Wanderhimmel Baiersbronn – entdecke den Seensteig

Wander-Collection von Schwarzwald Tourismus

Der Rucksack ist gepackt, die Wanderstiefel sind geschnürt. Du hast dich noch nie so bereit für ein paar Tage fernab vom Trubel gefühlt. Gut, dass du dir den Baiersbronner Seensteig ausgesucht hast, um genau diese Art von wohltuender Einsamkeit zu erleben. An den Ufern verwunschener Karseen, über naturbelassene Pfade wandernd und auf aussichtsreichen Gipfeln stehend, erfüllt dich endlich wieder diese innere Ruhe. Wie man sie ganz besonders im Schwarzwald findet.

Fünf Etappen erwarten dich auf dem Fernwanderweg durch den Wanderhimmel Baiersbronn. Sie führen an Bächen entlang und durch die Hochmoor-Wiesen des Nördlichen Schwarzwaldes hindurch. Das Gütesiegel „Qualitätswanderweg“ steht dabei vor allem für die Ursprünglichkeit der Tour: Mehr als 30 Prozent der Strecke wanderst du auf völlig unberührten Naturpfaden. Und kannst dich damit voll und ganz aufs Wesentliche – die Idylle nämlich, die dich auf jeder Tour umgibt – konzentrieren.

Unterwegs gibt es viel zu entdecken – zur Kulturgeschichte der Region und zu den Kräften der Natur. Mal veranschaulicht in Form eines Lehrpfades, wie jener zum Orkan Lothar, der 1999 den Schwarzwald verwüstete. Mal sanfter und fast unbemerkt in der Gestalt eines rauschenden Wasserfalles oder Karsees, platziert in von Gletschern ausgeschliffenen Mulden. Dafür solltest du schon entsprechend Kondition mitbringen – die sanften Höhen und idyllischen Bergkuppen rund um Baiersbronn halten aber auch immer wieder genüsslichere Passagen bereit.

Genug geredet – es ist an der Zeit zu erleben. Mittendrin im Dreiländereck zur Schweiz und zu Frankreich im Südwesten Deutschlands ist der Schwarzwald aus ganz Europa leicht zu erreichen – egal ob mit deinem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch deine Übernachtungsmöglichkeiten solltest du vorab gut planen. In den nahe gelegenen Dörfern warten einige gemütliche Unterkünfte darauf, dich aufzunehmen: schwarzwald-tourismus.info/planen-buchen/uebernachten.

Also mach dich bereit auf ein paar naturbelassene Tage im Schwarzwald, die der Seele guttun.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    05:21
    14,4 km
    2,7 km/h
    410 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Es ist soweit: Die Tore zum Baiersbronner Wanderhimmel öffnen sich und du machst dich bereit für dein Abenteuer auf dem Seensteig. Hoffentlich hast du ordentliches Schuhwerk und etwas Proviant dabei. Dann kann es eigentlich schon losgehen. Die erste der fünf Etappen des Seensteigs nimmt dich mit vom Herzen Baiersbronns nach Mitteltal. Auf den knapp 14,5 Kilometern dieser Tour bekommst du schon einmal einen ersten Eindruck der fabelhaften Natur, die der Schwarzwald zu bieten hat. Und natürlich kommst du unterwegs auch an dem einen oder anderen Fleckchen Wasser vorbei. Immer dem bekannten Wegzeichen (Raute mit Landschaft und geschwungenem „S“) nach, folgst du anfangs dem Bachverlauf des Sankenbachs, vorbei an einem Spielplatz und Wildgehege. Aufwärts über einen schmalen Pfad erreichst du schließlich den idyllischen Sankenbachsee, den du – gerne nach einer kurzen Pause – im Uhrzeigersinn halb umrundest. Dann beginnt auch schon der etwas alpinere Teil dieser Etappe: In der steilen Karwand, am Sankenbachwasserfall entlang, steigst du auf bis zur Wasserfallhütte. Und befindest dich damit ganz plötzlich auf über 900 Metern.Und so wanderst du weiter, passierst die Ortschaft Kniebis und schlenderst über ein Stück des Heimatpfades bis hin zum wunderschönen Ellbachseeblick. Von der barrierefreien Aussichtsplattform kannst du ihn aus der Ferne betrachten, nach dem steilen Abstieg hinunter zu seinem Ufer ist er plötzlich zum Greifen nah. Nachdem du ihn für eine Weile bestaunt hast, wird dir die Wahl gelassen: Entweder folgst du der klassischen Wegstrecke dem Ellbachtal entlang in Richtung Mitteltal, oder entscheidest dich für die abenteuerliche Variante – den Abenteuerpfad, wie in dieser Route. Die beiden Wege treffen sich an der mächtigen Ellbachtanne und führen dich – immer am Ellbach entlang – schließlich zu deinem ersten Etappenziel nach Mitteltal.

