© Steiermark Tourismus - Martina Traisch

Die Steiermark entdecken – „Vom Gletscher zum Wein“ Südroute

Wander-Collection von Vakantie in Oostenrijk
20-44 Tage
3-6 Std / Tag
391 km
16 290 m
18 650 m

Ein neuer Wanderweg führt „Vom Gletscher zum Wein“ quer durch die Steiermark und zeigt dir die landschaftliche Vielfalt dieses österreichischen Bundeslandes. Die Steiermark ist aber auch bekannt für ihre kulturellen Schätze, ihre kulinarischen Spezialitäten und die Herzlichkeit ihrer Bewohner. Erlebe traumhaften Ausblicke in den Schladminger Tauern, historische Städte mit engen Gassen und artenreiche Naturparks. Nach der Überschreitung der Pack- und Koralpe kannst du dich mit den Weinen der Südsteiermark verwöhnen lassen.

Der spektakuläre Weitwanderweg teilt sich gleich zu Beginn – direkt am Gipfel des Dachsteins – in eine 35-tägige Nordroute und in eine etwas kürzere Südroute. Hier stellen wir dir die 25 Etappen der Südroute vor: Du startest am imposanten Dachstein-Gletscher hoch über dem Ort Ramsau am Dachstein. Über aussichtsreiche Grate, sanfte Almen und felsige Gipfel wanderst du durch die imposante Bergwelt. Die Nächte verbringst du in urigen Hütten wie dem Guttenberghaus, der höchstgelegenen Alpenvereinshütte der Steiermark. Probiere steirische Spezialitäten wie den Steirerkas, der einen ganz speziellen und einzigartigen Geschmack hat. Je weiter du in den Süden vordringst, desto sanfter werden die Berge und Hügel. Der Weg führt durch das sonnenverwöhnte Weinland des Naturparks Südsteiermark, der für seine ausgezeichneten Weine bekannt ist. Unzählige Heurigenlokale und Buschenschanken liegen am Weg und machen dir die Entscheidung schwer, eine Auswahl zu treffen. Doch nicht nur kulinarisch kommen Wanderer auf der „Vom Gletscher zum Wein“ Südtour auf ihre Kosten: Auch kulturell hat die Steiermark mit ihren historischen Städten, Kirchen und Klöstern einiges zu bieten.

Für die Begehung der nördlichen Etappen (vor allem Etappe 1 bis 8) ist alpine Erfahrung, Trittsicherheit und eine gute Ausrüstung zu empfehlen. Einige Abschnitte führen über Geröllfelder und beinhalten Gipfelbesteigungen. Je weiter südlich dich die Route bringt, desto entspannter und einfacher sind die Wege zu begehen. Auf allen Etappen findest du Einkehrmöglichkeiten, bringe aber dennoch genug Trinkwasser mit.

Die Südroute des Weitwanderwegs „Vom Gletscher zum Wein” kann auch in Teiletappen begangen werden, wenn du nicht 25 Tage investieren möchtest. Dank dem dichten öffentlichen Verkehrsnetz – neben Bahn und Postbus gibt es auch sogenannte Wanderbusse und Wandertaxis – ist es möglich von nahezu jedem Etappenziel wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Mit den folgenden Vorschlägen kannst du dir ganz einfach einzelne Abschnitte auf diesem grandiosen Fernwanderweg vornehmen:

Tipp 1: Vom Dachstein in die Schladminger Tauern (3-Tages-Tour)
Auf den Etappen 1 bis 3 wanderst du in luftigen Höhen und mit herrlichen Ausblicken vom Dachstein über die Stadt Schladming zu den herrlichen Giglachseen.

Tipp 2: Durch die Region Murau (6-Tagestour)
Auf den Etappen 9 bis 14 geht es vom Hochtal der Krakau in die historische Stadt Murau und weiter in den Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen mit einem wahren Kulturjuwel, dem Benediktinerstift St. Lambrecht.

Tipp 3: Durchs Weinland – Vom Schilcherland in die Südsteiermark (7-Tages-Tour)
Die Etappen 19 bis 25 bringen dich entlang der steirisch-slowenischen Grenze durch die sanften Weinberge zu historisch bedeutsamen Plätzen und den schönsten Weingütern der Südsteiermark.

