Nadine

Wandern in Österreichs größtem Naturpark – Karwendel Höhenweg

Filip Brocke

Wandern in Österreichs größtem Naturpark – Karwendel Höhenweg

Wander-Collection von Nadine

4-9

Tage

3-6 Std

/ Tag

67,2 km

3 380 m

3 570 m

Auf dem Karwendel Höhenweg entdeckst du in sechs Etappen das Karwendelgebirge in all seinen atemberaubenden Facetten. Insgesamt überwindest du 3.400 Höhenmeter im Aufstieg und legst dabei stolze 60 Kilometer zurück. Die Tour verläuft überwiegend auf schwarzen Bergwegen und Steigen in einer Höhe zwischen 1.500 und 2.000 Metern – perfekt geeignet Somit verlangt der Karwendel Höhenweg den erfahrenen, trittsicheren und ausdauernder Bergwanderer. Der Weg kann von beiden Gehrichtungenbestritten werden. Jeden Tag wartet eine neue Schutzhütte mit köstlichem Essen aus regionaler Herstellung, gemütlicher Stube und rustikaler Übernachtung im Matratzenlager auf dich. Wenn das mal keine Motivation ist, die anspruchsvollen Tagesetappen zu schaffen! Der Karwendel Höhenweg ist ein rundum alpines Bergerlebnis.

Das Karwendel ist eine Gebirgsgruppe in den nördlichen Kalkalpen und der größte Naturpark in Österreich. Die Bergwelt, die überwiegend auf Tiroler Boden liegt, überzeugt mit ihrer fast unberührten Wildheit. Du durchwanderst beschauliche Hochtäler und Almen, querst Latschenfelder und die für die Gegend typischen Schotterkare und steigst hinauf bis in die felszerklüfteten Gipfelregionen. Andererseits blickst du auch immer wieder hinab ins dicht besiedelte Inntal. Ein spannender Kontrast, der dir umso mehr verdeutlicht, dass du dich auf deiner Mehrtageswanderung fernab des Alltags bewegst.

Mit seinen zum Teil schwierigen Streckenabschnitten erfordert der Karwendel Höhenweg Kondition und bergsteigerisches Können. Für routinierte Bergwanderer sollten die sechs Tagesetappen aber gut zu bewältigen sein. Falls es dir doch zu anstrengend wird, sind Zu- und Abstiege von allen Hütten möglich. Zudem kannst du mit Hilfe von zwei Bergbahnen die erste und dritte Etappe deutlich verkürzen. Obwohl sich Durchhalten natürlich lohnt. Spätestens dann, wenn du nach deiner Tagestour mit Bier und Holunderschorle auf der Hüttenterrasse sitzt und den Sonnenuntergang bewunderst. Wichtig ist aber, dass du die Hütten schon vorab reservierst, weil in der Hochsaison zwischen Juni und Oktober ziemlich viel los ist.

Wenn dir die einzelnen Tagesetappe noch nicht reichen, sammelst du zusätzliche Höhenmeter bei kleinen Gipfelausflügen rund um die Hütten. Lohnenswert sind unter anderen die Reither Spitze und die Stempeljochspitze. Die Anreise mit dem Zug bietet sich an, weil Start- und Zielort nicht identisch sind. Meine Collection startet am Bahnhof in Reith in Tirol und endet am Bahnhof in Scharnitz. Verbindungen nach München und Innsbruck sind regelmäßig möglich.

Wichtig: Du bewegst dich im Hochgebirge. Informiere dich daher vor deiner Tour über das Wetter und den Zustand der Wege. Starkregen und Gewitter können die Wege beschädigen und teils unpassierbar machen. Trittsicherheit, Eigenverantwortung, Vorsicht und Aufmerksamkeit sind die wichtigsten Gebote im alpinen Gelände. Während der Tour versorgen dich die Hüttenwirte gerne mit Informationen zum Wetter und zur aktuellen Wegbeschaffenheit. Freu dich auf sechs wundervolle Tage in schönster Umgebung!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:53
    6,61 km
    1,7 km/h
    1 100 m
    10 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die erste Etappe beginnt am Bahnhof in Reith in Tirol mit dem abwechslungsreichen Aufstieg zur Nördlinger Hütte. Auf diesem Abschnitt überwindest du 1.300 Höhenmeter und rund sieben Kilometer Strecke. Am …

