Von Nord nach Süd durch Österreich – Eisenwurzenweg

Wander-Collection von Tamara
25-57 Tage
3-6 Std / Tag
551 km
17 790 m
17 030 m

Der Eisenwurzenweg (Weitwanderweg 08) führt dich einmal vom nördlichsten zum südlichsten Punkt Österreichs und zeigt dir die facettenreichen Landschaften der drei Bundesländer Niederösterreich, Steiermark und Kärnten. In 28 Etappen wanderst du von Rottal an der Grenze zu Tschechien zum Seebergsattel an der Grenze zu Slowenien. Auf den ersten Etappen überwindest du nur wenige Höhenmeter, somit stellen sie einen entspannten Einstieg in dein Weitwander-Abenteuer dar. Je weiter südlich du kommst, desto bergiger und aussichtsreicher werden die Abschnitte.

Offizieller Start des 550 Kilometer langen Weitwanderwegs ist der nördlichste Punkt Österreichs, der mitten im Wald bei Rottal liegt. Über die sanften Hügel des mystischen Waldviertels, die von markanten Granitblöcken durchzogen werden, geht es in das Donau- und Ybbstal. Zahlreiche Bäche, Seen und Teiche laden unterwegs zu einer Abkühlung ein. Mittelalterliche Städte wie Weitra und Waidhofen an der Ybbs verzaubern mit ihrer Architektur und bei Persenbeug querst du die blaue Donau.

Vom Ybbstal führt der Eisenwurzenweg zur Stumpfmauer im Dreiländereck Niederösterreich/Oberösterreich/Steiermark und am Ende der Etappe 15 kannst du dich auf deine erste Hüttenübernachtung auf der Ennstaler Hütte freuen. Du wanderst durch die faszinierende Bergwelt des Nationalparks Gesäuse ins Trieben- und Murtal.

Ein unvergleichliches Panorama genießt du am aussichtsreichen Zirbitzkogel auf 2.396 Metern und auch die Gipfel der Saualpe belohnen dich mit einer herrlichen Aussicht. Bei Völkermarkt marschierst du an der schimmernden Drau entlang, bevor du in den östlichen Karawanken die letzte Nacht des Eisenwurzenwegs auf der Eisenkappler Hütte verbringst. Auf der letzten Etappe erwartet dich die romantische Trögerner Klamm und an der österreichisch-slowenischen Grenze, am Seebergsattel, hast du dein Ziel erreicht.

Für die Begehung des Eisenwurzenwegs sind gute Ausdauer und Trittsicherheit erforderlich, alpine Erfahrung brauchst du nicht. Die jeweiligen Etappen enden in Dörfern beziehungsweise Städten oder direkt bei Berghütten – ich empfehle dir, die Unterkünfte bereits im Voraus zu reservieren. Wenn du den Eisenwurzenweg nicht an einem Stück laufen möchtest, findest du zum Beispiel in Amstetten (Etappe 10) oder Judenburg (Etappe 19) gute Anschlüsse ans Bahnnetz.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:14
    12,0 km
    3,7 km/h
    170 m
    140 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Dein Weitwander-Abenteuer startet am nördlichsten Punkt Österreichs nahe Rottal an der Grenze zu Tschechien. Mit zwölf Kilometern ist die erste Etappe vergleichsweise kurz und bietet dir einen entspannten Einstieg. Auf Nebenstraßen geht es nach Haugschlag und von dort ohne nennenswerte Höhenunterschiede vorbei an Wiesen und Feldern weiter Richtung Süden. Auf dem letzten Abschnitt führt dich der Eisenwurzenweg am idyllischen Herrensee entlang. Im Seebad Litschau kannst du dich entspannen und in das erfrischende Wasser springen, bevor du deine heutige Unterkunft in dem schönen Luftkurort Litschau beziehst.

