Trans-Slowenien Alpencross – auf einsamen Trails bis an die Adria

Mountainbike-Collection von
komoot
7-13 days
439 km
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Einsame Trails, winzige Dörfer und ein echtes Abenteuer abseits der viel befahrenen Pfade – wie wäre es mit dem Trans-Slowenien-Alpencross? Slowenien ist für viele Biker ein noch relativ unbekanntes Land – und bietet dabei eine atemberaubende Landschaft.

Slowenien liegt am Südostausläufer der Alpen zwischen Österreich und Kroatien. Auf einer Fläche von knapp einem Drittel Bayerns leben rund zwei Millionen Menschen, fast so viele wie in Hamburg. Auf engstem, dünn besiedeltem Raum bietet Slowenien neben interessanter Geschichte und Kultur, die unterschiedlichsten Eindrücke mit sehr abwechslungsreichen Landschaften: Alpennord- und Alpensüdseite, smaragdfarbene Flüsse und Seen, weite Karstflächen mit spektakulären Höhlen, endlose Wälder, Weinberge und ein Stück Mittelmeerküste – alles durchzogen von einem dichten Netz aus kleinen Straßen, Wegen und Trails.

In sieben Etappen durchquerst du den Westen des Landes abseits bekannter Pfade auf alten Militärstraßen aus dem Ersten Weltkrieg. Jeder Tag ist ereignisreich! Es erwarten dich umwerfende Landschaften und fantastische, einsame Trails. Von Villach in Österreich geht es über die Karawanken nach Slowenien in den Skiort Kranjska Gora. Anschließend durch die markanten Julischen Alpen und durch den Triglav Nationalpark, vorbei am höchsten Berg des Landes, dem Triglav mit 2864 Meter Höhe. Du und dein Bike fahrt durch das romantische Soča-Tal bis nach Kobarid und Tolmin, in welchen heute noch Ruinen und Stellungen aus den Gebirgsschlachten des Ersten Weltkrieges die Wege säumen. Im letzten Drittel fährst du durch Weinregionen im Vipava Tal und ins einzigartige Karstgebiet rund um Postojna. Als Belohnung für die ganzen Strapazen geht es bis ins sonnige Piran an der Adriaküste.

Beste Reisezeit
Die Lage am Alpen-Südrand und die Nähe zur Adria bestimmen das Klima im Westen des Landes. Im nördlichen Teil herrscht alpines, im südlichen Teil eher mediterranes Klima. Der Vršič-Pass ist in der Regel ab Ende Oktober gesperrt und ab Ende Mai schneefrei. In den Regionen in Küstennähe kannst du teilweise ganzjährig Biken. Für die Tour empfehlen sich die Monate Juni, September und Oktober. Im Juli und August kann es, vor allem in Richtung Küste, sehr heiß werden.

Voraussetzungen
Für diesen Alpencross brauchst du eine sehr gute Kondition für bis zu 2.200 Höhenmeter pro Tag bei bis zu 85 Kilometer Tagesleistung. Die teilweise sehr anspruchsvollen Singletrails bis S2-Bewertung, mit Einzelpassagen auf S3- und S4-Niveau, erfordern sehr gutes fahrtechnisches Können. Vereinzelt solltest du mit kurzen Schiebe- und Tragepassagen rechnen.