Tipp 4: Durch die Schladminger Tauern (5-Tages-Tour mit Hüttenübernachtung)
Auf den Etappen 4 bis 8 erlebst du die schönsten Seiten der Schladminger Tauern mit ihren glasklaren Bergseen, rauschenden Wasserfällen und hochalpinen Gipfeln wie dem Hochgolling.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    03:26
    7,96 km
    2,3 km/h
    160 m
    640 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach der Auffahrt mit der Dachstein-Gletscherbahn von Ramsau am Dachstein kannst du dich auf zwei ganz besondere Highlights freuen: Vom spektakulären Skywalk und auch der nahegelegenen Hängebrücke kannst du ein magisches Berg-Panorama genießen. Die Blicke reichen vom Großglockner über die Karawanken bis in die steirisch-slowenische Bergwelt.

    Der Weg zum Guttenberghaus, den du nur bei Schönwetter in Angriff nehmen solltest, führt zwischen Gletscher und Gjadstein bergab. Begleitet von den Gipfeln des Toten Gebirges wanderst du zur Feisterscharte. Von hier ist bereits dein heutiges Ziel, das Guttenberghaus, zu sehen. Gut 1.000 Meter unter dir liegen die Almen und Wiesen der Ramsau – ein beeindruckender Anblick. Im Guttenberghaus erwarten dich köstliche steirische Gerichte und eine grandiose Aussicht auf die Schladminger Tauern.

    Schwer
    06:16
    17,9 km
    2,9 km/h
    420 m
    1 550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Etappe auf der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ beginnt mit dem teilweise steilen Abstieg über die idyllisch gelegene Lärchbodenalm. Die dortige Hütte lädt zu einer ersten Pause ein und anschließend wanderst du vom Feistererbach begleitet nach Ramsau am Dachstein hinunter. An der Sprungschanze und dem Langlaufstadion vorbei, geht es durch schattige Wälder auf den Kulmberg.

    Du gelangst in die Stadt Schladming, die ein willkommener Zwischenstopp oder auch schon Etappenziel ist, wenn du hier eine Unterkunft gebucht hast. Im Zentrum von Schladming erwarten dich zahlreiche Geschäfte und Cafés. Ansonsten führt dich der Weg zum Talbach Wasserfall in der idyllischen Talbachklamm und weiter nach Rohrmoos. Dort findest du eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten.

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  • Schwer
    05:53
    14,9 km
    2,5 km/h
    1 480 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die dritte Etappe startet ganz entspannt mit der Auffahrt zum Hochwurzen: Die Gondelbahn bringt dich von Rohrmoos auf das aussichtsreiche Dachsteinmassiv. Der weitere Weg schlängelt sich auf einem Höhenrücken entlang zum Roßfeld, auf dem ein Wappen der Stadt Rohrmoos steht. Über offene Wiesenflächen wanderst du über die Gipfel des Guschen und des Schneider Richtung Süden und kannst ein atemberaubendes Panorama auf über 2.000 Meter Höhe genießen. Du folgst dem Höhenweg zum schimmernden Brettersee, der sich ausgezeichnet für eine Abkühlung eignet. Vom See ist es nur mehr ein kurzer Abstieg zur Ignaz-Mattis-Hütte am Unteren Giglachsee. Alternativ kannst du auch in der Giglachseehütte übernachten.

    Mittelschwer
    03:13
    6,09 km
    1,9 km/h
    500 m
    600 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der vierte Tag auf deiner Weitwanderung „Vom Gletscher zum Wein“ startet mit einer traumhaften Aussicht auf die Giglachseen. Vom Ufer des Unteren Giglachsees steigst du im Zickzack auf die 2.453 Meter hohe Rotmandlspitze hinauf, die dir einzigartige Ausblicke auf das Knappenkar mit seinen kleinen Bergseen bietet. Der Aufstieg führt über steinige Geröllfelder und erfordert Trittsicherheit. Vom höchsten Punkt dieser Etappe auf der Rotmandlspitze geht es zwischen Sauberg und Krukeck bergab. Schon bald erblickst du die Keinprechthütte, die in einem malerischen Kessel liegt. In der Hütte warten gemütliche Zimmer oder Matratzenlager auf dich und du kannst den Tag auf der Terrasse ausklingen lassen.

