Ready for Adventure: Bikepacking von Hamburg in die Lüneburger Heide

Mountainbike-Collection von adidas Five Ten

Obwohl der Norden Deutschlands nicht als typisches Mountainbikerevier bekannt ist, hat er einiges für Bikerinnen und Biker zu bieten. Statt anstrengender Bergetappen, Alpenpanoramen und abgelegenen Berghütten entdeckst du hier den ganz eigenen norddeutschen Charme. Du fährst durch gemütliche Orte mit typischen reetgedeckten Backsteinhäusern, wirst zu jeder Tageszeit mit einem freundlichen „Moin“ gegrüßt und anstelle der Berge sorgt eben der Wind für die ein oder andere fordernde „Wand“. Vor allem aber wartet in Norddeutschland eine einmalige Landschaft mit ganz viel unberührter Natur und genialen Trails auf dich. „Ready for Adventure“? Dann nichts wie los!

Am besten lässt sich all das während eines abenteuerreichen Bikepacking Trips auf dem Mountainbike erleben. In dieser Collection haben wir dir eine viertägige Etappenfahrt von Hamburg nach Celle ausgearbeitet, für die du nicht viel mehr benötigst, als einen Schlafsack, eine Isomatte, ein bisschen Proviant und natürlich dein Bike. Also schnall die Taschen ans Rad und freu dich auf ein naturnahes, minimalistisches Abenteuer durch die Lüneburger Heide, das du so schnell nicht vergessen wirst.

Die Lüneburger Heide, durch die der Großteil dieses Bikepacking Abenteuers führt, ist wie eine andere Welt, in der es unglaublich viel zu entdecken gibt. Hier kannst du die „Heidschnucken“ besuchen und auch die Pflanzenwelt hat ihren ganz eigenen Charakter. Zwischen Heidekraut, Wacholder und auch mal dichten Waldstücken schlängeln sich unzählige Wege und Trails, die dir einen ganz besonders guten Einblick in diesen außergewöhnlichen Lebensraum mit seiner langen Geschichte gewähren.

Diese Collection bietet dir ein waschechtes Bikepacking Abenteuer von Hamburg bis nach Celle. Der grobe Verlauf unserer Route orientiert sich am bekannten Heidschnucken-Wanderweg und schlängelt sich über insgesamt 270 Kilometer und mit immerhin 1.510 Höhenmeter gen Süden. Immer wieder mal fährst du über den Heidschnuckenweg, oft aber auch auf alternativen Routen, auf denen weniger Wanderer unterwegs sind und wo du noch mehr zur Ruhe kommen kannst.

Gleich hinter der Stadtgrenze von Hamburg beginnt das Abenteuer mit vielen Waldwegen und den ersten herausfordernden Wegen. Die ersten Buchenwälder der Nordheide begrüßen dich im Grünen, bevor du ins Herz der Lüneburger Heide eintauchst und an der idyllischen Seeve zum ersten Mal dein Nachtlager aufschlägst. Du fährst durch Moore und vorbei an Seen und findest immer wieder idyllische Plätze, an denen du die Seele baumeln lassen und neue Kraft tanken kannst. Zwischendurch laden tolle Wege und Trails dazu ein, auf dem Rad richtig Gas zu geben. Der teils tiefe Sandboden ist hier und da eine echte Challenge, die zwar Kraft kostet, aber total viel Spaß macht.

Der Fokus dieser ganz besonderen Bikepacking-Tour liegt auf der wunderschönen Heidelandschaft und ihrem verzweigten Wegenetz. Der Großteil deines Abenteuers findet auf unbefestigten Wegen und Trails statt. Durch die Vielzahl an Schutzhütten entlang der Wege hast du immer die Möglichkeit, die Etappenlänge zu variieren und deinen persönlichen Vorlieben anzupassen. Wenn du es etwas komfortabler magst, stehen die Chancen gut, dass du eine passende Unterkunft oder einen Campingplatz findest. Grundsätzlich solltest du für diese Tour etwas mehr Zeit einplanen als gewöhnlich, da du auf dem teils sandigen Untergrund hier und da etwas langsamer vorankommst. Außerdem bleibt dann mehr Zeit, um das typisch norddeutsche Flair der gemütlichen Orte entlang der Route und die vielen Naturhighlights in Ruhe zu genießen.

