Rauschende Bäche und mächtige Canyons – der Schluchtensteig

Wander-Collection von Schwarzwald Tourismus
6-11 Tage
3-5 Std / Tag
120 km
3 050 m
3 150 m

Naturnahe Pfade, dichte Wälder und rauschende Wasserfälle erwarten dich auf dem Schluchtensteig im Süden des Schwarzwalds. Der Fernwanderweg beeindruckt mit sechs abwechslungsreichen Etappen, die dich durch felsige Canyons und über aussichtsreiche Höhen führen. Perfekt, um den Alltag zu vergessen. Die Nächte verbringst du in beschaulichen Dörfern und kleinen Städten oder als Abenteuer in einem der Trekking-Camps und Trekking-Stützpunkte – Schwarzwald-Idylle, wie sie im Buche steht.

Der Schluchtensteig teilt sich in sechs Etappen auf und verläuft im Südschwarzwald von Stühlingen bis nach Wehr. Dabei legst du insgesamt 119 Kilometer zurück und erforschst die unter Naturschutz stehenden Wälder. Nicht nur auf unberührte Natur, sondern auch auf kulturelle Highlights kannst du dich freuen: Die erste Etappe wird anfangs von den Gleisen der berühmten Sauschwänzlebahn begleitet, die von einer historischen Lokomotive gezogen wird. Am zweiten Tag wanderst du zwischen steilen Felswänden durch die urwaldähnliche Wutachschlucht, bevor du in der traditionellen Schleifmühle übernachtest. Am dritten Tag geht es durch ein traumhaftes Flusstal, denn du spazierst am Wasser entlang durch die Haslachschlucht und am vierten Tag knackst du die 1.000-Meter-Marke: Vom 1.134 Meter hohen Bildstein kannst du ein fantastisches Panorama genießen. Auf der fünften Etappe gibt dir die Wehra den Weg vor und bringt dich an Tag sechs zum schimmernden Wehra Stausee. Von dort ist es nicht mehr weit bis zu deinem Ziel in Wehr.

Den Startpunkt in Stühlingen erreichst du mit der Buslinie 7338 vom Bahnhof Waldesruh aus, in Wehr gibt es einen großen Busbahnhof. Vor allem für die ersten drei Etappen, die durch die Wutachschlucht führen, sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. In den Zielorten findest du eine gute Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten – trotzdem lohnt es sich, im Voraus zu reservieren, um auf der sicheren Seite zu sein. Wenn du nicht den gesamten Schluchtensteig auf einmal wandern möchtest, kannst du ganz einfach das dichte Busnetz nutzen, das alle Etappenorte miteinander verbindet. Die Fahrpläne der Busse findest du unter wtv-online.de/fahrplaene/nach-linie.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    05:37
    18,7 km
    3,3 km/h
    530 m
    290 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der offizielle Startpunkt des Schluchtensteigs liegt bei der katholischen Kirche in Stühlingen – wenn du mit dem Zug anreist, dann startest du einfach vom Bahnhof aus. Du querst die Bahngleise und folgst dem Lauf der tiefblauen Wutach. Beim Bahnhof Weizen, der Endstation der historischen Sauschwänzlebahn, biegst du in den Wald ab und wanderst bis zum Bahnhof Lausheim weiter.Anschließend tauchst du tief in die herrliche Natur des Wutachtals ein: urwüchsige Wege führen an massiven Felswänden entlang und das Plätschern des Wassers begleitet dich. Es geht unter der bekannten Sauschwänzlebrücke hindurch und weiter zum Wasserfall im Sturzdobel. Der Schluchtensteig verläuft durch die naturbelassene Wutachschlucht und bringt dich von dort hinauf zu unterschiedlichen Panoramakanzeln, von denen du herrliche Aussichten genießt.Über die Ottilienhöhe steigst du auf den Buchberg hinauf. Von dem 876 Meter hohen Berg bietet sich dir ein traumhaftes Panorama und ein gemütlicher Rastplatz lädt zu einer Pause ein. Von hier marschierst du dann auf einem idyllischen Waldpfad in die Ortschaft Blumberg hinunter, deinem heutigen Etappenziel.

  • Schwer
    06:02
    20,5 km
    3,4 km/h
    410 m
    440 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der zweite Tag startet gleich mit einem Highlight: Am westlichen Ortsrand von Blumberg führt dich der Schluchtensteig zu den malerischen Schleifenbachwasserfällen. Umgeben von herrlichem Wald rauscht das Wasser in drei Stufen in die Tiefe und über eine Leiter gelangst du direkt ans Ufer des Schleifenbachs. Von den Wasserfällen aus wanderst du auf einem schmalen Pfad steil bergab durch die beeindruckende Schleifenbachklamm.

    Du verlässt die Klamm und durchquerst die Orte Achdorf und Aselfingen, bevor du das Ufer der Wutach erreichst. Sanft auf und ab geht es am Fluss entlang, der sich durch die einzigartige Landschaft schlängelt. Der Weg führt dich immer tiefer in die Schlucht hinein und du kannst verschiedene Gesteinsschichten und seltene Pflanzen bestaunen. Ein schöner Platz zum Rasten befindet sich bei der Kapelle Bad Boll, die unter Denkmalschutz steht.

    Über Stege und an kleinen wie größeren Wasserfällen vorbei wanderst du durch die Schlucht. Über die Dietfurtbrücke gelangst du noch einmal auf die andere Flussseite und erreichst nach gut 20 Kilometern die gemütliche Schattenmühle, das Ziel dieser Etappe. Auf der Terrasse oder dem Sonnendeck des Gasthauses kannst du den zweiten Tag ausklingen lassen.

