Genussradeln wie ein Kaiser – von See zu See im Salzkammergut

Fahrrad-Collection von Tobias

Ich gelobe ja immer zu sagen: „Nicht nur der Blick von den Bergen ins Tal ist faszinierend, auch der Blick hinauf auf die Gipfel ist beachtlich – besonders wenn man an einem See steht.“ So ähnlich sahen das sicherlich auch Kaiser Franz Joseph I. und seine „Sissi“, die das Salzkammergut im 19. Jahrhundert offiziell zu ihrer Sommerfrische-Region auserkoren haben.

Bist du ebenfalls ein Fan von Seen und Bergen, aber doch eher so der Genussradler? Dann ist der Salzkammergutradweg genau das Richtige für dich. Zwölf traumhafte Seen, zehn davon in den Top 20 der größten Seen Österreichs; imposante Berggipfel und Felswände, die majestätisch über dem glasklaren Wasser thronen; und all das erkundbar mit einem Tagesdurchschnitt von nur 390 Höhenmetern – all das erwartet dich im Salzkammergut.

Das Beste daran: es gibt wahnsinnig viele Möglichkeiten, wie du diese eindrucksvolle Strecke befahren kannst. Zum einen ist der Salzkammergutradweg ein Rundweg, was dir den Einstieg an nahezu jeder Stelle erlaubt. Oft kreuzt sich der Weg auch an Knotenpunkten, wie zum Beispiel in Bad Ischl, was dir erlaubt die Etappen bei Bedarf abzukürzen. Zudem gibt es eine offizielle Alternativroute zur ersten Etappe, die ich dir in der Collection ebenfalls vorstelle. Du siehst also: Solltest du gerade zufällig nicht genügend Zeit mitbringen, kannst du den Radweg auch in zwei, drei oder sogar mehr Runden aufteilen.

Idealer Einstiegspunkt ist natürlich die Festspielstadt Salzburg, die sehr gut mit der Bahn oder anderen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Von dort geht es über knapp 360 Kilometer vorbei am Mondsee zum Wolfgangsee und über die Kaiserstadt Bad Ischl zur UNESCO Welterbestätte Hallstatt-Dachstein, gefolgt von Bad Aussee, dem Traunsee und dem Attersee sowie dem Salzburger Seenland. Du kannst dich also auf zehn entspannte und abwechslungsreiche Etappen mit solch wunderschönen Bergpanoramen freuen, wie sie schon Kaiserin Sissi zu schätzen wusste.

Insgesamt durchquerst du auf deiner Reise ganze drei österreichische Bundesländer: angefangen mit Salzburg über die Steiermark bis hin nach Oberösterreich. Die Wege sind dabei überwiegend verkehrsarm und asphaltiert, werden aber auch immer wieder von Teilstücken mit losem Untergrund unterbrochen. Eher selten führen Streckenabschnitte auch mal direkt an einer Bundesstraße entlang. In diesen Fällen bieten sich jedoch meist Schiff- oder Bahnverbindungen als Alternative an.

