Montafoner Hüttenrunde – 13 Tage durch Verwall, Silvretta und Rätikon

Wander-Collection von Mareike
9-20 Tage
3-6 Std / Tag
151 km
9 290 m
8 990 m

Nach oben geöffnete Hufeisen bringen Glück. Auch die U-förmige Montafoner Hüttenrunde ist auf der Karte nach oben – also nach Norden – geöffnet. Das kann ja nur ein gutes Zeichen für diese alpine Fernwanderung sein. Unterwegs siehst du das Montafoner Tal von allen Seiten. Dabei bewegst du dich in drei verschiedenen Gebirgsgruppen: Nach dem noch relativ grünen Teil des Verwall erklimmst du die schroffen Felsen der Silvretta und bestaunst ihre Gletscher. Den Abschluss macht das Rätikon mit seinen nicht minder rauen Gipfeln aus hellem Kalkgestein. In den hohen Lagen begleitet das Pfeifen der Murmeltiere deinen Weg. Auch Steinböcke sind hier oft zu sehen.

Die Runde ist kein klassischer Höhenweg. Mehrmals steigst du Richtung Tal ab und wieder auf. Dabei kommen viele Höhenmeter zusammen. Auf einigen Etappen gilt es, mehr als 1.000 davon auf- oder abzusteigen. An Kondition sollte es dir auf dieser Wanderung also nicht mangeln. Einige der Etappen können mit an die 20 Kilometern auch sehr lang sein, denn insgesamt sind rund 150 Kilometer zu bewältigen. Oft bewegst du dich in alpinen Höhen. Deshalb solltest du schwindelfrei und trittsicher sein. Erfahrung im Gebirge ist Voraussetzung. Es ist nicht auszuschließen, dass auch im Hochsommer noch Altschneefelder über dem Weg liegen. Meist ist der Weg ab Juli und bis in den September hinein gut zu begehen. Dann haben auch die Hütten entlang der Route geöffnet. Wichtig ist, dass du deine Schlafplätze rechtzeitig reservierst und gut planst. Auf einigen Etappen musst du dich tagsüber selbst versorgen.

Wenn du nicht die ganze Runde auf einmal gehen möchtest, kannst du selbstverständlich auch abkürzen. Du kannst zum Beispiel in der Mitte anfangen. Etappe 7 endet nämlich im Tal in Gargellen. Wenn du hier einsteigen möchtest, kannst du dich entweder im Uhrzeigersinn Richtung Rätikon wenden oder in entgegengesetzter Richtung nach Osten laufen und Etappen 7 bis 1 rückwärts bis nach Schruns gehen. Ebenso ist es möglich, die gesamte Runde in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Wer gleich weiter oben einsteigen möchte, kann zum Beispiel von der Bielerhöhe mit dem Anstieg zur Wiesbadener oder Saarbrücker Hütte beginnen. Auch viele der anderen Berghütten bieten alternative Aufstiege aus dem Tal.

Zum Startpunkt in Schruns kommst du bequem mit der Bahn. Die letzte Etappe endet an der Mittelstation der Golmer Bergbahn. Von hier wählst du entweder die bequeme Variante und nimmst die Gondel oder den Bus ins Tal. Oder du steigst noch zu einem der nächsten Bahnhöfe im Tal ab: Tschagguns, Kaltenbrunnen oder Vandans. Wenn du nur eine Teilstrecke laufen möchtest, kannst du von Schruns zum Beispiel den Bus nach Gargellen oder auf die Bielerhöhe nehmen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:10
    17,1 km
    2,8 km/h
    1 070 m
    870 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der ersten Etappe gewöhnst du dich langsam an die Umgebung für die nächsten Tage. Der Weg von Schruns auf den Kristberg führt dich langsam vom bewohnten Tal in die Bergwelt. Zum Startpunkt in Schruns fährst du bequem mit der Bahn. Informationen zur Verbindung findest du auf oebb.at.Über den Sonnenhang von Bartholomäberg steigst du von Schruns teilweise durch Wald zum Rellseck auf. Ab dort geht es weniger anstrengend bergauf und bergab am Hang entlang nach Osten. Zu einer Pause lädt der malerische Fritzensee mit Bergpanorama im Hintergrund ein. Schließlich erreichst du den Kristberg, auf den eine Bergbahn fährt. Von dort steigst du das letzte Mal für die nächsten Tage ins Tal ab. In Silbertal gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten. Auch auf dem Kristberg kannst du schlafen, allerdings sind die Betten dort oft schnell belegt. Einkehren kannst du unterwegs in Bartholomäberg, im Alpengasthaus Rellseck und auf dem Kristberg.

