Graffiti, Mural & Co. – mit der S-Bahn auf Streetart-Wanderung

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S-Bahn Berlin
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Ob knallbunte Graffitis, kreative Sticker-Art, urbane Installationen oder riesige Murals – in Berlin kommen Street Art-Fans kaum aus dem Staunen heraus. Seit der Wende und den wilden 1990er Jahren ist und bleibt Berlin eine unendliche Spielwiese für Künstler aus der gesamten Welt. Vor allem in den Szenebezirken Friedrichshain, Kreuzberg, Schöneberg und Prenzlauer Berg zieren unzählige Kunstwerke Hauswände, Straßenschilder, Briefkästen und vieles mehr.

Wir haben dir sieben Spaziergänge zu den ausgefallensten und spannendsten Street Art-Spots in Berlin zusammengestellt. Erkunde die berühmten Murals von Blu, ROA und Victor Ash in Kreuzberg SO36. Bewundere die mahnenden Bilder auf der Berliner Mauer an der East Side Gallery. Schlendere von der Graffiti-Wand im Mauerpark durch den Prenzlauer Berg nach Mitte. Oder nimm eine ganz neue Perspektive ein und bewundere an der Abhörstation auf dem Teufelsberg zugleich die Aussicht auf Berlin und die höchstgelegene Street Art-Galerie in ganz Europa.

Alle unsere Touren erreichst du ganz bequem mit der S-Bahn Berlin. So kannst du dich ganz auf die Kunstwerke entlang der Route einlassen. Halte hier immer die Augen offen, denn neben den berühmten Murals und bekannten Installationen entstehen alltäglich neue Formen von Street Art in den Straßen Berlins. Ein Tipp für besonders aufmerksame Beobachter: Der Yoga-Lehrer Josef Foos hat auf unzähligen Straßenschildern kleine Männchen aus Kork angebracht, die sich in bekannten Yoga-Posen üben.

Such dir also einfach deine Lieblingstour aus und stürze dich in die urbane Kunstwelt von Berlin.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Leicht
    01:43
    6,68 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wenn du auf Murals – hausgroße Wandgemälde – stehst, dann wirst du um einen Spaziergang in Berlin Kreuzberg keineswegs herumkommen. Nur an wenigen anderen Orten in Deutschland und ganz Europa gibt es eine so große Dichte an Arbeiten von international renommierten Street Artist. Wir führen dich auf unserer Tour vom S-Bahnhof Warschauer Straße durch den Kreuzberger Ortsteil SO36 zu den berühmtesten Werken und weiter bis zum Ostbahnhof.Der S-Bahnhof Warschauer Straße, der Startpunkt deiner Tour durch Kreuzberg, wird regelmäßig von den S-Bahnen S3, S5, S7, S75 und S9 angefahren. Vom Bahnhof aus, der sich auf der Friedrichshainer Seite der Spree befindet, geht es über die markante Oberbaumbrücke hinüber nach Kreuzberg. In den Kreuzgewölben der Brücke kannst du oft Straßenmusiker antreffen, die dich mit ihrem großen Talent oder ihrem Einfallsreichtum begeistern können.Gerade auf der anderen Uferseite angekommen, kannst du bereits das erste Mural deiner Tour bewundern. Hoch ragt der „Pink Man” des Künstlers Blu an einer grauen Hauswand empor. Von hier aus folgst du dem Verlauf der Hochbahngleise und schlenderst an der Skalitzer Straße bis zum morbiden Wandgemälde „Nature Morte” von ROA.Nachdem du das riesige Bild bewundert hast, geht es am „Astronaut Kosmonaut” weiter bis zum Mariannenplatz. Für Kunstbegeisterte lohnt sich hier ein Abstecher ins ehemalige Krankenhaus Bethanien, wo heute Künstler in Ateliers arbeiten und regelmäßig Ausstellungen stattfinden. Außerdem befindet sich im alten Speisesaal das Café „3 Schwestern” mit erstklassiger Küche.Durch das lebendige Kreuzberg führt dich die Route weiter zum knallbunten „Facetime” in der Nähe des Moritzplatzes. Von hier aus wanderst du am Engelbecken vorbei, entlang des heute als Park gestalteten Luisenstädtischen Kanals zurück zur Spree und schließlich hinüber zum Berliner Ostbahnhof. Ab hier bringen dich die S-Bahnen S3, S5, S7, S75 und S9 zurück nach Hause.

