Donau-Panoramaweg – 10 Tage Naturausblicke und Kultureinblicke

Wander-Collection von
Donau Panoramaweg

Saftige Flussauen, dramatische Felsdurchbrüche, idyllische Streuobstwiesen und weite Hügel – auf ihrer Reise durch den Bayerischen Jura und entlang der bergigen Ausläufer des Bayerischen Waldes hat die Donau zweifelsohne eine traumhafte Landschaft erschaffen. Mitten hindurch, immer am Fluss entlang, führt dich der Donau-Panoramaweg von Neustadt an der Donau bis zur Dreiflüssestadt Passau an der deutsch-österreichischen Grenze. Neben herrlichen Naturausblicken erwartet dich in lebendigen Städten und idyllischen Dörfern entlang des Weges auch ein schöner Einblick in die Kultur und Tradition von Ostbayern. Zwischen abgeschiedenen Abschnitten durch Wälder und aussichtsreichen Wegen auf dem Donaudamm besuchst du jahrhundertealte Klöster, schlenderst durch mittelalterliche Gässchen und stehst in verfallenen Burgruinen.

In 10 Tagesetappen begleitet der Donau-Panoramaweg den majestätischen Fluss auf seinem Weg durch Ostbayern bis nach Passau. Dank hervorragend ausgebauter und beschilderter Wanderwege überzeugt die Tour zu jeder Jahreszeit – im Frühjahr wanderst du über duftende Blumenwiesen, im Sommer locken Kiesstrände zu einem Bad in der Donau, im Herbst bewunderst du das bunte Laub der Bäume und im Winter wanderst du durch eine stille, schlafende Landschaft. Außerdem erwartet dich entlang des Wanderwegs eine perfekte Infrastruktur. Der Weg und die einzelnen Etappen lassen sich gut mit Bus und Bahn erreichen und viele Etappen kannst du sogar mit einer Bootsfahrt kombinieren. Auf deinen Wanderungen sorgen freundliche Wirte in Brauhäusern und Gaststätten für dein leibliches Wohl und verwöhnen dich mit zünftiger bayerischer Küche. In den Etappenzielen am Ende der einzelnen Touren hast du jederzeit eine vielfältige Auswahl an Unterkünften – von der einfachen Jugendherberge bis zum eleganten Hotel ist alles dabei.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    06:19
    24,1 km
    3,8 km/h
    200 m
    210 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Startpunkt deiner Wanderung auf dem Donau-Panoramaweg ist Neustadt an der Donau. Die Stadt besitzt bereits seit 1273 Stadtrecht – und damit als erste Stadt in Bayern. Entlang der Abensauen und mit Blick auf weite Hopfengärten führt dich der Weg in Richtung Eining.Kurz bevor du den Ort erreichst, erwartet dich ein historischer Höhepunkt: Nur wenige Meter vom Weg entfernt kannst du das ganze Jahr über die Ruinen des römischen Kastells Abusina besichtigen. Von Einig aus bringt dich die Donaufähre ans andere Ufer, wenn du Lust auf einen Abstecher nach Hienheim und zum Limesturm hast. Wenn du stattdessen lieber direkt deine Wanderung fortsetzten möchtest, bleibst du am rechten Ufer und wanderst direkt an der Donau entlang weiter.Nach der Einmündung der Abens verändert sich die Landschaft und die Donau wird umsäumt von Jurahängen mit Trockenrasen. Der Donau-Panoramaweg folgt den Donauauen weiter in Richtung Weltenburg. Kurz vor dem weltberühmten Donaudurchbruch liegt das Kloster Weltenburg malerisch direkt am Flussufer. In der Klosterschenke kannst du die schmackhaften, hausgebrauten Biere verkosten – immerhin ist es die älteste Klosterbrauerei der Welt und die Tradition kannst du hier auch schmecken.Vom Kloster Weltenburg aus geht es bergauf und hoch über der Donau bis zum Wieserkreuz. Von dem felsigen, aber mit Geländer gesicherten Aussichtspunkt hast du einen spektakulären Blick auf den Donaudurchbruch. Im Etappenziel Kelheim lohnt sich dann noch ein Besuch der Befreiungshalle, die hoch über dem Ort thront.Alternativ zur Wanderung kannst du das Teilstück von Weltenburg nach Kelheim auch per Schiff zurückgelegen. Die Fahrt durch den Donaudurchbruch bietet eine einmalige Sicht auf dieses Naturschauspiel. Bitte informiere dich vor deiner Wanderung, ob eine Schifffahrt aufgrund des unbeständigen Wasserstandes möglich ist. Alle Infos zur Schifffahrt findest du unter schiffahrt-kelheim.de/fahrplan-donaudurchbruch.

