Kleinwalsertal

Von Hütte zu Hütte – 4 Tage im Kleinwalsertal

© Kleinwalsertal

Von Hütte zu Hütte – 4 Tage im Kleinwalsertal

Wander-Collection von Kleinwalsertal
3-6 Tage
3-6 Std / Tag
46,3 km
2 180 m
3 030 m

Schroffe Felsgipfel und sanfte Grasberge, urige Berghütten und gemütliche Alpen, plätschernde Bäche und rauschende Flüsse – und natürlich herrliche Wanderwege. Das Kleinwalsertal, liebevoll auch als die „schönste Sackgasse der Welt” bezeichnet, eröffnet dir vielseitige Alpennatur auf kleinstem Raum. Und was bietet sich da mehr an, als das malerische Tal gleich mal auf einer mehrtägigen Hüttentour zu erkunden.

Vier Tage lang führen dich die Touren dieser Collection über und um die schönsten Gipfel des Kleinwalsertals. Auch als GenussRegion bekannt, kennt und liebt man das Tal für zwei weitere Eigenschaften: seine unvergleichbare Gastfreundschaft und köstlichen heimischen Speisen. Es versteht sich deshalb von selbst, dass jeder Abschnitt auch eine (oder mehrere) Hütten und Alpen für dich bereithält.

Jeder Tag der Tour sichert dir außerdem einzigartige landschaftliche Höhepunkte und unvergessliche Erlebnisse. Erst liegen dir die majestätischen Gipfel der Allgäuer Alpen zu Füßen, dann kommt dir der höchste Gipfel des Kleinwalsertals, der Große Widderstein, zum Greifen nah. Der Weg durch das vielseitige Duratal sorgt für Abwechslung, bis du schließlich das karge Gottesackerplateau – und mit ihm den Hohen Ifen – erreichst.

Ein Highlight folgt dem nächsten und das nicht nur in natura. Das Ende einer jeden Etappe stellt eine gemütliche Hütte dar, die dir Platz zum Ausruhen, eine großartige Aussicht und köstliche Speisen der Region serviert.

Tipp: Die bequemste, stressloseste und umweltfreundlichste Art, ins Kleinwalsertal zu gelangen, ist per Walserbus. Einfach einsteigen, zurücklehnen und schon einmal auf deine anstehenden Abenteuer einstimmen. Mehr Infos gibt's hier: kleinwalsertal.com/de/Aktuelles-Service/Service/Walserbus-und-Allgau-Walser-Card.

Na, läuft dir schon das Wasser im Mund zusammen? Kitzelt es dich in den Füßen? Dann nichts wie los in Richtung Kleinwalsertal!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    02:30
    5,08 km
    2,0 km/h
    440 m
    310 m
    Mittelschwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die viertägige Rundwanderung führt dich über und um die schönsten Kleinwalsertaler Gipfel. Dabei geht es von Hütte zu Hütte. Jeder Abschnitt birgt einzigartige landschaftliche Höhepunkte und ist ein Bergerlebnis für sich: Zwischen Kanzelwand und Mindelheimer Hütte liegen dir die majestätischen Gipfel der Allgäuer Alpen zu Füßen, am Höhenweg zwischen Gemsteltal und Bärgunttal ist der höchste Gipfel des Kleinwalsertals, der Große Widderstein, zum Greifen nah. Für Abwechslung sorgt dann der Weg durchs schattige Duratal, die Überquerung weiter bewirtschafteter Alpwiesen bis du das karge Gottesackerplateau erreichst, das zusammen mit dem Hohen Ifen das Highlight der letzten Etappe darstellt.

    Los geht es auf der ersten Etappe an der Bergstation der Kanzelwandbahn. Den großen Anstieg hinauf auf den Berg kannst du natürlich bequem mit der Gondel zurücklegen. Von der Bergstation wanderst du zunächst auf den Kanzelwandgipfel auf 2.058 Meter. Hier kannst du einen Moment die herrliche Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler genießen. Dann geht es weiter über die deutsche Bergflanke. Hier erwarten dich ausgedehntem Ab- und Aufstiege, ausgesetzte und seilversicherte Stellen sowie saftige Bergweiden mit friedlich grasenden Kühen. Am Ende der ersten Etappe erreichst du die Fiderepasshütte auf 2.070 Metern, wo du übernachtest.

