© Bregenzerwald Tourismus | Johannes Fink

Endlich Ferien – dein Wanderurlaub in Vorarlberg & Tirol

Wander-Collection von Ferien in Österreich

Endlich Ferien! Und damit jene Zeit, in der es endlich wieder heisst: runterkommen, durchatmen, langsam machen. Wo könnte das besser funktionieren, als hoch oben in der frischen Bergluft? Deshalb nehmen wir dich in deinen Ferien mit nach Österreich – und zwar nicht irgendwohin, sondern in die Bundesländer Vorarlberg und Tirol. Auf zwölf Wanderungen zeigen wir dir unsere liebsten Touren zwischen Bregenz und Innsbruck. Schnapp dir deinen Rucksack und geh mit uns auf Wanderschaft!

Und um genau zu sein: In die Region Bregenzerwald, die mit ihren Wäldern, Mooren, Alpweiden und Gipfeln für absolute Ursprünglichkeit steht. Ausserdem ins einzigartige Kleinwalsertal, das sich selbst „die schönste Sackgasse Österreichs“ nennt und nur über Deutschland erreichbar ist.

Weiter östlich im Nachbarbundesland Tirol verzaubert dich St. Anton am Arlberg mit seinem Tiroler Charme. Die herrlich wanderbare Tiroler Zugspitz Arena zieht dich in ihren aussichtsreichen Bann und auf ihre vielseitigen Wanderwege auf der Sonnenseite von Deutschlands höchsten Berg. Die Olympiaregion Seefeld im Naturpark Karwendel hält besonders unberührte Lieblingsplätze bereit und die Hauptstadt Innsbruck zeigt schliesslich, was sie ausserhalb ihrer wunderschönen Altstadt zu bieten hat.

Spaziere zu einem (oder mehreren) See(n), steig auf einen Gipfel und wandere entlang eines Grates zum nächsten oder unternimm eine Familienwanderung, die mit der Einkehr in eine urige Hütte endet. Wenn Vorarlberg und Tirol eines können, dann sicherlich, dir fabelhafte Wanderferien zu bescheren. Und wer weiss, vielleicht bist du ja auch länger unterwegs und klapperst all unsere hier vorgeschlagenen Wanderungen auf einmal ab. Deine Wanderferien in Österreich werden damit jedenfalls unvergesslich, soviel steht fest.

Tipp zur Anreise: Natürlich musst du dir auch, was deine Anreise angeht, keine Sorgen machen. Zwischen 6.40 Uhr und 18.40 Uhr fahren Züge der ÖBB im Zweistundentakt ab Zürich Hauptbahnhof nach Österreich. Von den grösseren Bahnhöfen gibt es gute Anschlüsse, die dich direkt in die Wanderregionen bringen. Mit einem GA oder Halbtax-Abo der SBB geniesst du auch im Nachbarland Vorteile: Es gibt 15 Prozent Rabatt auf den österreichischen Streckenteil. Infos, Fahrplan und Buchung findest du unter: to.austria.info/sbbchoesterreich.

Mehr Vorfreude erweckende Infos zu den sechs Wanderregionen findest du übrigens hier:
- Bregenzerwald: to.austria.info/bregenzerwaldentdecken
- Kleinwalsertal: to.austria.info/kleinwalsertalentdecken
- St. Anton am Arlberg: to.austria.info/stantonentdecken
- Tiroler Zugspitz Arena: to.austria.info/zugspitzarenaentdecken
- Seefeld: to.austria.info/seefeldentdecken
- Innsbruck: to.austria.info/innsbruckentdecken