Ausstattung
Um die Abfahrten bewältigen und auch genießen zu können, solltest du mindestens ein All-Mountain Bike mit mindestens 120 mm Federweg, besser aber ein leichtes Enduro-Fully ab 140 mm Federweg haben. Für E-Mountainbikes empfehlen wir die Tour nicht, da immer wieder Trage- und Schiebepassagen, sowie enge Trails an steilen Berghängen auf dem Programm stehen, je nach Route auch verblockte Trails oder Steinfelder.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    05:00
    49,8 km
    10,0 km/h
    1 440 m
    1 130 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Dein erster Bike Tag – das Abenteuer Slowenien Durchquerung mit dem Bike und Rucksack beginnt. Nach einem stärkenden Frühstück und den letzten Checks am Bike rollst du gemütlich durch die Altstadt von Villach an der Drau entlang und über die Gail in Richtung Faaker See.Zunächst fährst du auf gut ausgebauten Fahrradwegen entlang einer ruhigen Bundesstraße in Richtung Faak am See, von wo aus du den ersten Anstieg des Tages in Angriff nimmst. Du fährst über grüne Wiesen, saftige Felder und charmante Bauernhöfe bis an den Fuß der Karawanken.Nach Altfinkenstein beginnt ein sehr gut fahrbarer S0-Weg, welcher dich auf den Annahüttensattel bringt, dem heutigen Gipfel. Die Auffahrt bietet ein einmaliges Panorama auf die Kärnter Seen und die Gurktaler Alpen.Noch versperrt dir der Gebirgszug der Karawanken den Blick auf die Julischen Alpen, aber nach rund 1000 Höhenmetern auf gut zu fahrender Forstpiste erreichst du den Annahüttensattel auf 1590 Meter Höhe – der Grenze nach Slowenien. Oben angekommen kannst du dich auf eine rasante Abfahrt ins Sava-Tal auf einem gut fahrbaren Forstweg freuen, welcher irgendwann parallel zum Gebirgsfluss Belca läuft.Nach etwa 38 Kilometern kommt ein Tunnel, den du nicht durchfahren brauchst, denn die Strecke danach ist nicht mehr passierbar. Eine riesige Hangrutschung hat den Forstweg komplett abgerissen. Vor dem Tunnel gibt es einen S2-Trail der es dir erlaubt, die Mure zu passieren. Stellenweise ist dieser Abschnitt sogar ein echter Genuß für geübte Fahrer. Aber schau, dass du nicht zu schnell wirst, denn sowohl die Mure als auch der linker Hand liegende Gebirgsfluss Belca müssen passiert werden. Vor einer klapprigen Holzbrücke über die Belca wird dir das ganze Ausmaß der Rutschung vor Augen geführt.Nach der Brücke folgt noch eine kurze Passage eines gut fahrbaren S2-Trails, bevor du eine asphaltierte Straße bei Podkuže erreichst. Von hier aus kannst du gemütlich auf einem sehr gut ausgebauten Fahrradweg fahren, vorbei an Gozd Martuljek entlang der Sava Dolinka bis nach Kranjska Gora, dem bekannten Wintersportort und deinem heutigen Etappenziel.Schlechtwetter Variante: Eine Überquerung der Karawanken ist auch über den Wurzenpass (Crainberg) möglich. Allerdings ist die 1734 erbaute Passstraße bis auf eine Höhe von 1073 Meter mit einer 18-prozentigen Steigung sehr steil und extrem kurvenreichen. Nach der Pass-Abfahrt kommst du in Podkoren raus. Von hier sind es noch rund vier bis fünf Kilometer bis nach Kranjska Gora.Kranjska Gora (deutsch: Kronau, übersetzt: Krainer Berg) liegt auf etwa 806 Meter und ist ein alpiner Ferienort im Nordwesten Sloweniens, unweit der Berge und Gletscherseen des Triglav- Nationalparks. Die Gemeinde in der Oberkrain im äußersten Nordwesten Sloweniens mit rund 5000 Einwohner ist vor allem als Erholungs- und Wintersportort bekannt.Du wirst auf den Wald- und Forstwegen immer wieder Hinweisschilder auf Bären sehen. Solltest du in einer Gruppe fahren, dann versucht zusammen zu bleiben. Eine Bärensichtung ist sehr unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen, daher sei dir geraten, dich mit dem Thema im Vorfeld auseinanderzusetzen und dir die Schilder aufmerksam durchzulesen, wie du dich im Falle einer Begegnung am besten verhältst.