    Schwer
    04:51
    11,5 km
    2,4 km/h
    500 m
    560 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der zweiten Etappe wanderst du von der Fiderepasshütte zunächst über einen gerölligen Pfad hinauf zur Fiderepassscharte, dort befinden sich an den ausgesetzten Stellen Seilversicherungen. Von oben hast du einen schönen Blick zurück auf die Fiderepasshütte. Im Anschluss wartet ein felsiger, anfangs abschüssiger Abstieg über den Saubuckel in Richtung Taufersbergalpe auf dich.

    Hier wanderst du auf dem Krumbacher Höhenweg unterhalb des Mindelheimer Klettersteigs durch felsiges Gelände bis zur Mindelheimer Hütte auf 2.103 Meter Höhe, was nur noch einen mäßigen Aufstieg erfordert. Auf der Hütte kannst du eine ausgiebige Pause einlegen und dich bei bestem Panoramablick mit köstlichen Speisen verwöhnen lassen.

    Frisch gestärkt geht es dann weiter auf dem Höhenweg über das Geißhornjoch und den Gemstelpass. Mit etwas Glück kannst du unterwegs Steinböcke beobachten. Vom Glemstalpass wanderst du bis zum Etappenziel, der Widdersteinhütte unterhalb des gleichnamigen Gipfels.

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  • Schwer
    05:13
    12,8 km
    2,4 km/h
    600 m
    990 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der Widdersteinhütte wanderst du zu Beginn der dritten Etappe über den Seekopf zum Hochalppass. Dabei genießt du herrliche Aussichten über die grünen Alpenwiesen, auf die schroffen Gipfel und die lieblich bewaldeten Täler. Vom Pass führt dich dann ein teils sehr steiler Abstieg ins Bärgunttal, wo du eine erste Pause auf der Bärgunthütte einlegen kannst.

    Rund 45 Minunten nach der Bärgunthütte erreichst du Baad, wo du eine weitere Pause einlegen kannst. Hinter Baad tauchst du dann ins wildromantische Duratal ein und steigst zum Starzeljoch auf. Dabei wanderst du durch schattige Wälder, an Felswänden und rauschenden Bächen vorbei. Felsiges Gelände führt dich dann über die Starzelalp hinauf aufs Starzeljoch. Von hier geht es weiter zur Ochsenhofer Scharte auf 1.850 Meter Höhe. Ein kurzer Abstieg bringt dich schließlich zur Schwarzwasserhütte, dem heutigen Etappenziel.

    Schwer
    06:53
    17,0 km
    2,5 km/h
    650 m
    1 160 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute steht auf der letzten Etappe das große Finale an: Von der Schwarzwasserhütte wanderst du über die Ifersguntalpe und den Eugen-Köhler-Weg auf das einzigartige Ifenplateau. Dabei passierst du einige ausgesetzte und seilversicherte Stellen. Oben auf dem Gipfel kannst du die herrliche Aussicht vom Hohen Ifen auf dich wirken lassen. Anschließend verlässt du das Plateau in östlicher Richtung, indem du den felsigen Abstieg durch die Ifenmauer angehst.

    Vorbei an der Bergstation der Seilbahn Ifen II auf 2.020 Meter Höhe wanderst du über den Gottesacker. Hier solltest du unbedingt die Bodenmarkierungen beachten und generell das Plateau nur bei guter Sicht überqueren. Vorsichtig gehst du so über die zerklüfteten Felsplatten bis zur verfallenen Oberen Gottesackeralpe.

    Hier biegst du Richtung Wäldele/Hirschegg ab. Durch das Gottesackerloch und den wildromantischen Kürenwald steigst du ab und läufst am rauschenden Schwarzwasserbach entlang bis nach Riezlern.

    Wichtig: Es befinden sich keine Einkehrmöglichkeiten und Wasserstellen zwischen Ifersguntalpe und Wäldele, da die Bergstation Hahnenköpfle im Sommer nicht bewirtschaftet wird. Nimm dir also genug Proviant für die Wanderung mit.

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Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    46,3 km
  • Zeit
    19:27 Std
  • Höhenmeter
    2 180 m3 030 m

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