Die Weinland Steiermark Radtour – Genussradeln im Herzen Österreichs

Fahrrad-Collection von Tobias

Schon im alten Rom pflegte man zu sagen: „Bäder, Wein und Liebe verderben unseren Leib. Aber wirkliches Leben schenken nur Bäder, Wein und Liebe.“ Fügt man nun noch zwei Räder hinzu erhält man nicht etwa ein Ochsengespann, sondern die perfekte Kombi: Denn Fahrradfahren hält fit! Und was gibt es während einer Radtour schöneres, als einen guten Tropfen inmitten wunderschöner Weinberge zu genießen und im Anschluss daran seine müden Waden in wohltuendem Thermalwasser zu entspannen…

Die Weinland Steiermark Radtour hat sich genau dies zum Motto gemacht und führt dich im Herzen von Österreich durch wunderbare Weinbaugebiete und Obstgärten sowie entlang des steirischen Thermenradwegs. Das weltbekannte steirische Kürbiskernöl, auch genannt „Grünes Gold“, traditionsreiche Ortschaften und Graz, die Hauptstadt der Steiermark, runden das Erlebnis ab – ein Paradies für alle Genussradler!

Die etwas über 440 Kilometer lange Tour hab ich für dich in 14 gemütliche Etappen aufgeteilt. Je nach Fitnesslevel kannst du mehrere Abschnitte natürlich auch zu einer Etappe zusammenfassen. Als schöner Einstiegspunkt für die Tour bietet sich Leibnitz im Süden der Steiermark an. Von hier kannst du direkt in die Weinberge radeln. Da es sich bei der Radtour um eine Rundtour handelt, ist der Einstieg aber prinzipiell an jedem Punkt möglich, auch Graz ist dank seiner zentralen Lage sicherlich eine gute Option.

Die Tour führt von Leibnitz über die Südsteiermark nach Deutschlandsberg ins Schilcherland. Von dort geht es weiter nach Graz und über Gleisdorf nach Hartberg, wo du im Thermen- und Vulkanland Steiermark auf den Thermenradweg in Richtung Süden einschwenkst. Über Fürstenfeld fährst du entlang der slowenischen Grenze bis nach Bad Radkersburg und genießt unterwegs das wohltuend warme Thermalwasser, ehe du am Ufer der Mur gemütlich zurück zu deinem Ausgangspunkt in Leibnitz radelst.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es fast an jedem Etappenziel. Sollten diese mal etwas abseits liegen, gehe ich in der Tourbeschreibung genauer darauf ein. Für eine genussreiche Verpflegung sorgen zudem die zahlreichen Buschenschanken am Streckenrand, die Wein und kulinarische Köstlichkeiten aus eigener Erzeugung anbieten. Mit der sogenannten GenussCard an deiner Seite kannst du die Vorzüge der Steiermark sogar noch besser genießen. Sie bietet dir zum Beispiel kostenfreien Eintritt zu jeder Menge Ausflugsziele sowie noch ein paar andere ganz nette Vorteile, stellenweise sogar einen kostenlosen E-Bike-Verleih.

Das macht Sinn, denn mit dem E-Bike bist du in der Steiermark ganz klar auf der Genießer-Seite. Das Terrain durch die Weinberge kann stellenweise schon mal etwas anspruchsvoller werden, aber mitunter macht ja genau das auch einen gewissen sportlichen Anreiz aus. Und bekanntlich bereitet es umso mehr Freude, Durst und Hunger zu stillen, wenn man davor ordentlich was geleistet hat.

