Auf dem Rücken der Lausitzer Schlange vom Bergland zum Seenland

Wander-Collection von Carola K.
19-44 Tage
3-7 Std / Tag
486 km
7 010 m
7 180 m

Die Bastei, die Festung Königstein, das Felsenlabyrinth Neurathen und der Malerweg – du kennst schon alle Wege und Highlights der Sächsischen Schweiz und im Elbsandsteingebirge auswendig und suchst etwas Neues? Dann habe ich hier einen absoluten Geheimtipp für dich: die Lausitzer Schlange. Noch kaum beschrieben und wenig ausgewiesen schlängelt sich der abenteuerliche Fernwanderweg durch die Sächsische Schweiz, das Lausitzer Bergland, das Zittauer Gebirge, die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft bis ins herrliche Lausitzer Seenland. Dabei führt er dich auf Wege und Pfade, die viel Ruhe sowie idyllische und beeindruckende Landschaften mitbringen, fernab des Trubels der überlaufenen Touristenziele.

Auf gut 460 Kilometern Gesamtstrecke von Dresden-Bühlau zum Senftenberger See erwartet dich eine einzigartige Vielfalt aus Natur, Kultur und Geschichte: du entdeckst romantische Schlossanlagen und idyllische Täler rund um Dresden, bizarre Felsformationen und malerische Steinschluchten in der Sächsischen Schweiz und im Elbsandsteingebirge. Im Lausitzer Bergland genießt du traumhafte Ausblicke von imposanten Aussichtstürmen und wanderst durch sanfte Hügellandschaften. Erloschene Vulkane und verwunschene Felsenlabyrinthe prägen das Zittauer Gebirge und die Oberlausitzer Küche verwöhnt dich mit deftigen Speisen und sahnigen Windbeuteln. Im Lausitzer Seenland spazierst du an plätschernden Bächen, weitläufigen Teichanlagen vorbei bis zu den größten Seen des ehemaligen Tagebaugebiets.

Ich habe dir diesen abwechslungsreichen Fernwanderweg in 20 teils fordernde Etappen aufgeteilt mit unterschiedlichen Distanzen und Höhenmetern. An jedem Tagesende findest du gemütliche Unterkünfte. Wenn die Auswahl mal eingeschränkter ist, habe ich dir das in der Beschreibung aufgeschrieben, damit du rechtzeitig reservieren kannst. Möchtest du mal unter freiem Himmel übernachten, kannst du im Elbsandsteingebirge in einer der sogenannten Boofen dein Lager aufschlagen. Vergiss aber nicht, dir für diesen Fall einen Schlafsack und Isomatte einzupacken.

Die Lausitzer Schlange führt durch viele Ortschaften hindurch, die an das Bahnnetz angeschlossen sind. So kannst du deine Etappen abkürzen oder auch den ganzen Weg in mehrere kleine Abenteuer aufteilen und Teilstücke davon gehen. Es bleibt also ganz dir überlassen, wie du auf dem Rücken der Lausitzer Schlange auf eine spannende Entdeckungsreise gehst.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    05:16
    20,2 km
    3,8 km/h
    120 m
    180 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der ersten Etappe des Fernwanderwegs Lausitzer Schlange lässt du die Großstadt Dresden schon weiter hinter dir und tauchst in das malerische Gebiet der Dresdner Heide ein. Dabei durchwanderst du das idyllische Prießnitztal und kommst an versteckten Schlossanlagen vorbei.Dein Abenteuer entlang der Lausitzer Schlange startet im Dresdner Ortsteil Bühlau. Hierhin kommst du am einfachsten mit der Straßenbahnlinie 11 von Dresden-Hauptbahnhof aus. Nach rund 40 Minuten Fahrzeit zum östlichsten Zipfel der Großstadt steigst du an der Endstation Ullersdorfer Platz aus und beginnst deine Reise. Nach nur wenigen Schritten verschwinden die Häuser hinter dir und du findest dich im Waldgebiet der Dresdner Heide wieder. Auf weichen Pfaden wanderst du am malerischen Haarweidenstausee vorbei und triffst bald auf die Prießnitz, die sich in vielen Windungen durch das Tal schlängelt. Bevor du die duftenden Wälder verlässt, flanierst du durch die Langebrücker Saugärten, einem ehemaligen Jagdgebiet der alten Kurfürsten. Dann öffnet sich der Wald vor dir und es geht über breite Feldwege nach Hermsdorf mit seinen schmucken Teichanlagen. Auf dem Weg dorthin lädt die Jägerklause mit typisch Sächsischer Hausmannskost zur Einkehr ein.Nachdem du die vielbefahrene Autobahn A4 über eine sichere Fußgängerbrücke überquert hast, findest du in Ottendorf in gemütlichen Pensionen wie dem Alten Teichhaus oder Zwei Linden ein Nachtquartier.

