Lavanttal

9 Tage entspannen und staunen – Lavanttaler Höhenweg

©Franz Gerdl Lavanttal Tourismus

9 Tage entspannen und staunen – Lavanttaler Höhenweg

Wander-Collection von Lavanttal

Sanfte Bergrücken, aussichtsreiche Gipfel und viel Ruhe – das erwartet dich am Lavanttaler Höhenweg. Eine Tour für jeden, der Entspannung vom stressigen Alltag sucht. Einmal auf den Bergrücken der Kor- und Saualpe geht es teils hochalpin, aber auf saftigen und breiten Almwiesen rund ums Lavanttal. Der Weitwanderweg hat eine Länge von 165 Kilometern und ist in neun Etappen unterteilt. Die meiste Zeit hast du die herrliche Landschaft für dich alleine.

Der Startpunkt ist zugleich der tiefste Punkt Kärntens und liegt in Lavamünd. Von dort geht es hinauf zur urigen Stiftshütte und schon am zweiten Tag erreichst du den Großen Speikkogel, mit 2.140 Metern der höchste Gipfel der Koralpe. Auf Schritt und Tritt begegnest du den geologischen und geschichtlichen Besonderheiten der Koralpe und entdeckst mächtige Gesteinsformationen und glitzernde Kristalle. Über die beliebte Ferienregion Weinebene wanderst du über den Packsattel nach Reichenfels, das im Norden des Lavanttals liegt. Nach einem Abstecher ins Tal macht der Höhenweg seinem Namen wieder alle Ehre und führt dich auf das Klippitztörl. Wo im Winter Skifahrer über die Piste wedeln, genießt du traumhafte Aussichten auf idyllische Almen. Die Saualpe ist mit ihren sanften Bergkuppen und einem atemberaubenden Panorama ein wahres Kleinod. Hier liegt dir Kärnten zu Füßen. Nach einer Nacht in der Wolfsberger Hütte geht es über den Griffner Berg in das hügelige St. Pauler Mostland.

Für die Begehung des Lavanttaler Höhenwegs ist keine alpine Erfahrung erforderlich, du solltest aber über genügend Ausdauer verfügen. Einige der Etappen sind recht lang und führen über mehr als 1.100 Höhenmeter bergauf, andere sind aber auch familienfreundlich. Die Nächte verbringst du auf gemütlichen Hütten oder in kleinen Orten im Tal. Weite Abschnitte der gesamten Wanderung führen durch den schattigen Wald, so kannst du den Lavanttaler Höhenweg auch im Hochsommer meistern.

Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchtest, kannst du mit dem Zug bis nach St. Paul fahren und dort in den Bus nach Lavamünd umsteigen. Auch andere Buslinien verbinden den Startpunkt mit unterschiedlichen Orten wie Völkermarkt oder Klagenfurt. Mehr Infos dazu findest du unter oebb.at.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:49
    21,4 km
    3,1 km/h
    1 220 m
    180 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Startpunkt deiner Weitwanderung liegt in Lavamünd, mit 343 Metern Seeehöhe nicht nur der tiefste Punkt der Tour, sondern auch der südlichste Ort des Lavanttales. Die erste Etappe ist mit 21 Kilometern und 1.220 Höhenmetern eine der konditionell anstrengendsten des Lavanttaler Höhenwegs. Du folgst dem Lauf der Drau, ganz nahe an der österreichisch-slowenischen Grenze, und biegst außerhalb des Ortes links in den Wald ab. Hier beginnt der Aufstieg nach Lorenzenberge, von wo du eine beeindruckende Aussicht auf die Karawanken hast.

    Im Zickzack geht es weiter bergauf bis zum Jankitz Trögli. Nach 15 Kilometern querst du die Südsteirische Grenzstraße und wanderst auf Waldpfaden am Gipfel des Hirschkogels vorbei. Über den Gipfel des Goßeck führt dich der Weg an den Waldrand und dein Blick schweift über saftige Almen, das Kleinalpl und die Stiftshütte, dein heutiges Ziel mit eigenem Forellenteich.

    Einer der atemberaubendsten Aussichtspunkte Kärntens liegt in unmittelbarer Nähe der Hütte. Es ist die Aussichtsplattform am Berensteiner Ofen. Die Fernblicke erstrecken sich in einem weiten Bogen vom Ursulaberg in den slowenischen Steiner Alpen, über den Dobratsch bis hin zum Großen Speikkogel, dem höchsten Gipfel der Koralpe.

