© GesundLand Vulkaneifel | D. Ketz

Lavagruben & märchenhafte Maare – HeimatSpuren der Vulkaneifel

Wander-Collection von GesundLand Vulkaneifel

Vor zehntausenden Jahren tobten in der Eifel mächtige Vulkane. Lava brodelte aus gigantischen Schloten und Gesteinsmassen wurden durch die Luft geschleudert. Erdzeitgeschichtlich ist das noch gar nicht so lange her. Die Natur hat sich seitdem die fruchtbaren Lavaböden und Ascheschichten zunutze gemacht und die Region der Vulkaneifel in malerische Landschaften mit sanften Hügeln und idyllischen Seen, sogenannten Maaren, verwandelt. So findest du an etlichen Orten noch immer eindeutige Spuren für die feurige Vergangenheit – begib dich mit unseren HeimatSpuren auf eine Reise zurück zu den heißen Vulkanen und den heutigen zauberhaften Flusstälern und kreisrunden Gewässern, die die Vulkaneifel einzigartig machen.

In dieser Collection stellen wir dir zwölf unserer schönen HeimatSpuren vor. Von knackig kurzen Spaziergängen bis hin zu ausschweifenden Tagestouren ist alles dabei. Möchtest du die mit 120 Tonnen schwerste und größte Lavabombe bestaunen, dann bist du auf der HeimatSpur Lavaweg rund um Strohn mit der traumhaften Strohner Schweiz genau richtig. Massive Basaltblöcke und leise flüsternde Bäche schmücken die Landschaft im Alfbachtal.

Ein einzigartiger Kaltwassergeysir wartet mit dem „Brubbel” im beschaulichen Wallenborn auf dich. Sprudelnde, eisenhaltige Quellen, auch als Dreese bekannt, findest du in allen Ecken der Vulkaneifel. Besonders viele aber auf der HeimatSpur Dreeswanderweg um Daun. Und bist du ein Fan von Höhenmetern, mach dich auf zur HeimatSpur Täler- und Höhenweg, wo neben zahlreichen Hügeln auch postkartenreife Panoramen und Ziegenherden deine Augen strahlen lassen. In Bad Bertrich kannst du deine beanspruchten Muskeln in der Vulkaneifel Therme für ihre Arbeit belohnen und in duftenden Saunen und erfrischenden Thermalbädern komplett entspannen.

Alle HeimatSpuren sind Rundwanderungen und starten beziehungsweise enden an einem Parkplatz in einem beschaulichen Ort. Bekommst du nicht genug, kannst du auf anderen Touren sogar noch weitere HeimatSpuren anschließen. Insgesamt warten 30 abwechslungsreiche Rundwanderungen im GesundLand Vulkaneifel auf dich. Neben den hier beschriebenen findest du weitere 18 in unserem Profil: komoot.de/user/gesundlandvulkaneifel/tours.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:41
    20,9 km
    3,7 km/h
    300 m
    300 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wenn du schon immer mehr über Vulkanismus wissen wolltest, ist der Lavaweg genau die richtige Tour für dich. Auf gut 20 Kilometern erkundest du Wiesen, Felder, Wälder und Bachtäler – allesamt gespickt von Zeugnissen der einzigartigen vulkanischen Geschichte der Eifel. Und wenn du dann noch Power hast, kannst du die Wanderung zu einer riesigen Lavabombe ausdehnen. Vom Ausgangspunkt der Rundwanderung, dem Vulkanhaus Strohn, ist die Lavabombe nur 500 Meter entfernt.Im Ortskern von Strohn startest du mit einer Überquerung des Alfbachs und wanderst dann in einem Bogen über schöne Feldwege. Mit dem Trautzberger Maar kommst du am kleinsten Maarsee der Eifel an, an den sich schon bald die traumhafte Strohner Schweiz anschließt. Der Alfbach hat hier über rund 12.000 Jahre ein wildromantisches Tal in den längsten Lavastrom der Eifel gewaschen. Das Lavabett entstand mit dem Ausbruch des Vulkans Wartgesberg, einem vermutlich dreiteiligen Schlackenkegel.Über eine kleine Brücke überquerst du den Alfbach abermals, wanderst am idyllischen Klosterweiher vorbei und über hügeliges Gelände. Der Lauf des Sammetbachs bringt dich zum Holzmaar. Von dort ist es nicht weit zum Eifelstopp, einem mobilen Imbiss, der nur an Wochenenden und Feiertagen hier weilt.Ab jetzt geht es nur noch bergab zurück nach Strohn. Falls du noch Kraft in den Beinen hast, lohnt sich noch einmal ein Abstecher entlang des Alfbaches zur größten Lavabombe der Eifel. Der 120 Tonnen schwere und circa sechs Meter hohe Koloss löste sich bei Sprengarbeiten im Jahr 1969 aus einer Bruchwand. Ob dieser riesige Steinball bei einem Vulkanausbruch einst durch die Luft flog oder doch durch vermehrtes Anschmelzen anstand, ist bislang nicht geklärt.