    Schwer
    04:21
    9,50 km
    2,2 km/h
    1 430 m
    0 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    An diesem Tag geht es nur bergauf – und das ganze 1.400 Höhenmeter. Also nimm dir Zeit und genieße unterwegs das schöne Verwall. Die letzten anderthalb Kilometer versüßen dir ein paar malerische Bergseen. Zwischen Bäumen gewinnst du im Süden von Silbertal schnell an Höhe. Über der Waldgrenze erreichst du bald die Alpe Innerkapell. Nun wird es felsiger und du läufst über den Schwarzsee und den Herzsee zur Wormser Hütte.Zum Einkehren liegt die Alpe Innerkapell perfekt knapp hinter der Hälfte des Weges. Auf der Wormser Hütte warten warme Betten und Mahlzeiten. Sie liegt genau auf dem Rücken des Kreuzjochs ein Stück unter dem Gipfel. Deshalb hast du von hier eine herrliche Aussicht in mehrere Richtungen.Wenn du deine Hüttenrunde erst mit Etappe 2 beginnen möchtest, erreichst du Silbertal vom Bahnhof in Schruns mit dem Bus. Die Fahrpläne findest du hier: montafonerbahn.at.

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  • Schwer
    09:08
    22,4 km
    2,5 km/h
    1 060 m
    1 090 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Gut ausgeschlafen startest du in diese 20 Kilometer lange Etappe. Dazu kommen noch 1.000 Höhenmeter Abstieg, die aber alle auch wieder hochgelaufen werden wollen. Dafür ist der Weg aber gut zu gehen und als Belohnung dringst du immer weiter in die einsame Bergwelt vor.Über den Rücken steigst du gleich zu Beginn der Etappe auf den Gipfel des Kreuzjochs. Nach dem anschließenden Abstieg folgt ein langes Auf und Ab. Wer fit ist und noch einen Gipfel mitnehmen möchte, kann nach dem Kreuzjoch auf dem Rücken nach Süden absteigen und noch hinauf zur Zamangspitze gehen. Von dort geht es Richtung Süden weiter und dann nach links wieder zurück auf den Weg.Nach rund 16 Kilometern könntest du dir den letzten Abstieg und den damit verbundenen Gegenanstieg sparen, indem du dich an der Gabelung links hältst und über das Valschavieljöchle zur Neuen Heilbronner Hütte gehst. Allerdings verpasst du dann den schönen Weg über das Gaschurner Winterjöchle mit seinen Seen.An diesem Tag solltest du genug zu trinken und zu essen einpacken. Erst am Etappenziel kannst du dich wieder fremdversorgen.