  • Schwer
    06:32
    24,7 km
    3,8 km/h
    250 m
    180 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch die zweite Etappe der Lausitzer Schlange führt dich zu eindrucksvollen bis zurückhaltenden Schlossanlagen und in das bilderbuchartige Seifersdorfer Tal. Am Ende des Tages wartet ein kühles Hopfengetränk in der Bierstadt Radeberg auf dich.Frisch gestärkt startest du am Rande von Ottendorf und folgst über Feldwege ein Stück der gemächlich fließenden Orla. Der Weg führt dich an der Waldkante entlang nach Seifersdorf mit seiner burgähnlichen Schlossanlage. Wenn du magst, kannst du an einer Führung teilnehmen oder das Schloss im Vorbeigehen bestaunen. Dann tauchst du ins malerische Seifersdorfer Tal ein. Inmitten des Tals gelegen lockt die Marienmühle mit Biergarten. Mit leckeren Ciabattas, süßen Crêpes bis zur zünftigen Haxe wird das Wanderherz hier glücklich gemacht.Die Große Röder begleitet dich immer wieder und fließt durch zurückgezogene Orte wie Liegau-Augustusbad und Lotzdorf, die du mit der Tour streifst. Mit Schloss Klippenstein erreichst du den nördlichen Teil von Radeberg, aber deine Wanderung führt dich von dort wieder in die umgebenden Wälder. Am Ende der kleinen Talsperre Wallroda biegst du Richtung Arnsdorf ab und wanderst zum Bahnhof.Von hier kommst du alle halbe Stunde mit dem trilex oder trilex-express in nur vier Minuten zurück nach Radeberg mit einer guten Auswahl an Unterkünften. Das Einzelticket kostet 2,40 Euro pro Person.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Schwer
    06:00
    22,1 km
    3,7 km/h
    270 m
    390 m
    Fähre
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die Lausitzer Schlange bringt dich auf der heutigen Etappe immer weiter nach Süden und in den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Über weite Strecken läufst du dabei durch ausgedehnte Feldlandschaften und Waldstücke bis in eine der Herzstädte des Elbsandsteingebirges hinein.Mit dem Zug geht es am Morgen wieder von Radeberg dorthin zurück, wo du die Lausitzer Schlange gestern verlassen hast: nach Arnsdorf. Hier huschst du direkt in den dichten Karswald hinein. Horche genau hin, vielleicht hörst du es ab und zu im Wald quietschen. Sobald du auf die alten Bahngleise triffst, weißt du auch, warum – lustige Fahrraddraisinen und Handhebeldraisinen im Stil alter Pionierwagen nutzen die Gleise durch den Karswald für ihre Touren. An ihrer Haupthaltestelle verlässt du sowohl die Gleise als auch den Wald und wanderst über Feldwege nach Dittersbach mit seinem märchenhaften Turmschlösschen.Der Weg folgt nun der Wesenitz, die sich durch die kleinen Dörfer Porschendorf und Mühlsdorf windet. In Mühlsdorf überquerst du sie und kannst schon die ersten Ausläufer des Elbsandsteingebirges erspähen. Hast du Dorf Wehlen hinter dir gelassen, geht es zum Etappenziel nach Stadt Wehlen. Hier kannst du dich entscheiden, ob du die Elbe heute schon mit der Fähre überqueren möchtest oder einfach noch am anderen Ufer in Stadt Wehlen bleibst und eine Unterkunft beziehst.

  • Schwer
    07:00
    23,2 km
    3,3 km/h
    790 m
    720 m
    Fähre
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Mitten hinein ins einzigartige Elbsandsteingebirge geht es für dich auf der vierten Etappe der Lausitzer Schlange. Da der Fernwanderweg nach Ruhe und Natur sucht, lässt du Touristen-Hochburgen wie die Felsformation Bastei im wahrsten Sinne des Wortes links liegen. Dafür erwartet dich ein weniger begangener, aber nicht minder spektakulärer Teil des Elbsandsteingebirges und einige Höhenmeter.Hast du gestern schon mit der Fähre in den Ortsteil Pötzscha übergesetzt, geht es vom Bahnhof die ersten Höhenmeter in Richtung der Bärensteine hinauf. Ansonsten startest du den Tag mit einer Fährfahrt. Die Tour führt durch die Felsformationen des Großen und Kleinen Bärensteins hindurch. Ein Aufstieg lohnt sich allemal, denn von hier oben hast du einen fantastischen Blick auf die umliegenden Tafelberge, wie den Lilienstein mit seinen Obelisken. An den Rauensteinen vorbei geht es dann mit der Fähre wieder über die Elbe nach Rathen mit seinen hübschen Fachwerkhäusern. Immer wieder wanderst du bergauf und bergab, querst die leise plätschernde Polenz und genießt den Ausblick auf die bizarren Felsformationen am Brand. Über 800 Stufen führen dich von hier hinab in den tiefen Grund, von dem es gleich wieder nach oben geht. Ab hier folgt die Lausitzer Schlange dem Malerweg. Durch die Dorfklamm steigst du über steile Metalltreppen hinab ins Kirnitzschtal, das der gleichnamige Fluss tief in den Sandstein gewaschen hat.Von hier ist es nun nicht mehr weit nach Ostrau, wo du die Wahl zwischen Hotel, Pension, Gasthof oder Jugendherberge als Unterkunft hast.