Da es sich beim Salzkammergut um eine touristisch sehr aktive Region handelt, wirst du überdies nahezu allerorts eine passende Übernachtungsmöglichkeit für dich finden. Von Campingplätzen über Gasthäuser und Pensionen bis hin zu Luxus-Hotels ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei. Auch kulinarisch kommst du auf dieser Tour voll auf deine Kosten: So findest du neben den allzeit beliebten Jausenstationen am Wegesrand auch diverse lokale Spezialitätenrestaurants, die fangfrische, geräucherte Forelle oder Saibling aus den Salzkammergutseen anbieten. Den Zaunerstollen in Bad Ischl solltest du dir ebenfalls nicht entgehen lassen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:10
    34,7 km
    16,0 km/h
    280 m
    210 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Da der Salzkammergutradweg ein Rundweg ist, kannst du, wie bereits erwähnt, ohne Probleme an jeglichem Punkt einsteigen. Die verkehrsgünstigste Option bietet sich dir aber ganz klar in der Stadt Salzburg. Wenn du möchtest, könntest du sogar mit dem Flugzeug anreisen. Umweltfreundlicher geht es allerdings mit der Bahn. Hier findest du zahlreiche Direktverbindungen aus deutschen und österreichischen Städten.Die erste Etappe findet ihren Ausgang deswegen am Salzburger Bahnhof, wo die gesamte Rundtour nach zehn Tagen auch wieder endet. Zunächst fährst du an der Salzach in Richtung Norden, biegst aber bereits nach kurzer Zeit auf die ehemalige Ischlerbahntrasse Richtung Eugendorf ab. Lass dich von der Beschilderung nicht verwirren, denn der Salzkammergutradweg verläuft zunächst noch parallel zum Mozart-Radweg.Sechs Kilometer hinter Eugendorf hast du bereits den höchsten Punkt der heutigen Strecke erreicht – wahrscheinlich ist dir der Anstieg aufgrund der äußerst sanften Steigung gar nicht aufgefallen. Nachdem du die Anhöhe überquert hast, eröffnet sich dir nun auch der berühmte Blick auf die markante, steil abfallende Drachenwand, deren Grat die Grenze zwischen den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich markiert.Dieser Aussicht folgst du auf leicht abschüssiger Strecke bis du schlussendlich das Ufer des Mondsees erreichst, wo die heutige Etappe in Gries endet. Der Blick auf die schroffe Drachenfelswand, die nunmehr genau über dir steht, bleibt dir dabei bis zum nächsten Tag erhalten. Wenn du genau hinsiehst, kannst du vielleicht sogar das mysteriöse Drachenloch ausmachen, wie es auf dich herabschaut.

  • Schwer
    02:55
    42,0 km
    14,4 km/h
    650 m
    530 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die leicht anspruchsvollere Variante zur ersten Etappe auf dem Salzkammergutradweg führt dich ebenfalls von der Stadt Salzburg über Eugendorf bis an die Anhöhe kurz vor Enzersberg, von wo aus du die Drachenwand in der Ferne erblicken kannst. Ehe du fünf Kilometer später vom Radweg abbiegst, der hier der Fuschler Ache weiter bis nach Gries folgt (Variante 1a), hast du also noch genügend Zeit diesen beeindruckenden Anblick zu genießen.Zwar verpasst du eine Nacht unter dem Drachenfelsen, bekommst aber als Ausgleich eine Bergetappe mit angenehmen, aber dennoch fordernden Anstiegen, tollen Abfahrten und einen Zwischenstopp am Fuschlsee, der idyllisch und türkisblau inmitten der pittoresken Bergkulisse liegt. Die zweite Variante eignet sich deshalb vor allem für etwas ambitioniertere Radfahrer, die Berge nicht scheuen.Die Strecke zum Fuschlsee zweigt in Thalgau von Variante 1a gen Süden ab und führt über drei Kehren auf jenen Bergrücken, aus dem später die Drachenwand entspringt. Anschließend geht es auf einer panoramareichen Abfahrt – mit kleiner Unterbrechung bergauf – hinab an den Fuschlsee. Hier kannst du erstmal eine großzügige Rast einlegen und deine Beine im kühlen Seewasser entspannen.Über einen weiteren, nicht allzu langen Anstieg fährst du weiter südwestlich bis zur Passhöhe auf 763 Metern und im Anschluss daran über eine mehr als fünf Kilometer lange Abfahrt – ebenfalls mit kurzer Unterbrechung – direkt bis nach Sankt Gilgen an den Wolfgangsee. In Sankt Gilgen, dem Geburtsort von Wolfgang Amadeus Mozarts Mutter, lohnt sich abseits eines Spaziergangs an der gemütlichen Uferpromenade für Musikinteressierte natürlich vor allem ein Besuch des Mozarthauses.Diese Variante endet in Sankt Gilgen. Alternativ kannst du die Nacht aber auch am Fuschlsee verbringen. Von dort sind es gerade mal acht Kilometer mehr und du triffst in Sankt Gilgen auf Etappe Nummer 2, der du fortan folgen kannst. Etwa dieselbe Strecke sparst du dir zu Beginn der zweiten Etappe gleichermaßen ein.

