Schwarzwald Tourismus GmbH

Wasser marsch! 6 Etappen auf dem WasserWeltenSteig

Wander-Collection von Schwarzwald Tourismus
5-10 Tage
3-6 Std / Tag
111 km
2 270 m
2 620 m

Wasser fasziniert, entspannt und erfrischt! Was gibt es Schöneres, als an einem heißen Tag den erfrischenden Nebel eines Wasserfalls im Gesicht zu spüren? Sich am Ufer eines Sees wegzuträumen? Oder beim Wandern entlang eines sprudelnden Flusses seinen eigenen Flow zu finden? All das kannst du auf dem rund 110 Kilometer langen WasserWeltenSteig erleben. In dieser Collection stellen wir dir die sechs Etappen des Fernwanderwegs vor, der dich von Triberg durch den Südschwarzwald und den Randen bis nach Neuhausen in der Schweiz führt. Ein Wanderabenteuer, das auch für Schwarzwald-Profis interessant ist, denn der Weg ist ganz neu und wird im Juli 2020 eröffnet.

Startpunkt des WasserWeltenSteigs ist an den Triberger Wasserfällen – eine imposante und passende Einstimmung. Du wanderst über sanfte Höhenzüge, genießt herrliche Aussichten auf den Schwarzwald, läufst entlang der Wasserscheide zwischen Rhein und Donau und lernst die vom Wasser geprägte Landschaft im Naturpark Südschwarzwald kennen. Freu dich auf wunderschöne Waldwege, die spannende Gauchachschlucht, idyllische Seen und 100 Prozent Schwarzwald. Unterwegs kommst du immer wieder an Aussichtstürmen vorbei, die dir eine noch bessere Aussicht bieten – von den Alpen bis zur Schwäbischen Alb. Am fünften Tag überquerst du dann die Grenze in die Schweiz und wanderst über das Hochplateau des Randen weiter Richtung Neuhausen im Kanton Schaffhausen. Den krönenden Abschluss des WasserWeltenSteigs bildet der beeindruckende Rheinfall – der perfekte Schlusspunkt für diese sechstägige Wandertour.

Den Startpunkt Triberg erreichst du ganz entspannt mit dem Zug und auch von Neuhausen am Rheinfall kannst du mit dem Zug wieder deine Rückreise antreten. Die Etappen sind so geplant, dass du an jedem Ziel eine Unterkunft findest. Es lohnt sich, die Unterkünfte vorab zu reservieren, da die Region bei Wanderern sehr beliebt ist und du oft keine große Auswahl hast. Unterwegs findest du immer wieder genügend Gelegenheiten zum Einkehren und so die regionale Küche zu probieren. Pack auf jeden Fall deine Badesachen ein, denn nach Etappe 3 kannst du dich auf ein Bad im Kirnbergsee freuen mit anschließendem Entspannen am Strand.

Lass dich faszinieren von der interessanten Wasserwelt zwischen Triberg und Neuhausen und freu dich auf deine erfrischende Wandertour vom Schwarzwald in die Schweiz – von Wasserfall zu Wasserfall.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:22
    14,9 km
    3,4 km/h
    550 m
    140 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der 109 Kilometer lange WasserWeltenSteig beginnt gleich mit einem rauschenden Highlight: den Triberger Wasserfällen mit ihren insgesamt 163 Metern Fallhöhe. Die erste Etappe des Fernwanderwegs bringt dich auf einer 15 Kilometer langen Strecke von der Schwarzwald-Perle Triberg auf den aussichtsreichen Brend. Den Ausgangspunkt erreicht du ganz einfach mit dem Zug.Du wanderst zu Beginn entlang der sieben Fallstufen des Wasserfalls bergauf. Die tosende Gutach und das wunderschöne Naturschauspiel lassen dich den steilen Aufstieg nahezu vergessen. Oben angekommen, kannst du auf den herausforderndsten Teil der Etappe bereits zurückblicken. Der Weg führt dich weiter durch die hügelige und typische Schwarzwaldlandschaft. Bald tauchst du in den dichten Wald ein und stehst am Ufer des idyllischen Blindensees. Zeit für eine Pause, um dieses schöne Fleckchen Erde ausgiebig zu genießen. Über einen Bohlenpfad wanderst du weiter durch den Spirkenwald – die Spirke ist eine Unterart der Moorkiefer. Halte im Sommer die Augen offen nach reifen Heidelbeeren, die entlang des Weges wachsen. Du wanderst vorbei an urigen Schwarzwaldhöfen, stets leicht bergauf. Der Weg führt dich vorbei an der Elzquelle und weiter auf den breiten Bergrücken zwischen Rohrhardsberg und Brend. In einer Senke unterhalb der Martinskapelle entspringt die Breg, der längere der beiden Quellflüsse der Donau.An den Günterfelsen vorbei wanderst du immer weiter leicht bergauf bis auf den 1.150 Meter hohen Brend. Dort kannst du dich im Berggasthaus Brend einquartieren und noch die Aussicht vom Aussichtsturm über den Schwarzwald genießen.

