Schmackhafte Schwammerl – Pilzesuchen mit der S-Bahn

Collection von S-Bahn Berlin

Cremiges Steinpilz-Risotto, knuspriges Riesenschirmling-Schnitzel und knackige Pfifferlinge mit Speckwürfeln und Zwiebeln – Wenn dir bei dem Gedanken daran genauso das Wasser im Mund zusammenläuft wie uns und du dir diese schmackhaften Mahlzeiten gern selbst verdienst, haben wir die perfekte Collection für dich! Auf sieben waldreichen Touren bringen wir dich in die Pilzgebiete rund um Berlin. Dabei ist jede Tour einer besonderen Pilzsorte gewidmet und verrät dir ihren Namen, wo du sie am häufigsten findest und wie sie am besten mundet. Natürlich werden dir unterwegs noch viele weitere leckere Schwammerl begegnen.

Dass du nur solche mitnimmst, die du eindeutig erkennst, gehört zum kleinen Pilz-Einmaleins dazu. Bist du Pilz-Anfänger, kannst du aber auch an geführten Touren teilnehmen. Rund um das Kloster Chorin, unserer nördlichsten Route, werden jährlich Pilzwanderungen in der Schorfheide angeboten, bei denen du mehr über die einzelnen Sorten und Merkmale erfährst.

Die meisten Touren erreichst du bequem in einem Rutsch mit der S-Bahn. Da sich die idealen Pilzgebiete teilweise weit außerhalb der Innenstadt befinden, bringen dich Bus, Regionalbahn oder Tram auf einigen Routen noch ein Stück weiter hinaus.

Tipp für eine erfolgreiche Pilzwanderung: Pilze lieben feuchtwarmes Wetter. Daher stehen die Chancen einige Tage nach einem ordentlichen Regenguss besonders gut, mit einem prall gefüllten Pilzkorb nach Hause zu kommen. Vergiss dein kleines, scharfes Messer nicht, um Röhrling & Co. in Bodennähe zu ernten. Und damit du nicht vorzeitig die Suche abbrechen musst, packe am besten noch ein Mücken- und Zeckenspray ein. Dann wird die Pilzsuche und das schmackhafte Abendessen ein voller Erfolg.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    02:41
    12,9 km
    4,8 km/h
    80 m
    80 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Pilz der Tour: Krause Glucke (Sparassis crispa)Vorkommen: Den Wurzelparasit findest du an Stämmen von Kiefern, Fichten und Tannen im Flachland und in Berglagen bis 1.000 Meter Höhe.Zubereitung: Die Krause Glucke schmeckt am besten, wenn du sie in Butter schmorst und mit Ei, Zwiebel, Pfeffer und Salz abschmeckst.Deine Pirsch auf die leckeren Schwammerl beginnt am S-Bahnhof Königs Wusterhausen. Im 20-Minuten-Takt bringt dich die S-Bahnlinie S46 vor die Tore Berlins und hinaus ins Waldgebiet. Nach nur wenigen hundert Metern findest du dich schon im Erholungs- und Naturschutzgebiet Tiergarten wieder. Das Gebiet wurde im Jahr 1725 durch König Friedrich Wilhelm I. für die Jagd auf Rot-, Dam- und Schwarzwild und auch Rebhühner und Fasane angelegt. Neben deiner Pilzsuche kannst du auf einem Barfußpfad deine Füße auf Entdeckungsreise schicken und dich auf dem Waldlehrpfad über die heimische Flora und Fauna informieren.Über die Gräbendorfer Straße spazierst du ins Waldgebiet zwischen Königs Wusterhausen und Senzig hinein. Halte hier besonders die Augen offen, denn hier fängt die Pilzsuche erst richtig an. Für eine ausgedehnte Pause kannst du dich am Ufer des Großen Tonteichs niederlassen und dein Pausenbrot auspacken. Mit gefülltem Pilzkörbchen geht es am Weißen Berg vorbei und durch die Senziger Heide wieder zurück zum Tiergarten, dem Ausgangspunkt deiner Pilztour.

