Hanami in Berlin – Spaziergänge zu den Berliner Kirschblüten

Collection von S-Bahn Berlin

Wir schreiben das Jahr 1990. Nach Jahrzehnten der innerdeutschen Teilung ist die Berliner Mauer geöffnet. Der japanische Fernsehsender TV Asahi ruft zur Feier der Wiedervereinigung Deutschlands in Japan zu einer großangelegten Spendenaktion auf. Rund eine Million Euro kommt zusammen und so werden bis ins Jahr 2010 an besonders bedeutsamen Orten der Trennung 10.000 japanische Zierkirschbäume gepflanzt. Seither schmücken jedes Jahr zartrosa Kirschblüten – Sakura genannt – zahlreiche Teile der Hauptstadt und Umgebung und feiern die Ankunft des Frühlings im Rahmen des Kirschblütenfests Hanami.

Unsere sieben Touren bringen dich zu den historischen Standorten am ehemaligen Grenzstreifen, wo du die Blütenpracht von Ende März bis Ende April unter leuchtenden Baumkronen bestaunen kannst. Besuche die ältesten Kirschbäume am berühmt-berüchtigten Agentenaustauschpunkt an der Glienicker Brücke, flaniere unter den 1.100 Zierkirschen in der TV-Asahi-Kirschblütenallee am Stadtrand in Lichterfelde und bewundere die zarten Sakuras in den liebevoll angelegten Gärten der Welt in Marzahn oder den Szenevierteln um den Mauerpark und die East Side Gallery.

Genau wie die Kirschbäume sind natürlich auch unsere Touren über die ganze Stadt verteilt. So findest du bestimmt auch eine Wanderung ganz in deiner Nähe und kannst in der Frühlingssonne die zarte Blütenpracht bewundern.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:07
    11,7 km
    3,8 km/h
    120 m
    120 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Jahrzehntelang war sie für den privaten Autoverkehr gesperrt und wurde für den Austausch hochkarätiger Agenten genutzt – die Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam. Kein Wunder also, dass im Jahr 1990 genau dieser symbolträchtige Ort der deutschen Teilung gewählt wurde, um die ersten japanischen Kirschbäume an der Brücke über die Havel zu pflanzen. Diese abwechslungsreiche Tour zwischen Wannsee, Grenzstreifen und Schlössern verbindet Natur und Geschichte par excellence.Am S-Bahnhof Wannsee (S7 & S10) startet deine Reise durch die Zeit. Nach einigen hundert Metern tauchst du in das Waldgebiet Düppeler Forst ein und folgst weichen Wanderwegen. Es geht weiter zum Wannseeufer. Von hier aus hast du einen super Blick auf die architektonisch außergewöhnliche Heilandskirche auf der anderen Seite der Havel. An der Glienicker Brücke triffst du nun auf die ältesten japanischen Kirschbäume, die mit ihren zarten Blüten bis heute jedes Jahr die deutsche Wiedervereinigung feiern. Am Jagdschloss vorbei überquerst du den Teltowkanal, dessen Ufer dich bis zum Ziel am S-Bahnhof Griebnitzsee begleiten.

