Abenteuer Arnoweg – Rundwanderweg durch das Bundesland Salzburg

Wander-Collection von Valerie

Ein Bundesland, ein Fernwanderweg, 1.200 abwechslungsreiche Kilometer und ganze 80.000 Höhenmeter. Das ist der Arnoweg.

Ins Leben gerufen durch die Erzdiözese Salzburg (eine Einrichtung der römisch-katholischen Kirche) und aufgeteilt auf acht Abschnitte – Kalkberge, Pinzgauer Grasberge, Keesberge, Gras- und Nockberge, Niedere Tauern, Kalkberge Ost, Voralpen und Alpenvorland – schlängelt er sich einmal durch das Bundesland Salzburg. Ausgangs- und Endpunkt des Abenteuers ist die eindrucksvolle Festung, die über die Stadt Salzburg wacht.

Du kannst ihn zur Gänze bewandern oder nur einen Teil davon absolvieren. Jeder Abschnitt hat seinen ganz eigenen besonderen Charme. Und es kommt ganz darauf an, was dir am meisten liegt.

So führt dich Abschnitt 1 durch die Kalkberge, wo viel Stein und wenig Wasser für eine karge aber eindrucksvolle Felslandschaft sorgen. Abschnitt 2 – die Pinzgauer Grasberge – geht das Ganze etwas sanfter an und nimmt dich mit auf saftige Wiesen und urig gemütliche Almhütten. Abschnitt 3 und mit ihm die Keesberge stehen für viel Abwechslung zwischen grünen Tälern und beeindruckenden Gletschern, während dich Abschnitt 4 wieder mit in Richtung gemütlichere Grasberge fernab vom Trubel des Alltags nimmt. Bei Abschnitt 5, den Niederen Tauern, solltest du dich nicht vom sanften Eindruck täuschen lassen – hier ist alpinistische Erfahrung gefragt. Abschnitt 6 (Kalkberge Ost) und Abschnitt 7 (die Voralpen) bringen dich noch einmal auf beachtliche Höhen, bis dich Abschnitt 8 (Alpenvorland) schließlich zurück in die Altstadt Salzburgs führt.

Trittsicher und schwindelfrei solltest du für sämtliche dieser Abschnitte sein. Außerdem empfehle ich dir, deine Übernachtungsquartiere rechtzeitig zu reservieren. unterwegs solltest du rechtzeitig sorgen. Trotz der ordentlichen Herausforderung, genieße einfach die Stille, die wunderbar abwechslungsreiche Natur des Salzburger Landes und die unvergesslichen Momente, die sich während so einer Fernwanderung immer wieder ergeben. Unterwegs warten jede Menge tolle Highlights auf dich. Und eins steht fest: Am Ende dieses Weges wirst du wahnsinnig stolz auf dich sein. Zurecht. Also viel Spaß!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    63:47
    160 km
    2,5 km/h
    8 600 m
    8 360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Abschnitt 1 des berühmten Arnoweg Fernwanderweges führt dich auf einer Länge von 160 Kilometern durch die Kalkberge. Vom Untersberg bis zum Steinernen Meer und den Leoganger Steinbergen hält dieser Abschnitt viel Stein und wenig Wasser, dafür aber jede Menge traumhafte Rundblicke auf das weite Alpenvorland für dich bereit. Du musst für diesen Teil deiner Fernwanderung keine besonderen alpinistischen Kenntnisse haben, solltest aber dennoch eine gute Kondition und einen gewissen Orientierungssinn mitbringen.Schon beim Einstieg dieses Abschnitts wartet ein herrliches Highlight – die Festung Hohensalzburg. Und auch sonst gibt es auf dieser Tour einige unvergessliche Naturschauspiele – von imposanten Gipfeln, über einen aufregenden Treppensteig bis hin zu glasklaren Seen und einer reißenden Schlucht – zu entdecken.Die übliche Dauer für diesen Abschnitt liegt bei etwa zehn bis 21 Tagen. Teile dir deine Kräfte gut ein und wandere jeden Tag nur so viele (Höhen-)Meter, wie deine Kondition und das Wetter zulassen – diese Kette von Kalkbergen ist eine markante Wetter- und Klimascheide.Für die wohlverdiente Nachtruhe findest du unterwegs mehrere Hütten – so zum Beispiel im Zeppezauerhaus (komoot.de/highlight/374082), im Ingolstädter Haus (komoot.de/highlight/129758), auf der Schmidt-Zabierow-Hütte oder der Passauer Hütte (komoot.de/highlight/200194). Denk immer daran, rechtzeitig ein Bett zu reservieren. Die Wanderwege sind besonders zur wärmeren Jahreszeit gut besucht! Und so erwanderst du die vielen unterschiedlichen und allesamt wunderschönen Seiten des ersten Arnoweg-Abschnitts. Nach 160 Kilometern nimmt dich der Fernwanderweg weiter mit in Richtung Pinzgauer Grasberge.

