Altmühltal Panoramaweg – 10 Tage in Bayerns größtem Naturpark

Wander-Collection von
komoot

Mitten durch die massive Kalksteinplatte des Fränkischen Jura hat sich die Altmühl im Laufe der Jahrtausende ein tiefes Tal gegraben. Zu beiden Seiten des Flusses ragen die Hänge auf und zerklüftete Felsen thronen hoch über dem Tal. Der Altmühltal Panoramaweg führt dich vom Altmühlsee am Rande des Fränkischen Seenlands mitten durch das malerische Flusstal und du begleitest die Altmühl auf ihrer langen Reise hin zur Donau. Dabei erklimmst du die bewaldeten Hänge, erkundest fossilienreiche Steinbrüche, entdeckst steinzeitliche Höhlen, besuchst malerische Städtchen und beeindruckende Burgruinen. Vor allem werden dich aber die zahllosen Aussichtspunkte hoch über dem Tal begeistern, die dir tiefe Einblicke in die malerische Landschaft bieten.

Auf dem rund 215 Kilometer langen Altmühltal Panoramaweg wanderst du in zehn Tagesetappen von Gunzenhausen am Altmühlsee immer am Verlauf der Altmühl entlang bis nach Kelheim an der Donau. Dabei durchquerst du den Naturpark Altmühltal, den größten Naturpark Bayerns. Auf Feldwegen, Wanderpfaden und auch auf einigen schmalen Steigen führt dich der beschilderte Fernwanderweg durch abwechslungsreiche Landschaften aus Wiesen, Wacholderheiden und dichten Wäldern.

Einige Etappen sind deutlich länger als 20 Kilometer und richten sich damit vor allem an ausdauernde Wanderer. Da entlang der Etappen aber zahlreiche gemütliche Dörfer und Städtchen liegen, kannst du die langen Etappen auch problemlos auf zwei oder mehr Tage aufteilen. Außerdem sind alle Etappenorte auch bequem per Bus oder Bahn zu erreichen. So kannst du dir aus deinen Lieblingsabschnitten des Altmühltal Panoramawegs deine persönliche Fernwanderung zusammenstellen oder auch einzelne Etappen als Tagestour absolvieren. Alle Fahrpläne für Busse und Bahnen im Altmühltal findest du unter bayern-fahrplan.de.

Ob du nun alle zehn Etappen vom Altmühlsee bis zur Donau wanderst oder nur einzelne Abschnitte genießen möchtest, das Altmühltal wird dich mit seiner malerischen Natur in jedem Fall in den Bann ziehen.

Auf der Karte

Alle Etappen des Altmühltal Panoramawegs

  • Mittelschwer
    03:44
    13,9 km
    3,7 km/h
    230 m
    70 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    In Gunzenhausen, südlich vom weitläufigen Altmühlsee, beginnt deine Wanderung durchs Altmühltal. Vom Bahnhof aus folgst du dem Weg durch die historische Altstadt und bald breitet sich eine weite Landschaft vor dir aus. In ihrem Mittellauf schlängelt sich die Altmühl noch als kleiner Wiesenfluss durch eine offene Hügellandschaft – erst einige Kilometer weiter flussabwärts erwarten dich die dramatischen Talhänge und Felsformationen.

    So schlenderst du auf dieser Etappe auf kaum befahrenen Straßen, ruhigen Feldwegen und schönen Wanderpfaden über die sanften Hügel des Fränkischen Seenlands. Im Sommer blühen hier unendliche Meere aus Rapsblüten und verströmen ihren unverwechselbaren Duft.

    Nach einer Weile kannst du in der Ferne bereits einen markanten Höhenzug über den Feldern aufragen sehen. Dabei handelt es sich um die ersten Ausläufer der Fränkischen Juraplatte, die von der Altmühl auf ihrer Reise zur Donau durchflossen wird. Dein heutiges Ziel ist Spielberg. Das Dorf und das gleichnamige Schloss liegen direkt am Übergang zum Fränkischen Jura.

