Stadt-Natur-Routen München - komoot Community Staffelwanderung 2020

Collection von MonacoTrail

Stadtwanderung in München in 14 Etappen, unter Berücksichtigung der Covid-19-Einschränkungen als Staffel durchgeführt von verschiedenen komoot-Usern im Mai/Juni 2020. Das Thema "Stadt-Natur-Routen" war nicht vorgegeben, sondern hat sich spontan aus den Beiträgen und Interessen der Teilnehmer*innen ergeben und wurde im Lauf der Tour immer weiter vertieft. Entstanden ist ein Strauß von Routen durch große Münchner Parks, kleinere und verbindende Grünanlagen, entlang von Wasseradern und auch Straßen. Viele bekannte Münchner Sehenswürdigkeiten wurden "mitgenommen", aber auch viele wenig bekannte Orte eingebunden und gewürdigt. Eine abwechlungsreiche Zusammenstellung, die sich wiederum individuell variieren lässt, vor allem aber zum Nachwandern einlädt.Staffelwanderung bedeutet, dass Teilnehmer*in B am Zielpunkt von Teilnehmer*in A die Tour fortsetzt. Dieser Zielpunkt wurde erst mit Abschluss der jeweiligen Tour (oder kurz vorher) bekannt gegeben, so dass jede Etappe kurzfristig und mit den Bordmitteln von komoot geplant wurde. Wichtig war die gute Erreichtbarkeit von Start- und Zielort mit dem ÖPNV, sonstige Einschränkungen oder Vorgaben gab es nicht. Hier die Liste der Etappen und Teilnehmer:
(1) 24.05. Stadtbäche zwischen Thalkirchen und Praterinsel (MonacoTrail)
(2) 25.05. Grünes zwischen Max-Weber-Platz und Neuperlach (Alex)
(3) 26.05. Grüne Auszeit im Perlacher Forst (kathrinsworld)
(4) 27.05. Urbane Aussichten. Nordwärts durch Thalkirchen, Sendling und Untergiesing (Jackie_Catkin)
(5) 28.05. Vielfalt einer naturnahen Großstadt bis hin zur kleinstädtischen Gemütlichkeit: Au, Haidhausen (HorstAP)
(6) 29.05. Natur, Bildung und Kultur: Vom Prinzregenten- zum Königsplatz (via Altbogenhausen, Englischer Garten, Schwabing + Maxvorstadt)(Susi)
(7) 30.05. Auf den Spuren der Könige (Maxvorstadt, Neuhausen, Nymphenburg) (Andrea)
(8) 31.05. Grünflächen im Südwesten (Laim, Westpark, Waldfriedhof) (Gerhard Mauerberger)
(9) 01.06. Forstenrieder Park 🌲🌳, Forsthaus Kasten🍺, Würm🌊 bis Planegg (bex1328)
(10) 02.06. Von Planegg auf Grünem Pfad und am kühlen Nass (Würm/Nymphenburger Kanal) entlang bis Westfriedhof (NiTe)
(11) 03.06. Von Gern über Hartmannshofer Park und Angerlohe zur Fasanerie (Pia)
(12) 04.06. Von Fasanerie nach Riem - Naturpfade bei München (Scout Jens)
(13) 05.06. "Parkhopping" - von Park zu Park von Riem zum Olympiapark (Chris124)
(14) 06.06. Querbeet durch Grau-Grün und am Wasser zurück auf Anfang (Schwabing, Maxvorstadt, Altstadt, Westend) (NiTe)

Auf der Karte

Touren & Highlights

    04:00
    17,5 km
    4,4 km/h
    260 m
    270 m

    Stadtstreuner-Tour auf der Spur des Wassers: Vorspiel in Sendling, Hauptstrecke entlang der Stadtbäche westlich der Isar, Ausklang zwischen Praterinsel und Haidhausen.
    - Startpunkt: Heimeranplatz (U/S)
    - Endpunkt: Max-Weber-Platz (U) - Hier wird Alex morgen übernehmen, auf dessen Tour ich schon gespannt bin und dem ich gutes Gelingen wünsche!
    +++ Tourinfos+++
    Im 19. Jahrhundert war das Münchner Stadtgebiet von einem dichten Netz von Bächen und Kanälen durchzogen, rund 175 km lang und mit 280 Wasserrädern bestückt, man sprach von einem „Klein-Venedig“. Bereits ab ca. 1830 wurden die ersten Bäche überbaut, in den 1960er-Jahren dann die meisten Wasserläufe zugeschüttet, weil sie der Verdichtung und Expansion der Stadt im Weg waren und auch technisch nicht mehr gebraucht wurden. Aber eine große Linie und eine kleine gibt es noch, wenn auch davon das meiste bislang in den Untergrund verbannt ist. Seit ein paar Jahren ist Bewegung in die Sache gekommen: kurze Abschnitte konnten wieder geöffnet werden, weitere sind in Diskussion oder Planung. Ab Thalkirchen erkundet die Tour diese Linien, denn in der Komoot-Karte kann man sie sehr gut erkennen!
    Die große Linie hat ihren Ursprung im Isarwerkkanal, der am Flaucher in den Großen Stadtbach übergeht. Er versorgte einst viele kleine Kanäle mit Wasser, heute setzt er sich fort als Westermühlbach > Glockenbach > Westlicher Stadtgrabenbach um die Altstadt herum. Am Hofgarten mündet er in den Köglmühlbach und wird zum Schwabinger Bach, der am Westrand des Englischen Gartens weit nach Norden fließt, bis das Wasser irgendwann wieder in die Isar zurückgeleitet wird. Am Rand der Altstadt zeigt sich der unterirdische Verlauf quasi symbolisch in einigen großen Brunnenanlagen.
    Die kleine Linie ist der Eisbach, der auf Höhe der Mariannenbrücke als Fabrikbach von der Großen Isar abgezweigt wird, zweiarmig durch das Lehel fließt (Stadtmühlbach) und an der Prinzregentenstraße als weltberühmte Eisbachwelle in den Englischen Garten sich ergießt.
    Ich habe versucht, die Route auch dort, wo das Wasser im Untergrund fließt, so nah wie möglich „beim Wasser“ zu bleiben. Nicht immer gelingt das, weil Durchgänge verbaut sind bzw. über Privatgelände führen. Es ist eine Tour, die ganz unterschiedliche Facetten der Stadt zeigt und dabei manch touristisches Highlight streift, aber auch Bereiche, die etwas vor sich hin dämmern. Kleine Abstecher konnte ich mir nicht verkneifen. Zur Verkürzung des Aufenthalts im ÖPNV schalten wir einen Spaziergang durch Sendling vor bis zum eigentlich angedachten Startpunkt der Tour an der Isarbrücke in Thalkirchen. Zum Schluss gibt es noch den Leckerbissen, die Isar am Kabelsteg zu queren, einem der schönsten Orte Münchens, wie ich finde, und zum Wiener Platz hinaufzusteigen, wo man noch im Biergarten einkehren könnte. Ein paar Meter weiter am Max-Weber-Platz fährt die U-Bahn.Weitere Infos zu einzelnen Orten, die ich für berichtenswert halte, finden sich in den Highlights zur Tour (in Arbeit).

