Zwischen Thüringen & Franken – Wandern in Coburg Rennsteig

Wander-Collection von Franken Tourismus

Das Landschaftsbild in Coburg Rennsteig zeichnet sich nicht nur durch weite Wiesen und Wälder aus, sondern auch durch imposante Burgen und mittelalterliche Städte. Wir führen dich durch den herrlichen Thüringer Wald, das sehenswerte Coburg und bringen dir traditionelles Handwerk näher, das hier seit Jahrhunderten gelebt wird. So kommen Natur- wie Kulturliebhaber gleichermaßen auf ihre Kosten.

Der Rennsteig flankiert den nördlichen Raum der Urlaubsregion Coburg Rennsteig und ist der älteste Weitwanderweg Deutschlands. Der 170 Kilometer lange Pfad wurde früher als Kurier- und Handelsweg genutzt und bildete die Grenze zwischen verschiedenen Fürsten- und Herzogtümern. Damit du diese traumhafte Region ganz individuell kennenlernen kannst, haben wir dir diese Collection mit unterschiedlichen Tages- und Weitwanderwegen zusammengestellt. Manche Touren verlaufen direkt auf dem Rennsteig, andere in der näheren Umgebung.

In dieser Collection findest du zehn abwechslungsreiche Wanderung unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Auf dem Prinz-Albert-Weg wanderst du auf den Spuren des Prinzen durch das idyllische Rödental zur imposanten Veste Coburg. Oder du erkundest auf schattigen Waldwegen die hügelige Landschaft rund um das Bilderbuch-Städtchen Seßlach. Ein reizvolles Wanderziel ist auch die mächtige Veste Heldburg, die über dem gleichnamigen Ort thront. Wenn du gerne am Wasser wanderst, dann ist die Tour durch das Naturschutzgebiet Goldbergsee die Richtige für dich.

Der knapp 34 Kilometer lange Goldpfad entführt dich in die Zeit des Goldrausches im Thüringer Wald – nur wenige wissen, dass auch in Deutschland bis in die Neuzeit Gold abgebaut wurde. Weite Aussichten und stille Waldpfade prägen die 3-Gipfel-Wanderung in Masserberg und die alte Tradition des Glasblasens bringt dir der Lauschaer Glasbläserpfad näher. Wenn du motiviert bist und gerne Weitwanderwege in Angriff nimmst, dann entdecke den Carl-Escher-Weg. Der Lutherweg führt dich von der Veste Heldburg zur Veste Coburg und entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze wanderst du am Grünen Band.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    02:45
    9,89 km
    3,6 km/h
    170 m
    200 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dem Prinz-Albert-Weg wanderst du auf den historischen Spuren von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, der 1840 Königin Victoria von Großbritannien und Irland heiratete. Du startest beim herrschaftlichen Schloss Rosenau in Rödental mit seinem weitläufigen Schlosspark und der sehenswerten Orangerie. Auch das Europäische Museum für modernes Glas kannst du vor deinem Start der Wanderung besuchen.Vom Schloss aus geht es entlang des Baches Itz Richtung Süden zur Domäne Oeslau mit schattigem Biergarten. Wenn dich bereits Durst überkommt, kannst du ihn hier stillen. Durch den Forst des Bausenbergs bringt dich der Weg zur Veste Coburg, die wehrhaft und beeindruckend auf dem Festungsberg liegt. Hier lohnt sich ein Zwischenstopp, um die Türme, Mauern und Höfe der Burg zu erkunden und die Kunstsammlungen zu besuchen.Im Coburger Hofgarten wanderst du am Denkmal von Ernst II., Prinz Alberts Bruder, und dem Naturkundemuseum vorbei. Über den Schlossplatz gelangst du zur prächtigen Ehrenburg und dem Coburger Staatsarchiv. In der Innenstadt kannst du auf dem Marktplatz das Prinz-Albert-Denkmal bestaunen, bevor es über den Albertsplatz zum Ernstplatz geht, wo die Wanderung offiziell endet. Den Tag kannst du in den verwinkelten Gassen der malerischen Altstadt ausklingen lassen.