    Schwer
    07:33
    28,5 km
    3,8 km/h
    270 m
    300 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe startet am südlichen Ufer des Herrensees in Litschau. Durch die von bunten Feldern geprägte Landschaft geht es in den Wald hinein, wo du auf markante Granitblöcke wie den Höllstein triffst. Du wanderst am Lauf des Föhrenbaches entlang, kommst an kleinen Teichen vorbei und kannst viel Ruhe genießen. Am Weg liegen kleinere Orte wie Gopprechts und Brand, wo du eine Pause einlegen kannst.Auf der zweiten Etappe macht das Waldviertel seinem Namen alle Ehre, denn die meiste Zeit marschierst du auf malerischen Waldwegen Richtung Süden. Ein besonders schöner Abschnitt erwartet dich bei Großeibenstein: Durch die Blockheide führen unterschiedliche Themenwege, du kannst markante Wackelsteine bestaunen, einen Aussichtsturm besteigen und dich in der gemütlichen Jausenstation stärken. Anschließend ist es nur mehr ein kurzes Stück bis zu deinem Etappenziel in Gmünd, das einen schönen Stadtplatz und ein Schloss zu bieten hat.

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  • Schwer
    07:42
    28,4 km
    3,7 km/h
    460 m
    280 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der dritte Wandertag beginnt in Gmünd und die Route führt dich anfangs durch ein herrliches Wald- und Seengebiet. Wenn du die 28 Kilometer lange Etappe abkürzen möchtest, kannst du von Gmünd aus den Zug nach Weitra nehmen. Abwechselnd verläuft der Eisenwurzenweg durch schattigen Wald und über weites Ackerland.Du wanderst auf und ab und erreichst Weitra, dessen historische Altstadt von einer Stadtmauer eingefasst wird. Auch das Renaissance-Schloss mit seinen Museen lohnt einen Abstecher. Im Anschluss folgst du dem Lauf der plätschernden Lainsitz und dem Wultschaubach durch ein malerisches Tal. Komplette Entspannung kannst dir mit einer Übernachtung im Moorheilbad Harbach gönnen. Alternativ bietet dir die Pension Nebelstein bei Maißen ein gemütliches Bett für diese Nacht.

    Schwer
    07:03
    24,1 km
    3,4 km/h
    660 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Je weiter Richtung Süden du wanderst, desto bergiger wird die Landschaft und am vierten Tag besteigst du den ersten Gipfel auf dem Eisenwurzenweg. Nach einer entspannten Nacht im Moorheilbad Harbach beginnt der Aufstieg auf den Nebelstein. Oben angekommen knackst du die 1.000 Höhenmeter-Marke und kannst dich auf eine atemberaubende Aussicht freuen. Unterhalb des Gipfels liegt die Nebelsteinhütte, die dich mit einer ordentlichen Berg-Jause versorgt.Gestärkt wanderst du wieder ins Tal hinab und triffst ein weiteres Mal auf die vom Vortag bekannte Lainsitz. Kurz die Füße abkühlen und das Wandern fällt sofort wieder leichter. Der Weg führt dich durch Bad Großpertholz und weiter auf den 848 Meter hohen Sonnleiten. Auf geschwungenen Pfaden geht es bis zu deinem heutigen Ziel in Langschlag. Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit der Schmalspurbahn, die Langschlag mit Litschau verbindet. Wenn du ein Stück mit der touristisch genutzten Bahn fahren möchtest, findest du hier mehr Infos: waldviertlerbahn.at/wvbahn2006/de/fahrplaene/fahrplanMI.htm

    Schwer
    06:24
    22,9 km
    3,6 km/h
    500 m
    370 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Durch eine hügelige Landschaft geht es zu Beginn der fünften Etappe von Langschlag Richtung Osten nach Groß Gerungs. Wenn deine Füße etwas müde sind, kannst du alternativ auch den Zug nehmen. Wälder, Wiesen und kleine Dörfer prägen den heutigen Tag und an der idyllisch gelegenen Klauskapelle kannst du eine Pause einlegen. Entlang des Weges umgibt dich viel Natur und du kannst deine Gedanken schweifen lassen. Immer wieder querst du plätschernde Bäche und durchstreifst schattige Wälder. Dein Etappenziel liegt in Arbesbach, wo du zum Abschluss des Tages die romantische Burgruine besuchen kannst.

    Schwer
    06:36
    23,2 km
    3,5 km/h
    570 m
    450 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer Nacht in Arbesbach wanderst du über sanfte Hügel und durch von mächtigen Granitfelsen durchsetzte Wälder. Immer wieder triffst du auf aufgehäufte Felsblöcke, in deren Zwischenräumen sich teilweise kleine Höhlen gebildet haben. Du marschierst an eindrucksvollen Vierkanthöfen vorbei und querst klare Bäche. Am Dürnbergteich kannst du dich ausruhen und den bezaubernden Ausblick genießen. Gegen Ende der sechsten Etappe steigt der Eisenwurzenweg nochmal an und bringt dich ins Örtchen Bärnkopf, dein heutiges Etappenziel.

