Weite Wälder, sanfte Seen – auf Entdeckungstour rund um Leipzig

Wander-Collection von Leipzig Travel

Leipzig – die größte Stadt Sachsen blickt nicht nur auf eine über 1.000-jährige Geschichte zurück und begeistert Jung und Alt mit einer mannigfaltigen Kulturlandschaft. Auch Naturliebhaber sind in der Metropole an der Weißen Elster richtig aufgehoben: Wie ein grünes Band zieht sich der Auwald von Süd nach Nord durch die gesamte Stadt, im Süden breitet sich das gewaltige Leipziger Neuseenland aus und im Norden und Osten der Stadt locken naturbelassene Waldgebiete zu ausgedehnten Wanderungenn. Damit du dich gleich auf Entdeckungstour begeben kannst, haben wir dir ein hübsches Wandermenü rund um Leipzig zusammengestellt – und am Abend nach deiner Wanderung kannst du dann auch noch gemütlich durch die charmante Leipziger Altstadt schlendern.

Weit im Nordosten Leipzigs laden die ausgedehnten Wälder der Dübener Heide zu einer abwechslungsreichen Entdeckungsreise von Bad Düben bis nach Bad Schmiedeberg ein. Vom Wasserschloss über einen verspielten Skulpturenpark, Biberburgen und haushohe Kiefern in der duftenden Heidelandschaft ist alles dabei. Am Werbeliner See nördlich von Leipzig verzaubert dich nicht nur herrlich klares Seewasser. Hier staunst du auch darüber, wie weit einige Felsbrocken in der Eiszeit gewandert sind und wie mächtig das Rad eines der größten Schaufelradbagger weltweit ist – ein einmaliges Zeugnis der Tagebaugeschichte der Region.

Auch die Seenlandschaft rund um den Kulkwitzer und Störmthaler See ist geprägt von einstigem Bergbau: riesige Maschinen locken neben vogelreichen Naturschutzgebieten zu abwechslungsreichen Wanderungen. Da die Seen eine hervorragende Wasserqualität haben und viele kleine Sandstrände bereithalten, solltest du deine Badesachen immer dabei haben.

Auf dem Muldental-Wanderweg, rund um Kriebstein und die Orte Grimma und Höfgen erwartet dich mittelalterliches Flair mit eindrucksvollen Burganlagen und Steintürmen, prachtvollen Schlössern und romantischen Renaissance-Bauten.

Die meisten Touren sind Rundtouren, so dass du im Ein- und Ausstieg flexibel bist. Start- und Endpunkte erreichst du bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Leipzig aus. Raus aus der Stadt und rein in die abenteuerliche Umgebung im Leipziger Neuseenland und der schönen Heidelandschaft.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    07:52
    30,1 km
    3,8 km/h
    240 m
    220 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die naturnahe Heide-Biber-Tour hat es mit rund 30 Kilometer Strecke schon in sich. Dafür wirst du mit einer herrlichen Wanderung belohnt, auf der sich Wald und offene Heidelandschaften abwechseln und du sogar die Chance hast, einen Biber bei der Arbeit zu beobachten. Zumindest aber wirst du seinen Werken in Form von Biberburgen und abgenagten Baumstämmen begegnen.Mit der Buslinie 196 kommst du ganz bequem von Leipzig zu deinem Startpunkt in Bad Düben. Am Kurpark steigst du in die Tour ein und spazierst am Moorerlebnisgarten und der Bockwindmühle vorbei. Am Ufer des Hammerbachs hast du zum ersten Mal die Gelegenheit, ein paar Biberspuren zu entdecken. Nachdem du das Siedlungsgebiet Hammermühle passiert hast, verschwindest du auf Waldpfade und tauchst bald ins Hammerbachtal ein. Dort führt eine alte Köhlerei noch immer das Handwerk der Holzkohlegewinnung aus und ganz nahe findest du einen Biberbeobachtungsturm.Du wanderst nun durch das kieferngesäumte Gebiet der Dübener Heide zum prunkvollen Wasserschloss Reinharz, dessen Turm du schon von Weitem siehst. Nach einem ausgiebigen Rundgang geht es weiter zum Heideteich und durch schönes Waldgebiet zum Kaiser-Wilhelm-Turm mit seinem Gasthaus „Schöne Aussicht”. Hier kannst du dich stärken, dann geht es auf die letzten Kilometer bis zum Ziel in Bad Schmiedeberg. Von hier kommst du ebenfalls mit der Buslinie 196 zurück nach Leipzig.

