Schwarzwaldverein e.V.

Der Ostweg des Schwarzwaldvereins

Village Here | Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Der Ostweg des Schwarzwaldvereins

Wander-Collection von Schwarzwaldverein e.V.

11-24

Tage

3-6 Std

/ Tag

257 km

5 460 m

5 310 m

Der Ostweg führt aus der Goldstadt Pforzheim über die Höhen östlich und westlich des Nagoldtals. Täler, Höhen und offene Landschaft wechseln sich ab und bringen den Wanderer über Pfalzgrafenweiler, Freudenstadt vorbei am Friedrichsturm und Vogteiturm nach Alpirsbach im Kinzigtal.

Über die Hochfläche mit Aichhalden, Schramberg im Tal der Schiltach und die Höhen mit der Ruine Waldau, Königsfeld, Mönchweiler, Villingen-Schwenningen und dem Neckarursprung, hält der Weg Ausblicke zur schwäbischen Alb im Osten, dem Schwarzwald im Westen und über die Baar hinweg bis zu den Alpen bereit, wenn Wetter und Sicht es zulassen.

Der Weg führt durch die typische Landschaft am Übergang zur Schwäbischen Alb und quert bei Geisingen das Donautal. Auf den bewaldeten Höhen des Bergrückens erreicht der Ostweg mit 920 m ü. NN seinen höchsten Punkt. Über den Eichberg kommt er bei Achdorf ins Tal der Wutach und begleitet diese bis nach Stühlingen flussabwärts. Über Schleitheim und den letzten großen Anstieg des Weges zum Schleitheimer Randenturm (451 Höhenmeter) geht es dann hinab nach Schaffhausen an den Hochrhein.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    07:42
    27,6 km
    3,6 km/h
    540 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wasser, Burgen und Kapellen kennzeichnen die erste Etappe, die von Pforzheim, dem Ausgangspunkt des West-, Mittel- und Ostwegs über die Hochfläche des Biet hinunter durch das wildromantische Monbachtal nach Bad Liebenzell im Nagoldtal führt. Das Wegzeichen des Ostwegs ist die schwarz-rote Raute auf weißem Grund.Die Etappe beginnt am Wasser in der Schmuck- und Goldstadt Pforzheim am Zusammenfluss von Nagold, Enz und Würm. Pforzheim beherbergt ein sehenswertes Schmuckmuseum direkt am Ostweg. Die Etappe führt zunächst auf schattigen Wegen durchs Würmtal und hinauf zur Ruine Liebeneck. Auf der Hochebene des Biet, genießen wir eine herrliche Aussicht hinüber ins Heckengäu. Die Herren von Gemmingen blieben auch nach der Reformation katholisch, so dass das Biet eine katholische Enklave in evangelischer Umgebung geblieben ist. Sichtbarer Ausdruck sind die Kapellen entlang eines eigens angelegten Kapellenwegs. Über Steinegg mit seiner schönen Burganlage, ab dem 15.Jh Verwaltungssitz der Gemminger, heute Freizeitheim der evangelischen Kirche, und Neuhausen erreichen wir den Eingang des Monbachtals.

  • Schwer
    06:23
    21,3 km
    3,3 km/h
    710 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Etappe startet im Thermalbadeort Bad Liebenzell, führt über Hirsau mit seiner beeindruckenden Klosteranlage und Calw, der Heimatstadt Hermann Hesses hinauf zum Städtle Zavelstein. Von dort geht es hinab ins Tal in den Thermalbadeort Bad Teinach und von dort wieder hinauf nach Oberhaugstett.
    Wir kommen am Kurhaus vorbei, durchwandern den gepflegten Kurpark und gehen Nagold aufwärts bis nach Hirsau. Hier begegnen wir mit der Klosteranlage von St.Peter und Paul einem im 11. und 12.Jahrhundert bedeutenden Zentrum des Benediktinerordens.
    Ein Abstecher in das Klostermuseum bei der St.Aurelius-Kirche und ein Besuch der Überreste der Klosteranlage sind unbedingt lohnenswert.Weiter Nagold aufwärts erreichen wir Calw, Heimatstadt von Hermann Hesse. Hesses Geburtshaus am Marktplatz Nr. 6 und das Hermann-Hesse-Museum am Marktplatz 30 liegen unmittelbar an unserem Weg. Überhaupt bietet Calw ein sehenswertes Ensemble bestens erhaltener Fachwerkhäuser. Die Stadt war durch Tuch- und Salzhandel sowie durch Flößerei zur ehemals reichsten Stadt in Württemberg geworden.