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  • Mittelschwer
    03:03
    43,7 km
    14,3 km/h
    350 m
    380 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe führt dich von Gries über Sankt Gilgen und Strobl am Wolfgangsee bis in die Kaiserstadt Bad Ischl. Wenn du möchtest, kannst du kurz hinter Strobl auch noch einen Abstecher nach Sankt Wolfgang im Salzkammergut auf die gegenüberliegende Seeseite machen. Alternativ ist es möglich hierfür auch die Fähre bei Gschwendt zu nehmen. Sie bringt dich nach Sankt Wolfgang ohne dass du die etwa vier Kilometer lange Strecke am Nordufer doppelt fahren müsstest.Insgesamt gestaltet sich die heutige Strecke recht flach. Einen kurzen, aber dafür knackigen Anstiege gilt es dennoch bei der Scharflinger Höhe – kurz vor dem Krottensee – zu bewältigen. Ansonsten führt dich der Weg die meiste Zeit gemütlich am Seeufer des Mondsees und Wolfgangsees entlang. In Sankt Gilgen vereint sich die Alternativroute der ersten Etappe wieder mit dem offiziellen Streckenverlauf, der während der nächsten 15 Kilometer einen hervorragenden Blick auf den Schafberg freigibt. Zudem bieten sich dir am Seeufer des Wolfgangsees zahlreiche Bademöglichkeiten, wo du dich an einem heißen Sommertag erfrischen kannst.Dein Tagesziel befindet sich in Bad Ischl, das als Teil der „Kleinen Historischen Städte“ Österreichs speziellen touristischen Kriterien unterliegt, die eine Stadterkundung besonders lohnenswert machen. Schon der Habsburger Kaiser Franz Joseph l. verbrachte einst die Sommermonate hier. Wenn du es dir ebenso gut gehen lassen willst, wie damals die kaiserliche Familie, empfehle ich dir für den Abend einen entspannenden Besuch im Eurothermen Resort Bad Ischl.Von Bad Ischl hast du zudem die Möglichkeit direkt auf Etappe Nummer 6 zu wechseln, die hier von Bad Aussee bis nach Ebensee am Traunsee verläuft. Solltest du also lieber nur eine „kleine“ Runde im Salzkammergut drehen wollen, empfehle ich dir ab hier der Traun in Richtung Norden zu folgen.

  • Mittelschwer
    02:07
    29,9 km
    14,1 km/h
    320 m
    260 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Bad Ischl aus vorbei an Bad Aussee, folgst du dem glitzernden Hallstätter See an seinem Ostufer und vollführst an dessen Ende eine kleine Kehrtwende gen Nordwesten, um noch ein Stück weiter bis nach Hallstatt zu radeln. Alternativ kannst du die Etappe auch an diversen Stellen per Fähre abkürzen: so zum Beispiel beim Uferwirt „Seeraunzn“; direkt gegenüber von Hallstatt (etwa drei Kilometer weiter südlich vom Uferwirt); oder an der Fährstelle in Obertraun.Ein ganz besonderes Erlebnis ist heute ganz klar der Radweg am Ostufer des Hallstätter Sees. Dieser verläuft zumeist direkt am Seeufer und wird dort, wo der Abhang zu steil ist, durch abenteuerlichen Trassen und Brückenkonstruktionen ersetzt.Wenn dir bis zum Tagesende noch genügend Zeit bleibt, kannst du etwa einen Kilometer südöstlich von Obertraun mittels der Seilbahn noch einen Ausflug zu den Dachsteinhöhlen unternehmen. Alternativ bietet sich ein ähnliches Ausflugsziel auch in Hallstatt an, wo du ebenfalls mit der Salzbergbahn dem ältesten Salzbergwerk der Welt einen Besuch abstatten und zudem den sogenannten Welterbeblick über den Hallstätter See erleben kannst.