  • Schwer
    07:39
    85,0 km
    11,1 km/h
    2 190 m
    2 760 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Heute bist du mittendrin in der imposanten Bergwelt der Julischen Alpen. Gleich am Ortsende von Kranjska Gora beginnt der Triglav Nationalpark. Auf Schotterwegen fährst du entlang des Flusses Pišnica. Du wirst immer mal wieder durch das Flussbett müssen, manchmal trockenen Fußes aber auch an wasserführenden Stellen. Nach rund sechs Kilometern beginnt der eigentliche Anstieg auf den Vršič-Pass, den mit 1611 Meter höchsten befahrbaren Pass Sloweniens.Die teilweise gepflasterte Bergstraße ist noch ein Relikt aus dem Ersten Weltkrieg. Im oberen Drittel fährst du auf einer zugewachsenen alten Militärpiste, die sich abseits der Passstraße in angenehmer Steigung und mit vielen Serpentinen zum Gipfel hoch schlängelt. Auf dem Weg nach oben türmen sich die Kalkspitzen der Julischen Alpen und du wirst immer wieder anhalten müssen, um die gigantischen Ausblicke wirken zu lassen.Oben angekommen meinst du mitten im Herzen der Julischen Alpen angekommen zu sein. Diesen Anblick genießt du am besten auf der urigen Berghütte Tičarjev Dom, wo du dich mit "Strukli" oder "Jota", einer deftigen Sauerkrautsuppe, stärken kannst.Die Abfahrt vom Vršič-Pass ist mit 14 Prozent Gefälle genauso aufregend wie die Auffahrt. Auf einer asphaltierten aussichtsreichen Passstraße rauschst du 27 Kehren hinab ins wildromantische Soča-Tal.Unter Kennern gilt die Soča als der schönste Gebirgsfluss der Alpen. Durch ein wildes Tal schlängelt sie sich mit ihren Gumpen, Badebuchten und tosenden Stromschnellen in Richtung Adria. Am Ende der Abfahrt und einer kurzen Verschnaufpause fährst du nochmal ein kleines Stück hoch bis zur Quelle der Soča.In Richtung Kobarid rollst du nun auf einer Mischung aus Asphalt, Schotter und Trails über das Outdoor-Zentrum Bovec entlang der mal smaragdgrünen, mal türkisblauen Soča. Du kannst je nach körperlicher Verfassung und Tageszeit immer mal wieder auf den Alpe-Adria Trail fahren. Auf Pfaden, Wurzeltrails und schwankenden Hängebrücken kommst du der Soča ganz nah.Ab der Ortschaft Žaga kannst du auf den Mount Stol fahren, deine zweite lange Auffahrt des Tages. Der Mount Stol ist ein beliebter Panoramaberg für Gleitschirmflieger und bietet Wahnsinns Ausblicke auf das Soča-Tal. Nicht wirklich steil, aber schier endlos schraubt sich die Schotterstraße nochmals rund 1000 Höhenmeter hoch.Oben angekommen fährst du auf dem markanten und langgezogenen Bergrücken aussichtsreich und leicht abfallend auf einer alten, flowigen Militärpiste. Die Abfahrt auf dem verspielten Trail wird immer anspruchsvoller, sodass das du die letzten Höhenmeter an der ein oder anderen Stelle auch mal dein Bike tragen musst. Insgesamt ist die Abfahrt vom Stol nach Kobarid ein Traum.Solltest bei du Žaga schon zu schlapp sein oder nicht mehr genügend Zeit haben, dann fahre lieber weiter bis nach Kobarid und genieße die schöne Landschaft. Die Abfahrt vom Mount Stol solltest du in jedem Fall bei Tageslicht fahren.Kobarid (deutsch: Karfreit) liegt auf etwa 234 Meter und ist die westlichste Gemeinde mit rund 4400 Einwohnern im oberen Soča-Tal in Slowenien. Sie war teilweise Schauplatz und ist Namensgeber der Zwölften Isonzoschlacht im Jahr 1917, die in den meisten Sprachen „Schlacht von Caporetto“ („Schlacht von Karfreit“) genannt wird. Falls du noch Zeit hast, dann schau dir das Kriegsmuseum an. Es ist wirklich beeindruckend.Solltest du irgendwelche technischen Probleme mit deinem Bike haben, hast du hier die Möglichkeit die Mechaniker vom Bike Shop mitten auf dem Marktplatz nach Rat zu fragen. Es werden auf der Tour nicht mehr viele Bike Shops kommen und nichts ist ärgerlicher als ein nicht rund laufendes Bike auf deinem Alpencross.