    Mittelschwer
    03:49
    13,7 km
    3,6 km/h
    290 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mächtige Basaltbrocken, dramatische Lavahänge und sprudelnde Mineralquellen prägen die knapp 14 Kilometer lange Rundwanderung rund um Üdersdorf und das wildromantische Liesertal – Wasser und Felsen pur!Startpunkt ist der beschauliche Ort Üdersdorf. Von hier windet sich der Weg nach oben zum ersten Highlight deiner Wanderung: Die Aarley. Von dem vulkanischen Bergrücken aus erblickst du die Landschaft der Vulkaneifel mit einer alten Lavagrube.Der Abstieg führt dich durch die Löhley, wo die feurige Vergangenheit besonders offensichtlich wird. Massive Basaltbrocken schmücken den Weg zu beiden Seiten. Was früher tödliche Vulkangeschosse waren, sind heute moosüberzogene Juwelen in diesem Märchenwald. Gemächlich geht es im Tal der Lieser am plätschernden Wasser entlang.Kurz vor deiner Rückkehr in Üdersdorf kommst du den dramatischen Lavahängen unterhalb des Emmelbergs zum Greifen nahe. Mineraliensammler haben in dieser Mondlandschaft schon das eine oder andere Schmuckstück für sich entdeckt.

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  • Mittelschwer
    01:33
    5,63 km
    3,6 km/h
    100 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ein besonderes Naturphänomen begegnet dir auf dieser fünfeinhalb Kilometer langen Runde von Wallenborn: Langsam brodelt kohlensäurehaltiges Wasser immer weiter aus einem Brunnen im Ortskern. Der Kaltwassergeysir ist ein absolut faszinierender Anziehungspunkt.An der katholischen Filialkirche St. Sebastian geht die Rundwanderung los. Sicher kannst du es kaum erwarten, den „Brubbel” beziehungsweise Wallenden Born genannten Geysir im Herzen Wallenborns zu besuchen. Daher ist er auch deine erste Station und nur fünf Minuten Fußmarsch entfernt. Ein Kohlendioxid-Gas-Wasser-Gemisch sorgt dafür, dass der einzigartige Kaltwassergeysir alle 35 Minuten in die Höhe schnellt. Das Wasser ist nur neun Grad kalt und sprudelt sechs Minuten lang nach oben.Hast du dich an dem Naturschauspiel vorerst sattgesehen, führt dich der Weg hinaus in die umliegenden Wälder. Dabei folgst du dem Lauf des Marschbachs bis zur Mansteins-Brücke. Die alte Steinbrücke am Zusammenfluss von Marsch- und Walmersbach wurde ursprünglich für den Getreidetransport gebaut.Der Lauf des Walmersbaches bringt dich auf schattigen Waldpfaden wieder nach Wallenborn, wo du dem „Brubbel” noch einmal einen Besuch abstatten kannst.

    Schwer
    02:08
    6,80 km
    3,2 km/h
    240 m
    230 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf dieser kurzen, aber knackigen Rundwanderung ab Bad Bertrich entführen wir dich auf eine Zeitreise in die feurige Geschichte der Vulkaneifel. Freu dich auf Steinzeithöhlen, tiefrote Lava-Wände und atemberaubende Weitblicke.Kaum hast du die ersten Schritte getan, bekommst du auch schon die Höhenmeter zu spüren, die dich die Viktoriahöhe hinaufführen. Auf gut anderthalb Kilometern meisterst du fast 200 Höhenmeter. Zur Belohnung kannst du dich in der Oase der Ruhe bei grandioser Aussicht ins Tal auf einer der Holzbänke oder in der kleinen Hütte entspannen.Für die nächsten Entdeckungen bleibst du auf einer Höhe und tauchst in die explosive Vergangenheit von Bad Bertrich ein. Imposante Lava-Formationen zeugen von der vulkanischen Aktivität vor rund 50.000 Jahren. Neun Schlote haben die Landschaft hier maßgeblich geprägt und lassen dich nun staunend vor einer meterhohen Mauer aus erkalteter Lava stehen.An der Falkenlay genießt du einen weiteren herrlichen Ausblick und kannst in die spannenden Steinzeitgrotten hineinschauen, bevor es über die Dachslöcher wieder bergab zum Ueßbach in Bad Bertrich geht.

