Ready for Adventure: Bikepacking durchs Sauerland

Mountainbike-Collection von adidas Five Ten

Unzählige Höhenmeter, rasante Abfahrten, grandiose Ausblicke, eine wunderbare Landschaft und sogar ein paar richtig gute Bikeparks – was klingt, wie die Umschreibung eines Mountainbike Roadtrips in entlegenen Alpenregionen, kannst du quasi direkt vor der Haustür erleben. Um es mal mit den Worten von Goethe zu sagen: „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“. Die Rede ist vom Sauerland, dem Land der 1.000 Berge, der Mittelgebirgsregion mitten in Westfalen, nur einen Katzensprung entfernt von Metropolen wie dem Ruhrgebiet oder der Rhein-Main-Region. Genau hier spielt das fünftägige Bikepacking-Abenteuer dieser Collection. Also pack deine Taschen, schnalle sie auf dein Bike und komm mit auf eine Radtour, die dir das Sauerland von seiner ruhigen, abgelegenen und idyllischen Seite zeigt.

Eine typische Sauerland-Tour würde in Willingen oder in Winterberg beginnen. Doch versprochen ist versprochen: In dieser Collection machen wir einen großen Bogen um die ausgetretenen (Forst-) Wege rund um die Touri-Hotspots der Region. Und genau deshalb startet dein Abenteuer in Meinerzhagen. Den Namen dieser Stadt hast du noch nie gehört? Macht nix. Denn eben drum ist es hier besonders schön: Hier gibt es keine Touristen, stattdessen findest du hier viele schöne Trails, die dich direkt ins Ebbegebirge, den westlichen Ausläufer des Sauerlandes, führen. Außerdem hat Meinerzhagen einen kleinen Bahnhof mit – neuerdings – ziemlich guter Anbindung an zum Beispiel Köln oder das Ruhrgebiet. Möchtest du lieber mit dem Auto kommen, ist das auch kein Problem: Die A45 führt direkt an Meinerzhagen vorbei.

Nachdem du dich auf dein Bike gesetzt hast, dauert es keine zehn Minuten und du verlässt den Trubel der Stadt, um in die Ruhe der Natur einzutauchen. Darauf haben wir besonderen Wert gelegt: Die Route dieser Collection verläuft herrlich ruhig und nutzt vorwiegend die abgelegenen Forstwege und Trails, die das ganze Sauerland zu einem dichten Netz verknüpfen. Nur selten kreuzt unsere Route eine größere Ortschaft und falls doch einmal, ist das die perfekte Gelegenheit, deinen Proviant aufzufüllen und dir dein Frühstück für den nächsten Morgen zu kaufen. Denn die Schutzhütten, die wir für deine Übernachtungen herausgesucht haben, kommen ganz ohne jeden Service aus – eben die pure Naturidylle. Wenn du Lust auf einen ganz bodenständigen Bikepacking-Trip hast, wirst du dieses Übernachtungskonzept lieben. Falls dir nach etwas mehr Komfort ist, findest du aber nahe jedes Etappenendes auch Übernachtungsmöglichkeiten mit „richtigem“ Dach über dem Kopf.