    Mittelschwer
    03:24
    12,3 km
    3,6 km/h
    210 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese schöne Rundwanderung verbindet Kultur und Natur: Das mittelalterliche Städtchen Seßlach ist mit seinen gepflasterten Gassen, bunten Fachwerkhäusern und der mächtigen Stadtmauer ein wahres Kleinod. Du startest am westlichen Tor und schlenderst über den Marktplatz, bevor du die Altstadt verlässt. Der Weg führt dich zum Schloss Geyersberg hinauf und anschließend in den Bürgerwald. Auf weichen Pfaden marschierst du zum Gerichtsplatz, wo du in der Schutzhütte eine Pause einlegen kannst.Im Anschluss erreichst du Watzendorf und kannst außerhalb des Ortes den kunstvollen Teufelsstein bewundern. Am Waldrand entlang geht es weiter nach Krumbach, ein typisch fränkisches Dorf. Am Ufer des plätschernden Krumbachs wanderst du zum Ausgangspunkt in Seßlach zurück, wo du den Tag in einem rustikalen Biergarten oder Wirtshaus gemütlich ausklingen lassen kannst. Auch ein Rundgang durch die Stadt, die sich viel Authentizität bewahren konnte, lohnt sich.

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  • Mittelschwer
    02:26
    8,84 km
    3,6 km/h
    150 m
    150 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese entspannte Wanderung führt dich durch den malerischen Wald bei Heldburg hinauf zur beeindruckenden Veste, der „Fränkischen Leuchte“. Oben erwarten dich ein tolles Panorama und ein Besuch des interessanten Burgenmuseums. Die Tour startet im historischen Zentrum von Heldburg und von dort aus geht es Richtung Bad Colberg. Du wanderst am kleinen Kuhsee vorbei, an dessen Ufer Bänke und Picknickplätze zu einer Rast einladen.Du kommst zum Grünen Haus, einer alten Jagdhütte des Herzogs Georg II. von Sachsen-Meiningen. Von dort marschierst du auf Waldwegen zum absoluten Highlight dieser Tour, der Veste Heldburg. Die Anlage gilt als eine der schönsten Burgen Deutschlands und vom Turm blickst du über den Thüringer Wald, auf die Hassberge und die imposante „Schwester-Veste“ Coburg. Nach Besichtigung der Burganlage bringt dich der Weg zurück nach Heldberg mit seinen bunten Fachwerkhäusern.

    Schwer
    18:02
    65,4 km
    3,6 km/h
    1 010 m
    1 110 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dem Carl-Escher-Weg erwanderst du die landschaftliche Vielfalt des nordwestlichen Landkreises Coburg und auch auf einige kulturelle Highlights kannst du dich freuen. Der circa 65 Kilometer lange Weg verdankt seinen Namen einem engagierten, ehemaligen Wanderführer des Thüringerwald Vereins. Die Wanderung kannst du in individuelle Teilstrecken aufteilen. So bietet sich eine Übernachtung auf halber Strecke in Bad Rodach an, dass du auch per Bahn erreichst. In den Orten entlang des Carl-Escher-Weges findest du außerdem unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten. Ausgangspunkt der Tour ist die beeindruckende Veste Coburg. Nachdem du die Türme, Prunksäle und Mauern erkundet hast, wanderst du durch den Wald am Bausenberg nach Rödental. Dort befindet sich ein Bahnhof, der ein alternativer Startpunkt ist. Es geht an dem Fluss Itz entlang zum Schloss Rosenau mit seinem malerischen Schlossgarten. Nach einer Besichtigung des sehenswerten Schlosses folgst du weiterhin der Itz zum nächsten kulturellen Highlight: Von der Ruine Lauterburg genießt du einen schönen Ausblick über den Thüringer Wald.Auf und ab verläuft die Route durch die bergige, bewaldete Landschaft. Auf der Sennigshöhe erreichst du den höchsten Punkt des Carl-Escher-Weges und kannst in die Alexandrinenhütte einkehren. Anschließend wanderst du durch die idyllischen Ortschaften Oettingshausen, Heldritt, Lempertshausen und Roßfeld. Auf geschwungenen Wald- und Feldwegen geht es schließlich in das Naherholungsgebiet Hofmannsteiche bei Weitramsdorf, wo du dich im Naturfreundehaus stärken kannst.Mit neuen Kräften nimmst du das letzte Stück in Angriff und erreichst den Coburger Stadtteil Neuses. Dein Ziel ist das schöne Schloss Falkenegg und in Neuses findest du außerdem einen Anschluss ans Bahnnetz. Alternativ kannst du den Tag am Goldbergsee ausklingen lassen.