    Anreise: Von München, Nürnberg oder Würzburg mit dem Zug bis nach Treuchtlingen. Dort Umstieg in die Regionalbahn bis zum Etappenstartpunkt Gunzenhausen.

    Abreise: Buslinie 646 direkt von Spielburg aus bis zum Startpunkt Gunzenhausen. Hier hast du wieder Anschluss an die Regionalbahn. Beachte, dass der Bus nur von Montag bis Samstag fährt.

  • Schwer
    08:40
    30,8 km
    3,5 km/h
    560 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Spielberg, Startpunkt der zweiten Etappe, liegt direkt am Rande der Fränkischen Juraplatte. Dementsprechend wird es ab heute langsam bergiger. Gleich zu Beginn erwartet dich ein sanfter Anstieg auf einen bewaldeten Höhenzug. Du folgst dem Verlauf des Bergrückens bis zum Gelben Berg. Dabei handelt es sich um eine markante und unbewaldete Bergkuppe. Von den Trockenwiesen auf dem Gelben Berg hast du daher eine fantastische Aussicht auf die unter dir liegende Hügellandschaft.

    Wenn du dich am Panorama satt gesehen hast, folgst du dem beschilderten Altmühltal Panoramaweg weiter in Richtung Süden. Der Weg verläuft direkt am Waldrand entlang und du genießt die schöne Aussicht über eine offene Felderlandschaft. Nach einem kleinen Waldabschnitt erreichst du die Gemeinde Wolfsbronn, wo du in einem Gasthaus eine Rast einlegen kannst.

    Kurz darauf erwartet dich ein einzigartiges Naturerlebnis. Mitten im Wald triffst du auf die steinerne Rinne. Auf einem knapp ein Meter hohen und moosüberwucherten Steinwall flitzt ein Wasserlauf in einer Rinne talwärts. Das erstaunliche daran: Die steinerne Rinne entstand ohne menschliches Zutun. Das sehr kalkhaltige Wasser hinterlässt jährlich winzige Kalkablagerungen und so wuchs der Wall über Jahrhunderte zu seiner heutigen Größe.

    Auf deinem weiteren Weg wanderst du durch stille Wälder und bei schöner Aussicht an hügeligen Wiesen entlang. Im Etappenziel Treuchtlingen angekommen triffst du auch wieder auf die Altmühl, die hier friedlich durchs Tal zieht.

    Wenn dir die Etappe mit über 30 Kilometern zu lang ist, dann kannst du sie auch auf zwei Tage aufteilen. Als guter Zwischenstopp eignet sich Auernheim, das du nach rund 20 Kilometern passierst.

    Anreise: Regionalzug von München, Nürnberg oder Würzburg bis nach Treuchtlingen. Hier steigst du in die Regionalbahn nach Gunzenhausen um. Von dort fährt von Montag bis Samstag die Buslinie 649 bis zum Startpunkt Spielberg.

    Abreise: Der Bahnhof Treuchtlingen bietet Bahnverbindungen zum Startpunkt Gunzenhausen sowie nach München, Ingolstadt, Würzburg und Nürnberg.

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  • Mittelschwer
    04:34
    16,2 km
    3,6 km/h
    330 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Treuchtlingen befindet sich direkt am Beginn des Altmühltals und so kannst du dich auf der dritten Etappe auf die traumhafte Landschaft freuen. Zunächst geht es noch über die offene Wiesenlandschaft auf der Talsohle, bevor du bei Dietfurt steil am Talhang aufsteigst.

    Hoch über dem Tal wanderst du auf Waldwegen und kannst zwischen den Bäumen hindurch immer wieder Blicke hinab auf die Altmühl werfen. Bald erblickst du eine markante Burg am Flussufer: Burg Pappenheim.