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Leicht
    01:51
    8,27 km
    4,5 km/h
    160 m
    160 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ganz im Zeichen des Wassers steht dieser Wanderweg in Hittisau. Eine schöne Runde, bei der du immer wieder über die Kraft und Schönheit der Bäche und Flüsse der Region staunst. Auch mit Kindern ist diese Wanderung ein Erlebnis. Los geht’s beim Dorfbrunnen. Einmal durch Hittisau spazierst du bis zur ältesten gedeckten Holzbrücke Vorarlbergs, überquerst auf ihr die Kommaschlucht und stehst damit auch schon mittendrin in deinem Abenteuer. Mal an der einen, mal an der anderen Uferseite der Bolgenach wanderst du entlang und geniesst dabei tolle Aussichten. Du überquerst sie mit Hilfe der Hechtbrücke, kommst an einer abenteuerlichen Hängebrücke vorbei und tauchst nach einem kurzen Besuch der Wasserspielwelt schliesslich in die Engenlochschlucht ein. Du staunst nicht schlecht über die Kraft des Wassers, die sich dir immer wieder entlang der Holzstege und -geländer und auch am Ausgang in Form des Steilufers eines eiszeitlichen Sees zeigt. Über die Liessenbach-Brücke, vorbei an der einst wasserbetriebenen Säge Bartenstein und einigen Wassermühlen sowie dem ehemaligen Gasthof Alpenrose führt dich der Weg schliesslich wieder zurück zum Ausgangspunkt am Dorfplatz Hittisau.

    Schwer
    03:09
    7,76 km
    2,5 km/h
    400 m
    400 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Hoch hinaus führt dich diese Tour vom Hochtannbergpass über die Widdersteinhütte. Definitiv eine Wanderung, für die du ausreichend Kondition mitbringen solltest. Denn die 400 Höhenmeter, die du insgesamt zurücklegen wirst, konzentrieren sich alle auf einen einzigen Kilometer. Deine Mühen werden unterwegs aber in vielerlei Hinsicht belohnt. Los geht’s auf den 1.676 Metern des Hochtannbergpasses. Gleich ordentlich ansteigend im Zickzack und durch wilde Blumen führt dich der Weg hinauf zur Widdersteinhütte. Vor ihren Toren angekommen, bietet sich eine Pause schon an – den anstrengendsten Teil der Tour hast du hiermit nämlich bereits hinter dich gebracht. Und die wunderbare Aussicht, die sich dir hier oben offenbart, solltest du unbedingt einen Moment lang geniessen. Dann geht es weiter ostwärts: Entlang der Hochebene marschierst du in Richtung Koblatpass und Koblathütte. Der Weg verläuft gemächlich und relativ eben und du geniesst immer wieder tolle Ausblicke übers Ländle. Schliesslich geht’s bergab: Über Tschirggen erreichst du wieder die Hauptstrasse, die dich früher oder später zurück zu deinem Ausgangspunkt am Hochtannbergpass führt.