Damit diese Tour ein voller Erfolg wird, solltest du sie ein bisschen planen. Schau dir auf der Karte an, wo du einkaufen kannst und überleg dir, wie viel Stauraum du in deinen Taschen benötigst, damit nicht nur dein Proviant, sondern auch der Schlafsack, die Isomatte, Wechselklamotten und Regenbekleidung hineinpassen. Überleg dir, ob du jede Nacht draußen verbringen möchtest, oder zwischendurch vielleicht auf eine Dusche und ein warmes Abendessen in einer Pension oder einem Hotel unterkommen möchtest. Eine gewisse Bikepacking-Grundausstattung ist für so eine Art des Reisens viel wichtiger, als die Art des Bikes. Grundsätzlich funktioniert diese Route nämlich mit jedem ganz normalen Mountainbike. Wenn du zwischendurch kleine Abstecher auf richtig anspruchsvolle Trails wie die des Trail Centers in Winterberg oder im Bikepark bei Olpe machen möchtest, bist du mit einem gefederten Endurobike bestens beraten. Doch am Ende zählt einzig und allein, was du draus machst. Ein herrliches Naturerlebnis und eine ganz neue Perspektive auf Sauerland sind dir jedenfalls sicher.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:14
    55,3 km
    10,6 km/h
    1 390 m
    1 180 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Wenn du ans Sauerland denkst, schießen dir sicher Städtenamen wie Winterberg, Willingen oder Schmallenberg durch den Kopf – aber Meinerzhagen? Trotzdem startet dein Bikepacking Trip genau hier. Schließlich willst du doch ein Abenteuer erleben und das beginnt damit, dass du die ausgetretenen Pfade des Hochsauerlandes erstmal links liegen lässt und es dir stattdessen vom äußersten Westen aus vorknöpfst. Die kleine Stadt im Volmetal eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für deine Tour – nicht nur wegen der neuen Bahnverbindung mit super Anschluss ins Ruhrgebiet oder nach Köln. Meinerzhagen liegt am Rande des Ebbegebirges und stellt mit der Nordhelle den höchsten Punkt des Märkischen Kreises dar. Mit anderen Worten: Wenn du dich aufs Bike setzt, gibt’s kein langes Warmup Programm, sondern direkt Biken vom Feinsten mit allem was dazugehört.Wenn du den kleinen Bahnhof verlassen und nochmal alle Gurte deines Gepäcks straffgezogen hast, rollst du noch kurz über ein paar Straßen von Meinerzhagen, bevor du auf den ersten Trail abbiegst. Ab jetzt geht es eine Weile bergauf, denn du fährst als Erstes zur besagten Nordhelle, wo du dir vom Aussichtsturm aus einen guten Überblick verschaffen kannst. Für eine volle Mahlzeit ist es vielleicht noch etwas zu früh, aber vielleicht hast du ja Lust auf einen Kaffee in der kleinen Gaststätte, die sich direkt beim Turm befindet. Im weiteren Verlauf der ersten Etappe erwartet dich ein schöner Mix aus Forstwegen, ganz ruhigen Straßen und hin und wieder mal ein Trail. Du kommst nur selten mal durch eine kleine Siedlung oder eine Ortschaft und dort gibt es meist nicht viel mehr, als eben ein paar Häuser. Es ist hier ländlich und total idyllisch – perfekt zum Abschalten. Nicht so perfekt hingegen ist es, wenn du davon ausgehst, beim kleinen Hunger zwischendurch einfach in den nächsten Supermarkt zu spazieren: auf den wirst du vergebens warten. Stattdessen könntest du dich nach rund 37 Kilometern in Rönkhausen beim Bäcker versorgen oder ein bisschen weiter im Restaurant des Skigebiets Wildewiese einkehren. Das „Steinbergs“ genießt einen guten Ruf und hat auch im Sommer bis spät abends geöffnet. Hier gibt‘s leckere regionale Speisen für den Komfort-Bikepacker. Wenn du es stattdessen lieber ganz bodenständig magst, fährst du einfach noch rund 13 Kilometer weiter bis zu deiner Unterkunft: eine schöne Schutzhütte auf dem Estenberg, weit weg jeglicher Zivilisation.

    Schwer
    04:33
    46,2 km
    10,2 km/h
    1 220 m
    1 110 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Tag zwei im Sauerland beginnt, wie der erste endete: idyllisch und mit herrlicher Ruhe. Hast du vorgesorgt, dann kannst du jetzt erstmal ganz in Ruhe dein Frühstück in der Schutzhütte genießen, bevor du einpackst und weiterfährst. Wenn du dein Frühstück lieber frisch kaufen möchtest, ist ein kleiner Abstecher vonnöten. Nach rund sieben Kilometern kannst du in Wenholthausen einen kleinen Schwenk zum Bäcker in die Route einbauen. Wenn dir mehr nach Supermarkt ist, wirst du in Eslohe fündig – dann ist der Umweg aber etwas größer. Für welche Art der Nahrungsaufnahme du dich auch entscheidest, am besten besorgst du gleich wieder etwas mehr, denn auch heute sind Einkaufsmöglichkeiten Mangelware. Dafür ergeben sich unterwegs einige Einkehrmöglichkeiten.Unterwegs kannst du dich wieder auf viele schöne Trails und Wege freuen, die dich immer wieder in gemütlichen Siedlungen ausspucken, in denen du vom ruhigen Leben auf dem Land träumen darfst. Highlight heute ist der Hunau, der mit Skilift, Schutzhütte und Funkturm für etwas Abwechslung sorgt. Vor allem aber gibt es hier ein paar feine Trails, über die du nun mal bergauf, mal bergab Kurs in Richtung Etappenziel nimmst. Deine Unterkunft heute heißt Hubertushütte. Sie liegt idyllisch im Wald zwischen Nordenau und Altastenberg. Zu beiden Ortschaften ist es nicht besonders weit, sie sind jeweils in rund zwei Kilometern erreicht. Wenn du nach deiner Tour gemütlich einkehren möchtest oder sogar Lust auf ein richtiges Bett und eine Dusche verspürst, hast du hier gleich mehrere Optionen. In beiden Orten gibt es nämlich eine kleine Auswahl von Gastgebern, die dich gern willkommen heißen. Am gemütlichsten ist es aber immer noch allein in der Schutzhütte.

