Der Drauradweg – in 7 Tagen durch die Dolomiten & Südalpen

Fahrrad-Collection von
Drauradweg
6-10 days
456 km
Mehrtagestour planen
Merken

Der Drauradweg begleitet die Drau auf ihrer Reise vom Toblacher Feld am Fuße der Sextener Dolomiten bis nach Varaždin im kroatischen Draufeld. Auf der der rund 460 Kilometer langen Strecke erwarten dich atemberaubende Alpenpanoramen. Der Fluss schlängelt sich entlang des Karnischen Hauptkamms und der Gailtaler Alpen. Er passiert die Villgrater Alpen, durchfließt das Klagenfurter Becken und strömt an den Hängen der Karawanken entlang. Nach der Durchquerung des slowenischen Bachergebirges öffnet sich das Draufeld, am Ufer des Flusses radelst du bis nach Kroatien. Auf deinem Weg von den Dolomiten und quer durch Kärnten gleitest du auf Radwegen abseits der Straße und auf jedem Meter der Tour wirst du mit grandiosen Ausblicken verwöhnt. Hinzu kommen gemütliche Unterkünfte in den Etappenorten. Entlang des Weges haben sich die Dörfer, Städte und Gastgeber perfekt auf Radurlauber eingestellt – so gibt es Rastplätze mit Werkzeug, erfahrene Fahrradwerkstätten und in Villach sogar ein bewachtes Fahrradparkhaus. Das zusammengenommen macht aus diesem länderübergreifenden Fernradweg durch den schönsten Teil der Südalpen eine Radtour der Extraklasse – völlig zu Recht erhielt der Drauradweg deshalb mit fünf Sternen die höchste Auszeichnung des ADFC.

Der 460 Kilometer lange Drauradweg besteht aus sieben Tagesetappen. Die ersten fünf Etappen führen dich von Toblach in Südtirol über die Sonnenstadt Lienz und einmal quer durch Kärnten bis nach Lavamünd kurz vor der österreichisch-slowenischen Grenze. Dieser Abschnitt führt die meiste Zeit bergab und verläuft über weite Strecken auf perfekt ausgebauten und beschilderten Radwegen abseits der Straße. Nur an wenigen Stellen radelst du auf ruhigen Nebenstraßen durch kleine Dörfer und entlang von Feldern. Daher eignet sich der Abschnitt in Italien und Österreich auch perfekt für Genussradler und sportliche Familien. Aufgrund der landschaftlichen Schönheit und der hervorragend ausgebauten Radwege fahren die meisten Radler nur diese ersten fünf Etappen – zumal sich fünf Tage perfekt in deinem Urlaubskalender unterbringen lassen. Die beiden letzten Etappen durch Slowenien und Kroatien sind mit über 80 Kilometer länger und auch aufgrund der Wegbeschaffenheit vor allem für erfahrene Tourenradler geeignet. Alternativ lassen sich beide Etappen aber auch bequem auf jeweils zwei Tage aufteilen.

Ein Pluspunkt der ersten fünf Etappen: Die Etappenziele in Osttirol und Kärnten verfügen über eine hervorragende Bahnanbindung. So kannst du auch auf wechselnde Wettervorhersagen reagieren oder sogar einzelne Etappen als Tagestouren planen. Auch Maribor in Slowenien und Varaždin in Kroatien haben einen Bahnhof und so ist deine Heimreise vom Tourenziel bequem mit der Bahn möglich. Fahrplanauskünfte erhältst du unter bahn.de, oebb.at, sii.bz.it/de und slo-zeleznice.si/en.