  • Schwer
    07:35
    25,4 km
    3,4 km/h
    780 m
    650 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Höhlen, Grotten, zahllose Boofen und die Hohe Liebe – die fünfte Etappe ist ein absolut märchenhaftes Highlight des gesamten Fernwanderwegs. Du wandelst zwischen meterhohen Felswänden und bizarren Gesteinsformationen des Elbsandsteingebirges. Ständig locken kleine Seitenpfade zu fantastischen Aussichtspunkten. Je nachdem, wieviele du davon mitnimmst, hat die heutige Tour mehr oder weniger Höhenmeter. Wenige Schritte aus Ostrau heraus führen über Felder, dann verschwindest du für den Rest des Tages in einem Märchenwald aus rundgewaschenen Felsen und duftenden Nadelbäumen. Die Lausitzer Schlange führt dich stets am Fuße der massiven Gesteine entlang. Wenn du also Höhenmeter sparen willst, folgst du einfach ihrem Verlauf. Das wäre allerdings jammerschade, denn über den Tannenwipfeln warten schönste Ausblicke darauf, von dir entdeckt zu werden. Ich habe dir einige der schönsten herausgesucht wie die Hohe Liebe, die aufregende Idagrotte und das Hintere Raubschloss. Je nach Kondition und Neugier kannst du natürlich beliebig oft eine Stippvisite auf die Sandsteinfelsen unternehmen, die teilweise thematisch benannt sind. Namen wie der Rollmops, Heringstein und Sprotte bringen dich sicher das ein oder andere Mal zum Schmunzeln. Im Zeughaus kannst du nach 16 Kilometern zünftig einkehren.Diese Etappe eignet sich auch bestens für ein Mikroabenteuer der besonderen Art: in den Felsen findest du etliche Boofen – große Felsüberhänge, unter denen du im Freien übernachten kannst. Hast du Schlafsack und Isomatte dabei, kannst du die Etappe auch auf zwei Tage aufteilen. So hast du mehr Zeit für Erkundungen in den Felslabyrinthen und verbringst eine Nacht unterm Sternenhimmel.Ansonsten endet die Tour in Hinterhermsdorf, wo du gemütliche Pensionen wie „Zum Wanderstübel” und Ferienwohnungen findest.

  • Schwer
    07:50
    27,3 km
    3,5 km/h
    640 m
    700 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wildromantisch und mystisch geht es weiter, denn du erreichst heute die schmale Kirnitzschklamm an der sächsisch-böhmischen Grenze und kannst eine Bootstour auf einem der urigen Kähne unternehmen. Die gemächlich plätschernde Kirnitzsch wird dich auf der sechsten Etappe der Lausitzer Schlange immer wieder mal begleiten.Du verlässt Hinterhermsdorf über eine kleine Dorfstraße und biegst bald wieder auf weiche Waldpfade ab. Ein paarmal hoch, ein paarmal hinunter, dann kommst du an der Schlegelhütte mit bester Aussicht an. Hier beginnt die wilde Kirnitzschklamm mit ihren steilen Felswänden, die der Fluss tief in den Sandstein geschnitten hat. Vielleicht hast du ja Lust, die Klamm mit einem der handbetriebenen Kähne zu entdecken, bevor du sie über einen schmalen Pfad hoch über der Kirnitzsch zu Fuß durchquerst.Aus der Klamm heraus steigst du nun einige Höhenmeter hinauf. Die Anstrengung wird belohnt, denn vom Aussichtsturm Weifberg hast du ein tolles Panorama über die Sächsische und Böhmische Schweiz. Ein paar Meter bergab, dann wieder hinauf hast du die Wachbergbaude erreicht. Auf der Berggaststätte wirst du mit leckeren Speisen von der einfachen Bockwurst bis hin zum deftigem Saupsdorfer Wildbraten mit böhmischen Knödeln verwöhnt. Hast du dich satt gegessen, geht es zur besseren Verdauung erst einmal wieder einige Kilometer bergab. An der Kleinsteinhöhle mit Boofe triffst du wieder auf die Kirnitzsch. Wenn du noch Zeit und den Mut hast, solltest du dir den Aufstieg durch die Himmelsleiter nicht entgehen lassen. Eine lange und schmale Treppe führt durch eine enger werdende Schlucht weit nach oben. Am oberen Ende angelangt, wirst du mit einer phänomenalen Aussicht belohnt. Dann geht es zum Schlussanstieg nach Lichtenhain, deinem heutigen Etappenziel mit einer guten Auswahl an Unterkünften.