    Schwer
    05:41
    17,5 km
    3,1 km/h
    790 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am zweiten Tag erwarten dich sanfte Hügel, wunderschöne Almwiesen und ein herrliches Panorama am Gebirgszug der Koralpe.

    Der Lavanttaler Höhenweg führt an der bewaldeten Westflanke des Kleinalpl entlang und weiter zum Luckerten Felsen. Die Koralpe ist Teil der norischen Alpen und erhebt sich zwischen den beiden Flüssen Mur in der Steiermark und der Lavant in Kärnten. Entlang des Berggrats verläuft daher auch die Grenze zwischen den beiden Bundesländern Kärnten und Steiermark.

    Du steigst auf den Großen Speikkogel, mit 2.140 Metern der höchste Gipfel der Koralpe und des gesamten Höhenwegs. Oben wirst du mit einer fantastischen Weitsicht über das Lavanttal und die Kärntner Bergwelt belohnt. Direkt an der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark wanderst du zum 2.066 Meter hohen Seespitz weiter. Obwohl die höchsten Bereiche des aus kristallinem Gestein aufgebauten Gebirgszuges Hochgebirgscharakter aufweisen, ist der größte Teil des Gebietes durch Mittelgebirgsformen geprägt und daher auch ein beliebtes Wandergebiet für Groß und Klein.

    Anschließend führt dich der Lavanttaler Höhenweg entlang des Bergrückens der Hühnerstütze zur Weinebene, die zu den schönsten Urlaubsgebieten des Lavanttals zählt.

    Unterwegs lohnt sich auch ein kurzer Abstecher zur außergewöhnlichen Grillitschhütte, die etwas abseits der Hauptroute liegt.

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  • Schwer
    05:31
    18,5 km
    3,4 km/h
    370 m
    860 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die dritte Etappe zeichnet sich durch idyllische Wald- und Almwege im Grenzgebiet zwischen Kärnten und der Steiermark aus. Mit einer Länge von 18 Kilometern und wenigen Höhenmetern ist die Etappe auch für Familien mit Kindern, die gerne und oft wandern, zu bewältigen.

    Von der Weinebene geht es auf die Handalm mit den markante Felsöfen und zum 1.805 Meter hohen Weberkogel, der direkt auf der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark liegt. Über den Wildbachsattel wanderst du zu einem weiteren Highlight dieser Etappe: Im Hochmoor See-Eben mit seinem Aussichtsturm kannst du seltene Pflanzen entdecken.

    Auf der Hebalm kannst du in eine der urigen Hütten einkehren und eine verdiente Pause einlegen. Weitere interessante Wegpunkte sind der Hebalmsee und der Wolfsstein. Dein heutiges Ziel liegt auf der Passhöhe Packsattel und im dortigen Gasthaus verbringst du die Nacht.

    Schwer
    07:56
    26,4 km
    3,3 km/h
    730 m
    1 110 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute steht dir eine Wanderung durch eine abwechslungsreiche und kulturlandschaftlich sehr reizvolle Region bevor. Lebendige Almwirtschaft und sanfte Bergrücken machen diese Etappe einzigartig.

    Mit rund 26 Kilometern ist diese Etappe die längste des Lavanttaler Höhenwegs. Vom Packsattel bis zur Peterer Alm geht es stetig bergauf und du wirst mit beeindruckenden Ausblicken ins Lavanttal und die steirische Lippizanerheimat belohnt. Bekannt durch das Lippizanergestüt in Piber, dort werden nämlich die Pferde für die Spanische Hofreitschule in Wien gezüchtet.

    Nachdem du die Hochalmen von Hirschegg und St.Leonhard hinter dir gelassen hast, geht es ab der Peterer Alm hinunter ins Tal. Ein lohnendes Ziel für einen Zwischenstopp ist die urige Knödelhütte.

    Vorbei am Gipfel des Jaukenschlössls windet sich der Lavanttaler Höhenweg nach Reichenfels hinab, das zwischen der Packalpe und den Seetaler Alpen im Oberen Lavanttal liegt. Nördlich des Gemeindegebiets verläuft die Landesgrenze zur Steiermark. In Reichenfels kannst du dich im Freibad abkühlen, bevor du dein Zimmer in einem der Gasthäuser beziehst.