Zusätzlich zur offiziellen Weinland Steiermark Radtour hab ich dir ans Ende der Collection noch zwei Variationsmöglichkeiten in jeweils zwei Etappen gepackt, mit denen du deine Reise durch die Steiermark hervorragend ergänzen oder umgestalten kannst. Ich wünsche dir eine tolle, genussreiche und abwechslungsreiche Zeit auf deiner Weinland Steiermark Radtour – mit vielen Bädern, Wein und Liebe!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    01:49
    26,7 km
    14,7 km/h
    240 m
    210 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Deine Genießer-Tour durch die Steiermark beginnt in Leibnitz, etwa 30 Kilometer südlich von Graz. Leibnitz bietet sich als guter Einstiegspunkt für die Tour an, denn einerseits ist es sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (zum Beispiel über Graz) zu erreichen, und andererseits befindest du dich hier bereits im Herzen der Südsteiermark. So findest du dich bevor du überhaupt los geradelt bist schon auf dem nächsten Weingut wieder. Solltest du mit dem Auto anreisen, gibt es in Leibnitz beim Städtischen Freibad außerdem eine gute Parkmöglichkeit direkt am Radweg.Alternativ kannst du die Tour natürlich auch in Graz beginnen, müsstest dort dann aber erstmal durch den Großstadtdschungel fahren. Solltest du lieber in Graz starten möchten, beginnst du die Tour ganz einfach mit Etappe 6.Nachdem du in Leibnitz vom Bahnhof kommend auf den Römer-Radweg in Richtung Norden eingeschwenkt hast, fährst du zunächst für knappe zwei Kilometer auf schmalen, gemütlichen Wegen durch die grüne Leibnitzer Au. Wenn du möchtest, kannst dich auch noch kurz am Steinernen Wehr, dem ältesten Flussbad der Steiermark erfrischen, bevor du der Sulm am Ortsausgang sanft flussaufwärts bis nach Wippelsach folgst.Hier kannst du in Wippelsach die Tour kurz verlassen und an der Hauptstraße links abbiegen, um dem ersten Buschenschank entlang der Strecke einen Besuch abzustatten. Nachdem du abgebogen bist, folgst du der Großklein-Straße für 1.100 Meter in Richtung Süden bis kurz vor den Ort Kleinklein, wo die Einfahrt zum Buschenschank Hartermichl bereits auf der linken Straßenseite auf dich wartet. Übrigens: Die Ortschaften heißen hier wirklich so, ich musste auch kurz zweimal hinschauen.Praktischerweise verbleiben nach dem Besuch im Buschenschank nur noch zehn Kilometer bis nach Gleinstätten – und das auf völlig ebener Strecke. So sollte es also selbst nach dem einen oder anderen Gläschen Wein kein Problem sein, gemütlich bis zum Tagesende ins Ziel zu rollen. Bei all dem guten Wein in der Steiermark: Denk dran, dass in Österreich die Promillegrenze für Fahrradfahrer auf 0,8 festgelegt ist.Übrigens: Statt den Etappen 1 und 2 kannst du alternativ auch die Varianten 1a und 1b fahren. Diese findest du am Ende der Collection.

    Mittelschwer
    02:07
    32,1 km
    15,2 km/h
    410 m
    350 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Südsteiermark steht übrigens nicht nur für guten Wein, auch das weltbekannte steirische Kürbiskernöl – auch genannt „Grünes Gold“ – wird hier produziert. Bevor du jetzt aber deine Fahrradtaschen mit dutzenden Flaschen Kürbiskernöl für zu Hause vollpackst – keine Sorge: Am Ende deiner Reise fährst du abermals durch die Südsteiermark und kurz vor Erreichen des Ziels sogar noch an einem Feinkostladen vorbei.Die heutige Etappe beginnt, wie es für einen Tag im Weinland Steiermark üblich ist, mit einem fruchtigen Frühstück im Buschenschank Bernhardtkeller. Hierfür verlässt du zwei Kilometer nach Beginn der Tour für kurze Zeit den Radweg und begibst dich auf den Georgenberg.Nach einer zünftigen Stärkung am Morgen folgst du der Sulm weiter bis nach Schwanberg, wo – sieht man mal von dem Ausflug auf den Georgenberg ab – die erste kleine Weinberg-Etappe auf dich wartet. Vorbei an so manchem Weingut geht es circa 100 Meter in die Höh bis kurz vor Hollenegg der Weg auch schon wieder bergab führt.Wenn du zwischen dem 25. Juli und 1. November in der Steiermark unterwegs bist, werden dir inzwischen bestimmt auch die seltsamen, kruzifixähnlichen Windmühlen aufgefallen sein, die sich rustikal zwischen den Weinfeldern in den Wind drehen. Vielleicht waren es aber auch die dumpfen, hohlen Klopfgeräusche, die du bereits wahrgenommen hast, noch lange bevor sich die Windmühle in dein Sichtfeld bewegt hat. Was es damit auf sich hat? Es handelt sich um eine Art traditionelle Vogelscheuche, auch Klapotetz genannt, die die Vögel während der Traubenreife davon abhält, an den Früchten zu naschen. Nach dem 1. November werden sie wieder im Schuppen verstaut und erst zu Jakobi wieder herausgeholt.Wenn du möchtest, kannst du den Tag abermals mit einem guten Wein ausklingen lassen. Entweder kehrst du dafür in einen der beiden Buschenschanken kurz hinter Rettenberg ein oder verlagerst die Weinprobe direkt an dein Ziel in Deutschlandsberg, wo es westlich der Stadtgrenze ebenfalls ein paar vorzügliche Weingüter gibt.