  • Leicht
    01:28
    5,64 km
    3,9 km/h
    40 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch im alten Ostbezirk Friedrichshain haben sich im Laufe der letzten Jahre talentierte, berühmte und kreative Graffitisprayer und Urban Artists ausgetobt. Ob Sticker-Art, riesige Murals, witzige Kleingraffitis oder ausgefallene Hausverzierungen – hier findest du alles. Der Höhepunkt ist dann der Besuch der East Side Gallery. Auf dem längsten noch bestehenden Stück der Berliner Mauer findest du unzählige Werke internationaler Künstler, die bereits seit 1990 bestehen.Startpunkt deiner Tour ist der Bahnhof Ostkreuz, den du mit den S-Bahnlinien S3, S5, S7, S75, S8, S85 und den Ringbahnen S41 und S42 erreichst. Du verlässt den Bahnhofsneubau in Richtung Süden und überquerst dann auf der Kynastbrücke die Gleise. Von hier oben hast du bereits einen ersten Blick auf bemalte Häuserwände von Friedrichshain. Anschließend folgst du der Boxhagener Straße.Diese führt dich mitten hinein ins Geschehen. Hier gibt es unzählige Cafés, Bars, ausgefallene Imbissbuden, kleine Geschäfte – und natürlich jede Menge Streetart. Achte hier vor allem auf kleine Details: An Plakaten, in Hauseingängen, auf Wänden und Laternenmasten findest du zahllose detailverliebte und kleine Sticker, Zeichnungen und Graffitis.Gegenüber vom Hotel Almodovar, dessen Fassade ebenfalls mit Wandgemälden verziert ist, kannst du an einer großen Hausfassade ein Mädchen mit Schmetterlingsflügeln bewundern. Von hier aus geht es über die Glatzer Straße zur Oderstraße, wo die Häuserecke eines Altbaus knallbunt verschönert wurde. Zurück an der Boxhagener Straße erwartet dich eine weitere ausgefallen gestaltete Häuserfassade: Schwarzweiße Tentakel schlängeln sich hier zwischen den Fenstern und Balkonen hinauf zum Dach.Über die Partymeile Simon-Dach-Straße führt dich unsere Tour bis zum RAW-Gelände. Im Reichsbahn-Ausbesserungs-Werk wurden früher die Züge der DDR-Staatsbahn gepflegt, doch heute findest du in den romantischen Backsteinbauten Cafés, Bars, Galerien, eine Kletterhalle und im Sommer ein Freiluftkino. Höhepunkt sind aber die großen Murals, die hier viele Wände schmücken.Über die Warschauer Brücke geht es am Ende der Tour dann zur East Side Gallery. Entlang der Mauerkunstwerke spazierst du bis zum Ostbahnhof, dem Endpunkt deiner Wanderung. Von hier aus fahren dich die S-Bahnen S3, S5, S7, S75 und S9 zurück nach Hause.

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  • Leicht
    01:22
    5,29 km
    3,9 km/h
    20 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Mauerpark im Prenzlauer Berg ist Inbegriff für Straßenkunst. Während sich an Wochenenden vor allem ein Besuch wegen der talentierten Musiker lohnt, kannst du unter der Woche Graffitisprayern über die Schulter schauen. Die Betonmauer zwischen Park und Max-Schmeling-Halle ist nämlich ein offizieller und legaler Ort, um sich hier künstlerisch mit der Spraydose auszutoben. Im Anschluss führt dich unsere Tour quer durch den Prenzlberg bis nach Berlin Mitte, wo du in den Hinterhöfen vom Haus Schwarzenberg die Aufbruchsstimmung der Nachwendejahre spüren kannst.Mit den Ringbahnen S41 und S42 geht es zum Bahnhof Gesundbrunnen, dem Startpunkt deiner Streetart-Tour. Über die Behmbrücke führt dich die Tour in den Stadtteil Prenzlauer Berg. Hier überquerst du auf dem Schwedter Steg die S-Bahngleise und betrittst den Mauerpark.An der mit unzähligen Graffitis verzierten Mauer entlang geht es durch den Park und im Anschluss in die Oderberger Straße. Zwischen den Hausnummern 18 und 20 befindet sich eine breite Baulücke. Hier befindet sich zwischen den großen Mietskasernen ein schöner Spielplatz – und außerdem an der breiten Wand der Hausnummer 20 das große Bild eines Hirsches.Von der Oderberger Straße biegst du auf die Kastanienallee ab, die Hauptschlagader des Szenebezirks Prenzlauer Berg. Wenn du Lust hast, zu shoppen oder ausgefallen zu essen, dann bist du hier genau richtig. Außerdem kannst du überall kleine und große Streetart entdecken: Aufkleber, Plakate, Graffitis oder bunt umstrickte Straßenpoller sind da nur eine kleine Auswahl.Von der Kastanienallee aus geht es durch den Volkspark am Weinberg. Nachdem du den Park durchquert hast, stehst du auf der Brunnenstraße vor einem Denkmal für die deutsche Wiedervereinigung. Der Werbetexter Jean-Remy von Matt ließ hier 2009 anlässlich des 20-jährigen Jubiläums an einer Häuserfassade folgenden Spruch anbringen: „Menschlicher Wille kann alles versetzen. Dieses Haus stand früher in einem anderen Land.”Über die Rosenthaler Straße führt dich unsere Route bis zum Haus Schwarzenberg. Hier kannst in den Hinterhöfen stöbern, die Kunst an den Häuserwänden bewundern, die Museen besuchen und eine Pause in einer der Bars einlegen. Im Anschluss trittst du am S-Bahnhof Hackescher Markt mit den S-Bahnlinien S3, S5, S7 und S9 die Rückreise an.