Auf der Karte

Alle Etappen des Drauradwegs

  • Mittelschwer
    02:45
    49,8 km
    18,1 km/h
    90 m
    630 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die erste Etappe des Drauradwegs führt dich auf perfekt gepflegten Wegen von Toblach am Fuße der Sextener Dolomiten durchs malerische Pustertal bis zur Sonnenstadt Lienz. Besonders schön: Der Radweg führt die ganze Zeit bergab. So eignet sich die Etappe auch perfekt für Familien und Genussradler.Startpunkt der heutigen Radtour ist der Bahnhof Toblach, der von Regionalzügen aus Lienz und Franzenfeste angefahren wird. Auf einem breiten, asphaltierten Radweg verlässt du die Stadt und radelst gemächlich über weite Felder – und über dir ragen majestätisch die Dolomiten auf.Dieses unglaubliche Panorama begleitet dich auch noch bis zum Städtchen Innichen, auf italienisch San Candido. Danach lässt du die Dolomiten hinter dir und vor dir erheben sich auf der rechten Seite des Drautals die Karnischen Alpen und auf der linken die Villgrater Alpen. Immer weiter an der Drau entlang rollst du durch diese malerische Landschaft.Kurz hinter Winnebach überquerst du die Grenze nach Österreich. Über idyllische Felder hinweg erreichst du Sillian, das sich mit seiner gemütlichen Altstadt und den vielen Restaurants perfekt für eine Rast anbietet. Frisch gestärkt radelst du weiter. Gleich hinter Sillian erblickst du in der Ferne die zerklüfteten Gipfel der Lienzer Dolomiten.Das Tal wird zunehmend schmaler und die Drau schlängelt sich zügig bergab. Ohne Anstrengung rollst du auf dem Radweg dahin, bis du schließlich das Etappenziel Lienz erreichst. Hier lohnt sich zum Abschluss des Tages ein Spaziergang durch die Stadt, die mit ihrem mediterranem Flair und dem dramatischen Bergpanorama verzaubert.Von Lienz aus fährt eine Regionalbahn zurück nach Toblach. Daher kannst du die erste Etappe auch gut als einzelne Tagestour planen.

  • Mittelschwer
    04:41
    77,6 km
    16,6 km/h
    330 m
    440 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der zweiten Etappe führt dich der Drauradweg am Flussufer unterhalb der Gipfel der Kreuzeckgruppe im Norden und der Gailtaler Alpen im Süden entlang – umwerfende Aussichten auf die Bergwelt sind also garantiert. Ausgenommen einiger kleiner Anstiege radelst du genau wie am Vortag weiterhin gemächlich bergab. So kommst du mit geringer Anstrengung in den Genuss dieser fantastischen Alpenidylle.Der Startpunkt der zweiten Etappe befindet sich nur wenige Meter vom Bahnhof Lienz entfernt direkt am Ufer der Drau. Ein perfekt ausgebauter Radweg führt dich erst aus der Stadt hinaus und dann über viele Kilometer am Fluss entlang. Abseits der Straße ist das Naturerlebnis perfekt und die Ausblicke auf die gewaltigen Berggipfel begleiten deinen Weg.Nach rund 20 Kilometern erreichst du das beschauliche Oberdrauburg. Dank gemütlicher Altstadt und mehreren Cafés ein lohnenswerter Ort für eine erste Pause. Nach dem kurzen Stopp geht es direkt weiter. Mal auf Asphalt, mal auf festem Schotter lässt du dein Rad weiter bergab rollen und bewunderst dabei den Blick auf die Drau und die Berge.Bei Dellach wechselst du das Flussufer und radelst dann für eine Weile oberhalb des Flusslaufs durch eine lichte Waldlandschaft. Du durchquerst kleine Dörfer, bis du bei Bruggen wieder ans Ufer der Drau gelangst. Unterhalb der steilen Hänge der Gailtaler Alpen verläuft der Drauradweg durchs Tal. Feldwege, Radwege und ruhige Straßen wechseln sich ab. Das Tal wird immer schmaler, bis die Drau in einer schmalen Schleife um die Ausläufer des Goldecks herumfließt und sich die Landschaft schlagartig ausweitet.In dieser breiten Tallandschaft mündet die Möll in die Drau und wenig später erreichst du das heutige Etappenziel Spittal an der Drau.Von Spittal an der Drau gibt es eine direkte Regionalzugverbindung zum Startpunkt Lienz. So kannst du deine Tourplanung flexibel anpassen, falls sich das Wetter unvorhergesehen verschlechtert.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