    Schwer
    07:20
    23,8 km
    3,3 km/h
    1 170 m
    330 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die fünfte Etappe ist abwechslungsreich und bringt dich vom Tal hinauf zu den Ausläufern der Seetaler Alpen, entlang auf sanften Bergrücken, zum Ski- und Wandergebiet Klippitztörl. Mit einer Länge von 24 Kilometern und 1.180 Höhenmetern ist es eine konditionell sehr anspruchsvolle Etappe.

    Von Reichenfels beginnend, der nördlichst gelegenen Gemeinde des Lavanttals, geht es stetig bergauf. Vorbei an traditionellen und typischen Lavanttaler Bergbauernhöfe wanderst du hinauf zur Pressner Alpe.

    Dort endet der anstrengendste Teil der Tour und die meisten Höhenmeter liegen hinter dir. Eine ausgiebige Rast auf der urigen Feldalmhütte auf 1.750 Metern Seehöhe hast du dir verdient. Lokale und kulinarische Spezialitäten aus teilweise eigener Erzeugung erwarten dich.

    Nun beginnt der gemütliche und entspannte Teil der fünften Etappe. Entlang auf sanften Bergrücken und Waldpfaden marschierst du bis zum Klippitztörl, dem Endpunkt dieses Tages. Über Wiesen, die im Winter als Skipiste dienen, führt dich der Lavanttaler Höhenweg durch den Wald zum Naturfreundehaus am Klippitztörl, deinem heutigen Etappenziel.

    Mittelschwer
    04:17
    13,7 km
    3,2 km/h
    610 m
    440 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die sechste Etappe ist eine traumhafte Gipfeltour auf dem sanften Rücken der Saualpe, hoch über dem Lavanttal. Mit einer Länge von gut 13 Kilometern und etwa 610 Höhenmetern aufsteigend, ist es eine gemütliche Wanderung für die ganze Familie.

    Die Saualpe ist nicht nur das Naherholungsgebiet der Lavanttaler, sondern auch ein Teil des Weitwanderwegs Panoramaweg Südalpen. Dieser verbindet die Urlaubsregionen Villach, Rosental, Klopeiner See und das Lavanttal in 20 Etappen.

    Vom Naturfreundehaus Klippitztörl geht es stetig bergauf zum Gipfel des Geierkogels. Es ist der anstrengendste Abschnitt der Tour, da auf kurzer Strecke mehr als ein Drittel der Höhenmeter des gesamten Weges absolviert werden. Nachdem du dich ins Gipfelbuch eingetragen hast, wanderst du entspannt auf sanften Almwiesen und mit atemberaubendem Panorama über die Forstalpe.

    Am Kienberg vorbei verläuft die aussichtsreiche Route zum Gertrusk, Gipfel Nummer Zwei des heutigen Tages. Mit etwas Glück kannst du auf den Felsen Gämse und Murmeltiere beobachten. Saftig grüne Wiesen säumen den Weg und du blickst auf die Meeraugen hinunter, zwei kreisrunde Gebirgsseen.

    Der absolute Höhepunkt erwartet dich dann am Ladinger Spitz, dem höchsten Punkt der Saualpe. Vom Ladinger Spitz ist es nur mehr ein kurzes Stück bergab bis zu deinem heutigen Ziel in der Wolfsberger Hütte des ÖAV. Dort wartet schon der Wirt und von der Terrasse genießt du einen herrlichen Blick ins Tal.

    Mittelschwer
    05:00
    17,1 km
    3,4 km/h
    80 m
    1 160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe verläuft auf schönen Wald- und Wiesenwegen vorbei an Wallfahrtskirchen und Bergdörfern. Eine entspannte Mischung aus Erholung und Erlebniss.

    Von der Wolfsberger Hütte auf 1.827 Metern geht es etwa fünf Stunden hauptsächlich bergab zu den Ausläufern der Saualpe. Direkt entlang der Route gibt es nur wenige Einkehrmöglichkeiten, deshalb solltest du dir Verpflegung einpacken. Alternativ kannst du Abstecher zur Pöllinger Hütte oder zur Lammingerhütte einplanen, die etwas abseits des Hauptweges liegen.