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  • Mittelschwer
    02:23
    37,8 km
    15,8 km/h
    340 m
    380 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dein Weg führt dich heute durch das Schilcherland, der Geburtsstätte des gleichnamigen Roséweins. Du verlässt Deutschlandsberg und fährst in einer Art Zick-Zack-Kurs über Frauental an der Laßnitz nach Bad Gams bis nach Stainz, wo du dem Stainzbach flussabwärts bis nach Mettersdorf folgst, ehe du in nördlicher Richtung weiter bis nach Lannach fährst.Nicht nur Weinliebhaber kommen heute und während der nächsten Tage auf ihre Kosten, auch Freunde von Kultur und Architektur werden auf der Strecke mit einem reichen Schatz verschiedenster Kulturgüter wie Burgen, Schlösser und Wallfahrtskirchen belohnt. Zwar liegen diese nicht immer genau am Wegesrand, allerdings ist es solch prunkvollen Gebäuden mitunter ja eine Gemeinsamkeit, dass man sie schon von weitem erkennt.Bis auf zwei hügelige Teilstücke verläuft der Radweg heute recht eben und führt meistens durch angenehm zu fahrende Flusstäler. Auch den einen oder anderen Buschenschank wirst du für dein leibliches Wohl auf dem Weg kreuzen. Die meisten davon werden dir aber vor Stainz begegnen, also verweile nicht zu lange, denn immerhin warten nach der Ortschaft noch gute 20 Kilometer Wegstrecke auf dich, bevor du dein Ziel Lannach erreichst.Übrigens: Wenn du möchtest kannst du nach der Hälfte von Etappe 3 deine Steiermark Radtour noch mit den Varianten 2a und 2b verlängern. Diese findest du am Ende der Collection.

    Schwer
    02:45
    39,2 km
    14,3 km/h
    640 m
    580 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe führt dich von Lannach über Lieboch entlang der Weststeiermark bis in den Norden nach Stiwoll und weiter gen Osten ins Grazer Umland nach Gratwein-Straßengel. Einen Großteil der Strecke folgst du dem Liebochbach bis du bei Hitzendorf zum ersten Mal links aus seinem Tal für einen kurzen Abstecher zur Lourdes-Kapelle hinauf abbiegst.Dieser kleine Hügel war aber nur das Aufwärmprogramm. Keine drei Kilometer später geht es nun endlich an die erste richtige Bergetappe der Tour. Du verlässt das Liebochbachtal und kurbelst dich von 388 auf 672 Höhenmeter hinauf. Nur keine Scheu, der Aussicht wirst du es danken, dass du mal die Täler verlässt. Als Belohnung erwartet dich unterhalb des Schmelzerkogels auf Passhöhe der Buschenschank Lärchegg Schmölzer, wo du dich von der anstrengenden Bergfahrt erholen und neue Energie schöpfen kannst.Die wirst du brauchen, denn nach einer etwas mehr als zwei Kilometer langen Abfahrt wartet schon der nächste Buckel auf dich. Wenn du möchtest, kannst du dich nach dieser Anstrengung aber ein weiteres Mal in einem Buschenschank erfrischen. Dieses mal sogar fast mit „open end“, denn die letzten zehn Kilometer bis nach Gratwein-Straßengel geht es nun wirklich nur noch bergab.

    Mittelschwer
    01:24
    18,0 km
    12,9 km/h
    310 m
    340 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe habe ich absichtlich etwas kürzer gehalten, sodass du nach deiner Ankunft in Graz noch genügend Zeit hast, um die Stadt zu erkunden. Damit es dir unterwegs nicht langweilig wird, habe ich aber einen kleinen Höhenausflug zur Burgruine Gösting eingebaut, von der du einen hervorragenden Blick über das Grazer Becken hast.Der Anstieg hinauf zur Burg hat es aber durchaus in sich: 180 Höhenmeter gilt es auf einer Strecke von gerade mal anderthalb Kilometern zu überwinden. Das ergibt immerhin eine durchschnittliche Steigung von rund 12 Prozent. Glücklicherweise verläuft der Anstieg größtenteils auf einem Feldweg. So kannst du bei Bedarf auch einfach absteigen und gemütlich schieben. Die Zeit dafür hast du heute allemal.Einmal in Graz angekommen, gibt es unzählige Möglichkeiten, mit denen du deinen Nachmittag gestalten kannst: ein kleiner Ritt auf den Schlossberg mit anschließendem Blick auf den Uhrturm; wenn die Zeit noch reicht, einmal Doppelwendeltreppe rauf und runter in der Grazer Burg… Für was du dich auch entscheidest, was du auf keinen Fall verpassen solltest, ist ein Besuch der Murinsel, die vor allem während der Dämmerung besonders hübsch anzuschauen ist und leuchtend bunt erstrahlt.