    Schwer
    07:24
    18,8 km
    2,5 km/h
    830 m
    1 080 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf dieser Etappe steht die Querung vom Verwall in die Silvretta an. Hinter dem Kops-Stausee beginnt der schöne Vallülaweg, der dich in die neue Gebirgsgruppe hineinführt.Zunächst steigst du bis zur Verbella Alpe und dann noch weiter bis zum Kops-Stausee ab. Nun durchquerst du nach einem steilen Aufstieg auf einem aufregenden Weg eine felsige Hochgebirgslandschaft mit mehreren Seen. Und noch ein letztes Gewässer möchte auf dieser Etappe besucht werden: Am Ende steigst du zum langgezogenen Silvretta-Stausee ab. Am Kopssee hast du die Möglichkeit, den Vallülaweg zu umfahren, wenn du an diesem Tag lieber wieder Kräfte sammeln möchtest. Ein Bus fährt von der Haltestelle Kops Gh Zeinisjoch zum Silvretta-Stausee.Auf der Bielerhöhe hast du die Wahl zwischen mehreren Übernachtungsmöglichkeiten. Etwas zu essen bekommst du auf der Verbella Alpe – die allerdings schon im ersten Viertel der Etappe liegt – und im Alpengasthof Zeinisjoch im Norden des Kops-Stausees. Hier kannst du auch übernachten, wenn du diese Etappe aufteilen möchtest.

    Schwer
    03:46
    8,26 km
    2,2 km/h
    640 m
    230 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Gleich am Morgen steht das wunderschöne Bieltal auf dem Programm, dem du vom See an einem Bach entlang folgst. Am Ende des Bieltals steigst du auf den Radsattel auf. Hier genießt du den Ausblick auf die Gletscher der Silvretta. Von dort geht es gemächlicher zur Wiesbadener Hütte.Diese Etappe könntest du auch auslassen und am Ufer des Silvretta-Stausees links oder rechts herum nach Süden laufen. Dort kannst du im Klostertal direkt in Etappe 6 einsteigen. Das wäre aber schade, da du dann das Bieltal verpasst. An diesem Tag kannst du unterwegs nicht einkehren. Ein warmes Essen bekommst du also erst abends in der Wiesbadener Hütte. Den Startpunkt dieser Etappe erreichst du vom Tal ab Schruns mit der Buslinie 85. Sie verkehrt nur im Sommer (montafonerbahn.at).

    Schwer
    04:41
    11,0 km
    2,4 km/h
    710 m
    650 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Durch zwei Hochtäler steigst du auf Etappe 6 bis unter den Hauptkamm der Silvretta auf. Dort kommst du den felsigen Dreitausendern ganz nah. Von der Wiesbadener Hütte läufst du durch das Ochsental wieder hinab zum Silvretta-Stausee. Nach einem kurzen Stuck entlang seines Südufers geht es dann auch schon wieder bergauf durch das Klostertal, das dich zu einem steilen Aufstieg Richtung Litzner Sattel bringt. Von dort ist es schon nicht mehr weit bis zur Saarbrücker Hütte, die auf der anderen Seite der folgenden Senke liegt.An diesem Tag solltest du genug zu essen und zu trinken dabeihaben, um bis zur Saarbrücker Hütte zu kommen. Am Ende des Klostertals kommst du zwar an einer Hütte vorbei, diese ist aber nicht bewirtschaftet.

    Schwer
    02:33
    4,68 km
    1,8 km/h
    330 m
    650 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 7 gehört zu den kürzesten auf der Montafoner Hüttenrunde. An diesem Tag steigst du in eine Senke auf die Schweizer Seite der Silvretta ab. Wo früher noch ein Gletscher war, kommen Bergsteiger heute ohne spezielle Ausrüstung über einen felsigen Pfad voran.Von der Saarbrücker Hütte erklimmst du die Seelücke und überschreitest dort die Grenze. Hinab geht es auf der anderen Seite Richtung Schottensee. Der Abstecher ins Nachbarland ist nur kurz, denn darauf folgt direkt der Aufstieg aufs Plattenjoch, der dich wieder nach Österreich bringt. Von dort verläuft der Weg bergab zur Tübinger Hütte.Diese Etappe verspricht einen vergleichsweise gemütlichen Tag. So kannst du dir beim Frühstück Zeit lassen und dich ordentlich stärken, denn unterwegs gibt es keine Möglichkeit einzukehren.