  • Schwer
    05:15
    20,1 km
    3,8 km/h
    160 m
    160 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zweite Etappe des Donau-Panoramawegs führt dich von der Altstadt Kelheim für ein kurzes Stück entlang des Main-Donau-Kanals, bis der Kanal bei Kelheimwinzer in die Donau einmündet. Bei Kelheimwinzer lohnt sich auch der Abstecher zur alten Kirche St. Jakob. Die Kirche ist nur wenige Minuten vom beschilderten Wanderweg entfernt und trägt einen markanten und typisch bayerischen Zwiebelturm.Über Herrnsaal wanderst du immer direkt an der Donau entlang bis nach Kapfelberg. Hier steigt der Wanderweg ein wenig an und folgt dem Jurasteig. Oben auf den Talhängen hast du einen schönen Ausblick auf die Donau. Bei Poikam wechselst du ans andere Ufer und erreichst Bad Abbach, dein heutiges Etappenziel. Schon aus der Ferne sichtbar sind hier die Wahrzeichen der Stadt: der Heinrichsturm und die St. Nikolauskirche. Im idyllischen Kurpark oder in der urigen Altstadt kannst du deine Etappe ausklingen lassen. Zur Erholung der müden Beine bietet sich auch ein Aufenthalt in der Kaiser-Therme an.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

    oder
    Mit E-Mail registrieren
  • Schwer
    05:38
    20,4 km
    3,6 km/h
    290 m
    290 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Bad Abbach kommend verläuft der Donau-Panoramaweg zunächst am Donaudamm bevor er nach Passieren von Oberndorf (beim Fußballplatz rechts) nach circa 80 Höhenmetern auf den Jurasteig trifft. Nach insgesamt eineinhalb Kilometern durch Wald und Flur kommst du nach Matting, wo sich Jurasteig und Donau-Panoramaweg endgültig trennen.In Matting lohnt das Flanieren entlang der Straße „An der Donau“. Hier kannst du einen Blick auf die Gierseil-Fähre bei der Badebucht werfen oder in einem der Gasthäuser und Restaurants gemütlich einkehren. Aus Matting hinaus führt dich der Wanderweg erst am Waldrand entlang und dann direkt durch den Wald auf naturbelassenen Wegen über Unterirading nach Pentling. In Pentling war Joseph Ratzinger vor seiner Ernennung zum Papst jahrelang als Seelsorger in der kleinen Kirche St. Johann tätig, die daher heute auch gerne als Papstkirche bezeichnet wird. Unweit der der Kirche führt dich der Weg wieder aus dem Ort hinaus und weiter auf die Hänge des Donautals.Nach einer Weile triffst du auf ein besonders spannendes Wegstück – den schmalen und teils felsenumrahmten zwei Kilometer langen Hangpfad des Naturschutzgebietes Max-Schultze-Steig. Innerhalb des Naturschutzgebietes kommst du auch am Schutzfelsen „Hoppefelsen“ vorbei, der den Namen des Botanikers David Heinrich Hoppe trägt, der während eines Unwetters unter diesem Felsdach Schutz suchte. Der Weg führt schließlich über Großprüfening am Schloss Prüfening vorbei ins Zentrum Regensburgs. Seit 2006 gehört die Regensburger Altstadt mit dem Stadtteil Stadtamhof zum UNESCO-Welterbe.