    Mittelschwer
    02:23
    38,2 km
    16,1 km/h
    280 m
    280 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Aus Graz hinaus folgst du der Mur flussabwärts für etwa sieben Kilometer, biegst dann in den Grazer Außenbezirken links auf den Mostwärtsradweg ab und folgst dem Raababach flussaufwärts bis kurz nach Pachern, wo der Radweg in das Hügelland abzweigt.Die bisher recht sanfte Etappe zieht nun deutlich an und es wird etwas bergiger. Die Steigungen bleiben aber, bis auf einen kurzen Anstieg bei Wöbling, im moderaten Bereich. Außerdem verabschiedet sich die etwas lästige Autobahn, die sich während der letzten paar Kilometer unverschämterweise an deine Seite gesellte, nun endlich auf die andere Seite des Hügels und du kannst die Vögel wieder zwitschern hören.Den höchsten Punkt deiner heutigen Tour erreichst du in Laßnitzhöhe. Der Name ist Programm, denn auf deiner weiteren Strecke über Laßnitzthal bis nach Gleisdorf geht es ausnahmslos bergab – erst mit ordentlich Speed, später dann entspannter. Gönn dir in Laßnitzhöhe doch eine ordentliche Pause, du hast sie dir verdient.Leider verläuft ab kurz vor Laßnitzthal bis zu deinem Ziel in Gleisdorf abermals die Autobahn parallel zum Radweg. Da es aber weiter leicht bergab geht, wirst du Gleisdorf recht zügig erreichen und kannst dich dort nach deiner Ankunft anderen Dingen widmen. Wie wär's zur Abwechslung mal mit einem gemütlichen Auf und Ab im Gleisdorfer Wellenbad?

    Mittelschwer
    01:40
    24,1 km
    14,5 km/h
    310 m
    240 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die gute Nachricht am heutigen Tag: Die Autobahn verabschiedet sich nun endlich gen Osten, während der Radweg in Richtung Norden führt. Die schlechte Nachricht – die gibt es nicht. Sanft ansteigend folgt die Strecke von Gleisdorf der Raab bis nach Sankt Ruprecht an der Raab. Der Weg zweigt nun vom großen Flusstal ab und folgt dem Weizbach flussaufwärts bis kurz vor Weiz.Hier verlässt du die Ebene und biegst nach Osten ins Hügelland ab. Weinreben wechseln sich hier in einem stetigen Spiel mit Apfelgärten und -plantagen ab. Es ist unübersehbar: Du befindest dich nun eindeutig in der Oststeiermark, dem größten Apfelanbaugebiet Österreichs. 85 Prozent der österreichischen Äpfel werden hier geerntet.Der gute Wein darf natürlich trotzdem nicht zu kurz kommen. Fünf Kilometer vor deinem Ziel in Puch bei Weiz lädt deswegen noch ein Buschenschank zum Ausklang der Tour ein. Folge dem Streckenverlauf einfach ab dem Ortsausgang Etzersdorf für gut einen Kilometer bis zur Bushaltestelle Abzweigung Wetzelberg, biege hier links von der Tour ab und bereits hundert Meter später steht der Gemütlichkeit nichts mehr im Weg.In Puch bei Weiz ist der Apfel übrigens ganz klar Programm: Sei es ein Besuch im Obstbaum Museum „Haus des Apfels“ oder im örtlichen Freibad, dass sich ebenfalls das knackig, frische Obst zum Motto gemacht hat – überall Apfel. Ob du dieser süßen Versuchung widerstehen kannst?

    Schwer
    02:34
    38,8 km
    15,1 km/h
    470 m
    550 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe könnte ganz gut als Inbegriff dessen durchgehen, was man im Allgemeinen unter „durchweg hügelig“ versteht: keine Berge, dafür aber ein stetiges Auf und Ab auf knapp 40 Kilometern. Insgesamt kommen so dann auch an die 500 Höhenmeter zusammen. Plane also genügend Zeit für die heutige Strecke ein. In Hinblick auf die tolle Landschaft wird es sich ebenfalls lohnen, wenn du nicht hasten musst.Du startest mit einem kurzen, aber knackigen Anstieg von Puch bei Weiz über eine Hügelkuppe hinein ins Feistritztal. Die Feistritz bildet auf ihrem Weg mehrere spektakuläre Klammlandschaften und wird gemeinhin auch als Grenze der Alpen als Ganzes angesehen. Kurz bevor die Feistritz die tiefe Schlucht wieder verlässt und den künstlich angelegten Badesee Stubenbergsee mit ihrem Wasser speist, fließt sie durch die sogenannte Stubenbergklamm, die als einer der schönsten Radwegabschnitte Österreichs gilt.So schön der Weg auch ist, bei schlechtem Wetter solltest du hier erhöhte Vorsicht walten lassen, denn die Klamm liegt in einer Hochwasserzone. Zudem führt der Radweg durch ein Naturschutzgebiet, weswegen er nur unter strengen Auflagen mit möglichst wenig Eingriff in die Natur realisiert werden konnte. Immer wieder werden Furten (Überquerungen knapp über dem Wasser) deinen Weg kreuzen. Diese haben kein Geländer und dürfen bei Hochwasser nicht betreten oder befahren werden.An deinem Ziel in Hartberg finden sich dann schließlich noch allerlei Möglichkeiten für einen Tagesausklang nach jedem Geschmack: So kannst du dich entweder auf Entdeckungstour ins Naturschutzgebiet Hartberger Gmoos begeben, die historische Innenstadt besichtigen und im Anschluss einen Blick hinter die Kulissen der geschichtsträchtigen Posch-Mühle werfen, oder ganz einfach den Tag gemütlich im HERZ, dem Hartberger Erholungs- und Freizeitzentrum, ausklingen lassen.