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  • Schwer
    06:06
    55,4 km
    9,1 km/h
    2 100 m
    2 150 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Von Kobarid aus fährst du auf den Gipfel mit der wohl schönsten Aussicht im Soča-Tal: den auf der italienischen Seite gelegenen Matajur auf 1641 Meter. Über eine relativ wenig befahrene Asphaltstraße fährst du serpentinenreich etwa 500 Höhenmeter hoch nach Livek, einem entspannten Bergdorf. Von hier aus kurbelst du auf fantastischen Forstwegen und einsamen Pfaden in Richtung Landesgrenze nach Italien. Die Auffahrt ist zwar lang, dafür aber aussichtsreich und die Steigung angenehm.Zum Gipfel des Matajur hoch ist für circa 25 Minuten tragen angesagt, da die Trails hoch kaum fahrbar sind. Die Mühen werden aber sofort belohnt. Bei klarem Wetter bietet sich dir ein 360-Grad Panorama mit Blick über die Julischen Alpen, in die Dolomiten und auf die Adria. Eindrucksvoll liegt der gestern erklommene Mount Stol mit seinem prachtvollen Bergrücken in Richtung Norden vor deinen Augen.
    Der atemberaubende zweistündige Abstieg vom Matajur ist bei Weitem die Krönung des Tages.
    Auf feinsten Trails überschreitest du kurz darauf wieder die Grenze nach Slowenien. Wieder in Livek angekommen sei dir geraten, am Trinkbrunnen deinen Wasservorrat aufzufüllen, bevor der zweite Anstieg angegangen wird.Auf Teer kurbelst du hoch auf den Kolovrat, einem weiteren strategisch wichtigen Bergrücken der Isonzo-Front. Die Überreste der alten Stellungen siehst du noch am Wegesrand, Schautafeln erklären die dazugehörige Geschichte. Auch hier gilt wieder: Aussicht genießen und dann bis nach Tolmin hinunter in herrliche, teilweise versteckte Trails einfädeln. Du kannst auch immer wieder auf die Asphalt Straße wechseln, denn bei dieser Abfahrt erreichst du unter Umständen Geschwindigkeiten von bis zu 75 Kilometern pro Stunde.Am Ortseingang von Tolmin liegt ein wunderschöner Kiesstrand direkt an der Soča. Hier kannst du den Tag und die Tour erst einmal sacken lassen. Abkühlung mit acht Grad kaltem Soča Wasser inklusive. Die restlichen Meter ins Ortszentrum von Tolmin kannst du entspannt ausrollen.Tolmin (deutsch: Tolmein) ist eine kleine Stadt und liegt auf etwa 200 Meter auf einem vorgeschobenen Plateau zwischen den Flüssen Soča und Tolminka und hat rund 3.850 Einwohner.Sollte an diesem Tag etwas mit deinem Bike nicht richtig funktioniert haben oder du noch Ersatzteile brauchst, dann kannst du den Bike Shop im Zentrum ansteuern. Es wird der letzte für die nächsten beiden Tage sein.

