Valerie

Kulinarik, Kultur, Charme – Ostösterreichischer Grenzlandweg 07

© Martina Falb

Kulinarik, Kultur, Charme – Ostösterreichischer Grenzlandweg 07

Wander-Collection von Valerie
7-14 Tage
3-6 Std / Tag
151 km
2 910 m
3 250 m

720 Kilometer, von Niederösterreich über das Burgenland bis in die Steiermark, vom Nebelstein im nördlichen Waldviertel nach Bad Radkersburg an der slowenischen Grenze. Der Ostösterreichische Grenzlandweg 07 führt Wanderer seit seiner Geburt im Jahre 1979 durch drei österreichische Bundesländer und stellt ihm dabei die vielen Gesichter Ostösterreichs vor. Du aber hast dich entschieden, der Steiermark deinen besonderen Fokus zu widmen. Und genau dorthin nehm ich dich in dieser Collection mit.

Der Einstieg in den steirischen Teil des Ostösterreichischen Grenzlandweges befindet sich in Friedberg am Fuße des Wechsels. Der weitere Verlauf bringt dich durch die Oststeiermark und das Thermenland bis in die romantische und für ihr heilendes Thermalwasser bekannte Grenzstadt Bad Radkersburg.

Dieser Teilabschnitt verbindet das Kulturelle mit dem Kulinarischen. Und setzt dem Ganzen noch ein naturbelassenes Krönchen in Form von traumhaften Weinbergen, einem unberührten Naturschutzgebiet und wunderschönen Panoramablicken auf. Kulturbegeisterte erfreuen sich unter anderem am Stift Vorau im Joglland oder schnuppern steirische Geschichte auf der Riegersburg im Vulkanland. Gourmets können ihrer Lieblingsbeschäftigung in den traditionellen Buschenschänken auf der gesamten Strecke nachgehen. Weinliebhaber kommen während der insgesamt sieben Etappen besonders auf ihre Kosten – dafür ist die Steiermark nun einmal bekannt.

Um die Tour angehen zu können, brauchst du keine besonderen Vorkenntnisse. Nur eine gewisse Ausdauer, denn willst du den Weg in sieben Etappen absolvieren, musst du täglich zwischen 18 und 25 Kilometer meistern. Aber natürlich kannst du auch unterwegs immer wieder Übernachtungen einbauen. Mit den richtigen Schuhen, viel Wasser und den Infos aus dieser Collection kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. Du solltest jedoch daran denken, rechtzeitig Unterkünfte in den einzelnen Etappenzielen zu reservieren. In den jeweiligen Tourenbeschreibungen weise ich noch einmal darauf hin, wie genau du zum Ausgangs- und Endpunkt (Friedberg und Bad Radkersburg) gelangst.

Und schon kann dein Abenteuer Grenzlandweg – oder zumindest die steirische Version davon – losgehen!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:02
    20,7 km
    3,4 km/h
    590 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Startpunkt deiner bevorstehenden Oststeiermark-Durchquerung befindet sich in der überschaubaren Gemeinde Friedberg am Fuße des Wechsels. Ich hoffe, du hast genug Wasser und Proviant eingepackt. Denn heute wirst du direkt eine stolze Wanderlänge absolvieren – knapp 21 Kilometer, um genau zu sein.Friedberg selbst ist wunderbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Mit Hilfe von Scotty (fahrplan.oebb.at) kannst du deine Anreise ganz einfach planen. Und einmal angekommen, marschierst du vom Friedberger Zentrum auch direkt los. Über den Weg 07A, einer Variante des Hauptweges, gelangst du zunächst über die Siedlung Ortgraben in den bezaubernden Ort St. Lorenzen am Wechsel. Das Blumendorf besticht durch ein paar schöne, historische Bauten, seine sonnige Lage und ein eigenes Freiluftinhalatorium. Über flache, idyllische Wege geht es dann aber auch schon weiter nach Vorau. Der hübsche Ort mit seinem imposanten Augustiner-Chorherrenstift bildet das Ziel der ersten Etappe. Neben Hotels kannst du hier auch in Pensionen oder Bauernhöfen einchecken und dich ordentlich ausruhen bevor es morgen mit Etappe 2 weitergeht.

