Zum Juwel der Zillertaler Alpen auf dem Berliner Höhenweg – Great Walks

Wander-Collection von Tirol
6-12 Tage
3-6 Std / Tag
72,6 km
5 250 m
4 970 m

Meterhohe, holzvertäfelte Wände, kunstvolle Tischlerarbeiten und ein Speisesaal mit Kronleuchtern – und doch befindest du dich in einer echten Berghütte in den Alpen. Die 1912 aufwändig umgestaltete Berliner Hütte ist die größte Alpenvereinshütte Tirols und der Höhepunkt einer Wanderung auf dem Berliner Höhenweg.

In acht teils herausfordernden Etappen führt dich der Berliner Höhenweg über 85 Kilometer mit rund 6.600 Höhenmetern von Finkenberg durch den Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen. In der herrlichen vergletscherten Welt des Hochgebirges warten schmale Bergwege und malerische Bergwiesen darauf, von dir begangen zu werden. Dramatische Scharten und schroffe Gipfel machen den Weg zu einem Bergabenteuer der Extraklasse. Mit 3.134 Höhenmetern erwartet dich das Schönbichler Horn als höchster Punkt der Tour. Der Berliner Höhenweg ist ein anspruchsvoller Weg und alpine Erfahrung absolut von Vorteil.

An jedem Tag startest beziehungsweise beendest du deine Etappe an einer der prachtvollen oder gemütlichen Berghütten. Da diese in den Sommermonaten gut besucht sind, empfehlen wir dir, einen Schlafplatz zu reservieren, sobald deine Planung steht.

In die Zillertaler Alpenregion gelangst du problemlos mit der Bahn. Ab dem Bahnhof Jenbach, am Eingang des Zillertals, geht es mit den Anschlusszügen oder den Linienbussen direkt weiter. Zwischen Finkenberg und dem Endpunkt in Mayrhofen verkehrt die Buslinie Nummer 4104 der Christophorus Linien und bringt dich bequem zu deinem Start oder Ziel.

Der Berliner Höhenweg zählt zu den sechs schönsten Weitwanderwegen Tirols, den sogenannten „Great Walks". Alle Routen versprechen dir drei Dinge: aus dem Alltag aussteigen, echte Abenteuer erleben und in besonders schöne, alpine Berglandschaften eintauchen. Neben dem Berliner Höhenweg zählen der Adlerweg, der Karnische Höhenweg, der Lechtaler Höhenweg, der Stubaier Höhenweg und der Inntaler Höhenweg zur Tiroler Wanderweg-Elite.

Beschwingtes Wandern auf dem Adlerweg Osttirol:
komoot.de/collection/899218
Höhenluft schnuppern auf dem Stubaier Höhenweg:
komoot.de/collection/904824
Grenzerfahrungen auf dem karnischen Höhenweg:
komoot.de/collection/904828
Von A wie Aussicht bis Z wie Zirbe – 6 Etappen auf dem Inntaler Höhenweg
komoot.de/collection/904827
Hütten-Hopping auf dem Lechtaler Höhenweg:
komoot.de/collection/904826
Königliches Weitwandern auf Tirols Adlerweg:
komoot.de/collection/899217

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    02:52
    6,34 km
    2,2 km/h
    1 010 m
    0 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die erste Etappe des Berliner Höhenwegs beginnt im Zentrum von Finkenberg. Von dort aus geht es auf der hölzernen Teufelsbrücke über den Tuxbach und dann gleich hinein in den Bergwald. Du folgst dem beschilderten Wanderweg 533 in zahllosen Kehren durch den Wald. Schnell gewinnst du an Höhe und auf einzelnen Lichtungen kannst du bereits einen ersten Blick auf die umgebende Berglandschaft werfen.Erst kurz vor deinem Etappenziel verlässt du den Wald und wirst gleich von einem unglaublichen Gebirgspanorama erwartet. Nur noch wenige Schritte und du erreichst glücklich, aber ein wenig aus der Puste die Gamshütte.Alle Infos zur Gamshütte und Reservierung unter gamshuette.at.
    Hüttentelefon: +43 (664) 42 82 969

