Start riding in Südtirol – steile Trails im Vinschgau

Mountainbike-Collection von FOCUS Bikes

Der Vinschgau ist eine von vielen extrem beliebten MTB-Regionen Südtirols – und doch etwas ganz Besonderes. Nirgendwo sonst fühlt sich die Verbindung aus Shuttle, Lift und selbst fahren so intuitiv an wie hier. Kein Wunder, dass jedes Jahr von Frühsommer bis Herbst die Bikerscharen in den Vinschgau pilgern, um sich ihr Stück vom Paradies zu holen.

So also auch wir – voll bepackt mit mehreren FOCUS Bikes (wer kann, der kann) brechen wir auf, um den heiligen Gral des Bikens zu finden. Und ja, wir werden hier definitiv zum Glauben finden: Ob auf unserer Shuttle-Tour zu den Mitgliedern des Vinschgauer Triples, beim absoluten Overkill zum Madritscher Joch oder beim entspannten Liftel-Tag an der Tarscher Alm – überall sind wir absolut überwältigt von der Vielfältigkeit der Trails, der Südtiroler Landschaft und der perfekten Bike-Infrastruktur.

Wir kehren als völlig bekehrte Vinschgau-Jünger zurück nach Deutschland und haben ganz sicher einen Teil unserer Seele dort gelassen. Damit wir auf jeden Fall wiederkommen.

In den Vinschgau kommst du natürlich mit dem Auto, aber auch per Bahn ist eine Anreise sehr unkompliziert. Du fährst einfach mit einem Fernzug nach Bozen und kaufst dort das Anschlussticket Südtirol, das dich jeden Bahnhof im Vinschgau anfahren lässt.

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Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    05:32
    52,6 km
    9,5 km/h
    1 860 m
    2 770 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Martin – Brand Manager:
    „Diese Tour sind wir mit einem Shuttle gefahren. Wir haben dir trotzdem die Transferstücke und die Uphills geplant, solltest du Lust haben, einen Teil davon selbst zu bewältigen. Wir waren auf jeden Fall eindeutig abfahrtsorientiert und wollten uns außerdem das Vinschgauer Flow-Triple (Holy Hansen, Tschilli, Propain) ansehen.
    Los geht's mit dem Holy Hansen-Trail, ein absolutes Must-Do für alle Endurobiker und die, die es werden wollen. Mit einer knackigen S2 auf der Singletrailskala darf dein Bike dich über technisch-verblockte Felspassagen tragen, während es selbstverständlich immer wieder ziemlich steil und eng wird im Wald. Ansonsten herrscht aber auch immer wieder der Flow – herrlich! Im Anschluss erreichst du den ebenfalls flowigen Aigen-Trail (S1-S2), der dich zurück ins Tal bringt.Im Tal holt dich dein Shuttle ab und fährt mit dir zum Einstieg des Tschilli-Trails (S1). Auch hier gilt wieder: Wenn der liebe Gott ein Mountainbiker wäre, würde er im Vinschgau fahren. Der Tschilli-Trail ist fast acht Kilometer lang und läuft im vollendeten Flow ins Tal hinab – und du mit ihm.Um die heilige Dreifaltigkeit zu vervollständigen, fehlt jetzt nur noch der Propain-Trail. Auch hier erwartet dich purer Flow mit bezaubernder Bergkulisse. Am liebsten würden wir die ganze Tour noch einmal fahren, aber nach fast 2800 Tiefenmetern macht auch die härteste Ballermaschine langsam schlapp. So bleibt uns also nur noch der Einkehrschwung ins nächste Café.”

  • Schwer
    05:11
    38,3 km
    7,4 km/h
    1 930 m
    3 010 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Martin – Brand Manager:
    „Diese Tour ist eigentlich keine echte Rund-Tour: Wir waren mit dem Sessellift an der Tarscher Alm unterwegs und haben uns drei der bekanntesten Trails des Vinschgau mal genauer angesehen. Falls du trotzdem Lust hast, einen Teil der Uphills zu pedalieren, haben wir hier für dich auch die Uphills mit eingetragen.
    Die Tour startet an der Bergstation des Sessellifts. Die Anfahrt zur Talstation erledigst du mit dem Bike. Von dort aus wendest du dich zunächst Richtung Westen zum 4 Gewinnt-Trail, eine spaßgeladene S2-Abfahrt voller technischer Raffinessen, steiler Sektionen und jeder Menge Felsen, die dich wieder unten im Tal ausspuckt.Wenn du den ersten Uphill selbst geradelt bist, lohnt sich übrigens eine Einkehr auf der Latscher Alm, die dann auf dem Weg zum 4 Gewinnt-Trail auf dem Weg liegt.Danach geht es wieder hoch zum Lift und von dort auf den Barbarossa-Trail, der smooth und flowig daherkommt (S1), aber auch für Techniker ein paar Schmankerl zu bieten hat. Am Trailende kannst du dich entscheiden: Noch eine Runde Lift oder gleich weiter auf dem wieder sehr technischen Roatbrunn-Trail (S2-S3)? Dieser endet ebenfalls wieder im Tal und ist definitiv mehr als eine Runde wert – du weißt ja jetzt, wo der Lift ist.”