  • Schwer
    05:40
    18,9 km
    3,3 km/h
    760 m
    320 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Na, gut erholt? Das wollen wir doch hoffen. Denn die zweite Seensteig-Etappe hält schon ein paar mehr Kilometer für dich bereit. Knapp 19, um genau zu sein. Die wirst du dank der traumhaften Naturschauspiele, die dich unterwegs erwarten, aber mit einem Lächeln im Gesicht meistern.Los geht’s am Wildgehege Mitteltal, von wo aus der Weg über die Ellbachkopfhütte bis zum Grubensattel führt. Von einer traumhaften Aussicht begleitet, geht es weiter zum Sauerbrunnen und dann über eine große Fläche, auf der Orkan Lothar im Jahre 1999 seine Spuren hinterlassen hat. Vorbei an mehreren Hütten, zweimal über die Schwarzwaldhochstraße und schließlich über einen steinigen, abfallenden Weg erreichst du den Buhlbachsee.Hier lohnt sich eine kleine Rast am See, bevor du deinen Aufstieg in Richtung Schliffkopf angehst. Durch das Naturschutzgebiet Hahnmisse erreichst du bald den berühmten Lotharpfad. Und was hier auf dich wartet, bezeichnen manche Wanderer als den wohl schönsten Teil der Etappe: Der Lehrpfad lässt dich über robuste Holzstege schreiten und in der traumhaften Naturwelt vergessen. Und musst du ihn verlassen, wartet schon der nächste wunderschöne Abschnitt – ein Teil des Westweges – auf dich. Hier erfreust du dich vor allem an den Aussichten über das 850 Meter tiefer liegende Rheintal und bei Schönwetter siehst du sogar bis zu den Alpen. Doch alles hat ein Ende. Auch diese Etappe. Und dieses Mal hat es die Form eines Hotels. Das Nationalpark-Hotel Schliffkopf nimmt dich gern für die Nacht auf. Ansonsten findest du direkt darunter eine Bushaltestelle, von der aus du eine kurze Reise in eines der Nachbardörfer antreten kannst.

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  • Mittelschwer
    03:42
    12,5 km
    3,4 km/h
    340 m
    330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Neuer Tag, neues Glück. Deines findest du heute auf Etappe 3 des Baiersbronner Seensteiges: Auf etwa zwölfeinhalb Kilometern wanderst du über den Schliffkopf bis zum Mummelsee. Dazu startest du – je nachdem wo du übernachtet hast – entweder direkt beim Nationalpark-Hotel Schliffkopf oder einige Meter weiter bei der Bushaltestelle. Über einen weiteren Teil des Westweges wanderst du – traumhafte Aussichten inklusive – bis zum Ruhestein. Dort angekommen hast du zum einen die Möglichkeit, deine Energiereserven bei einem Mittagessen wieder aufzuladen. Zum anderen erzählt dir das Nationalparkzentrum auf Wunsch Wissenswertes zur Region. Dann packst du auch schon wieder deinen Rucksack und wanderst über Serpentinen den Skihang Ruhestein hoch. Vorbei am Eutinggrab erreichst du bald einen Aussichtspunkt, der dich den Wilden See und das Langenbachtal bestaunen lässt. Falls dir an dieser Stelle danach ist, die Wanderung noch ein wenig auszuweiten, sei dir ein Abstecher durch den Bannwald zum See und über die ehemalige Falzhütte ans Herz gelegt. Wem das schon genug Anstrengung für heute war, der kehrt in die Darmstädter Hütte ein, die sich nur wenige hundert Meter nach dem Seeblick auftut. Über einen naturbelassenen Pfad oberhalb der Schwarzwaldhochstraße geht es weiter bis zum Seibelseckle und dann via dem Westweg zum Mummelsee. Der kleine See bildet das dritte Etappenziel des Seensteiges und einen tollen Platz zum Entspannen. Für die Nacht kannst du entweder im Berghotel Mummelsee einchecken oder per Bus in eine der umliegenden Ortschaften fahren.

