© Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH | Steffen Lehmann

Flüsse, Seen, unendliche Weite – auf dem Velo durch Brandenburg

Fahrrad-Collection von Reiseland Brandenburg

Unberührte Natur und glitzernde Seen, historische Orte und fein renovierte Gutshäuser – Brandenburg ist ein herrliches Ziel für einen entspannten Fahrrad-Urlaub. Auf dem Velo gleitest du über sorgfältig gepflegte Radwege durch die friedliche Landschaft, an Flussufern entlang und durch malerische Seenlandschaften. In dem Bundesland rund um Berlin locken tausende Kilometer ausgebauter Radwege – damit du hier nicht die Übersicht verlierst, haben wir für dich eine kleine Vorauswahl von acht Velotouren vorbereitet.

Mit unseren Touren geht es hinaus in die sagenhaft schöne Wald- und Hügellandschaft der Uckermark, in die vewunschenen Wälder des Spreewalds, zu schönen Fischerstädtchen im Seenland Oder-Spree und in die uralte Residenzstadt Potsdam mit ihren Schlössern und Gärten. Mit den alten Gutshäusern, mittelalterlichen Orten und der reichen preussiischen Historie bietet dir Brandenburg einen spannenden Mix aus Natur und Kultur. Du kannst hier ohne Probleme auch länger in einer Region unterwegs sein und Brandenburg in deinem eigenen Tempo kennenlernen.

Die traditionelle Küche ist ursprünglich, schmackhaft und gesund. Die weiten Wälder und zahllosen Gewässer bringen dabei vor allem vorzüglichen Fisch und deftige Wildgerichte auf den Tisch – die weltbekannten Spreewaldgurken darfst du aber auch nicht vergessen. Und seit dem Friedrich der Grosse mit seiner königlichen Verordnung der Kartoffel zum Durchbruch veholfen hatte, ist sie in all ihren Variationen nicht mehr aus der brandenburgischen Küche wegzudenken. Ideal also, um dir vor, während oder nach der Radtour die nötige Energie zu geben.

Die Anreise von der Schweiz ist unter anderem mit dem Nachtzug von Zürich nach Berlin möglich. Von Berlin aus kommst du mit dem Zug in alle Ecken Brandenburgs, wo sich verschiedene Unterkünfte auf deinen Besuch freuen. Vom ruhigen Campingplatz bis zum Wellnesshotel findest du immer das Passende. Und vergiss nicht, deine Badesachen einzupacken, denn auf jeder Tour gibt es viele Bademöglichkeiten. Wobei, in Brandenburg ist Nacktbaden durchaus üblich! ;-)

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:11
    48,9 km
    15,3 km/h
    200 m
    200 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die gut 45 Kilometer lange Tour für Fisch- und Vogelliebhaber beginnt in Bad Saarow, das du in wenigen Minuten von Fürstenwalde/Spree aus mit dem Zug erreichst. In Bad Saarow besteht auch die Möglichkeit, ein Fahrrad oder E-Bike zu leihen. Los geht es entlang des Scharmützelsees in Richtung Süden-Westen. Viele Badestellen laden zum Verweilen am See ein, vergiss also nicht, deine Badesachen einzupacken. Auch ein Fernglas kann nützlich sein, denn an den fischreichen Seen der heutigen Tour fühlen sich nicht nur Badegäste, sondern auch der Fischadler und der Seeadler wohl.Aber schon nach wenigen Kilometern kehrst du dem See den Rücken zu und radelst durch Buchen- und Kiefernwälder auf perfekt ausgebauten Radwegen in Richtung Storkow. In Storkow angekommen, fährst du an der gleichnamigen Burg vorbei. Nachdem sie 1978 abgebrannt ist, wurde sie vor wenigen Jahren wieder aufgebaut. Weiter geht es auf einem straßenbegleitenden Radweg zum Großen Schauener See zum ersten kulinarischen Highlight des Tages, der Fischerei Köllnitz. Direkt am Ufer des Sees gelegen kannst du dir frisch geräucherte Fische vom Aal bis zum Zander schmecken lassen. Außerdem gibt es auf dem Gelände einen Schauteich und zwei Museen.Nach dem Stop bei der Fischerei geht es erstmal wieder durch Storkow und dann grob am Ufer der Storkower Seen in Richtung Wendisch Rietz – und hast hier gleich die Chance für einen weiteren kulinarischen Zwischenstopp. Das Restaurant Fischland Scharmützelsee befindet sich direkt am Ufer des namengebenden Sees, der auch als das „Märkische Meer” bekannt ist.Danach geht es um die Südspitze des Sees herum und immer am Ostufer entlang – und zahlreichen Badestellen vorbei – zurück nach Bad Saarow.