    Mittelschwer
    03:58
    15,0 km
    3,8 km/h
    140 m
    140 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf diesem abwechslungsreichen Rundwanderweg erwartet dich das Naturschutzgebiet Goldbergsee und das Vogelparadies Glender Wiesen im oberfränkischen Coburg. Startpunkt ist der Bahnhof Coburg-Neuses und von hier spazierst du an das Ufer des tiefblauen Goldbergsees. Wenn du eine Abkühlung brauchst, kannst du in die Fluten springen. Erfrischt geht es weiter zum Schloss Callenberg, das durch seinen neugotischen Baustil beeindruckt. Im Inneren kannst du das Deutsche Schützenmuseum besuchen und der Ausblick vom Turm ist fantastisch.Nachdem du Beiersdorf durchquert hast, wanderst du über die weiten Ebenen der Vogelfreistätte Glender Wiesen. Die grünen Schilffflächen und Feuchtgebiete sind ein wichtiger Lebensraum für Vögel aller Art. Auf dem weiteren Wegverlauf gelangst du zurück zum Goldbergsee und vom dortigen Aussichtsturm genießt du einen schönen Ausblick auf die Landschaft. Bevor du zurück zum Ausgangspunkt wanderst, lohnt ein Abstecher zum Friedrich-Rückert-Haus, in dem der Schriftsteller seine Sommer verbracht hat.

    Schwer
    09:37
    33,8 km
    3,5 km/h
    810 m
    690 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Goldpfad von Schalkau nach Goldisthal entführt dich in die Zeit des Goldrausches im Thüringer Wald. Nur wenige wissen, dass auch in Deutschland bis in die Neuzeit Gold abgebaut wurde. In Thüringen, in den Flüssen Grümpen und Schwarza, wurde verborgen im Gestein besonders viel Gold gefunden und auf dem Goldpfad erfährst du viel über den ehemaligen Goldbergbau der Region.Du startest am Bahnhof Schalkau Mitte und folgst der Itz nach Almerswind. Durch die ehemaligen Goldseifenhügel und kleine Wälder geht es durch das Tal der Grümpen, dem goldreichsten Fluss Deutschlands. In Theuern lohnt sich ein Besuch im Goldmuseum, das dir die spannende Geschichte des Goldbergbaus und Goldwaschens erzählt. Am Wasser entlang führen dich die Wege bergauf durch den hügeligen Thüringer Walde. Unterwegs passierst du immer wieder alte Abraumhalden oder Einbrüche von Goldschächten, die vom ehemaligen Goldabbau zeugen. In Neumannsgrund kannst du am Goldwaschplatz dein Glück versuchen.Nach 22 Kilometern erreichst du Limburg, wo du ins urige Eiscafé Limburg einkehren kannst. Ein wahres Kleinod erwartet dich am Stausee Scheibe-Alsbach, an dessen Ufer viele kleine Rastplätze für müde Wanderer bereitstehen. Am Oberbecken des Pumpspeicherwerks Goldisthal hast du den höchsten Punkt der Wanderung erreicht, von hier geht es nur mehr bergab. Auf dem Weg hinunter nach Goldisthal genießt du herrliche Aussichten. Dort kannst du zum Abschluss das Haus der Natur besuchen oder in die Golberg-Klause einkehren.

