La Grande Motte – Kultur, Natur und Sonne pur!

Fahrrad-Collection von La Grande Motte

Wer kennt ihn nicht, den typischen Interessenkonflikt, wenn man zusammen in den Urlaub fährt: der eine möchte sich gern sportlich aktiv betätigen, der andere lieber Kultur und Museen erleben, während die dritte Partei von alledem überhaupt nichts wissen will und sich am Strand vorzugsweise einer ausgeglichen Sommerbräune im Beisein eines schönen Buches widmet. All das lässt sich in der Ferienregion La Grande Motte perfekt kombinieren. Wie genau – das verraten wir dir in den folgenden Touren.

La Grande Motte selbst ist eine sehr junge Stadt und entstand in den 1960er Jahren quasi aus dem Nichts. Zuvor gab es an ihrer Stelle nur unwirtschaftliche Landflächen, karges Sumpfland und ein paar Dünen. Nicht von ungefähr gleicht sie deshalb heutzutage dem utopischen Traum eines Architekten, der seinen Traum in diesem Fall aber verwirklichen durfte. Jean Balladur entwarf seinerzeit La Grande Motte in Zusammenarbeit mit seinen Schülern auf dem Reißbrett und erhob sie so in den Rang eines Gesamtkunstwerks. Du siehst also, mit der passenden Broschüre zur Hand, kannst du in La Grande Motte sogar vom Strandhandtuch aus eine kleine kulturelle Reise antreten.

Das Umland von La Grande Motte überzeugt sowohl durch seine einzigartigen, lagunenartigen Landschaftsformationen, als auch die Artenvielfalt von Flora und Fauna, die darin zu finden ist. Unzählige Binnengewässer, sogenannte „Étangs“ grenzen Landzungen wie auch Halbinseln vom Festland ab und bieten den dort lebenden Arten einen geschützten Lebensraum, der sich auf zahlreichen Rad- und Wanderwegen erforschen lässt. Unweit von La Grande Motte zeugen typisch südfranzösische Ortschaften und Städte von der langen Geschichte dieser Region, die teilweise bis ins tiefe Mittelalter oder sogar in noch frühere Zeiten zurückreicht.

Insgesamt warten zehn abwechslungsreiche Runden darauf, von dir erradelt zu werden. Von der gemütlichen Stadtrundfahrt am Nachmittag über die genussvolle Halbtagestour entlang wilder Strände und romantischer Ortschaften bis hin zum fordernden 60-Kilometer-Städtetrip in die mit 300 Sonnentagen pro Jahr gesegnete Metropole Montpellier ist alles dabei. Das Streckenprofil ist dabei durchgehend flach, weshalb auch längere Touren ohne Schwierigkeiten zu schaffen sind, wenn du genügend Zeit einplanst. Stellenweise kann der Untergrund zwar schon mal etwas rauer werden, was mit einem normalen Tourenrad aber ebenfalls kein Problem darstellen sollte.

Da alle Runden La Grande Motte als Ausgangs- und Endpunkt haben, bietet es sich natürlich an, hier seine Basis einzurichten. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es jedenfalls genug. Da es in Südfrankreich mitunter schon mal recht heiß werden kann, solltest du auf den Touren auf jeden Fall ausreichend zu trinken dabei haben. Etwas Schutz gegen die pralle Sonne bietet sich ebenfalls an. Eine kleine Notration an Proviant lohnt es sich auch mitzunehmen, jedoch findest du in den schnuckeligen Ortschaften entlang des Weges auch zahlreiche Optionen, dich mit der südfranzösischen Küche vertraut zu machen. Zu beachten sind hier allemal die Öffnungszeiten, denn Nachmittags haben in Frankreich die meisten Restaurants geschlossen.