    Schwer
    06:39
    25,8 km
    3,9 km/h
    120 m
    120 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese ausschweifende, gut 25 Kilometer lange Runde führt dich einmal um den gesamten Störmthaler See herum. Mit seinem glasklaren Wasser, kleinen Sandstränden und dem eindrucksvollen Bergbau-Technik-Park begibst du dich auf eine herrlich abwechslungsreiche Tagestour.Du startest am Parkplatz des Südufers am Markkleeberger See nahe des Kanuparks. Schon von hier aus kannst du die mächtigen Baumaschinen des Bergbau-Technik-Parks erspähen. Hier bekommst du auf einem tagebautypischem Gelände eindrucksvoll gezeigt, wie die Region um die heutige Seenlandschaft zur Zeit der Braunkohlegewinnung aussah. Ausgestellt sind unter anderem der imposante Schaufelradbagger und ein riesiges Bandabwurfgerät.Vom Westufer hast du einen schönen Blick auf das Naturschutzgebiet der Göhrener Insel, wo sich Tiere und Pflanzen frei entwickeln können. Hast du die Südspitze des Sees erreicht, wanderst du in Richtung einer kleinen Halbinsel. Hier kannst du an schmalen Badebuchten entspannen und dir im Hafen Lagovida einen Happen genehmigen. Möchtest du die Insel VINETA mit ihrer Kirche – eine Kunstinstallation – ansehen, bringt dich ein Boot vom Hafen dorthin.Herrliche Blicke genießt du vom Ostufer des Störmthaler Sees, das dich wieder zurück zum Ausgangspunkt begleitet. Wenn es die Zeit erlaubt, kannst du im Wildwasserpark noch den Kanuten zusehen, wie sie die künstlichen Hindernisse meistern.

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  • Mittelschwer
    04:39
    17,6 km
    3,8 km/h
    160 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dem Muldental-Wanderweg von Rochlitz nach Sermuth bekommst du auf knapp 18 Kilometern Kultur und Geschichte satt geboten. Auf der Tour jagt quasi ein Schloss das nächste, trotzdem kommt auch faszinierende Natur entlang der Zwickauer Mulde nicht zu kurz.Du beginnst deine Wanderung am Startpunkt der fünften Etappe des insgesamt 134 Kilometer langen Muldental-Wanderwegs im beschaulichen Rochlitz. Bevor du den Ort verlässt, lohnt sich ein Abstecher zum gleichnamigen Schloss, das erhaben über der Zwickauer Mulde thront. Du wanderst nach Norden Richtung Colditz, überquerst die Zwickauer Mulde, spazierst über weite Felder und passierst die Ortschaften Penna und Kralapp.In Colditz kannst du den imposanten Heimatturm besteigen, der durch Spenden der Einwohner dieser Gegend realisiert wurde. Vom Töpelsberg-Felsen hast du einen klasse Blick auf die sich windende Zwickauer Mulde und die Stadt unter dir. Auch das prunkvolle Renaissance-Schloss Colditz kannst du von hier schon ausmachen, das eine bewegte Geschichte prägt.Die Zwickauer Mulde begleitet dich weiter zu deiner Linken bis nach Sermuth, wo du sie abermals überquerst und deine Tour am Schloss Kötteritzsch beendest. Von den nächstgelegenen Bahnhöfen Großbothen oder Tanndorf (jeweils rund vier Kilometer Fußmarsch) bringt dich die Regionalbahn 110 wieder zurück nach Leipzig.