  • Mittelschwer
    04:44
    16,4 km
    3,5 km/h
    420 m
    400 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach den herausfordernden letzten Etappen kannst du heute einen Gang zurückschalten. Du lässt die magische Steinwelt des Nationalparks Sächsische Schweiz hinter dir und wanderst gemütlich von Lichtenhain über kleine Orte und etliche Einkehrmöglichkeiten. Ein paar Höhenmeter gilt es aber auch diesmal wieder zu überwinden.Über den Panoramaweg geht es Richtung Norden raus aus Lichtenhain und hinein in den Wald. Nach nur fünf Kilometern öffnet sich der Wald und gibt den Blick auf das hübsche Örtchen Sebnitz mit seinen Fachwerkhäusern frei. Wenn du magst, kannst du auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen einkehren und dem Rauschen der Sebnitz lauschen. Da Sebnitz an das Bahnnetz angeschlossen ist, kannst du hier auch in die Lausitzer Schlange ein- oder aus ihr aussteigen.Am Hasenberg vorbei folgst du kurz den Bahngleisen und kletterst dann zum Ungerberg hinauf. In der gleichnamigen Gaststätte hast du dir eine Erfrischung verdient oder du wartest noch bis zur Götzingerhöhe. Von hier hast du einen schönen Blick über das Lausitzer Bergland und es gibt auch eine Gaststätte. Du kannst dir Zeit lassen und das Panorama genießen, denn du hast das Etappenziel schon fast erreicht.In Neustadt in Sachsen findest du neben Hotels und anderen erschwinglichen Unterkünften auch sehr gute Einkaufsmöglichkeiten, um deinen Proviant aufzustocken. Auch Neustadt verfügt über eine Bahnanbindung, sodass auch hier ein Ein- beziehungsweise Ausstieg der Fernwanderung möglich ist.

  • Schwer
    06:45
    24,4 km
    3,6 km/h
    420 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit der achten Etappe erreichst du den höchsten Punkt des Lausitzer Berglandes. Aber nicht nur das, du gehst auch buchstäblich durch „die Hölle” – aber zugegeben eine absolut schöne. Die ersten sechs Tageskilometer bringen dich auf sanften Hügeln bis zur Waldkante. Das Waldgebiet umgibt den höchsten Punkt des Lausitzer Berglandes, den Valtenberg. Nachdem du in den Wald eingetaucht bist, steigt der Weg ordentlich an. Jetzt gilt es, rund 250 Höhenmeter zu überwinden. Auf 587 Meter Höhe angekommen erwarten dich mit der Bergbaude und dem Aussichtsturm gleich zwei tolle Belohnungen für den anstrengenden Aufstieg. Vom Turm aus hast du einen großartigen Weitblick bis ins Lausitzer Gebirge, das sich an das Lausitzer Bergland anschließt.Nun steigst du hinab und zwar bis in „die Hölle”. Das Tal zwischen Weifaer Höhe und den gegenüberliegenden Bergen bei Wehrsdorf fängt die jährlichen Rinnsale der Schneeschmelze aus den Bergen auf bis sie zum Flüsschen „Waldwasser” werden. Kurz vor deinem Etappenziel in Wilthen kannst du noch einen Abstecher zur liebevoll gestalteten Knobelhütte machen, dann geht es über die Bahnschienen in die bekannte Weinbrenner-Stadt Wilthen, wo seit 1842 Hochprozentiges gebrannt wird. Das bekannteste Produkt dürfte wohl die Goldkrone sein. Mit dem Zug kannst du hier deine Fernwanderung beenden oder auch wieder einsteigen.

  • Schwer
    07:49
    27,5 km
    3,5 km/h
    560 m
    560 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Im Halbkreis windet sich die Lausitzer Schlange auf der neunten Etappe erst nach Norden, um sich dann aus Bautzen heraus wieder in den Süden zu schlängeln. Heute erwarten dich nur zwei Aufstiege, aber dafür ist der zweite auf den Berg Czorneboh umso knackiger. Außerdem triffst du zum ersten Mal auf die Spree.Mit einem kurzen Anstieg startest du in den Tag und wanderst am dicht bewachsenen Mönchswalder Berg vorbei. Beim Abstieg aus dem Wald heraus kannst du schon Obergurig mit der sich unscheinbar durch die Landschaft windenden Spree erkennen. An der Alten Böhmischen Brücke aus Naturstein überquerst du das hier ganz zart erscheinende Flüsschen und folgst ihren Ufern mitten ins malerische, felsige Spreetal im Humboldthain. Plötzlich stehst du schon mitten in der Bautzener Innenstadt und spazierst am Bahnhof vorbei – ein guter Start- oder Zielort, falls du nicht so viel Zeit für die gesamte Strecke hast.Über viele Kilometer schlenderst du nun gemächlich über die Felder der Oberlausitz, bis du etwa 15 Kilometer hinter dir hast. Nun heißt es, alles geben, denn jetzt geht es hoch hinaus! Zum Glück wartet der Berggasthof auf dem 555 Meter hohen Czorneboh mit einem kühlen Getränk auf dich. Der Name stammt übrigens aus dem Sorbischen und bedeutet „Schwarzer Gott”, also Teufel. Ab jetzt kannst du dich entspannen, denn es geht bis zum Etappenziel in Cunewalde nur noch bergab. In dem langgezogenen Örtchen findest du nur ein paar wenige Pensionen und Ferienhäuser. Ich empfehle dir daher, vorab zu buchen und gegebenenfalls mit der Unterkunft abzusprechen, ob sie dich vom Fernwanderweg abholen können.