Um dein Bike nach La Grande Motte zu transportieren, empfehlen wir dir das eigene Auto, denn einen Bahnhof gibt es nicht und die einzige Möglichkeit, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach La Grande Motte zu kommen, besteht über Montpellier. Von dort fährt allerdings nur ein Bus ans Meer und dieser transportiert im Normalfall keine Fahrräder. Ein Parkplatz wird in der Regel übrigens zusammen mit einer Ferienwohnung oder einem Apartment vor Ort angeboten.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Leicht
    00:25
    5,52 km
    13,4 km/h
    20 m
    20 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die ersten zwei Touren sind perfekt, wenn du mal etwas Abwechslung in einen allzu gemütlichen Strandnachmittag bringen willst. Schnapp dir einfach dein Bike und mach dich auf, das Gesamtkunstwerk La Grande Motte mal etwas genauer zu erkunden.Diese wirkliche Mini-Runde dauert kaum länger als kurz mal zur nächsten Eisdiele um die Ecke zu radeln, hat es aber in Punkto Sehenswürdigkeiten faustdick hinter den Ohren. Sie startet direkt an der „Grande Pyramide“, dem Wahrzeichen von La Grande Motte. Ihre Gebäudemitte steht auch für die imaginäre Trennlinie zwischen dem „Quartier du Couchant“, wo die Sonne untergeht und dem „Quartier du Levant“, wo die Sonne aufgeht.Wie du sicherlich schon bemerkt hast, zeichnet sich die Gestaltung von La Grande Motte durch jede Menge Symbolik wie auch Anspielungen auf die verschiedensten Kulturen aus: so etwa die pyramidenartigen Gebäude, die eine Hommage an die Pyramiden von Teotihuacán in Mexiko darstellen. Auch wird das Grundkonzept der Stadt mehrheitlich durch eine Art Yin-Yang-Charakter geprägt, denn während im Osten strenge Gebäudeformen das Ortsbild dominieren, herrschen im westlichen „Quartier du Couchant“ runde Formen vor.Die Tour führt dich nun durch genau jenes Assemblement an geschwungenen Gebäudelinien, für die das „Viertel des Sonnenuntergangs“ in La Grande Motte bekannt ist. Vorbei an kreativ gestalteten Plätzen und über monumentale Brücken drehst du deine Runde zurück zum Strand und kannst für alle, die sich doch nicht von ihrem Strandhandtuch bequemen wollten, sogar noch ein Eis vom „Place des boutiques du Couchant“ mitbringen.

    Leicht
    00:49
    10,2 km
    12,4 km/h
    20 m
    30 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite, etwas längere Tour innerhalb von La Grande Motte führt dich durch das westliche „Quartier du Levant“. Du startest passenderweise am „Point Zéro“, dem Nullpunkt von La Grande Motte. Hier hat alles vor etwas mehr als 50 Jahren mit der Grundsteinlegung der Stadt begonnen, abgesehen davon liegt der Platz genau auf Meereshöhe.Der Weg führt dich zunächst in nördlicher Richtung durch die schattige „Promenade des Vents“ bevor er nach Westen in die Innenstadt abbiegt. Immer wieder werden dir jene strengen und geradlinigen Gebäudeformen begegnen, die so typisch für dieses Viertel sind.Du lässt die Innenstadt hinter dir und machst einen Abstecher in die Wohnbezirke nördlich der Avenue Maréchal Leclerc. Am äußersten Ende von La Grande Motte schwenkst du in den verkehrsberuhigten Bereich innerhalb des örtlichen Golfplatzes ein. Ein Fahrradhelm wäre hier auch deshalb ratsam, da ab und zu ein fliegender Golfball deinen Weg kreuzen könnte.Zum Abschluss der Tour drehst du noch eine kleine Runde auf dem südlichen Teil der Presqu'Île du Ponant, wo dich ein Flecken herrlich unberührter Natur erwartet, der dir schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf die Flora und Fauna rund um die Salzseen gibt, die es auf den anderen Touren zu entdecken gibt.Zurück geht es am Strand entlang bis zur Hafenmeisterei von La Grande Motte, wo du einen fast schon traumhaften Blick auf die Uferpromenade und die große Pyramide genießen kannst, während sich im Vordergrund die Masten der Boote im Wind wiegen.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Mittelschwer
    02:03
    29,0 km
    14,2 km/h
    50 m
    50 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese leichte bis mittelschwere Tour führt dich in den Nachbarort Le Grau du Roi. Er liegt wenige Kilometer südöstlich von La Grande Motte und bietet tolle Attraktionen, wie zum Beispiel das Seaquarium, in dem du die örtliche Unterwasserwelt gänzlich ohne Taucherbrille bewundern kannst. Bist du neugierig geworden und möchtest diese magische Welt gerne noch selbst erforschen, kannst du mit ihr etwas weiter südlich am Plage de l'Espiguette auf Tuchfühlung gehen.Dieser Fahrradausflug bietet sich besonders für Familien mit Kindern an, die bereits ein bisschen fahrraderprobt sind und schon kleinere Touren gemeistert haben. Da das Terrain durchgehend flach ist, vergehen die knapp 30 Kilometer wie im Fluge. Frankreichs Straßen können aber stellenweise schon mal etwas tückisch sein – besonders für Kinder. Zwar führt die Strecke die meiste Zeit auf Radwegen oder Naturpfaden entlang, ein bisschen Erfahrung im Straßenverkehr sei dennoch angeraten.Du startest in La Grande Motte am „Point Zéro“ und überquerst den Kanal „Le Vidourle“ westlich der Stadt und damit die Grenze vom Département Hérault zum Département Gard. Am Hafen von Le Grau du Roi lohnt es sich, eine kleine Runde um die Kais einzulegen, zum Café au Lait gemütlich den Booten beim Schaukeln zuzuschauen oder auf eine der Molen hinauszufahren, von denen du einen tollen Blick Richtung La Grande Motte hast.Nach einem Besuch des wilden Strandes von Espiguette führt dich die Strecke über eine genauso wilde Schleife durch die Natur am „Etang du Ponant“ zurück zu deinem Ausgangspunkt in La Grande Motte. Vielleicht siehst du unterwegs sogar ein paar rassige Camargue-Pferde, wie sie am Wegesrand grasen.