  • Schwer
    02:32
    30,4 km
    12,0 km/h
    530 m
    340 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute geht es etwas bergiger zu. Von Hallstatt aus arbeitest du dich die Koppentraun entlang flussaufwärts bis nach Bad Aussee. Ab hier folgst du der sanft ansteigenden Grundlseer Traun bis zum gleichnamigen See, an dessen Ende dein Tagesziel in Gößl liegt.Unterwegs kannst du als kleines Extra noch einen Abstecher zur Koppenbrüllerhöhle unternehmen. Diese befindet sich nur unweit südlich der Hängebrücke über die Koppentraun, allerdings an der östlichen Uferseite. Bitte beachte, dass der Weg hinauf zur Höhle jedoch sehr steil ist. In Bad Aussee hast du nun die Wahl: Alternativ zur eingezeichneten Strecke lässt sich die Salzkammergut-Runde hier nämlich abermals hervorragend abkürzen. Sprich, entweder folgst der Route weiter bis nach Gößl oder du beendest die Tour hier und machst am nächsten Tag mit Etappe 6 weiter. Natürlich kannst du, wenn du möchtest, auch noch ein Stück weiter in Richtung Bad Ischl radeln.Bad Aussee bietet sich zudem hervorragend für eine kleine Rast an: Energiebedürftige Naschkatzen können hier in der Ausseer Lebzelterei die örtlichen Lebkuchenspezialitäten oder andere Leckereien probieren. Die Lebkuchenwerkstatt befindet sich etwa einen Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums direkt an der Salzkammergut-Straße oberhalb des Narzissen Vital Resorts. Solltest du die Etappe hier beenden, lädt dies abermals zur abendlichen Entspannung ein.

  • Schwer
    02:55
    37,5 km
    12,8 km/h
    660 m
    730 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die heutige Etappe ist mit knapp 500 Höhenmetern Anstieg auf einer Schotterpiste mit Sicherheit die anspruchsvollste der gesamten Collection. Deshalb möchte ich dich nochmal kurz daran erinnern, dass du Etappe 5 alternativ auch auslassen kannst. Für das wunderschöne Bergpanorama, das dich heute erwartet, lohnt sich der „kleine“ Höhenausflug allerdings durchaus.Lange dauert es nicht – gerade mal einen Kilometer – und schon beginnt die Bergfahrt. Vielleicht lohnt es sich in Gößl noch eine kleine Extra-Runde zwecks Aufwärmen zu drehen, dann gibt es aber kein zurück mehr: Aufi aufn Berg! Unterwegs begegnen dir wunderschöne Panoramen, wie aus dem Bilderbuch und hier und da auch ein paar schöne Platzerl zum Verschnaufen. Zwar ist der Anstieg mit durchschnittlich 7,5 % Steigung fast noch moderat, vereinzelt erwarten dich dennoch Passagen von über den Daumen gepeilten 15 %. Diese sind zum Glück aber recht kurz. Bremsen wird dich am ehesten der Weg, der über den kompletten Anstieg ausnahmslos aus Schotter besteht.Mein Tipp: Mit Gemütlichkeit und vollen Energiereserven bezwingt sich selbst der höchste Berg. Geh es also langsam an und spare nicht am Frühstück. Ist der Pass erstmal erreicht, kommt hier die gute Nachricht: Eine wunderschöne, ausgedehnte Abfahrt von über 13 Kilometern an deren Ende du dich mit glasklarem, kühlen Quellwasser aus dem Dorfbrunnen in Obersdorf erfrischen kannst.Auch die restlichen 15 Kilometer der Etappe geht es eher gemütlich zu. Anstiege sind, soweit vorhanden, kaum wahrnehmbar. Circa einen Kilometer hinter Kainisch kannst du dir überlegen noch einen kleinen Abstecher zum Ödensee zu machen, wo du in der Kohlröserlhütte eine luxuriöse Rast einlegen kannst. Zum Abschluss des Tages empfehle ich dir nach deiner heutigen Spitzenleistung einen entspannenden Besuch in der Therme von Bad Aussee.