    Hier führt dich der Wanderweg hinab zur Burg und zur gleichnamigen Stadt. Zum Glück ist die heutige Etappe mit 16 Kilometern nicht ganz so lang und so bleibt dir ausreichend Zeit für eine Erkundung der Burgruine und des Burgmuseums. Außerdem finden sich verschiedene Gasthäuser in Pappenheim, die sich perfekt für eine mittägliche Rast eignen.

    Anschließend geht es wieder am Talhang hinauf und bei herrlicher Aussicht bis zum Etappenziel Solnhofen.

    Anreise: Treuchtlingen erreichst du direkt mit dem Regionalzug aus Nürnberg, Ingolstadt und München.

    Abreise: Solbhofen verfügt über einen eigenen Bahnhof. Von dort bringt dich der Regionalzug zurück zum Startpunkt Treuchtlingen oder weiter nach Nürnberg, Ingolstadt und München.

  • Schwer
    05:18
    18,5 km
    3,5 km/h
    410 m
    470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der vierten Etappe des Altmühltal Panoramawegs macht der Fernwanderweg seinem Namen ganze Ehre: Auf dem Weg zwischen Solnhofen und Dollnstein wirst du mit unzähligen Ausblicken auf das romantische Tal verwöhnt.

    Direkt zu Beginn erwartet dich eins der größten Höhepunkte der gesamten Wanderung. Gleich hinter Solnhofen führt der Weg an den Zwölf Aposteln entlang. In einer weiten Flussbiegung ragen hier nämlich zwölf gewaltige, weiße Kalksteinfelsen aus dem grünen Hang empor und erscheinen als stumme Wächter des Altmühltals – ein erhabener Anblick.

    Nachdem du bei Eßlingen den Fluss überquert hast, wanderst du an einem Steinbruch entlang und über einen eindrucksvollen Höhenzug. Auf der anderen Seite erwartet dich im schmalen Gailachtal das beschauliche Mörnsheim mit verschiedenen Gasthäusern und einer spannenden Burgruine.

    Aussichtsreich geht es über einen weiteren Bergrücken, bevor du bei Altendorf wieder das Altmühltal erreichst. Hier verläuft der Wanderweg weiter am Talhang entlang bis zum Etappenziel Dollnstein.

    Anreise: Solnhofen liegt direkt an der Bahnstrecke der Altmühlbahn und wird direkt aus München, Nürnberg und Ingolstadt angefahren.

    Abreise: Auch in Dollnstein hält die Altmühbahn und bringt dich entweder zurück zum Stratpunkt Solnhofen oder fährt dich weiter nach München, Nürnberg und Ingolstadt.

  • Schwer
    05:31
    19,2 km
    3,5 km/h
    420 m
    410 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die fünfte Etappe des Fernwanderwegs folgt einigen malerischen Biegungen des Altmühltals und führt dich zu weiteren geologischen Highlights. Schon wenige Meter vom Startpunkt Dollnstein entfernt kannst du zerklüftete Trockenhänge bewundern. Von hier aus wanderst du nah an der Altmühl entlang über schöne Flusswiesen.

    Langsam steigt der Weg an und führt dich auf malerischen Waldpfaden durch den steilen Talhang. An vielen Stellen gibt es Aussichtspunkte, an denen du den Blicks ins schmale Altmühltal genießen kannst. Erst bei Obereichstätt verlässt der beschilderte Weg das Tal und führt dich hinauf zu einem alten Steinbruch. In dieser Kalksteingrube wurden im Laufe der Zeit unzählige, bahnbrechende Fossilien entdeckt. Daher wurde er nach seiner Schließung zu einem Besuchersteinbruch ausgebaut. Du kannst hier auf eigene Faust – und mit geliehenem Werkzeug – auf Fossiliensuche gehen. Mit ein wenig Glück findest du vielleicht einen versteinerten Ammonit oder Trilobit, die vor Millionen von Jahren durchs Jurameer schwammen.

    Nach deinem Besuch im Steinbruch wanderst du auf dem Eichstätter Höhenweg mit herrlicher Aussicht bis zum Etappenziel Eichstätt. Hier angekommen, lohnt sich ein Bummel durch die Stadt und ein Besuch der Burg.