    Mittelschwer
    02:24
    9,15 km
    3,8 km/h
    70 m
    70 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Pilz der Tour: Rotfußröhrling (Xerocomus chrysenteron)Vorkommen: Vom Flachland bis in die Gebirgslagen, im Nadel- wie im Laubwald auf fast allen Böden.Zubereitung: Den leckeren Röhrling kannst du solo in Butter schwenken und mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken. Er macht sich auch erstklassig in einer Waldpilzsauce mit Pasta.Wenn du „nur mal schnell” oder zum Feierabend in die Pilze willst, dann ist diese zentrale und entspannte Tour zu einer genügsamen Röhrlingssorte genau das richtige für dich. Im 20-Minuten-Takt bringt dich die S-Bahnlinie S25 zum Bahnhof Schulzendorf, wo du quasi schon in den Wald fällst.Zahlreiche duftende Waldpfade durchziehen den Tegeler Forst. Unsere Tour bringt dich zum Ehrenpfortenberg mit geschmeidigen 69 Metern Höhe und einem rustikalen Gipfelkreuz. Auf dem Weg zum nächsten Gipfel kannst du weiter die Augen nach köstlichen Waldpilzen offen halten und an dem einen oder anderen Pausenplatz innehalten.Mit dem Apolloberg nimmst du den nächsten Berliner Berg in Angriff, wo seltsame Kreise und Holzaufschichtungen mystisch daherkommen. Nach einer Schleife durch den südlichen Teil des Tegeler Forsts hast du hoffentlich ein randvolles Pilzkörbchen, wenn du in Schulzendorf wieder in die S-Bahn nach Hause steigst.

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  • Leicht
    01:51
    8,57 km
    4,6 km/h
    110 m
    110 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Pilz der Tour: Riesenschirmling oder Parasolpilz (Macrolepiota procera)Vorkommen: Der Pilz bevorzugt grasige Stellen an Lichtungen, Wald- und Wegrändern.Zubereitung: Klassisch wird der Schirmling wie ein Schnitzel zubereitet. Wende den Schirm in Mehl, Ei und Paniermehl und brate ihn in einer gut gefetteten Pfanne knusprig braun.Diese Tour führt dich etwas weiter weg von Berlin: in die Schorfheide. Ein wahres Pilz-Eldorado um das eindrucksvolle Kloster Chorin. Pünktlich zum Herbstbeginn und zur Pilzsaison finden hier auch immer wieder geführte Pilztouren statt, falls du deine Kenntnisse in der Pilzkunde ausbauen möchtest. Die S-Bahn bringt dich zu den zentral gelegenen Bahnhöfen Potsdamer Platz, Hauptbahnhof und Gesundbrunnen. Hier steigst du in den Regionalexpress RE3 ein, der dich stündlich hinaus nach Chorin bringt.Vom Bahnhof wanderst du mit deinem Pilzkörbchen schon durch schönes Waldgebiet. Augen aufhalten lohnt sich also bereits. Deine Suche bringt dich vorbei am Amtssee mit dem ehemaligen Zisterzienserkloster. Wenn du magst, kannst du das Backsteingotik-Bauwerk besichtigen, bevor du weiter nach Maronen und Steinpilzen Ausschau hältst. Unsere Route führt dich weiter zum Aussichtspunkt Choriner Knack, wo du eine Pause einlegen und die Weite der Schorfheide genießen kannst.Am Nettelgraben wird die Erde feuchter und du spazierst durch ein Sumpfgebiet. Der alte Graben stellte einst die Wasserversorgung des Klosters Chorin sicher und wurde von den Mönchen im 13. Jahrhundert ausgehoben. Heute fühlen sich Frösche und Blindschleichen hier pudelwohl. Deine Runde endet – hoffentlich mit einem prall gefüllten Pilzkorb – wieder am Bahnhof Chorin, wo dich die Regionalbahn jede Stunde zu den Anschlüssen der S-Bahn zurück bringt.