    oder
    Mit E-Mail registrieren
  • Mittelschwer
    02:48
    40,3 km
    14,4 km/h
    100 m
    160 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mit 40 Kilometern ist die dritte Etappe die kürzeste Etappe des Drauradwegs und zugleich eine der landschaftlich schönsten: Nördlich des Tals begleiten dich heute die Gurktaler Alpen und im Süden erstrecken sich weiterhin die bewaldeten Hänge der Gailtaler Alpen. Die heutige Strecke verläuft fast auf der gesamten Strecke auf guten Radwegen direkt am Ufer der Drau.Von Spittal aus, dem Startpunkt der Etappe, radelst du zunächst über einige Felder und dann für ein kurzes Stück durch einen Wald parallel zur Tauernautobahn. Dieser Abschnitt liegt aber bald hinter dir und schon führt dich der Radweg am Ufer der Drau entlang von Feldern und Auwiesen.Traumhafte Alpenaussichten verwöhnen dich auf jedem Meter des Radwegs, der heute ohne nennenswerte Höhenunterschiede bis zum Etappenziel verläuft. Ein schöner Stopp auf der heutigen Etappe ist Freistritz an der Drau. Die kleine Altstadt liegt zwar etwas abseits des Radwegs, aber dank zahlreicher Cafés und Restaurants lohnt sich der kurze Abstecher.Am Rande weiter Felder radelst du weiter. Kurz vor dem Etappenziel rücken die bewaldeten Hänge noch einmal ein wenig zusammen, aber nach einer letzten Flussbiegung öffnet sich vor dir die unglaubliche Weite des Klagenfurter Beckens. Im Südosten kannst du bereits die felsigen Gipfel der Karawanken erblicken, die dich auf der morgigen Etappe erwarten.Von Villach aus fährt die ÖBB-Regionalbahnlinie S1 nach Spittal und auch weiter bis nach Lienz.

  • Mittelschwer
    03:41
    51,5 km
    13,9 km/h
    230 m
    300 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    In einem breiten Flussbett mäandert die Drau auf der vierten Etappe durch die weite Hügellandschaft des Klagenfurter Beckens. Südlich des Wörthersees nähert sich der Flusslauf den Karawanken an, deren Gipfel hier die Grenze zwischen Österreich und Slowenien markieren. Über einige Hügel hinweg radelst du heute am Fluss und einigen Stauseen entlang und folgst der Drau von Villach bis nach Ferlach.In Villach beginnt deine Radtour am Ufer der Drau. Abseits des Autoverkehrs radelst du am Flussufer aus der Stadt hinaus. Das Klagenfurter Becken ist dichter besiedelt als andere Regionen in Kärnten und so passierst du immer wieder kleine, ordentliche Dörfer am Ufer der Drau.Bei Wudmath verlässt du das Flussufer und überquerst einen flachen bewaldeten Höhenzug. Wenig später teilt sich der Fluss und umfließt eine weitläufige Insel, auf der sich das Dörfchen Rosegg befindet. Der Drauradweg führt dich über die Insel und durch Rosegg hindurch zurück ans Flussufer.Über Felder und Weiden hinweg folgst du dem Flusslauf, der sich immer weiter den steilen Hängen der Karawanken annähert. Schon bald radelst du am Freistritzer Stausee und Ferlacher Stausee entlang. Wenn du jetzt Lust auf einen Sprung ins kalte Nass hast, musst du allerdings noch ein wenig warten. Die beiden Stauseen eignen sich nicht zum Baden, doch hinter Strau liegt nur unweit vom Flussufer der gemütliche Badesee Ressnigteich.Von hier aus sind es dann nur noch wenige Minuten bis zum Etappenziel Ferlach.Solltest du nach dieser Etappe deine Tour beenden wollen, ist das problemlos möglich. Ferlach selbst verfügt zwar über keinen eigenen Bahnhof, doch der Bahnhof Weizelsdorf ist nur knapp sechs Kilometer entfernt. Von hier aus fährt dich eine Regionalbahn bequem zurück nach Villach.