  • Schwer
    05:33
    21,0 km
    3,8 km/h
    170 m
    190 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nachdem du ausgiebig die historische Altstadt von Regensburg erkundet hast, führt dich der Donau-Panoramaweg über die Steinerne Brücke, das Wahrzeichen von Regensburg, durch Stadtamhof zum Donauradweg. Du folgst dem Radweg ein kurzes Stück und wanderst dann mit toller Aussicht auf dem Donaudamm.Kurz hinter Schwabelweis verlässt du das Ufer und wanderst am Rande des Fellinger Berges bis zum Geopfad Tegernheimer Schlucht – dort erwartet dich ein „Fenster“ zur Erdgeschichte, denn hier treffen gleich drei geologische Großeinheiten aufeinander: das kristalline Grundgebirge, das Schichtstufenland und das südliche Molassebecken.Entlang des Baierweinweges und umsäumt von einzelnen Weinhängen, führt dich die Wanderung weiter nach Donaustauf, wo du einen Abstecher zur Burgruine einplanen kannst. Im Anschluss wanderst du an der St. Salvatorkirche vorbei und triffst auf eines der bedeutendsten Bauwerke des Klassizismus und einen der kulturellen Höhepunkte der Region, die Walhalla von König Ludwig I. Nachdem du den Ruhmestempel ausgiebig erkundet hast, wanderst du – abseits der Donau – nach Sulzbach und querst anschließend ortsauswärts die Staatsstraße. Hier wanderst du bei herrlicher Aussicht auf der Dammkrone und immer an der Donau entlang bis ins Herz der Baierweinregion, nach Bach an der Donau.

  • Schwer
    05:37
    22,0 km
    3,9 km/h
    80 m
    80 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die fünfte Etappe verläuft von Bach an der Donau ohne nennenswerte Höhenunterschiede über Felder und Wiesen am Rande des Donautals entlang. So bietet dir die Wanderung die Gelegenheit, das Donaufeeling mit dem weiten Blick in die Donauebene und dem Vorbeiziehen von Fracht- und Kreuzfahrtschiffen direkt zu erleben.Zwischen Bach an der Donau und Wörth verläuft der Weg bequem und fast ausschließlich auf der ehemaligen Bahntrasse des Walhallabockerls. Das Walhalla-Bockerl verkehrte von 1889 bis 1968 auf Schmalspur-Schienen von Regensburg-Stadtamhof nach Wörth an der Donau. Ihren Namen und ihre Entstehung verdankte die Bahn der an der Strecke liegenden Walhalla bei Donaustauf. Die Strecke des ehemaligen Walhallabockerls verbindet Bach und Frengkofen mit Wiesent und Wörth an der Donau. Hier lohnt ein Abstecher über den neuen Zick-Zack-Weg zum Schloss Wörth mit seinem herrlichen Panoramablick.Nach dem Schlossbesuch verlässt du Wörth in Richtung Tiefenthal. Eine kleine Anhöhe gewährt dir einen herrlichen Blick über die Donau-Altwasserauen. Der Wanderweg führt dich durch Tiefenthal und am Ende der Ortschaft weist dir ein Wegweiser den Weg nach rechts auf einen Feldweg, welcher direkt zur Ortschaft Hofdorf weiterführt.Unterhalb Hofdorfs erreichst du bald das Naturschutzgebiet Gmünder Au. An der Donau gibt es einen kleinen Ansitz, von dem aus sehr gut Wasservögel beobachtet werden können. Der Wanderweg führt dich eine Weile lang durch die malerische Auenlandschaft und schließlich am Donauufer entlang bis ins Etappenziel Kirchroth.

  • Schwer
    05:48
    22,9 km
    4,0 km/h
    50 m
    50 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Startpunkt der sechsten Etappe ist Kirchroth. Ab hier verläuft der Wanderweg auf der Deichkrone – mit wunderbaren Ausblicken auf die Donau und zu den nahen Bergen des Bayerischen Waldes. Links und rechts davon blickst du auf Altwasser und Auwiesen mit seltenen Pflanzen und vielen verschiedenen Tierarten.Schon von weitem grüßt am gegenüberliegenden Ufer die Stadtsilhouette Straubings mit ihren zahlreichen Türmen. Das Zentrum des Gäubodens besticht mit seinem weitläufigen mittelalterlichen Stadtplatz, den imposanten Bürgerhäusern und seinen vielen prächtigen Kirchen aus Romanik, Gotik und Barock. Ab Straubing beginnt das letzte Stück frei fließender Donau in Deutschland. Du wanderst hier durch eine naturbelassene, idyllische Flusslandschaft Richtung Bogen. Kurz vor Bogen lohnt sich dann noch ein kleiner Abstecher nach Oberalteich. In der kleinen Ortschaft kannst du die ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul besichtigen, ein beeindruckendes frühbarockes Gotteshaus aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Anschließend erreichst du das Etappenziel Bogen, die Wiege des Bayerischen Rautenwappens. Was heute in aller Welt mit Bayern verbunden wird, stammt von Gräfin Ludmilla von Bogen aus dem 13. Jahrhundert. Ihr zweiter Mann, Herzog Ludwig von Bayern, hatte ihre Rauten in sein Wittelsbacher Wappen übernommen.