  • Schwer
    39:28
    111 km
    2,8 km/h
    5 850 m
    5 520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Abschnitt 1 hast du erfolgreich hinter dich gebracht und bist voller Motivation, dich nun auch auf den zweiten Teil des Fernwanderwegs zu wagen? Vielleicht steigst du aber auch gerade erst ein und gehst das Abenteuer Arnoweg von Saalfelden aus an. So oder so wird die Landschaft ab nun etwas sanfter.Du wanderst über die saftigen Wiesen der Pinzgauer Grasberge, vorbei an vielen Almen und gemütlich grasendem Almvieh. Stolze 111 Kilometer gilt es, zu entdecken. Und dabei warten so einige Highlights – von urigen Hütten über charmante Ortschaften, bis hin zu idyllischen Höhen – auf dich. Auch auf diesem Abschnitt gilt wieder: Kräfte einteilen und immer nur so weit gehen, wie es deine Kondition zulässt. Die wunderschöne Umgebung verleitet zwar dazu, immer weiter und weiter zu wandern, doch glaub mir: Die netten Hütten, wie die Bürglhütte und die Steineralm, sowie die Übernachtungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel das Statzerhaus oder die Pinzgauer Hütte, die unterwegs auf dich warten, sind den ein oder anderen Stopp mehr wert. Denke auch hier daran, rechtzeitig ein Bett zu reservieren. Die übliche Dauer für diesen Abschnitt liegt bei etwa sechs bis 13 Tagen, ist aber voll und ganz von deiner Ausdauer und Motivation abhängig. Wenn du genug davon an den Tag legst, erreichst du aber schon bald Abschnitt 3 des Arnoweges: die Keesberge.

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  • Schwer
    51:49
    134 km
    2,6 km/h
    7 290 m
    7 580 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der dritte Arnoweg-Abschnitt führt dich in Richtung Keesberge. Ihr Name leitet sich vom althochdeutschen „chees“ für Eis oder Gletscher ab. Denn was diesen Abschnitt des Fernwanderweges auszeichnet, ist der ständige Wechsel zwischen grünen Tälern und beeindruckenden Gletschern. Von Krimml (1.076 Meter) geht’s auf das Gamsspitzl (2.888 Meter), von Fusch (813 Meter) zu den Eisfeldern der Pfandlscharte (2.663 Meter) und von Heiligenblut (1.288 Meter) zum Zittelhaus (3.105 Meter) auf dem Felszahn über dem Gletscherdach des Hohen Sonnblicks. Du siehst schon: Es geht für dich hoch hinaus! Deshalb musst du definitiv viel Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringen. Eine gut durchdachte Tourenplanung ist ebenfalls gefragt. Ich helfe dir dabei, indem ich dir den gesamten Abschnitt aufzeige. Wo und wann du einkehrst und übernachtest, bleibt aber dir überlassen und hängt voll und ganz von deiner Kondition ab. So viel sei gesagt: Die übliche Dauer für die 134 Kilometer und über 7.000 Höhenmeter des ersten Teils liegt bei acht bis 17 Tagen. Apropos übernachten: Der erste Teil des dritten Abschnitts führt dich nicht nur an zahlreichen Highlights, sondern auch an mehreren Hütten zum Einkehren vorbei. So stellen dir die Warnsdorfer Hütte (komoot.de/highlight/306060), die Kürsinger Hütte (komoot.de/highlight/139186), die Neue Thüringer Hütte (komoot.de/highlight/283959), die Neue Fürther Hütte (komoot.de/highlight/556478), die St. Pöltner Hütte (komoot.de/highlight/556476), sowie das Berghotel Rudolfshütte (komoot.de/highlight/506945) auf rechtzeitige Anfrage gern ein warmes Bett zur Verfügung, während dir weitere Hütten unterwegs ein köstliches Gericht servieren. Und sobald du die Fürthermoaralm erreicht hast, beginnt auch schon Teil 2 des anspruchsvollen Keesberg-Abschnittes.