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  • Schwer
    04:03
    29,3 km
    7,2 km/h
    1 420 m
    1 420 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Martin – Brand Manager:
    „Diese nette Tour ist eine super Einführung in den Vinschgau ohne Lift. Neben dem knackigen Uphill durch den reizvollen Göflaner Marmorbruch darfst du dich außerdem auf pures Downhillvergnügen auf dem beliebten Holy Hansen-Trail freuen.
    Los geht's in Göflan, wo du zunächst dem Fluss in Richtung Westen folgst. Nach ein paar Kilometern biegst du dann Richtung Berg ab. Jetzt beginnt der Uphill so richtig: Langsam und gemächlich zieht die bildhübsche Berglandschaft an dir vorbei, während du dich über die nächsten 13 Kilometer stetig nach oben arbeitest.Oben angekommen ist es nur noch ein kleiner, feiner S2-Singletrail bis zur Göflanalm, auf der du deine müden Beine ruhen lassen und den Blick genießen kannst. Danach geht es bis auf einen wirklich kleinen Gegenanstieg weiter bergab.Als großes Finale wartet nun der Holy Hansen-Trail auf dich. Hier geht es richtig schön technisch zu: steil, felsig, eng, so wie das in den Alpen zu sein hat. Daher erreicht er auf der Singletrailskala auch eine S2 und deine Mundwinkel wahrscheinlich einen astreinen Halbmond.”

  • Schwer
    08:38
    81,2 km
    9,4 km/h
    2 850 m
    2 840 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Marco – Managing Director:
    „Das erste Mal, als ich diese 80 km-Fahrt komplett gefahren bin, war 2004. Oder vielleicht 2005? Es war auf jeden Fall Anfang Juni, weil die Szenerie ein Mix aus grünen Tälern bei angenehmen Temperaturen und weißen Schneespitzen in den Bergen war. Es war ein Tag, der alles geboten hat, was Mountainbike zu bieten hat: Großartige Ausblicke, Singletrails, tolle Berghütten und ein wenig Schieben. Auf 3.100 m Höhe zu stehen ist eine großartige Belohnung, insbesondere wenn man weiß, dass der Downhill-Spaß noch bevorsteht.”
    Das Madritschjoch ist ein absoluter MTB-Klassiker, wenngleich auch keine kleine Sache: Fast 3000 Höhenmeter müssen auf 80 Kilometern überwunden werden. Zum Glück ist es mit einer Übernachtung auf der spektakulär gelegenen Schaubachhütte kein Problem, wenigstens die Distanz auf zwei Tage aufzuteilen. Den Großteil der Höhenmeter musst du trotzdem am Stück bewältigen. Aufgrund der extremen Verhältnisse empfehlen wir daher, entweder ein Hardtail oder ein E-Mountainbike zu fahren.Auf den ersten 25 Kilometern von Latsch bis Prad ist zunächst noch alles easy, landschaftlich wunderschön und steigungstechnisch anspruchslos. Mit dem Beginn der Auffahrt (hier geht es übrigens auch zum ebenfalls legendären Stilfser Joch) bist du also bereits warmgefahren. Nun folgt der Härtetest: Die nächsten 15-20 Kilometer geht es bergauf, am Ende mit extremen Steigungen bis zu 30 Prozent. Du wirst wahrscheinlich nicht alles fahren können (plane mit so wenig Gepäck wie möglich!). Dafür bietet sich auf dem Madritschjoch ein beispielloser Ausblick über die Hochalpen, der dich alle Strapazen schnell vergessen lassen wird.Jetzt beginnt der Genussteil der Tour. Ab jetzt geht es über eine Mischung aus Trails und Schotterstraßen fast nur noch bergab. Lediglich am Morterer Leger gibt es noch ein paar Gegenanstiege, die jedoch im Vergleich zum Madritschjoch nicht der Rede wert sind. Am Ende der Tour darfst du dir wirklich selbst gratulieren – wer diese Tour (egal ob an einem oder zwei Tagen) übersteht, ist eine echte Bike-Maschine.Übrigens lässt sich die Distanz locker verkürzen, wenn du dich morgens von Latsch nach Prad fahren lässt. So sind es dann nur noch 55 Kilometer und ein paar Höhenmeter weniger.

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Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    201 km
  • Zeit
    23:24 Std
  • Höhenmeter
    8 060 m

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