Mallorca einmal anders: Traumtouren mit dem Gravelbike

Rennrad-Collection von TOUR Magazin

Mallorca, immer noch das Traum-Urlaubsziel der Deutschen. Wenn du hier die üblichen Rennradstrecken verlässt, entdeckt mit dem Gravelbike eine ländliche und stille Insel – weitab der zahllosen Strandtouristen.

GPS-Daten gibt's hier, die ganze Geschichte in TOUR 3/2020.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:27
    79,9 km
    12,4 km/h
    920 m
    910 m
    Schwere Gravel-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Kaum erlaubst du dir eine kurze Freude über den schnellen Asphalt, schon biegst du auf die erste Schotterpiste ab. Es Plà heißt die Ebene im Landesinneren, die du von Sineu aus in Richtung Serre de Tramuntana durchquerst. Wobei Ebene nicht ganz zutrifft. Der Streckenmix des Tages ist zunächst von viel Asphalt geprägt – und von kleinen, bissigen Rampen.Dennoch rollt man flott – bis Consell am Fuße des Tramuntana-Gebirges. In Alaró bockt die Straße erst wie eine wilde mallorquinische Bergziege, ehe sie in eine durchweg steile Passstraße übergeht. Diese führt zwischen schroffen Kalksteinklippen hinauf zur 
685 Meter hoch gelegenen Hochebene Pla es Pouet, wo Geier kreisen und der Ausblick über wellige Hügel bis zu den Bergketten des Südens reicht.Zwischen -buckligen Asphaltresten klaffen Schlaglöcher und Risse – vor allem bergab wäre hier mit einem klassischen Rennrad gar nichts zu machen. Also genau der richtige Untergrund fürs Gravelbike.Auf dem Rückweg setzt sich der abwechslungsreiche Streckenmix fort: Ein Traum von Asphaltstraße, überwölbt von einer aus Steineichen geformten grünen Kuppel, geht in eine Gravelpiste über, die schließlich in ein ausgetrocknetes Flussbett mündet.

    Schwer
    04:57
    65,5 km
    13,3 km/h
    350 m
    350 m
    Schwere Gravel-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Der Hinweg zum im Norden am Meer gelegenen Naturschutzgebiet Albufera ist schnell, flach und landschaftlich eine relativ eintönige Strecke. Strammer Wind weht häufig von der Küste, das erklärt die vielen alten Windmühlen am Wegrand.Im ersten Drittel der Tour sind die Anteile von Asphalt und Gravel ausgewogen. Das ändert sich, sobald du die Grenze zum Naturpark erreichst: Breitere und schmalere Wege mit Naturbelag führen kilometerlang durch das Sumpfgebiet. Meterhohe Schilfpflanzen links und rechts verbergen quakende Frösche, Wasserbüffel und alle möglichen Arten von Vögeln. Kanäle voller Brackwasser durchziehen das Gebiet, kurz vor dem Strand Platja de Muro liegen ein paar Meter schöner, verwinkelter Singletrail, der Strand selbst ist voller Touristen und recht zugebaut.Schöner als der Hinweg ist die Rückfahrt nach Sineu: Der perfekte Gravelmix, schnell, vorbei an abgelegenen Fincas und durch abwechslungsreiche Landschaften, deren Wellen und kurze Rampen zum Bolzen verführen.

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  • Schwer
    08:15
    107 km
    13,0 km/h
    870 m
    870 m
    Schwere Gravel-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Verwilderte Olivenhaine, blühende Gärten, Felder voller Mohn, Kiefern – auf dieser Tour entfaltet sich die ganze mallorquinische Pflanzenpracht. Von Sineu aus geht es ostwärts: Auf kleinen Sträßchen, Pisten und Trails durch die Ebene Es Plà – wobei du nicht in den Senken bleibst, sondern über die Wellenkämme rauschen. Direkt hinter dem Landstädtchen Petra führt unser Pfad durch das meist ausgetrocknete Flussbett des Torrent de na Borges. Allerdings führt der Fluss nach starken Regenfällen Wasser und kann dann unbefahrbar sein.Der kurvige Trail mündet auf dem Gelände eines großen Gutshofes. Die Tore dürfen passiert werden, wichtig ist aber, sie auch wieder zu schließen.Nach einer verdienten Pause in einem der zahlreichen schönen Cafés entlang der Einkaufsstraße von Artà (Unser Tipp: das Café Parisien) fährst du dich auf dem schnellen Naturbelag der „Via Verde“ Richtung Manacor in einen wahren Gravelrausch: Über 20 Kilometer geht es jenseits des Verkehrs durch kleine Tunnel, Schluchten und wilde Landschaften, ehe du auf den Dauerwellen der Es Plà 
bis Petra die letzten Körner lassen kannst.Von dort geht’s auf kleinen Nebenstraßen im Zickzack zurück nach Sineu.Abstecher-Tipp an die Küste (bringt rund 20 zusätzliche Kilometer auf den Tacho): Vor Artà bei Kilometer 37,8 links abbiegen nach Betlem, von dort auf einem genialen Singletrail direkt an der zerfurchten Küste zurück bis Colònia de Sant Pere.

    Schwer
    04:01
    48,2 km
    12,0 km/h
    590 m
    590 m
    Schwere Gravel-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die kurze und knackige Runde bietet praktisch alles, was Graveln auf Mallorca ausmacht: Alte Karrenwege, technische Trails, leer gefegte Nebenstraßen und rissige Asphaltpisten durchziehen eine Welt aus flachen Steinmauern und mediterraner Flora mit Steineichen, Aleppo-Kiefern und Garrigue-Sträuchern.Das wellige Hügelland und die rasch wechselnden Untergründe geben einen schnellen Rhythmus vor. Die Wege sind meistens sehr gut fahrbar, auch wenn es mal steinig wird – immer wieder kannst du Gas geben und es richtig laufen lassen. In Vilafranca de Bonany empfiehlt sich eine kurze Einkehr. Den Höhepunkt, sowohl landschaftlich als auch streckentechnisch, bildet kurz nach dem Ort die auf halbem Wege gelegene Ermita de Nuotra Senyora de Bonany. Das einstige Kloster thront auf dem etwas mehr als 300 Meter hohen Hügel Puig de Bonany und zählt zu Mallorcas bedeutendsten Wallfahrtsorten. Dort gibt es keine Bar, aber einen tiefen Brunnen mit erfrischend kühlem Wasser. Die Aussicht über die Bucht von Alcúdia im Norden bis zum Tafelberg von Randa im Westen ist fantastisch, vom Kloster führt ein kurzer, aber fordernder Trail hinunter, mit kleineren Felstreppen und größeren Geröllbrocken.Danach geht es auf verwinkelten Sträßchen und Pfaden zurück nach Sineu.

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Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    300 km
  • Zeit
    23:40 Std
  • Höhenmeter
    2 740 m

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