Wir haben diese Collection als One-Way-Route geplant. Hamburg und Celle sind bestens ans Bahnnetz angebunden, sodass du die Rückfahrt mit dem Zug nehmen kannst. Ob du in Hamburg oder Celle startest, ist übrigens ziemlich egal: Diese Tour funktioniert in beiden Richtungen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:43
    73,1 km
    12,8 km/h
    630 m
    590 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die erste Tour bringt dich aus der Hanse-Metropole Hamburg direkt in die Heide-Metropole: das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Nachdem du die wuselige Großstadt hinter dir gelassen hast, beginnt auch schon das Bikepacking-Abenteuer mit viel Natur, Trails und der unvergleichlichen Flora und Fauna der Lüneburger Heide. Die Fahrt beginnt über die typischen Fahrradwege der Stadt Hamburg. Du überfährst die vielen Kanäle und Buchten auf einigen Brücken. Dabei hast du immer wieder schöne Aussichten auf die Häfen und Docks der Stadt. Wenn du dann die alte Harburger Elbbrücke passierst hast, ist es fast geschafft: Du fährst raus aus dem Stadtdschungel. Denn gleich hinter der Stadtgrenze von Harburg beginnt für dich die Natur und das Abenteuer.Gleich nachdem du über die Autobahnbrücke bergab in den Wald gerollt bist, kannst du dich auf geschmeidige Waldwege und Trails freuen. Im weiteren Verlauf bleibt dir diese geniale und abwechslungsreiche Kombination von dynamischen, kleinen Wegen und Waldautobahnen erhalten. Dazwischen passierst du auch immer mal wieder ein paar kleine, typisch norddeutsche Ortschaften. Nach gut 20 Kilometern cruist du in den Staatsforst Rosengarten mit seinem riesigen Wegenetz aus Waldwegen und flowigen Singletrails. Das macht richtig Spaß, ist aber auch ganz schön anstrengend. Damit du zwischendurch durchatmen kannst, führt die Route nun in die Ortschaft Buchholz. Hier kannst du deine Reserven auffüllen oder dir eine Süßigkeit gönnen. In dem Ort leben knapp 40.000 Einwohner und daher gibt es ein großes Angebot verschiedener Verpflegungsstellen. Außerdem gibt es im Zentrum den Buchholzer Stadtwald, der neben einem idealen Pausenpunkt sogar auch noch einige Trails bereitstellt.Nach dem kleinen Abstecher verlässt du die Stadt und fährst südlich entlang der Bahnlinie, wo du schon bald wieder in der Natur bist. Du durchfährst das Naturschutzgebiet Brunsberg auf einigen welligen, kleinen Pisten. Nun wird es mit jedem Kilometer „heidiger“. Du siehst immer öfter die typische Heide-Landeschaft und fährst immer öfter auch über sandigen Boden, bis du schließlich an deiner Übernachtungsstelle ankommst: Die gut versteckte Schutzhütte liegt sehr nah an einem kleinen Bach und bietet dir ein Dach über dem Kopf, einige Meter Sitzfläche und sogar einen kleinen Tisch in der Mitte. Da die nächsten Ortschaften ein Stück entfernt sind und auch der Hauptweg nicht direkt hier vorbeikommt, kannst du hier viel Ruhe aber vor allem die wunderschöne Natur genießen. Tipp: Denk dran, dir fürs Frühstück am nächsten Morgen Proviant mitzunehmen.