    Schwer
    05:06
    9,82 km
    1,9 km/h
    840 m
    1 060 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ausgeruht startest du diese Etappe bei der Keinprechthütte und wanderst zunächst ohne größere Steigung über herrliche Almen. Dann folgt der Aufstieg oberhalb des Neualmkars zur Trockenbrotscharte. Die Route führt hier entlang der malerischen Zirbenböden am Fuße des Pietrach und durch das Gamsfeld. Mit atemberaubender Aussicht auf die steilen Hänge des Kars marschierst du von der Scharte zur Landawirseehütte, wo du eine wohlverdiente Rast einlegen kannst.

    Von der Hütte besteht die Möglichkeit einen Abstecher zu den nahegelegenen Landawirseen zu unternehmen. Gestärkt nimmst du den Aufstieg über Serpentinen zur Gollingscharte in Angriff. Hier kannst du auch im Sommer auf Restschneefelder treffen. Ähnlich steil wie beim Aufstieg geht es auf der anderen Seite wieder hinunter in den Gollingwinkel, einem natürlichen Amphitheater am Fuße der mächtigen Nordwand des Hochgolling. Vorbei an der verfallenen Oberen Steinwenderalm gelangst du zur Gollinghütte, deinem heutigen Etappenziel.

    Schwer
    05:32
    8,40 km
    1,5 km/h
    890 m
    880 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach einer erholsamen Nacht auf der Gollinghütte wanderst du zunächst in zahlreichen Kehren über Stufen und Steine zum Greifenbergsattel hinauf. Da der Sattel auf 2.618 Metern liegt, kann es sein, dass du auf Schneefelder triffst. Nach dem fordernden Aufstieg öffnet sich ein unglaublicher Panoramablick auf den Klafferkessel mit seinen zahlreichen Seen, der zum Natura 2000 Europaschutzgebiet Schladminger Tauern zählt. Umrahmt wird die Seenlandschaft von den dunkelgrünen Flanken des Waldhorns.

    Du folgst dem teilweise mit Stahlseilen gesicherten Weg zum Oberen Klaffersee hinunter und wanderst von einem See zum nächsten. Über die friedlichen Almen des Lämmerkars bringt dich die Route zur urigen Preintalerhütte. Alternativ kannst du die Nacht auch in der benachbarten Waldhornalm verbringen.

    Schwer
    05:00
    9,14 km
    1,8 km/h
    740 m
    1 060 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Von der Preintalerhütte geht es zu Beginn der siebten Etappe durch das Äußere Lämmerkar. Vom Plätschern des Lämmerkarbaches begleitet, wanderst du zum Kapuzinersee an der Landesgrenze zu Salzburg hinauf. Diese Grenze überschreitest du am Waldhorntörl auf 2.283 Metern, um anschließend zum Angersee und Zwerfenbergsee hinabzusteigen. Die beiden tiefblauen Seen liegen in einer Senke inmitten der beeindruckenden Tauern.

    Von hier führt die Route wieder ein kurzes Stück bergauf zur Kaiserscharte, dem höchsten Punkt dieser Etappe. Zurück in der Steiermark wanderst du durch die bewaldete Landschaft rund um die idyllisch gelegene Putzentalalm, die zu den schönsten Plätzen im Naturpark Sölktäler zählt. Die Almhütte ist dein heutiges Ziel und verwöhnt dich mit Almspezialitäten vom Feinsten wie Käse, Speck und selbstgebackenem Brot.

    Schwer
    05:57
    16,3 km
    2,7 km/h
    850 m
    920 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Von der Putzentalalm führt dich der Weg von Beginn an bergauf Richtung Prebertörl, dem höchsten Punkt dieser Etappe der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“. Vorbei an unzähligen Bächen wanderst du über steile Geröllhalden auf das Prebertörl, das auf 2.194 Metern liegt. Der traumhafte Ausblick zurück Richtung Norden ins Putzental mit dem Schwarzensee und Richtung Süden ins schöne Prebertal sind aber die Belohnung für die herausfordernden Höhenmeter.

    Von nun an geht es stetig bergab durch das idyllische Prebertal mit seinen sanften Almwiesen, kleinen Hütten und rauschenden Wasserfällen. Anschließend marschierst du weiter talauswärts und der Lauf des Rantenbaches bringt dich zur Klausner Säge. Durch romantische Siedlungen und Dörfer wie Moos und Klausen geht es nach Krakauebene, wo traditionelle Unterkünfte wie das Hotel Stigenwirth warten.

