Erlebe das facettenreiche Murgtal – die 5 Etappen der Murgleiter

Wander-Collection von Schwarzwald Tourismus
5-11 Tage
3-6 Std / Tag
111 km
4 280 m
3 420 m

Fünf Tage, 110 Kilometer, etliche atemberaubende Ausblicke und unvergleichliche Naturschauspiele. Seit dem Jahr 2011 bringt die Murgleiter Naturliebhaber von Gaggenau bis zum Schliffkopf – und damit auf direktem Wege ins Wanderglück. Nicht umsonst die Auszeichnung eines „Premiumweges“ tragend, offenbart dir diese Fernwanderung die gesamte Schönheit des Schwarzwaldes.

Im Zuge von insgesamt fünf Etappen wanderst du auf wurzeligen Pfaden, durch tiefe Wälder und über üppiges Grün und erfährst dabei die vielfältige Landschaft des Schwarzwaldes. Mal links, mal rechts von Flüssen verlaufend, lässt dich die Murgleiter jeden Tag zwischen 17 und knapp 25 Kilometer meistern. Der Schwarzwald wäre nicht das höchste Mittelgebirge Deutschlands, wenn es auf dieser Tour nicht auch immer wieder kräftig bergauf gehen würde. Kein Wandertag mit weniger als 700 Höhenmetern im Aufstieg – das sind schon fast alpine Wanderverhältnisse.

Klingt viel? Ist es auch. Und umso mehr kannst du stolz auf dich sein, wenn du die Fernwanderung – ja auch nur einen Abschnitt davon – absolviert hast. Aber die beachtlichen Längen der einzelnen Routen und insgesamt 3.805 Höhenmeter im Aufstieg werden dir gar nicht wirklich auffallen. Als Belohnung für deine Anstrengungen gibt es unterwegs einfach viel zu viel zu entdecken.

Von kleinen aber feinen Hütten, die regionale Köstlichkeiten servieren, über eindrucksvolle Seen, die dich zwischendrin zum Innehalten einladen. Fernsichten über das wildromantische Tal, die dir (beinahe) den Atem rauben werden und kleine Ortschaften, mit historischen Häusern und lebendiger Kultur. Mystische Schluchten, stille Moore und felsige Gipfel. Allergrößte Vielfalt – dafür steht der Schwarzwald. Und ganz besonders der Fernwanderweg Murgleiter.

Praktisch platziert im Dreiländereck zur Schweiz und zu Frankreich im Südwesten Deutschlands ist der Schwarzwald aus ganz Europa leicht zu erreichen – egal ob mit deinem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Für die Übernachtungsmöglichkeiten zwischen deinen Tagesetappen ist ebenfalls vorgesorgt. Mehrere Pensionen und Hotels in den einzelnen Etappenorten nehmen dich gerne auf: schwarzwald-tourismus.info/planen-buchen/uebernachten. Vom endgültigen Ziel am Schliffkopf bringt dich ein Bus zum nächstgelegenen Bahnhof.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    07:18
    23,8 km
    3,3 km/h
    830 m
    760 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Über naturbelassene Pfade und Wiesen, durch eindrucksvolle Wälder und hinauf auf stolze Höhen: Die erste Etappe der Murgleiter hält mehr als 23 abwechslungsreiche Kilometer für dich bereit. Du startest deine Reise durch das facettenreiche Murgtal beim Unimog-Museum in Gaggenau. Vorbei am Schloss Bad Rotenfels und dem Luisenbrunnen wanderst du stetig bergauf bis zur Ruine Ebersteinburg. Von hier oben genießt du einen traumhaften Rundumblick, bevor es auf dem Eberstein-Rundweg weitergeht. Mit den grandiosen Aussichten ist es noch lange nicht vorbei – das zeigt dir auch die Lukashütte auf dem Verbrannten Fels. Beide erreichst du wenig später. Das weiße Gipfelkreuz beweist außerdem immer wieder echte Fotogenität. Über die mit Moos und Farn übersäte Wolfsschlucht, eine schnelle Straßenüberquerung und einige Höhenmeter später erreichst du schließlich den 668 Meter hohen Merkur. Du bist nun schon einige Kilometer unterwegs, weshalb du dir spätestens hier oben eine Stärkung verdient hast. Entweder kehrst du in das Lokal beim Merkurturm ein oder machst dich – bei traumhafter Aussicht auf Baden-Baden – über deinen mitgebrachten Proviant her. Dann leitet dich die Murgleiter auch schon einige Meter bergab und durch einen Mischwald bis zur Papiermacherstadt Gernsbach, dem Endpunkt deiner ersten Murgleiter-Etappe. Such dir eine gemütliche Unterkunft und mach’s dir bequem. Denn schon morgen steht der nächste Abschnitt deiner Wanderung an. Gaggenau erreichst du bequem mit dem Zug oder natürlich auch mit deinem eigenen Auto.