    Schwer
    06:52
    22,7 km
    3,3 km/h
    680 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Gut ausgeschlafen und motiviert, noch mehr Seiten der Oststeiermark kennenzulernen, machst du dich heute auf den Weg für die zweite Etappe des Ostösterreichischen Grenzlandweges 07. Über nicht ganz 23 Kilometer marschierst du von Vorau bis zum wunderschönen Hauptplatz Hartbergs. Gleich zu Beginn der Tour geht es hinauf in Richtung Masenberg im Herzen des so genannten Jogllandes. Um direkt auf seinen Gipfel zu gelangen, solltest du einen kurzen Abstecher einplanen. Der aber zahlt sich aus – hier oben eröffnet sich dir eine wunderbare Aussicht auf Hochwechsel, Stuhleck, Veitsch und Hochschwab. Hast du sie lange genug genossen, geht es auf demselben Weg wieder retour und nach einer Weile biegst du ab in Richtung Südosten. Du marschierst nun ein ganzes Stück ein uralte Weinstraße entlang und erblickst auch schon bald den Ringkogel. Der Hausberg der Hartberger schenkt dir noch einmal die Möglichkeit – nicht zuletzt von seiner 30 Meter hohen Warte – ein großartiges Panorama zu genießen, bevor du dich durch wunderschöne Natur hinunter zu deinem heutigen Etappenziel begibst. Die historische Stadt Hartberg mit ihren belebten Fußgängerzonen und dem wunderschönen Hauptplatz ist schon eine Attraktion an sich. Hier wirst du den Tag genussvoll ausklingen lassen und dann für die Nacht in einer der vielen örtlichen Unterkünfte einchecken.

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  • Mittelschwer
    04:59
    18,2 km
    3,7 km/h
    260 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die dritte Etappe deines Grenzlandweg-Abenteuers führt dich auf gut 18 Kilometern von Hartberg bis in die Thermen-Metropole Bad Waltersdorf. Und damit sie gleich mit einem naturbelassenen Knall startet, nimmst du für die ersten Meter die Variante 07A des Weges. Denn die führt dich direkt in das Natura 2000 Europa Schutzgebiet Hartberger Gmoos am Stadtrand Hartbergs. Hier wanderst du durch das letzte große Feuchtgebiet der Oststeiermark und siehst mit ein wenig Glück vielleicht sogar den einen oder anderen Storch. Dann führt dich der Weg weiter durch schattenspendende Wälder und über sonnige Wiesen. Entlang von fruchtbaren Feldern und vorbei an der magischen Aussicht vom Höhenrücken des Burgstalls. Bis du irgendwann mittendrin stehst: in Bad Waltersdorf im Thermenland.Und bist du hier erst einmal angekommen, kann ich dir gleich eine tolle Nachricht überbringen: Der Kurort ist für zwei Dinge, den Genuss und die Gesundheit, bekannt. Also liegt es eigentlich nur an dir, welchem du nun, da du dir eine Auszeit verdient hast, nachgehen möchtest. Die Waden lockern bei ein paar wohltuenden Schwimmzügen im Thermalwasser oder doch eher den Bauch voll schlagen in einem der örtlichen Gasthöfe? Hauptsache du sinkst nicht allzu spät in ein gemütliches Bett – Etappe 4 steht nämlich bereits in ihren Startlöchern.

    Schwer
    06:03
    22,3 km
    3,7 km/h
    310 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf gut 22 Kilometern führt die Etappe 4 des Ostösterreichischen Grenzlandweges 07 durch schöne Städte und Dörfer, vorbei an einem einzigartigen Naturdenkmal und schließlich in dein nächstes Etappenziel Söchau. Auf geht’s im belebten Herzen von Bad Waltersdorf. Von hier marschierst du in Richtung Süden und Bad Blumau, das bekannt ist für seine von Friedensreich Hundertwasser geplante Rogner Therme. Um sie dir anzusehen, braucht es einen kurzen Abstecher. Es liegt bei dir, ob dafür genügend Energie in deinen Speichern hast. An wem du so oder so vorbeikommst, ist die Bierbaumer oder 1.000-jährige Eiche. Das 30 Meter hohe Naturdenkmal gilt als die älteste Eiche Europas und seine imposante Krone sowie die uralten Wurzeln lassen dich bestimmt nicht unbeeindruckt. Auf Waldwegen bahnst du dir den weiteren Weg in Richtung Fürstenfeld. Die Thermenhauptstadt hat nicht nur eine beeindruckende Architektur, sondern auch eine begehbare historische Stadtmauer und mehrere Cafés in petto. Gönn dir ruhig ein Päuschen, bevor du den Endspurt dieser Etappe angehst. Wenige Kilometer weiter erreichst du nämlich dann auch schon dein heutiges Ziel: das Kräuterdorf Söchau. Hier kannst du den einmaligen Kräuter-Schaugarten begutachten oder den Tag in einer der typisch steirischen Buschenschänken ausklingen lassen. Für die Nacht kannst du zwischen mehreren Hotels, Pensionen und Gasthöfen wählen.