  • Schwer
    06:26
    22,8 km
    3,5 km/h
    500 m
    370 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Immer weiter nach Süden – der Trend setzt sich auf den heutigen Kilometern eindeutig fort. Die Lausitzer Schlange bringt dich erneut bis an die tschechische Grenze heran und zeigt dir die schönsten Seiten des Oberlausitzer Berglandes.Die erste Herausforderung des Tages lässt nicht lange auf sich warten. Rund 200 Höhenmeter steigst du direkt vom Start aus Cunewalde hinauf zum Bieleboh. Auf seinem Gipfel kannst du in der Baude verschnaufen oder gleich noch die paar Stufen des 21 Meter hohen Aussichtsturm hinten dranhängen. Von hier oben bietet sich dir ein wunderbarer Rundblick bis zur vulkanisch entstandenen Bergkette des Lausitzer Gebirges. Eine Vorschau auf die noch vor dir liegenden Etappen. Bist du früh genug gestartet, kannst du in der liebevoll-rustikalen Bielebohbaude auch ein Bergfrühstück genießen. In Neusalza-Spremberg lohnt sich ein winziger Abstecher zum Heimatmuseum Reiterhaus, eines der ältesten und vor allem schönsten Umgebindehäuser der Oberlausitz. Du tauchst gleich danach in den Spreepark ein. Absolut idyllisch umfließt die Spree hier moosüberwachsene Felsen. Gutbürgerliche und Oberlausitzer Küche kannst du in der urigen Gaststätte Blockhaus erwarten, die auch Unterkünfte bietet. Ein letzter, dafür auch sehr steiler Anstieg beginnt nach dem Bahnhof von Ebersbach auf den 485 Meter hohen Schlechteberg. Dein Etappenziel ist nun schon in Sichtweite. In Neugersdorf findest du ein Hotel und eine Jugendherberge. Möchtest du noch ein paar Kilometer mehr laufen, gibt es Richtung Seifhennersdorf weitere Unterkünfte.

  • Schwer
    07:17
    26,1 km
    3,6 km/h
    500 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Das Zittauer Gebirge liegt nun direkt vor dir. Auf deiner Tour kommst du heute an Höhlen vorbei, durch beschauliche Dörfer und beendest deinen Tag am Fuße des höchsten Berges der Gebirgskette. Es geht wieder einige Male bergauf und bergab, aber heute erwarten dich keine steilen Anstiege.Ab in den Wald heißt es nach deinem Aufbruch aus Neugersdorf Richtung Seifhennersdorf. Von hier wanderst du in die einstige Heimat des Räuberhauptmanns Johannes Karasek. Karasek ging als unbarmherziger Räuber in die Geschichte ein, der Bevölkerung ist er aber als eine Art Robin Hood in Erinnerung geblieben.
    Er nahm von den Reichen, um den Armen zu geben.
    Ein Stück von weiter erwartet dich am Weißen Stein auch die Karasek-Höhle. Du verlässt das Waldstück Hofebusch über den Lausitzer Bergweg, der dich nach Großschönau mit Anschluss an das Bahnnetz bringt. Vom Hutberg oberhalb der Stadt hast du einen traumhaften Ausblick, bevor du durch die Straßen mit ihren urigen Häusern schlenderst.Parallel zur Waltersdorfer Straße geht es jetzt über Feld- und Waldweg ins zurückgezogene Walterdorf, das am Fuße der Lausche liegt. Die Lausche ist ein erloschener Vulkan und – falls du noch Kraft und Zeit hast – bietet dir als höchster Berg des Zittauer Gebirges eine einmalige Panoramasicht.In der Sonnebergbaude findest du ein einladendes Quartier mit bester Küche. Gönn dir ruhig einen der berühmten sahnigen Windbeutel. Du hast ihn dir redlich verdient.

  • Schwer
    06:35
    22,6 km
    3,4 km/h
    410 m
    700 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf deiner zwöften Etappe geht es durch die schönsten Landschaften des Zittauer Gebirges. Ausgewaschene Sandsteinformationen werden dich immer wieder an die Sächsische Schweiz erinnern, während sich die Lausitzer Schlange langsam nach Zittau schlängelt.Von der Sonnebergbaude folgst du für ein paar Kilometer dem Oberlausitzer Bergweg, dann biegt der Fernwanderweg zum Falkenstein ab. Von dem markanten Sandstein- und Kletterfelsen hast du nochmal einen super Blick zurück auf die Lausche. Nur wenig später führt ein kleiner Pfad zur Großen und Kleinen Orgel, vulkanischen Zeitzeugen der Erdgeschichte, die wie Miniatur-Basaltsäulen aussehen. Natürlich schicke ich dich auch zum Carolafelsen hinauf. Von „meinem” Felsen hast du einen schönen Ausblick über die Jonsdorfer Felsenstadt und Jonsdorf selbst, das du nur am Rande streifst.Der Weg windet sich weiter nach Oybin mit seiner eindrucksvollen Burgruine, die oben auf den steilen Felswänden des Bergs Oybin trohnt. Möchtest du heute nicht so viel laufen, kannst du mit der Zittauer Schmalspurbahn ins Etappenziel tuckern. Fast das gesamte Jahr über verkehren hier mehrmals täglich historische Dampfzüge und rattern gemütlich durch die idyllische Berglandschaft. Dann verpasst du allerdings die einzigartige Aussicht vom Töpfer mit seinem bizarren Felsentor und Baude für eine gemütliche Einkehr.Am Olbersdorfer See kannst du deine Füße im sauberen Wasser kühlen und im Sandstrand vergraben, dann geht es in die Innenstadt von Zittau. Hier findest du viele gute Unterkünfte, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und natürlich einen Bahnanschluss.