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  • Leicht
    01:32
    5,15 km
    3,4 km/h
    180 m
    130 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Du suchst eine Wanderung, die sowohl dich als auch jüngere Wanderer glücklich stimmt? Oder möchtest bloss der Sommerhitze entfliehen? Vielleicht ist dir statt nach einem imposanten Gipfel auch einfach mal nach einer tiefen Schlucht. So oder so: Dies ist die Tour für dich. Los geht’s bei der Panoramahütte in Egg. Und die ersten Highlights lassen nicht lange auf sich warten: Nach nur wenigen Minuten erreichst du den Naturkneippbereich Kesselschwand, in dem du dir schon jetzt gerne eine Erfrischung gönnen kannst. Wenig später stehst du auch schon an der Naturbrücke. Und die hat es – umringt von Moos und durchflossen von türkisem Wasser – in sich. Gönn dir hier ruhig eine kurze Pause und sauge das mystische Flair auf. Dann geht es aufwärts: Durch Wald und Wiesen marschierst du in die Au. An einer Lichtung eröffnet sich dir ein freier Blick auf den Ifen und das Schwarzwassertal, kurz darauf tauchst du wieder in den Wald ein. Er rauscht schon unter dir, der Schwarzwasserbach. Du kommst auch bald an einem schönen Wasserfall vorbei und erreichst schliesslich die eindrucksvollen Kessellöcher. Erst am Wasser entlang, dann noch einmal steil bergauf kommst du zu einer Brücke, von der du nochmals einen wunderbaren Blick auf die von Wassermassen ausgehöhlten Löcher geniesst. Über einen schönen Höhenweg, vorbei an einem Café und einer Fuchsfarm gelangst du schliesslich nach Hirschegg. Von hier nimmt dich ein Bus wieder mit zurück zu deinem Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    03:39
    8,60 km
    2,4 km/h
    770 m
    220 m
    Mittelschwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Hoch hinaus in der Zweiländerregion im Kleinwalsertal – so lautet das Motto dieser Tour. Deiner Kondition wird die Wanderung so einiges abverlangen. Doch erstmal geht’s gemütlich los: Den Aufstieg übernimmt nämlich die Bergbahn für dich. Mit der Söllereck-Bahn (ok-bergbahnen.com/at/bergbahnen/soellereckbahn/soellereckbahn-2020.html) schwebst du in kürzester Zeit auf 1.400 Meter. Und beginnst auch direkt mit dem knapp sechs Kilometer langen Aufstieg zum Fellhorngipfel. Erst durch ein herrliches Hochmoor, dann über mehrere Gipfel folgst du dem Gratweg. Du kommst an der Söllereckalpe vorbei, wanderst über das Schlappolteck und den Schlappoldkopf und geniesst zwischendrin immer wieder tolle Ausblicke auf das Bergpanorama. Vor allem das Gottesackerplateau und der Ifen werden dir dabei ins Auge stechen. Schliesslich erreichst du auch den Fellhorngipfel, einen 2.038 Meter hohen Gipfel mit einem stolzen Gipfelkreuz. Besonders an Wochenenden musst du hier oben mit einigen Menschen rechnen, doch das stört dich bei diesen Aussichten auf den Allgäuer Hauptkamm bis ins Flachland gar nicht. Stetig bergab und über ein paar Stufen geht es dann zur Bergstation der Kanzelwandbahn (ok-bergbahnen.com/at/bergbahnen/kanzelwandbahn), die dich entspannt hinunter nach Riezlern fliegt.

    Mittelschwer
    02:05
    6,18 km
    3,0 km/h
    440 m
    20 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    St. Anton am Arlberg besticht durch eine Umgebung aus stolzen Bergspitzen und schroffen Felswänden. Doch es gibt hier auch weniger schwere Touren über saftige Almwiesen und durch artenreiche Täler. Eine davon ist die Tour zur Tritschalpe, die wir dir hier vorstellen und die dank ihres gut ausgebauten Wanderweges auch für Familien geeignet ist. Los geht’s am Arlberg WellCom Wellness Center im Herzen von St. Anton. In Richtung Westen zur Rendlbahn und einmal über die Fussgängerbrücke steigst du in den Weg Nummer 32 ein. Immer der Beschilderung Moostalweg folgend und erst einmal eher gemütlich wanderst du an der Bifangalm und einer Staumauer vorbei. Dann steigt der Weg an: Über einen schönen Weg entlang der westlichen Seite des Sattelkopfes und schliesslich den breiten Wanderweg, der durchs Moostal führt, erreichst du bald eine Abzweigung in Richtung Tritschalpe. Rechts über eine Brücke geht es zur Alm. Du siehst sie schon von Weitem und kannst dich damit bereits auf die köstlichen heimischen Spezialitäten freuen, die dort serviert werden. Nach einer ausgedehnten Pause geht’s dann auf demselben Weg zurück nach St. Anton.

