Blütenpracht – mit der S-Bahn hinaus in den Frühling

Collection von
S-Bahn Berlin

Die Tage werden immer länger, die Temperaturen steigen und Berlin schüttelt den Winterblues ab: Es steht endlich der Frühling vor der Tür. Nach einem unglaublich grauen Winter, kribbelt es einem richtig in den Beinen, endlich wieder in die Natur zu kommen. Am schönsten kannst du das Frühlingserwachen in den großen Gärten und Schlossparks bewundern, wo tausende Frühlingsblumen nur darauf warten, in bunten Farben zu erstrahlen.

Wir haben dir fünf traumhafte Gärten in Berlin und seinem Umland ausgewählt, die besonders berühmt für ihre Gestaltung, ihre Vielfalt oder ihren landschaftlichen Reiz sind. Wenn du lieber ganz alleine durch Wälder und über Felder streifen möchtest, kannst du dir die unteren drei Touren ansehen. Was hältst du von einem Besuch der Wildpferde in Hobrechtsfelde oder dem Moorgebiet beim Kloster Chorin?

Damit du auf deinen Naturausflügen auch richtig entspannen kannst, lassen sich alle Touren problemlos mit der S-Bahn oder der Regionalbahn erreichen. So wird alleine schon die Anreise ein schönes Erlebnis, wenn du mit dem Zug durch die erwachende Frühlingslandschaft gleitest.

Fahrplanauskünfte und Ticketpreise findest du unter sbahn.berlin

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:55
    13,6 km
    2,8 km/h
    80 m
    70 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Botanische Garten in Dahlem ist ein erster Anziehungspunkt, wenn du im Frühjahr die ersten Blüten und Knospen genießen willst. Die große Anlage ist ein echtes Gesamtkunstwerk und du kannst hier stundenlang in den ersten warmen Sonnenstrahlen durch die einzelnen Landschaftsbereiche schlendern. Selbst wenn sich die Pflanzen auf dem Außengelände noch ein wenig Zeit lassen, kannst du in den eindrucksvollen Gewächshäusern garantiert prachtvolle Blüten und exotische Gewächse bewundern.

    Deine Tour beginnt am S-Bahnhof Schlachtensee, den du im 10-Minuten-Takt mit der S1 erreichen kannst. Die Wanderung führt dich am Ufer vom Schlachtensee und der Krummen Lanke entlang bis zum Grunewaldsee. Die Eichen und Buchen des Grunewalds erstrahlen bereits wieder zaghaft in ihrem grünen Blätterkleid und die wärmenden Sonnenstrahlen vertreiben die letzten Spuren des Winters. Am Grunewaldsee kannst du noch eine Rast am Forsthaus Paulsborn oder im Schlosscafé vom Grunewaldschloss einlegen, bevor du nach einem kurzen Stück durch den Ortskern von Dahlem den Botanischen Garten erreichst.

    Nachdem du den großen Garten ausgiebig erkundet hast, gelangst du über den südlichen Ausgang zum S-Bahnhof Botanischer Garten. Von dort geht es mit der S1 wieder nach Hause.

  • Mittelschwer
    02:12
    8,56 km
    3,9 km/h
    40 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    An kaum einem anderen Ort in Berlin kannst du eine so vielfältige Pflanzenpracht erleben wie in den Gärten der Welt in Marzahn. In den liebevoll angelegten Themengärten kannst du Gartenkunst aus der ganzen Welt genießen: Sitze bei einer Tasse Tee am Seerosenteich des Chinesischen Gartens, bewundere die Wasserspiele im Orientalischen Garten oder finde zur Ruhe im Japanischen Zengarten. Im Frühling erstrahlen alle Gärten, wenn die Blumen, Bäume und Büsche wieder zu neuem Leben erwachen.

    Mit der S5 geht es zum S-Bahnhof Wuhletal, den du mit der Bahn im 10-Minuten-Takt erreichen kannst. Von dort folgst du der Route durch das idyllische Wuhletal, wo dich bereits erste Boten des Frühling begrüßen. Überall sprießen die Knospen und auf deinem Weg entlang der Wuhle lässt du das Großstadttreiben hinter dir.

    Unterhalb des Kienbergs entlang erreichst du schließlich den Südeingang der Gärten der Welt. Hier kannst du dir nun richtig Zeit lassen, alle Gärten und Pflanzen ausgiebig zu erkunden. Gönn dir auch eine Pause an einem der Cafés. Nach deinem Besuch geht es an der Wuhle zurück zum S-Bahnhof Wuhletal.