    Mittelschwer
    03:03
    40,2 km
    13,2 km/h
    70 m
    70 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese mittelschwere Tagestour führt dich in das mittelalterlich geprägte Städtchen Aigues-Mortes und durch sein Umland. Am besten planst du einen ganzen Tag dafür ein, denn es gibt Vieles zu sehen und Außergewöhnliches zu entdecken.Du startest in La Grande Motte am „Point Zéro“ und fährst zunächst bis Le Grau du Roi, wo du zwischen Etang und Salzseen am „Canal du Rhône à Sète“ in Richtung Aigues-Mortes abbiegst. Auf dem Weg dorthin fährst du am Besucherzentrum der „Grand Site de France de la Camargue Gardoise“ vorbei. Halte doch an und unternimm einen kleinen Spaziergang entlang der liebevoll angelegten Wege durch das Naturschutzgebiet.Schon von weitem werden dir auf deinem Weg die altertümlichen Festungsmauern von Aigues-Mortes ins Auge fallen. Doch bevor du das Innere der mittelalterlichen Stadt zu Gesicht bekommst, macht die Tour noch einen kleinen Schlenker in Richtung Süden zu den Salinen. Diese liegen auf der anderen Seite des Kanals. Wenn du möchtest, kannst du natürlich auch direkt die Stadt besuchen, das bleibt dir überlassen.Zum Abschluss der Tour geht es noch in den Norden, wo du vom „Tour Carbonnière“ einen tollen Rundblick über das Sumpfgebiet „Marais du vieux Vistre“ hast. Dann führt dich die Strecke über einen weiteren Schlenker nach Aigues-Mortes (dort befindet sich die einzige Brücke) am „Canal du Rhône à Sète“ zurück zu deinem Ausgangspunkt. Dieses Mal fährst du aus nördlicher Richtung nach La Grande Motte ein, wobei du ein kurzes Stück auf der örtlichen Zubringerstraße zurücklegst. Hier solltest du besonders auf das erhöhte Verkehrsaufkommen achtgeben.