    Mittelschwer
    03:00
    10,5 km
    3,5 km/h
    240 m
    230 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Vulkaneifel ist bekannt für ihre Dreese. Drees, das ist keltischen Ursprungs und gleichbedeutend für sprudelnde Quelle. Auf dem Dreeswanderweg erlebst du mit zahlreichen dieser mineralhaltigen Quellen die brodelnde Seite der Vulkaneifel.Los geht die Tour am FORUM in Daun. Nach nur wenigen hundert Metern stehst du bereits am ersten und bekanntesten Drees, dem Hotzendrees. Der hohe Eisengehalt des Wassers hat das Metallbecken darunter orange gefärbt. Gönne dir einen Schluck dieses einzigartigen Wassers aus den tiefen Gesteinsschichten. Etwas außerhalb Dauns kommst du zum Josenbachdrees und Kolverather Drees. Auch hier triffst du auf faszinierende Orangetöne, die das eisenhaltige Wasser im Erdreich und am Brunnen hinterlässt. Du spazierst nun wieder nach Daun zurück und durch den gepflegten Kurpark, wo du deine Füße in einem Kneippbecken erfrischen kannst.Ein paar Höhenmeter erwarten dich beim Aufstieg zum Wehrbüsch mit seinem eindrucksvollen Kriegerdenkmal. An der Burgruine Daun, in deren Umkreis viele Einkehrmöglichkeiten winken, beendest du deine abwechslungsreiche Tour.

    Schwer
    01:57
    7,04 km
    3,6 km/h
    140 m
    90 m
    Schwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Riechen, schmecken, erfühlen – der rund sieben Kilometer lange Achtsamkeits-Pfad ist ein Weg für die Sinne. Ergib dich ganz der Schönheit der Natur, lausche der Ruhe und koste einen Schluck des glasklaren Bachwassers. Lass dich treiben und entdecke an sieben Stationen entlang des Themenpfades mit Hängematten, Trittsteinen über den Bach und Hörtrichtern die Kostbarkeiten der Natur ganz neu. Nimm dir auf jeden Fall ausreichend Zeit für diese entspannte Tour.Am Rande Manderscheids spazierst du entlang der sanft plätschernden Kleinen Kyll, vorbei an der Heidsmühle. Die gemütliche Lokalität kannst du dir für den gelungenen Abschluss am Rückweg der Rundtour merken. Einige hundert Meter weiter ist die Marienhütte auf einer kleinen Anhöhe ein idealer Platz, um kurz innezuhalten und den Duft des Waldes tief einzuatmen.Weiter südlich wird die Kleine Kyll wilder und wirbelt in Strudeltöpfen lustig vor sich hin. Am gegenüberliegenden Ufer spazierst du durch die Wolfsschlucht. Massive Basaltsäulen schmücken den Weg und machen die einstigen Vulkanaktivitäten offensichtlich. Der Pfad windet sich durchs malerische Tal und bringt dich auf weichem Waldboden an den Rand von Manderscheid zurück.

    Leicht
    01:17
    4,93 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Entspannung vom Feinsten darfst du auf dem knapp fünf Kilometer langen Waldwohlfühlweg erwarten. Gleich drei Waldinseln verführen dich zum Sitzen, Liegen und Seele baumeln lassen – ein Rundweg, auf dem du dich einfach wohlfühlen und „im Wald baden” kannst.Du startest an der Drei-Eichen-Hütte und erreichst schon nach einem halben Kilometer die erste Waldinsel BuchenGlück. Von hier hast du einen herrlichen Blick auf den grünen Buchenwald, während du in der Hängematte chillst und die Vögel in den Baumkronen beobachtest. In der Waldinsel WaldDuft nimmst du je nach Wetterlage die unterschiedlichen Gerüche des Waldes wahr. Feuchtes Laub, warme Kiefernnadeln, würzige Pilze. Halte einen Moment inne und sauge die Aromen der Natur ein. Die dritte und letzte Waldinsel TraumTal eröffnet dir einen traumhaften Blick in das friedvoll rauschende Tal des Üßbachs. Der Rundweg führt dich zurück zur Drei-Eichen-Hütte, wo du im nahegelegenen Feuchtbiotop auf Amphibien-Suche gehen kannst.