    Auf weichen Waldpfaden gelangst du nach St. Leonhard an der Saualpe, wo du die römisch-katholische Filialkirche St. Leonhard besuchen kannst. Außerdem darf eine Einkehr im 900-jährigen Gasthaus Petutschnig nicht fehlen – es ist das älteste Gasthaus Kärntens.

    Der Lavanttaler Höhenweg führt immer sanft bergab und wenn du dich für sakrale Architektur interessierst, lohnt ein Abstecher zu den Filialkirchen in Tschrietes und Pustritz. Die Kirche in Tschrietes wurde 1371 urkundlich genannt und steht auf einem Hügel. Die 1196 erstmals genannte Pfarrkirche Pustritz trägt das Patrozinium Mariä Heimsuchung.

    Nach einigen geschichtlichen und landschaftlichen Eindrücken erreichst du den Griffner Berg. Die Nacht verbringst du in der kleinen Frühstückspension Töfferl.

    Frühstückspension Töfferl
    Langegg 15
    9112 Griffen
    Telefon: +43(0)664 17 19 552
    E-Mail: harald.toefferl@gmx.at

    Schwer
    05:35
    16,3 km
    2,9 km/h
    600 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der achten Etappe begleitet dich eine liebliche Natur mit typischen Streuobstwiesen der Region. Das St. Pauler Mostland, die umliegenden Berge und das milde Klima verleihen dieser Region einen einzigartigen Charakter.

    Vom Griffner Berg über den Haberberg geht es zu den St. Pauler Bergen. Abwechselnd wanderst du durch stille Waldgebiete und an Streuobstwiesen vorbei, die im Frühjahr in den schönsten Farben blühen. Wanderhighlights sind jedes Jahr die Blüten- und Siebenhügelwanderung. Die Granitztaler Blütenwanderung führt am 1.Mai durch ein Meer blühender Obstbäume und zieht viele Besucher an. Die Siebenhügelwanderung wird jährlich an Christi Himmelfahrtstag vom Wolfsberger Alpenverein veranstaltet. Der Streckenverlauf ist ident mit dieser Etappe.

    Der krönende Abschluss der achten Etappe des Lavanttaler Höhenwegs ist die Burgruine Rabenstein. Die einst mächtige Anlage diente früher als Schutz für das nahe Benediktinerkloster St. Paul, heute kannst du die Ruine besichtigen. Daneben befindet sich das traditionelle Gasthaus Rabensteiner, dein heutiges Etappenziel. Wenn es dein Zeitmanagement zulässt, solltest du dir einen Besuch des Benediktinerstifts mit dessen Stiftsmuseum in St. Paul nicht entgehen lassen.

    Mittelschwer
    03:00
    10,5 km
    3,5 km/h
    140 m
    420 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute geht es zurück zum Ausgangspunkt nach Lavamünd. Eine gemütliche Etappe mit viel Zeit für einen Rückblick auf dein Wanderabenteuer ums sehenswerte Lavanttal. Mit circa zehn Kilometern Länge und einer Gehzeit von drei Stunden ist es die kürzeste Etappe des Lavanttaler Höhenwegs und somit sehr familienfreundlich.

    Vom Gasthaus Rabensteiner aus geht es teilweise parallel zum Geo-Lehrpfad durch den Wald. Es ist eine geologische Zeitreise über 500 Millionen Jahre der erdgeschichtlichen Entwicklung, von der Entstehung der Erde bis zum ersten Menschen. Bei acht Stationen werden dir auf Infotafeln die einzelnen Erdzeitalter vom Devon bis zum Quartär erläutert.

    Noch einmal genießt du die frische Luft und die Ruhe, bevor dich der Weg an das Ufer der Drau bringt. Als Abschluss deiner neuntägigen Wanderung lädt der Lavamünder Badesee zu einem erfrischenden Bad ein. Wunderschöner Naturbadesee, der direkt neben der Drau liegt. Am Campingplatz vorbei spazierst du die letzten Meter ins Zentrum von Lavamünd, zurück zum Ausgangspunkt des Lavanttaler Höhenwegs.

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Collection Statistik

  • Touren
    9
  • Distanz
    165 km
  • Zeit
    51:08 Std
  • Höhenmeter
    5 710 m

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