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  • Mittelschwer
    03:28
    37,8 km
    10,9 km/h
    880 m
    970 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Wenn von der Heide die Rede ist, dann denkt man in der Regel zunächst einmal an die bekannte Lüneburger Heide im Norden von Deutschland und nicht an das Sauerland. Dass es aber auch hier immer wieder diese wunderschöne Landschaftsform mit ihrer typischen Vegetation gibt, das erfährst du auf der dritten Etappe unseres Sauerland-Bikepacking-Abenteuers. Denn immer wieder führt dich die Route auf verschiedene Hochheideflächen, auf denen im Sommer das Heidekraut blüht und wo du die Chance hast, viele seltene Pflanzen- und Tierarten zu entdecken.Den ersten „Heidestopp“ gibt’s gleich zu Beginn der Tour. Nachdem du eine herrlich ruhige Nacht in „deiner“ Schutzhütte genossen hast, führt dich der Weg nämlich über Altastenberg rauf auf den Kahlen Asten. Auf dem dritthöchsten Berg des Sauerlandes erwartet dich nicht nur eine tolle Weitsicht, sondern auch eben diese offene Heidelandschaft, die für unvergessliche Eindrücke sorgt. Wenn du dich sattgesehen hast, wird es Zeit, dass auch dein Magen auf seine Kosten kommt: Falls du keinen Frühstücksproviant dabei hast, hast du wenig später in Winterberg allerlei Möglichkeiten, ein leckeres Frühstück zu genießen. Vom Supermarkt bis zum gemütlichen Café gibt es hier wirklich alles. Gut gestärkt geht es danach weiter. Durchs idyllische Orketal fährst du rauf zum Franzosenkreuz samt Schutzhütte und über den Hilmesberg (mit Weitsicht und Hochheide) bis nach Hallenberg. Von hier aus sind es nur noch rund fünf Kilometer bis zum heutigen Etappenziel, einer urigen Schutzhütte auf dem Heidkopf. Es bietet sich also an, in Hallenberg nochmal einzukehren oder die Vorräte aufzustocken, bevor du deine rustikale Unterkunft beziehst. Bevor du dein Nachtlager errichtest, lohnt sich ein Abstecher zum Aussichtsturm, von dem du eine atemberaubende Aussicht über die Hügel des Sauerlandes und über die Hochheide rundherum genießt. Die Schutzhütte selbst liegt total schön und bietet ganz viel Platz für dich und dein Bike sowie allerlei Sitzgelegenheiten und Tische.