    Schwer
    03:49
    8,76 km
    2,3 km/h
    390 m
    410 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etwas mehr Zeit und Lust auf eine anspruchsvolle Tour, die die 2.000-Metermarke durchgehend nicht verlässt und dir grandiose Ausblicke in die Tiroler Bergwelt gewährt? Dann mach dich auf zum Kaiserjochhaus. Los geht’s bei der Kapall Bergstation (stantonamarlberg.com/de/sommer/arlberger-bergbahnen). Die meisten Höhenmeter nimmt dir die Bergbahn damit schon einmal ab. Doch es geht noch höher hinaus. Über den Kapallkopf wanderst du zunächst in eine Senke, dann nach Osten über die Abhänge der Weissschrofen- und Bacherspitze. Durch alpines Gelände und Serpentinen steigst du auf zum Bacheregg und Almajurjoch. Von hier – aber auch von der nahegelegenen Leutkircher Hütte aus – geniesst du einfach spektakuläre Aussichten. Nach einer möglichen Rast in der Hütte geht es erst wieder steil bergauf und über herrliche Almwiesen zum Hirschpleiskopf, dann in einen Kessel unterhalb des Stanskogels und schliesslich über den Schindlekopf zum Kaiserjochhaus. Damit hast du dein Ziel erreicht und dir ein heimisches oder internationales Schmankerl auf der Sonnenterrasse oder im gemütlichen Inneren der Hütte verdient. Retour geht’s entweder am selben Weg oder aber über den Weg AV 641 nach Pettneu.

    Mittelschwer
    03:47
    12,4 km
    3,3 km/h
    360 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wasser, Wald und wilde Aussichten erwarten dich auf der Drei-Seen-Wanderung in der Tiroler Zugspitz Arena. Da sich der Rundweg ohne grössere Mühen zurücklegen lässt, ist er auch bei Kindern beliebt. Los geht die Tour am Sportplatz in Biberwier. Nach einer Weile durch den Ort und anschliessend durch herrliche Natur erreichst du schon bald den ersten der drei Seen: den Weissensee. Eingebettet zwischen den imposanten Bergspitzen und umringt von einem magischen Wald, gibt er schon einmal ein erstes schönes Plätzchen zum Verweilen ab. Doch du hast ja noch ein ordentliches Stück vor dir und nun geht’s fürs Erste auch einmal bergauf. Die nächste Station heisst Blindsee. Dazu musst du zwischendrin die Fernpassstrasse überqueren, was – zusammen mit dem kurz darauf folgenden Zugspitzblick – deine volle Konzentration erfordert. Über einen asphaltierten Weg wanderst du weiter und plötzlich tut er sich auch schon vor dir auf – der spiegelglatte Blindsee. Such dir hier ruhig ein Plätzchen, um für eine Weile die Seele baumeln zu lassen oder dich abzukühlen. Einer fehlt dann noch. Und den erreichst du nur ein kurzes, leichtes Auf und Ab später. Der Mittersee wird zwar nicht allzu warm, bietet im Sommer aber eine schöne Gelegenheit, sich zu erfrischen – bevor du dann über relativ ebene Wege und vorbei an den Loisachquellen zurück nach Biberwier spazierst.