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  • Schwer
    06:36
    23,7 km
    3,6 km/h
    450 m
    390 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wald, Handwerk und Fachwerk: Die Etappe entlang des Ostwegs, markiert mit der schwarz-roten Raute, führt uns durch ausgedehnte Waldabschnitte und durch Orte mit vielen Sehenswürdigkeiten, die uns bis in die …

  • Mittelschwer
    04:51
    17,8 km
    3,7 km/h
    300 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom Kleinod der Pfalzgrafen von Tübingen geht es abwechslungsreich über Wald und Wiesen in die Residenz Herzog Friedrichs I. von Württemberg. Wir wandern entlang der schwarz-roten Raute von Pfalzgrafenweiler über Ober- und Untermusbach nach Freudenstadt. Angesichts der Bedeutung von Pfalzgrafenweiler verwundert es nicht, dass es rund um den Ort auch eine Reihe von Befestigungsanlagen gibt, deren Überreste entlang des Vier-Burgen-Wegs zu besichtigen sind. In Ober- und Untermusbach begegnen wir der Besiedlung des Schwarzwalds durch Klöster. Obermusbach war ein Teil des Klosters Reichenbach (heute Klosterreichenbach, einem Ortsteil von Baiersbronn), wie Hirsau und Alpirsbach eine Gründung der Benediktiner. Die Geschichte des Ortes und einzelner Häuser ist umfangreich dokumentiert. Auf unserem weiteren Weg kommen wir am Freudenstädter Teilort Frutenhof vorbei, durchqueren ein malerisches Tal, das Frutenhof mit Grüntal verbindet und erreichen auf der anderen Talseite schließlich die Stadtgrenze von Freudenstadt, dem Ziel der Etappe. Die Etappe verläuft angenehm, hat nur geringe Höhenunterschiede, zum Ende hin einige kurze Taldurchquerungen.

  • Schwer
    05:43
    20,4 km
    3,6 km/h
    300 m
    590 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von einer barocken Stadtgründung mitten im Schwarzwald hinunter ins Kinzigtal zu einem bedeutenden Kloster im frühen Mittelalter. Dazwischen viel Wald. Die 5.Etappe des Ostwegs führt von Freudenstadt über Schömberg nach …

  • Schwer
    05:55
    20,5 km
    3,5 km/h
    500 m
    510 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom Kinzigtal über Schwarzwaldhöhen überqueren wir alte Handelswege und laufen entlang der alten Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg von Alpirsbach nach Schramberg, einer Hochburg der Uhrenindustrie im Schwarzwald. Alpirsbach hat …

  • Schwer
    08:20
    29,7 km
    3,6 km/h
    640 m
    370 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der 5-Täler-Stadt über ein Zentrum der Herrnhuter Gemeinde im Schwarzwald in eine Zähringerstadt auf der Baar. Wir wandern entlang der schwarz-roten Raute von Schramberg über Königsfeld nach Villingen.Wir …

  • Schwer
    05:01
    18,7 km
    3,7 km/h
    220 m
    210 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von der Baden-Württemberg-Stadt entlang eines Lehrpfads mit viel Information zu Geschichte und Natur, durch eine ausgedehnte Moorlandschaft vorbei an einem vitalen Kurort: Entlang der schwarz-roten Raute wandern wir auf dem Ostweg von Villingen über Schwenningen, das Schwenninger Moos bis nach Bad Dürrheim-Sunthausen. Villingen und die Nachbarstadt Schwenningen sind durch die Industrialisierung im 18. und 19.Jahrhundert, nicht zuletzt durch den Anschluss beider Städte an die Eisenbahnlinie von Offenburg durch den Schwarzwald zum Bodensee zu beträchtlichem Wohlstand gelangt. Zunächst mit Schwerpunkt auf der Uhrenindustrie, im 20. Jahrhundert auch durch die Unterhaltungselektronik mit namhaften Marken wie zum Beispiel Kienzle oder Saba. Schwenningen bietet eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, unter anderem das Heimat- und Uhrenmuseum, in dem die Geschichte der Uhrenproduktion dargestellt wird, für Schwenningen über zwei Jahrhunderte der dominierende Wirtschaftsfaktor. 1972 wird das badische Villingen mit dem benachbarten, württembergischen Schwenningen zur Doppelstadt Villingen-Schwenningen, auch als Baden-Württemberg-Stadt bezeichnet, vereinigt, nachdem sich die Bevölkerung beider Städte mehrheitlich für die Fusion ausgesprochen hatte.

  • Schwer
    05:20
    18,6 km
    3,5 km/h
    360 m
    390 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Vom Autobahndreieck über ein Feriendorf am Albtrauf Baar hinunter ins Donautal. Wir folgen der Markierung mit der schwarz-roten Raute von Bad Dürrheim-Sunthausen über Öfingen aussichtsreich bis nach Geisingen an der …

  • Schwer
    07:08
    23,7 km
    3,3 km/h
    720 m
    860 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Im früheren Herrschaftsgebiet der Fürstenberger wandern wir auf und ab entlang der schwarz-roten Raute durch eine abwechslungsreiche Landschaft am Übergang zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb von Geisingen über Gutmadingen, Hondingen …

  • Mittelschwer
    04:29
    15,7 km
    3,5 km/h
    230 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der vorletzten Etappe des Ostwegs erreichen wir das Wutachtal. Hier erwartet uns mit den Wutachflühen ein landschaftlicher und geologischer Höhepunkt. Wir wandern entlang der schwarz-roten Raute von Achdorf nach …

  • Schwer
    06:01
    19,7 km
    3,3 km/h
    490 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die letzte Etappe führt uns in die Schweiz, zunächst hoch hinauf und dann sanft bergab ans Ziel. Wir wandern entlang der schwarz-roten Raute von Stühlingen über den Schleitheimer Randen nach …

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Collection Statistik

  • Touren
    12
  • Distanz
    257 km
  • Zeit
    73:29 Std
  • Höhenmeter
    5 460 m5 310 m
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