    Mittelschwer
    02:49
    10,2 km
    3,6 km/h
    170 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ein abwechslungsreiches Auf und Ab durch die vulkanisch geprägte Landschaft mit wildromantischen Bachtälern und duftender Wacholderheide erwartet dich auf dem zehn Kilometer langen Wacholder-Endert Pfad.Am Dorfplatz in Alflen geht es los. Du überquerst den schmalen Litzbach, dann führt dich der Weg hinauf auf den Alfler Berg. Vor dir breitet sich ein herrliches Panorama über die sanft geschwungenen Hügel der Vulkaneifel aus. Nachdem du dich sattgesehen hast, steigst du hinab in das Tal der Wilden Endert. Ein schmaler Pfad führt dich am Endertbach entlang und rustikale Holzbrücken über ihn hinüber.Der Rundweg biegt nun ab und schlängelt sich hinauf zum Nassenberg. Hier oben befindet sich das Naturschutzgebiet Wacholderheide, das besonders im August und September durch die zartrosa Heide bezaubert. In allen Jahreszeiten genießt du einen prächtigen Ausblick hinab ins Endertbachtal. Zum Ende hin folgst du einer kurvigen Strecke und überquerst noch einmal den Litzbach, dann bist du schon wieder zurück am Ausgangspunkt der eindrucksvollen Tour.

    Mittelschwer
    04:17
    15,6 km
    3,6 km/h
    270 m
    270 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf knapp 16 Kilometern führt dich diese abwechslungsreiche Rundtour entlang einer schmucken Burg und zwei der zahlreichen Mineralwasser- und Kohlensäurequellen der Vulkaneifel, der sogenannten Dreese. Packe dir einen leckeren Snack ein, denn unterwegs bietet sich an einem zauberhaften Rastplatz die Gelegenheit für eine ausgiebige Pause.Schon kurz nach dem Start am Haus Vulkania in Dreis-Brück fällt dir ein weißes Gebäude mit märchenhaften Türmen ins Auge. Das Erscheinungsbild der Burg Dreis wurde von etlichen Besitzern immer wieder neu geprägt. Heute kannst du in dem Gemäuer, das auch in einem Themenpark stehen könnte, genüsslich selbstgebackenen Kuchen vom Burgherren verspeisen.Bevor es aber ans Schlemmen geht, führt dich der Rundweg zum Dreiser Weiher, dem zweitgrößten Maar in der Eifel. Ein Zeitzeuge der vulkanischen Vergangenheit der Region. Direkt am Rande des Dreiser Weihers kannst du dich an der Vulkania Heilquelle bedienen und deine Flasche mit köstlichem, mineralreichen Wasser auffüllen.Hast du den Dreiser Weiher halb umrundet, gelangst du in ein Waldgebiet des Dockweiler Drees. Die hier befindliche Quelle wurde ansehnlich eingemauert und daneben eine gemütliche Blockhütte sowie ein runder Picknicktisch errichtet. Perfekt für eine entspannte Pause mitten im Wald. Bist du wieder fit, schlängelt sich der Weg weiter durch den Wald zum Feuerbach, der dich zurück nach Dreis-Brück begleitet.

