Alte Wälder, junge Seen – Radtouren rund um Leipzig

Fahrrad-Collection von Leipzig Travel

Leipzig ist umgeben von einer weiten, offenen Landschaft mit unzähligen Seen, die zum Baden und Verweilen einladen. Große und kleine Flüsse winden sich in verspielten Schleifen rund um die Stadt und mitten hindurch, vorbei an weiten Feldern, weiten Wiesen und romantischen Wäldern. Mit eine Vielzahl an gut ausgebauten Radwegen kannst du die Region um Leipzig am besten auf zwei Rädern erkunden. Bei einem Besuch in Leipzig kannst du tagsüber durch die Natur radeln und abends den Flair der mondänen Altstadt genießen – eine perfekte Mischung.

In dieser Collection zeigen wir dir die sieben schönsten Radtouren rund um Leipzig. Die zwischen 52 und 105 Kilometer langen Routen kannst du jeweils als Tagestouren fahren. Möchtest du es gemütlicher angehen und dir ein ganzes Wochenende Zeit nehmen, hast du die Möglichkeit, die langen Touren in zwei Etappen aufzuteilen. Unterwegs findest du nämlich reichlich Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten, zusätzlich erreichst du alle Radwege unkompliziert mit dem öffentlichen Nahverkehr von Leipzig aus.

Neben Abschnitten auf den bekannten Radfernwegen Elberadweg und Elster-Radweg zeigen wir dir auch tolle Themenrouten im Leipziger Umland. Auf den Touren tauchst du unter anderem in das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Sachsens ein und erfährst mehr über den Wandel der ehemaligen Tagebaulandschaft. Hier erlebst du, wie die Natur die Region zurückerobert hat und wundervolle Naherholungsgebiete entstanden sind – perfekt für einen entspannten Kurztrip.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    04:55
    102 km
    20,7 km/h
    360 m
    360 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die schöne Radroute führt dich an neun malerischen Seen südlich von Leipzig vorbei, die durch den Tagebau entstanden sind. Startpunkt der Rundtour ist in Markkleeberg, wo du vom Hauptbahnhof Leipzig mit den S-Bahnlinien S4, S5 und S6 hinkommst.Vom Bahnhof radelst du Richtung Osten an den Markkleeberger See und fährst an seinem Ostufer entlang. Vom Radweg aus genießt du herrliche Ausblicke über das Gewässer. Nachdem du auch die Strecke entlang des Störmthaler Sees genossen hast, radelst du durch Felder und Wiesen an den Hainer See.An weiteren, kleineren Seen vorbei erreichst du Borna. Hier kannst du eine Pause einlegen oder – wenn du die Tour in zwei Etappen teilen möchtest – auch dein Etappenziel setzen. In dem Ort findest du Unterkünfte und hast Anschluss an die S-Bahn nach Leipzig.Auf der Weiterfahrt geht es um das Speicherbecken Borna herum und du gelangst an den Haselbacher See, an dessen Ufer du herrliche Sandstrände zum Baden findest.Von hier radelst du entlang der Schnauder durch weite Felder, Wiesen und romantische Wälder nach Groitzsch. Ab Pegau folgst du ein Stück der Weißen Elster und fährst schließlich über Zwenkau an den gleichnamigen See. Am Ufer entlang rollst du bis zur Nordspitze und von dort weiter an den Cospudener See. Du radelst an seinem Ostufer nach Norden und erreichst wieder Markkleeberg, den Ausgangspunkt der Tour.

    Mittelschwer
    04:30
    91,7 km
    20,4 km/h
    400 m
    340 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Für einen schönen Tages- oder Wochenendausflug von Leipzig aus steigst du am besten in Bitterfeld in den Themenradweg ein. Die S2 bringt dich vom Hauptbahnhof Leipzig in einer knappen halben Stunde dorthin, alternativ kannst du auch den Regional-Express nehmen.Am Großen Goitzschesee geht's los, nachdem du das tolle Ambiente am Hafen hast auf dich wirken lassen. Durch verwunschene Wälder radelst du Richtung Süden und kommst unterwegs am malerischen Holzweißiger Ostsee, dem Ludwigsee und dem Neuhauser See vorbei. Alle diese Seen sind geflutete Braunkohlegruben, die eindrucksvoll von der Natur zurückerobert wurden.Weiter geht es über Delitzsch an den Werbeliner See, der ebenfalls früher eine Tagebaugrube war. Während du den Blick aufs Wasser genießt, rollst du direkt am Ufer bis zur Südspitze des Sees. Anschließend passierst du den Schladitzer See und fährst nach Leipzig. Hier kannst du eine ausgiebige Pause einlegen oder sogar erst am nächsten Tag weiterfahren, wenn du die Tour in zwei Etappen aufteilen möchtest.Nach deiner Rast radelst du entlang des Elsterflutbetts in den Elster- und Pleiße-Auewald und erreichst wenig später den zauberhaften, aus einem Tagebaurestloch entstandenen Cospudener See. Nachdem du auch am Ufer des ebenso schönen Störmthaler Sees entlanggeradelt bist, fährst du Richtung Großstolpen, dem Ziel der Tour. Unterwegs kommst du am Kraftwerk Lippendorf und noch aktivem Tagebau vorbei.Im wenige Kilometer entfernten Pegau kannst du nach deiner Tour mit der Erfurter Bahn zurück nach Leipzig fahren.