    02:34
    13,2 km
    5,2 km/h
    50 m
    30 m

    Bei April-Wetter mitten im Mai eine Tour ganz nach meinem Geschmack: Berufliche Verpflichtungen am Vormittag werden mit Freiluft-Vergnügen in Richtung heimatlicher Basis im Münchner Speckgürtel verbunden, und das sogar noch im Dienste der Gemeinschaft. Mein Ziel war es, vom vorgegebenen Startpunkt am Max-Weber-Platz "möglichst grün" zum selbstgesteckten Zielpunkt in Neuperlach-Süd zu kommen. Dabei waren einige Destinationen gesetzt, die schon lange auf meiner Besuchsliste stehen, wie etwa die Sickergrube des Hachinger Bachs am Michaelianger. Ein Aspekt der Tour war auch der Versuch, den sehr städtischen Abschnitten ohne ausgeprägte Natur, wie etwa um die Hauptverkehrsadern herum, noch etwas Grün abzugewinnen und ein paar entsprechende Schnappschüsse zu ergattern. Ich denke, das ist mir beispielsweise am Haidenauplatz und an der Berg-am-Laim-Straße ganz gut gelungen. Insgesamt war die Tour für mich ein absolutes Highlight. Wenn man so durch die Stadt wandert, realisiert man nach und nach, dass die grau-braunen Schmuddelecken in München doch in der Unterzahl sind. Selbst normale Straßenzügen und kleine Plätze ohne große Denkmäler oder touristische Highlights sind in aller Regel von Bäumen, Büschen und Gras gesäumt. Dazu kommen noch einige super-schöne wilde Ecken wie die erfrischend ungemähte Steuobstwiese an der Sankt-Michael-Straße oder das urwüchsige Gelände südlich der S-Bahn an der Rudolf-Zorn-Straße. Auch der Hachinger Bach drückt trotz zahlreicher Wohnsiedlungen dem Stadtteil Perlach eine natürliche Note auf. Einige touristische Highlights wie etwa der Gasteig, der Weißenburger Platz (eine meiner absoluten Lieblingsorte der Stadt) oder der Ostpark sind auch dabei.Ich hoffe, die Tour gefällt, und ich bin gespannt, wohin der virtuelle Staffelstab in den nächsten Tagen noch so wandert...

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  • 03:48
    14,2 km
    3,7 km/h
    380 m
    350 m

    Dank meines "Vorgängers" Alex bin ich diese Tour an einem Ort gestartet, an dem ich trotz einiger Jahre in München noch nie war – vielen Dank dafür! Mir war sofort klar, dass es für mich – trotz der späten Uhrzeit – in bzw. durch den Perlacher Forst gehen muss, denn der stand schon lange auf meiner Liste. Ich habe die Tour "Grüne Auszeit" genannt, denn obwohl es für mich "nur" eine Feierabendtour war, waren der Arbeitsalltag und auch der Großstadttrubel ganz schnell ganz weit weg. Nach einem kleinen Exkurs durch den Perlach Park und am Campeon vorbei führte uns der Weg zu einer rumänisch-orthodoxen Kirche, die komplett aus Holz gebaut ist (Highlights und Bilder folgen so schnell wie möglich).Danach geht es auch schon schwupp di wupp durch den Wald, vorbei an wunderschönen alten Eichen und romantischen Wiesen bis hin zum "Perlacher Muggl" – ein Hügel, von dem aus man sogar die Alpen bewundern kann. Da denk nochmal einer an den Arbeitsalltag ;-)Der Weg durch den Wald besteht teilweise aus breiten Schotterwegen, dann führt er wieder über geschwungene, menschenleere Trampelpfade. Immer weiter, bis man plötzlich die Isar erreicht mit ihrer Hochleite und dann dem wunderschönen Blick von der Großhesseloher Brücke aus über das Isartal (das wir heute sogar im Sonnenuntergang bewundern durften).Gaaaanz herzlichen Dank noch einmal an Alex für den spannenden Startpunkt und vor allem an Christoph für die Hilfe!! Mir ist zwischendurch die App abgestürzt, so dass ich 2 Teile der Tour hatte, die Christoph netterweise wieder zusammengeführt hat. Jackie – und dann allen anderen – wünsche ich ganz viel Freude und Kreativität bei der Planung und dem Wandern! Ich bin sehr gespannt, wohin die große Münchentour noch führt :-)