    Mittelschwer
    04:30
    12,2 km
    2,7 km/h
    290 m
    1 080 m
    Mittelschwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    An deinem letzten Tag in der Silvretta steigst du ins Tal nach Gargellen ab. Mit dem Dorf machst du einen kurzen Abstecher in die Zivilisation und kannst deinen Proviant im Supermarkt aufstocken. Mit dem Mittelbergjöchli und dem Vergaldner Jöchli hast du am Anfang der Strecke noch einen Anstieg zu überwinden. Danach geht es stetig bergab. Langsam verlässt du die steinigen alpinen Höhen. Um dich herum wird es immer grüner, bis du die ersten Bäume erreichst. Dann bist du deinem heutigen Ziel schon ganz nah.Perfekt gelegen ist die Vergaldaalpe. Dort angekommen, hast du schon über die Hälfte der Tagesstrecke geschafft und dir damit eine Einkehr verdient. In Gargellen gibt es viele Gasthäuser und Hotels zum Übernachten.

    Schwer
    04:38
    9,95 km
    2,1 km/h
    1 030 m
    230 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nachdem du die letzte Nacht im Tal geschlafen hast, wartet Etappe 9 natürlich wieder mit einem langen Aufstieg. Damit begibst du dich in die nächste Gebirgsgruppe, das Rätikon. Zunächst verlässt du Gargellen nach Nordwesten. Von Anfang an geht es bergauf. So überquerst du den Ronggbach und den Röbibach. Dazwischen kommst du an der urigen Rongg Alpe vorbei. Anschließend passierst du noch zwei Hütten, die Untere und die Obere Röbialpe. Nun steigst du zum Sarotlajoch auf. Ab da geht es ein kurzes Stück durch die Schweiz. Die Landschaft wird immer felsiger. Hinter dem Plasseggenpass kommst du an einem steinernen Zollhaus vorbei. Die nächste Möglichkeit, in die Schweiz zu gelangen, lässt du am Grubenpass links liegen und folgst dem Weg zur Tilisunahütte.Leider liegen die Hütten noch im ersten Drittel der Etappe und kommen so zu früh auf dem Weg, um hier Mittag zu essen. Erst am Etappenziel, der Tilisunahütte, gibt es dann wieder etwas zu essen.Möchtest du nur nur die folgenden Etappen durch das Rätikon erwandern, kommt du vom Bahnhof in Schruns mit dem Bus nach Gargellen. Mehr Informationen und den Fahrplan zur Linie 87 findest du hier: montafonerbahn.at.

    Mittelschwer
    02:19
    4,85 km
    2,1 km/h
    170 m
    650 m
    Mittelschwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vergleichsweise kurze Etappe 10 führt dich mitten ins Rätikon. Der Weg auf dem Bilkengrat ist herrlich. Von hier hast du einen tollen Blick ins Gauertal mit den Drei Türmen und der Schwarzen Scharte im Talschluss.Den Anfang macht der Aufstieg Richtung Schwarzhorn. Das hat seinen Namen, weil es mit seinem schwarzen Vulkangestein aus den hellen Kalkbergen ringsherum heraussticht. Am Sattel unterhalb des Gipfels steigst du auf der anderen Seite ab und folgst dem Weg über den Bilkengrat hinab Richtung Gauertal. Da diese Etappe nicht so lang ist, kannst du dir etwas Ruhe gönnen. Wenn dir nicht danach ist, wählst du von der Tilisunahütte den Aufstieg auf die 2.818 Meter hohe Sulzfluh, von dort kannst du über den Rachen Richtung Lindauer Hütte absteigen. Aber auch an der Lindauer Hütte gibt es noch viel zu sehen. Gleich nebenan ist ein Botanischer Alpengarten angelegt.