  • Schwer
    06:17
    20,6 km
    3,3 km/h
    420 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 4 deines Seensteig-Abenteuers steht an. Und die verläuft ganz nach dem Motto: „Noch einmal Luft holen vor dem großen Finale.“ Auf gut 20 Kilometern hast du nicht allzu viele Höhenmeter zu meistern. Stattdessen erwarten dich verträumte Waldwege, ein unvergesslicher Hochmoorweg, mehrere atemberaubende Aussichtspunkte und – natürlich – ein wundervoll naturbelassener See. Auf Los geht’s los. Die Tour – und ihr erster Anstieg – starten direkt beim Mummelsee. Von hier aus geht’s hinauf auf die Hornigsrinde, den höchsten Berg (1.164 Meter) des Nordschwarzwalds. Ein Turm, der da auf dem Gipfel thront, ermöglicht dir eine noch weitere Sicht. Wenn du magst – und zwischen 11 und 17 Uhr unterwegs bist – kannst du gerne einen Abstecher dorthin einbauen und ihn erklimmen. Ansonsten bahnst du dir deinen Weg über die robusten Holzstege am traumhaft schönen Hochmoor, vorbei am 1.153 Meter hohen Dreifürstenstein und immer weiter dahin auf stolzer Höhe und umgeben von schönster Natur. Ein naturbelassener Pfad führt dich schließlich am Blindsee vorbei zum einmaligen Schurmseeblick. Hier, spätestens einen etwas steileren Katzensprung weiter beim Seeufer, bietet sich eine entspannte Verschnaufpause an. Die Idylle hier ist jedenfalls kaum zu fassen. Wenn du soweit bist, führt dich dann der Schurmweg hinunter nach Schönmünzach, deinem heutigen Etappenziel.

  • Schwer
    06:08
    20,4 km
    3,3 km/h
    670 m
    590 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Zeit für die fünfte und finale Etappe deines Seensteig-Abenteuers. Gut ausgeschlafen, beginnst du sie im Herzen von Schönmünzach. Auf einer Gesamtlänge von knapp 20,5 Kilometern darfst du noch ein letztes Mal die Schönheit des Schwarzwaldes aufsaugen. An einem Hang entlang über den Stuhlberg und den Blockhaushof wanderst du in Richtung Huzenbacher See. Nach einer kurzen Pause beim kleinen Seehäuschen oder auf einer der liebevoll dort platzierten Bänke, machst du dich bereit für den anspruchsvollen (aber traumhaft schönen) Felsenpfad hinauf zum Hunzenbacher Seeblick. Auch hier kannst du bei Bedarf auf der Himmelsliege oder im Pavillon noch einmal die Beine lang machen. Dann führt dich der Weg weiter über die Kleemisse und den Hinteren Plon zum Überzwercher Berg. Vielleicht ist dir unterwegs ein Wasserfall untergekommen? Dann bist du wohl zu Zeiten der Schneeschmelze oder kurz nach starken Regenfällen unterwegs. Denn nur dann offenbart sich dir, nur kurze Zeit nach dem Huzenbacher See, der Seltenbach Wasserfall. Hast du den Überzwercher Berg erreicht, folgt der Abstieg ins idyllische Tonbachtal. Vorbei an einem alten Salbeofen und über eine urige Brücke findest du dich unterhalb des Kohlwaldes wieder. Hier hast du die Wahl: Entweder steigst du in den Bus zurück nach Baiersbronn oder begibst dich auf der gegenüberliegenden Talseite auf herrlichen Pfaden und einem Panoramaweg rund um den Rinkenberg zu Fuß dorthin. Schon hast du auch das fünfte Etappenziel erreicht.

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Collection Statistik

  • Touren
    5
  • Distanz
    86,8 km
  • Zeit
    27:07 Std
  • Höhenmeter
    2 590 m

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