    Schwer
    05:41
    19,9 km
    3,5 km/h
    300 m
    760 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Durch das sonnenverwöhnte Krakautal geht es zu Beginn der neunten Etappe Richtung Osten. Du wanderst auf gut begehbaren Wegen und kürzere Stücke an Straßen entlang. Im Ortsteil Scharnigl gelangst du zum idyllisch gelegenen Badesee, den du für eine Abkühlung nutzen kannst. Bald wechselst du in den schattenspendenden Wald und kannst die frische Luft und Ruhe genießen. Das Highlight dieser Etappe ist definitiv der Günster Wasserfall, der mit 65 Metern der höchste Wasserfall in der Steiermark ist. Im Gasthaus „Zum Wasserfall“ kannst du eine Pause einlegen. Anschließend führt dich die Route auf Forstwegen in den Ort Schöder und weiter nach St. Peter am Kammersberg, dein heutiges Ziel.

    Schwer
    06:55
    18,1 km
    2,6 km/h
    1 000 m
    990 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom idyllisch gelegenen Dorf St. Peter am Kammersberg führt dich diese Etappe zunächst über die Pogerhütte und die Stolzenhütte auf den Gipfel der Stolzalpe. Du bist von herrlichem Mischwald und viel Ruhe umgeben. So wie beim Aufstieg schlängelt sich der Weg in unzähligen Kehren auf der anderen Seite des Berges wieder hinunter. Immer wieder kommst du zu beeindruckenden Aussichtspunkten.

    Durch die Ortschaft Stolzalpe wanderst du zum Gasthof Käferhube, von dessen Terrasse sich ein herrlicher Blick auf Murau bietet. Anschließend ist es nur mehr ein kurzes Stück bis zu deinem Etappenziel in der Altstadt von Murau, das für historische Bauten, romantische Plätze und leckeres Bier bekannt ist. Wenn du möchtest, kannst noch einen Abstecher zum herrschaftlichen Schloss Obermurau unternehmen.

    Schwer
    05:20
    16,4 km
    3,1 km/h
    830 m
    600 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die elfte Etappe führt uns entlang des Steirischen Landesrundwanderweges und des Hemma-Pilgerweges. Du verlässt Murau nach Süden über die Murbrücke und kannst noch einmal einen schönen Blick auf die historischen Gebäude werfen. Am Ufer der Mur gelangst du zur Siedlung Lasitzbach und wanderst von dort stetig bergauf. Du kommst an traditionellen Höfen vorbei und dringst tiefer in den Wald ein.

    Schließlich entdeckst du St. Lambrecht vor dir, dein heutiges Etappenziel. Nach dem Überschreiten des Kühbaches spazierst du zum Stift St. Lambrecht, dem kulturellen Zentrum des Naturparks Zirbitzkogel-Grebenzen. Das weitläufige Benediktinerstift besteht bereits seit dem 11. Jahrhundert und bietet einen herrlichen Klostergarten und sehenswerte Innenräume.

    Schwer
    06:55
    21,1 km
    3,0 km/h
    840 m
    1 030 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Du startest beim imposanten Benediktinerstift St. Lambrecht und wanderst aus dem Ort hinaus stetig bergauf durch den Stiftswald. Nach circa sechs Kilometern gelangst du zur gemütlichen Dreiwiesenhütte am Fuße des Grebenzen. Nach einer verdienten Pause auf der Sonnenterrasse der Hütte geht es weiter durch den Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen.

    Vorbei am Grebenzen Haus auf 1.660 Metern bringt dich der Weg zur schönen Wallfahrtskirche Maria Schönanger mit der in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Schönangerhütte. Durch den Kammerwald wanderst du zur Zeutschacher Ursprungsquelle, an der sich ein Kraftplatz mit Bänken befindet. Der letzte Abschnitt verläuft durch die naturbelassene Graggerschlucht mit ihren kleinen und großen Wasserfällen. Am Ufer des Ursprungbachs gelangst du ins malerische Neumarkt, dein heutiges Etappenziel.

    Schwer
    06:30
    21,6 km
    3,3 km/h
    950 m
    200 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Bevor du Neumarkt verlässt, kannst du noch zum mittelalterlichen Schloss Forchtenstein hinaufwandern. Anschließend geht es entlang der Bahnlinie Richtung Süden und du marschierst durch beschauliche Dörfer und über bunte Felder ins Wanderdorf Mühlen am Zirbitzkogel. Dort kannst du in einem der Gasthäuser einkehren oder du machst einen Abstecher zum idyllisch gelegenen Badeteich.