    02:25
    13,8 km
    5,7 km/h
    90 m
    120 m

    Es fällt mir schwer, hier das eine Thema zu finden... Es gab Grün und Industrie, Altstadt und Neubauten, Wohnviertel und Großstadtflair, Pfade und Landstraßen, Stadtplätze und Hinterhöfe; all das mal mit, mal ohne Fließgewässer. Was aber immer wiederkehrte, waren schöne Aussichtspunkte, teils dem Pendeln um die Isar-Abbruchkante herum geschuldet. Also Aussicht.Was mir gut gefiel, gerade für einen warmen Tag: Kühles Grün mit Windkanälen wechselt sich regelmäßig mit Asphaltmärschen ab, und die Altstadteinsprengsel bieten ohnehin meist Baumschatten, zur Zeit sogar mit Robinienduft.Einige Wegpunkte hatte ich mir vorgenommen: die Isar, das Viertel „Südseite“ beim S-Bhf. Siemenswerke, die Großmarkthalle, den ehem. Güterbahnhof München Süd, die Arbeitersiedlung am Auer Mühlbach in Untergiesing – als Ziel bot sich die Giesinger Heilig-Kreuz-Kirche an.Die Isar muß nicht kommentiert werden – allerdings ist es am Vormittag schon besonders schön, wenn kaum wer da ist... Über einige Pfade geht es schließlich bergauf bis auf den Isartalbahnweg, dem ich allerdings nur kurz gefolgt bin, weil ich über das freie Feld in Richtung Südseite wollte.
    Die Südseite ist eine 2011-2014 entstandene Siedlung mit fünf markanten Hochhäusern. Sie hören auf wohlklingende Namen: Isartower Nord / Süd, Sternenhimmel, Alpenglühen und IsarBelle.
    Weiter geht es durch die Koppstraße, an der die Firmen Widmaier und Linhof alte Gebäude haben bzw. hatten: das erstere wird gerade abgerissen. Schließlich folgt man ein kleines Stück den Schienen, an der Rückseite des „Sirius Business Park“ entlang, und gelangt über einen Fußpfad am Roten Kreuz vorbei zur Boschetsrieder Straße, an der schon von weitem das imposante Gebäude der Boschetsrieder Grundschule auffällt, Baubeginn 1901 und einigermaßen unbeschadet durch den Krieg gekommen.
    In der Grünanlange an der Plinganser Straße öffnet sich nach den Straßenschluchten plötzlich wieder der Blick; man wandelt im Baumschatten und schaut auf weite Wiesen oder gleich vom Neuhofener Berg auf Münchner Wahrzeichen. Nach Überquerung der Brudermühlstraße gelangt man durch ein Arbeiterviertel schließlich zur Großmarkthalle. (Die noch kein Komoot-Highlight ist...? Leider stand die Schlange zur Tafel an der gesamten Mauer entlang an, ich habe also kein Foto gemacht.)
    Die Tumblinger Straße führt unter den Gleisen des Güterbahnhofs München Süd entlang. Obendrüber rosten ausrangierte Waggons vor sich hin; malerisch für Eisenbahnfans.
    Jenseits der Unterführung steigt man zum Bahnwärter Thiel hinauf und läuft entweder hindurch oder daran entlang (heute war geschlossen). Auf der Ostseite verläßt man das Gelände, unterquert die Alte Utting und findet über den Großen Stadtbach wieder zur Isar.
    In Untergiesing war die Teutoburger Straße mit ihren urigen Schrebergärtlein sehr hübsch, vor allem aber dann die Arbeitersiedlung am Auer Mühlbach. Schließlich steigt man zum Giesinger Berg hinauf und ist an der Heilig-Kreuz-Kirche angelangt; der Weg durch die Icho-Straße sorgt für etwas urbanes Flair zum Abschluß der Tour.

    01:35
    9,88 km
    6,2 km/h
    60 m
    60 m

    Erstmals Danke an meine Vorgängerin Jackie_Catkin für die Auswahl des Startpunkts in Obergiesing. Das war ein entscheidender Triggerpunkt, obwohl ich eher zum Münchner Teil westlich der Isar tendiere, weil ich mich dort besser auskenne, ging ich nicht nach Westen. Stattdessen blieb ich in der Nähe der Hauptschlagader von München der Isar und ging nach Nordosten.Als Motto der 5. Etappe erscheint mir die Vielfalt einer naturnahen Großstadt bis hin zur kleinstädtischen Gemütlichkeit. In Anlehnung zu MonacoTrail’s Wanderung an den westlichen Stadtbächen, ging ich durch den Stadtteil Au am östlichen Stadtbach, dem Auer Mühlbach, bis fast zu seiner Wiedervereinigung mit der Isar. Danach ging es hinauf nach Haidhausen um diesen alten Stadtteil näher zu erkunden.Weitere Beschreibungsdetails zu ein paar Stationen wurden am 29. Mai ergänzt und die Bilder beschriftet (Sollte ein Bildtitel in der App nicht erscheinen, einfach nochmal auf das Bild tippen):Zwischen dem Auer Mühlbach und dem Isarhochufer befinden sich noch ältere teilweise eingeschossige Häuser, die mir als Kontrast zu den gegenüberliegenden Wohnblöcken gut gefallen. Diese älteren Häuser kannte ich vom Fußweg vom U-Bahnhof Kolumbusplatz zum Nockherberg, bei dessen Biergarten ich oben kurz vorbei ging. Bei dem kühlen und teils regnerischen Wetter waren heute kaum Gäste im Biergarten.Zurück am Auer Mühlbach ging es zunächst über den Mariahilfplatz, wo sonst dreimal im Jahr die Auer Dult stattfindet und den kompletten Platz beansprucht. Wer es nicht kennt, die Auer Dult gibt es seit ein paar Jahrhunderten und gilt als der größte Geschirrmarkt Europas mit Haushaltszubehör, Naturheilmittel, Kleidung und Antiquitäten. Zusammen mit nostalgischen Fahrgeschäften und Biergärten wird daraus ein gemütlicher Jahrmarkt. Am Geburtshaus von Karl Valentin vorbei ging es zu drei Stationen an der Isar, die sich mit Technik beschäftigen: das Deutschen Museum, das Europäische Patentamt und das Deutsche Patent- und Markenamt. Die beiden Ämter tragen mit dazu bei, dass München als Europas Patenthauptstadt bezüglich der Menge an hier tätigen Patentfachkräfte gilt.Der Wienerplatz mit seinen Marktständen und den kleinen Häusern auf der einen Seite und den großen Häusern aus der Gründerzeit auf der anderen Seite erscheint mir als Übergang zwischen Kleinstadt zu Großstadt. Um die vielfältigen Eindrücke, die der Platz bietet, besser aufnehmen zu können, bot sich hier eine Cafè-Pause an. Neben der Alten Haidhauser Kirche stehen Gedenkkreuze an frühere Epidemien in München. Dieses Thema hat MonacoTrail im Folgenden noch kommentiert.Die obere Preysingstraße entdeckte ich vor einiger Zeit beim Radfahren und heute ging es ans ausführliche Erkunden dieses heimeligen Teils. Übrigens ein Dankeschön an diejenigen, die diese Bausubstanz erhalten/haben.Den Abschluss der 5. Etappe bildete der Prinzregentenplatz mit seinem sehr schönen Theater und dem Großstadtflair aus der Gründerzeit.Wer zu den genannten Wanderstationen mehr wissen will, empfiehlt sich Wikipedia und muenchen.de, die als Quelle dienten.Übrigens brauchte Susi für ihre morgige Wandertour nicht bis zur späten Veröffentlichung der 5. Etappe warten, da sie von mir als Erste nach Ankunft am Ziel, dem Prinzregentenplatz, eine Nachricht erhielt, wo sie starten darf.
    Wünsche Susi eine gute Umsetzung ihres Plans mit vielen interessanten Erfahrungen.

    02:44
    12,5 km
    4,6 km/h
    50 m
    40 m

    Tourbeschreibung und Fotos folgen...

    von
    Susi
    01:50
    10,3 km
    5,6 km/h
    70 m
    60 m

    Als ich hörte wo meine Tour los geht, war mir auch schnell klar wo sie mich hin führt.
    Ich wollte auf den Spuren der Könige wandeln. Geschichtlich falle ich mit dieser Tour ganz sicher durch, aber Geschichte war auch noch nie meine Stärke.
    Mein Ziel war es, auf der Strecke möglichst viele Zeichen unserer königlichen Vergangenheit zu finden.
    Noch was zu den Bildern: da ich diese nicht mit dem Handy gemacht habe, ist auf der Strecke nicht markiert, wo sie entstanden sind, aber sie sind alle in der richtigen Reihenfolge. Wer die Strecke nachgehen möchte, kann nebenbei eine Bildersuche machen.