    Mittelschwer
    01:44
    26,1 km
    15,0 km/h
    310 m
    370 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute beginnt der zweite Teil des steirischen Genussradel-Konzepts – heute schwenkst du auf den steirischen Thermenradweg ein. Das bedeutet: Erholung pur, egal wie anstrengend der Radfahrtag auch gewesen ist und beste Voraussetzungen für einen kleinen Thermen-Marathon. Allerdings befinden sich hier wahrlich so viele Thermen entlang des Weges, dass du gut beraten bist, ein bisschen zu selektieren – zu viel Erholung ist bekanntlich manchmal auch zu viel des Guten.Manche Thermen eignen sich zum Beispiel besser für einen Besuch, wenn du mit Kindern unterwegs bist, da noch ein Erlebnisbad mit Rutsche angegliedert ist. Andere fokussieren ganz klar auf Wellness und Erholung pur. Wieder andere gleichen schon einem kleinen Resort mit angegliedertem Hotel. Eine Therme ist sogar ein wahres Gesamtkunstwerk.Da es so viele Thermen gibt, liegen diese manchmal nicht immer geschickt am Etappenende. So zum Beispiel das Rogner Bad Blumau: Hier lohnt es sich eventuell, die Etappen den eigenen Wünschen entsprechend etwas anzupassen.So liegt dein Ziel heute in Bad Waltersdorf, das gleich mit zwei verschiedenen Bädern aufwartet: das familienfreundliche H2O und die wellnessorientierte Heiltherme. Möchtest du jedoch einen ganz besonderen Thermenaufenthalt inklusive Übernachtung genießen, empfehle ich dir noch acht Kilometer weiter ins Rogner Bad Blumau zu fahren, wo der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser seinen Traum vom Leben im Einklang mit der Natur verwirklichte.

    Schwer
    02:10
    35,3 km
    16,4 km/h
    200 m
    240 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Etappe Nummer 10 macht dem Thermenradweg alle Ehre und verläuft völlig entspannt im Flusstal. Anstiege gibt es so gut wie keine auf dem Weg. Wenn du Lust hast, kannst du aber kurz hinter Bad Blumau einen kleinen Abstecher hinauf zur Tausendjährigen Eiche machen und den Blick in das Safental genießen. Wenn du lieber in der Ebene bleiben möchtest – kein Problem – dann folge einfach weiter dem Radweg und 500 Meter später bist du in Bierbaum an der Safen auch schon wieder auf der Tour.Wie du noch sehen wirst, ist dieser Ortsname heute spätestens in Fürstenfeld Programm. Zwar wächst das Bier hier nicht auf Bäumen, aber es gibt gleich zwei Brauereien, wo du leckere, lokale Biere sowie „Craft Beer“ Spezialitäten probieren kannst. Ein zünftiges Essen darf dazu natürlich auch nicht fehlen.Die Etappe endet in Bad Loipersdorf, etwas südlich von Fürstenfeld. Allerdings lohnt es sich heute, das Tagesziel abermals an deine Wünsche anzupassen: Vielleicht schmeckt dir in Fürstenfeld das Bier zu gut oder du hast Schwierigkeiten damit, deine Familie aus dem größten Freibad Europas zu scheuchen – dann verbring die Nacht doch einfach vor Ort, es gibt genügend Übernachtungsmöglichkeiten. Alternativ kannst du auch einen weiteren entspannten Abend im Thermenresort Loipersdorf ins Auge fassen, das etwa fünf Kilometer südlich von Bad Loipersdorf liegt.