    Mittelschwer
    03:59
    15,6 km
    3,9 km/h
    50 m
    50 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Pilz der Tour: Maronenröhrling oder Braunkappe (Xerocomus badius)Vorkommen: Die Braunkappe bevorzugt Nadelwald, die besten Chancen, sie zu finden, ist in alten Fichtenwäldern.Zubereitung: In Streifen geschnitten, mit ein wenig Wasser, Zwiebeln und Crème fraîche schmecken die Maronen köstlich als Suppe. Dazu passt bestens ein Stück ofenfrisches Baguette.Die Waldgebiete um Eiskeller, dem kältesten Ort rund um Berlin, sind bei Pilzsuchern beliebt und zudem noch ein herrliches Wanderziel. Deine Pilzrunde startet am Johannesstift am Rande Spandaus. Mit der S-Bahn fährst du bis zum S-Bahnhof Spandau. Die Linien S3 und S9 halten hier alle 20 Minuten. Mit beiden Linien zusammen besteht zwischen Ostbahnhof und Spandau sogar ungefähr ein 10-Minuten-Takt. Auf der Seite des eindrucksvollen Rathauses steigst du in den Bus M45 und entspannst bis zur Endstation am Johannesstift. Von hier geht es direkt in den Spandauer Forst.Auf der Suche nach Maronen, Goldröhrlingen und Butterpilzen streifst du an Wildgehegen vorbei, wo du neben Rot- und Damwild auch zutrauliche Wildschweine antriffst. Du folgst den Windungen der Kuhlake und kommst nach fünf Kilometern in Eiskeller an. Hier ist es im Winter so kalt, dass früher im Falkenhagener See geschlagenes Eis gelagert wurde, bevor es an Brauereien und Krankenhäuser geliefert wurde. Durch Kiefern- und Mischwälder geht es nun nach Süden, an den Spektewiesen vorbei und zur malerischen Spektelake. Am Spektesee kannst du noch einmal eine Pause einlegen, bevor du über den S-Bahnhof Spandau wieder die Heimreise antrittst, um deinen Pilzfang schmackhaft zuzubereiten.

    Mittelschwer
    03:18
    12,8 km
    3,9 km/h
    70 m
    70 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Pilz der Tour: Birkenpilz (Leccinum scabrum)Vorkommen: Von Juni bis Oktober findest du den Birkenpilz, wie der Name schon vermuten lässt, innerhalb von Birkenarealen.Zubereitung: Gebratene Birkenpilze schmecken köstlich mit ein paar Schalottenwürfeln und Schinkenstreifen, verfeinert mit etwas Petersilie.Mit dieser Tour entführen wir dich in die Wälder südöstlich von Berlin und in die Heimat der schmackhaften Birkenpilze, den Wüstemarker Forst. Der Bahnhof Zeuthen ist der perfekte Ausgangspunkt für deine Pilzsuche. Die S-Bahnlinien S46 und S8 bringen dich jeweils im 20-Minuten-Takt aus der Berliner City hierher. Auf den ersten zwei Kilometern spazierst du durch die Siedlungsgebiete von Zeuthen und zum westlichen Rand des Wildgartens mit dem Galgenberg als kleiner Erhöhung. An weiten Feldern entlang geht es direkt in den Wüstemarker Forst. Du findest hier die unterschiedlichsten Baumbestände, von Kiefern und Buchen bis zu Birken und Eichen – und im Herbst bei passender Witterung natürlich auch Pilze. Nimm dir ausreichend Zeit, den Boden zu inspizieren und deinen Pilzkorb zu füllen. Brauchst du eine Verschnaufpause, lädt eine Rastbank am Wegesrand zum Verweilen ein. Hast du genug Waldluft geschnuppert, geht es langsam wieder zurück zum Ausgangspunkt. Auf dem Weg dorthin nimmst du noch die Dorfkirche Miersdorf mit. In der schönen Feldsteinkirche findest du übrigens Relikte der letzten Eiszeit, denn die Feldsteine kamen einst auf Gletschern von Skandinavien zu uns und waren ein beliebtes und günstiges Baumaterial.