    Bei Mühlen beginnt der Aufstieg mit wunderschöner Aussicht auf den Wölzer Tauern. Über große Weideflächen und durch beschaulichen Wald schlängelt sich der Weg zu deinem Etappenziel bei der Tonnerhütte hinauf. Deine heutige Unterkunft beeindruckt nicht nur mit einem atemberaubenden Panorama, sondern auch mit einem Alm-Wellnessbereich inklusive Brechlbad und Zirben-Saunen.

    Schwer
    06:14
    17,1 km
    2,7 km/h
    750 m
    1 490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Etappe der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ beginnt mit dem Aufstieg zum Zirbitzkogel und seinem Schutzhaus. Durch duftende Zirbenwälder und über weite Wiesen gelangst du auf die Herterhöhe, einen wunderschönen Aussichtsplatz mit Blick auf die Murtaler Bergwelt. Über einen Höhenrücken erreichst du den 2.396 Meter hohen Zirbitzkogel, der als Natura 2000 Europa Schutzgebiet ausgewiesen ist.

    Nach einer wohlverdienten Einkehr im Schutzhaus führt dich der Weg weiter Richtung Westen, wo du die urige Waldheimhütte erreichst. Diese beliebte Hütte ist von Obdach, deinem Zielort, auch über eine Straße erreichbar. So besteht die Möglichkeit, die Wanderung per Taxi zu verkürzen. Ansonsten geht es an idyllisch gelegenen Bauernhöfen vorbei hinunter ins Tal nach Obdach.

    Schwer
    06:04
    17,7 km
    2,9 km/h
    1 110 m
    440 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dieser Etappe bezwingst du mehr als 1.000 Höhenmeter und wirst mit genialen Aussichten belohnt. Du startest im historischen Ort Obdach und spazierst am plätschernden Lauslingbach entlang. Vorbei an traditionellen Bauernhöfen wanderst du zur idyllisch gelegenen Weissensteinhütte hinauf, die dich zu einer wohlverdienten Rast einlädt. Gestärkt geht es über grüne Almflächen weiter auf den 1.993 Meter hohen Speikkogel, dem schönsten Aussichtspunkt zwischen dem Zirbenland und der im Osten angrenzenden Lipizzanerheimat.

    Vom Speikkogel führt die Route bergab an einem Speichersee und Windrädern vorbei. Dein Etappenziel ist das urige Salzstiegelhaus am Hirschegger Sattel, das dich mit leckerer Hausmannskost verwöhnt. Als Alternative zum Salzstiegelhaus bietet sich auch das etwas unterhalb des Passes gelegene Moasterhaus an.

    Schwer
    05:37
    19,3 km
    3,4 km/h
    370 m
    790 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die ersten paar hundert Meter dieser Etappe wanderst du den Abschnitt zurück, den du am Vortag gekommen bist. Vom Speichersee geht es anschließend auf den 1.745 Meter hohen Peterer Sattel und von dort kannst du einen Abstecher zum Gipfelkreuz des Peterer Riegel unternehmen. Ansonsten führt der weitere Weg an der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark entlang, dabei wirst du von atemberaubenden Ausblicken in die umliegende Bergwelt begleitet.

    Über die sanften Wiesen der Hirscheggeralm, die von schroffen Steinformationen eingerahmt wird, gelangst du zur Bernsteinhütte. Sowohl in dieser kleinen, modernen Hütte als auch in der nahegelegenen Knödelhütte kannst du eine Rast einlegen und dich mit Kaiserschmarrn stärken. Von der idyllischen Knödelhütte verläuft die Route durch schöne Wälder leicht bergab. Nach knapp drei Kilometern erreichst du dein Etappenziel im malerischen Dorf Pack, das wegen dem Packer Stausee ein beliebtes Ausflugsziel ist.