    Schwer
    06:29
    23,1 km
    3,6 km/h
    460 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Na, bereit für Etappe 5 des Ostösterreichischen Grenzlandweges 07? Du bist schon weit gekommen. Doch soviel sei verraten: Mit den Highlights, die die Steiermark zu bieten hat, ist noch lange nicht Schluss. Das beweisen dir auch die heutigen Kilometer. Vom Kräuterdorf Söchau geht es zunächst durch Wälder, über Wiesen und vorbei an Obstgärten bis zur imposant auf einem Vulkankegel thronenden Riegersburg. Über den historischen Fußweg, entlang von elf Basteien und durch sieben Tore oder aber per modernem Schrägaufzug kannst du ihr einen Besuch abstatten und ein wenig steirische Geschichte schnuppern. Dann marschierst du auch schon weiter und dabei fallen dir nun immer öfter schöne Weingärten und die ersten Klapotetzen auf. So nennen die Steirer eine für das südsteirische Weinland typische Vogelscheuche, bestehend aus einem Windrad mit Welle und Schlägeln. Durch ihr Geklapper sollen die Trauben der Weingärten von den Vögeln verschont bleiben. Auch eine schöne Schaumühle kommt dir unterwegs unter. Dann – nur wenige Kilometer später – erreichst du auch schon dein heutiges Etappenziel. Die kleine Stadt Fehring im Raabtal empfängt dich mit einem hübschen, historischen Ortszentrum, gemütlichen Restaurants und leckeren Weinen und Traubensäften aus der direkten Umgebung. Hier kann man schon einmal bleiben, oder?

    Schwer
    05:15
    18,7 km
    3,6 km/h
    420 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Neuer Tag, neues Glück. Deins wartet heute im Vulkanland auf dich. Das klingt aber gefährlicher als es ist. Etappe 6 führt dich verteilt auf mehr als 18 Kilometern durch traumhafte Laubwälder, vorbei an zahlreichen Weingärten und anderen Highlights. Wie immer beginnst du deine Wanderung auch heute gut ausgeschlafen und voller Motivation in deinem gestrigen Etappenziel. Von Fehring marschierst du froh und munter los. Durch wunderschöne Natur geht es über ein stetiges Auf und Ab. Dabei eröffnen sich dir immer wieder wunderbare Ausblicke auf die Weiten der Steiermark. Nach gut der Hälfte der heutigen Etappe erreichst du den wunderschön am Fuße eines Schlosses gelegenen Ort Kapfenstein. In besagtem Schloss befindet sich heute ein exklusives Hotel, in dem du dir gerne ein schönes Glas Wein schmecken lassen kannst. Dann aber geht es auch schon weiter, vorbei am alten „Maria-Theresien-Stein“ am kleinen Dreiländereck zwischen der Steiermark, Slowenien und dem Burgenland und immer weiter bis nach St. Anna am Aigen. Dein Etappenziel liegt ganz idyllisch auf einer Kuppe und ist besonders für die Gesamtsteirische Vinothek am Hauptplatz bekannt. Wenn du dir jetzt denkst: „Schon wieder Wein?“, dann hab keine Sorge. Du kannst auch einfach den Abend bei Traubensaft und einer zünftigen Jause in einer der Buschenschänken ausklingen lassen und dich dann in das Bett einer örtlichen Unterkunft begeben.

    Schwer
    06:36
    25,0 km
    3,8 km/h
    190 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Kannst du es glauben? Heute gehst du schon die letzte Etappe des Ostösterreichischen Grenzlandweges 07 an. Du hast es weit gebracht. Und es stehen noch einmal stolze 25 Kilometer am Programm. Die du aber leicht meisterst – ein paar schöne Highlights helfen dir dabei. Los geht’s in St. Anna am Aigen und in Richtung Weindorf Klöch. Die „Perle des Weinanbaugebietes Vulkanland Steiermark“ lässt nicht nur die Herzen von Weinliebhabern höherschlagen. Du erreichst Klöch, indem du durch eine wunderschöne Weinberglandschaft wanderst. Und einmal angekommen, sollte eine Pause in einer der zahlreichen Buschenschänken – ein Glas Klöcher Traminer inklusive – schon drin sein. Danach geht’s auch schon weiter: erst durch das hübsche, pannonische Rundangerdorf Zelting mit seinen unverkennbaren Bauformen und dann über ein letztes idyllisches Wegstück bis nach Bad Radkersburg. Seine historische Altstadt mit den vielen romantischen Gassen bildet den perfekten Abschluss für dein Abenteuer Grenzlandweg 07. Vielleicht ist dir ja auch danach, deine beanspruchten Beine und Muskeln im wohltuenden Thermalwasser der hiesigen Parktherme zu entspannen. Wofür du dich auch entscheidest – bleib ruhig solange dir danach ist. Denn das hast du dir verdient. Zahlreiche Unterkünfte nehmen dich bei Bedarf gerne für die Nacht auf. Und sobald du die Heimreise antreten möchtest, stehen öffentliche Verkehrsmittel zu deinen Diensten. Mehr Infos dazu findest du hier: badradkersburg.at/kontakt-service/anreise

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    151 km
  • Zeit
    42:17 Std
  • Höhenmeter
    2 910 m3 250 m

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