  • Schwer
    08:05
    31,4 km
    3,9 km/h
    160 m
    160 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die siebte Etappe beginnt mit dem Aufstieg zum Bogenberg, dem heiligen Berg Niederbayerns. Er besitzt eine dominierende Lage am Rand der Donauebene, überragt diese um mehr als 110 Meter und bietet daher eine fantastische Aussicht. Wegen seiner besonderen Lage und der Südwest Ausrichtung haben sich dort sehr viele Wärme liebende Tier- und Pflanzenarten angesiedelt und daher ist der Berg als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Außerdem thront die Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche auf dem Gipfel. Sie gilt als eine der ältesten und bekanntesten Marienwallfahrtsorte in Bayern. In unmittelbarer Nähe dazu liegt auch das Kreismuseum mit den besonderen Ausstellungen zur Wallfahrt und zur Geschichte der „Bayerischen Rauten“, die in Bogen ihren Ursprung hatten.Vom Bogenberg führt dich die Route wieder nah an die Donau heran und du wanderst an Pfelling, Waltendorf und Mariaposching entlang nach Metten. Hier erwarten dich im Benediktinerkloster die prächtige Klosterbibliothek und die mächtige Klosterkirche. Der Prälatengarten am Klostergelände ist ideal für eine kleine Pause im Grünen. Wunderbar einkehren lässt es sich nebenan am Marktplatz.Zurück an der Donau führt dich der Donau-Panoramaweg nach Deggendorf immer am Fluss entlang. Hier genießt du das Gelände, das im Zuge der Landesgartenschau mit Donaupark, Uferpromenade, neuer Brücke und Spielplätzen entstanden ist. Zur Stadtmitte und zu den Museen im Kulturviertel sind es dann nur noch wenige hundert Meter. Der Stadtplatz mit dem historischen Rathaus in der Mitte ist das quirlige Zentrum der Hochschulstadt Deggendorf.

  • Schwer
    05:41
    21,4 km
    3,8 km/h
    220 m
    220 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die achte Etappe beginnt im Zentrum von Deggendorf. Von hier aus wanderst du durch das älteste Viertel von Deggendorf hinauf zur Geiersbergkirche, wo du eine fantastische Aussicht über die Donaustadt, die Donau und weite Wiesen und kleine Wälder genießt. Von der Kirche aus überquerst du den Höhenzug des Gailbergs und wanderst dann in Richtung Seebach wieder hinab zum Donauufer. Für Kircheninteressierte führt von Seebach aus ein kleiner Schlenker abseits des Donau-Panoramawegs zur sehenswerten Wallfahrtskirche Halbmeile.Im weiteren Verlauf schmiegt sich der Weg nahe an die Donau und bringt dich zum Klosterort Niederalteich. Auf dem Weg dorthin laden mehrere idyllische und ruhige Badeweiher sowie schöne Uferbereiche an der Donau zu einer kleinen Erfrischung am Wasser ein – vergiss also im Sommer am besten nicht deine Badesachen.Für das eindrucksvolle Kloster Niederaltaich kannst du ruhig ein wenig mehr Zeit einplanen, um die Kirche zu bestaunen, im Klosterladen zu stöbern und in der Klosterschenke zu speisen. Wenn du noch tiefer in die Geschichte des Klosters eintauchen möchtest, solltest du dich am besten zu einer Führung anmelden.Der Donau-Panoramaweg verlässt Niederalteich in östlicher Richtung und über malerische Feld- und Wiesenwege strebst du dem Etappenziel Winzer zu. Winzer ist bereits von Weitem sichtbar, denn die markante Burgruine erhebt sich hoch aus dem Donautal.