    Schwer
    06:25
    20,9 km
    3,3 km/h
    930 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Pack aus wanderst du Richtung Süden und kannst beim Gehöft Gerhaber das „Steinerne Weibl“, eine Felsfigur, betrachten. Leicht ansteigend geht es auf die urige Hebalm hinauf. Dort erwarten dich zur Stärkung neben der Hebalm Stub’n auch das Hebalm Seestüberl und am kleinen See kannst du verweilen und die Sonne genießen. Der weitere Weg bringt dich am Kampelekogel vorbei, an dessen Flanke eine besuchenswerte Aussichtsplattform liegt. Beim Hochmoor See-Eben, das dir eine imposante Pflanzenwelt offeriert, kannst du den Aussichtsturm besteigen.

    Danach wanderst du über den Wildbachersattel und den Weberkogel zur Handalm nahe der Weinebene. Die Handalm bietet dir nicht nur eine fantastische Rundumsicht, sondern auch spektakuläre Felsformationen, die „Felsöfen“ genannt werden. Von der Handalm ist es nur mehr ein kurzes Stück zur Weinebene mit der Gösler Hütte, deinem heutigen Etappenziel. Alternativ kannst du im Alpengasthof Koralpenblick übernachten, das auch einen Shuttle von der Weinebene zum Hotel anbietet.

    Schwer
    06:53
    22,7 km
    3,3 km/h
    260 m
    1 550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der Gösler Hütte geht es zu Beginn dieser Etappe zunächst über den Moserkogel und den Glashüttenkogel, von denen du nochmal eine schöne Aussicht auf die Weinebene werfen kannst. Der Weg führt dich durch einen schattigen Wald bis nach Trahütten, ein kleines, malerisch gelegenes Dorf. Du wanderst stetig bergab durch die hügelige Landschaft und gelangst in das „Klause“ genannte Tal der Laßnitz. Vom Plätschern des Baches begleitet, folgst du dem romantischen Weg und kannst direkt vom Tal zur Burg Deutschlandsberg hinaufsteigen. Von der mittelalterlichen Anlage genießt du eine traumhafte Aussicht auf die Stadt Deutschlandsberg.

    In unmittelbarer Nähe der mächtigen Burg findest du mehrere Buschenschanken, die zu einer gemütlichen Einkehr einladen. Jetzt wird dir klar: Du bist im Weinland angekommen. Sehr empfehlenswert ist die Weinsorte Schilcher, für die diese Region bekannt ist. Im historischen Zentrum der Stadt Deutschlandsberg hast du dein Etappenziel erreicht.

    Mittelschwer
    03:23
    11,1 km
    3,3 km/h
    390 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Deutschlandsberg führt dich die Route Richtung Süden und du überquerst die Laßnitz. Im Zickzack schlängelt sich der Weg abwechselnd durch Weingärten und Wälder hinauf zur Wolfgangikirche. Von der kleinen Kirche genießt du einen herrlichen Ausblick auf das Schilcherland und beim nahegelegenen Alpengasthaus Gregorhansl kannst du eine verdiente Rast einlegen. Parallel zur Schilcher Weinstraße wanderst du nach Mainsdorf hinab und wirst dort ein Stück vom Stullneggbach begleitet. Dein heutiges Ziel liegt im idyllischen Schwanberg, in dem du zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Museen wie das Kapuzinerkloster, das Schloss Schwanberg oder das Greißlermuseum besuchen kannst.

    Mittelschwer
    03:33
    11,9 km
    3,4 km/h
    350 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Etappe startet in Schwanberg und bringt dich auf malerischen Waldwegen zum Schloß Limberg hinauf, das heute ein Jugend- und Ferienlager beherbergt. Nach einem kurzen Stopp geht es weiter bergauf zum Gasthaus Hochmasser, einer Stempelstelle für alle Mariazell-Pilger. Hier kannst du dich mit regionalen Köstlichkeiten stärken und eine schöne Aussicht genießen.

    Im Anschluss wanderst du durch hügelige Weingärten und an urigen Buschenschanken vorbei. In Vordersdorf überquerst du den Fluss Weiße Sulm und anschließend verläuft der Weg einen bewaldeten Hügel hinauf, um dich auf der anderen Seite nach Eibiswald zu bringen. Neben den kunstvollen Bürgerhäusern und dem gemütlichen Marktplatz findest du an deinem Etappenziel auch das ÖAV Weitwandermuseum.