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  • Mittelschwer
    04:34
    17,2 km
    3,8 km/h
    170 m
    170 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Unberührt liegt die Pfaueninsel mitten in der Havel. Am Ende des 18. Jahrhunderts ließ der Preussische König ein märchenhaftes Schloss auf der kleinen Insel errichten. Entsprechend märchenhaft wurde auch der Schlossgarten gestaltet, der die gesamte Insel umfasst. Inmitten uralter Eichen und Buchen schlängeln sich die Wege an kleinen Wiesen, Springbrunnen und Pavillons entlang. Auf deinen Erkundungen triffst du auch immer wieder auf die dauerhaften Bewohner der Insel: Die namensgebenden Pfauen streifen frei über die Insel und im Frühjahr schlagen die farbenfrohen Männchen ihr berühmtes Rad, um ihre Weibchen zu beeindrucken.

    Im 10-Minuten-Takt kannst du mit der S7 zum Startpunkt dieser Tour fahren. Vom S-Bahnhof Griebnitzsee aus geht es erst über den Teltowkanal und dann über den Griebnitzkanal. Nach einem kurzen Stück durch den Berliner Stadtteil Wannsee erreichst du den Düppeler Forst. Durch den urwüchsigen Wald mit den hohen Buchen und Kiefern wanderst du weiter bis zum Anleger, von dem dich die Fähre zur Pfaueninsel bringt.

    Nur wenige Minuten dauert die Überfahrt und schon kannst du die kleine Insel erkunden. Wenn du dich für alte Gemäuer interessierst, lohnt sich auch eine Besichtigung des kleinen Schlosses und der Meierei.

    Auf deinem Rückweg geht es wieder mit der Fähre aufs Festland und nach einem Kaffee im Blockhaus Nikolskoe wanderst du durch den Wald und am Seeufer entlang zurück zum S-Bahnhof Griebnitzsee.

  • Leicht
    01:44
    6,73 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Schlosspark Sanssouci mit den Schlössern, Pavillons, Gärten und historischen Gewächshäusern ist zu Recht Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Nach dem Vorbild französischer Barockschlösser wurde der Park und das Schloss Sanssouci im Jahre 1745 errichtet. Das kleine Sommerschloss wurde nach Skizzen des Königs Friedrich des Großen gestaltet. Leitthema war seit jeher die Harmonie zwischen Kunst und Natur. Noch heute kannst du durch die riesige Gartenanlage schlendern und dieses Meisterwerk der Landschaftsgestaltung bewundern.

    Alle 10 Minuten kannst du von Berlin mit der S7 zum Hauptbahnhof Potsdam fahren. Von dort geht es über die Havel und an der Nikolaikirche vorbei in die idyllische Innenstadt. Entlang der liebevoll sanierten Häuser wanderst du bis zum Brandenburger Tor und betrittst am Grünen Gitter schließlich den Schlosspark.

    In einer großen Runde geht es an der Friedenskirche entlang bis zum Neuen Palais und weiter zum Schloss Sanssouci. Um den ganzen Park mit seinen unzähligen großen und kleinen Gebäuden zu besichtigen, kannst du problemlos mehrere Stunden einplanen.

    Wenn du dich schließlich an der barocken Pracht satt gesehen hast, verlässt du den Park und ziehst weiter zum Bahnhof Park Sanssouci. Von dort fährt dich die Regionalbahn RB21 oder der Regionalexpress RE jeweils einmal pro Stunde weiter zum Hauptbahnhof Potsdam, wo du wieder in die S7 umsteigen und zurück nach Berlin fahren kannst.

  • Mittelschwer
    03:33
    11,6 km
    3,3 km/h
    30 m
    50 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zwischen Dahlwitz-Hoppegarten und dem Berliner Stadtteil Friedrichshagen durchfließt die Erpe das von weiten Wiesen gesäumte Erpetal. Seit 2003 steht das Gebiet unter Naturschutz und lockt die Städter mit seinen unberührten Auwiesen und kleinen Wäldern zu ausgedehnten Spaziergängen.

    Diese Tour startet am S-Bahnhof Hoppegarten, der alle 20 Minuten von der S5 angefahren wird. An der Galopprennbahn entlang geht es bis nach Dahlwitz und zum neu gestalteten Schlossgarten. Kurz darauf beginnt das Naturschutzgebiet Erpetal. Mal fließt die Erpe direkt durch den Wald und mal über weite, saftige Wiesen.