    Schwer
    05:43
    19,8 km
    3,5 km/h
    470 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese aussichtsreiche Tour am Rennsteig in Masserberg bringt dich in die unberührte Natur des Thüringer Waldes. Du startest im Masserberger Ortsteil Schnett, von wo du direkt den ersten Gipfel erklimmst: Vom Simmerberg blickst du über den südlichen Thüringer Wald bis zur Veste Coburg, Veste Heldburg und den Gleichbergen. Durch den Wald geht es am kleinen Dachsbach Wasserfall vorbei weiter zum Nadelöhr, einer interessanten Felsformation mit Durchgangsloch.Durch die Gießübler Schweiz gelangst du zum Langertfelsen, von dem du den Blick über den Thüringer Wald in Richtung Schwarzatal schweifen lässt. Bald erreichst du den zweiten Gipfel dieser Wanderung, den Ersteberg, von dem du eine traumhafte Aussicht hast. Im Winter wird hier ein Skilift betrieben und sorgt für sportlichen Spaß im Schnee.Im Anschluss folgst du dem Weg nach Masserberg und von dort wanderst du auf den Eselsberg, der die 3-Gipfel-Tour komplett macht. Hier kannst du auf die Rennsteigwarte steigen, die erinnerungsreiche Weitblicke verspricht. Vom Eselsberg windet sich der Weg ins Tal hinunter nach Fehrenbach und über Heubach gelangst du wieder zum Startpunkt in Schnett.

    Mittelschwer
    04:30
    15,8 km
    3,5 km/h
    260 m
    440 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dem Lauschaer Glasbläserpfad tauchst du in die lange Tradition des Glasbläserhandwerks ein und entdeckst den Ort, an dem der gläserne Christbaumschmuck erfunden wurde. Auf dem Glasbläserpfad transportierten Mitte des 19. Jahrhunderts die Lauschaer Glasbläser ihre Kostbarkeiten nach Sonneberg. Dort lebten die Verleger, die die Ware vertrieben.Die Wanderung startet an der Farbglashütte in Lauscha, in der viele Glaserzeugnisse und Infos zum Handwerk präsentiert werden. Durch das Zentrum geht es am Kulturhaus vorbei Richtung Süden. Entlang der Gleise wanderst du auf Waldpfaden nach Steinach und von dort beginnt der steile Aufstieg nach Wiefelsburg. Oben angekommen, kannst du am Rastplatz eine Pause einlegen und die Aussicht genießen. Anschließend wanderst du durch den Wiefelsburger Grund und folgst dem Bachlauf talwärts.Am kleinen Ehrlichersteich kannst du deine Füße abkühlen, bevor es weiter durch den Wald geht. Dein Ziel liegt am schönen Schloss Sonneberg, das heute ein Hotel beherbergt. Abschließend lohnt ein Spaziergang durch das malerische Städtchen Sonneberg. Sowohl Lauscha als auch Sonnberg erreichst du ganz bequem mit der Bahn.