    Mittelschwer
    03:17
    40,9 km
    12,5 km/h
    60 m
    60 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dieser ebenfalls mittelschweren Tagestour drehst du eine große Runde um den „Etang du Méjean“ und besuchst in dessen Süden den Strandort Palavas-les-Flots. Du startest im Westen von La Grande Motte am „Plage du Grand Travers“ und fährst entlang des „Canal du Rhône à Sète“ zunächst bis nach Carnon. Hier biegst du in Richtung Norden ab und fährst auf dem schmalen Uferstreifen zwischen den beiden großen Seen bis nach Pérols.An Weideland und Feldern vorbei gelangst du wenige Kilometer später zum Naturschutzgebiet „Marais du Maupas“, das du kurze Zeit später vom „Maison de la nature“ als Ausgangsbasis auf diversen Wanderwegen genauer erkunden kannst. Da das Radfahren auf den Naturpfaden nicht erlaubt ist, stellst du dein Rad einfach am Besucherzentrum ab.Zurück zum Meer geht es auf dem schmalen Landstreifen zwischen dem „Etang du Méjean“ und dem „Etang de l'Arnel“. Wenn du Glück hast, kannst du im seichten Wasser an der Uferzone ein paar Gruppen von Flamingos ausmachen. In Palavas-les-Flots kannst du zum Abschluss der Seenrunde schließlich noch einen tollen Nachmittag an den Kais verbringen, ehe du über das Museum „Albert Dubout“ und die langgezogenen, teils wilden Strände wieder bis nach La Grande Motte zurückfährst.

    Mittelschwer
    02:51
    42,0 km
    14,8 km/h
    70 m
    70 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die mittelschwere Tour nach Villeneuve-lès-Maguelone führt dich noch ein kleines Stück weiter in Richtung Südwesten als jene nach Palavas-les-Flots. Sie bietet sich ebenfalls als gemütliche Tagestour an und ist zudem auch noch super mit der Tour nach Palavas-les-Flots und dem „Étang du Méjean“ kombinierbar.Du startest auch hier im Westen von La Grande Motte am „Plage du Grand Travers“ und fährst den kompletten Küstenstreifen bis nach Palavas-les-Flots ab. Als kleine Variation zur Küste führt dich die Tour nun auf den Deich, der den „Étang de l'Arnel“ vom „Étang du Prevost“ trennt. Zwischen den Wassern fährst du an den Fischerhütten von Arnel und der „Ile de l'Esclavon“ vorüber und besuchst im Anschluss den typisch südfranzösischen Ortskern von Villeneuve-lès-Maguelone. Beachte bitte, dass auf dem Dammweg das Radfahren stellenweise nicht gestattet ist. Gerade wenn viel los ist, solltest du hier besser absteigen und dein Rad schieben. Auf diese Weise hast du aber auch mehr Zeit die grandiose Landschaft zu genießen und kannst eventuell ein paar Flamingos zu beobachten. Alternativ zum Dammweg kannst du natürlich auch am Strand entlang fahren.Schließlich geht es über die Halbinsel von Maguelone wieder zurück zum Meer. Bevor du dir am Strand eine wohlverdiente Pause gönnst, kannst du auf der Halbinsel noch auf einen Besuch beim Weingut der „Compagnons de Maguelone“ vorbeischauen, wo du auch toll Mittagessen kannst. Eine anschließende kleine Runde um die Kathedrale versteht sich fast von selbst. Nach einem gemütlichen Nachmittag am Strand führt dich die Tour schlussendlich am langgezogenen Uferstreifen von Palavas über Carnon wieder zurück bis nach La Grande Motte.

    Mittelschwer
    03:23
    51,2 km
    15,1 km/h
    100 m
    100 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese etwas anspruchsvollere Tour führt dich auf gut 50 Kilometern in die nördlichen Regionen von La Grande Motte und über die Ebenen und Felder entlang der Département-Grenze wieder zurück zu deinem Ausgangspunkt. Am besten planst du einen ganzen Tag dafür ein. Du besuchst den hübschen Ort Lunel und begibst dich bei der archäologischen Ausgrabungsstätte „Ambrussum“ auf eine Reise in eine geschichtliche Ära vor unserer Zeitrechnung.Du startest in La Grande Motte beim „Point Zéro“ und fährst für ein kurzes Stück über die verkehrsreiche Zubringerstraße an den „Canal du Rhône à Sète“. Am östlichen Ende des „Etang de l'Or“ zweigst du von diesem an den „Canal de Lunel“ ab, der dich bis in das Zentrum des südfranzösischen Städtchens Lunel führt. Hier kannst du zwischen Museum, botanischem Garten und einem geheimnisvollen, alten Gefängnisturm dein eigenes kulturelles Tagesprogramm zusammenstellen und dich für die Weiterfahrt stärken.Nun geht es in Richtung Norden, wo die Ausgrabungsstätte „Ambrussum“ mit toll erhaltenen Details einer Siedlung aus der späten Eisenzeit darauf wartet, von dir erkundet zu werden. Im Anschluss fährst du in einem großen Bogen entlang des Flusses „Le Vidourle“ zurück in Richtung Süden bis nach La Grande Motte, wo du den Tag entspannt am „Plage du Centre Ville“ ausklingen lassen kannst.

