Die schönsten Seiten des Nationalparks – Gesäuse Hüttenrunde

Wander-Collection von Tamara

Sieben Tage traumhafte Landschaften und unberührte Natur erlebst du auf der Hüttenrunde durch das schöne Gesäuse: Die Rundwanderung führt dich von Hütte zu Hütte durch den Nationalpark in der Steiermark. Entlang plätschernder Gebirgsbäche, über sanfte Almen und zu beeindruckende Aussichtspunkten verläuft die Route. Dabei wanderst du auf gut befestigten Wanderwegen und Forststraßen. Die schroffe Bergwelt des Gesäuses lässt Wanderherzen höher schlagen.

Deine Wanderung startet am Stift Admont, das nicht nur die weltgrößte Stiftsbibliothek, sondern auch unterschiedliche Museen beherbergt. Auf der ersten Etappe hinauf zur Mödlinger Hütte überwindest du über 1.000 Höhenmeter und kannst dich auf ein atemberaubendes Panorama freuen. Der zweite und dritte Tag halten besondere Highlights für dich bereit: Auf dem Weg zur Heßhütte kommst du beim Wolfbauer Wasserfall vorbei und auf der dritten Etappe steht der schimmernde Sulzkarsee auf dem Programm. Einen spektakulären Sonnenuntergang kannst du auf der Haindlkarhütte am Fuße der mächtigen Hochtorgruppe erleben. Die fünfte Etappe ist in zwei Abschnitte aufgeteilt, da du ein Stück mit dem Gesäuse Sammeltaxi zurücklegst. Die vorletzte Nacht verbringst du auf über 1.700 Metern im Admonter Haus, bevor es über das Rohrauerhaus zurück nach Admont geht.

Für die Begehung der Hüttenrunde sind Ausdauer und gutes Schuhwerk Voraussetzung. Die Wege sind einfach zu begehen und die Hütten versorgen dich mit genügend Proviant. In der Hauptsaison solltest du deine Übernachtungen vorher reservieren. Mehr Infos dazu findest du in den einzelnen Highlights. Admont erreichst du auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Vom Bahnhof Liezen nimmst du den Bus 902 oder vom Bahnhof Weißenbach/St.Gallen den Bus 912. Die Gesäuse Hüttenrunde – sieben Tage unberührte Natur und beeindruckende Ausblicke erwarten dich.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:35
    15,2 km
    2,7 km/h
    1 220 m
    350 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Startpunkt der Hüttenrunde liegt am beeindruckenden Stift Admont. Die weltgrößte Stiftsbibliothek, ein traumhafter Garten und unterschiedliche Museen machen das Benediktinerkloster so sehenswert. Du verlässt den Ort Richtung Süden und biegst nach einem kurzen Stück auf der Landstraße in den Wald ab. Hier führt der Weg in den Veitlgraben, ein tiefgrünes Bachtal. Es geht stetig bergauf bis zur Hochebene Kaiserau, wo du beim gleichnamigen Schloss und einer Liftanlage vorbeikommst. Vom Parkplatz der Kaiserau-Lifte aus führt der Weg abwechselnd über blumenbestandene Wiesen und durch stille Wälder. Der perfekte Ort für eine Einkehr ist die historische Oberst Klinke Hütte: Der sonnige Gastgarten, hinter dem die mächtigen Felswände der Gesäuseberge aufragen, scheint einem Heimatfilm entsprungen. Gestärkt nimmst du das letzte Stück der ersten Etappe in Angriff. Über die Vordere Flitzenalm gelangst du zum Flitzenbach. Du folgst dem Lauf des Baches und steigst von dort zu deinem heutigen Ziel, der Mödlinger Hütte, hinauf. Sie liegt eindrucksvoll am Rücken der Treffneralm und die Aussicht auf den Großen Ödstein und den Admonter Reichenstein ist fantastisch.