    Mittelschwer
    03:14
    51,5 km
    16,0 km/h
    240 m
    240 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das Fahrrad ist das perfekte Verkehrsmittel, um den größten natürlichen See im Land Brandenburg zu erkunden. Als Startpunkt eignet sich Beeskow am besten. Mit dem Regionalzug bist du von Königs Wusterhausen in rund einer Stunde in Beeskow, das dich mit seiner sehenswerten Altstadt erwartet.Gleich zu Beginn deiner gut 50 Kilometer langen Runde um den Schwielochsee überquerst du die Spree. Auf einer Flussinsel liegt die Burg Beeskow. Von ihrem 30 Meter hohen Aussichtsturm „Berglind” hast du einen schönen Blick auf die Spree und die Stadt.Du radelst gemütlich durch das Naturschutzgebiet Spreewiesen immer in der Nähe des Flusses. In Friedland lohnt sich ein Abstecher zur Burg, aber auch zum Eiscafé „Zucker am Markt“. Die Besonderheit: Der Familienbetrieb bietet handgemachten Kuchen und kreative eigene Eissorten. Super lecker!Danach gelangst du schließlich zum Schwielochsee. Der langgezogene See ist in der letzten Eiszeit entstanden und an seinem Ufer findest du viele Bademöglichkeiten. Der Legende nach hat ein König seine Schweine in diesem Gebiet angesiedelt. Eines davon hat eine versteckte Quelle entdeckt und aufgewühlt. Das Wasser hat das gesamte Gebiet überflutet, weshalb der See nun Schwielochsee („Schweinelochsee”) genannt wird.Mal auf kleinen Sträßchen, mal auf schmalen Wegen fährst du am Ostufer des Sees entlang. Im Süden des Sees schließt sich der Kleine Schwielochsee an. An seiner Südspitze liegt Goyatz. Mit seinem Strandbad und mehreren Restaurants und Cafés ist es der ideale Ort für eine Pause.Zurück nach Beeskow geht es nun entlang des Westufers. Du radelst meist nicht direkt am See, aber über kleine Stichstraßen erreichst du tolle Badestellen und erblickst die „Liebesinsel”. In der Nähe von Ranzig gibt es noch ein besonderes Highlight zu entdecken: die letzte Handseilzugfähre Deutschlands. Mit dieser kannst du übersetzen und auf derselben Strecke zurückfahren oder du bleibst auf dieser Seite.Die letzten Kilometer fährst du wieder durch das Naturschutzgebiet Spreewiesen. Nach gut 50 Kilometern hast du den einzigartigen Schwielochsee umrundet und bist wieder am Ausgangspunkt angekommen. Wieder zurück in Beeskow, kannst du bei Carmen im Café „Carmeleon“ den Tag ausklingen und selbstgemachte regionale Gerichte zu sich nehmen.