    Mittelschwer
    04:08
    58,0 km
    14,0 km/h
    110 m
    110 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Diese anspruchsvolle Tagestour führt dich in den Südwesten von La Grande Motte. Zusätzlich zu Palavas-les-Flots und Villeneuve-lès-Maguelone besuchst du auf dieser Runde auch die kleine Ortschaft Vic-la-Gardiole am „Étang de Vic“ und damit alle fünf großen Salzseen zwischen La Grande Motte und Frontignan. Wenn du möchtest, kannst du diese große Runde auch mit den anderen kleineren Touren, die in dieselbe Richtung führen, kombinieren.Du startest wieder am westlichen Ende von La Grande Motte und biegst bei Palavas-les-Flots zwischen den Salzseen in Richtung Villeneuve-lès-Maguelone ab. Die Strecke führt dich nun an den „Etang de Vic“, wo du die Landschaft rund um die Salinen von Villeneuve-lès-Maguelone erkunden kannst. Im Anschluss kannst du in Vic-la-Gardiole eine schöne Mittagspause einlegen und im Ortskern in einem der Restaurants neue Energie für den Rest des Tages schöpfen.Nachdem du dich gestärkt hast, begrüßt dich im Süden von Vic-la-Gardiole eines der größten Naturschutzgebiete der „Côte d'Amethyste“. Auf verschiedenen Wanderwegen kannst du hier in „Les Aresquiers“ die Flora und Fauna am Ufer des „Etang d'Ingril“ erkunden.Vor dem Rückweg nach La Grande Motte lohnt es sich noch, einen Stopp am wilden Strand von Aresquiers einzulegen, dann führt dich die Strecke quasi „auf dem Wasser“ direkt durch die Salzseen bis nach Palavas-les-Flots – ein tolles Erlebnis. Von hier ist es nicht mehr weit bis zu deinem Ausgangspunkt in La Grande Motte. Beachte bitte, dass auf dem Dammweg das Radfahren stellenweise nicht gestattet ist. Gerade wenn viel los ist, solltest du hier besser absteigen und dein Rad schieben. Auf diese Weise hast du aber auch mehr Zeit die grandiose Landschaft zu genießen und kannst eventuell ein paar Flamingos zu beobachten. Alternativ zum Dammweg kannst du natürlich auch am Strand entlang fahren.