    Schwer
    06:48
    14,7 km
    2,2 km/h
    1 030 m
    480 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit einer Strecke von fast 15 Kilometern ist die zweite Etappe mit Abstand die längste des Berliner Höhenwegs. Da erst ein Wandertag hinter dir liegt und du dich mit einem zünftigen Bergsteigerfrühstück stärken kannst, ist das für dich aber kein Problem.Von der Gamshütte aus führt dich der Berliner Höhenweg an der Ostflanke der Vorderen Grindbergspitze entlang. Hier wanderst du auf einem schmalen Pfad über steile Bergwiesen, die nach Regenwetter sehr rutschig sein können. Achte in diesem Fall genau auf deine Schritte und informiere dich beim Hüttenwirt über die Begehbarkeit des Weges.Von der Grauen Platte, einem Seitengrat der Hinteren Grindbergspitze, geht es nun ein wenig bergab. Bis zur unbewirtschafteten Kesselalm, direkt am Kesselbach gelegen, verläuft der Bergweg ohne größere Höhenunterschiede. Nachdem du den Bach überquert hast, geht es wieder zügig bergauf. Die Landschaft wird zusehends karger und nachdem du den malerischen Wesendlekarsee passiert hast, erreichst du das Friesenberghaus.Alle Infos zum Friesenberghaus und Reservierung unter friesenberghaus.com.
    Hüttentelefon: +43 (676) 7497550​

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  • Schwer
    01:47
    4,35 km
    2,4 km/h
    150 m
    230 m
    Schwere Bergtour. Für alle Fitnesslevel. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die dritte Etappe fällt nicht nur recht kurz aus, es stehen außerdem auch nur kleine Auf- und Abstiege auf dem Programm. Also kannst du es heute ruhiger angehen lassen und deine Beine beim Frühstück im Friesenberghaus ausstrecken.Danach geht es dann am Friesenbergsee entlang ein Stück aufwärts. Aber keine Sorge, nach dem kurzen Serpentinenabschnitt hast du bereits den gesamten Aufstieg des Tages geschafft und wanderst fortan bei traumhaftem Ausblick auf den Schlegeisspeicher gleichmäßig bergab.Nach rund zwei Stunden Wanderzeit erreichst du dann die luxuriöse Olpererhütte.Buchung und Infos unter olpererhuette.de/zillertal-huette-urlaub.html.
    Hüttentelefon: +43 (664) 417 65 66

    Mittelschwer
    04:59
    10,4 km
    2,1 km/h
    490 m
    590 m
    Mittelschwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch dein vierter Wandertag fällt recht moderat aus. Sobald du dich von der Aussicht auf der Sonnenterrasse der Olpererhütte lösen kannst, geht es auf steilen Serpentinen bergab zum Ufer des Schlegeisspeichersees. Auch wenn es sich hierbei nur um einen künstlichen Stausee handelt – der Anblick des türkisfarbenen Gletscherwassers ist einfach magisch.Unten angekommen wanderst du auf einem breiten Wanderweg ganz bequem am Ufer entlang in Richtung Talschluss. Hoch oben in den Bergen kannst du deutlich das gewaltige Gletscherareal Schlegeiskees erblicken. Du lässt den See bald hinter dir und wanderst am Lauf des Schlegeisbaches gemächlich bergauf. Bald zweigt der ausgeschilderte Bergsteig zum Furtschaglhaus nach links ab.In zahllosen Serpentinen schlängelt sich der Wanderweg an den steilen Grashängen empor, bis du schließlich zufrieden dein Etappenziel erreichst.Alle Infos zum Furtschaglshaus findest du unter furtschaglhaus.com.
    Hüttentelefon: +43 (676) 9646350

    Schwer
    06:01
    8,45 km
    1,4 km/h
    810 m
    1 070 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ab der fünften Etappe hat der Berliner Höhenweg nun ausgeprägten Hochgebirgscharakter. Von den kargen Wiesen rund um das Furtschaglhaus führt dich der Wanderweg in einigen Kehren steil bergauf zum Schönbichler Horn, dem höchsten Punkt der gesamten Wanderung.Die Landschaft wird zusehends karger und am Gipfel stehst du in einer atemberaubenden Felslandschaft. Rund um dich herum ragen die prachtvollen Gipfel der Zillertaler Alpen und der Tuxer Alpen in den Himmel.Gönn dir ruhig eine Verschnaufpause am Gipfel, denn der lange Abstieg hat es ganz schön in sich. Ausgesetzt und stellenweise seilversichert windet sich die Abstiegsroute am Ostgrat des Schönbichler Horns bergab.Schon früh kannst du tief unter dir die Berliner Hütte im Tal erkennen. Und Hütte ist hier definitiv die falsche Bezeichnung: Die ehrwürdige Berliner Hütte ist die älteste Berghütte in den Zillertaler Alpen und trägt mit Stolz ihren Spitznamen „Alpenpalast". Wenn du mit deinen Bergsteigerklamotten eintrittst, fühlst du dich gleich fehl am Platze – die Holzvertäfelung erinnert vielmehr an ein Grand Hotel vergangener Zeiten. Aber keine Sorge, Wanderer und Bergsteiger werden hier herzlich willkommen geheißen.Alle Infos zur Berliner Hütte findest du unter berlinerhütte.at.
    Hüttentelefon: +43 (676) 7051473