    Mittelschwer
    03:52
    15,3 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Herrliche, ruhige Badebuchten, entspannte Uferwege und imposante Relikte aus der Braunkohle- und Eiszeit machen diese gut 15 Kilometer lange Rundwanderung um den Werbeliner See zu einem tollen Erlebnis. An einem warmen Tag solltest du deine Badesachen nicht vergessen.Startpunkt ist der öffentliche Parkplatz am Ostufer des Werbeliner Sees. Alternativ kannst du auch mit der S2 aus Leipzig nach Zschortau anreisen, dann planst du rund drei Kilometer mehr je Hin- und Rückweg zum S-Bahnhof ein. Vom Parkplatz ist es nur ein Katzensprung zum Seeufer. Der 450 Hektar große heutige Werbeliner See gehörte bis 1993 zum Tagebaugebiet der Region. Durch die gezielte Flutung ist über die Jahre eine einzigartige Naturlandschaft entstanden.Du wanderst am nördlichen Ufer entlang und kannst zahlreiche Vogelarten, darunter Rothalstaucher und Seeadler, beobachten. Am Westufer triffst du auf „Einwanderer” ganz besonderer Art: Eine Vielzahl an Findlingen hat während der Eiszeit die Strecke von Skandinavien bis hierher ins Seeland hinter sich gebracht. Jeder Findling gibt dir auf einer Plakette Auskunft darüber, wo er herkam und aus welchem Stein er besteht.Schon von Weitem kannst du am südlichen Teil des Sees das riesige Schaufelrad SRs 6300 ausmachen. Es gehörte zu einem der einst größten Schaufelradbagger der Welt und steht nun exponiert an Ort und Stelle. Vor allem zum Sonnenunter- und aufgang ist es ein einzigartiges Fotomotiv. Das südöstliche Ufer des Werbeliner Sees begleitet dich auf den letzten Kilometern zurück zu deinem Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    02:07
    7,61 km
    3,6 km/h
    130 m
    130 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Wasser, Wald und eine imposante Burg erwarten dich auf der gut siebeneinhalb Kilometer langen Rundwanderung rund um Kriebstein. Gekrönt wird die abwechslungsreiche Tour mit einer Bootsfahrt über die Talsperre Kriebstein.Am Parkplatz an der Talsperre geht die Tour los. Durch duftenden, schattigen Wald wanderst du nach Kriebstein und siehst schon von Weitem die auf einem Felsen thronende Burganlage. Da die Rundwanderung recht kurz ist, hast du genügend Zeit, das gotische Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert ausgiebig zu besichtigen. Danach überquerst du die Zschopau über eine schmale Fußgängerbrücke und folgst dem Zschopautalweg an der Waldkante entlang.Hast du den plätschernden Erlbach hinter dir gelassen, kommst du schon bald an einem urigen Biergarten mitten im Wald an. Gönn dir ein kühles Getränk und den Blick auf die kleine Bucht. Frisch gestärkt folgst du der Uferkante und setzt mit der Fähre über den See. Wenn du magst, kannst du auch eine ausgedehntere Schiffstour auf dem malerischen Stausee unternehmen.Vom Fährhafen führt dich die Route direkt zur Talsperrenkonstruktion und von dort zurück in den Wald. Falls du dich noch etwas auspowern möchtest, kannst du dich im Kletterwald kurz vor dem Parkplatz auf sieben unterschiedlich schwierigen Parcours austoben.

    Mittelschwer
    02:59
    11,3 km
    3,8 km/h
    100 m
    100 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Kultur und Natur satt bekommst du auf dieser entspannten Rundtour über gut elf Kilometer geboten. Auf deinem Weg von Grimma über Höfgen und Nimbschen begleiten dich herrliche Flusslandschaften und diverse historische Gebäude aus allerlei Epochen. Und eine Fährfahrt, die ist auch noch dabei.Deine Wanderung startet am Bahnhof Grimma, den du von Leipzig aus entweder mit der Regionalbahn 110 oder mit dem Bus 690 erreichst. Du schlenderst durch die herrliche Altstadt nordwärts, vorbei an der mittelalterlichen Frauenkirche und am hübschen Renaissance-Rathaus, das eins der besterhaltenen in ganz Sachsen ist. Über die Pöppelmannbrücke überquerst du die Mulde und findest dich in einem kleinen Waldstück wieder. Am Muldenufer entlang wanderst du zum Aussichtsfelsen Rabenstein, der dir von einer kleinen umzäunten Plattform einen fantastischen Ausblick auf die Flusslandschaft bietet. Weiter geht es an der Mulde bis nach Höfgen, wo du dich mit der Historie der alten Wassermühle beschäftigen und im gleichnamigen Gasthaus zünftig einkehren kannst.Mit einer winzigen Gierseilfähre setzt du über die Mulde und kommst über einen kurzen Abstecher zur sagenhaften Klosterruine Nimbschen, die du kostenlos besichtigen kannst. An der Waldkante entlang wanderst du nun zurück zu deinem Ausgangspunkt in Grimma.