    Mittelschwer
    01:44
    25,7 km
    14,9 km/h
    310 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe führt dich von Bad Loipersdorf über einen kurzen ordentlichen Anstieg hinauf zum Thermenresort Loipersdorf und im Anschluss auf einer von Wein- und Obstgärten gesäumten Hochebene hinab ins Edelsbachtal. Einen mittelgroßen Hügel gilt es nun noch zu bewältigen und du hast den Grazbach erreicht, der dich auf sanft abfallenden Wegen bis an seine Mündung in die Raab begleitet.An der Raab angelangt, bist du auch schon fast am Ziel, das heute etwas abseits des Radwegs liegt. In Schiefer verlässt du den Thermenradweg und fährst etwa drei Kilometer westwärts nach Fehring, wo sich eine passende Übernachtungsmöglichkeit finden lassen sollte.Kleine Info am Rande: Die Raab ist nicht unbedingt ein Fluss, in den ich reinspringen würde. So gab es um das Jahr 2007 etwa diverse Streitigkeiten zwischen Österreich und Ungarn über das schäumende Flusswasser, die Wasserqualität sowie chemische Verunreinigungen der Raab. Dies führte irgendwann soweit, dass eine ungarische Umweltorganisation zum Boykott von österreichischem Bier mit der Anmerkung aufrief, dass dieses ja genauso schäumen würde, wie die Raab. 2010 wurde die Raab dann erneut verunreinigt – wie gesagt, ich würde vermeiden ein Bad darin zu nehmen. Aber nach so viel wohltuendem Thermalwasser während der letzten Tage, ist dein Bedarf an Baden ja womöglich auch gedeckt.

    Mittelschwer
    01:59
    30,4 km
    15,4 km/h
    360 m
    370 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Route führt dich heute zunächst von Fehring zurück nach Schiefer, wo du wieder auf den Thermenradweg einschwenkst, der hier weiter in Richtung Süden verläuft. Für ein Stück folgst du dem Kroppibach am Rande des Kroppiwalds gemächlich bergauf bis du ein dezent hügeliges Hochplateau erreichst, auf dem du die nächsten sieben Kilometer entlang fährst.Unterwegs gibt es allerlei Interessantes zu entdecken: So kannst du dir etwa ein schattiges Päuschen im Skulpturenwald gönnen oder auf Tuchfühlung mit den größten Vögeln der Welt gehen. Aber Vorsicht: Dein Finger sieht für die Straußen aus, wie ein riesiger Wurm. Schnapp!Hinab geht es ins Jeserbachtal und knappe vier Kilometer später auch schon wieder empor auf den letzten Berg des Tages – um nicht zu sagen, der ganzen Radtour. Die nächsten zwei Etappen verlaufen völlig eben zurück bis nach Leibnitz. Genieße also die Aussicht in St. Anna am Aigen oder noch besser: Leg eine großzügige Rast im Buschenschank Pfeifer ein.Hierfür verlässt du kurz vor dem Ortsende die Tour und biegst rechts auf den Panorama-Tour-Radweg ab. Du folgst dem Gaisruckweg durch die Weinberge für 600 Meter bergab bis an sein Ende und biegst dann links ab bis du nach 500 Metern die Bushaltestelle Gaisruck erreichst. Dort kannst du den Buschenschank schon von der Straße aus sehen. Falls sich der Nachmittag in den Abend ziehen sollte, kein Problem: Der Buschenschank bietet auch Gästezimmer an.Dein Ziel liegt heute in Gruisla, circa acht Kilometer südlich von St. Anna am Aigen. Alternativ findest du dort auch einen Buschenschank, der praktischerweise ebenfalls Gästezimmer vermietet.

    Mittelschwer
    02:25
    36,8 km
    15,2 km/h
    110 m
    130 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ab heute zeigt das Höhenprofil bis zum Ende deiner Tour nicht viel mehr als eine waagerechte Linie an. Freu dich also auf einen gemütlichen Ausklang der Weinland Steiermark Radtour.Von Gruisla folgst du dem Thermenradweg weiter gen Süden bis du Bad Radkersburg an der slowenisch-österreichischen Grenze erreichst. Hier kannst du eine großzügige Pause einlegen und zum Beispiel der Konditorei Radkersburgerhof direkt gegenüber der Therme einen Besuch abstatten. Bad Radkersburg verfügt als Teil der Kleinen Historischen Städte übrigens über eine sehr gute touristische Infrastruktur, was eine Erkundungstour besonders interessant macht.Da du nun den Thermenradweg verlässt, kannst du natürlich auch darüber nachdenken, noch einmal ein bisschen Wellness zu genießen. Solltest du danach nur noch widerwillig in die Pedale treten wollen, dann kannst du guten Gewissens die Etappe heute auch hier beenden. Das ausgesprochen angenehme Höhenprofil bis zu deinem Ziel in Leibnitz am nächsten Tag erlaubt dir auch mal einen Streckenabschnitt auf den nächsten Tag zu verschieben. Sei dir aber trotzdem bewusst, dass in diesem Fall eine Strecke von 55 Kilometern auf dich wartet – nicht ganz ohne, auch wenn der Radweg entlang der Mur völlig flach verläuft.Alternativ zur Therme kannst du kurz hinter Radkersburg auch auf einen Sprung in den Liebmannsee hüpfen, was sich an einem schönen, heißen Sommertag vielleicht eh mehr anbietet. Von dort sind es dann noch etwas mehr als 21 Kilometer, die du der Strecke durch schöne Auenwälder und an weiteren Seen vorbei entlang der Mur bis nach Mureck folgst, deinem heutigen Tagesziel.