  • Schwer
    06:42
    23,9 km
    3,6 km/h
    340 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zweite Etappe auf dem WasserWeltenSteig beginnt auf dem höchsten Punkt des Fernwanderwegs, dem Brend. Genieße zur Einstimmung auf deinen Wandertag das herrliche Panorama vom Aussichtsturm über die Rheinebene, die Vogesen, die Schwarzwaldgipfel Feldberg, Schauinsland und Kandel sowie an klaren Tagen bis zu den Alpen. Bester Start in deinen knapp 24 Kilometer langen Wandertag nach Hammereisenbach.Du wanderst über den Bergrücken leicht bergab über Wiesen und durch Wälder bis nach Neueck. Dort stehst du an einem wichtigen Punkt an der Wasserscheide zwischen Wilder Gutach/Elz und der Breg – also zwischen Rhein und Donau. Du wanderst auf der Höhe weiter und tauchst bald voll in den dichten Schwarzwald ein. Du genießt jeden Schritt, den du durch die Idylle und Abgeschiedenheit dieser wunderschönen Gegend gehst und atmest die frische Waldluft ein.Dann führt dich der Weg hinab bis zu markanten Linachtalsperre. Die 25 Meter hohe und 143 Meter lange Staumauer ist denkmalgeschützt. Klar, dass du dir dieses Bauwerk genauer anschaust. Ein paar Kilometer weiter talauswärts siehst du dann an der Mündung des Linachtals ins Bregtal das in Jugendstil-Bauweise errichtete Kraftwerkshaus. Das letzte Stück des Weges wanderst du gemütlich entlang der Breg bis zu deinem Zielort Hammereisenbach. Dort kannst du dich im Gasthaus „Zum Hammer“ für die Nacht einquartieren und dich auf die gutbürgerliche Küche im Wirtshaus freuen.

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  • Mittelschwer
    03:17
    11,9 km
    3,6 km/h
    230 m
    200 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der dritten Etappe des WasserWeltenSteigs kannst du es ganz entspannt angehen lassen. Auf der zwölf Kilometer langen Strecke erwartet dich nur ein Anstieg, der restliche Weg ist weitgehend flach. Doch keine Sorge: Je früher du in Unterbränd ankommst, umso mehr Zeit hast du zum Planschen im Kirnbergsee. Du startest in Hammereisenbach. Der Name der Stadt kommt übrigens nicht von ungefähr: Hammereisenbach war ein fürstenbergischer Ort, in dem seit dem 16. Jahrhundert ein Hammerwerk betrieben wurde. Zu Beginn folgst du dem Rad- und Wanderweg im Bregtal und kommst vorbei am Fischerhof und dem Krumpenhof. Auf Höhe der Fischersäge zweigt der Weg dann links ab. Du verlässt das breite Tal und wanderst in der engen Waldschlucht des Wilddobels bergauf zur bewaldeten Hochfläche um Mistelbrunn.Den herausfordernden Teil der Wanderung hast du nun geschafft. Auf der Höhe geht es durch den herrlichen Wald entspannt weiter. Genieße die Ruhe, die dich umgibt und die kühle Waldluft, die besonders an einem heißen Sommertag super angenehm ist.Du verlässt den dichten Wald erst wieder in Unterbränd, deinem heutigen Etappenziel. Den restlichen Tag kannst du am Ufer des Kirnbergsees entspannen und dich in dem klaren Wasser erfrischen. Falls du ein Zelt dabei hast, kannst du direkt am See campen. Im Ort findest du zudem noch weitere Unterkünfte.

  • Schwer
    05:56
    21,5 km
    3,6 km/h
    200 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf Etappe 4 des WasserWeltenSteigs kannst du dich auf spannendes Schluchtenwandern freuen. Du läufst über Brücken, Stege und Treppen durch die reizvolle Gauchachschlucht – ein herrlicher Wegabschnitt. Ziel der knapp 22 Kilometer langen Wanderung ist Achdorf. Du beginnst deinen Wandertag in Unterbränd. Ein kleines Stück wanderst du noch bergauf, bevor du dann schon auf den Oberlauf der Gauchach triffst. Ab jetzt folgst du dem Bach bis zu seiner Mündung in die Wutach. Anfangs ist die Landschaft noch sanft und die Gauchach fließt fröhlich vor sich hin. Nach und nach wird die Landschaft links und rechts des Ufers schroffer und der Fluss wilder – herzlich willkommen in der Gauchachschlucht!Die Schlucht ist quasi die kleine Schwester der bekannten Wutachschlucht. Sie ist etwas weniger besucht, aber mindestens genauso schön. Der schmale Weg führt dich über Stege und Treppen durch das wildromantische Tal, das der Bach in das Muschelkalkgestein gewaschen hat. Am Kanadiersteg triffst du dann auf die Wutachschlucht.Das letzte Stück deiner heutigen Etappe wanderst du an der Wutach entlang weiter bis nach Achdorf. Im Landgasthaus Scheffellinde kannst du zum Abschluss des Tages die herzhafte, badische Küche genießen und dich in der Pension einmieten.