    Schwer
    05:22
    68,0 km
    12,7 km/h
    410 m
    390 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Der zweite Tag deines Bikepacking Trips sollte mit einem kräftigen Frühstück beginnen, denn heute steht einiges auf dem Programm. Du wirst kreuz und quer durch die gesamte Lüneburger Heide sausen und dabei kaum auf Asphalt unterwegs sein. Die herrliche Natur, in der du aufwachst, bietet dir das passende Ambiente für ein Essen im Grünen. Nachdem du deinen Magen gefüllt und das Rad wieder bepackt hast, kann es auch schon weitergehen. Da du ja inmitten der Lüneburger Heide geschlafen hast und nun auch dort startest, wirst du sehr schnell wieder deinen Flow finden.Der Singletrail beginnt augenblicklich und du düst durch die schöne Landschaft der Heide. Immer wieder fährst du kurz in den Wald, um danach wieder über offene Flächen mit Heidekraut und Wacholder zu gleiten. Manchmal rollst du dabei ganz entspannt, ein anderes Mal musst du etwas kräftiger in die Pedale treten, weil der Weg sehr sandig ist. Der kleine Holzsteg im Totengrund führt dich über ein Moor und schon bist du auf dem nächsten Trail.Im Anschluss kann es auf der Strecke etwas geselliger werden. Je nach Jahres- und Tageszeit zieht es viele Touristen und Tagesausflügler in die Region rund um Haverbeck. Allerdings bist du weiterhin vor allem auf kleinen Wegen und Trails unterwegs, sodass dir nicht allzu viele Wanderer begegnen werden. Die gesamte Strecke ist eher wellig und du bekommst von jeder Kuppe aus immer wieder einen guten Überblick. Nach knapp 50 Kilometern kommst du am Brunausee nahe Behringen vorbei. Hier ist die ideale Gelegenheit nochmal eine kleine Pause einzulegen. Entweder besuchst du dazu das Seecafé oder du schlägst dein kleines Lager einfach direkt am Ufer auf. Wenn dir nach einer Abkühlung ist, kannst du auch direkt ins kühle Nass springen und dich so für die letzten gut 20 Kilometer erfrischen.Weiter geht es wieder auf einem Trail, der dich entlang des kleinen Baches Brunau führt. Im Anschluss wechseln sich wieder breite Wirtschaftswege und kleine ruhige Straßen ab. Nach der Ortsdurchfahrt von Hützel kommt nochmal ein richtig schneller und flowiger Trail, der dich an den Ortsrand von Bispingen führt. Dort kannst du bei Bedarf in das Zentrum fahren und dir Proviant für das Abendessen und den nächsten Morgen besorgen. Bis zum Etappenziel ist es jetzt nicht mehr weit.Entlang der Bahnlinie fährst du nun die letzten Kilometer dieser Etappe, bis die Route über die Autobahn führt und du schnell wieder in die Wildnis abtauchst. Hier kannst du einen Hauch von Prärie einatmen. Kurz vor der Stadt Soltau erreichst du dein Nachtlager. Es ist zwar nicht mitten in der Natur, sondern ein paar Meter abseits der Straße beziehungsweise eines Wanderparkplatzes, bietet dir aber durch die Schutzhütte genug Platz zum Erholen und Schlafen. Die Straße ist Nachts zudem so gut wie gar nicht befahren. Großes Plus: Es gibt ein Toilettenhäuschen mit WCs und Waschbecken.

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  • Mittelschwer
    04:52
    69,8 km
    14,3 km/h
    270 m
    230 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Gibts denn etwas Schöneres, als früh Morgens von zwitschernden Vögeln und einem geheimnisvollen Knistern im Unterholz – vielleicht von einem Häschen – geweckt zu werden? Nach einer friedlichen Nacht startet dein Tag mit einem echten Wildlife-Breakfast – vorausgesetzt, du hast daran gedacht, am Vorabend Proviant zu besorgen. Ansonsten kannst du dich auch einfach schnell aufs Rad schwingen und die fünf Kilometer nach Soltau fahren. Dort gibt es vom Café über den Bäcker bis zum Supermarkt eine große Auswahl an „kulinarischem“ Angebot.Nachdem du die Stadtgrenzen hinter dir gelassen hast, überfährst du nochmal die Autobahn und landest ruckzuck wieder in der Heide. Am Anfang geht es hauptsächlich auf Wirtschafts- und Waldwegen voran, trotzdem ist die Route immer wieder mal mit kleinen, spaßigen Trails gespickt. Du kommst so sehr gut voran und landest nach etwa dreißig Kilometern im großen Moor bei Becklingen. Diese besondere Landschaft ist nicht umsonst ein Naturschutzgebiet und lädt dich dazu ein, allerlei interessante Tiere und Pflanzen zu entdecken. Für eine gute Übersicht sorgt ein Aussichtspunkt, der sich mittendrin im Moor befindet. Natürlich lädt dieser Naturspot auch zu einem Päuschen ein. Nachdem du das Moor wieder verlassen hast, pedalierst du nach einem kleinen Richtungswechsel wieder gen Osten. Über Wald- und Wiesenwege kommst du in die typisch norddeutsche, charismatische Stadt Hermannsburg. Hier ergibt sich ein weiteres Mal die Gelegenheit, deine Reserven aufzufüllen. Immerhin liegen noch über 30 Kilometer vor dir, ein kleiner Snack kann also nicht schaden. Über eine Brücke führt der Weg dich raus aus der Kleinstadtidylle und wieder rein in die Natur. Du rollst zunächst am kleinen Fluss Örtze entlang. Hier sind wieder viele Trail-Kilometer dabei. Dann landest du an der alten Wassermühle, welche schon seit vielen Jahren durch die Örtze angetrieben wird. Am angrenzenden Kneippbad kannst du deine Füße erfrischen.Zum Tagesabschluss wartet nochmal eine Fahrt durch waschechte Heidelandschaft mit ein paar sandigen Wegen und der unglaublich schönen Natur auf dich. Wenn du lieber mal wieder eine Dusche und eine richtige Toilette nutzen möchtest, dann kannst du am Campingplatz Gerdehaus dein Nachtlager aufschlagen. Wenn du auch die letzte Nacht abenteuerlich und für dich allein verbringen magst, dann fahr einfach noch ein paar Kilometer weiter auf dem Heidschnuckenweg. Neben dem Gaußstein auf dem Hausselberg liegt eine kleine Schutzhütte mitten im Nichts. Hier hörst du weder Autos, noch Menschen, sondern nur die Laute der Natur. Die perfekte Kulisse für deine letzte Nacht draußen.