  • Leicht
    01:23
    5,32 km
    3,8 km/h
    40 m
    40 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nicht nur in den Szenebezirken Friedrichshain, Kreuzberg und Prenzlauer Berg kommen Streetart-Fans auf ihre Kosten. Vielmehr kannst du in ganz Berlin spannende, ausgefallene oder kritische Murals an Hausfassaden bewundern. Diese Tour führt dich zu einem ganz besonderen Wandgemälde: der Weltbaum. Dabei handelt es sich um das älteste Mural in Berlin. Der Künstler Ben Wagin brachte es im Jahre 1975 im Berliner Stadtteil Tiergarten an einer Brandwand an. Schon längst gilt es als eines der spannendsten Sehenswürdigkeiten von Berlin. Da 2018 ein Neubau neben der Wand entstehen sollte, entschloss sich das Künstlerkollektiv Art Bang, den Weltbaum in Berlin Moabit originalgetreu an einer neuen Fassade nachzumalen.Vom Berliner Hauptbahnhof, der von den S-Bahnlinien S3, S5, S7 und S9 angefahren wird, führt dich unsere Tour direkt zur Lehrter Straße. Schon nach rund 20 Minuten stehst du hier vor dem Weltbaum. Das Gemälde mahnt den Betrachter, sorgfältiger mit der Natur umzugehen und diese nicht rücksichtslos zu behandeln. Im Anschluss geht es über die Perleberger Straße und die Stephanstraße zu einem weit jüngeren Mural. Der Junge, der hier einen kleinen, verletzten Elefanten im Arm hält, vermittelt eine ebenso wichtige Botschaft an den Betrachter: Solange du selber stehen kannst, solltest du Schwächeren immer eine helfende Hand reichen.Zum Abschluss der Tour schlenderst du über die Birkenstraße und den Fritz-Schloß-Park zurück zum Berliner Hauptbahnhof.

  • Leicht
    00:55
    3,62 km
    3,9 km/h
    10 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Berlin Schöneberg ist zwar nicht ganz so übersät mit Graffitis und Streetart wie Friedrichshain oder Kreuzberg, aber dafür findest du hier ein paar ganz besondere Juwelen abseits des Touri-Rummels. Ob das riesige Werk „One-Wall” oder die vielen verzierten Fassaden in der Bülowstraße – hier gibt es einiges zu sehen. Besonders lohnenswert ist natürlich der Abstecher zum Urban Nation Museum. In dem Museum stellen im steten Wechsel aufstrebende und weltberühmte Street Artists aus. Ein Besuch ist vor allem auch an Regentagen perfekt geeignet, um nicht auf die benötigte Portion Streetart verzichten zu müssen.Am S-Bahnhof Yorckstraße, direkt an der Grenze von Schöneberg zu Kreuzberg, beginnt deine Tour. Den Startpunkt erreichst du ganz bequem mit den S-Bahnlinien S2, S25 und S26. Du folgst der Yorckstraße nach Westen, bis sie in die Goebenstraße übergeht. Hier biegst du dann bald auf die Bülowstraße ab. Nach Überquerung der trubeligen Kulmer Straße stehst du wenig später vor dem Kunstwerk „One Wall” des britischen Künstlers Phlegm. Auf den grauen Betonwänden eines futuristisch anmutenden Betonbaus tummeln sich unzählige langbeinige Gestalten – ein spektakuläres Wimmelbild für Erwachsene.Am riesigen Portrait des Berghain-Türstehers Sven Marquardt vorbei führt dich der Weg zum Urban Nation Museum. Nimm dir ruhig genug Zeit, um die abwechslungsreiche Ausstellung zu genießen. Im Anschluss wanderst du an vielen bunt verzierten Häuserfassaden entlang über die Bülowstraße zurück zum S-Bahnhof Yorckstraße.