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  • Mittelschwer
    04:41
    67,5 km
    14,4 km/h
    230 m
    220 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Startpunkt des Radwegs ist am Elbufer in Torgau. Mit der S4 oder dem Regional-Express bist du in einer halben Stunde von Leipzig aus in Torgau.Zum Auftakt radelst du durch das historische Zentrum und verlässt die Stadt dann Richtung Westen. Vorbei an weiten Feldern, Wiesen und romantischen Teichen radelst du ins Presseler Heidewald- und Moorgebiet. Umgeben von sagenhafter Natur fährst du hier unter schattenspendenden Bäumen hindurch.Auf der anderen Seite des Moores erwarten dich wieder weitläufige Felder und Wiesen, die dich bis an den Waldrand des Tiglitzer Forsts begleiten. Nachdem du den Wald passiert hast, erreichst du Bad Düben an der malerischen Mulde.Hier hast du dir eine gemütliche Pause verdient, bei der du in Ruhe einkehren und dich stärken kannst. Übernachtungsmöglichkeiten und einen Bahnhof findest du in dem Ort auch, falls du die Tour in zwei Etappen aufteilen möchtest.Von Bad Düben aus folgst du anschließend den verspielten Schleifen der Mulde durch herrliche Landschaft, bis du bei Löbnitz an den Seelhausener See abbiegst. Hier rollst du am Südufer des imposanten Gewässers entlang und genießt dabei tolle Aussichten.Kurz nachdem du den See hinter dir gelassen hast, erreichst du Delitzsch, das Ziel der Tour. Mit der S2 oder dem Regional-Express gelangst du von hier wieder zurück nach Leipzig.

    Schwer
    03:50
    58,2 km
    15,2 km/h
    520 m
    520 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Obstland-Route führt dich durch das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet in Sachsen. Der Rundkurs startet in Leisnig. Die Mitteldeutsche Regiobahn (RB 110) bringt dich in einer knappen Stunde vom Hauptbahnhof Leipzig an den Startpunkt.Vom Bahnhof Leisnig radelst du entlang der Freiberger Mulde und folgst dem Fluss aus dem Ort. Nachdem du das Gewässer überquert hast, fährst du an weiten Wiesen, Feldern und den ersten Obstbaumplantagen vorbei Richtung Nordwesten.In Leipnitz biegst du nach Westen ab und fährst in kontinuierlichem Auf und Ab durch die landwirtschaftlich geprägte Region. Schließlich bringt dich eine erfrischende Abfahrt nach Mügeln, wo du dir eine Pause verdient hast.Mit neuen Kräften machst du dich an die Weiterfahrt, auf der dich einige Steigungen erwarten. Durch malerische Hopfenplantagen geht es hinauf zum Landschaftspark Kranichau und anschließend auf hügeliger Strecke weiter durch ländliche Idylle. Unterwegs passierst du verschlafene Dörfer und genießt herrliche Aussichten über die weite Landschaft.Eine rasante Abfahrt bringt dich dann hinunter nach Klosterbuch und an die Freiberger Mulde. In Flussnähe radelst du von hier durch die Felder zurück nach Leisnig, dem Ausgangspunkt der Tour.