    Leicht
    01:54
    7,47 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mit dem Kulkwitzer See umrundest du einen der älteren Seen des Leipziger Neuseenlands. Er wurde schon in den 1970er Jahren als Naherholungsgebiet freigegeben und bezaubert heute mit einer abwechslungsreichen Ufervegetation. Auf rund siebeneinhalb Kilometern umrundest du den 150 Hektar großen See mit zahlreichen Möglichkeiten, ins glasklare Wasser zu hüpfen.Los geht's am Parkplatz am Nordufer des Kulkwitzer Sees. Bist du ohne Auto unterwegs, kannst du auch mit der Regionalbahn 20 oder dem Bus 65 von Leipzig aus nach Markranstädt anreisen. Du schlenderst Richtung Süden durch den ufernahen Park am See und tauchst bald in schattiges Waldgebiet ein. Von der Hochklippe geht es ein Stück hinab zum südlichen Zipfel des Sees.Der Uferweg führt dich zu einer Einbuchtung und hinauf auf einen nur wenig höher gelegenen Aussichtspunkt. Hier lockt eine breite Liege zum Verweilen bei bestem Ausblick auf den Kulkwitzer See. Hast du Hunger bekommen, kannst du im frisch sanierten Schiffsrestaurant einkehren. Der Lastkahn fuhr noch bis 1971 entlang der Elb-Saale-Route.Nur ein paar hundert Meter weiter liegt das Restaurant Wasserski & Wakeboard-Lift. Bei Kaffee und Kuchen oder einer herzhaften Kleinigkeit schaust du hier den Wassersportlern zu, dann spazierst du am Nordufer zurück zum Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    04:15
    16,1 km
    3,8 km/h
    150 m
    150 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mit abwechslungsreichen Wäldern, naturbelassenen Waldpfaden und unzähligen Weihern und Teichen ist die Dahlener Heide ein herrliches Wanderparadies direkt vor den Toren von Leipzig. Auf unserer Rundwanderung führen wir dich auf rund 16 Kilometern in einer großen Schleife einmal quer durch die Heide – und unter anderem zum Mittelpunkt des Waldgebiets, zur Jägereiche.Vom Heidedorf Reudnitz aus wanderst du auf ruhigen Waldwegen von Teich zu Teich bis zur Jägereiche. Hier, am Mittelpunkt der Dahlener Heide, kommen sechs verschiedene Wege zusammen.Schon früher war es ein beliebter Treffpunkt von Jägern und Holzfällern und wegen der prächtigen Eiche, die hier einst stand, traf man sich „an der Jägereiche”. Später ersetzte eine hölzerne Gedenksäule zu Ehren des sächsischen Kurfürsten Friedrich August die Eiche und heute schmückt eine Nachbildung dieser Säule die Wegekreuzung.Von hier aus geht es für dich weiter bis ins Örtchen Schmannewitz. Historisch interessierte Wanderer schauen sich die barocke Dorfkirche an, Tierfreunde besuchen das Tiergehege und im Anschluss treffen sich alle im Waldbad oder in einer der Gaststätten.Zum Abschluss wanderst du dann am Pumpenteich vorbei und zurück zum Startpunkt in Reudnitz.

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Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    131 km
  • Zeit
    34:18 Std
  • Höhenmeter
    960 m

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