  • Schwer
    04:29
    67,7 km
    15,1 km/h
    450 m
    530 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die fünfte Etappe führt dich, dem Flusslauf der Drau folgend, aus dem Klagenfurter Becken hinaus. Zwischen den Hängen der Lavanttaler Alpen und der Karawanken gilt es heute einige Höhenmeter zu bewältigen. Damit ist die Tour ein wenig anstrengender als die vier vorherigen Etappen. Das Etappenziel Lavamünd liegt ganz in der Nähe der slowenischen Grenze und markiert damit auch das Ende des österreichischen Abschnitts des Drauradwegs. Bis dahin kommst du aber nochmal in den Genuss hervorragend gepflegter Radwege, die sich auch für sportliche Familien eignen.Bevor es bergig wird, radelst du aber zunächst auf nahezu ebenen Radwegen von Ferlach aus am Ufer der Drau entlang. Zu beiden Seiten des Flusses erheben sich bewaldete Hänge: Rechter Hand ragen die Karawanken in den Himmel, linker Hand erstrecken sich der flache, aber dennoch steile Bergrücken des Sattnitz-Gebirges.Kurz hinter dem Wasserkraftwerk Annabrücke verlässt die Drau das schmale Tal in Richtung Nordosten und durchfließt den östlichsten Rand des Klagenfurter Beckens. Hier radelst du am Ufer des langgezogenen Völkermarkter Stausees entlang, bevor du die Stadt Völkermarkt erreichst. Die Stadt liegt ziemlich genau auf der Mitte der Tour und ist damit ein perfekter Ort für eine ausgiebige Rast.Im Anschluss wird es nun langsam bergiger. Die Drau fließt hier in das schmale Jauntal hinein. Die Hänge am Rande des Tals sind hier zum Teil so steil, dass der Radweg nicht am Ufer entlang verlaufen kann. Daher geht es über Wiesen und durch kleine Waldstücke über die Hügel und Berge am Rande des Flusslaufs. Radwege und ruhige Straßen wechseln einander ab. An vielen Stellen genießt du tolle Aussichten auf die Drau und auf die umliegenden Berge.Kurz vor dem Etappenziel erwartet dich nochmal ein ganz besonderer Höhepunkt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Auf der Jauntalbrücke – mit 96 Metern Höhe immerhin die höchste Eisenbahnbrücke Mitteleuropas – überquerst du die Drau. Von der Brücke aus hast du einen unglaublichen Blick auf das tief unter dir fließende Wasser. Wagemutige können hier auch am Bungee-Seil von der Brücke springen.Von der Jauntalbrücke aus sind es schließlich nur noch wenige Kilometer bis zum Etappenziel Lavamünd.Wenn du nach dieser Etappe deine Radtour beenden möchtest, solltest du übrigens an der Jauntalbrücke stoppen und von hier aus rund zwei Kilometer nach Norden bis zum Bahnhof Eis-Ruden fahren. Ab Eis-Ruden gibt es eine Regionalzugverbindung nach Klagenfurt, wo du wiederum problemlos in Nah- und Fernverkehrszüge der ÖBB umsteigen kannst. Wenn du bis zum Etappenziel Lavamünd durchfahren möchtest, musst du von hier aus zunächst mit dem Postbus bis zum nächsten Bahnhof fahren, da Lavamünd keinen eigenen Bahnanschluss hat. Beachte hierbei, dass du dein Fahrrad nicht auf allen Postbuslinien mitnehmen kannst.

  • Schwer
    05:40
    81,0 km
    14,3 km/h
    1 120 m
    1 200 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die sechste Etappe führt dich aus Österreich heraus und hinein in die malerische Berglandschaft des Bachgebirges. Aufgrund von drei Faktoren richtet sich diese Tour vor allem an erfahrene Tourenradler: Es steht eine Strecke von 80 Kilometern an, es gilt jeweils über 1.000 Höhenmeter im Anstieg und in der Abfahrt zu bewältigen und außerdem radelst du neben einigen Radwegen auch auf teils viel befahrenen und teils rustikalen Straßen. Gerade für ausdauernde Radler ist diese Etappe mit den verschlafenen slowenischen Dörfern, den fordernden Bergabschnitten und der eindrucksvollen Natur eine echte Traumtour. Wenn du dich für diese Etappe interessiert, aber Respekt vor der Strecke hast, dann kannst du sie auch auf zwei Tage aufteilen: in den kleinen Dörfern und Städtchen entlang der Strecke findest du verschiedene Pensionen und kleinere Hotels.Vom Startpunkt Lavamünd geht es einige Kilometer am Ufer der Drau entlang, bis du schließlich beim Grenzort Wölbl nach Slowenien wechselst. Hier verläuft der markierte Radweg eine Weile parallel zur Landstraße bis nach Dravograd. Du überquerst den Fluss und radelst am anderen Ufer auf einer ruhigen, aber teils holprigen Straße weiter. Der Drauradweg verläuft einige Meter oberhalb des Ufers durch dichten Wald, aber zwischen den Bäumen kannst du immer mal wieder den Fluss unter dir entdecken.Du passierst das Dorf Trbonje und radelst im Anschluss auf einer gewundenen Straße über einen bewaldeten Höhenzug. Bald führt dich der Radweg nach Vuzenica und Vuhred, wo verschiedene Restaurants zu einer Rast einladen.Von Vuhred aus verläuft der Radweg einige Kilometer direkt am Ufer der Drau, die an dieser Stelle durch ein schmales Tal verläuft. Bei Podvelka verlässt du das Drautal. Stattdessen radelst du auf einer Straße flussaufwärts am Ufer der Velka entlang. Der Weg durch das schmale Seitental führt stetig bergauf, bis du im Wald oberhalb von Lehen den höchsten Punkt der heutigen Etappe erreichst hast. Als Belohnung für den Anstieg geht es von hieraus nur noch bergab.Durch den Wald lässt du dein Rad auf einer Straße gen Tal rollen und folgst schließlich dem Lauf der Drau bis ins Etappenziel Maribor.Maribor verfügt über einen Bahnhof, von dem aus Züge bis nach Ljubljana und Sevnica fahren. Dort kannst du jeweils in Züge nach Österreich, Italien oder Deutschland umsteigen.