  • Schwer
    39:08
    92,2 km
    2,4 km/h
    6 400 m
    6 110 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf und ab geht’s auch im zweiten Teil des dritten Arnoweg-Abschnittes. Du befindest dich immer noch inmitten der Keesberge. Und die anstehenden 92 Kilometer und über 6.000 Höhenmeter machen dir das auch schlagartig bewusst. Doch keine Sorge – du schaffst das. Und die Mühen werden auch hier mit unschlagbaren Highlights und gemütlichen Hütten belohnt. Wenn du dir ein (bedeutendes) Stück der Tour sparen möchtest, hast du außerdem die Möglichkeit, erst im Rauriser Tal einzusteigen. Aber alles der Reihe nach. Denn auch auf diesem Teil des Arnoweges braucht es wieder ordentlich Trittsicherheit, verlässliche Schwindelfreiheit und eine einwandfreie Planung. Die übliche Dauer der Tour liegt bei sechs bis 13 Tagen. Ob du sie schneller hinter dich bringst oder dir dabei mehr Zeit lässt, bleibt wie immer dir, deinem Können und deiner Kondition überlassen. Unterwegs triffst du jedenfalls auf eine Reihe spannender Highlights: der ein oder andere Wasserfall, eine tolle Aussichtsplattform und sogar ein Wildpark sind unter anderen mit dabei. Und zum Übernachten musst du dich auch dieses Mal nicht auf dein Zelt verlassen. Die Gleiwitzer Hütte (komoot.de/highlight/822449), die Trauner Alm (komoot.de/highlight/352080), das Glocknerhaus (komoot.de/highlight/127845), das Zittel-Haus (komoot.de/highlight/540963), sowie mehrere schöne Unterkünfte in Bad Gastein – deinem Abschnittsziel – nehmen dich und deinen Wanderrucksack gerne auf. Und damit hast du es geschafft und den größten Abschnitt – die Keesberge – erfolgreich hinter dich gebracht. Weiter geht’s: zu Abschnitt 4, den Gras- und Nockbergen.

  • Schwer
    50:56
    143 km
    2,8 km/h
    6 680 m
    6 610 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Du bist im Gasteinertal gelandet. Und damit lässt du die Keesberge hinter dir und wanderst weiter durch die Grasberge. Abschnitt 4 des Arnoweges nimmt dich über stolze 143 Kilometer und knapp 7.000 Höhenmeter mit bis in den Salzburger Lungau. Und was du dort vorfindest, wird deine Vorstellung von idyllischen Almwiesen möglicherweise noch übersteigen. Massentourismus und mechanische Störfaktoren sind hier ein absolutes Fremdwort.Die übliche Dauer für diesen Abschnitt liegt bei acht bis 16 Tagen. Wie immer – besonders aber nach den anstrengenden Anstiegen der Keesberge – entscheidet deine Ausdauer, wie lange du dafür brauchst. Die müden Beine finden unterwegs Ruhe in mehreren Hütten: die Tappenkarseehütte, die Sticklerhütte, die Neue Bonner Hütte und die Dr.-Josef-Mehrl-Hütte stehen zu deinen Diensten. Wie immer warten unterwegs auch so einige Highlights auf dich – ein reißender Wasserfall hier, eine eindrucksvolle Burg da. Ansonsten lautet das Motto dieses Abschnitts: einfach wandern und sich dem naturbelassenen Genuss der Grasberge hingeben. Bevor es entlang der Grenze zwischen dem Lungau und Kärnten noch einmal eine Weile bergauf und bergab geht. Dafür mit grandioser Aussicht: Im Süden begleiten dich die Julischen Alpen in Slowenien und Friaul und nördlich eröffnet sich der Blick auf die Niederen Tauern. Letztere erreichst du auch schon bald und machst dich damit bereit für den gleichnamigen Abschnitt 5 des Arnoweges.