  • Mittelschwer
    02:25
    9,43 km
    3,9 km/h
    40 m
    30 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mit rund 1.100 großgewachsenen japanischen Kirschbäumen flanierst du auf dem Mauerweg in Lichterfelde über die längste Kirschblütenstrecke im Berliner Raum. Mitte bis Ende April erstreckt sich das rosafarbene Blütenmeer weiter als das Auge reicht. Der Abschnitt entlang des ehemaligen Grenzstreifens wurde einem Fernsehsender zu Ehren „TV-Asahi-Kirschblütenallee” genannt – er hatte die Pflanzung der Bäume durch eine weitreichende Spendenaktion realisiert. Alljährlich findet hier zwischen Ende April und Anfang Mai das traditionelle Hanami-Kirschblütenfest statt. Neben diesem tollen Blütenzauber begibst du dich auf dieser Wanderung auf die Spuren Otto Lilienthals.Deine Tour beginnt am S-Bahnhof Teltow Stadt (S25 & S26). Die Wanderung führt dich aus Teltow heraus am Ufer des Teltowkanals entlang. Hier bist du bereits auf einem Abschnitt des Mauerwegs unterwegs. Dem folgst du mit einem Schlenker nach rechts und wanderst vorbei an ruhigen Einfamilienhäusern. Hast du den Ostpreußendamm überquert, nimmt dich der Anblick hunderter, fein aufgereihter Kirschbäume gefangen. Du kannst dich entscheiden, ob du lieber auf dem gut ausgebauten Mauerweg spazierst oder auf einem schmalen Pfad direkt unter den malerischen Blüten. Am Japan-Eck biegst du nach links ab und flanierst an weiten Feldern vorbei, auf denen jedes Jahr eine andere Pflanzensorte angebaut wird.Mit dem Trümmerberg Lichterfelde erwartet dich ein kurzer Anstieg und eine Aussicht auf den Berliner Ortsteil am Stadtrand. Weiter geht's zum Lilienthalpark. Auf dem Fliegeberg kannst du dir vorstellen, wie Otto Lilienthal einst die ersten kühnen Flugversuche unternahm. Die blühenden Kirschbäume, die du hier findest, wurden allerdings erst deutlich später gepflanzt. Von hier führt dich die Tour zum S-Bahnhof Lichterfelde Süd, wo du deine Heimfahrt antrittst.

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  • Mittelschwer
    04:42
    18,2 km
    3,9 km/h
    90 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Breite Feldwege, goldene Ähren und dazwischen etliche rosa Tupfen – im Landschaftspark Nord-Ost lässt du die Stadt weit hinter dir. Im April wird die idyllische Landschaft von rund 1.400 japanischen Zierkirschen geschmückt, die zu dieser Zeit in voller Blüte stehen. Diese ausgiebige Tour bringt dich neben der Blütenpracht vor die Tore Berlins, zu malerischen Gewässern und mit dem Ahrensfelder Berg in die sogenannten „Ost-Alpen”.Du startest am S-Bahnhof Wartenberg (S75). Über einen kleinen Schlenker kommst du zu den ruhigen Ufern des Malchower Sees. Möchtest du die Tour kürzer halten, spazierst du einfach direkt nach Norden Richtung Landschaftspark. Ganz am Rande Berlins warten leuchtende Kirschbaumkronen darauf, von dir bewundert zu werden, dann lässt du die Stadt weiter hinter dir und tauchst in die Felder ein.In einem Bogen schlenderst du nach Ahrensfelde und erklimmst den gleichnamigen Berg mit wunderbarer Weitsicht über die Landschaft. Nach dem Abstieg geht's entlang der Wuhle zum S-Bahnhof Wuhletal und wieder nach Hause.

  • Mittelschwer
    02:48
    11,0 km
    3,9 km/h
    40 m
    50 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ganz zentral im Herzen Berlins, an der Bezirksgrenze zwischen Pankow und Wedding, schmücken 120 sorgsam aufgereihte Kirschbäume die Allee am Bürgerpark. Zwischen Friedhof und Straße führt dich ein kleiner Pfad unter den stolzen rosa Baumkronen hindurch. Freu dich zudem über einen Abstecher zum Wildgehege im Volkspark Rehberge und Naturidylle am Plötzensee.Los geht's am S-Bahnhof Wollankstraße (S1, S25 & S26), wo du deine Tour Richtung Bürgerpark startest. Die malerische Kirschblütenallee lässt nicht lange auf sich warten, schon flanierst du unter einem bunten Blätterdach. An der Kopenhagener Straße verlässt du das Grüne Band des ehemaligen Grenzstreifens und wanderst durch Park- und Gartenanlagen. Muntere Wildschweine und neugierige Mufflons warten im Wildgehege des Volksparks Rehberge auf dich. Hast du dich ausreichend mit ihnen beschäftigt, führt dich der Weg am Plötzensee entlang zum S-Bahnhof Westhafen, wo die Tour endet.