    03:33
    17,2 km
    4,8 km/h
    190 m
    160 m

    Vielen Dank an Andrea für den schönen Startpunkt Laimer Platz.
    München hat sehr viele Grünflächen und wenn man will, kann man kilometerweit im Grünen wandern und trotzdem in München bleiben.
    Gleich zu Beginn hat mir die Gotthardstraße gut gefallen. Dies Allee hat nicht nur links und rechts Bäume, sondern auch im Mittelstreifen eine hohe Bepflanzung mit Büschen.
    In der Burgmairstraße ist ein schöner, ruhiger Park mit einer Kletterwand für Kinder.
    Es ging dann weiter an Schrebergärten vorbei zum Westpark.
    Ich habe eine besondere Verbindung zum Westpark, der 1984 anläßlich der internationalen Gartenbauaustellung (IGA) fertiggestellt wurde. Ich war damals noch Student und habe die IGA besucht. Mein Eindruck war damals: Zu viele Blumen.
    1985 wurde der Westpark dann für die Allgemeinheit geöffnet. Der Park war in dieser Zeit traumhaft schön. Ich wohnte damals ganz in der Nähe und bin auch manchmal mitten in der Nacht dort gewesen, um meine Nerven zu beruhigen, wegen der letzten Prüfungen.

    03:19
    14,3 km
    4,3 km/h
    130 m
    140 m

    Eine schöne und entspannte Tour im Münchner Südwesten. Kein Großstadt Flair, dafür viel Wald und zum Schluss noch die wunderschöne Würm, mein persönliches Highlight für München und dem näheren Umland.
    Die Pause im gut besuchten Forsthaus Kasten kam zur rechten Zeit. (Papa, wann kommt der Biergarten?) Die Hygiene Regeln werden hier recht konsequent gelebt... Mit elektronischer Registrierung am Eingang... Bei den vielen Leuten bleibt dem Wirt wohl nicht viel übrig... Aber noch etwas ungewohnt.
    Leider hatte der zweite Biergarten der Tour, das "Wirzhaus" in Stockdorf geschlossen... Dafür gab es dann beim Harter ein Eis. Für Mama und Papa auch. Die Kraillinger Brauerei haben wir dann ausgelassen.
    Ich hoffe es sind nicht zu viele Fotos.
    Viel Spaß dann morgen bei der zehnten Etappe der Staffel Wanderung!

    02:21
    15,5 km
    6,6 km/h
    30 m
    70 m

    Nähere Beschreibung und Beschriftung ist nun erfolgt von daheim, nach dem Heim radeln 😊 und dem Abendmahl (doch noch Burger)
    Kommentare, Anregungen, Verbesserungsvorschläge und Kritiken gerne ab sofort😬!
    Dank der guten Vorlage von Bex1328 mit dem Startpunkt in Planegg war es mir möglich direkt nach der Maloche, bei besten Wanderwetter, die Fortsetzung der Münchner Staffelwanderung zu vollziehen.
    Unsere Staffelwanderung hatte bisher überwiegend das Thema Wasserläufe und Grüne Oasen zum Thema. Das habe ich versucht im westlichen Teil von München fortzusetzen.
    Beginnen auf der Bahnhofstraße, die rechts und links gesäumt mit diversen kleinen Shoppingmöglichkeiten und kulinarsichen Einkehrmöglichkeiten (gefühlt alle 50m Eisdielen, Pizzerien und Cafes) zum verweilen einlädt.
    Nach 500m ging es links auf die Bräuhausstraße um kurz darauf meinen heutigen Wegbegleiter, die WÜRM (frisch kommend vom Starnberger See) zu erreichen.
    Nach der Tandlerschlucht (Renaturierung1998) ging es parallel am stauenden Verkehr auf der Pasingerstraße vorbei, um jedoch gleich wieder an den Würmlauf abzubiegen.
    Weiter, fast immer unterm grünen Blätterdach, über Gräfelfing bis zur Querung der A96 mit diversen Einstiegsmöglichkeiten ins kühle Nass für Mensch und Hund.
    Der anschließende Paul-Diehl-Park ging nathlos über in den Pasinger Stadtpark (1930) mit zahlreichen Möglichkeiten der Wegewahl und Spielplätzen für Kinder jeglichen Alters.
    Im westlichen Teil verläuft die Würm und im östlichen der abzweigende Fabrikkanal (hier muss ich beim geschichtlichen Hintergrund passen). Mein Weg führte erst auf der westlichen Seite des Fabrikkanals, später auf dem östlichen Pfad/Weg lang. Bei dem ca. 3,5 km langen Abschnitt durchquerte ich Pasings Kleinvenedig. Gondelliere hab ich nicht entdeckt, dafür eine aufsteigende Rauchsäule. Ich hoffe die müsst Ihr bei einer evtl. Nachahmungstour nicht sehen (Martinshörner waren bereits zu hören). Hoffen wir, dass es ohne Personenschaden blieb.
    Pasinger Stadtpark Ende könnte man beim queren der Bodenseestr. einen Blick Richtung Osten werfen und den Pasinger Marienplatz erspähen.
    Mit Sicht auf das Schleusen- bzw. Kanalwärterhäuschen, welches als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen ist, erahnt man die Abzweigung zum Nymphenburger Kanal.
    Zwischen der folgenden Grünanlage Manzinger Weg und Kafflerstraße gibt´s das alte Pumpenwerk, das kulinarisch mit Biergarten mit deftigen Burgern, Craft Beer aus der eigenen kleinen Brauerei und Rock’n’Roll vom Feinsten lockt (zumindest vor Coro...)... Leider war heute keine Zeit dafür.
    Auf den Burger gekommen, verließ ich den Verlauf der Würm um den Nymphen"burger" Kanal für ca. 2 km zu folgen. Dabei gefielen mir die verschiedenen Stile von diversen Häuser, eher Villen ins Auge.
    Um den Nymphenburger Schlosspark zu erreichen, musste ein ca. 600m Asphaltweg mit Unterführung S-Bahn auf sich genommen werden. Der Blick auf die Schlossmauer kündigte das weitere Zwischenziel an. Schlosspark könnte man mit einer eigenen kleinen Tour versehen, daher nur Mittel zum Zweck als grüner Weg am Wasser. Schnell noch Blicke auf den Schlossgartenkanal mit der großen Kaskade und in der Ferne die westl. Ansicht vom Schloss Nymphenburg eingefangen, bevor es vorbei am Kugelweiher (Hartmannshofer Bach) ins Kapuzinerhölzl ging. Das LSG Kapuzinerhölzl mit fast 18ha in München-Moosach ist ein kleiner Teil des Lohwaldes und bietet Spaziergängern wie auch Radlern verschiedenste Wege und Pfade zum erkunden an.
    Bei der Streckenplanung habe ich im weiteren Verlauf die Sri Chinmoy Friedensmeile (erbaut 1986) entdeckt. Diese wollte ich mitnehmen, zumindest die Erklärung. Die Strecke ist genau 1.609 km (=1 Meile) und sie sei schön zu laufen. Am Weg "Am Kapuzienerhölzel" steht wohl ein Schild und ein Friedensbaum, der ein paar Jahre später gepflanzt wurde.
    Durch die Kleingartenanlage des Vereins Nord-West12 eV, mit liebvolle hergerichteten Parzellen ging es in den Westfriedhof hinein.
    Der Westfriedhof von Westen kommend wurde als letztes durchschritten, mit sage und schreibe 1,5 km Länge.
    Evtl. Fehler bei Grammatik und Rechtschreibung bitte ich zu entschuldigen.@Horst: an deinen "Grünen Pfad" werde ich mich bei der Namensgebung vermutlich anlehnen, gefällt mir@Rest der Community:
    Ich hoffe Euch mit der Anzahl der Fotos und dem Fliestext nicht überfahren zu haben. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen.
    Viel Spaß beim friedlichen Wandern!
    @Pia: viel Spass, bin gespannt wo Du uns hinführst.