    Schwer
    06:27
    21,2 km
    3,3 km/h
    790 m
    540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zu Beginn dieser Etappe der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ verlässt du Eibiswald mit seinen bunten Bürgerhäusern und wanderst Richtung Süden zur Kohlweißkapelle. In unzähligen Kehren windet sich der Wanderweg auf den Berg St. Pongratzen mit der gleichnamigen Kirche hinauf. Auf einer Seehöhe von 900 Metern überschreitest du die Grenze zu Slowenien und kannst die 1655 erbaute Kirche im barocken Stil besuchen. Vom Glockenturm bietet sich ein wunderbares Panorama.

    Immer entlang der österreichisch-slowenischen Grenze wanderst du durch die artenreiche Landschaft der Südsteiermark und kannst in der Panoramaschenke Tertinek eine Pause einlegen. Wälder, Felder und Bauernhöfe wechseln sich entlang des Weges ab und beim Serschenhof hast du dein heutiges Ziel erreicht. Bei einer leckeren Jause mit selbstgebackenem Brot kannst du den Tag ausklingen lassen. Alternativ kannst du in der Ferienwohnung Pronegg oder im Gästehaus Sternat-Lenz übernachten.

    Schwer
    05:11
    16,9 km
    3,3 km/h
    480 m
    740 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Etappe startet am Scherschenhof mit traumhaften Ausblicken ins steirische und slowenische Weinland. Im Südosten grüßt bereits in der Ferne die Kirche Sveti Duh, die du im Verlauf dieser Etappe besichtigen kannst. Auch heute wanderst du wieder an der Grenze zwischen Österreich und Slowenien entlang und immer wieder kommst du an gemütlichen Heurigen vorbei.

    Das absolute Highlight dieses Tages ist die Heiligengeistklamm im Naturpark Südsteiermark: kleine Wasserfälle, seltene Farn-Arten und bemooste Felsblöcke erwarten dich. Am südlichen Ausgang der Klamm erreichst du die Kirche Sveti Duh, die dir wunderschöne Panoramablicke ins umgebende Weinland bietet. Im Anschluss verlässt du den Grenzpanoramaweg und wanderst Richtung Norden. Bevor du dein Etappenziel in Leutschach an der Weinstraße erreichst, kommst du bei der historischen Spitzmühle vorbei, die dir Einblicke in längst vergangene Zeiten bietet.

    Schwer
    05:07
    17,6 km
    3,4 km/h
    490 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Leutschach aus, wo neben dem Weinbau auch der Hopfenanbau eine wichtige Rolle spielt, führt dich die Route zunächst auf den Eory-Kogel: Dort kannst du dich nicht nur über ein herrliches Panorama freuen, sondern auch die größte Weintraube der Welt bestaunen. Ausgezeichnete Heurigenlokale und Weingüter laden zu einem Zwischenstopp oder einer Verkostung ein und geben dir Einblicke in das Handwerk der Winzer.

    Du wanderst über die sanften Hügel und Berge des Weinbaugebiets und gelangst über den Roßberg ins Herz der Weinstraße bei Glanz. Ein weiteres Mal kommst du der Grenze zu Slowenien ganz nahe. Die Auswahl an Weingütern wird immer größer und bald erreichst du Ratsch an der Weinstraße, dein heutiges Ziel.

    Mittelschwer
    04:11
    14,3 km
    3,4 km/h
    340 m
    450 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am Ortsrand von Ratsch an der Weinstraße steigst du auf eine aussichtsreiche Anhöhe hinauf und spazierst an großen wie kleinen Weingütern vorbei. Immer in unmittelbarer Nähe zur slowenischen Grenze verläuft die Route durch die grüne Landschaft – an klaren Tagen reicht dein Blick bis bis nach Graz und Maribor. Dazwischen lädt dich der Aussichtsturm am Platschberg, slowenisch „Plački vrh“, zu einem lange in Erinnerung bleibenden Panoramablick ein.

    In der Buschenschank Muster-Stubn kannst du in einem 250 Jahre alten Haus eine Pause einlegen und die regionalen Weinsorten wie Welschriesling oder Muskateller probieren. Über Wiesen, durch Wälder und Weingärten geht es in den Weinbauort Ehrenhausen. In deinem heutigen Etappenziel kannst du noch das Mausoleum des Ruprecht Freiherrn von Eggenberg oder die barocke Wallfahrtskirche besuchen.

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Collection Statistik

  • Touren
    25
  • Distanz
    391 km
  • Zeit
    134:32 Std
  • Höhenmeter
    16 290 m18 650 m