  • Schwer
    06:01
    22,8 km
    3,8 km/h
    240 m
    160 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit Zittau lässt du die Gebirgslandschaft und Sandsteine hinter dir und wanderst auf der 13. Etappe der Lausitzer Schlange immer Richtung Norden. Neben herrlich weiten Landschaften erwartet dich im heutigen Ziel die Geburtsstadt der Weihnachtssterne.Am Bahnhof Zittau geht deine Reise weiter. Kurz nachdem du die Stadt verlassen hast, lohnt sich ein Blick zurück, denn weit in der Ferne kannst du bei gutem Wetter den markanten Fernsehturm auf dem Jeschken erkennen. Der Berg ist mit knapp über 1.000 Metern Höhe die höchste Erhebung im Jeschkengebirge in Nordböhmen. Auf breiten Feldwegen bewegst du dich heute immer am Rande der Zivilisation und streifst kleine Orte wie Eckartsberg, Oberseifersdorf und Oderwitz. An der Birkmühle östlich von Oderwitz, einer rustikalen Bockwindmühle, kannst du auf ein Päuschen mit Kaffee und Kuchen einkehren. Der Weg biegt jetzt ins Waldgebiet mit kühlen Bächen ab und bringt dich dann über Felder in dein Tagesziel Herrnhut. Nimm dir hier ruhig ein wenig Zeit für die Schauwerkstatt und Manufaktur. Wusstest du, dass hier von einem Erzieher im Mathematikunterricht die allerersten Weihnachtssterne geschaffen wurden, die heute über vielen Türen und in zahlreichen Fenstern hängen?Magst du noch etwas mehr wandern, findest du gleich um die Ecke den Herrnhuter Skulpturenpfad, der einiges über die lokale Geschichte vermittelt. Mit dem Bus kommst du vom Ende wieder bequem nach Herrnhut mit einer überschaubaren Anzahl an Unterkünften.

  • Schwer
    06:50
    24,8 km
    3,6 km/h
    360 m
    470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Weite Felder, duftende Waldgebiete mit plätschernden Bächen und kleine Dörfer begleiten dich auch auf der 14. Etappe der Lausitzer Schlange. Die Gebirgswelt hast du zwar schon hinter dir, aber trotzdem warten heute noch einmal zwei Anstiege zu herrlichen Aussichtsbergen auf dich.Du verlässt Herrnhut über kleine Straßen Richtung Norden und findest dich schon bald auf dem Wolfsberg wieder. Von hier oben hast du einen schönen Ausblick auf den Herrnhuter Ortsteil Strahwalde. Du steigst auf der anderen Seite des Berges wieder hinab und schlenderst über breite Feldwege. Vor dir siehst du schon den Löbauer Berg. Richtig, hier geht es auch hinauf – und zwar mit einem knackigen Anstieg. Die Mühe wird aber absolut belohnt, denn auf dem fast 450 Meter hohen erloschenen Vulkan thront der einzige noch erhaltene Aussichtsturm aus Gusseisen in ganz Europa. Im zugehörigen Gasthaus kannst du dich mit einem erfrischenden Getränk stärken.In Löbau findest du nach dem Abstieg etliche Einkehrmöglichkeiten und auch einen Bahnanschluss, falls du deine Wanderung hier beenden möchtest. Ansonsten bring dich der Weg ins idyllische Durchbruchtal der Oppelner Skala, welches das Löbauer Wasser im Laufe der Zeit herausgewaschen hat.Du beendest den Tag in der kleinen Ortschaft Zoblitz, die mit der Pension Goldene Krone über nur eine einzige Unterkunft verfügt. Ich empfehle dir daher, rechtzeitig zu reservieren.

  • Schwer
    08:30
    32,6 km
    3,8 km/h
    220 m
    270 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit fast 33 Kilometern Länge erwartet dich heute die längste Etappe der Lausitzer Schlange. Durch deine Wanderung bist du aber inzwischen bestens trainiert und es gibt keine nennenswerten Steigungen mehr zu meistern. Um die Landschaft trotzdem gebührend genießen zu können, empfehle ich dir einen frühen Start. Da wenig bis keine Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke liegen, solltest du dir ausreichend Verpflegung einpacken.Vom Frühstück frisch gestärkt ziehst du in die weite Feldlandschaft der Oberlausitz weiter. Die Landschaft verändert sich und gibt dir erste Anzeichen, dass du auf dem Weg ins Seenland bist. An der alten Wassermühle kannst du deinen mitgebrachten Pausensnack genießen. Auf schmalen Pfaden windet sich die Schlange durch idyllische Teichanlagen und du kannst zahlreiche Wasservögel beobachten. Immer wieder kommst du dabei an ländlichen Siedlungsgebieten vorbei. Ein sauberer Badesee liegt direkt am Wegesrand. Hier kannst du Pause machen und deinen Füßen eine Abkühlung gönnen.Das letzte Stück führt dich wieder über breite Feldwege und durch schmale Waldgebiete hindurch bis nach Niesky, deinem Etappenziel. Hier findest du Unterkünfte vom Hotel über Pensionen bis zu ganzen Ferienwohnungen.

