Höhenluft schnuppern auf dem Stubaier Höhenweg – Great Walks

Wander-Collection von Tirol
6-13 Tage
3-6 Std / Tag
79,9 km
4 250 m
5 390 m

Der Stubaier Höhenweg gehört zu den abenteuerlichsten Weitwanderwegen Tirols. Noch bis in den Hochsommer hinein triffst du auf zu überquerende Altschneefelder und kannst in eisigen Gletscherseen deine Füße kühlen. Grüne Almwiesen, Hochmoore, die Aussicht auf Steinböcke und Schneehühner sowie zahlreiche seilversicherte Stellen machen jeden Schritt auf dem knapp 80 Kilometer langen Hochgebirgsweg zum Traum aller erfahrenen Bergwanderer.

Sieben Etappen führen dich entlang aussichtsreicher Kammwege und lassen das Herz des Gipfelstürmers schneller schlagen. Rund 5.000 Höhenmeter überwindest du in dieser rauen Hochgebirgslandschaft. Kannst du davon nicht genug bekommen, findest du in den Etappenbeschreibungen einige Empfehlungen für Abstecher zu weiteren herrlichen Gipfeln. So machst du einen der ohnehin schon anspruchsvollsten Weitwanderwege zu einer waschechten Herausforderung an deine Kondition.

Damit du auch mal zur Ruhe kommst, liegen acht gemütliche Berghütten auf deinem Weg. Dabei hat jede ihren ganz eigenen Charme, aber alle bieten dir Chancen auf ein sagenhaftes Alpenglühen zum Sonnenuntergang. Die beste Zeit für deine Wanderung beginnt Mitte Juli. Da dies auch die beliebteste Zeit ist, macht es Sinn, die Hütten rechtzeitig zu reservieren.

Das Stubaital und der Startpunkt an der Starkenburger Hütte sind bequem mit dem Zug zu erreichen. Am besten fährst du den Tiroler Ort Fulpmes an, der von Innsbruck aus von der Stubaitalbahn angefahren wird. Von hier aus kannst du mit der Kreuzjochbahn hoch ins Gebirge fahren und deine Gratwanderung zur Starkenburger Hütte beginnen. Mit der Linie 590 des Stubaitalbusses kommst du bequem wieder von deinem Ziel in Neder zur Stubaitalbahn.

Der Stubaier Höhenweg zählt zu den sechs schönsten Weitwanderwegen Tirols, den sogenannten „Great Walks". Alle Routen versprechen dir drei Dinge: aus dem Alltag aussteigen, echte Abenteuer erleben und in besonders schöne, alpine Berglandschaften eintauchen. Neben dem Stubaier Höhenweg zählen der Adlerweg, der Berliner Höhenweg, der Lechtaler Höhenweg, der Karnische Höhenweg und der Inntaler Höhenweg zur Tiroler Wanderweg-Elite.

Zum Juwel der Zillertaler Alpen auf dem Berliner Höhenweg:
komoot.de/collection/904825
Beschwingtes Wandern auf dem Adlerweg Osttirol:
komoot.de/collection/899218
Grenzerfahrungen auf dem karnischen Höhenweg:
komoot.de/collection/904828
Von A wie Aussicht bis Z wie Zirbe – 6 Etappen auf dem Inntaler Höhenweg
komoot.de/collection/904827
Hütten-Hopping auf dem Lechtaler Höhenweg:
komoot.de/collection/904826
Königliches Weitwandern auf Tirols Adlerweg:
komoot.de/collection/899217

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    08:25
    19,8 km
    2,4 km/h
    810 m
    790 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der ersten Etappe wanderst du von der Kreuzjochbahn-Bergstation oberhalb von Neustift zur Franz-Senn-Hütte. Dabei erwarten dich knapp 1.000 Meter Aufstieg, aber auch atemberaubende Ausblicke auf schroffe Granitberge entlang des Stubaier Hauptkamms.Los geht’s an der Starkenburger Hütte oberhalb von Neustift im Stubaital. Nachdem du mit der Bergbahn gemächlich hinaufgeschwebt bist, setzt du nun selbst Fuß auf die steinige Gebirgslandschaft. Von den Kalkkögeln, den sogenannten Dolomiten des Stubais folgst du einem aussrichtsreichen Kammweg. Es geht hoch auf die Gipfel des Gamskogel und Steinkogel, wo sich Felsen und Schutt mit grünem Almboden abwechseln.Auf der Seducker Hochalm lohnt es sich, einzukehren. Frische Milch und leckerer, selbstgebackener Kuchen sind eine willkommene Stärkung bei herrlichsten Blick auf die umliegenden Gipfel. Von dort geht es weiter über die Oberissalm hin zur Franz-Senn-Hütte, deinem Etappenziel auf 2.147 Meter Höhe.