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  • Leicht
    01:18
    19,6 km
    15,1 km/h
    140 m
    140 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Potsdam und der Westen Berlins sind von wunderschönen Seen und Kanälen durchzogen. Eines der bekanntesten Gewässer ist der Wannsee, der zu Recht ein beliebtes Ausflugsziel für Berliner und Potsdamer ist. Diese leichte Radtour führt dich einmal um die „Insel”, die zwischen dem Wannsee und dem Griebnitzsee liegt.Los geht's am S-Bahnhof Wannsee durch ein idyllisches Villenviertel. Mitten in der Idylle liegt das Haus der Wannseekonferenz, in dem das traurigste und dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte bis ins Detail geplant wurde. Nach einem kurzen Innehalten erfreust du dich wieder an der Schönheit der Radwege inmitten herrlicher Natur.Vergiss nicht, deine Badesachen einzupacken, denn entlang des Weges gibt es immer wieder kleine Badestellen. Wobei, hier stört sich auch niemand daran, wenn du im Adamskostüm ins Wasser springst. Nach insgesamt gut sechs Kilometern kannst du mit der Fähre auf die Pfaueninsel übersetzen. Oder du folgst weiter dem Uferweg.Am westlichsten Punkt der Tour erreichst du die Glienicker Brücke, einst Grenze zwischen Ost und West, sowie Schauplatz von Agentenaustauschen. Am Babelsberger Park überquerst du den Teltowkanal und fährst durch ein interessantes Villenviertel, in dem einst Stalin wohnte.Auf einem schönen Weg fährst du nun durch den Wald, dann über die Alsenbrücke und zum Schluss auf der Königsstraße zurück zum S-Bahnhof Wannsee.Noch mehr Infos findest du hier: potsdamtourismus.de/wannsee-babelsberg-route

    Leicht
    01:27
    21,9 km
    15,2 km/h
    130 m
    130 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Beeindruckende Prachtbauten, einladende Parks und herrliche Gewässer. Dazu unzählige Orte, die Geschichte erzählen. So lässt sich Potsdam, die Hauptstadt Brandenburgs, treffend beschreiben. Auf dieser kurzen und leichten Radtour erkundest du viele Highlights und lernst schöne Ecken kennen. Die Tour ist nicht besonders anstrengend und somit hast du genug Zeit, vom Rad abzusteigen und einige Gebäude genauer zu betrachten oder durch die Altstadt zu schlendern.Du beginnst am Potsdamer Hauptbahnhof, der sowohl von der S-Bahn als auch von Fernzügen häufig angefahren wird. Als erstes überquerst du die Havel und erreichst das Stadtschloss, das mehrmals um- oder neugebaut wurde. Weiter geht es in die Altstadt durch das Holländische Viertel. Durch die niedrigen Backsteinhäuser kommst du dir vor, wie in den Niederlanden.Eine Ehrenrunde führt dich zum Wahrzeichen der Stadt: Schloss Sanssouci, auf Deutsch „Schloss ohne Sorge”. Das beeindruckende und üppig dekorierte Rokoko-Schloss liegt in einem ausgesprochen schönen Park auf einer kleinen Anhöhe. Am Winzerberg vorbei fährst du noch einmal durch die Altstadt und dann weiter zur Russischen Kolonie.Die nächsten Kilometer führen dich durch ausgedehnte Parkanlagen, die voller architektonischer Highlights sind. Es lohnt sich immer wieder mal den Weg zu verlassen. An der Südspitze des Jungfernsees überquerst du die geschichtsträchtige Glienicker Brücke und die ehemalige Grenze der DDR zu West-Berlin.Zurück im „Osten”, der hier westlich von Berlin liegt, kannst du durch das Villenviertel am Griebnitzsee fahren. Zum Schluss der an Eindrücken reichen Runde fährst du durch den Park Babelsberg zurück zum Hauptbahnhof.Noch mehr Infos zu den Sehenswürdigkeiten findest du hier: potsdamtourismus.de/panorama-radtour-pueckler-babelsberg.

    Schwer
    03:12
    36,0 km
    11,3 km/h
    70 m
    70 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    „Was macht den Spreewälder stark? – Kneedeln, Leineel und Quark”. Der Spreewald ist vor allem für seine Gurken bekannt. Dabei bietet diese historische Gegend eine reiche Palette an kulinarischen Köstlichkeiten. Und Leineel – das reichhaltige Leinöl – macht nicht nur den Spreewälder stark, sondern auch den Radfahrer.Auf dieser Tour dreht sich alles um das hiesige Leinöl. Seit Jahrhunderten wird im Spreewald Flachs und Lein angebaut und zu unterschiedlichen Produkten verarbeitet, darunter zum wertvollen Leinöl.Ausgehend von Burg im Spreewald fährst du auf Radwegen, kleinen Straßen und durch unberührte Natur durch den Spreewald und entdeckst einen alten Kornspeicher, mehrere Mühlen und nicht zuletzt hast du immer wieder die Möglichkeit einzukehren und dich von der kulinarischen Vielfalt überzeugen zu lassen.Der Ausgangspunkt der Tour, Burg im Spreewald, ist nicht an die Bahn angebunden. Du erreichst Burg aber von Lübbenau und Cottbus mit dem Fahrrad in einer guten Stunde.