  • Schwer
    07:31
    25,6 km
    3,4 km/h
    820 m
    510 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der fünften Etappe des WasserWeltenSteigs erwarten dich gleich zwei herausfordernde Anstiege. Doch: Wer hoch hinaus wandert, der genießt auch eine herrliche Aussicht. In Achdorf beginnt die gut 25 Kilometer lange Strecke bis zum Siblinger Randenhaus. Unterwegs überquerst du die Grenze und wanderst auf der zweiten Hälfte der Strecke durch die Schweiz.Gleich zu Beginn bringst du deinen Kreislauf richtig in Schwung. Du verlässt Achdorf und wanderst die ersten fünf Kilometer stramm bergauf. Die Schleifenbachwasserfälle bieten dir eine willkommene Abkühlung an heißen Sommertagen. Hast du den Buchberggipfel erreicht, wirst du erstmal mit einem fantastischen Panorama belohnt. Hier hast du dir eine Rast verdient. Bei gutem Wetter kannst du die Alpen am Horizont sehen.Der Weg führt dich nun wieder ein Stück bergab zum Sattel der Ottilienhöhe. Siehst du schon die Rauchsäule der Sauschwänzlebahn? Die Dampf- und Dieselloks überwinden die 25 Kilometer und 231 Höhenmeter zwischen Blumberg-Zollhaus und Weizen mittels vier Brücken, sechs Tunneln und mehreren Kehren – eben ähnlich gekringelt wie ein Sauschwänzle. Auf deinem weiteren Weg querst du gleich mehrmals die Strecke, sodass du eine ganz gute Chance hast, den Zug den Berg hinauf schnaufen zu sehen. Dann liegen die nächsten Höhenmeter vor dir: Du legst die letzten Kilometer vor der Grenze zurück und wanderst immer weiter hinauf auf den Randen. Hast du den Anstieg auf den Höhenzug gemeistert, erwartet dich ein weiteres fantastisches Panorama. Du läufst auf dem Hochplateau weiter, überquerst die Grenze und erreichst den Hagenturm. Von dem 40 Meter hohen Turm ist die Aussicht natürlich noch besser. Die nächsten Kilometer führt dich der Weg auf einer entspannten Strecke über blumige Wiesen und durch schattige Wälder. Halte die Augen offen nach den verschiedenen Wildorchideen, die am Wegesrand blühen. Bald hast du dann dein heutiges Etappenziel, das Siblinger Randenhaus, erreicht.

  • Schwer
    03:52
    13,7 km
    3,5 km/h
    120 m
    590 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Freu dich auf die sechste und letzte Etappe auf dem WasserWeltenSteig. Die Strecke ist knapp 14 Kilometer lang und führt dich fast nur bergab – du kannst es also entspannt angehen lassen. Und am Ende erwartet dich ein rauschendes Highlight, der Rheinfall in Neuhausen. Passender könnte der Abschluss des sechstägigen WasserWeltenSteigs nicht sein.Du startest am Siblinger Randenhaus und wanderst über den Höhenzug sanft bergab. Du läufst durch den schattigen Hochwald und an satten Wiesen vorbei. Im Eschheimertal, dem geografischen Mittelpunkt des Kantons Schaffhausens, kannst du dich in einem Ausflugslokal stärken.Bald stehst du vor dem Beringer Randenturm. Es lohnt sich, die 137 Stufen hinauf zu steigen: Von der Aussichtsplattform bietet sich dir ein wunderbarer Rundumblick – von den Alpen, über den Bodensee, den Schwarzwald und bis zur Schwäbischen Alb. Mit diesen tollen Eindrücken nimmst du den letzten Teil des Fernwanderwegs in Angriff. Der Weg führt dich immer weiter bergab, bis du die Innenstadt von Neuhausen am Rheinfall erreichst. Du gehst am Bahnhof vorbei und kannst das Rauschen des größten Wasserfalls Europas schon bald hören. Der Rheinfall bildet den perfekten Abschluss für den 109 Kilometer langen WasserWeltenSteig, den du bereits an einem Wasserfall begonnen hast. Lass die Gewalt des Wassers auf dich wirken, bevor du dann wieder zurück zum Bahnhof spazierst und die Heimreise antrittst oder den Tag in Neuhausen ausklingen lässt.Falls du dein Auto am Startpunkt in Triberg geparkt hast, kannst du mit der S-Bahn nach Schaffhausen, dann Kreuzlingen und schließlich Konstanz fahren. Von der Stadt am Bodensee fährt dann ein Zug nach Triberg (Richtung Karlsruhe).

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Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    111 km
  • Zeit
    31:40 Std
  • Höhenmeter
    2 270 m2 620 m

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