  • Schwer
    32:13
    87,5 km
    2,7 km/h
    4 350 m
    4 520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Abschnitt 5 des Arnoweges lockt dich zu Beginn gleich mal auf die falsche Fährte: Obwohl die Niederen Tauern (von Tamsweg aus) wie gemütlich wanderbare Grasberge aussehen, solltest du sie alpinistisch nicht unterschätzen. Unterwegs triffst du immer wieder auf steile Schuttkarre und schroffe Gipfel. Das ist aber absolut schaffbar. Ordentlich Trittsicherheit und Schwindelfreiheit musst du aber jedenfalls auch hier mitbringen. Die übliche Dauer für die fast 90 Kilometer und 4.350 Höhenmeter liegt bei fünf bis zehn Tagen. Je nachdem, wie es um deine Ausdauer und Müdigkeit nach den letzten Tagen steht – ja, vielleicht hast du auch einfach nur Lust, einen Tag länger auf einer der traumhaften Hütten zu bleiben – solltest du vielleicht etwas mehr Zeit einplanen. Die Landwirseehütte, die Keinprechthütte und die Ignaz-Mattis-Hütte bieten dir gern ein Schlafplätzchen an. Doch es warten auch noch einige weitere Hütten darauf, dich zu bewirten. Stelle wie immer sicher, dass du dir deine Übernachtungsmöglichkeiten vor Antritt des Abschnitts zurechtlegst und überall rechtzeitig ein Bett reservierst. Wirf dazu unbedingt einen Blick auf den Routenplaner – er zeigt dir auch alle Hütten, die in unseren Highlights keinen Platz mehr fanden. Unterwegs triffst du jedenfalls auf so einige Highlights. Mehrere Seen bieten dir einen aussichtsreichen Jausenplatz oder eine nette Erfrischung an heißen Tagen. Ein paar Gipfel und Scharten, die es unterwegs zu überwinden gilt, fordern zwar deine Kräfte, belohnen dich dafür aber mit magischen Aussichten. Und auch ein Wasserfall – der Johannesfall – kommt dir unter. Der Abschnitt schließt mit einer der schönsten Höhenwanderungen an der Nordseite der Niederen Tauern: Es geht hinaus nach Radstadt – Ziel des fünften Arnoweg-Abschnittes und potenzieller Übernachtungsort nach ein paar herausfordernden Tagen.

  • Schwer
    23:21
    54,5 km
    2,3 km/h
    3 550 m
    3 680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit einer Länge von knapp 55 Kilometern sind die Kalkberge Ost der kürzeste Abschnitt des Arnoweges. Doch das macht sie kein Stück uninteressanter als die anderen. Im Gegenteil: Was auf dieser Etappe auf dich wartet, ist ganz viel Abwechslung. Du beginnst deine Wanderung im mittelalterlichen Radstadt, von wo aus du auf deinen ersten Gipfel dieses Abschnittes – den des Grasberges Rossbrand – steigst. Weiter geht’s durch die Kalkstöcke Bischofsmütze und Tennengebirge. Und zwischendrin sorgen ein paar waldige Hügel und Almböden für die idyllisch platzierte Verschnaufpause. Dieser Teil deiner Fernwanderung zeichnet sich außerdem durch ein paar naturbelassene Highlights wie der „Schwarzen Lacke“ und dem „Berliner Kreuz“ aus. Aber auch mehrere Hütten, darunter die Hofpürglhütte, die Stuhlalm und die Laufener Hütte (übrigens eine Selbstversorgerhütte) helfen dabei, dich mit dem Charme der Kalkberge zu verzaubern und stellen dir nach rechtzeitiger Reservierung ein warmes und wohlverdientes Bettchen.Dein Ziel ist der überschaubare Ort Abtenau. Und der ist üblicherweise nach vier bis sieben Tagen erreicht. Du hast noch etwas Kraft übrig? Dann kann es ja weiter in Richtung Abschnitt 7 – Voralpen – gehen.