  • Schwer
    07:15
    27,8 km
    3,8 km/h
    200 m
    190 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ein Hauch von Weihnachten liegt in der Luft, denn heute folgst du einem Teil des ökumenischen Pilgerwegs, der dich direkt zum Pfefferkuchenmuseum bringt. Daneben wartet viel Natur in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft auf dich.Du verlässt Niesky in westlicher Richtung und tauchst ins umliegende Waldgebiet ein. Schon bald öffnet sich der dichte Wald und gibt dir einen einzigartigen Blick auf die meerähnlichen Ufer der Talsperre Quitzdorf frei. Der See ist der flächenmäßig größte Stausee Sachsens und bis vor einigen Jahren sogar das größte Binnengewässer. Auf einer Picknickbank kannst du für einige Minuten dem Schwappen der Wellen lauschen. Du umrundest den See ein wenig entfernt vom Nordufer und kommst in Kollm wieder ans Wasser heran. Gasthäuser und ein ostalgischer Naturcamping-Platz laden zum Verweilen ein.Feld und Wald sind deine Begleiter bis nach Weißenberg, wo du als Pilger im Pfefferkuchenmuseum „Alte Pfefferküchlerei” auf eine Tasse Kaffee mit Pilgerkeksen und natürlich Pfefferkuchen hoffen kannst. Der letzte Abschnitt wird noch einmal richtig romantisch, denn du folgst wieder dem Löbauer Wasser in die Gröditzer Skala, einem herrlichen, naturbelassenen Biotop.Eine Unterkunft findest du entweder am Ende der Gröditzer Skala in der Pilgerherberge Refugio Santa Martha im Schlosspark Gröditz oder etwas südlich der Lausitzer Schlange in Weicha in der Pension Weichaer Hof.

  • Schwer
    07:24
    28,7 km
    3,9 km/h
    140 m
    180 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die 17. Etappe der Lausitzer Schlange führt dich tief in die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft hinein. Sie steht ganz im Zeichen der Gewässer und ihrer Bewohner. Zahlreiche Stege und Aussichtsplattformen machen ihre Beobachtung möglich. Da heute wieder einiges an Strecke auf dich wartet, macht es Sinn, den Wecker recht früh klingeln zu lassen. Dann bleibt dir auch noch genug Zeit für die Natur.Es geht hinaus auf die Felder. Mit dem Ruprechttümpel und dem dahinterliegenden Schafberg-See triffst du auf die ersten kleineren Gewässer. Du folgst ein Stück dem Oberlausitzer Ringweg, dann windet sich die Lausitzer Schlange über einen ganz schmalen Weg durch ein kleines Meer aus dutzenden Teichanlagen. In der Mitte des Weges findest du einen hölzernen Aussichtsturm, von dem aus du das Treiben der Wasservögel beobachten kannst. Im Haus der tausend Teiche in Wartha erfährst du mehr über das Leben aller Gewässerbewohner.Du verlässt die Teiche und wanderst auf weichen Waldwegen. Die Ortschaften Geißlitz, Halbendorf und Neudorf/Spree liegen direkt auf der Strecke und du überquerst immer mal wieder die Spree. Nach rund 27 Kilometern verlässt du die Lausitzer Schlange, um zu deinem Nachtquartier zu gelangen. In Uhyst, etwa einen Kilometer vom Fernwanderweg entfernt, findest du mehrere Unterkünfte am Bärwalder See.

  • Schwer
    07:54
    30,9 km
    3,9 km/h
    110 m
    120 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Tag der tausend Seen, so würde ich die 18. Etappe auf der Lausitzer Schlange bezeichnen. Über rund 31 Kilometer bist du auf fast flacher Wegstrecke unterwegs. Sorbische Siedlungen tauchen immer wieder vor dir auf, meist wanderst du aber durch ausgedehnte Wälder und Kulturland. Packe dir genug Verpflegung ein, denn Einkehrmöglichkeiten gibt es heute nicht.Aus Uhyst folgst du erst einmal demselben Pfad zurück, auf dem du den Fernwanderweg gestern verlassen hast. Du passierst den Großen Straßenteich, den Versuchsteich mit 14 weiteren kleinen Teichanlagen drumherum und kommst durch die Siedlungen von Mönau und Rauden. Dann biegst du in den Wald ab. Und so geht es weiter. Teiche, kleine Siedlungen, Wald. Dabei sind die Dörfer so klein, dass du binnen weniger Minuten schon wieder am Ende angekommen bist. Umso besser kannst du die Natur des Oberlausitzer Seenlandes auf dich wirken lassen und einsaugen. Am Ufer des Knappensees, ein durch den Tagebau entstandener See, kannst du dich niederlassen und eine Pause einlegen. Falls du noch Zeit und Muße hast, schau mal im Sächsischen Industriemuseum in der alten Energiefabrik Knappenrode vorbei – mit ihrer fast hundertjährigen Brikettfabrik ist sie eine der schönsten und beeindruckendsten Industriebauten Deutschlands.Am Ende warten nach diesem langen Tag in Maukendorf zwei gemütliche Pensionen mit einem warmen Bett und gutem Essen auf dich.