    Schwer
    06:03
    10,5 km
    1,7 km/h
    1 170 m
    1 000 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Genau wie am Vortag geht es auch auf der sechsten Etappe weiter: Hier verwöhnt dich der Berliner Höhenweg mit der allerschönsten und abgeschiedensten Bergwelt der Zillertaler Alpen. Frisch erholt startest du deine Wanderung an der Berliner Hütte. Der beschilderte Wanderweg 502 führt dich am Zemmbach entlang zügig bergauf zum Schwarzsee.Hier kannst du in wildromantischer Landschaft eine Rast einlegen, bevor du aufwärts zur Mörchenscharte weiterziehst. Der Anstieg ist lang, aber steigt nur moderat an. An der Scharte erwarten dich der höchste Punkt der heutigen Wanderung und eine fantastische Aussicht.Der Abstieg fällt hingegen steiler und zunächst abenteuerlicher aus. An langen, seilversicherten Passagen geht es im Zickzack bergab in Richtung Floitengrund. Kurz bevor du den Talgrund erreichst, kletterst du noch eine mehrere Meter lange Aluminiumleiter herunter.Jetzt hast du es bald geschafft. Vom malerischen Hochtal aus führt dich ein letzter Serpentinenanstieg hinauf zur Greizer Hütte, dem heutigen Etappenziel.Infos und Buchung unter alpenverein-greiz.de/huetten-einrichtungen/huetten/greizer-huette.
    Hüttentelefon: +43 (664) 1405003

    Schwer
    05:27
    9,56 km
    1,8 km/h
    590 m
    630 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der siebten Etappe erfolgt dein hochalpines Finale. Der Übergang von der Greizer Hütte zur Kasseler Hütte führt über die Lapenscharte. Über Felsplatten führt der Wanderweg zur über 2.700 Meter hohen Scharte, die dir einen unvergleichlichen Ausblick ins Stilluptal und zur Kasseler Hütte bietet.Von der felsigen Scharte aus geht es dann in einigen Kehren bergab zur Eisenklamm. Obwohl dich ab diesem Punkt kaum noch Höhenunterschiede erwarten, erfolgt jetzt einer der spannendsten Abschnitte des gesamten Berliner Höhenwegs. Auf einem schmalen, ausgesetzten Wanderweg geht es direkt an einer steilen Felswand entlang. Fast der gesamte Abschnitt ist mit Drahtseilen versichert und an einzelnen Stellen bieten dir Eisentritte zusätzlichen Halt – ein Paradies für erfahrene Bergwanderer.An den Hängen des weiten Talkessels entlang wanderst du dann auf einem guten Bergpfad bis zu deinem Etappenziel, der Kasseler Hütte.Infos und Buchung unter kasselerhuette.de.
    Hüttentelefon: +43 (664) 4016033

    Schwer
    03:38
    8,27 km
    2,3 km/h
    0 m
    980 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Am achten Wandertag heißt es nun Abschied nehmen. Damit dir der Abschied leichter fällt, zeigen sich die Zillertaler Berge nochmal von ihrer allerschönsten Seite. Bei grandioser Aussicht steigst du zunächst im Zickzack von der Kasseler Hütte zum Stilluptal ab. Auf deinem Weg begleitet dich der Sonntagskarbach, der sich weiter unten mit dem Stillupbach vereinigt.Im Tal angekommen führt dich ein breiter und bequemer Wanderweg durch eins der schönsten Seitentäler des Zillertals. Bald erreichst du die Grüne-Wand-Hütte. In dem gemütlichen Berggasthof kannst du nicht nur speisen – du kannst hier auch noch eine Nacht verbringen und erst am nächsten Tag durchs Stilluptal nach Mayrhofen wandern.Alternativ setzt du deine Wanderung bis zur Stilluper Hütte oder sogar bis zum Gasthof Wasserfall am Stillupspeichersee fort. Vom Speichersee aus kannst du dann sogar mit dem Bus weiter nach Mayrhofen fahren.Wenn du noch ausreichend Reserven hast, kannst du natürlich auch bereits heute bis nach Mayrhofen wandern. Insgesamt kommen dann eine Strecke von rund 20 Kilometern und ein Abstieg von knapp 1.600 Höhenmetern zusammen.

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Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    72,6 km
  • Zeit
    37:34 Std
  • Höhenmeter
    5 250 m4 970 m

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Tirol