  • Mittelschwer
    01:34
    5,75 km
    3,7 km/h
    80 m
    90 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Lust auf Streetart und einen Waldspaziergang? Kein Problem, die ehemalige Abhörstation auf dem Teufelsberg erfüllt dir gerne diesen Wunsch. Die alte, verlassene Radarstation des US-Geheimdienstes ist ein eindrucksvolles Relikt aus dem Kalten Krieg und befindet sich auf einem Trümmerberg inmitten des weiten Grunewalds. Auf schönen Waldwegen wanderst du hinauf auf den Berg und kannst hier die Faszination der verfallenen Gebäude genießen. Das gesamte Gelände ist außerdem eine einzigartige Galerie für spektakuläre Graffitis und große Wandgemälde. Abgesehen davon ist schon allein die Aussicht auf Berlin einen Besuch wert. Die Abhörstation kannst du von Mittwoch bis Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr auf eigene Faust erkunden. Der Eintritt kostet fünf Euro.Vom S-Bahnhof Heerstraße, der von den S-Bahnlinien S3 und S9 angefahren wird, geht es direkt hinein in den Grunewald. Erster Stopp ist das flache Gipfelplateau des Drachenbergs, der mit 99 Metern über 20 Meter niedriger als der benachbarte Teufelsberg ist. Die Aussicht ist aber bereits von hier aus ein echter Genuss, zumal du einen tollen Blick auf die weiße, geisterhafte Abhörstation werfen kannst.Direkt im Anschluss geht es hinauf zum Teufelsberg und hinein in die spannende Erkundung der Abhörstation. Wenn du dich an den Bildern, den Gebäuden und der Aussicht satt gesehen hast, führt dich unsere Tour über die Grunewald Sanddüne zum Bahnhof Grunewald. Von hier aus bringt dich die S-Bahnlinie S7 wieder zurück ins Berliner Zentrum.

  • Leicht
    00:47
    3,10 km
    3,9 km/h
    10 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dem Gelände des einstmals größten Rangierbahnhofs Europas kannst du heute im Schöneberger Südgelände über zugewachsene Gleise wandern, eine stillgelegte Dampflok bewundern, durch junge Wälder schlendern und im Tälchenweg Graffiti-Künstlern zusehen. Hier befindet sich nämlich einer der wenigen offiziellen Orte, wo sich Sprayer ganz legal austoben dürfen. Wenn du also schon immer mal bei der Entstehung eines Graffitis dabei sein wolltest, dann solltest du dich auf den Weg zum Schöneberger Südgelände machen.Mit den S-Bahnlinien S2, S25 und S26 erreichst du den S-Bahnhof Priesterweg, den Startpunkt dieser Tour. Du unterquerst die S-Bahngleise und betrittst gleich darauf das Schöneberger Südgelände. Rechter Hand befindet sich der alte Backsteinlokschuppen und der Wasserturm, aber unsere Tour führt dich zunächst nach links in den Tälchenweg. Schon bald kannst du den feinen Duft von Spraydosen in der Luft schnuppern und schon wanderst du durch eine echte Open-Air-Galerie. Zwischen Kritzeleien, Schriftzügen und Tags gibt es hier auch immer wieder echte Kunstwerke zu bestaunen.Im Anschluss schlenderst du an alten Gleisen und der stillgelegten Lok entlang und staunst darüber, mit welcher Geschwindigkeit die Pflanzen bereits die Anlagen überwuchert haben. Vom S-Bahnhof Priesterweg geht es am Ende der Tour wieder zurück nach Hause.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    35,4 km
  • Zeit
    09:12 Std
  • Höhenmeter
    220 m

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