  • Schwer
    06:25
    88,3 km
    13,8 km/h
    180 m
    270 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Auf der siebten und letzten Etappe des Drauradwegs lässt du die Ausläufer des Bachgebirges hinter dir und radelst von Maribor aus hinaus in die Weiten des Draufeldes. Sanfte Hügel prägen hier die Landschaft und entlang der Drau radelst stetig bergab bis zum Etappenziel Varaždin kurz hinter der slowenisch-kroatischen Grenze. Die teils rustikale Wegbeschaffenheit und die lange Strecke machen auch aus dieser Etappe eine Tour für fortgeschrittene Radler. Auch diese Etappe lässt sich problemlos auf zwei Tage aufteilen. Besonders geeignet als Zwischenstopp ist Ptuj, die älteste Stadt Sloweniens.Von Maribor aus startend, radelst du auf Nebenstraßen durch die ruhigen Vororte und hinaus auf die weiten Wiesen und Felder des Draufeldes. Bei schöner Aussicht führt dich der Drauradweg über ruhige Straßen und gut zu befahrende Feldwege. Im Wechsel fährst du mal an der Drau und mal am Kanal Zlatoličje entlang, die zwischen Maribor und Ptuj grob parallel zueinander verlaufen.In Ptuj angekommen, kannst du dir ruhig ein wenig Zeit nehmen, um die Altstadt und die Burg zu erkunden oder um am Ufer des Stausees auszuspannen. Ausgeruht geht es dann weiter in Richtung der kroatischen Grenze. Ab dem Stausee Ptuj verläuft der Drauradweg ein wenig abseits des Flussufers durch malerische Felder und Weiden und entlang von Weinbergen. Du radelst auf einer gut ausgebauten Straße und passierst winzige, freundliche Dörfer.In der Kleinstadt Ormož triffst du wieder auf das Drau-Ufer. Ohnehin lohnt sich hier ein kurzer Stopp, denn in der Altstadt befindet sich der Weinkeller Jeruzalem, der größte Weinkeller der Region. Nur noch wenige Kilometer weiter und du lässt schließlich Slowenien hinter dir. Es geht noch ein letztes Mal am Ufer der Drau entlang, bis du dein Tourenziel Varaždin erreichst. Zufrieden steigst du hier vom Rad, setzt dich am Rathausplatz in eins der Cafés und lässt bei einer Tasse Kaffee und einem kalten Wasser das mediterrane Treiben auf dich wirken.Von Varaždin aus kannst du mit der Bahn über die kroatische Hauptstadt Zagreb die Heimreise antreten. Von Zagreb aus gibt es direkte Bahnverbindungen nach Deutschland und Österreich.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    456 km
  • Zeit
    30:31 Std
  • Höhenmeter
    2 490 m

Dir gefällt vielleicht auch

Die schönsten Seiten der Steiermark erradeln
Fahrrad-Collection von
Steiermark – Das Grüne Herz Österreichs
Kohle-, Wind- & Wasser-Tour – in 6 Etappen durchs Elbe-Elster-Land
Fahrrad-Collection von
Kohle, Wind & Wasser-Tour
Bergbauspuren im Harz
Wander-Collection von
komoot