    Schwer
    05:04
    10,2 km
    2,0 km/h
    680 m
    550 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Stolze 700 Höhenmeter warten auf der zweiten Etappe auf dich – und doch gilt diese Etappe als eine der leichtesten des Stubaier Höhenweges. Die Aussicht vom Basslerjoch auf den Stubaier Hauptkamm wird dir den anstrengenden Aufstieg auf jeden Fall versüßen.Du startest zunächst auf flachem Terrain talauswärts ins Kuhgschwetz. Ab jetzt geht es stets bergan. Über das Schrimmennieder gelangst du zum Platzenturm und zur oberen Platzengrube. Zahlreiche Serpentinen lassen dich schnell an Höhe gewinnen und bei bester Aussicht die Gebirgswelt genießen. Mit etwas Glück erspähst du hier ein Alpen-Schneehuhn, ein lebendes Relikt aus der letzten Eiszeit. Es ist einst aus der Arktis eingewandert und heute in den Alpen heimisch.Bis zur Neuen Regensburger Hütte folgst du nun vielen Kehren hinab. Sobald der Weg flacher wird, kannst du die schöne Hütte und dein heutiges Ziel bereits in der Ferne sehen.

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  • Schwer
    06:34
    13,4 km
    2,0 km/h
    880 m
    870 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wunderschöne Ausblicke auf die sich nähernde vergletscherte Landschaft sind dein absolutes Highlight auf der dritten Etappe des Stubaier Höhenwegs. Du steigst heute genauso viele Höhenmeter hinauf wie hinab. Herrliche Bergseen und Altschneefelder machen diese zu einem kleinen Abenteuer.Nachdem du das Hüttenlager verlassen hast, tauchst du ins herrliche Hochtal „Hohes Moos” ein und wanderst in Richtung des Falbesoner Sees. Ab hier wird es nun richtig steil: über einen seilversicherten Anstieg kletterst du auf den Grawagrubennieder. Unter der Zunge des Grawandferners querst du einige von Felsrippen durchbrochene Hänge und Schneefelder. Der Weg führt nun unterhalb des Mutterberger Sees entlang – ein Abstecher zum türkis glänzenden Alpinsee lohnt sich allemal. Im kühlen Gebirgswasser kannst du die müden Füße wieder frisch machen.Zu deinem Etappenziel, der Dresdner Hütte, steigst du nun weiter in den unteren Boden der Glamersgrube hinab. Ab hier hast du nur noch einen weiteren kleinen Anstieg zu bewältigen, bevor du dich mit einem Kaiserschmarrn auf der Hütte belohnen kannst.

    Schwer
    03:15
    5,07 km
    1,6 km/h
    360 m
    460 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit rund fünf Kilometern ist die vierte Etappe die zweitkürzeste des Stubaier Höhenweges. Da die nächste Etappe ähnlich kurz ist, kannst du, wenn du dich fit fühlst, diese beiden auch an einem Tag erwandern. Anderenfalls bietet die Sulzenau Hütte als Ziel der vierten Etappe einen idealen Ausgangspunkt für weitere Erkundungen. Nachdem du die Dresdner Hütte hinter dir gelassen hast, gelangst du bald zur Mittelstation der Stubaier Gletscherbahn. Über eine kleine Brücke passierst du den Fernaubach und findest dich auf einmal in Geröllhalden wieder, die den Aufstieg zum Großen Trögler und das Peiljoch prägen. Hier kannst du in dich hineinhorchen, ob du noch genug Energie für einen Abstecher zum Trögler hast. Für den Aufstieg solltest du rund zwei Stunden einplanen. Achte jedoch auf das Wetter, denn bei nassen Bedingungen oder Schnee kann der Weg gefährlich werden.Über Serpentinen steigst du dann über die Eismoräne des Sulzenaugletschers bis zur Sulzenau Hütte hinab. Als Highlight zum Schluss bietet sich dir ein einzigartiges Panorama über den eisblauen Gletschersee.