    Leicht
    01:56
    31,5 km
    16,4 km/h
    90 m
    60 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Weiter geht es sanft flussaufwärts die Mur entlang. Du schwebst geradezu deinem Ziel entgegen. Nach Mureck verlässt du die Auenwälder und fährst an Lichendorf vorbei bis in die Nähe von Straß in Steiermark.Dort kannst du am Murufer nach etwa halber Strecke in einem der wohl gemütlichsten Biergärten der Welt eine kurze Rast gegen den immensen Fahrradfahrerdurst einlegen, bevor es im Anschluss zu einem kleinen kulinarischen Ausflug ins GenussRegal Südsteiermark geht. In der Ausstellung kannst du allerlei leckere Produkte der Region probieren und erwerben – hervorragend für ein paar Mitbringsel in die Heimat.Diese wiegen auch nicht allzu lange schwer im Gepäck, denn bis nach Leibnitz sind es nur noch 13 Kilometer. Von der Mur biegst du zum Ende hin nochmals für ein kurzes Stück an die Sulm ab und schon hast du dein Ziel erreicht. Nun kannst du offiziell vom Geschmack der Steiermark berichten, den mysteriösen Klängen in den Weinbergen, dem wohltuenden Thermalwasser und mit Sicherheit hast du auch viele leckere Erinnerungsstücke im Gepäck.Die Tour führt dich wieder direkt zurück zum Bahnhofsgebäude in Leibnitz, wo du zahlreiche Bahnverbindungen nach Graz und in andere österreichische Städte sowie nach Deutschland findest. Ich wünsche dir eine gute Heimfahrt!

    Mittelschwer
    01:56
    28,9 km
    15,0 km/h
    360 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Variante führt dich durch den mit fast schon mediterranem Klima gesegneten Naturpark Südsteiermark vorbei an wunderschönen Weinbergen und Buschenschanken, die auch mal gern zum längeren „Sitzenbleiben“ verleiten. Die Variante 1a ersetzt zusammen mit Variante 1b die Etappen 1 und 2, kann aber auch als Ergänzung zu diesen, im Sinne einer „kleinen“ Weinland Steiermark Radtour, gefahren werden.Du startest ebenfalls in Leibnitz, fährst jedoch nun in Richtung Süden und folgst der Mur bis nach Ehrenhausen. Dort biegst du von der Mur gen Westen ab bis du kurz hinter Gamlitz die Abzweigung in die Weinberge erreichst.300 Höhenmeter geht es hier auf den Wurzenberg hinauf, dessen Gipfel du auf 553 Meter Höhe leicht streifst. Die schönen Panoramen über die Weingüter, deren Reben im Licht der südsteirischen Sonne erstrahlen, werden dich aber schnell für diese kleine Anstrengung entlohnen.Es folgt eine wunderbar erfrischende Abfahrt zum Tagesziel in Leutschach. Wie du bemerken wirst, regiert neben dem Wein hier auch der Hopfen. Spätestens in Leutschach bietet sich dir die Gelegenheit, in der örtlichen Bierbrauerei auch in diesen Genuss zu kommen. Zahlreiche Bierspezialitäten, die es nur in der Südsteiermark geben mag, warten darauf, von dir probiert zu werden. Und was gibt es schöneres nach einer Bergetappe, als ein frisch gezapftes, kühles Bier?Wenn dir „sportlich“ nach einer kleinen Abwechslung ist, dann erkundige dich doch bei der Brauerei oder dem örtlichen Tourismusbüro nach dem Leutschacher Minigolfwanderweg. Dieser führt über etwa zehn Kilometer vorbei an Weingütern, Höfen, Kernölpressen und anderen Sehens- und „Genusswürdigkeiten“, die du dir nicht entgehen lassen solltest. Die dafür nötigen Golfbälle und Schläger können überall in den teilnehmenden Betrieben ausgeliehen werden. Die Reihenfolge und Länge des Wegs bestimmst du selbst. Solltest du den ganzen Parcours machen wollen, musst du allerdings schon etwa drei Stunden einplanen.

