Felsenweg bahnst du dir deshalb deinen Weg hinunter zur Bronner Höhle, in der man einst zahlreiche Funde aus der Bronzezeit gemacht hat. An der Jägerhaushöhle wanderst du hinunter zum Gasthaus Jägerhaus und nach der Donauüberquerung wieder hinauf, zurück zu deinem Ausgangspunkt.

  • Mittelschwer
    04:47
    15,1 km
    3,1 km/h
    270 m
    270 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Als Hochalbpfade bezeichnen wir auf der Schwäbischen Alb drei Premiumwanderwege um Meßstetten, die dir allesamt ein Wandererlebnis der besonderen Art bieten. Doch überzeug dich in den schönen Wäldern und typischen Wacholderheiden, zwischen aussichtsreichen Kuppen und überschaubaren Tälern doch einfach selbst.Heute nehmen wir dich mit auf die Hossinger Hochalb. Die gut 15 Kilometer lange Tour verläuft entlang des wunderschönen Albtrauf und sichert dir dadurch ein paar atemberaubende Blicke. Aber alles der Reihe nach. Du beginnst deine Wanderung beim Wanderparkplatz am Fuße des Heimbergs und damit mitten im Grünen. Ohne lang um den heißen Brei zu reden, geht es auch direkt zum Trauf. Daran entlang läufst du bis zum Gräbelesberg. Von hier aus hast du einen weitläufigen Blick, der im Westen über das Albvorland bis zum Schwarzwald, im Osten bis zur Filderebene vor Stuttgart reicht. Außerdem kannst du hier oben auch die Karsthöhle aus Keltischen Zeiten entdecken. Dann geht es auch schon weiter – erst entlang einer Kante, von der aus du auf das östlich gelegene Hossingen blicken kannst, dann hoch auf einen Gipfel. Den des 974 Meter hohen Baienbergs nämlich. Falls dir nach dem Aufstieg nach einer kleinen Pause zumute ist, kannst du es dir auf dem aussichtsreichen Bänkchen gemütlich machen. Über einen Waldweg, das kleine Michelfeld und weite Wiesen geht es dann auch schon weiter, früher oder später kommst du an einem weiteren Rastplatz mit Ruheliegen und einer so genannten Vesperinsel vorbei. Du trittst ein in das kleine Wäldchen namens Fuchsloch von dem aus du einen kurzen Schlenker zur Burg Hossingen wagen kannst. Die historische Wehranlage wurde im zwölften Jahrhundert erbaut. Dank des Dreißigjährigen Krieges ist nicht mehr allzu viel von ihr übrig, ihr Platz, der Steg, der die ehemalige Zugbrücke ersetzt und die Infotafeln lassen dich die damalige Zeit aber trotzdem gut nachempfinden.Ob du dich nun für oder gegen einen Besuch der Burg entscheidest, führt dich der weitere Wegverlauf entlang des Hossinger Ortsrandes und vorbei an der Hossinger Leiter, einem spektakulären Pfad, für den du ebenfalls einen Abstecher einplanen solltest. Dann heißt es noch ein letztes Mal: aufsteigen. Über das Känzele gelangst du wieder zum Parkplatz am Heimberg.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    126 km
  • Zeit
    41:43 Std
  • Höhenmeter
    3 920 m

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