    Schwer
    04:29
    7,65 km
    1,7 km/h
    880 m
    880 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Eine knackige Tour mit Gipfelflair wartet in der Tiroler Zugspitz Arena auf dich. Es geht durch herrliche Natur hinauf auf beachtliche Höhen. Aber bitte nur bei trockenen Bedingungen. Und mit der entsprechenden Trittsicherheit. Los geht die Tour im idyllischen Bichlbächle direkt vorm Gasthof Bergmandl. Über einen Wiesenweg, der am Bach entlang führt, marschierst du erst einmal taleinwärts. Du überquerst das friedlich plätschernde Gewässer über eine Brücke und gelangst zu einem schönen Trinkbrunnen, bei dem du noch einmal deine Flasche auffüllen kannst. Denn es geht weiterhin stetig bergauf. Du kehrst dem Bach den Rücken und folgst einem Steig bis zur Bichlbächler Alm. Immer links haltend, wanderst du an der obersten Hütte vorbei weiter ansteigend bis zum Sommerbergjöchle. Von hier ist's nicht mehr weit: Ein schmaler Steig führt dich links aufwärts bis zum Gipfelkreuz der Bleispitze. Einmal auf dem Gipfel angekommen, bietet es sich natürlich an, eine Pause einzulegen. Proviant hast du dir hoffentlich mitgebracht – nun wäre der perfekte Moment, um ihn zu verspeisen. Wenn du die Aussicht und die Jause lang genug genossen hast, bringt dich derselbe Weg wieder zurück an deinen Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    03:45
    13,4 km
    3,6 km/h
    280 m
    280 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ein leicht zu begehender Weg mit viel Wasser und herrlicher Natur erwartet dich in der Olympiaregion Seefeld. Eine idyllische Tour, die auch mit Kindern zu bewältigen ist. Nicht zuletzt, weil unterwegs zahlreiche Rast- und Abkühlungsmöglichkeiten warten. Von der WM-Tennishalle in Seefeld aus marschierst du zunächst leicht bergauf über die Möserer Mähder in Richtung Mösern. Du hältst dich rechts, kommst an mehreren Hotels vorbei und erreichst schon bald den ersten der drei Seen – den Möserer See. Vielleicht ist es schon an der Zeit für ein Päuschen, vielleicht lässt du aber auch nur kurz seinen schönen Anblick auf dich wirken. Jedenfalls umrundest du den See und lässt ihn dann hinter dir. Vorbei am Hotel Tyrol kurz über eine asphaltierte Strasse erreichst du nach kurzer Zeit den Gasthof Menthof. Von hier marschierst du per Pirschtsteig zum Lottensee. Am See liegt eine Hütte, in die du einkehren kannst. Ansonsten findest du rund um sein Ufer ein paar nette Plätzchen, an denen du es dir ebenso gemütlich machen kannst. Wieder kurz entlang einer Asphaltstrasse spazierst du schliesslich zum Wildmoossee. Hier heisst es: Augen auf. Denn der aperiodische See ist leider nicht immer vorzufinden. Vielleicht hast du ja Glück – die Gegend ist so oder so einfach bilderbuchreif. Mit der Wildmoosalm findest du hier ausserdem eine letzte schöne Einkehrmöglichkeit. Direkt hinter der Hütte steigst du dann in den Hörmannweg ein, der dich durch den Wald zurück nach Seefeld führt.

    Schwer
    04:03
    14,0 km
    3,4 km/h
    290 m
    290 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Eine Rundwanderung, die es in sich hat. Nicht nur, was ihre doch stolze Länge angeht. Die 14 Kilometer lange Tour durch die Gleirschklamm zeigt dir, was Wasser so alles formen kann. Und führt dich auch vorbei an einer urigen Einkehrmöglichkeit. Beim Infozentrum von Scharnitz steigst du in die Tour ein. Dich immer schön rechts haltend, gelangst du bald zu einem leicht ansteigenden Forstweg. Dem folgst du und stehst wenig später an einer Abzweigung, die zum Isarsteig führt. Dieser Steig bringt dich durch herrliche Natur, geht bald in den Nederweg über und führt dich vorbei an der urigen Scharnitzer Alm zum Eingang der Gleirschklamm. Und hier beginnt der anspruchsvolle Teil der Wanderung: Die wildromantische Klamm bietet dir tolle Einblicke in die Wasserkraft. Der schmale Steig, der sie durchzieht, ist aber nur für geübte Wanderer geeignet. So marschierst du dahin, vorbei an so manchem eindrucksvollen Aussichtspunkt, bis du bald wieder auf einer Forststrasse stehst. Sie führt dich entweder taleinwärts zur Mösl- oder Kristenalm oder aber wieder zurück an deinen Ausgangspunkt in Scharnitz.