  • Schwer
    06:35
    68,6 km
    10,4 km/h
    1 650 m
    1 720 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Entlang der aufgestauten Soča rollst du auf feinen kleinen Trails vorbei an Most na Soči in Richtung Idrijca und schließlich in das Trebuša-Tal. Bei Dolenja-Trebuša beginnt dein erster Anstieg auf einer frisch geteerten Bergstraße. Nach ein paar Hundert Höhenmetern zeigt sich der ursprüngliche Zustand dieser Straße: in den Berg gehauene Schotter-Abschnitte führen dich nach Čepovan. Oben angekommen kannst du deinen Wasservorrat auffüllen und kurz verschnaufen, bevor es nochmal sehr steil auf Schotter nach Lokve hoch geht.Auf einsamen, teilweise über 130 Jahre alten Schotter- und Asphaltstraßen durchquerst du das Paradana-Waldgebiet nördlich des Mali Golak. Diese gigantischen Mischwälder sind unheimlich dicht bewachsen, unbesiedelt und strotzen nur so vor Gesundheit und schönen Biketrails. Hier findest du auch Dolinen, Karst- und Eishöhlen, aus welchen einst Eis bis nach Ägypten abtransportiert wurde.Auf einer Seehöhe von etwa 1100 Meter fährst du an einer Eishöhle vorbei, welche über ein Mundloch zugänglich ist. Die Höhle ist ein echtes Highlight. Sie ist rund 385 Meter tief und etwa 1550 Meter lang. Die Abfahrt zum ersten Plateau dauert nicht lang. Hier musst du dein Bike stehen lassen und den restlichen Abstieg zu Fuß bewältigen. Mit jedem Schritt weiter runter spürst du die eisige Kälte, die aus dieser Höhle noch oben strömt. Die Vegetation wird immer öder bis karg was wiederrum mit der sinkenden Temperatur zusammenhängt. Man nennt dieses Phänomen "Inverse Vegetation" oder Vegetationsumkehr.Nach der Doline rollst du auf Forstwegen aus dem Wald heraus. Ein Wahnsinns Panorama eröffnet sich dir mit einem Blick auf das Vipava-Tal. Über eine Mischung aus feinsten Trails und Asphalt rast du hinab nach Ajdovščina. Unterwegs bieten sich dir immer wieder atemberaubende Ausblicke auf das Vipava-Tal und ein Vorgeschmack auf die morgige Etappe, die dich auf das Nanos-Plateau bringt. Ab Ajdovščina radelst du über Feld- und Forstwege entlang kleinerer Bäche und Flüsse durch wunderschöne Weinanbaugebiete bis nach Slap in der Nähe von Vipava.Vipava (deutsch: Wippach) ist eine Stadt und Gemeinde im Westen Sloweniens in der Nähe von Nova Gorica mit etwa 5500 Einwohnern (2008). Es liegt an der Quelle des gleichnamigen Flusses im Vipava-Tal (Vipavska dolina) auf einer Seehöhe von 102 Meter. Die Gegend um Vipava ist für ihre Vogel-Kirschen und ihren Wein bekannt.

  • Schwer
    05:05
    48,8 km
    9,6 km/h
    1 480 m
    1 060 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Gleich zu Beginn der Etappe erklimmst du das Nanos-Plateau bis auf 1262 Meter, die letzte größere Erhebung vor der Karsthochebene. Auf einer Mischung aus Asphalt- und Schotterstraßen erreichst du die Berghütte Turistična kmetija Abram Nanos kurz vor dem Nanos-Plateau, auf der du zum Mittag einkehren kannst. Denn der danach folgende Anstieg hat es wirklich in sich. Er beginnt mit einem Trail, der immer wieder zum Schieben zwingt. Hier bläst auch gerne mal die Bora, wie die vom Winde völlig verzerrt gewachsenen Baumäste verraten.

    Nach diesem herausfordernden Anstieg gelangst du auf das Plateau mit fantastischen Weitblicken. Hier surfst du mal hoch, mal runter mit 180 Grad Panorama. Den höchsten Punkt des Tages, die Berghütte auf dem Pleša, erreichst du nicht ohne zu schwitzen. Aber deine Anstrengung wird wieder absolut belohnt: Top-Aussicht, klasse Trails. So klasse, dass hier sogar eine eher seltene Spezies anzutreffen ist: slowenische Mountainbiker.
    Auf einem sehr anspruchsvollen aber auch stellenweise mega flowigen Trail reitest du bergab in Richtung Predjama, wo du das einzigartige Höhlenschloss besichtigen kannst.

    Das heutige Etappenziel Postojna erreichst du entspannt auf Feld- und Wiesenwegen.
    Postojna (deutsch: Adelsberg) ist eine Stadt und eine Gemeinde im Südwesten Sloweniens beziehungsweise des ehemaligen Kronlandes Krain mit etwa 8.500 Einwohnern (2002). Die Gegend um Postojna ist bekannt für ihre riesigen Karsthöhlen.

  • Schwer
    04:20
    58,7 km
    13,5 km/h
    940 m
    900 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Der Start des Tages beginnt für dich gleich auf knackigen Trails mit Spaßfaktor. Kaum raus aus Postojna nimmst du auf den ersten Kilometern des Tages alte Brücken und kleinere Bachläufe mit.

    Auf Schotterstraßen streifst du eines der größten nicht besiedelten Gebiete Europas: das Waldgebiet nördlich des Snežnik vor der Grenze zu Kroatien. Diese Gegend ist das Revier von mehr als 125 Braunbären. Eine Begegnung ist unwahrscheinlich, da die Bären in höheren Ebenen leben, ein minimales Restrisiko bleibt aber. Also beherzige auch hier die Tipps zum Verhalten in Bärengebieten.