  • Mittelschwer
    02:47
    38,9 km
    14,0 km/h
    370 m
    580 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Auf Etappe Nummer 6 fährst du von Bad Aussee über Altaussee und Bad Ischl bis nach Ebensee am Traunsee. Der Tag beginnt nicht gerade unspektakulär: Bereits nach dem ersten kurzen, aber dafür knackigen Anstieg kannst du auf dem Plateau von Altaussee den Blick über den Altausseer See schweifen lassen, an dessen östlichem Ende majestätisch die Trisselwand thront.Du folgst nun dem Augustbach bis du kurz hinter seiner Quelle die Blaa-Alm erreichst. Diese liegt auf Passhöhe der heutigen Strecke, womit du die höchste Stelle der Etappe bereits erreicht hast. Das ganze hört sich aber steiler an, als es in Wirklichkeit ist: Gerade mal 200 Höhenmeter sind von Altaussee bis hier hin zu bewältigen. Danach geht es gemütlich bergab durch die sagenhafte Rettenbachklamm bis nach Bad Ischl.Hier verlässt du kurz den offiziellen Radweg, um auf östlicher Seite der Traun den gröbsten Stadtverkehr zu umgehen. Natürlich kannst du alternativ auch in Bad Ischl eine Rast einlegen. In diesem Fall folgst du einfach der Radweg-Beschilderung.Weiter geht es entlang der Traun auf dem sogenannten Soleweg. Früher wurde hier die Salzsole von den Bergwerken in Hallstatt und Bad Aussee bis zur Saline in Ebensee am Traunsee geleitet, wo auch dein heutiges Ziel liegt.

  • Mittelschwer
    02:23
    37,0 km
    15,5 km/h
    350 m
    310 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Zumindest die Hälfte des heutigen Tages steht voll und ganz im Zeichen des Traunsees, dessen Westufer du bis zu seinem nördlichen Ende bei Gmunden folgst. Von nun an trennst du dich von der Traun und querst die nördlichen Ausläufer des Höllengebirges bis nach Seewalchen am Attersee.Die Strecke am Ufer des Traunsees führt überwiegend entlang der Bundesstraße 145, allerdings als separater Radweg-Streifen. Die gute Nachricht: Abschnittsweise wurde die Bundesstraße inzwischen zurückgestuft und mittels Tunneln in den Berg verlegt, was dem Radverkehr an diesen Stellen viel Raum zur Entfaltung lässt – perfekt, um auch mal anzuhalten und den Blick über den Traunsee schweifen zu lassen.Am nördlichen Ende des Sees erreichst du die historische Keramikstadt Gmunden. Gmunden ist, wie auch schon Bad Ischl, Teil der Kleinen Historischen Städte und unterliegt besonderen Kriterien, die einer touristischen Erkundung eine besondere Wertigkeit verleihen: Mit etwas Zeit im Rücken solltest du dir zum Beispiel eine Rundfahrt mit der majestätischen „Gisela“, dem ältesten Raddampfer der Welt, nicht entgehen lassen. Auch ein Besuch des Schlosses Ort ist absolut lohnenswert.Die zweite Tageshälfte wird etwas hügeliger, die Anstiege sind aber zum größten Teil sehr moderat und deshalb leicht zu bewältigen. Dein Ziel liegt in Seewalchen am Attersee, wo die Tagesetappe am örtlichen Strandbad endet. Außer einem erfrischenden Bad kannst du dich in Seewalchen auch über die Pfahlbaudörfer informieren, die vor circa 6.000 bis 2.800 Jahren in dieser Region errichtet wurden, inzwischen aber leider im Attersee versunken sind.