    Schwer
    05:08
    18,5 km
    3,6 km/h
    160 m
    600 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute startest du im Ort Bärnkopf und wanderst auf dem Hochplateau des Weinsberger Waldes Richtung Süden. Den Großteil dieser Etappe geht es im schattigen Wald auf weichen Pfaden dahin. Abkühlen kannst du dich an den zahlreichen Teichen und Bächen, die am Wegesrand liegen. Das Highlight des heutigen Tages ist die romantische Ysperklamm: Über Stiegen, Stege und Brücken marschierst du an der Großen Ysper entlang, die an vielen Stellen Wasserfälle bildet. Am südlichen Ende der Klamm kannst du im Forellenhof einkehren und leckeren Fisch probieren. Im Anschluss verläuft der Weg über eine von Bauernhöfen und kleinen Dörfern geprägte Ebene bis zu deinem heutigen Ziel in Laimbach am Ostrong.

    Schwer
    05:52
    18,7 km
    3,2 km/h
    570 m
    860 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die achte Etappe beginnt mit dem Aufstieg von Laimbach auf den Kleinen und Großen Peilstein. Von den Gipfeln hast du eine herrliche Aussicht über das bunte Mosaik aus Wäldern, Wiesen und Feldern. Am sogenannten Peilsteiner Sonnenplatzl kannst du dich ausruhen und deinen mitgebrachten Proviant verspeisen. Von knapp über 1.000 Meter Höhe wanderst du in Anschluss durch stillen Wald bergab und kommst am Kaiserstein vorbei.Nach einigen Kilometern lichten sich bei Eben die Baumreihen und dir bietet sich ein beeindruckender Blick auf die blaue Donau. Dein Etappenziel liegt in Persenbeug, das für Österreichs ältestes Donaukraftwerk bekannt ist. An der schönen Donaulände kannst du den Tag ausklingen lassen.

    Schwer
    06:30
    22,5 km
    3,5 km/h
    650 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vorbei am beeindruckenden Schloss Persenbeug geht es zu Beginn der neunten Etappe über das bekannte Kraftwerk Persenbeug-Ybbs. Hier führt auch der Donauradweg vorbei, deshalb kann es an schönen Sommertagen etwas wuselig werden. Wenn du dich für die Stromerzeugung aus Wasserkraft interessierst, empfehle ich dir an einer Führung teilnehmen.Am südlichen Ufer geht es anschließend auf den Hengstberg hinauf, wo du dir in der urigen Hengstberghütte ein zweites Frühstück genehmigen kannst. Über teils bewaldete Hügel führt dich der Eisenwurzenweg Richtung Westen und immer wieder genießt du Ausblicke auf die Donau. Dein Etappenziel hast du in Kollmitzberg erreicht, ein kleines Dörfchen an dem auch der Jakobsweg vorbeiführt.

    Schwer
    05:10
    19,3 km
    3,7 km/h
    180 m
    290 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 10 startet in Kollmitzberg und führt dich anfangs an bunten Feldern vorbei nach Viehdorf. Dort querst du die Westautobahn und erreichst kurze Zeit später Amstetten. Besonders sehenswert ist der Hauptplatz mit seinen vielen Cafés, Restaurants und Geschäften. Über den Bahnhof geht es zum Mühlbach, der dich an das Ufer der Ybbs bringt. Wiesen und Kiesflächen laden zu einer Rast und Abkühlung ein, bevor du den Fluss querst. Du lässt den Trubel der Stadt hinter dir und tauchst in das Mostviertel ein: Beim Mostheurigen Seppelbauer kannst du schmackhaften Most, unterschiedliche Brände und leckeren Schafskäse probieren. In Euratsfeld hast du dein Etappenziel erreicht.

    Schwer
    07:00
    24,1 km
    3,4 km/h
    780 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer Nacht in Euratsfeld wanderst du durch eine für das Mostviertel typische Landschaft: Ein bunter Mix aus Wald, Wiesen und Felder umgibt dich. Nach gut der Hälfte der heutigen Etappe kommst du nach St. Leonhard am Walde, wo du eine schöne Kirche und ein gemütliches Gasthaus vorfindest. Gestärkt geht es weiter Richtung Westen, immer wieder gelangst du zu schönen Aussichtspunkten.Das Ziel der elften Etappe liegt am Gipfel des Sonntagbergs und auf dem Weg dorthin kommst du beim kunstvoll bemalten Türkenbrunnen vorbei. Über einen aussichtsreichen Kreuzweg gelangst du zur beeindruckenden Wallfahrtskirche am Sonntagberg – du genießt ein 360 Grad Panorama und kannst im nahen Gasthaus Lagler übernachten.