    von
    NiTe
    02:15
    12,9 km
    5,7 km/h
    50 m
    60 m

    Vom Startpunkt Westfriedhof aus bot sich die Richtung Olympiapark an, doch dann entschied ich mich, einige meiner Lieblingswege und Plätze in diese Staffel aufzunehmen. Denn dies hier war ein Heimspiel für mich. Weil NiTe tags zuvor über den Westfriedhof kam, wählte ich den Weg zurück über den Canaletto. Der Kanal verbindet Schloss Nymphenburg mit dem Olympiapark. Quer durch die Nederlinger Siedlung mit schönen Häusern steuerte ich einen kleinen netten Park im Eck zwischen Wintrichring und Nederlinger Straße an. Nach Überquerung des Wintrichrings ging es auf die Sri Chinmoy Freidensmeile und zum Kapuziner Hölzl. Die bunte Steinreihe, die hier während der Coronazeit entstand und immer länger gewachsen ist, führte uns zur Kleingartenanlage. Weiter ging es durch den lichten Laubwald , durch die Unterführung zum Hartmannhofer Park. Hier ging es immer den Bach entlang, weiter die Allacher Straße überquerend in die nächste Parkanlage. Ein schön angelegter Park mit prächtigen Blumenwiesen. Die Angerlohe mag ich besonders gerne, ein lichter Laubwald, hier gibt es wenig Forstarbeit. Mächtige Baumstämme, gerade nach den letzten Stürmen sind hier einige umgekippt, bleiben hier einfach liegen. Ein schöner Wald für die hiesigen Waldkindergärten. Jenseits der Angerlohe geht es vorbei an der Polizeihundeschule zum Froschteich. Zur Zeit tummeln sich zwischen den Seerosen Unmengen an Kaulquappen. Das Foto hat sich hier wohl nicht richitg geladen, aber vielleicht kann ich es noch einfügen. Am Rande der weitläufigen Wiese wachsen Apfelbäume, im Herbst kann man im Vorbeikommen auch mal einen Apfel ernten. Nach Überqueren der Ludwigsfelder Straße gelangt man zum Weg, der über den Rangierbahnhof München Nord führt. Früher stand ich hier oft mit meinem Sohn und wir beobachteten das Rangieren der Waggons. Es ist behäbig und kraftvoll und fast etwas meditativ, hier zuzuschauen. Weiter ging es zum Landschaftssee Allacher Lohe mit seinem türkisblauen Wasser. Wir gingen am Nordufer entlang, doch hier ist der See eingezäunt. Besser ist es also am Südufer zu gehen. Immerhin kreuzte eine meterlange Schlange unseren Weg, leider schneller als ich mein Smartphone zum fotografieren bereit hatte. Vom See aus bietet es sich an durch die schönne Allacher Lohe zu gehen, doch wir wählten den Weg durch den Grünstreifen nördlich des Rangierbahnhofs Richtung Fasanerie. Anfangs, entlang der B304 noch laut, doch schließlich durch schmale Wege durch wilden Wald. Die Fasanerie zeigt sich als gemütlicher Vorort. Von hier aus kann Jens bestimmt eine gute Tour starten. Wir beendeten unsere Tour mit einer leckeren Kugel Eis und einem Abstecher ans doch noch etwas kühle Nass des Fasaneriesees. Was für ein schöner Tag! Wir hatten Glück mit dem Wetter, der Weg hat gezeigt, wie grün München doch ist und auch wie menschenleeer an vielen Stellen. Es hat riesig Spaß gemacht und ich freue mich, dass ich an dieser Staffelwanderung teilnehmen konnte. Die anderen Abschnitte wollen wir nun auch nachwandern