  • Schwer
    02:53
    6,24 km
    2,2 km/h
    280 m
    700 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der zweiten Etappe warten 280 im Aufstieg und 720 Höhenmeter im Abstieg sowie 6,4 Kilometer auf dich, die du in etwa vier Stunden bewältigst. Das Ziel deiner Tour ist …

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  • Schwer
    08:13
    18,0 km
    2,2 km/h
    1 340 m
    1 220 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach einem rustikalen Frühstück auf dem Solsteinhaus startest du in die dritte und längste Etappe deiner Tour, für die etwa acht Stunden angesetzt sind. Auf deinem Weg zur Pfeishütte via …

  • Schwer
    04:27
    9,35 km
    2,1 km/h
    500 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die vierte Etappe ist mit 500 Höhenmetern, 9,1 Kilometern und einer Gehdauer von viereinhalb Stunden deutlich gemütlicher als der Vortag. Diese Etappe führt dich über das Stempeljoch und den wildromantischen …

  • Schwer
    02:18
    5,86 km
    2,5 km/h
    120 m
    390 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wieder wartet eine moderate Etappe auf dich. Insgesamt überwindest du 130 Höhenmeter und 5,8 Kilometer in etwa zweieinhalb Stunden. Die fünfte Etappe führt auf alten Saumwegen über das Lafatscher Joch zum Hallerangerhaus. Morgens startest du von der Bettelwurfhütte auf Steig 222 zurück zum Lafatscher Joch (2.081 Meter). Dort zweigst du in nördlicher Richtung auf den Steig 223 ab. Dieser Streckenabschnitt ist Teil des Weitwanderweges „Adlerweg“. Zwischen dem Lafatscher, dem Rosskopf und der Speckkarspitze geht es stets bergab zum Hallerangerhaus (1.768 Meter). Auf deinem Weg verändert sich die Landschaft zunehmend. Nach dem blendenden Grau des Gesteins durchläufst du niedrigen Latschenwald, bis sich zu dem niedrigen Strauchwerk auch Nadelbäume gesellen. Im Umfeld des Hallerangerhauses triffst du auf friedlich grasende Kühe, die ihre Freiheit auf der Alm sichtlich genießen.Das Gebiet rund um das Haus ist ein beliebtes Klettergelände bis in den oberen Schwierigkeitsgrad. Auf der Sonnenterrasse genießt du angenehmen Abendstunden und lässt dich mit hausgemachten Speisen verwöhnen.

  • Schwer
    05:57
    21,1 km
    3,6 km/h
    40 m
    860 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine letzte Etappe über das Hinterautal nach Scharnitz steht an. Bergauf geht es nur 30 Meter, doch legst du auf deinem Weg ins Tal 19,5 Kilometer zurück und steigst 840 Meter ab, was sich auf fünfeinhalb Stunden Gehzeit summiert. Vom Hallerangerhaus folgst du dem Weg 224 Richtung Westen. An dieser Stelle empfiehlt sich ein Abstecher zur Sunntigerspitze (2321 Meter). Der leichte Wanderberg eignet sich dank seiner Südexposition auch schon im Frühsommer für eine Tour. Danach geht es weiter zur Kohleralm. Für einen Zwischenstopp eignet sich ein Abstecher in die Kastenalm. Die Abzweigung ist ausgeschildert. Ansonsten geht es für dich immer weiter talauswärts. Auf deinem Weg lässt du den Isarursprung hinter dir – an dieser Stelle fließen drei Gebirgsbäche zusammen und vereinen sich zur türkisblauen Isar. Nun steigst du wieder etwas hinauf zur Gleirschhöhe (1.069 Meter) und dann wieder gemütlich hinab bis zur Isarbrücke und weiter nach Scharnitz.

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Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    67,2 km
  • Zeit
    27:43 Std
  • Höhenmeter
    3 380 m3 570 m

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