    Schwer
    07:57
    24,9 km
    3,1 km/h
    910 m
    1 170 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am zwölften Tag des Eisenwurzenwegs steigst du vom Sonntagberg ins Tal der Ybbs hinab. Du folgst dem Lauf des Flusses nach Waidhofen an der Ybbs oder nimmst alternativ den Zug, wenn du deinen Füßen eine Pause gönnen möchtest. In Waidhofen erwarten dich das mächtige Schloss Rothschild, der sehenswerte Marktplatz und eine große Auswahl an Einkehrmöglichkeiten.Über den Schillerpark verlässt du die Stadt und besteigst den Buchberg mit seiner Kapelle. Noch einmal genießt du einen einzigartige Blick auf Waidhofen. Durch den Wald geht es weiter bergauf, bevor du am Reichenwaldberg den höchsten Punkt dieser Etappe erreichst. Über den Obermitterkogel steigst du nach Opponitz, deinem Etappenziel, hinab und bist wieder am Ufer der grün schimmernden Ybbs.

    Mittelschwer
    03:42
    13,7 km
    3,7 km/h
    200 m
    160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mit weniger als 14 Kilometern und nur 200 Höhenmetern ist diese Etappe eine der entspanntesten des Eisenwurzenwegs. Du kannst den Tag also gemütlich angehen und etwas länger schlafen als sonst. Von Opponitz aus wanderst du zurück ans Ufer der Ybbs und folgst ihrem Lauf die gesamte heutige Strecke entlang. Im klaren Wasser kannst du Fische beobachten und auf den Kiesbänken lässt es sich herrlich in der Sonne entspannen. Du durchquerst das Örtchen Walcherbauer und erreichst Hollenstein, dein heutiges Ziel. Bevor du dein Quartier beziehst, lohnt ein Abstecher zur barocken Kalvarienbergkapelle.

    Schwer
    07:56
    19,5 km
    2,5 km/h
    1 350 m
    1 330 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute geht es hoch hinaus und es warten einige Höhenmeter auf dich: Nach einem kräftigen Frühstück in Hollenstein nimmst du die Besteigung der Voralpe im Naturpark Eisenwurzen in Angriff. Auf idyllischen Waldwegen geht es teils steil bergauf, doch oben wirst du mit einer gigantischen Aussicht belohnt. Dein Blick schweift über das Tote Gebirge, die Tauern, die Eisenerzer Alpen und das Hochschwabmassiv.Vom 1.770 Meter hohen Gipfel der Stumpfmauer wanderst du über den Kopetzkysteig zum nur wenige Meter niedrigeren Tanzboden weiter. Hier treffen die drei Bundesländer Steiermark, Nieder- und Oberösterreich aufeinander. Über Almwiesen und durch Wälder führt dich der Weg zu deinem Etappenziel in Altenmarkt bei St. Gallen hinab, das an der glitzernden Enns liegt.

    Schwer
    06:48
    20,2 km
    3,0 km/h
    1 260 m
    210 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute kannst du dich auf die erste Übernachtung in einer Berghütte entlang des Eisenwurzenwegs freuen. Von Altenmarkt bei St. Gallen startest du Richtung Süden und überquerst die rauschende Enns. Der Große Billbach gibt dir anfangs den Weg vor und es geht gemütlich durch das schöne Tal. Die Tour bringt dich in kleine Orte mit sehenswerten Kirchen und zu herrschaftlichen Schlössern wie dem Schloss Kassegg.Dann beginnt der Aufstieg durch schattigen Wald hinauf zur Ennstaler Hütte im Nationalpark Gesäuse. Auf dem letzten Abschnitt wirst du nochmal gefordert, denn der Weg führt im Zickzack steil nach oben. Belohnt wirst du mit einer traumhaften Aussicht und hausgemachten Köstlichkeiten auf der Terrasse der Ennstalerhütte, der ältesten Schutzhütte der Ennstaler Alpen. Lass es dir schmecken!