    Mittelschwer
    04:08
    15,0 km
    3,6 km/h
    290 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Rund um die Eifeldörfer Schönbach und Utzerath kannst du dich auf eine abwechslungsreiche Rundwanderung mit atemberaubender Aussicht und ein paar meckernden Überraschungen freuen. Mit rund 15 Kilometern Strecke und fast 300 Höhenmetern macht sich die Tour prima für einen Tagesausflug in die Vulkaneifel.Gleich zu Beginn warten beim Verlassen von Schönbach schon ein paar knackige Höhenmeter auf dich. Die lohnen sich aber, denn über einen kleinen Seitenweg gelangst du zu einem postkartenreifen Ausblick: Unterhalb des Gipfelkreuzes liegt dir die Vulkaneifel mit ihren sanften Hügeln zu Füßen. Aber nicht nur das. Von Ostern bis in den späten Herbst hinein triffst du an den Hängen sehr wahrscheinlich auf ein paar entspannte Ziegen, die sich mit dir das Panorama und die Holzbänke teilen.Vom Kreuzberg geht es wieder hinab durch längere Waldpassagen. Die schattenspendenden Bäume sind vor allem im Hochsommer eine willkommene Erfrischung. Hast du ein wenig Grillgut im Gepäck, kannst du es dir in einer gemütlichen Grillhütte am Wegesrand brutzeln. Mit schönsten Fernsichten und durch romantische Bachtäler führt dich der Weg über Utzerath in einigem Auf und Ab zurück zum Ausgangspunkt in Schönbach.

    Mittelschwer
    03:38
    13,3 km
    3,7 km/h
    210 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Pfad der Artenvielfalt führt dich über gut 13 Kilometer zu einzigartigen Naturreservaten mit Baumriesen und schönsten Ausblicken. Ist dir die gesamte Runde zu lange, kannst du sie an mehreren Stellen abkürzen. Alternativ gibt es über den Pfad aber die Möglichkeit, ihn für ein maximales Wandererlebnis mit weiteren HeimatSpuren auszudehnen. Du kannst ihn mit dem Lehwaldweg, dem Großen Dauner oder dem Täler und Höhenweg verbinden.Am Rande von Darscheid schlüpfst du in deine Wanderschuhe und spazierst schon bald durch duftendes Waldgebiet. Auf dem Gödderscheid bietet sich dir in einer Schutzhütte eine erste Gelegenheit für eine Rast. Sanft steigst du weiter im Wald nach oben. Eine Informationstafel veranschaulicht mit einer eindrucksvollen Holzscheibe die Ausmaße der riesigen Douglasien, die in dieser Gegend wachsen. Sie sind die größten Bäume in ganz Rheinland-Pfalz.Am Notkreuz, einem Mahnmal anlässlich der Notjahre im Zweiten Weltkrieg, vorbei erklimmst du den Semersberg. Auf 520 Meter Höhe kannst du das Westeifeler Vulkanland mit seinen höchsten Erhebungen bestaunen. Eine Holzbank lädt zum Verweilen und Auspacken des Proviants ein.Hast du noch etwas Zeit übrig, kannst du dich im NaturErlebnisZentrum Vulkaneifel im „Dorf der Zukunft” über die nachhaltige Entwicklung der Region informieren. Danach folgst du kleinen Flussläufen und spazierst am Waldrand zurück zum Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    03:14
    11,9 km
    3,7 km/h
    180 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dieser schönen, zwölf Kilometer langen Wanderung begibst du dich auf die Spuren des Heiligen Antonius. Rund um die kleine Gemeinde Ellscheid entdeckst du neben fantastischen Weitblicken den Mürmes – ein großes Moorgebiet mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. Möchtest du deine Wanderung weiter ausdehnen, gibt es eine Anbindung an die HeimatSpur Appoloniaweg.Du startest deine Tour direkt beim Namensgeber Antonius, dem Schutzpatron von Ellscheid. Von der hübschen Bronzestatue mit den kleinen Schweinchen folgst du dem Moselweg. Über schöne Feldwege geht es zu den Aussichtspunkten Ellscheider Maarblick und Ellscheider Fenster. Je nach Jahreszeit siehst du hier blühende Frühlings- und Sommerwiesen, goldene Herbstfarben oder weiße Märchenlandschaften.Über den verlandete Mürmes, einen ehemaligen Maarsee, wo früher in großem Umfang Torf gestochen wurde, geht es weiter ins beschauliche Saxler. Dort tauchst du in ein kleines Waldstück ein und läufst schließlich entlang des Ellscheider Bachs zurück zum Ausgangspunkt deiner Tour.Bist du hungrig, dann ist der Landgasthof Janshen die richtige Adresse für dich. Hier werden Leckereien aus der eigenen Produktion serviert, aber auch deftige Eifeler Küche. Ein gelungener Ausklang der Tour.

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Collection Statistik

  • Touren
    12
  • Distanz
    136 km
  • Zeit
    37:31 Std
  • Höhenmeter
    2 440 m

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