  • Schwer
    26:49
    79,4 km
    3,0 km/h
    3 390 m
    3 570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Zeit für Abschnitt 7 des Arnoweges. Du machst dich auf in Richtung Voralpen. Ihr Kernstück ist die Osterhorngruppe. Und ein paar ihrer Gipfel, so zum Beispiel den Hohen First (1.718 Meter) und den Dürlstein (1.697 Meter) wirst du auch erklimmen. Außerdem wirst du auf den folgenden fast 80 Kilometern die Aussicht vom Königsbergerhorn (1.621 Meter) und dem Zwölferhorn (1.521 Meter) genießen. Du merkst schon: Du bekommst es hier mit einigen Größen der Voralpen zu tun. Deshalb solltest du hier auch wirklich trittsicher sein. Besonders für den Schober (1.328 Meter), sowie den Frauenkopf (1.304 Meter) solltest du außerdem unbedingt schwindelfrei sein. Die übliche Dauer dieser Tour liegt bei vier bis acht Tagen und lässt sich bei Bedarf (und durch das Bestaunen der vielen schönen Highlights unterwegs) natürlich auch beliebig verlängern. Unter anderem warten eine eindrucksvolle Klamm, ein friedlicher See und eine nostalgische Gondelbahn auf dich. Außerdem wirst du immer wieder mit unglaublichen Ausblicken auf die Seen des Salzkammergutes verwöhnt. Übernachtungsmöglichkeiten findest du zum Beispiel auf der Posch’n Hütte, im Berghof Zwölferhorn, in mehreren Gaststätten in Fuschl am See oder Thalgau oder in Straßwalchen-Irrsdorf. Wie immer empfehle ich auch hier: Erst planen und reservieren – dann loswandern. Nur so kannst du sicherstellen, dass du auch bestimmt einen Schlafplatz hast. Nach dem letzten Anstieg auf den Kolomansberg (1.098 Meter) hast du schließlich dein Abschnittsziel Thalgau erreicht. Nur noch ein letzter Abschnitt. Und dafür geht’s ins Alpenvorland.

  • Schwer
    22:21
    79,1 km
    3,5 km/h
    1 570 m
    1 680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der achte und letzte Abschnitt deiner Arnoweg-Wanderung. Bald hast du es geschafft. Und soviel vorweg: Es geht wesentlich gemütlicher dahin. Auch wenn noch immer um die 80 Kilometer vor dir liegen. Was diesen Abschnitt prägt? Zum einen die langgezogenen Geländewellen dieses Gebiets. Zum anderen die großartige Rundumsicht, die sich dadurch ergibt. Die übliche Dauer für diesen finalen Abschnitt des Arnoweges liegt bei vier bis sieben Tagen. In den vielen kleinen Dörfern und charmanten Städtchen, die du unterwegs durchquerst, ergeben sich auch so einige Übernachtungsmöglichkeiten. So zum Beispiel in Straßwalchen, Mattsee, Seeham, Arnsdorf, Oberndorf und natürlich Salzburg. Du bist zwar nicht mehr in alpinen, einsamen Höhen unterwegs – trotzdem möchte ich dir an dieser Stelle raten, auch hier deine Unterkünfte rechtzeitig anzurufen, um ein Bett zu reservieren. Und so bahnst du dir deinen Weg durchs Alpenvorland und stattest unterwegs dem ein oder anderen Highlight einen Besuch ab. Hier triffst du vor allem auf sehr geschichtsträchtige, wie die Stille-Nacht-Kapelle, das Schloss Mattsee oder die Altstadt Salzburgs. Und landest schließlich wieder im Herzen derselben. Damit bleibt mir nur zu sagen: Gratulation! Du hast den Arnoweg und damit knapp 1.200 Kilometer, unzählige Höhenmeter, viele Erfolgserlebnisse und wahrscheinlich die ein oder andere Versuchung, dich doch geschlagen zu geben, erfolgreich gemeistert. Und zwar mit Bravour. Du kannst stolz auf dich sein!

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Collection Statistik

  • Touren
    9
  • Distanz
    940 km
  • Zeit
    349:52 Std
  • Höhenmeter
    47 670 m