    Schwer
    07:17
    20,5 km
    2,8 km/h
    980 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einem leckeren Bergfrühstück auf der Ennstalerhütte geht es auf dieser Etappe durch die herrliche Bergwelt des Nationalparks Gesäuse. Du beginnst mit dem Abstieg ins Tal, wanderst durch alpinen Wald und über idyllische Almen wie der Hörantalm. In Gstatterboden an der Enns kannst du dich im futuristischen Nationalpark Pavillon über die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks informieren. Hier findest du auch einen Gastronomiebereich, der zu einer Pause einlädt.Die weitere Strecke führt dich an der Enns entlang, die du auf dem Johnsbachsteg überquerst. Du folgst dem Lauf des plätschernden Johnsbaches in den gleichnamigen Ort, wo eine kleine Kirche mit Bergsteigerfriedhof steht. Anschließend verläuft der Eisenwurzenweg durch den Wald hinauf zur Mödlinger Hütte. Auf 1.523 Metern verbringst du die Nacht und kannst dich auf einen einzigartigen Ausblick freuen.

    Schwer
    06:56
    21,1 km
    3,0 km/h
    730 m
    1 200 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Tag startet mit einer gigantischen Aussicht auf die schroffen Kalksteinberge im Nationalpark Gesäuse. Von der Mödlinger Hütte wanderst du erstmal bergab durch den Wald, um dann wieder bergauf zur urigen Oberst Klinke Hütte zu gelangen. Wenn dich der Hunger auf ein zweites Frühstück oder ein Stück Strudel packt – das ist die Gelegenheit.Über sanfte Almwiesen verläuft der weitere Weg hinab zur Sportalm und zum Schloss Kaiserau. Es geht an einem See vorbei und an Bächen entlang nach Dietmannsdorf. Bei Trieben querst du die Pyhrnautobahn und folgst dem Triebenbach und der parallel dazu verlaufenden Triebener Straße. Dein Etappenziel liegt beim Gasthof Brodjäger (brodjaeger.at) im Triebental, der dich zum Abschluss dieser Etappe mit Kasnock’n und Palatschinken verwöhnt.

    Schwer
    08:40
    28,5 km
    3,3 km/h
    820 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit gut 28 Kilometern ist diese Etappe die längste des Eisenwurzenwegs, pack dir also gerne etwas mehr Proviant ein. Du startest im Gasthof Brodjäger im Triebental und so wie am Vortag gibt dir der Triebenbach die Richtung vor. Vom Plätschern des Baches begleitet, erreichst du die Triebentalhütte. Immer weiter Richtung Süden geht es durch das schöne Triebental und nach acht Kilometern auf ebener Strecke beginnt der Anstieg hinauf zum Kettentörl. Auf 1.864 Metern genießt du eine traumhafte Aussicht.Über bunte Almwiesen und durch alpinen Nadelwald wanderst du vom höchsten Punkt des Tages zum Ingeringsee hinab. Dem Ingeringbach folgend, gelangst du nach Ingering II, deinem heutigen Ziel. Wenn du diese lange Etappe etwas verkürzen möchtest, kannst du den ersten Abschnitt im Triebental bis zum Gasthaus Bergerhube (circa acht Kilometer) mit dem Taxi abkürzen.

    Schwer
    05:41
    17,4 km
    3,1 km/h
    680 m
    850 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die neunzehnte Etappe startet im Dörfchen Ingering II und du kannst einen Abstecher zum Schloss Wasserberg unternehmen. Von dort geht es auf die Gaaler Höhe hinauf, wo sich ein schöner Rastplatz mit kleiner Schutzhütte befindet. Diese wird an Wochenenden bewirtschaftet und lädt zu einer Rast ein. Von der Gaaler Höhe führt der Eisenwurzenweg auf stillen Waldwegen hinab ins Tal nach Dietersdorf. Im Anschluss querst du die Murtaler Schnellstraße und erreichst dein Etappenziel in Judenburg. Hier hast du auch Anschluss an das Bahnnetz. Am historischen Hauptplatz kannst du den Tag in einem der Restaurants ausklingen lassen.