    Mittelschwer
    02:55
    8,73 km
    3,0 km/h
    390 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ja, Innsbruck hat so einige steinige und anspruchsvolle Touren zu bieten. Aber die Stadt kann auch anders. Auf dieser Tour zum Beispiel erwartet dich ein herrlicher Weg durch den Alpenpark Karwendel, eine genüssliche Rast in einem schönen Gasthof und ein Kraftplatz der besonderen Art. Los geht’s im Stadtteil Hötting, von wo aus du am Waldrand entlang und durch den Wald zur Buzihütte spazierst. Bei der Hütte angekommen, betrittst du eine Stiege, die wiederum zu einem Waldweg führt. Die „Rauschbrunnenrunde“ ist hier schon angeschrieben, du kannst den Weg also kaum verfehlen. Immer schön aufwärts und insgesamt 14 Kehren später erreichst du bald den aussichtsreichen Alpengasthof Rauschbrunnen auf 1.088 Metern. Die anfangs versprochene genüssliche Rast ist hiermit gesichert. Fehlt nur noch der Kraftplatz. Und für den musst du noch ein kurzes Stück weiter laufen. Es geht auf den Knappensteig, auf dem bei nassen Bedingungen übrigens Vorsicht geboten ist. Alternativ zu diesem Steig kannst du aber auch rechtzeitig links abbiegen und am Forstweg bleiben. Und plötzlich steht es vor dir – in seiner ganzen Pracht: das Höttinger Bild. Eine kleine Kapelle, ein Marterl und ein paar Bänke rundherum. Mitten in einer Waldlichtung. Haben wir bezüglich Kraftplatz zu viel versprochen? Geniesse die Ruhe hier oben. Und steige dann in den Bildstöcklweg ein, der dich wieder bis an den Ausgangspunkt zurückleitet.

    Schwer
    04:18
    9,60 km
    2,2 km/h
    100 m
    1 500 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, ist nicht nur für seine schöne Altstadt mit dem weltberühmten „Goldenen Dachl“, sondern auch für seine vielfältigen Wandermöglichkeiten bekannt. Das Besondere an der Stadt? Man kann direkt von ihrem belebten Zentrum aus zu Fuss oder per Bahn in die wunderbare Bergwelt starten. Diese Tour beginnt an der Nordkettenbahn (nordkette.com/de/home.html). Sie bringt dich in einem Schwung zur Bergstation Hafelekar. Einmal angekommen, bahnst du dir deinen Weg zunächst ohne grosse Höhenunterschiede zur östlich gelegenen, 2.243 Meter hohen Mühlkarscharte. An der Rückseite der Nordkette wanderst du unterhalb der Mandlspitze und durch Serpentinen bis zur mächtigen Mandlscharte. Mit ihren stolzen 2.314 Metern ist sie der höchste Punkt der Tour. Dann geht’s auch schon wieder bergab. Über die 2.158 Meter hohe Arzlerscharte, die dir noch einmal geniale Blicke gewährt, wanderst du hinab zur gleichnamigen Hütte. Hier hast du dir definitiv eine zünftige Jause verdient – die grandiose Aussicht auf Innsbruck gibt’s gratis mit dazu. Und weil jede Wanderung der Nordkette vor allem für ihr Panorama steht, beendest du die Tour nochmal mit – (na, kannst du’s erraten?) – einem umwerfenden Fernblick: auf der Hungerburg, wo sich auch die Bergstation der Bahn befindet, mit der du die Reise ins Tal antrittst (nordkette.com/de/home.html). Alternativ dazu kannst du auch mit dem Bus „J“ hinunter ins Innsbrucker Zentrum fahren.

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Collection Statistik

  • Touren
    12
  • Distanz
    110 km
  • Zeit
    39:23 Std
  • Höhenmeter
    4 630 m
Endlich Ferien – dein Wanderurlaub in Vorarlberg & Tirol
Wander-Collection von
Ferien in Österreich