  • Schwer
    06:18
    23,8 km
    3,8 km/h
    220 m
    230 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Startpunkt der neunten Etappe ist die gemütliche Ortschaft Winzer. Mit schönem Blick auf die Ausläufer des Bayerischen Waldes im Norden schlenderst du auf dem flachen Wanderweg am Donauufer entlang. Nach rund acht Kilometern führt dich der Donau-Panoramaweg über die Uferpromenade von Hofkirchen. Hier betrittst du das Passauer Land und der Ort eignet sich mit seinen Gasthäusern perfekt für eine gemütliche Einkehr.Im weiteren Verlauf führt die gesamte Strecke unmittelbar an der Donau entlang – herrliche Ausblicke inklusive. Auf dem Weg nach Vilshofen erhebt sich bald am nördlichen Ufer der Donau die Burgruine Hilgartsberg. Der Abstecher hinauf zur Ruine lohnt sich, denn die Burg ist recht gut erhalten und der Blick von der Mauer hinab ins Tal ist schlicht malerisch. Die Überreste der mittelalterlichen Burganlage sind heute Kulisse vieler Veranstaltungen und außerdem hat an jedem ersten Sonntag im Monat das Schlosscafé mit kleinem Museum geöffnet.Weiter geht es zur kleinen Dreiflüssestadt Vilshofen an der Donau. Das charmante Städtchen am rechten Donauufer hat viel zu bieten – vom Kulturerlebnis mit hochkarätigen Veranstaltungen und dem Kloster Schweiklberg bis hin zu echt bayerischem Lebensgefühl mit Bier aus der örtlichen Brauerei.Bei Vilshofen verläuft der Weg über die bewaldeten Hänge der Donauleiten oberhalb des Flusses, bevor er kurz vor Windorf wieder an das Ufer hinab führt. In Windorf angekommen, kannst du den Abend auf der Donauinsel ausklingen lassen. Die Windorfer Insel ist die längste Flussinsel Deutschlands und steht aufgrund der besonderen Artenvielfalt unter Naturschutz. Hier kannst du am Flussufer sitzen und einfach die Aussicht genießen.

  • Schwer
    07:02
    25,9 km
    3,7 km/h
    350 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der zehnten und damit letzten Etappe des Donau-Panoramawegs wanderst du von Windorf nach Passau. Der Weg führt am Donauufer entlang, von wo aus du einen schönen Blick auf die längste Flussinsel Deutschlands genießen kannst. Wenn du dir ein wenig Zeit nimmst und Glück hast, dann kannst du hier am Ufer Wasserschildkröten beobachten.Der Donau-Panoramaweg führt dich gemächlich direkt am Ufer des Flusses entlang weiter flussabwärts. Die Landschaft auf dem heutigen Abschnitt ist von Streuobstwiesen und Weiden ländlich geprägt. Entlang des Weges laden zahlreiche Biergärten zur Rast ein, bevor du Schalding erreichst.Nach Schalding führt dich der Wanderweg in das Hinterland der Donau. Hier wanderst du auf Waldwegen über einen Hügelzug. Durch den idyllischen Stadtpark Freudenhain geht es wieder hinab zur Donau. Ein letzter Aufstieg und du stehst an der Veste Oberhaus hoch über Passau. Dein Blick schweift über die Stadt und über Donau, Ilz und Inn, die hier zusammenfließen und die Reise gemeinsam fortsetzen. Von hier oben kannst du eine Besonderheit der Flüsse bestaunen: Das Wasser des Inns ist türkisgrün, das Wasser der Donau tiefblau und die Ilz ist nahezu schwarz. Wenn die Flüsse hier ineinander strömen, vermischen sich die drei Farben nicht gleich, sondern fließen als Donau für viele Kilometer dreifarbig weiter.Als Abschluss deiner Tour auf dem Donau-Panoramaweg kannst du dann noch durch die malerischen Gässchen von Passau streifen, die beeindruckende Barockarchitektur bewundern und das italienische Flair der Stadt genießen. Am Dreiflüsseeck sagst du der Donau dann Lebewohl, bevor du deine Heimreise antrittst.

Dir gefällt diese Collection? Teil sie mit deinen Freunden!

Dir gefällt vielleicht auch

NATOUR-GUIDE – lebendige Flüsse erleben
Wander-Collection von
KYOCERA Document Solutions
Kurztrip – Rennrad fahren im Spreewald
Rennrad-Collection von
komoot
Donau-Panoramaweg – 10 Tage Naturausblicke und Kultureinblicke
Wander-Collection von
Donau Panoramaweg