    Anreise: Aus Nürnberg, München und Ingolstadt fährt der Regionalzug Altmühlbahn direkt nach Dollnstein.

    Abreise: Vom Bahnhof Eichstätt Stadt fährt dich die Bayerische Regionalbahn nach Eichstätt Bahnhof, wo du in den Regionalzug nach Dollnstein, München, Ingolstadt und Nürnberg umsteigen kannst.

  • Schwer
    08:41
    30,2 km
    3,5 km/h
    690 m
    720 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die sechste Etappe des Altmühltal Panoramawegs beginnt im malerischen Eichstätt. Von hier aus geht es bergauf über ein weitläufiges Hochplateau am Rande des Altmühltals. Schon bald führt der Wanderweg wieder hinab ins Tal und du wanderst am Waldrand oberhalb des Fluss entlang.

    Der Wanderweg zweigt schließlich aus dem Tal ab und nachdem du durch eine weite Wachholderheide geschlendert bist, betrittst du einen dichten Wald. Erst geht es steil bergauf und dann im sanften Auf und Ab durch den Forst. Nach einer Weile öffnet sich der Wald einer offenen Felderlandschaft und es geht hinab nach Rieshofen, das in einer flachen, weitläufigen Talbiegung liegt. Der urige Gasthof Bauer lädt hier zu einer ausgiebigen Pause bei zünftiger Hausmannskost.

    Mit frischer Energie wanderst du am Fluss weiter und steigst dann zur Gungoldinger Heide auf. Das Naturschutzgebiet ist heute eins der größten Wachholderheiden im Altmühltal. Früher bedeckten solche Heideflächen die weiten Flussniederungen und Hochflächen rund um das Tal.

    Von der Heide aus führt dich der Wanderweg hinab, über den Fluss und hinauf zur Arnsberger Leite, einer der schönsten Felsformationenen im gesamten Altmühltal. Der Ausblick von den Felsen hinab ins Tal ist schlicht grandios. Nach einer weiteren Flussüberquerung erreichst du schließlich das Etappenziel Kipfenberg.

    Mit 30 Kilometern Länge gehört die sechste Etappe zu den längsten Touren des Altmühltal Panoramawegs. Wenn dir die Strecke zu lang ist, kannst du sie auch auf zwei Tage aufteilen und in einem der Örtchen entlang der Route eine Übernachtung einplanen.

    Anreise: Mit dem Regionalzug fährst du von München, Nürnberg oder Ingolstadt bis nach Eichstätt Bahnhof. Hier steigst du in die Bayerische Regionalbahn BRB um, die dich zum Startpunkt Eichstätt Stadt bringt.

    Abreise: Die Buslinie 9232 bringt dich zurück zum Bahnhof Eichstätt Stadt, wo du auch wieder Anschluss an die Bayerische Regionalbahn BRB hast.

  • Schwer
    07:15
    25,7 km
    3,5 km/h
    520 m
    540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die siebte Etappe des Altmühltal Panoramawegs verläuft durch den schmalsten und felsigsten Teil des Altmühltals. Von Kipfenberg aus schlängelt sich der Wanderweg zunächst über einen bewaldeten Bergrücken. Besonders an heißen Sommertagen spenden die Bäume kühlen Schatten und im Winter verzaubert dich die einzigartige Stille des schlafenden Waldes.

    Nach einigen Kilometern geht es wieder bergab und nach Unterquerung der Autobahn A9 erreichst du das gemütliche Städtchen Kinding mit seinen verschiedenen Gasthäusern und Restaurants. Nach einer ersten, kurzen Pause führt dich der Weg einmal quer durchs Tal und hinauf zur Kindinger Klause. Dabei handelt es sich um ein Felsvordach, unter dem schon Steinzeitmenschen Schutz gesucht haben. Auf schmalen Waldpfaden wanderst du weiter bis zu einem weiteren geologischen Höhepunkt: das Felsentor bei Emmendorf. Rund um das Felsentor findest du in den Talhängen außerdem weitere, spannende Höhlen.