  • Schwer
    07:48
    24,5 km
    3,1 km/h
    1 050 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Zeit für Teil zwei deines Murgleiter-Abenteuers. Auf diesem Abschnitt erwarten dich etwas über 24 Kilometer an traumhaften Wäldern, grandiosen Ausblicken, aber auch fordernden Höhenmetern. Los geht’s nach einer guten Portion Schlaf in Gernsbach. Erst einmal wanderst du den etwas steileren Anstieg zum Portal Gernsbach hinauf – dann geht es durch einen schönen Mischwald und über den Eberpfad bis zum Schloss Eberstein. Begleitet von über 300 verschiedenen Baumarten und Weinreben bahnst du dir dann den Weg hinunter in den Ortsteil Obertsrot und nach der Murgüberquerung gleich wieder hinauf in den Rockertwald. Du staunst nicht schlecht über die bizarren Felsen und traumhaften Ausblicke, die dir dieser Teil der Etappe bietet und landest schließlich im verträumten Fachwerkdorf und Gernsbachs höchstgelegenem Ortsteil Reichental. Über seine Hochebene wanderst du, von tollen Aussichten begleitet, noch eine Weile gemütlich dahin bis zum Latschigfelsen. Und von da an geht’s bergab. Auf teils steilen und schmalen Pfaden gelangst du ins malerische Kauersbachtal. Dann geht es weiter über einen kurzen Anstieg, vorbei an idyllischen Streuobstwiesen, Ziegen- und Rinderweiden und schließlich über einen kleinen Pfad zum Forbacher Bahnhof. Von hier aus erreichst du über einen Weg entlang der Murg die historische Holzbrücke. Und damit den Endpunkt der zweiten Murgleiter-Etappe.

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  • Schwer
    05:31
    17,5 km
    3,2 km/h
    750 m
    590 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ein Highlight kommt selten allein. Das könnte das Motto der dritten Murgleiter-Etappe sein. Denn neben der gewohnt traumhaften Natur des Schwarzwaldes erwartet dich hier noch ein weiteres Spektakel, das dich nicht schlecht über die Kraft des Wassers staunen lässt. Aber alles der Reihe nach. Die etwas über 17 Kilometer lange Tour beginnt in Forbach. Also dort, wo du dich nach der letzten Etappe wohlverdient ausgeruht hast. Denn der erste Anstieg lässt nicht lange auf sich warten. Um ihn zu erleichtern, tut sich zwischendrin die traumhaft schöne Maria-Hilf-Kapelle auf. Sie eröffnet dir neben ihrem schönen Innenraum vor allem eine traumhafte Aussicht. Du wanderst noch ein Stück bergauf, vorbei am Wasserschloss und der beeindruckenden Rohrbahn des Pumpspeicherkraftwerkes, dann über gemütliche Wanderwege bis zur Schwarzenbachtalsperre. Und falls du dir nun denkst, das sei „bloß irgendein Stausee“, hast du dich getäuscht. Du befindest dich nämlich vor dem größten im ganzen Nord- und Mittelschwarzwald. Daneben ist er auch noch richtig schön und nimmt dich – wenn du magst – mit auf eine Bootstour. Nach einem kurzen Abschnitt entlang des Sees und einem „Besuch“ der Staumauer verlässt du die beiden aber auch schon wieder. Und bahnst dir deinen Weg über waldreiche Hänge oberhalb des Talgrunds bis kurz vor Schönmünzach. Die ehemalige Grenze zwischen Baden und Württemberg bildet den Endpunkt der dritten Murgleiter-Tagesetappe.