    Schwer
    05:04
    13,5 km
    2,7 km/h
    940 m
    760 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der Mödlinger Hütte steigst du die ersten Kilometer der zweiten Etappe ins Bergsteigerdorf Johnsbach hinunter. Begleitet wirst du vom Plätschern des Winterhöllbaches. In Johnsbach kannst du im gemütlichen Gasthof Donner eine Pause einlegen und danach einen Abstecher zur Kirche des Heiligen Ägydius und dem dortigen Bergsteigerfriedhof unternehmen. Weiter geht es auf dem Schattseitenweg entlang des Johnsbaches. Dieser Abschnitt führt dich parallel zur Johnsbachstraße bis zum Kölblwirt. Von dort wanderst du zuerst durch Wiesengelände zum Wolfbauer Wasserfall hinauf. Es folgt ein steileres Stück im Wald, das „Zacher Schuach“ genannt wird. Anschließend marschierst du abwechselnd durch schattige Lärchenwäldchen und über sanfte Almen. Beim Gamsbrunn, unterhalb der Felsformation Sulzkarhund, kannst du bereits die Heßhütte und damit dein Tagesziel sehen. Sie liegt unter den beeindruckenden Felswänden der Hochtorgruppe und verwöhnt dich mit steirischen Köstlichkeiten.

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  • Schwer
    07:43
    19,0 km
    2,5 km/h
    1 170 m
    1 340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Von der Heßhütte gehst du den gestrigen Weg zurück bis zum Gamsbrunn und biegst dort zum Sulzkarhund ab. Von der Geländekante der Felsformation kannst du ein traumhaftes Panorama genießen. Du folgst der Route der Hüttenrunde, die dich zur idyllischen Sulzkaralm und dem Sulzkarsee bringt. Hier kannst du das Gesäuse in all seiner Schönheit erleben und mit etwas Glück Murmeltiere beobachten. Von der Alm wanderst du weiter bergab und kommst zum wildromantischen Hartelsgraben. Auf geschwungenen Pfaden folgst du dem Lauf des Baches durch tiefen Wald, immer wieder stürzt das Wasser in kleinen Wasserfällen hinab. Nach circa zehn Kilometern triffst du auf die Gesäuse Straße, der du ein Stück folgst. Kurz bevor die Straße die Enns überquert, zweigt der Wanderweg links ab und du tauchst wieder tief in die herrliche Natur ein. Du marschierst den teils steilen Pfad zur schönen Hochscheibenalm hinauf, die einen wirklich malerischen Platz für eine Pause darstellt. Der letzte Abschnitt dieser Etappe bringt dich zur aussichtsreichen Ennstaler Hütte. Auf der Terrasse der urigen Unterkunft kannst du den Tag mit einem Kaiserschmarrn ausklingen lassen.

    Schwer
    05:39
    14,4 km
    2,6 km/h
    590 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der Ennstalerhütte wanderst du im Zickzack durch herrlichen Mischwald zur Hörantalm hinunter. Der Lauf des glasklaren Niederscheibenalmbaches bringt dich durch schattigen Wald nach Gstatterboden. In dem kleinen Ort lohnt ein Besuch des außergewöhnlichen Nationalpark Pavillons. In dem Besucherzentrum des Nationalparks Gesäuse kannst du dich über die umliegende Natur informieren und im modernen Café einkehren. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die kleine Hubertuskapelle.

    Von Gstatterboden marschierst du entlang der Gleise der Rudolfsbahn durch den Wald. Mit herrlichen Ausblicken auf die Enns und die Hochtorgruppe geht es zum Bahnhof Johnsbach. Dort überquerst du die grüne Enns auf dem Johnsbachsteg. Am gegenüberliegenden Ufer folgst du dem Leierweg Richtung Osten, bevor du beim Haindlkarbach rechts abbiegst.
    Der Weg wird immer schmäler und schlängelt sich in unzähligen Kehren den Berg hinauf. Über Schotterflächen gelangst du zuerst zur alten Haindlkarhütte und ein paar Minuten später zur neuen Haindlkarhütte. Die urtümliche Hütte kauert am Fuße der gigantischen Nordwände der Hochtorgruppe und ist dein heutiges Etappenziel. Ein besonderes Schauspiel kannst du zum Sonnenuntergang erleben, wenn sich die Felswände rotgold verfärben