    von
    Pia
    04:55
    29,3 km
    6,0 km/h
    90 m
    70 m

    Ich übernehme den virtuellen Staffelstab an der S-Bahn-Station Fasanerie und werde begrüßt mit einem komischen Leuten. Die Schranke ist mit einer mechanischen Glocke ausgestattet. Das, der unbekannte Startpunkt und ein Kaffee lassen mich voller Vorfreude durch einen der vielen Grünzüge Münchens Richtung Lerchenauer See gehen. Ganz malerisch spiegeln sich die Hochhäuser im Wasser. Der Biergarten wurde dem Erdboden gleich gemacht, aber dafür ist es auch noch zu früh.
    Der direkte Weg aus der Komoot-Planung wird durch eine Bahnstrecke versperrt. Ich muss daran denken, dass es wie beim Navi im Auto ist. Man muss selber aufpassen. Bei Karlsruhe ist mal jemand mit dem Auto in den Rhein gefahren. Dem Navi folgend. Ich mache also einen kleinen Schlenker und erreiche den Feldmochinger Anger. Ein größeres Gebiet, welches ganz gemächlich (untypisch für München) zu einem Park mit landwirtschaftlicher Nutzung umgebaut wird. So, wie MonacoTrail bereits geschrieben hat. Die Tipps von dem Kerl habe ich mit der Zeit schätzen gelernt.
    Die Panzerwiese erfüllt dann alle meine Erwartungen. Eine riesige Wiese mit zirpenden Grillen und weitem Blick. Ich entdecke ein Stück (Übungs?)Mauer und dann nimmt mich doch der nahe Wald in seinen Bann. Der Hartelholz gehört auch zum Naturschutzgebiet und ist ein richtiger Wald. Geruch, Untergrund, Vogelstimmen - alles da. Leider auch die Geräusche der nahen A99. Aber da bin ich wohl empfindlich und die mitgebrachten Kopfhörer kamen nicht zum Einsatz. Die Vögel wollte ich dann doch hören.Am Rand des nächsten Naturschutzgebiets Fröttmaninger Heide baut der FC Bayern ein Nachwuchszentrum. So wird der Straßenlärm ausgesperrt? Gute Sache!
    Durch die Heide bin ich ein wenig auf einem Pfad mitten durch die Wiese gegangen. Aber ich musste immer daran denken, dass es doch ein Schutzgebiet ist. Also biege ich ab zum Schotterweg und stelle fest, dass es daneben auch einen Pfad gibt. Diesem folge ich bis zur S-Bahn-Station am Stadion.
    Am Klärwerk gehe ich vorbei und will auf den alten Müllberg. Unter diesem soll ein Dorf begraben liegen. Aber eine Baustelle zur Erneuerung der Sickerschächte versperrt mir den Weg und ich gehe direkt zu meinem nächsten Ziel. Ein Kreuzungsbauwerk für Bäche. Ich bin fasziniert und schaue mir alles in Ruhe an. Aber ich habe noch einiges vor. Also geht es weiter durch die Isarauen nach Süden.
    Der gewählte Pfad Richtung Isar ist toll, endet aber an einem Baumstamm über den Bach. Die Bieber arbeiten auch für Komoot? Nein, hier kann ich nicht weiter gehen. Wenn dann doch jemand die Tour nachgehen möchte. Und bei dem Interesse an den Staffelwanderungen... Also balanciere ich wieder zurück. Auennatur fast in der Stadt begleitet mich zur Isar mit dem Wasser, das der Isarkanal gnädigerweise hier übrig gelassen hat. Auch hier finde ich schöne Pfade. Das schont meine Füße.
    Ja, und dann durch den nördlichen und wie auch ich meine, schöneren Teil des englischen Gartens zum Aumeister. Der hat zwar wieder offen, aber heute wegen dem angekündigten Regen doch geschlossen. Aber es gibt genügend andere. Ich bin ja schließlich in München! So kehre ich ein in dem (nobleren) Biergarten Emmeransmühle und werde nach Angabe meiner Daten mit ausgesucht leckerem Essen versorgt. Ich verweile ein wenig und schaue dem Regen zu. Ab hier bin ich auch in mir gut bekanntem Gebiet.Die Basispyramide ist nicht weit und ich wollte dort schon länger mal bei Tageslicht hin. Sie liegt an einem Naturpfad 😉 und die Geschichte dazu finde ich wieder großartig. Für Geodäten ein muss, denke ich.Ich wandere durch das Ziegelland, wo metertief Lehm abgetragen und zu Ziegeln für viele Häuser und Bauwerke in München an Ort und Stelle verarbeitet wurde. Aber ich kann nicht alles anschauen heute. Also beschränke ich mich auf den kleinen Rest der alten Johanneskirchner Straße. So unscheinbar, dass ich erstmal vorbeigehe. Aber die Geschichte dazu ist halt wieder sehr spannend.
    So wie bei meinem nächsten Stopp an einem Straßenstein als Erinnerung an die alte Salzstraße. Salz hat München das erste Geld und damit Einfluss gebracht. Und siehe da, schon ist man Landeshauptstadt. Keine 1.000 Jahre später.
    Jetzt komme ich in ein Gebiet, das jemand mal treffend „Niemandsland“ genannt hat. Nicht mehr Stadt und noch nicht Land. Ich liebe dieses Gebiet. Und auch hier gibt es natürlich Pfade. So kam ich auch auf den Titel der Tour.So, nun noch durch das Pferdeland mit all den Pferden und internationalen Einrichtungen und schon bin ich bei der S-Bahn-Station Riem, wo ich den Stab weitergebe an Chris124, dem ich viel Spaß wünsche.
    Mit vielen Möglichkeiten, wie ich denke. 😊