    Kurz bevor du Friedrichshagen erreichst, führt dich die Wanderung zur Mittelheide. Inmitten des Waldes findest du eine weite, freie Heidelandschaft vor. Genieße hier auf einer Bank die wärmenden Strahlen der Frühlingssonne, bevor du deinen Weg fortsetzt. Wenn du den S-Bahnhof Friedrichshagen erreichst, lohnt sich noch ein Abstecher auf die Bölschestraße mit ihren Cafés und Restaurants. Anschließend fährt dich die S3 im 10-Minuten-Takt zurück nach Berlin.

  • Mittelschwer
    04:51
    15,8 km
    3,3 km/h
    60 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nördlich von Berlin lebt direkt am Stadtrand eine kleine Herde von Wildpferden. Die Konikpferde sind zusammen mit einigen Schottischen Hochlandrindern für die Pflege der ehemaligen Rieselfelder zuständig. Seit Ende der 1980er Jahre wird auf den Rieselfeldern kein Abwasser mehr gereinigt und mittlerweile hat sich die Natur ihr Gebiet zurückerobert. Schmale Wanderwege führen durch die kleinen Birken- und Buchenhaine, über die Pferdeweiden und entlang von schmalen Bächen und Fließen.

    Vom S-Bahnhof Berlin-Buch, der alle 10 Minuten von der S2 angefahren wird, geht es durch das bewaldete Naturschutzgebiet Buch bis zur Stadtgrenze. Hier geben die Bäume den Blick auf die weiten Wiesen der Rieselfelder frei. Von vielen Stellen kannst du hier den markanten Getreidespeicher des Guts Hobrechtsfelde sehen, dessen Mitarbeiter sich um die Pflege der Wildpferde und Rinder kümmern.

    Die Wildpferde und Hochlandrinder wechseln regelmäßig ihren Standort, damit die Landschaft gleichmäßig abgegrast wird. Halte daher immer deine Augen offen, damit du keines der Tiere verpasst. Die Route führt dich weiter nach Norden auf einen Abstecher zum idyllischen Gorinsee.

    Von dort geht es über die Rieselfelder zurück und weiter zum S-Bahnhof Röntgental. Mit der S2 geht es dann wieder zurück nach Hause.

  • Mittelschwer
    03:09
    8,88 km
    2,8 km/h
    20 m
    20 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nordwestlich von Berlin findest du im kleinen Ort Schwante ein ganz besonderes Gartenprojekt. Michael Beuthe hat hier in seinem privaten Garten in jahrelanger Arbeit seinen Traum verwirklicht: Im Schaugarten Schwante kannst du nun durch einen perfekt gepflegten Garten im Stile italienischer Villengärten wandeln. Daneben finden sich auch andere Pflanzen aus der ganzen Welt sowie zutrauliche Wollschweine. Das Café in der Scheune rundet den Ausflug ab.

    Mit der S25 geht es alle 20 Minuten bis zum Bahnhof Henningsdorf und von dort einmal pro Stunde mit der Regionalbahn RB55 zum Bahnhof Schwante. Von dort geht es am kleinen Schwantener See und am Schlossrestaurant Schwante vorbei über Felder und Wiesen zum Schaugarten.

    Hier kannst du dir richtig Zeit lassen und die Frühlingsblumen genießen, bevor du über den Holzsteg am Mühlensee zurück zum Bahnhof wanderst.

  • Mittelschwer
    03:04
    11,5 km
    3,8 km/h
    110 m
    110 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Anlage des Zisterzienserklosters Chorin ist eines der wichtigsten Baudenkmäler in Brandenburg und ein bedeutendes Bauwerk der nordischen Backsteingotik. Das Kloster blickt auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurück. Seit 2007 werden die Gebäude saniert und zu Ausstellungsflächen umgebaut. Im Frühling lohnt sich vor allem auch der Besuch des Landschaftsparks Kloster Chorin mit seinen uralten Eichen, den Streuobstwiesen und dem Heilpflanzengarten.

    Mit der S-Bahn geht es zum Berliner Hauptbahnhof. Anschließend geht es von dort mit dem Regionalexpress RE3 weiter, der dich einmal pro Stunde zum Bahnhof Chorin bringt. Durch den winzigen Dorfkern wanderst du in Richtung Amtssee und nach deiner Seeumrundung, erreichst du die große Klosteranlage.

    Wenn du das Kloster erkundet hast, führt dich die Tour durch den Wald bis zum Großen Heiligen See. Entlang des Kalten Wassers, ein schmaler, träger Bach, geht es durch urige Moorgebiete zurück zum Bahnhof Chorin. Mit dem RE1 geht es dann wieder nach Hause.

Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    93,9 km
  • Zeit
    28:03 Std
  • Höhenmeter
    540 m

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