    Mittelschwer
    03:53
    59,1 km
    15,2 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ein Ausflug nach Montpellier gehört ganz klar zu den Highlights eines Aufenthalts in der Ferienregion von La Grande Motte – mit dem Fahrrad wird er zu etwas ganz Besonderem. Die Strecke ist mit knapp 60 Kilometern aber nicht ganz ohne, außerdem solltest du in Montpellier genügend Zeit einplanen, denn es gibt wahnsinnig viel zu sehen. Wenn eine 60-Kilometer-Etappe also an sich schon eine kleine Herausforderung für dich darstellt, lohnt es sich, für diese Tour ein E-Bike auszuleihen oder alternativ die Tour ein wenig abzukürzen. Wo und wie das geht, beschreiben wir dir weiter unten. So kannst du sicher sein, dass du in Montpellier genügend Zeit findest, um die Stadt in allen ihren Zügen zu entdecken und zu genießen.Du startest im Westen von La Grande Motte und biegst nach etwa acht Kilometern entlang der Küste bei Carnon in Richtung Pérols ab. Keine acht Kilometer später hast du auch schon die Stadtgrenze von Montpellier erreicht. Am Ufer des Lez fährst du in die Großstadt ein. Es erwartet dich eine kleine Rundtour, die dich an den „Must-Sees“ der Stadt vorbeiführt. Beachte, dass die Tour dich stellenweise auch durch verkehrsberuhigte Bereiche führt, wo eventuell auch das Radfahren verboten ist. Steige dann einfach ab und schiebe dein Rad. Auf diese Weise erlebst du die Stadt ganz entspannt.Zurück geht es abermals am Ufer des Lez entlang. Solltest du in Montpellier etwas mehr Zeit verbracht haben, kannst du dich nun entscheiden, ob du den Rückweg abkürzen oder noch den Abstecher nach Mauguio fahren willst. Solltest du die Abkürzung vorziehen, fährst du am Lez einfach entlang des Hinwegs zurück bis nach Carnon – damit sparst du dir in etwa 16 Kilometer.Möchtest du dir Mauguio hingegen nicht entgehen lassen, führt dich der Weg nach Osten aus Montpellier heraus. Du querst das imposante Einkaufs- und Freizeitareal rund um das Odysseum am Stadtrand und streifst kleinere, idyllisch angelegte Schlossanlagen. In Mauguio besuchst du den Jardin de la Motte, von dessen Aussichtsturm du einen fantastischen Rundblick über das gesamte Land hast. Übrigens: Das Territorium von La Grande Motte gehörte früher, bevor der Strandort eigenständig wurde, zur Gemeinde Mauguio. Der Rückweg führt dich schließlich zwischen Feldern und Weideflächen zurück nach Pérols, von wo du über Carnon am Strand entlang wieder nach La Grande Motte gelangst.

    Mittelschwer
    04:34
    68,3 km
    14,9 km/h
    80 m
    80 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese anspruchsvolle Tour führt dich weit in die östlichen Gefilde hinter La Grande Motte. Sie lässt sich übrigens hervorragend mit der Tour nach Aigues-Mortes kombinieren, da du in etwa auf der gleichen Strecke fährst. Mit ihren knapp 70 Kilometern ist die Tour zwar fordernd, mit genügend Zeit im Rücken aber durchaus machbar, da das Terrain durchgehend flach ist. Bist du dir unsicher, ob die gesamte Distanz für dich mit einem normalen Rad zu lang ist oder möchtest du die Tour mit jener nach Aigues-Mortes kombinieren, überlege dir, ob du dir nicht ein E-Bike ausleihst – so hast du die Zeit auf jeden Fall auf deiner Seite.Du startest am „Point Zéro“ und fährst über Le Grau-du-Roi nach Aigues-Mortes. Die Tour führt nun weiter in Richtung Osten, durch Weingüter, Felder und Weideflächen. Du machst einen kleinen Abstecher zur „Domaine de Sylvéréal“, einem größeren Landwirtschaftsbetrieb, der auch geführte Touren anbietet. Zudem kannst du hier leckere, regionale Produkte verkosten.Im Norden erwartet dich im Anschluss der „Parc du Scamandre“ mit seinen drei Seen, dem „Étang du Charnier“, dem „Étang du Crey“ und dem „Étang de Scamandre“. Nimm dir genügend Zeit, um dieses einzigartige Naturschutzgebiet zu erkunden. Am Eingang des Parks findest du auch das Besucherzentrum, wo du dich zusätzlich mit zahlreichen Informationen über die örtliche Flora und Fauna eindecken kannst.Über eine kleine Schleife im Örtchen Gallician, wo du dich für die Rückfahrt stärken oder noch einen guten Wein für den Abend einpacken kannst, führt dich der Weg entlang des „Canal du Rhône à Sète“ zurück nach La Grande Motte. Achte bei der Einfahrt auf der Zubringerstraße auf das erhöhte Verkehrsaufkommen.

Dir gefällt diese Collection?

Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    404 km
  • Zeit
    28:25 Std
  • Höhenmeter
    760 m

Dir gefällt vielleicht auch

Entdecke die Region Utrecht
Fahrrad-Collection von
Utrecht