    01:56
    16,9 km
    8,7 km/h
    80 m
    90 m

    Der Startpunkt Riem hat mir mehrere Möglichkeiten angeboten, letztendlich habe ich mich auch aufgrund der unsicheren Wetterlage und mit Rücksicht auch meine Nachfolger entschieden, nicht weiter stadtauswärts zu laufen.Die Gegend um Luitpold- und Olympiapark war bisher noch ein „weißer Fleck“ auf unserer virtuellen Wanderkarte und so habe ich mich bemüht von meinem Ausgangspunkt Riem dorthin einen möglichst attraktiven Weg zu finden. Bei der Planung ergab sich ein Weg, der von Park zu Park führt, unterbrochen von urbanen Verkehrsschneisen, aber letztendlich überwiegend in parkähnlicher Landschaft.Von der S-Bahn Station Riem kann man zunächst im Grünen recht hübsch parallel zur Bahntrasse bis zur Riemer Straße gehen.
    Dort kommt ein etwas unattraktiver Straßenteil. Nach dem Gewerbegebiet und den Bahngleisen biegt man dann aber schon durch Wohnanlagen in den schönen Zamilapark ein:
    Der Zamilapark soll Mitte der 90er Jahre als "schönste Grünanlage Bayerns" ausgezeichnet worden sein. Ein großer See, umgeben von Bäumen und Wegen bildet den mittleren Teil des Parks, der westliche sowie der östliche Teil sind geprägt durch weitläufige Wiesen, auf denen sich auch Spiel- und Fußballplätze befinden.
    Vom Zamilapark geht es dann fast direkt in Park Nr. 2, den Denninger Anger:
    Der Denninger Anger entstand im Osten Münchens parallel zu der Häusersiedlung Arabellapark und hat die Form einer länglichen, mit Bäumen bestandenen Wiese. In dem ältesten, westlichen Teil des Parks befinden sich ein eine große Sportanlage. Über die Engschalkinger Straße und die Cosimastraße biegt man nach dem bekannten Cosima- Wellenbad (jeder der in München Kinder hat, kennt es ;-) in eine schöne , in eine parkähnliche Landschaft eingebettete, Kleingartenanlage ein. Hier könnte man im schön gelegenen Biergarten „Schlösselgarten“ bereits eine gemütliche Pause einlegen. 😁
    Nach Überquerung der Oberföhringer Straße kommt man anschliessend direkt in den Herzogpark, wo es zunächst einige Höhenmeter abwärts auf Isarniveau geht:
    Der Herzogpark und Bogenhausen gilt als Münchener „Nobelviertel“ mit Geschichte:
    Im Jahre 1805 ließ Graf Montgelas zu seinem Schlösschen Stepperg einen Park anlegen. Diesen erwarb später Herzog Max in Bayern, nach dem der Park dann Herzogpark genannt wurde.
    Um 1900 konnte die herzogliche Familie den Park nicht mehr halten, das Gelände wurde in Baugrund aufgeteilt.
    Über viele Jahre war die Zufahrt in den Herzogpark nur über die Mauerkircher Straße möglich. Die Einfahrt war durch eine Schranke mit Schrankenwärter gesichert, der nur Anwohnern und ihren Gästen die Zufahrt gestattet, die Prominenz wollte unter sich sein.
    Prominente Bewohner waren z.B. Thomas Mann, Erich Kästner, Bruno Frank, Wilhelm Conrad Röntgen, Rudolf Diesel, Friedrich Karl Flick sowie Georg und August Pschorr.
    Nach der Überquerung der Mauerkircher Straße gelangt man schließlich zum Stauwehr Oberföhring, das 1924 gebaut wurde.
    Von der Brücke des schönen, alten Stauwehrgebäudes hat man einen tollen Blick auf die Isar und eine der großen Kiesbänke, die von den Münchern gerne zum Sonnenbaden aber leider auch oft zum Partymachen genutzt wird.Der danach folgende, nördliche Teil des Englischen Gartens wird auch als Hirschau bezeichnet. Diese Bezeichnung geht auf den früheren Wildreichtum der Isarauen nördlich der Stadt zurück. Dieser Teil gilt als der ruhigere und schönere Teil des Englischen Gartens im Gegensatz zum oft überfülltem, touristischen Südteil um Monopterus und Chinesischem Turm.
    Nach Verlassen des Englischen Gartens und Überqueren der Ungererstrasse geht es am Ungererbad (mein Lieblings- Sommerschwimmbad, hoffentlich bald wieder auf😎) vorbei durch Grünanlagen zu den Neubebauungen der nördliche Leopoldstrasse.
    Entlang der Parzivalstraße und vorbei am altehrwürdigen Schwabinger Krankenhaus kommt schließlich der Luitpoldpark in Sicht.
    Der Luitpoldpark im Stadtteil Schwabing-West feierte 2011 sein 100-jähriges Bestehen.
    Seine Entstehung ist eng verbunden mit der städtebaulichen Entwicklung Münchens um 1900. Von der Maxvorstadt ausgehend wuchs die Stadt in rasantem Tempo weiter nach Norden. Für das neue Stadtquartier musste ausreichend Grün geschaffen werden. So beschloss im Jahre 1909 der Münchner Magistrat die Realisierung der damals schlicht als „Nordpark“ bezeichneten Anlage.
    Das Bamberger Haus wurde in den Jahren 1911/12 als Café erbaut. Seinen Namen erhielt es, nachdem wesentliche Teile der Fassade aus einem abgerissenen, barocken Bamberger Wohnhaus.
    Hier befindet sich heute ein toller Biergarten in schönem Ambiente, in dem wir uns oft und gerne aufhalten.
    In den ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg entstand im Norden des heutigen Parkgeländes der große Schuttberg aus Kriegsschutt. Auf seinem Gipfel ermahnt ein 1958 errichtetes Bronzekreuz zum Gedenken an die Bombenopfer.
    Nach Querung der Birnauer Strasse erreichte ich das Endziel und den Höhepunkt meiner kleinen Reise, den Olympiapark:
    Zum Olympiapark will ich gar nicht zu viel schreiben, da den fast jeder sowieso kennt. Nur so viel zu den wichtigsten Stichpunkten:
    Der Olympiapark in München war der Veranstaltungsort der Olympischen Spiele 1972. Seitdem waren die Bauten des Olympiaparks Austragungsort von 31 Weltmeisterschaften, 12 Europameisterschaften und fast 100 deutschen Meisterschaften. Hinzu kommen zahlreiche weitere Events wie Konzerte, Messen, Ausstellungen etc.
    Ich sage nur WM 1974 / Gerd Müller……. 😉😉
    Ausserdem ist der Olympiapark für den Münchener Norden (und für mich 😉 ein wichtiges Erholungsgebiet zum Laufen, Spazieren gehen, Radeln, Sonnen, usw.
    Im Olympiapark befindet sich auch die vermutlich einzige "Alm" Münchens, der kuriose Biergarten "Olympia-Alm" , der aber auf jeden Fall eine Einkehr wert ist.
    Auf dem Weg zur U-Bahn- Station passierte ich noch die Brücke über den wieder stark befahrenen mittleren Ring. Dabei musste ich noch einmal an meine Tour zu Corona-Zeiten um den mittleren Ring denken, als der Ring fast geisterhaft leer war. Mit Blicken zum BMW- Turm und BMW-Welt legte ich die letzten Meter zur U-Bahn Station zurück, um den Staffelstab meinen Nachfolgern zu übergeben.