    Mittelschwer
    02:10
    35,7 km
    16,4 km/h
    60 m
    70 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Im Spreewald zwischen Cottbus und Berlin gibt es Seen, Sorben und saure Gurken. Und einen tollen Radweg, der dich durch das Labyrinth an Kanälen im idyllischen Wald leitet. Unterwegs entdeckst du allerlei Typisches für die Gegend, allen voran die vielfältige Kulinarik – auch abseits der Gurken.Start der Tour ist in Vetschau, das du mit der Bahn erreichst. Nach einer Fahrt durch die hübsche Altstadt fährst du bald durch einzigartige Naturhighlights wie die Stradower Teiche der die Sumpf- und Moorlandschaft an der Spree. An einigen Orten kannst du dein Rad gegen ein Kanu tauschen und den Spreewald von der Wasserperspektive aus erkunden. Oder du lässt dich gemütlich auf dem Kahn durch die Kanäle schippern und lauschst den lustigen Geschichten des Kahnführers.Der Gurkenradweg endet in Lübben. Das Städtchen ist von unzähligen Gräben und Kanälen durchzogen und viele Radwege führen dich an den romantischen Gewässern entlang. Endpunkt der Tour ist der Bahnhof von Lübben, von dem aus du an deinen Ausgangspunkt, Cottbus oder Berlin fahren kannst.Alle Etappen, die Tourenkarte und GPS Daten des 260 Kilometer langen Gurkenradwegs findest du hier: spreewald.de/gurkenradweg

    Mittelschwer
    02:27
    38,9 km
    15,9 km/h
    160 m
    140 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Im Osten Brandenburgs, an der polnischen Grenze, teilt sich der Grenzfluss Oder in unzählige Arme und bildet ein Paradies für Pflanzen und Tiere. Auf dieser Tour zeigen wir dir die Schönheiten im Nationalpark Unteres Odertal, die du natürlich am besten mit dem Fahrrad erkundest.Start ist in Schwedt, das du mit dem Zug erreichst. Die Innenstadt hat sich herausgeputzt, sodass sich eine kleine Rundfahrt auf jeden Fall lohnt. Der Radweg führt dich erst an der Hohensaaten Friedrichsthaler Wasserstraße und ab Gartz an der Westoder entlang.Die Natur, die dich an der gesamten Strecke umgibt, ist unbeschreiblich schön. Zwischendrin gibt es immer wieder ein kleines Dörfchen für eine Rast. Die Tour endet in Tantow, wo du wieder in die Bahn steigen kannst.Hinweis: Zwischen Friedrichsthal und Gartz wird der Streckenabschnitt bis 2024 erneuert – deshalb gibt es hier eine Umleitung.

    Mittelschwer
    02:18
    36,5 km
    15,8 km/h
    180 m
    200 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Brandenburg wird von einer Vielzahl an Fernradwegen durchquert. Einer der bekanntesten ist der Radweg von Berlin nach Usedom, von dem wir dir hier eine besonders schöne Etappe vorstellen.Den Startort Angermünde erreichst du mit der Bahn. Kurz nachdem du den Ort verlassen hast, kannst du dich im äußerst gelungenen NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle über die örtlichen Naturschönheiten informieren. Die Route führt dich von einem Naturschutzgebiet zum nächsten und von einem See zum nächsten Gewässer. Vergiss also deine Badesachen nicht!Zum Schluss der Etappe fährst du den Oberuckersee von Süd nach Nord entlang zum Bahnhof Seehausen. Wenn du Zeit hast, lohnt sich ein Abstecher in den hübschen Ortskern.

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Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    289 km
  • Zeit
    19:17 Std
  • Höhenmeter
    1 160 m
Flüsse, Seen, unendliche Weite – auf dem Velo durch Brandenburg
Fahrrad-Collection von
Reiseland Brandenburg