    Schwer
    09:34
    35,7 km
    3,7 km/h
    430 m
    390 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Lutherweg führt zu Orten und Stationen, die eine Auseinandersetzung mit Luther und der Reformation ermöglichen. Dabei ist es ein Netz aus Wegen, das sich über unterschiedliche Bundesländer und Landschaften legt. Auf diesem knapp 36 Kilometer langen Abschnitt wanderst du von der Veste Heldburg zur Veste Coburg. Wenn du die Strecke aufteilen oder abkürzen möchtest, kannst du an verschiedenen Orten entlang des Weges in den Zug steigen, so zum Beispiel in Großwalbur oder Neuses. Der Startpunkt der Tour liegt auf der imposanten Veste Heldburg. Die Hoffassade der Burg spiegelt die von Luther entwickelte Zwei-Reiche-Lehre wider. Nachdem du den Panorama-Ausblick vom 45 Meter hohen Turm genossen hast, steigst du in die Stadt Heldburg hinunter, die für ihren historischen Markt bekannt ist. Vom Stadtrand aus geht es auf schattigen Waldpfaden weiter zu dem geschliffenen Dorf Billmuthausen, das früher an der innerdeutschen Grenze lag. Neben der Geschichte erlebst du auf diesem Abschnitt auch die einmalige Natur, die entlang des Grünen Bandes entstanden ist.Ohne größere Höhenunterschiede wanderst du entspannt durch die Felder und kleinen Orte wie Gauerstadt oder Großwalbur. Ein weiteres kulturelles Highlight ist das Schloss Callenberg. Aufgrund seiner Geschichte und seines neugotischen Baustils ist die prunkvolle Anlage ein bedeutendes Baudenkmal. Wenig später führt dich der Weg an das Ufer des Goldbergsees. Der zum Hochwasserschutz angelegte Stausee bietet sich für eine Erfrischung und eine kurze Rast an.Anschließend erreichst du bereits Coburg mit seiner wunderschönen Innenstadt. Du spazierst über den Marktplatz, am Schloss Ehrenburg und der Kirche St. Moriz vorbei. Mit fantastischem Blick auf die Veste Coburg folgst du dem Weg durch den weitläufigen Hofgarten hinauf zu deinem Ziel. Die Veste Coburg gilt als eine der größten und am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands und 1530 verbrachte Luther einige Monate hier.

    Schwer
    13:00
    46,8 km
    3,6 km/h
    810 m
    850 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Wanderung ist Teil des Weitwanderweges Grünes Band entlang der ehemaligen Grenze zwischen der DDR und Westdeutschland. Dabei durchstreifst du die idyllischen Wälder und Auen am nördlichen Rand des Rodachtals. Wenn du die 46 Kilometer lange Wanderung nicht in einem Stück gehen möchtest, bietet sich eine Übernachtung auf halber Strecke im Waldhotel Hubertus bei Heid an. Du startest am Bahnhof der nordfränkischen Kleinstadt Neustadt bei Coburg und wanderst Richtung Norden. Der Weg folgt dem kleinen Flusslauf der Röden und bald querst du die Landesgrenze zwischen Bayern und Thüringen. Nach einem kräftigen Aufstieg im Wald erreichst du den Generalsblick, von dem du einen fantastischen Blick auf Oberfranken hast.Weiter geht es zum Froschgrundsee, der als Hochwasserschutz angelegt wurde. Entlang des Weges stößt du immer wieder auf Spuren der alten Grenze. Vom Staudamm des Sees blickst du auf die längste Eisenbahn-Bogenbrücke Deutschlands und das Restaurant Froschgrundsee lädt zu einer Pause ein. Unter dem monumentalen Eisenbahnbauwerk hindurch erreichst du Weißenbrunn vorm Wald, wo du interessante Sinterterrassen besuchen kannst. Dem Kolonnenweg folgend, führt dich das Grüne Band zum ehemaligen Grenzübergang Eisfeld-Rottenbach. Im Anschluss wanderst du durch die Rottenbacher Moore, einem wichtigen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. An Bockstadt und Harras vorbei geht es in die weite Ebene des Rodachtals. Dein Ziel liegt in der historischen Kurstadt Bad Rodach. Hier findest du Anschluss ans Bahnnetz und kannst die Heimreise antreten oder du erholst dich in der Therme.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    263 km
  • Zeit
    72:59 Std
  • Höhenmeter
    4 450 m

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