    Schwer
    06:34
    69,5 km
    10,6 km/h
    1 610 m
    1 740 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Jede Etappenfahrt hat ihre Königsetappe – hier ist die deines Bikepackingtrips durchs Sauerland: Fast 70 Kilometer und mehr als 1.600 Höhenmeter, wenn das mal nicht nach einem großartigen Tag auf dem Bike klingt!Nach einer ruhigen Nacht auf dem Heidkopf stellt sich wieder die Frühstücksfrage: Hast du selber Proviant mitgebracht oder möchtest du gern bei nächster Gelegenheit einkehren? Wenn du dich für die zweite Variante entscheidest, brauchst du noch etwas Geduld. Bis zur Zivilisation samt Supermarkt und Bäckerei liegen erstmal 20 Kilometer Fahrt durchs Sauerland vor dir. Landschaftlich ist dieser Early-Bird-Ride ein Traum und der perfekte Start in den Tag. In Bad Berleburg kannst du schließlich deinen Hunger stillen oder zumindest deine Vorräte auffüllen. Der kleine Luftkurort liefert eine tolle Kulisse für deine Pause. Das Schloss Berleburg ist ebenso einen Blick wert, wie die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Baudenkmalen. Wenn du genug gesehen hast, verlässt du die Stadt und widmest dich wieder der ländlichen Idylle des Sauerlandes. Es erwartet dich ein abwechslungsreiches Auf und Ab mit schönen Forstwegen und einigen Trails.Die nächste Pause bietet sich in Jagdhaus an. Im gleichnamigen Restaurant vor Ort kannst du prima einkehren und dich für den Rest der Tour stärken. Wenn du noch keinen Hunger hast, findest du rund 13 Kilometer vorm Etappenziel in Albaum eine weitere Einkehr- und Einkaufsmöglichkeit. Von dort aus steuerst du deine heutige Unterkunft an: die Schutzhütte „Benolper Kreuz“. Die Hütte liegt oberhalb von Benolpe, wo du alternativ auch ein „richtiges“ Dach über dem Kopf finden kannst.

    Mittelschwer
    03:29
    39,5 km
    11,3 km/h
    760 m
    880 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Etappe 5: das Finale eines großartigen Abenteuers im Sauerland. Und wie es sich für ein Finale gehört, kommt das Beste zum Schluss. Genaugenommen warten heute zwei Höhepunkte auf dich: Einer ist actionreich, einer ganz entspannend. Aber der Reihe nach...Wie sagt man so schön: „Singletrail am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen“. In diesem Sinne startet die heutige Tour absolut perfekt. Du krabbelst aus deinem Schlafsack, gönnst dir dein mitgebrachtes Frühstück, schwingst dich auf dein Bike und befindest dich nach wenigen Metern direkt auf einem flowigen Trail. Das Leben kann so schön sein.Und es wird noch besser. Keine sechs Kilometer dauert es bis zum ersten echten Highlight des Tages: der „Bikepark OE“ am Fahlenscheid. Dieser kleine Bikepark in der Nähe von Olpe wurde mit viel ehrenamtlichem Engagement und noch mehr Liebe zum Detail errichtet und bietet eine tolle Gelegenheit, an deiner Fahrtechnik zu feilen und ein paar Extraabfahrten in deine Tour einzubauen. Es gibt verschiedene Lines mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, die allesamt viel Spaß machen. Am Wochenende läuft sogar in der Regel der kleine Schlepplift, was den Abfahrtsspaß noch einmal steigert. Ob das wirklich so ist, checkst du bei Interesse aber am besten vorab auf der Facebookseite des Bikeparks.Wenn du dich ausgetobt hast, kannst du dich schonmal auf das zweite Highlight des Tages freuen. Das ist, wie versprochen, eher von der entspannten Sorte: Am Ufer des Biggesees kannst du wunderbar eine längere Pause machen und dir im kleinen Freibad sogar eine wohltuende Erfrischung gönnen. Und wenn du lieber etwas weniger Trubel hast, fährst du einfach ein Stück weiter zur Listertalsperre, wo sich der nächste gemütliche Ufer-Stopp anbietet.Nun ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt der Etappenfahrt. Noch ein paar Trails, Waldwege, Aussichtspunkte, Hügel und Abfahrten – spätestens, wenn du die Autobahn A45 kreuzt, ist es gewiss: Meinerzhagen ist gleich erreicht. Auf der schönen Abfahrt runter in die Stadt genießt du zum Abschluss noch die tolle Aussicht auf die Skisprungschanzen. Dann fährst du mitten durch den Ortskern und erreichst schließlich den kleinen Bahnhof, von wo aus du bequem und schnell zurück in Richtung Köln oder ins Ruhrgebiet fahren kannst.

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Collection Statistik

  • Touren
    5
  • Distanz
    248 km
  • Zeit
    23:19 Std
  • Höhenmeter
    5 860 m

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