    Mittelschwer
    04:29
    59,1 km
    13,2 km/h
    200 m
    280 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Am letzten Tag deines Bikepacking Abenteuers in der Lüneburger Heide kannst du nochmal die geballte Schönheit der Natur erleben. Du wirst fast ausschließlich Offroad unterwegs sein, bevor du von Celle aus den Rückweg antreten kannst.Starte deinen letzten Tag unbedingt mit einem entspannten Frühstück direkt in der Heide. Mittlerweile ist es bestimmt zu einem Ritual geworden, am Vorabend noch einen kleinen Einkauf dafür zu erledigen. Nimm nochmal bewusst alle Dinge wahr, die dich hier umgeben: Natur, Ruhe und die Vorfreude auf die kommenden Stunden im Sattel. Dann kann es auch schon losgehen, und zwar mit einer ordentlichen Portion Sand. Du ackerst dich durch die Heidewege, immer auf der Suche nach der besten Linie, damit du nicht zu tief in den Sand eintauchst. Es ist zwar anstrengend aber vor allem ein großer Spaß. Ab und zu musst du aber auch mal deinen Blick von der Strecke heben und die herrliche Aussicht über die Heide genießen, welche sich an einigen Stellen auftut.Danach kannst du dich auf ein paar entspannte Kilometer freuen. Über ein paar Wald- und Wiesenwege gleitest du entlang der norddeutschen Steppe und ab und zu auch durch ein kleines Örtchen. Nachdem du über eine kleine malerische Holzbrücke wieder in die Natur eingetaucht bist, erwarten dich nun noch einige Kilometer feinster Trail. Er ist richtig flowig und je nachdem, wie du dich fühlst, kannst du hier richtig Gas geben oder entspannt vor dich hin cruisen. An der blauen Lagune kannst du dann in jedem Fall nochmal eine kurze Rast machen und sowohl die Seele in der Natur, als auch die Füße im See baumeln lassen. Es wird zwar schwer sein dich von diesem idyllischen Ort loszureißen, aber immerhin kannst du auf den letzten 30 Kilometern nochmal richtig schöne Wege beackern. Waldpfade und Trails wechseln sich ab. Mal kurvig und mal eine lange Gerade und ehe du dich versiehst, bist du schon in Celle am Bahnhof gelandet. Nur auf den letzten Metern wirst du dabei im Stadtgetümmel unterwegs sein. Und dann ist dein Vier-Tages-Bikepacking-Abenteuer durch die Lüneburger Heide auch leider schon vorbei. Hinter dir liegen rund 270 Kilometer mit atemberaubend schöner Natur, ganz viel Spaß und unvergesslichen Eindrücken, die du auf der Rückfahrt in Ruhe Revue passieren lassen kannst. Apropos Rückfahrt: Von Celle aus kannst du dich ganz einfach per Bahn zurück nach Hamburg befördern lassen. Der IC(E) fährt durch und braucht etwas über einer Stunde. Aber auch mit der Metronom Regionalbahn brauchst du nicht länger als zwei Stunden und musst nur einmal Umsteigen. Großer Vorteil: Du musst für die Regionalbahn vorab keinen Fahrradstellplatz reservieren.

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Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    270 km
  • Zeit
    20:27 Std
  • Höhenmeter
    1 510 m