    Im Anschluss geht es hinab ins Tal. Eine weite Wiesenlandschaft öffnet sich vor dir und du wanderst direkt am Fluss entlang bis zum Kratzmühlsee, der sich perfekt für einen Badestopp eignet. Außerdem lädt das Restaurant am Ufer zu einer Pause ein. Der letzte Abschnitt des Tages führt dich am Talhang hinauf und bei schöner Aussicht bis zum Etappenziel Beilngries.

    Anreise: Am besten fährst du von München, Nürnberg oder Ingolstadt bis Eichstätt Bahnhof und steigst hier in die Bayerische Regionalbahn BRB um, die dich zum Bahnhof Eichstätt Stadt fährt. Hier nimmst du die Buslinie 9232 bis zum Startpunkt Kipfenberg. Weitere Busverbindungen findest du auch unter bayern-fahrplan.de.

    Abreise: Von Beilngries aus fährt dich der Bus 9232 zurück zum Startpunkt Kipfenberg. Wenn du hier stattdessen deine Tour beenden möchtest, kannst du vom ZOB aus mit verschiedenen Buslinien direkt in Richtung Ingolstadt fahren und hier in den Zug umsteigen.

  • Mittelschwer
    03:26
    11,9 km
    3,5 km/h
    280 m
    300 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die achte Etappe ist mit ihrer Länge von zwölf Kilometern eine echte Genusstour. Von Beilngries aus steigst du gemütlich zum Arzberg auf und genießt dabei bereits schöne Ausblicke auf die Stadt und den Main-Donau-Kanal.

    Der Arzberg ist ein breiter Bergrücken, der im Norden vom Main-Donau-Kanal und im Süden von der Altmühl umflossen wird. So hast du auf dem Wanderweg immer mal schöne Aussichten auf den Kanal und mal auf den Fluss. Besonderer Höhepunkt der heutigen Tour ist der stillgelegte Steinbruch Köttingwörth. Hier kannst du wie an kaum einer anderen Stelle im Altmühltal die verschiedenen Gesteinsschichten der Fränkischen Juraplatte bewundern. Der Steinbruch ist jederzeit zugänglich, du solltest dich bloß von den bröckeligen Abbruchkanten fernhalten.

    Vom Steinbruch aus wanderst du vom Arzberg hinab ins Altmühltal und folgst dem Flusslauf bis zum Etappenziel Dietfurt, wo die Altmühl in den Main-Donau-Kanal mündet. Fortan setzen Kanal und Fluss die Reise bis zur Donau gemeinsam fort.

    Anreise: Der ZOB Beilngries wird von zahlreichen Buslinien von Bahnhöfen aus den Nachbarstädten angefahren. Am besten suchst du dir deine Lieblingsverbindung unter bayern-fahrplan.de aus. Eine der schnellstens Verbindungen ist der Regionalbus 9226, der dich von Ingolstadt aus zum Startpunkt bringt.

    Abreise: Von Dietfurt aus fährt dich die Buslinie 515 zurück zum Startpunkt. Alternativ bringt dich der Bus 515 nach Neumarkt in der Oberpfalz oder der Bus 547 nach Parsberg, wo du jeweils in den Zug umsteigen kannst.

  • Schwer
    06:57
    24,1 km
    3,5 km/h
    520 m
    560 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch wenn der Lauf von Altmühl und Main-Donau-Kanal im weiteren Verlauf stark begradigt wurde, ist die Landschaft auf der neunten Etappe nicht minder eindrucksvoll. Vom Startpunkt Dietfurt aus windet sich der Wasserlauf durch ein schmales Tal mit hoch aufragenden Talhängen.

    Zunächst wanderst du auf schönen Flusswiesen direkt am Ufer entlang. Bald führt dich der Wanderweg steil durch ein Waldstück bergauf und weiter zum Aussichtspunkt am Rosskopf. Von hier oben hast du einen traumhaften Blick auf das malerische Tal und den wiesengesäumten Kanal.