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  • Schwer
    05:29
    18,2 km
    3,3 km/h
    630 m
    260 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch die dritte Etappe beeindruckt durch herrliche Natur und idyllische Flussauen: Ausgeruht und gestärkt folgst du von der Schattenmühle aus dem Lauf der Wutach Richtung Westen. Von den Resten der Ruine Räuberschlössle, die auf einem 80 Meter hohen Felsen liegt, kannst du eine tolle Aussicht auf die Wutachschlucht genießen.Von dort geht es auf einem Waldpfad zur malerischen Rötenbachmündung. Am Ufer des steinigen Flussbetts stehen jahrhundertealte Bäume, unter denen du eine Pause einlegen kannst. Im Anschluss spazierst du weiter durch den naturbelassenen Wald und erreichst die Haslachmündung. Ab hier gibt dir die Haslach den Weg vor und du durchwanderst die felsige Haslachklamm. Du steigst über den imposanten Rechenfelsen zum Hölllochfelsen hinauf.Der Weg führt noch weiter aufwärts und endet an der Lochmühle, wo du auf eine Straße abbiegst. Dieser folgst du und durchquerst den Ort Lenzkirch. Südlich von Lenzkirch liegt auf einer Anhöhe der interessante Geopark, von dem du einen tollen Ausblick hast. Nach einem Auf und Ab durch den Wald erreichst du dein Etappenziel im Örtchen Fischbach.

  • Schwer
    05:55
    20,1 km
    3,4 km/h
    440 m
    720 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom bezaubernden Fischbach aus führt dich die vierte Etappe des Schluchtensteigs anfangs auf den Bildstein, der mit einer Höhe von 1.134 Metern zu einem der besten Aussichtsberge des Schwarzwalds zählt. Von dort verläuft der Schluchtensteig zum schimmernden Schluchsee hinab. Begleitet von Segelbooten folgst du dem Seeweg am Ufer entlang bis zum Unterkrummenhof. In dem historischen Hof befindet sich eine Vesperstube, die sich für eine gemütliche Einkehr anbietet.

    Durch den stillen Wald geht es am Rastplatz Krummenkreuz Hütte vorbei zu den traditionellen Muchenlandhöfen, die von weiten Wiesen und Feldern umgeben sind. In Blasiwald-Althütte kommst du bei der holzvertäfelten Kapelle St. Pantaleon vorbei – ein schöner Ort, um kurz innezuhalten und die Landschaft zu genießen.

    An der Windberghütte angelangt kannst du schon das Rauschen des Windbergwasserfalls hören. Am Wasserfall vorbei wanderst du in die verwunschene Windbergschlucht hinab. Es geht über Brücken und Treppen immer am Bach entlang bis du am Ende der Schlucht dein heutiges Ziel, St. Blasien, erreichst. Bevor du deine Unterkunft beziehst, kannst du noch den beeindruckenden Dom des Klosters besichtigen.

  • Schwer
    05:37
    19,1 km
    3,4 km/h
    570 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zu Beginn der fünften Etappe wanderst du von St. Blasien zum Aussichtspunkt Luisenruhe hinauf. Du genießt einen beeindruckenden Blick zurück über St. Blasien und folgst dem Weg durch den märchenhaften Wald bis zum Gipfel des Lehenkopfs. Vom hölzernen Aussichtsturm, der die höchste Stelle des 1.039 Meter hohen Bergs markiert, bietet sich dir ein 360-Grad-Panorama.Vom Lehenkopf geht es abwechselnd durch Wälder und über Wiesen weiter zum Klosterweiher: Am Ufer kannst du eine Rast einlegen oder im Gasthaus Klosterweiherhof einkehren. Gestärkt folgst du dem Weg durch die hügelige Landschaft und kommst dabei immer wieder bei schönen Aussichtspunkten wie dem Kreuzfelsen vorbei.Beim Ibacher Kreuz lichten sich die Baumreihen und du querst eine Straße. Ab hier verläuft die Route durch das Wehratal und bringt dich im Zickzack in die eindrucksvolle Hohwehraschlucht hinab. Über kleine Holzbrücken und auf gewundenen Pfaden wanderst du den naturbelassenen Lauf der Wehra entlang. Am Ende der Schlucht erreichst du das beschauliche Todtmoos mit seiner barocken Wallfahrtskirche, dein heutiges Etappenziel.

  • Schwer
    06:52
    23,4 km
    3,4 km/h
    460 m
    920 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die letzte Etappe des Schluchtensteigs startet in Todtmoos. Am Kurpark vorbei geht es Richtung Süden in den schattigen Wald hinein. Bald erreichst du den idyllischen Ortsteil Schwarzenbach mit seinen traditionelle Höfen – Schwarzwald-Idylle wie sie im Buche steht.Oberhalb der Wehra wanderst du durch die schöne Natur und gelangst nach Todtmoos-Au. Vorbei an einem Wildtiergehege und einer historischen Mühle führt dich die Route weiter an der Wehra entlang. Das Wasser rauscht und mächtige Bäume säumen den Weg. Immer wieder kommst du zu herrlichen Aussichtspunkten bis du in die romantische Wehraschlucht hinabsteigst. Es geht über plätschernde Bachläufe, hölzerne Stege und bemooste Steine.Nach 20 Kilometern erreichst du den Wehra Stausee und von der Staumauer kannst du weite Ausblicke auf das Wasser genießen. Anschließend verläuft der Schluchtensteig immer an der Wehra entlang bis nach Wehr. Am Busbahnhof hast du dein Ziel erreicht und kannst entspannt die Heimreise antreten.

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Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    120 km
  • Zeit
    35:33 Std
  • Höhenmeter
    3 050 m3 150 m

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