    03:21
    19,0 km
    5,7 km/h
    60 m
    40 m

    Vor meiner Zusammenfassung der letzten Etappe der Münchner Staffelrunde 2020 möchte ich mich bei allen Beteiligten für das Engagement bei den grandiosen Touren mit vielen neuen Ideen bedanken. Vorallem jedoch ganz besonders bei den Vorlagengebern aus Berlin und dem Münchner Organisator MonacoTrail
    Bei einer Staffel"Runde" konnte die letzte Etappe nur zum Startpunkt führen. Daher war das Ziel von vornherein klar. Nur bei der Routenwahl hatte ich die Qual der Wahl. Bekanntlich führen viele Weg nach Rom, äh Heimeranplatz.
    Dank der Steilvorlage von Chris mit dem Startpunkt Olympiazentrum war es ein leichtes die Family für einen gemeinsamen Teil der Tour im voraus zu gewinnen.
    Beginnend in den Wirren der Wege im oly. Dorf der Spiele von `72 bahnten wir uns den Weg durch den Betonbienenstock. Als zusätzliche Motivation für die Kids ivolvierten wir Geoacaching und entdeckten gemeinsam Ecken mit Wasserspielen, tierischen Bewohnern einer kleine Wohlfühloase am Nadisee. Wenn man weiß, dass nach den Spielen von 1972 das olympische Dorf jahrelang leer stand, ist es beachtlich das die Wohnungen auf dem 300 Hektar großen Areal mittlerweile fast noch begehrter sind als im restlichen München. Studierende wie Senioren schwören auf das Gemeinschaftsgefühl als Olympianer.
    Der Leerstand bzw. die anfängliche Unvermietbarkeit stand wohl mit einer der bittersten Stunde von München in Verbindung, dem Attentat dieser Spiele, welches uns zum nächsten Ziel(Bild 12) unserer Tour führt.
    Von dort ging es über die B2R hinweg(mit Blick nach Links auf BMW-Turm- rechts O2-Tower) zum Oly-stadion, wo ich an dieser Stelle die Zeltdachtour empfehlen möchte. Bei der dieser Tour vor zwei Jahren erhielt ich Infos über die einzigartigen architektonischen Leistungen der Zeltdächer. Auf den Coubertinplatz kurz den Blick über den Olympiasee auf den Oly-berg schweifen lassen (hier gibt es herrliche Sonnenauf- & untergänge zu sehen). Über kurze Anhöhe die frisch renovierte Schwimmhalle und gr. Olympiahalle (z.Z. :-( ohne Veranstaltungen) erreicht. Das wiedereröffnete Seekino haben wir zum Leidwesen der Kids rechts liegen lassen um nach Olympiaturm und Seaworld auf dem Lutz-Long-Ufer das Gelände zu verlassen. Einen grüner Pfad bis zum Luitpoldpark kann ich leider nicht anbieten. Erläuterungen zum Luitpolpark(LP) sind dank gestriger ausführlicher Beschreibung nicht notwendig.
    Am Pumuckelbrunnen vorbei durchs Heckenlabyrinth gekämpft und in den südlichen Teil des LP übergesiedelt.
    Auf den Weg nach Schwabing über die wenig grüne Clemensstraße mit Blicken wie "Hans Guck in die Luft" schön verzierte Hausfassaden bewundert.
    Tipp: Bei den jährlich stattdfindenden Hofflohmärkten kann man in den Innenhöfen jede Menge Grünes entdecken, wo man es nicht erwartet. Nächste Station Elisabethplatz über die belebte Belgrad- und Nordendstraße. Auf dem Elisabethplatz gibt es den Elisabethmarkt, einer der vier ständigen Märkte für Lebensmittel und Blumen in München. Im Wintergarten, ein Wirtshaus im neoklassizistischen Marktpavillon mit großem Biergarten bietet bayerische Gerichte in dem wir unsere Mittagspause verbrachten, mit Blick auf die Schauburg. Die Schauburg ist ein Kinder- und Jugendtheater.
    Frisch gestärkt auf der Suche nach grünen Pfaden haben wir auf der Konradstr. erste Anzeichen gefunden. Durch den kleinen Leopoldpark mit Spielplatz und UNI-KiGa auf die Pappel-Allee eingebogen. Auf der Prachtstraße von Ludwig dem I., einen Blick Richtung Süden auf das Siegestor geworfen. Auf dem Siegestor befindliche Quadriga umrahmt die Bavaria mit vier Löwen. Das Siegestor ist die Grenze zwischen den Stadtteilen Schwabing und Maxvorstadt.
    Am Walking Man vorbei gewalkt, rechts auf Martiusstr. am gepflegten Hauptsitz der Münchner Rück endlich den englisch Garten erreicht.
    Am Schwabinger Bach entlang zum Rumfordschlössl. Das Rumfordschlössl im Englischen Garten wurde 1791 als Offizierskasino gebaut und ist heute ein Natur- und Kultur-Treffpunkt für Kinder und Jugendliche.
    Am 25 m hohen chinesischen Turm hätte man heute ohne Problem einen Platz im Biergarten gefunden. Jedoch bei wolkigen Wetter mit Regenwolken am Horizont war nicht viel los. Auf den restlich Wegen durch den engl. Garten (Süd) wo sonst kaum ein Platz auf der Wiesn zu finden ist, war gähnende Leere. Hier habe ich den den Weg zum Monopteros, der Burgfriedensäule, den Eisbach(Schwabinger Bach), Eisbachwelle und japan. Teehaus gewählt.
    Ein paar liebe Grüße an die Berliner mit einem Stück Mauer vor der amerikanischen Botschaft nicht zu vergessen.
    Am Amtsitz(nur noch Repräsentationszwecke) des Bayr. Ministerpräsidenten dem Prinz-Carl-Palais mit Brunnen schließt sich der versteckte Finanzgarten mit Dichter Skulpturen an.
    Durch den Hofgarten mit Blick auf die Staatskanzlei, Kriegerdenkmal und Dianatempel zum Odeonsplatz. Im Hofgarten ist ein Besuch für Boule-Spieler oder Fans unabdingbar.
    Am Odeonsplatz strahlt seit ca. 3 Jahren die Fassade der Theatinerkirche(BJ1690) wieder im alten Glanz. EIn Blick hinein lohnt sich.
    Kurzes Stück ohne wirkliches Grün über die Brienner Str. und Maximilianasplatz zum Wittelsbacher Brunnen.
    Es folgt zwischen Hauptbahnhof und Stachus ein unscheinbaren kleiner zentral gelegener Stadtpark, auch bekannt als alter Botanischer Garten mit Neptunbrunnen. Die Anlage gibt es schon seit 1812.
    Die Marsstraße gen Westen entlang am Bayern 3 Funkgebäude und Spatenbrauerei. Nach Cirkus Krone links abbiegen zur Hackerbrücke, auf der ein Blick auf den Mü.-Hbf. mit Skyline der Altstadt genommen werden kann.
    Am Wasserlauf der Kurt-Haertel-Passage entlang über die Landsbergerstr. hinweg die Theresienwiese in Sichtweite. Die Querung der Theresienwiese war selten so leicht, weil so leer. Durch die Unterführung direkt zum alten Messegelände. Hier auf der Theresienhöhe entstanden ca. 1.400 Wohnungen. Auf dem Weg zum Verkehrszentrum des Deutschen Museums streifte ich das letzte Grüne Stück der Tour, den Bayernpark.
    Auf der Schwanthaler Höhe eine luxeriöse Eiskugel für 1,70€ in der "Leckerei" als Abschluss gegönnt, bevor der Heimeranplatz als Zieleinlauf vollzogen wurde.
    Und das alles im trocknen, bei der Wettervorhersage.
    Ich hoffe mit der Beschreibung der Route nicht übertrieben bzw. die richtigen Infos dazu rausgesucht zu haben.
    Für Korrekturen wäre ich dankbar.

    von
    NiTe

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Collection Statistik

  • Touren
    14
  • Distanz
    216 km
  • Zeit
    40:34 Std
  • Höhenmeter
    1 580 m

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