    Nach einem kurzen Schlenker hinab ins Tal verläuft der Altmühltal Panoramaweg gleich wieder bergauf zum beschaulichen Obereggersberg. Der Besuch lohnt sich gleich doppelt: Zum einen lädt das Schloss mit seinem weitläufigen Park und dem gemütlichen Café-Restaurant zu einer ausgiebigen Pause und zum anderen erwartet dich der Kirchberg mit einer romantischen Kirchenruine und einer eindrucksvollen Aussicht ins Tal.

    In einer weiten Schleife führt dich der Weg im Anschluss hinab ins Tal und knapp oberhalb des Kanals bis nach Röthen. Auf einer Brücke geht es ans andere Ufer und steil hinauf zum Teufelsfelsen. Der zerklüftete Felsen belohnt dich für deinen Aufstieg mit einem dramatischen Blick auf die unter dir liegende Talbiegung. In luftiger Höhe geht es dann bis zum Etappenziel Riedenburg.

    Anreise: Vom Bahnhof Neumarkt in der Oberpfalz, der von der S-Bahn aus Nürnberg angefahren wird, bringt dich der Regionalbus 515 zum Einstieg der Etappe. Alternativ gibt es auch verschiedene Busverbindungen vom Bahnhof Ingolstadt.

    Abreise: Von Riedenburg aus fährt dich die Buslinie 6022 zurück zum Startpunkt Dietfurt. Alternativ bringt dich der Regionalbus 9221 nach Ingolstadt, wo du in die Bahn umsteigen kannst.

  • Schwer
    06:53
    23,7 km
    3,4 km/h
    560 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Am zehnten Tag deiner Wanderung steht die letzte Etappe auf dem Altmühltal Panoramaweg an. Zum Abschluss wirst du deshalb nochmal mit traumhaften Ausblicken, eindrucksvollen Felsen, idyllischen Örtchen und einem Abstecher zum Donautal verwöhnt.

    In Riedenburg beginnt die zehnte Etappe und die Route führt dich über einen schmalen Wanderweg am steilen Talhang entlang. Es geht hinauf zum Naturschutzgebiet Klamm, einem felsigen Gipfelgrat, der sich durch spannende Wegabschnitte und herrliche Aussichten auszeichnet.

    Danach geht es steil bergab ins Tal und am anderen Ufer gleich wieder hoch hinaus zur Burg Prunn. Die gut erhaltene Burg steht auf einem steilen Kalkfelsen und kann besichtigt werden. Nach Überquerung eines bewaldeten Höhenzugs steigst du ins Tal hinab und überquerst auf dem Tatzelwurm, der zweitlängsten Holzbrücke Europas, den Main-Donau-Kanal.

    Schon bald zweigt der Wanderweg aus dem Tal ab und führt dich durch einen dichten Wald bis ins benachbarte Donautal. Auf deinem Weg zum Etappenziel wanderst du hier durch die Weltenburger Enge, den dramatischen Durchbruch der Donau durch die Fränkische Juraplatte.

    In Kelheim, dem Ende des Altmühltal Panoramawegs, münden Altmühl und Main-Donau-Kanal schließlich gemeinsam in die Donau. Genieße hier in Ruhe die Aussicht auf die zusammenströmenden Wassermassen und begleite sie gedanklich auf ihrer langen Reise zum Schwarzen Meer.

    Anreise: Ab Ingolstadt ZOB und ab Bahnhof Saal gibt es direkte Busverbindungen zum Startpunkt Riedenburg. Die genauen Busverbindungen findest du unter bayern-fahrplan.de.

    Abreise: Von Kelheim aus fährt dich der Bus 6022 bis zum Startpunkt Reidenburg. Alternativ gibt es verschiedene Busverbindungen zum Bahnhof Saal, wo du Anschluss an das Bahnnetz hast.

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