    Schwer
    02:41
    4,48 km
    1,7 km/h
    420 m
    330 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Unter Wanderern wird die fünfte Etappe als die landschaftlich schönste angesehen. Freu dich auf grüne Bergwiesen, rauschende Bäche und idyllische Bergseen auf dieser erfrischend kurzen Etappe, die viel Raum zum Genießen lässt.Von der Sulzenau Hütte geht es erst flach und dann mit gemächlicher Steigung zum Grünausee hinauf. Dabei querst du mehrere glasklare Bäche und passierst weitere herrliche Bergseen. Bei schönem Wetter ohne Niederschlagsrisiko kannst du eine Gipfeltour zur Mairspitze unternehmen, die etwa drei Stunden in Anspruch nimmt. Möchtest du stattdessen noch einen längeren Abstecher machen, winkt das Gamsspitzl mit 3.050 Meter Höhe und einer Gehzeit von rund drei bis fünf Stunden. Um zur Nürnberger Hütte zu gelangen, gehst du ein kurzes seilversichertes Stück zum Kamm, dem sogenannten „Niederl”, hinauf und dann steil nach unten zur Hütte, die du schon von Weitem siehst.

    Schwer
    03:17
    5,93 km
    1,8 km/h
    540 m
    410 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die vorletzte Etappe auf dem Stubaier Höhenweg führt dich wahrhaftig ins Paradies. Hier kannst du sehen, wie eindrucksvoll sich Gletscher als Landschaftsgestalter betätigen. Mit fünf Kilometern Wegstrecke ist auch diese Etappe kurz und lässt viel Zeit zum Träumen.Du startest zunächst in recht flachem Gelände und spazierst über weit ausgedehnte Gletscherschliffplatten, die langsam zum Langetalbach abfallen. Nun geht es auf der anderen Talseite weiter. Du überwindest eine kleine Steilstufe, danach geht es talauswärts und über Platten steigst du ins sogenannte „Paradies“ auf. In dieser herrlichen Landschaft sind Steinböcke heimisch, die sich, wenn du dich ruhig verhältst ohne Scheu beobachten lassen.Der Höhenweg bringt dich nun hoch auf 2.754 Meter, wo du an der Zollhütte am Simmingjöchl ein einzigartiges Panorama genießt. Die Bremer Hütte wartet nach einem steilen, dann immer flacher werdenden Abschnitt zur Einkehr auf dich.

    Schwer
    10:01
    21,0 km
    2,1 km/h
    560 m
    1 990 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die letzte Etappe von Hütte zu Hütte ist eine der längsten und anspruchsvollsten. Von der Bremer Hütte aus gibt es gleich zu Anfang zwei Varianten: Die eine Variante führt über einen kurzen Klettersteig, den man abwärts durch einen Kamin durchsteigt. Das Gute an dieser Variante: Du verlierst keine Höhenmeter und kommst am Lautersee vorbei. Die zweite Variante verläuft nach rechts und ist einfacher, geht aber mit einem leichten Abstieg und erneuten Aufstieg einher. Wir stellen dir hier die Variante über den Klettersteig vor.Stetig talsauswärts, oberhalb des Gschnitztals mit dem großartigen Tribulaun im Blickfeld, geht es über wundervolle Wanderwege. Etwas anspruchsvoller wird es an der sogenannten „Wasenwand”, die allerdings seilversichert und mit Steighilfen versehen ist. Auch wenn der Abschnitt nicht sonderlich beeindruckend wirkt, so ist hier große Achtsamkeit geboten. Ist diese überwunden, geht es noch ein letztes Mal bergab, bevor es über den letzten Anstieg wieder auf über 2.500 Meter hinauf und dann steil hinunter zur Innsbrucker Hütte geht. Nach dem langen Tag hast du dir auf jeden Fall ein leckere Stärkung verdient. Die Isangeralm bietet sich als letzte Einkehr an, bevor du zum Ende deiner Tour nach Fulpmes hinabsteigst und dein Abenteuer auf dem Stubaier Höhenweg beendest..Falls du dich entscheidest, auf der Innsbrucker Hütte noch eine Nacht zu verbringen, anstatt gleich hinab zu steigen,
    könntest du am nächsten Tag noch den Habicht besteigen – eine sehr anspruchsvolle und steile alpine Wanderung mit Klettersteig-Passagen auf den 3.277 Meter hohen Gipfel. Der Habicht ist je nach Fitness und Können in zwei bis drei Stunden zu erreichen.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    79,9 km
  • Zeit
    39:17 Std
  • Höhenmeter
    4 250 m5 390 m

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