    Schwer
    05:02
    11,0 km
    2,2 km/h
    1 060 m
    430 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Rate, was nach dem Abstieg ins Gauertal auf Etappe 10 kommt? Natürlich der erneute Aufstieg. Dieser führt dich zu der beeindruckenden Felslücke am Schweizer Tor und zur schönen Aussicht am Lünersee.Über den Öfapass kommst du zum Schweizer Tor. Hier, an der Grenze zur Schweiz, steht auch ein kleines Zollhäuschen. Unter den steilen Gipfeln des Rätikons entlang läufst du anschließend auf das Verajoch. Dann folgt der Abstieg zum türkis leuchtenden Lünersee. An seinem Ufer bleibst du aber nur kurz und steigst bald links zur Totalphütte auf.Zu essen bekommst zu unterwegs etwas auf der Alpe Lünersee, die am Seeufer liegt. Die Nacht verbringst du auf der Totalphütte, die unter der Schesaplana – dem höchsten Berg des Rätikon – in einer Felswüste liegt. Wenn du dir diesen letzten Aufstieg sparen möchtest, kannst du auch am Nordufer des Lünersees in der Douglass Hütte schlafen. Hier fährt auch eine Gondel hinab ins Brandnertal.

    Schwer
    03:13
    7,76 km
    2,4 km/h
    180 m
    790 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf dieser Etappe genießt du noch einmal den Ausblick auf den Lünersee aus mehreren Perspektiven. Allzu weit ist die Strecke nicht, sodass du dir Zeit lassen kannst. Nach dem Frühstück geht es wieder hinab zum Lünersee. Dafür wählst du den direkten Weg zum Ufer links. Dann läufst du links herum an der Douglass Hütte vorbei und über die Staumauer auf die andere Seeseite, wo der Aufstieg zur Lünerkrinne beginnt. Von dort geht es relativ gemütlich zur Heinrich Hueter Hütte.Die einzige Möglichkeit zum Einkehren ist die Douglass Hütte. Aber der Weg ist nicht so weit, also sollte eine Kleinigkeit für unterwegs reichen. Auf der Heinrich Hueter Hütte werden Wanderer dann wieder bestens versorgt.

    Mittelschwer
    04:51
    13,3 km
    2,7 km/h
    500 m
    1 260 m
    Mittelschwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Montafoner Hüttenrunde verabschiedet sich nicht nur mit einem langem Abstieg, sondern auch ein paar kleinen Gegenanstiegen. Für das letzte Stück ins Tal darfst du – wenn du möchtest – auch mal faul sein und den Lift oder einen Bus nehmen.Morgens steigst du hinab ins Rellstal, um auf der anderen Seite gleich wieder auf die Alpe Platzis aufzusteigen. Noch ein Stück weiter bergauf erreichst du die Bergstation der Golmer Bahn. Dort beginnt der Abstieg nach Latschau.Auf dieser Etappe gibt es mehrere Gasthäuser. Das erste liegt im Rellstal. Auf der Golmer Bergstation gibt es eine Gaststube. Etwa auf der Hälfte des Abstiegs ab dort steht das Haus Matschwitz zur Einkehr bereit.Die Etappe lässt sich im Rellstal abkürzen. Entweder du nimmst den Wanderbus oder du läufst von hier durch das Tal nach Vandans. Das dauert gute eineinhalb Stunden. In Vandans gibt es eine Bahnstation. Hast du es bis nach Latschau geschafft und noch Kraft in den Beinen? Dann steigst du den Rest des Weges ab zu einer der Bahnstationen Tschagguns, Kaltenbrunnen oder Vandans. Dafür brauchst du noch einmal rund eine Stunde. Oder du fährst mit der Bergbahn oder dem Bus hinab ins Tal. Aktuelle Informationen zu den Bussen findest du auf montafonerbahn.at.

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Collection Statistik

  • Touren
    13
  • Distanz
    151 km
  • Zeit
    62:35 Std
  • Höhenmeter
    9 290 m8 990 m

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