  • Mittelschwer
    02:49
    41,5 km
    14,8 km/h
    390 m
    380 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Seewalchen fährst du am Westufer des Attersees entlang bis nach Unterach wo der Mondsee über die nicht mal drei Kilometer lange Seeache in den minimal niedriger gelegenen Attersee übergeht. Am Mondsee folgst du dessen Ostufer zur zweiten Tageshälfte bis an sein nördliches Ende.Die Etappe startest du mit einer kleinen Runde um den Buchberg. Nach dem damit einhergehenden Anstieg verlässt du für kurze Zeit den offiziellen Radweg für einen Besuch der Stadt Attersee. Für ein Mostfrühstück in der Mostschenke Palmsdorf ist es zu diesem Zeitpunkt der Tour unter Umständen zwar noch zu früh, aber das herrlich selbstgebackene Bauernbrot ist trotzdem ein gutes Argument für eine kurze Rast. Alternativ kannst du in Attersee auch ein leckeres, selbstgemachtes Eis genießen.Nach der Passage am Südende des Sees hinüber zum Mondsee hast du den Großteil der Tagesstrecke bereits hinter dir. Du kannst dir also viel Zeit lassen und einmal mehr den herrlichen Ausblick auf die Drachenwand genießen, im Ort Mondsee an der Uferpromenade flanieren oder die Nachmittagssonne im örtlichen Strandbad genießen.

  • Mittelschwer
    02:16
    35,6 km
    15,7 km/h
    310 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Immer weiter führt dich der Weg nun Richtung Westen, zurück zu deinem Ausgangspunkt in Salzburg. Auf der heutigen Etappe fährst du vom Mondsee an den Irrsee und über Straßwalchen nach Mattsee im idyllischen Salzburger Seenland.Du wirst sicher bemerkt haben, dass du die großen Bergseen nun mehr und mehr hinter dir lässt. Auch die Landschaft wird zunehmend flacher und die Seeblicke sind zumindest Richtung Norden von nicht mehr ganz so majestätischer Imposanz, wie auf den letzten Etappen. Es lohnt sich deswegen ab und zu anzuhalten und den Blick gen Süden schweifen zu lassen.Kurz vor deinem Ziel erreichst du die Ludwigshöhe, die trotz der vergleichsweise ebenen Umgebung eine hervorragende Aussicht auf die Seenlandschaft rund um Mattsee freigibt. Fahr also am Ende der heutigen Tour nicht zu schnell deinem Ziel entgegen, sonst verpasst du noch den besten Teil.

  • Mittelschwer
    01:53
    29,8 km
    15,9 km/h
    160 m
    250 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Einen kleinen Schlenker gen Norden leistest du dir noch, um die faszinierende Landbrücke zwischen Mattsee, Grabensee und Obertrumer See zu passieren, dann geht es auch schon südwärts, zurück in Richtung Salzburg.Kurz hinter Obertrum am See erwartet dich eine kleine Anhöhe, die aber recht leicht zu bewältigen ist. Im Anschluss geht es hinab zur Salzach an die deutsch-österreichische Grenze. Kurz zuvor querst du noch die Antheringer Au, ein ehemaliges Überschwemmungsgebiet der Salzach. Der Radweg führt hier durch ein relativ lichtes Waldstück, das auch bei Wildschweinen recht beliebt zu sein scheint – vielleicht siehst du unterwegs ja ein paar. Solltest du welche treffen, halte auf jeden Fall genügend Abstand und störe sie nicht, dann sollte nichts passieren. Wenn sie allerdings Jungtiere dabei haben, gilt erhöhte Vorsicht.Zurück an der Salzach fährst du aus nördlicher Richtung in die Stadt Salzburg hinein. Hier endet deine Tour. Bravo! Du hast eine der schönsten Regionen Österreichs bereist, die selbst die Kaiser schon zu schätzen wussten. Wenn du möchtest, gönn dir doch noch einen stressfreien Nachmittag in Salzburg oder verbringe sogar die Nacht hier. Alternativ kommst du mit den regelmäßigen Zugverbindungen von Salzburg mit Sicherheit auch wieder schnell nach Hause, wo es sich bekanntlich immer noch am besten schläft.

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Collection Statistik

  • Touren
    11
  • Distanz
    401 km
  • Zeit
    27:50 Std
  • Höhenmeter
    4 370 m

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