    Auf einer Mischung aus tollen Waldtrails und kleinen Sträßchen schaukelst du in Richtung Pivka. Von Pivka aus rollst du zunächst auf einer Straße weiter in Richtung Ribnica, von wo aus du dich wieder in die Wälder mit Forstwegen machst. Heute bist du hauptsächlich auf einigermaßen befestigten Wegen unterwegs. Es bieten sich dir dennoch einzigartige Landschaften in Verbindung mit Trails.

    Auf kleinen Nebenstraßen fährst du nach Artivce, von wo aus du nochmal in den Genuß einer tollen Abfahrt kommst. Auf den letzten hundert Metern der Tour entdeckst du einen zugewachsenen aber spaßigen Singletrail, der dich im Bergdorf Rodik in der Nähe von Kozina, deinem heutigen Etappenziel, ausspuckt.

    Rodik ist ein kleines Bergdorf mit etwa 300 Einwohnern im Nordosten von Kozina.

  • Mittelschwer
    04:50
    72,3 km
    15,0 km/h
    720 m
    1 300 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Zu Beginn der Schlussetappe kannst du den letzten höheren Gipfel auf den Slavnik (1028 Meter) in Angriff nehmen.Wenn du es am letzten Tag eher entspannt angehen willst, dann fährst du eine nicht weniger aufregende Route. Auf einsamem Forstwegen und Militärstraßen entlang einer Bahntrasse, schrubbst du einen Kilometer nach dem anderen. Es fühlt sich dennoch an wie eine Achterbahn, da die Wege kurvenreich und mal hoch, mal runter führen. Immer wieder hast du bei den eher kurzen Abfahrten Top-Trails dabei. Du fährst heute hauptsächlich durch einsame Karstlandschaft nahe der kroatischen Grenze in das Dragonja-Tal.Bei der Ortschaft Zazid fährst du ein letztes Mal einen Hammer-Trail, der dir das Adrenalin in die Adern pumpt. Über holprigen Schotter ballerst du vorbei an alten Bahnanlagen und in ein Flussbett hinein. Der Trail ist hier eine ausgewaschene Rinne, die in den Fels geschliffen ist. Sei vorsichtig und Bremse wohl dosiert, dann kannst du hier eine Menge Spaß haben.
    Der Trail spuckt dich auf einer Straße wieder aus, die du nun nach Rizana rollen kannst. Kurz vor Rizana hast du die Möglichkeit, nochmal einen kurzen Trailabschnitt zu genießen.
    Bei Rizana gönnst du dir am besten nochmal einen letzten Kaffee bevor es ans Meer geht. Auf super ausgebauten Fahrradwegen rollst du entlang des Rizana Flusses durch Weinanbaugebiete in Richtung der Hafenstadt Koper, Sloweniens Tor zur Welt. Ab Koper führt dich wiederrum ein absolut traumhafter Fahrradweg direkt am Meer in Richtung Isola.Ab Isola fährst du nochmal leicht hügelig durch wundervolle Landschaften um dann schließlich Prian (deutsch: Pirian) über Portoroz von Süden her anzusteuern. Nach 85 Kilometern erreichst du heute das endgültige Ziel der Slowenien-Durchquerung: Das malerische Küstenstädtchen Piran.Piran ist ein geschichtsträchtiger Ort an der slowenischen Adriaküste, bekannt für seinen langen Pier und seine venezianische Architektur. Mit knapp 17.000 Einwohnern im Umland sowie rund 4.100 Einwohnern im innersten Ortskern, ist Piran vergleichsweise dicht besiedelt. Piran ist unter anderem für die Gewinnung von Meersalz in den angrenzenden Salinen bekannt.Zurück von Piran geht es entweder mit dem Shuttle Service in rund zweieinhalb bis drei Stunden nach Kransjka Gora bezieungsweise Villach – oder mit den Zügen Richtung der Hauptstadt Ljubljana. Von hier aus entweder mit Bus oder Bahn nach Villach.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    439 km
  • Zeit
    39:35 Std
  • Höhenmeter
    10 520 m

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