    Schwer
    04:46
    13,9 km
    2,9 km/h
    1 110 m
    80 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Dein Tag beginnt im schönen Städtchen Judenburg an der Mur. Wenn du möchtest, kannst du einen Abstecher zum Schloss Liechtenstein machen, bevor du Richtung Süden loswanderst. Du folgst der Seetalstraße durch weites Waldgebiet und es geht stetig bergauf. Mit dem Gipfel des Brandriegels im Blick, erreichst du einen malerischen Rastplatz bei der Soldatenkirche. In der nahen Schmelzhütte kannst du dich mit regionaler Kost für den letzten Aufstieg des Tages stärken. Dein Etappenziel ist die gemütliche Winterleitenhütte am Kleinen Winterleitensee. Mit Blick auf das schimmernde Wasser kannst du den Tag auf der Terrasse ausklingen lassen oder du springst zur Abkühlung in den klaren See.

    Schwer
    04:19
    11,0 km
    2,6 km/h
    610 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach einer erholsamen Nacht in der Winterleitenhütte führt dich der Eisenwurzenweg an den zwei Winterleitenseen vorbei. Dunkelgrün schimmernd liegen die Gewässer von Almwiesen eingerahmt vor dir und es geht stetig bergauf. Du folgst dem Schreibersteig, der dich auf über 2.000 Meter Höhe bringt. Eine gigantische Aussicht über die steirischen Alpen begleitet dich und wird am Gipfel des Zirbitzkogels noch ein bisschen besser.Wenige Meter unterhalb des Gipfelkreuzes kannst du in der urigen Zirbitzkogelhütte einkehren und eine leckere Suppe essen. Mit Blick auf den Lavantsee wanderst du bergab und kommst beim Fuchskogel und dem kleinen Wildsee vorbei. Dein Ziel ist die kleine Stoanahütte – von der Terrasse hast du einen traumhaften Blick ins Lavanttal. Eine alternative Übernachtungsmöglichkeit findest du ein Stück weiter südlich in der St. Martiner Hütte.

    Mittelschwer
    04:11
    14,7 km
    3,5 km/h
    250 m
    430 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Gestärkt mit einem leckeren Hüttenfrühstück startest du von der Stoanahütte Richtung Süden und du überschreitest die Grenze zu Kärnten. Auf Alm- und Waldwegen wanderst du bei der blumengeschmückten St. Martiner Hütte und wenig später bei der kleinen Feldalmhütte vorbei. Beide Hütten laden zu einer Einkehr bei Strudel und Kaffee ein. Der Weg führt dich über den 1.774 Meter hohen Angerlkogel und den nur wenige Meter niedrigeren Gipfel der Jägerstube. Gegen Ende dieser Etappe geht es nochmals bergauf zum Klippitzsee und zur Hohenwart Hütte, die dich mit leckerer Hausmannskost verwöhnt. Über einen Wiesenweg steigst du zu deinem Etappenziel im Ort Klippitztörl hinab.

    Schwer
    06:17
    16,7 km
    2,7 km/h
    730 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Etappe startet im Ort Klippitztörl und verläuft anfangs durch schattigen Wald. Im Naturfreundehaus am Klippitztörl kannst du dir ein zweites Frühstück oder einen Kaffee genehmigen, bevor du den 1.970 Meter hohen Geierkogel besteigst. Vom Gipfel genießt du eine schöne Aussicht und folgst anschließend dem Weg über sanfte Almwiesen. Auf der Forstalpe knackst du nochmal die 2.000 Höhenmetermarke und erreichst über den Kienberg den Ladinger Spitz. Du blickst in das weite Lavanttal und auf die umliegenden Gipfel wie den Sandkogel. Die Nacht verbringst du in der nahen Wolfsberger Hütte, in der du zum Abschluss der dreiundzwanzigsten Etappe eine leckere Brettljause genießt.

    Mittelschwer
    04:15
    13,9 km
    3,3 km/h
    210 m
    880 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer entspannten Nacht in der Wolfsberger Hütte wanderst du zu den aussichtsreichen Gipfeln der Saualpe weiter. Vom Speikkogel kannst du einen Abstecher zum Gipfelkreuz des Großen Sauofens machen und gelangst wenig später zum 1.830 Meter hohen Kleinen Sauofen. Im Anschluss geht es auf geschwungenen Waldwegen bergab bis ins Dorf Diex. Dort hast du dein heutiges Ziel erreicht und kannst die beeindruckende Wehrkirche mit ihren zwei Türmen besichtigen.

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Collection Statistik

  • Touren
    28
  • Distanz
    551 km
  • Zeit
    171:38 Std
  • Höhenmeter
    17 790 m17 030 m

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