    Schwer
    02:47
    40,7 km
    14,6 km/h
    570 m
    520 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Weiter geht es von der Südsteiermark bis in die Ausläufer des Schilcherlands bei Schwanberg. Kurz hinter Leutschach biegst du auch schon wieder in die Weinberge ab, auf denen es dieses Mal etwa 220 Höhenmeter zu bewältigen gilt, bevor dich nach der Passage des Salzkogels eine erfrischende Abfahrt nach Arnfels erwartet.Du folgst nun dem Pößnitzbach bis nach Saggau und ab dort dem etwas größeren Saggaubach bis nach Unterhaag, wo du einen kleinen Abstecher zu einem Buschenschank am Fuße der Weinberge machst. Hier kannst du dir eine verdiente Pause gönnen.Weiter entlang des Saggaubachs führt dich der Weg bis nach Eibiswald, wo du in Richtung Norden abbiegst. Jetzt wird es nochmals etwas hügelig und du durchquerst nach der ersten Anhöhe die Talsohle der Weißen Sulm. Noch ein kurzer, knackiger Anstieg hinter Mitterlimberg und schon hast du wenige Kilometer später Schwanberg, dein heutiges Tagesziel erreicht.Hier in Schwanberg führt die Variante 1a und 1b wieder mit Etappe 2 der Weinland Steiermark Radtour zusammen, die an dieser Stelle noch für weitere 13 Kilometer bis nach Deutschlandsberg führt. Bringst du nicht so viel Zeit mit und möchtest deswegen die Steiermark Radtour insgesamt eher „klein“ halten, eröffnet sich dir hier ebenfalls die Möglichkeit, auf Etappe 2 zurück gen Leibnitz zu fahren.

    Schwer
    01:47
    22,3 km
    12,5 km/h
    590 m
    540 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese durchaus sportliche Variante führt dich quer durch das Schilcherland und in die Heimat der traditionsreichen Lipizzaner-Pferderasse. Etwa zur Hälfte der dritten Etappe zweigst du kurz vor Stainz nach Nordwesten in Richtung Neurath ab und folgst dem Stainzbach bis du ein kleines Stück vor Marhof rechts in die Weinberge abbiegst.Es erwartet dich ein ordentlicher Anstieg von etwa 400 Höhenmetern mit einer durchschnittlichen Steigung von grob 8 Prozent. Der Aussicht über die Weingüter des Hochgrails, das als eines der schönsten Weinbaugebiete Europas gilt, sei es hier gedankt, dass du vor lauter wunderschönen Panoramen den Pass erreichst, noch bevor du „Lipizzaner“ richtig buchstabieren kannst.Die Strecke ist mit 22 Kilometern heute nicht allzu lang veranschlagt, sodass du das erste Stück von Etappe 3 (bis nach Stainz) noch locker im Voraus bewältigen kannst. Dein Tagesziel liegt in Ligist. Bis dahin sind es vom höchsten Punkt der Tour nur noch zwölf Kilometer, zudem geht es die meiste Zeit angenehm bergab. Wenn du möchtest, kannst du etwas mehr als zwei Kilometer vor dem Etappenziel noch einen kurzen Schwenker zum Buschenschank Zach machen und auf die tolle Bergetappe anstoßen.

    Mittelschwer
    03:08
    51,7 km
    16,5 km/h
    360 m
    420 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe hat es streckenmäßig in sich: 52 Kilometer gilt es insgesamt abzuradeln. Glücklicherweise führt dich die Strecke größtenteils bergab. Die ersten 20 Kilometer geht es dennoch ein weiteres Mal in die Weinberge hinein. So bleibt die Etappe zwar fordernd, wird dich aber, solltest du ein/e Pferdeliebhaber/in sein, auch bis zum Zuchtgestüt der berühmten weißen Pferderasse in Köflach führen.Alternativ kannst du in Krottendorf, wo sich Hin- und Rückweg kreuzen, die Strecke auch abkürzen und scharf rechts nach Hallersdorf abbiegen. So sparst du dir ganze 37 Kilometer sowie 310 Höhenmeter.Die Etappe endet in jedem Fall südlich von Lieboch, unweit der Autobahn und stößt dort wieder auf Etappe Nummer 4 der Weinland Steiermark Radtour. Sprich, solltest du die Strecke heute abgekürzt haben, kannst du dir überlegen, ob du vielleicht noch ein kleines Stück in Richtung Norden zurücklegen willst. Informiere dich jedoch im Vorfeld auf jeden Fall über die Unterkunftsmöglichkeiten auf dem Weg, denn in dieser Ecke der Steiermark gibt es nicht besonders viele davon.

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Collection Statistik

  • Touren
    18
  • Distanz
    584 km
  • Zeit
    38:39 Std
  • Höhenmeter
    6 270 m

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