  • Leicht
    01:49
    7,07 km
    3,9 km/h
    40 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dieser entspannten Wanderung erwarten dich gleich drei schöne Locations mit Kirschblütenzauber. Gut versteckt inmitten des Kungerkiezes in Alt-Treptow spazierst du entlang des ehemaligen Grenzstreifens durch eine kleine, namenlose Parkanlage mit zartrosa leuchtenden Baumkronen. Am Landwehrkanal kannst du es dir auf einer Decke direkt unter einem der 45 blühenden Kirschbäume gemütlich machen, während fröhliche Spaziergänger vorbeiziehen. Am Ende der größten Open-Air-Galerie – der East Side Gallery – stößt du auf die letzten 79 Bäume, die im Rahmen der Spendenaktion zur Wiedervereinigung gepflanzt wurden.Du startest deine Tour am zentral gelegenen S-Bahnhof Treptower Park (S8, S85, S9 & Ringbahn) erreichst. Wenn du möchtest, kannst du zunächst durch den Park flanieren und Frühlingsblumen entdecken, bevor du dich auf den Weg in die Kieze machst. Von Alt-Treptow geht es dann an die Bezirksgrenze Neuköllns und an den Ufern des Landwehrkanals entlang, der dich zum Lohmühlenplatz bringt. Hast du dich an den Kirschbäumen erst einmal sattgesehen, folgst du der Route weiter Richtung Friedrichshain. Staune über die künstlerisch bemalten Mauerstücke entlang der East Side Gallery, die dich bis zu den noch jungen Kirschbäumen im East Side Park an der Spree begleiten. Von hier ist es nicht weit zum Ostbahnhof, dem Ziel der Tour.

  • Leicht
    01:26
    5,55 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ein blühender Szenetreff erwartet dich auf dieser Tour zum ehemaligen Grenzstreifen in Pankow. Nahe des geschichtsträchtigen Platzes des 9. November 1989 flanierst du an der Bornholmer Straße unter dem zartrosa Blütendach von 215 japanischen Kirschbäumen. Der Frühling ist hier zum Greifen nah. Im Mauerpark kannst du dich noch dazu entspannen oder auf Schnäppchenjagd gehen.Los geht's am S-Bahnhof Bornholmer Straße (S1, S2, S25 & S26). An der Grenze zwischen Prenzlauer Berg und Wedding spazierst du durch eine einzigartige Kirschbaumallee. Die Bäume stehen hier dicht an dicht. Am Ende angelangt, biegst du in eine Kleingartenanlage ab und läufst dann Richtung Süden durch den Arnimkiez. Mit dem Mauerpark erreichst du den südlichsten Punkt deiner Tour. Über den Schwedter Steg gelangst du zurück zu deinem Ausgangpunkt. Ab und zu blitzen auch hier noch romantische Kirschblüten auf und in der Ferne kannst du den imposanten Berliner Fernsehturm erspähen, bevor du wieder den Startpunkt deiner Tour erreichst.

  • Mittelschwer
    02:29
    9,47 km
    3,8 km/h
    70 m
    70 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Gärten der Welt in Marzahn sind der ideale Ort in Berlin, um Hanami zu erleben. Im liebevoll angelegten Japanischen Zengarten kannst du die wunderschöne Kirschblüte von Holzbänken aus neben idyllisch plätschernden Flüsschen genießen. 63 Kirschbäume blühen hier im April in schönsten Pastelltönen. Nur einen Steinwurf entfernt findest du Gartenkunst aus aller Welt wie den Seerosenteich des Chinesischen Gartens, oder die Wasserspiele im Orientalischen Garten. Möchtest du die herrliche Gartenwelt von oben überblicken, kannst du mit der Seilbahn gemächlich auf den Kienberg schweben oder auf den Aussichtsturm „Wolkenhain” klettern. Startpunkt der Tour ist der S-Bahnhof Wuhletal (S5). Dort erwartet dich das mit Teichen und Schilf durchzogene Wuhletal. Du wanderst vorbei an den Kaulsdorfer Teichen und kannst von den Wuhlebrücken aus Vögel beobachten, die in dem Feuchtbiotop heimisch sind.Den Kienberg mit seiner Seilbahn im Blick kommst du am Südeingang der Gärten der Welt an. Nimm dir alle Zeit der Welt, um die Vielfalt an Gärten und Pflanzen zu erkunden. Für eine ausgiebige Pause findest du verschiedene gemütliche Cafés. Nach deinem Besuch geht es an der Wuhle zurück zum S-Bahnhof Wuhletal.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    72,4 km
  • Zeit
    18:46 Std
  • Höhenmeter
    420 m

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