  • Mittelschwer
    02:27
    9,62 km
    3,9 km/h
    20 m
    30 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach diesen vielen langen Etappen kannst du dir auf der vorletzten so richtig Zeit lassen. Nicht einmal zehn Kilometer läufst du von Maukendorf ins Etappenziel in Hoyerswerda. Dafür gibt es in der Geburtsstadt des Erfinders des ersten funktionstüchtigen Computers, Konrad Zuse, einiges zu entdecken.Nach einem ausgiebigen Frühstück schlenderst du durch Wald und über Feld von Maukendorf nach Spohla, überquerst das Hoyerswerdaer Schwarzwasser und bist schon in deinem Etappenziel angekommen. Entweder legst du jetzt in deiner Unterkunft einfach die Füße hoch oder du erkundest die absolut sehenswerte Altstadt.Das vornehme Schloss Hoyerswerda beherbergt das Stadtmuseum und mit einem Kombiticket kannst du gleich noch den Zoo im Schlossgarten besuchen. Die älteste Fleischerei Sachsens findest nur wenige Straßen weiter zwischen den Fassaden der historischen Altstadt. Einen schönen Abschluss deiner Stadterkundung bildet der Marktplatz mit dem unter Denkmalschutz stehenden Rathaus, dem Kursächsischen Postmeilenstein und markanten Sorbenbrunnen.In Hoyerswerda gibt es eine vielseitige Auswahl an Unterkünften und natürlich einen Anschluss an das Bahnnetz.

  • Schwer
    06:42
    26,3 km
    3,9 km/h
    80 m
    90 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dein Abenteuer auf der Lausitzer Schlange geht nun langsam zu Ende. Auf flacher Strecke windet sie sich zu den größten und schönsten Seen des Lausitzer Seenlandes, vorbei an maritimen Leuchttürmen zu traumhaften Sandstränden – ein krönender Abschluss deiner Reise.Über die Hauptstraße verlässt du das bunte Stadttreiben von Hoyerswerda. Ein letztes Mal biegst du nach Süden ab bis zum beschaulichen Dorf Bröthen, dann geht es direkt ins Tagebaugebiet rund um Schwarzkollm. Wenn du magst, kannst du dich der Magie der KRABAT-Mühle hingeben und in die Welt der Sagengestalt Krabat eintauchen. Der Zaubermeister soll in der Mühle das Zauberhandwerk erlernt haben. Ein Erlebnispfad bringt dir die Geschichte mit vielen liebevoll dargestellten Szenen näher.Rechts und links vom Wegesrand kannst du immer wieder Relikte des Tagebaus erkennen. Auf der Lausitzer Seenplatte wurde früher Braunkohle abgebaut, die Abbaugebiete aber nach und nach durch Flutung in die schöne Seenlandschaft verwandelt, durch die du jetzt wanderst. Jeder See schimmert in anderen Farben. Der nahegelegene Partwitzer See leuchtet türkisblau wie in der Karibik. An den Ufern des Geierswalder Sees kannst du das tiefe Blau genießen und am rotweißen Leuchtturm eine Pause einlegen.Über den Koschener Kanal spazierst du zum Senftenberger See und nach Großkoschen, wo dein Erlebnis auf der Lausitzer Schlange zu Ende geht. Am Strand kannst du deine weitgelaufenen Füße tief im Sand vergraben oder in einem der niedlichen Strandcafés dein Finish feiern.Den nächsten Bahnanschluss für die Heimfahrt findest du in Senftenberg auf der anderen Seite des Sees. Dort kommst du ganz bequem mit der Fähre hin und genießt gleich noch das tolle Seepanorama vom Wasser aus. Alternativ kannst du natürlich auch die rund siebeneinhalb Kilometer am Ufer nach Senftenberg wandern. In Großkoschen selbst findest du viele schöne Unterkünfte, sodass du deine Heimfahrt auch einfach noch einen Tag hinauszögern kannst.

Dir gefällt diese Collection?

Collection Statistik

  • Touren
    20
  • Distanz
    486 km
  • Zeit
    132:52 Std
  • Höhenmeter
    7 010 m7 180 m

Dir gefällt vielleicht auch

Escape the noise – Weekend Escapes rund um Wien
Wander-Collection von
adidas TERREX
Flims, Graubünden – Daheim ist's am schönsten
Mountainbike-Collection von
Gehrig Twins