    Mittelschwer
    03:58
    15,3 km
    3,9 km/h
    80 m
    80 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Pilz der Tour: Steinpilz (Boletus edulis)Vorkommen: Du findest ihn auf nährstoffarmen Böden sowie Fichtennadelschichten und in moosigem Terrain.Zubereitung: Ein Risotto mit Steinpilzen, abgeschmeckt mit Zwiebeln, Knoblauch und Weißwein, garniert mit Parmesan und Trüffelöl ist ein Festschmaus!Lust auf ein leckeres Steinpilz-Risotto? Dann hast du gute Chancen, bei pilziger Witterung im Waldgebiet nördlich Berlins fündig zu werden. Die S-Bahnlinie S8 bringt dich alle 20 Minuten ins ländliche Mühlenbeck-Mönchmühle, deinem Ausgangspunkt in die Pilze. Du spazierst zunächst durch den Ortskern von Mühlenbeck, dann hinaus auf die Felder und tauchst schließlich ins schattige Waldgebiet ein. Abseits der ausgetretenen Wege findest du hier auch kaum mehr genutzte Pfade mit mal moosüberzogenem, mal sandigem, fichtennadelübersähtem Untergrund. Genau das richtige Terrain, in dem sich Steinpilze wohlfühlen. Mit wedelndem Pilzkörbchen wanderst du zum Summter See, der genauso menschenleer wie idyllisch daherkommt und zu einer Pause einlädt. Für ein Teilstück verlässt du das Waldgebiet zugunsten offener Felder, bevor sich ein weiteres Waldstück zur Pilzsuche anschließt. Von Norden wanderst du nun wieder zurück nach Mühlenbeck-Mönchmühle und hast bei guten Bedingungen ausreichend Zutaten für dein Risotto im Gepäck.

    Mittelschwer
    03:38
    14,2 km
    3,9 km/h
    60 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Pilz der Tour: Pfifferling (Cantharellus cibarius)Vorkommen: Der Pfifferling wächst im Laub- und Nadelwald, besonders liebt er Fichten und Moos. Du findest ihn schon ab Juli.Zubereitung: Speck und Zwiebeln sind perfekte Begleiter des nussigen Pilzes. Brate ihn nicht zu lange, um eine gewisse „Knackigkeit” zu erhalten.Zwischen Potsdam und Berlin liegt mit der Parforceheide eines der letzten, wirklich großen, Waldgebiete im Ballungsraum Berlin-Brandenburg. Ein idealer Ausgangspunkt für die Pilzjagd. Mit der S-Bahnlinie S7 kommst du alle 20 Minuten am S-Bahnhof Griebnitzsee an. Schon nach wenigen Minuten lässt du die Zivilisation hinter dir und findest dich in herrlich urtümlichem Waldgebiet wieder. Obwohl das Stadtgebiet gar nicht weit entfernt ist, stehen die Chancen gut, dass du die Wege ganz für dich hast. Dabei wechselt die Landschaft gefühlt jedes Mal, sobald du um die nächste Ecke biegst. Zwischen saftig-grünem Mischwald, duftenden Nadelbäumen und trockenen Heideböden ist alles dabei. Eine gute Voraussetzung für eine bunte Waldpilzpfanne am Abend!Über den idyllischen Saupfuhl verlässt du langsam die ruhigen Waldpfade und wanderst über die Potsdamer Stadtteile Kirchsteigfeld und Kaninchenberg über die Nuthe zum Bahnhof Potsdam-Rehbrücke. Von hier bringen dich die Tramlinien 91 und 93 in die Potsdamer Innenstadt mit Anschluss an das S-Bahnnetz oder du nimmst alternativ die Regionalbahnen RE7 oder RB33 nach Berlin.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    88,6 km
  • Zeit
    21:48 Std
  • Höhenmeter
    510 m

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