    Mittelschwer
    02:10
    5,47 km
    2,5 km/h
    70 m
    620 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die fünfte Etappe besteht aus zwei Teilen: Zuerst steht der Abstieg zurück zum Ufer der Enns an, von wo aus dich das Gesäuse Sammeltaxi zum Buchauer Sattel bringt. Von dort wanderst du zum Admonter Haus hinauf. Nach einer entspannten Nacht auf der Haindlkarhütte kannst du den Tag mit einem Abstecher zum Haindlkar beginnen. Für den felsigen Aufstieg ist Trittsicherheit notwendig, doch die traumhafte Aussicht entlohnt dafür. Zurück bei der Hütte marschierst du den gestrigen Weg zum Johnsbachsteg hinunter. Wenige Meter entfernt liegt das Besucherzentrum Weidendom. Bevor du in das Taxi steigst, kannst du dir eine Pause gönnen: Der Weidendom ist ein lebendes Bauwerk aus Bäumen und von einem schönen Park umgeben. Auch das Labyrinth des ökologischen Fußabdrucks ist sehenswert und immer wieder laden Ruheinseln zum Verweilen ein. Das Gesäuse Sammeltaxi bringt dich dann in 15 Minuten zum Ausgangspunkt des zweiten Teils dieser Etappe.

    Schwer
    02:44
    5,70 km
    2,1 km/h
    850 m
    10 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der zweite Teil der fünften Etappe beginnt am Parkplatz Buchauer Sattel, wo dich das Sammeltaxi aussteigen lässt. Der Weg steigt stetig an und schlängelt sich durch den tiefen Wald. Nach circa drei Kilometern lichten sich die Baumreihen und du gelangst zu einer aussichtsreichen Almfläche. Über einen steileren Rücken wanderst du zur wunderschön gelegenen Grabneralm auf 1.395 Meter Höhe. Wenn du dich vor dem letzten Anstieg auf das Admonter Haus noch stärken möchtest, dann bist du hier richtig: Die Grabneralm ist für hervorragenden Topfenstrudel bekannt. Westlich der Alm geht es im Anschluss über die sanften Wiesen der Forchneralm, von der du einen wunderbaren Blick auf das Gesäuse, den Dachstein und den Glockner genießen kannst. Der letzte Abschnitt dieser Etappe führt dich unter den Felsen der Admonter Warte zum bald sichtbaren Admonter Haus. Mit 1.723 Metern ist sie die höchstgelegene Schutzhütte des Gesäuses und verwöhnt dich mit leckeren Speisen.

    Schwer
    05:31
    14,3 km
    2,6 km/h
    630 m
    1 000 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einem stärkenden Frühstück wanderst du vom Admonter Haus in südliche Richtung und biegst bald rechts ab, um dem Rabengrabenbach zu folgen. Vom Plätschern des Wassers begleitet, wanderst du über Blumenwiesen und durch einen schönen Buchenwald nach Hall hinab. In dem kleinen Ort gibt es ein Freibad, eine Bäckerei und ein Gasthaus und somit eignet sich Hall sehr gut für eine Pause. Du spazierst durch das flache Tal und querst das steinige Bett des Schwarzenbaches. Anschließend geht es am Eßlingbach entlang nach Mühlau, dort beginnt der Weg sanft anzusteigen und du machst einige Höhenmeter gut. Am Ufer des Eßlingbaches marschierst du durch die malerische Landschaft. Unterhalb des Pyhrgasgatterls passierst du einen Schranken und folgst der Forststraße zum Rohrauerhaus. Im Gastgarten der urigen Hütte kannst du leckere Hausmannskost und einen fantastischen Blick ins Tal genießen.

    Schwer
    06:07
    21,3 km
    3,5 km/h
    260 m
    930 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die letzte Etappe der Hüttenrunde durch das schöne Gesäuse beginnt mit einer atemberaubenden Aussicht vom Rohrauerhaus. Ein letztes Mal kannst du dich auf eine abwechslungsreiche Wanderung durch die alpine Landschaft freuen. Du folgst dem Weg bergab und gelangst über die Bacheralm zur idyllischen Ardningalm. Hier bist du den mächtigen Felswänden der Frauenmauer und des Bosrucks ganz nah. Zuerst über offenes Almgebiet und dann durch einen ruhigen Wald geht es weiter bergab nach Ardning. In dem Dorf findest du einige Einkehrmöglichkeiten und einen Supermarkt für eine verdiente Stärkung. Auf Nebenstraßen führt dich die Route durch Wohngebiete bis nach Frauenberg. Dort kannst du auf einer Anhöhe die bekannte Wallfahrtskirche und einen Kalvarienberg besuchen. Bei Frauenberg querst du die Enns und spazierst das letzte Stück bis Admont an ihrem naturbelassenen Ufer entlang. In Admont hast du dein Ziel erreicht und kannst in einem der Gasthäuser im Zentrum einkehren.

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Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    109 km
  • Zeit
    40:35 Std
  • Höhenmeter
    5 720 m

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