  • Schwer
    07:10
    23,5 km
    3,3 km/h
    830 m
    700 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ist sie nicht schön – die Idylle in und rund um Schönmünzach? Hoffentlich hast du es dir nicht zu gemütlich gemacht, denn die vierte Etappe deiner Murgleiter-Wanderung steht an. Sie nimmt dich mit über Pfade und durch Wälder, durch schöne Ortschaften und vorbei an einem traumhaften See. Auf geht’s im Herzen von Schönmünzach. Über die Waldsiedlung und den Standort Tierhalde, wo du einen herrlichen Talblick erhaschst, erreichst du nach etwas über eineinhalb Kilometern die Panorama-Hütte. Ihr Name ist Programm: Von der Terrasse aus genießt du einen großartigen Blick und die regionalen Produkte, die zu köstlichen Speisen verarbeitet werden, kannst du fast nicht „unprobiert“ lassen.Über den Roten Rain marschierst du anschließend weiter zum historischen Örtchen Schwarzenberg, gelegen in einer der ältesten besiedelten Regionen im Murgtal. Dann über naturbelassene Pfade – mal steiler, mal flacher – und durch tiefe Wälder hinein in den Nationalpark Schwarzwald. So oder so, besonders aber zur Teichrosenblüte im Juni und Juli, lädt der Huzenbacher See zu einer kurzen Pause ein, um die Schönheit des am tiefsten gelegenen Karsees des Nordschwarzwaldes einen Moment lang auf dich wirken zu lassen.Über einen etwa einen Kilometer langen, steilen Anstieg gelangst du dann zum Seeblick und wanderst über die Kleemisse, ein Hochmoorgebiet, bis zum Überzwercher Berg und anschließend auf schmalen Pfaden abwärts ins Tonbachtal. Von hier ist es nicht mehr weit: Es geht nur einmal auf die gegenüberliegende Talseite und über einen Panoramaweg rund um den Rinkenberg – schon hast du dein heutiges Etappenziel Baiersbronn erreicht.

  • Schwer
    06:27
    21,6 km
    3,3 km/h
    820 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zeit für den letzten Abschnitt deiner Murgleiter-Wanderung. Er führt dich über schmale Pfade sowie gemütliche Forst- und Wiesenwege und lässt dich noch ein abschließendes Mal die Schönheit des Schwarzwaldes erleben. Los geht’s am Portal Baiersbronn, von wo aus du dir deinen Weg auf den Rinkenkopf bahnst und – oben angekommen – bereits das erste Highlight, den Rinkenturm, antriffst. Von der Spitze des steinernen Turms aus offenbart sich dir eine traumhafte Aussicht. Und vielleicht kannst du von dort oben ja auch schon die Leckereien deiner möglichen ersten Einkehr riechen. Die Wanderhütte Sattelei wartet nur einen kurzen und leichten Abstieg später und lädt dich zu einer Stärkung ein, bevor es mit frischen Kräften weitergeht. Auf teils schmalen, weichen Waldwegen gelangst du nach Obertal, wo du die Landesstraße querst und weiter in Richtung Buhlbach marschierst.Immer entlang der Rechtmurg erreichst du nach knapp 20 Kilometern ihren Ursprung unterhalb des Schliffkopfs. Das idyllische Plätzchen im traumhaft schönen Wald macht sich gut für eine kurze Rast, auch wenn du es schon beinahe geschafft hast. Denn von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum Steinmäuerle mit seinem Aussichtsplateau und wenige hundert Meter weiter dem Schliffkopf, der das würdige Ende der fünften und letzten Murgleiter-Etappe bildet. Nicht weit entfernt – direkt am Nationalpark-Hotel Schliffkopf – findest du eine Bushaltestelle, von der aus du zurück nach Baiersbronn oder zu einem der nächstgelegenen Bahnhöfe in Achern, Freudenstadt oder, etwas weiter weg, Baden-Baden gelangst. Erkundige dich unbedingt vorab nach den Abfahrtszeiten, da die Busse hier (besonders in der Nebensaison) nicht regelmäßig abfahren.

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Collection Statistik

  • Touren
    5
  • Distanz
    111 km
  • Zeit
    34:13 Std
  • Höhenmeter
    4 280 m3 420 m

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