    Mittelschwer
    04:48
    105 km
    21,8 km/h
    220 m
    260 m
    Fähre
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Wenn du von Leipzig aus eine Tour auf dem Elberadweg unternehmen möchtest, startest du am besten in Riesa. Vom Hauptbahnhof Leipzig bist du in unter einer Stunde mit Fernverkehrs- oder Regionalzügen in der Stadt an der Elbe.Am Bahnhof Riesa schwingst du dich dann auf dein Rad, rollst ans Elbufer und verlässt die Stadt Richtung Norden. Mal führt dich der Radweg direkt am Fluss entlang, mal fährst du an bunten Feldern und saftigen Auen vorbei. Mit etwas Glück kannst du unterwegs Störche majestätisch über die grünen Wiesen schreiten sehen.Auf angenehm flachen Wegen erreichst du schließlich Torgau, wo du eine Pause einlegen kannst. Falls du die Tour in zwei Etappen aufteilen möchtest, ist hier ein gutes Etappenziel. In Torgau findest du nämlich neben gemütlichen Restaurants und Cafés zum Einkehren auch zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, wie Hotels, Pensionen und einen Campingplatz. Außerdem gibt es hier einen Bahnhof.Nachdem du dich in Torgau gestärkt und ausgeruht hast, radelst du auf dem Elberadweg weiter nach Norden. Wie auf dem ersten Teil der Radtour fährst du abwechselnd direkt am Fluss entlang und durch landwirtschaftlich geprägte Landschaft abseits des Ufers. Hübsche Dörfer, kleine Waldstücke und romantische Seen passierst du unterwegs ebenfalls.Bei Pretzsch nimmst du die Fähre über die Elbe und rollst auf der rechten Elbseite weiter. Schließlich überquerst du die Schwarze Elster und erreichst kurz darauf den Ort Elster. Hier hast du das Ziel deiner Tour auf dem Elberadweg erreicht und kannst mit dem Zug zurück nach Leipzig fahren.

    Mittelschwer
    04:07
    83,6 km
    20,3 km/h
    380 m
    400 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Los geht die Leipzig-Elbe-Radtroute direkt am Hauptbahnhof in Leipzig. Von hier radelst du Richtung Südosten aus der Stadt. Vor den Toren Leipzigs empfängt dich eine schöne Landschaft aus weiten Feldern und Wiesen. Du kommst auch an mehreren idyllischen Baggerseen vorbei. Am Albrechtshainer See lohnt sich eine Pause, denn hier kannst du an warmen Tagen ins Wasser springen.Über Machern, vorbei an bunten Feldern und idyllischen Wäldchen erreichst du das Ufer der Mulde, die hier in fröhlichen Schleifen durch die herrliche Natur fließt. Beim Überqueren des Flusses genießt du einen faszinierenden Blick auf die schöne Flusslandschaft. Auf der anderen Uferseite erreichst du kurz darauf Wurzen.Wenn du die Tour in zwei Etappen aufteilen möchtest, bietet sich der Ort als Etappenziel an. Hier findest du zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, verschiedene Unterkünfte und einen Bahnhof.Mit neuer Energie radelst du nach einer langen oder kurzen Pause weiter Richtung Elbe. In leichtem Auf und Ab fährst du durch ländliche Idylle bis in die Dahlener Heide. In dem Waldgebiet wird es etwas hügeliger, die wunderbare Natur lässt dich die Anstrengungen aber schnell vergessen.Nachdem du den Wald hinter dir gelassen hast, wartet eine erfrischende Abfahrt auf dich. Vorbei an Feldern und Wiesen rollst du bis nach Dahle, wo du auf den Elberadweg triffst.

    Mittelschwer
    03:18
    52,3 km
    15,9 km/h
    130 m
    150 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Der Elster-Radweg passiert Leipzig, ideal also, um einen Abschnitt als Tagesetappe zu fahren. Vom Leipziger Hauptbahnhof bringt dich die Erfurter Bahn in einer halben Stunde nach Profen, wo du in den Elster-Radweg einsteigst.Auf leicht abschüssiger Strecke radelst du auf schönen Wegen immer in der Nähe der Weißen Elster und der Schwennigke, die hier parallel fließt. In Pegau kannst du eine erste Pause einlegen und mit neuen Kräften weiter dem Verlauf der Weißen Elster folgen.Weite Felder und Wiesen wechseln sich mit Passagen ab, die dich direkt am malerischen Ufer entlangführen. Nach etwa 20 Kilometern überquerst du den Fluss und erreichst den Zwenkauer See. Mit Blick auf das Wasser fährst du an die Nordspitze des Gewässers und anschließend weiter zum Cospudener See. An beiden Seen findest du schöne Badestellen, für erfrischende Pausen.Nachdem du auch den Nordzipfel des Cospudener Sees erreicht hast, rollst du wieder an die Weiße Elster und folgst ihr nach Leipzig. Durch den Richard Wagner Hain und an der Red Bull Arena vorbei erreichst du das Ende des Elsterbeckens, das sich hier in die Weiße Elster, die Neue Luppe und die Nahle aufteilt. Du folgst der Neuen Luppe und radelst immer direkt am Ufer entlang, während die Weiße Elster in verspielten Schleifen parallel zu dir fließt.In der Luppe Aue verlässt du das Flussufer und fährst quer durch den wildromantischen Auenwald Richtung Schkeuditz. Bevor du dein Ziel erreichst, überquerst du die Weiße Elster noch ein letztes Mal. Am Bahnhof in Schkeuditz angekommen, kannst du mit der S3 zurück nach Leipzig fahren.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    560 km
  • Zeit
    30:09 Std
  • Höhenmeter
    2 240 m

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