Postkartenidylle in den Schweizer Voralpen – die Seen-Route

Fahrrad-Collection von Tobias
6-11 Tage
3-5 Std / Tag
524 km
5 180 m
5 150 m

Erlebe echte Schweizer Postkartenmotive, anstatt sie nur zu versenden! Die Seen-Route führt dich einmal quer durch die ganze Schweiz und verwöhnt dich unterwegs mit jenen traumhaften Berg- und Seepanoramen, wie man sie von der Ansichtskartenauslage der Tourismusbüros kennt. Gleichzeitig verlangt sie dir aber auch einiges ab, denn zwischen den Seen gilt es immer wieder ordentliche Gebirgspässe zu bewältigen. Die perfekte Strecke für den ambitionierten Tourenradler mit der Kamera im Gepäck!

Insgesamt 13 glitzernde Seen wirst du auf deiner Reise besuchen. Angefangen mit dem Genfer See führt dich die Strecke über den Thunersee, den Brienzersee und den Vierwaldstättersee insgesamt an so vielen Gewässern vorbei, dass es gar nicht möglich ist, sie alle in einen Satz zu packen – von den kleinen Weihern, Tümpeln und Teichen mal ganz abgesehen. Du startest in der mondänen Welt von Montreux und besuchst unterwegs viele weitere kulturelle und touristische Zentren wie Interlaken, Luzern oder Sargans. Dein Ziel liegt in Rorschach am Bodensee, das du nach zehn abwechslungsreichen Etappen, 524 Kilometern und fast 5.200 Höhenmetern erreichen wirst.

Fast überall entlang der Strecke gibt es die Möglichkeit sich mit leckeren regionalen Speisen und erfrischenden Getränken zu versorgen. Und sollte sich doch mal eine längere Durststrecke auf deinem Weg befinden, so wird dir ein Kiosk oder ein erfrischender Brunnen sicherlich schnell Abhilfe verschaffen. Ein bisschen Proviant in der Tasche hat natürlich noch niemandem geschadet. Ähnlich sieht es mit den Übernachtungsmöglichkeiten aus. Sollten sich diese mal nicht direkt am Etappenende befinden, gehe ich in der Tourenbeschreibung detailliert darauf ein. Möchtest du lieber auf die etwas preisgünstigeren Campingplätze ausweichen, so finden sich auch davon genügend. Da diese aber nicht immer am Etappenende liegen, empfehle ich dir, die Etappen entsprechend anzupassen.

Sollten dir die Strecken doch mal zu weit oder die Berge zu hoch werden, findest du eigentlich immer eine Möglichkeit Teilstücke abzukürzen – sei es mit der Seilbahn, dem Zug, dem Bus oder dem Schiff. Dein Fahrrad darf natürlich mitfahren, denn generell sind die Schweizer Verkehrsmittel gut für den Velo-Transport ausgelegt. Insbesondere bei größeren Gruppen ist manchmal jedoch auch eine Voranmeldung nötig. Als praktisch kann sich hierfür auch der sogenannte Swiss Travel Pass erweisen – je nachdem wie oft du ihn benutzen willst.

Die Seen-Route ist übrigens durchgehend mit der Nummer 9 ausgeschildert. Gute Anschlusspunkte, mit denen du deine Tour bei Bedarf ergänzen kannst, finden sich ebenfalls: So kreuzt zwischen Montreux und Vevey am Genfer See die Rhone-Route deinen Weg, die in Frankreich zur ViaRhôna wird und bis zum Mittelmeer führt (komoot.de/collection/919849 und komoot.de/collection/453). Am Bodensee bietet sich der Rheinradweg als Ergänzung an (komoot.de/collection/210).

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    02:58
    41,5 km
    14,0 km/h
    650 m
    250 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Startpunkt der Seen-Route liegt in Montreux am Genfer See – jene famose Stadt, deren geschichtsträchtiger Casinobrand 1971 die Band Deep Purple zu dem Song „Smoke on the Water“ inspirierte. Anreisen kannst du ohne Umstände mit der Bahn, diese fährt Montreux regelmäßig über Lausanne von Genf oder Zürich an.Bevor es in die Berge geht, führt dich der Weg zunächst noch für einige Kilometer am Ufer des Genfer Sees entlang – perfekt um sich ein bisschen einzufahren und für die erste Bergetappe, die kurz darauf folgt, aufzuwärmen.In Vevey biegst du nun vom Seeufer ab und folgst dem Flusslauf der Veveyse schnurstracks in die Berge. Der Anstieg ist nicht ganz ohne, ganze 500 Höhenmeter gilt es zu meistern. Dafür wirst du mit reichlich tollen Aussichten auf den Genfer See mit seinen umliegenden Weingütern belohnt und oben angekommen fährst du für den Rest des Tages gemütlich auf der Hochebene von Châtel-Saint-Denis bis zu deinem Ziel in Bulle.Hier auf dem Hochplateau befindest du dich im Übrigen bereits im Land des Greyerzers. Also nimm dir ruhig die Zeit und halte kurz mal an, um etwas von diesem weltbekannten Käse zu kosten – man kennt ihn übrigens eher unter dem Namen Gruyère. Zusammen mit etwas frisch gebackenem Brot ergibt sich so ein gutes Vesper für die gemütliche Rast am Wegesrand.

    Schwer
    03:18
    46,7 km
    14,2 km/h
    720 m
    440 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In Bulle kannst du dir überlegen, ob du deine Radreise noch durch zwei weitere Seen ergänzen möchtest: den Greyerzersee und den „Lac de Montsalvens“, beide im Westen von Bulle. Hierfür verlässt du in Bulle die Seen-Route und fährst nach Morlon nördlich des „Forêt de Bouleyres“. Morlon liegt kurz vor dem Ufer des Geyerzersees, wo du an der „Presqu'île de Morlon“ eine kurze, erfrischende Pause am Strand einlegen kannst.Um zum zweiten See zu gelangen, folgst du der Alpenpanorama-Route ab Morlon in Richtung Südosten und ab Broc dem Saanenland-Freiburgerland Radweg weiter in Richtung Osten. Ein kurzer Stopp am Westufer des „Lac de Montsalvens“ lohnt sich insbesondere wegen des tollen Bergpanoramas, aber lass dir nicht zu viel Zeit, denn um wieder auf die Seen-Route zu gelangen, musst du in südwestlicher Richtung über Broc zurückfahren. Das kostet Zeit und die Gesamtstrecke des Tages wartet mit über 45 Kilometern und 720 Höhenmetern immer noch auf dich.Außerdem wäre es schade, wenn du bei dem anschließenden Besuch des pittoresk gelegenen Ortes Gruyères hetzen musst – ja genau, du hast richtig gelesen, hier kommt der famose Käse her. Außer den bekannten, leckeren Milcherzeugnissen bietet Gruyères aber noch so einiges mehr: Vor allem einen Besuch der Burganlage mit ihrem fantastischen Rundblick über das Land solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen.Ab Gruyères folgst du der Sarine in südlicher Richtung über den Lac de Lessoc und arbeitest dich, unterbrochen durch kurze erfrischende Abfahrten, Meter um Meter den Berg hinauf. Schon kurze Zeit später kannst du einen weiteren See deiner Liste hinzufügen, den „Lac du Vernex“. Bis zu deinem Ziel in Gstaad sind es nun noch grob 20 Kilometer und 300 Höhenmeter, es lohnt sich deshalb am Seeufer bei einem guten Stück Käse nochmal eine kurze Rast einzulegen, um Energie für den Endspurt zu tanken.

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  • Schwer
    04:07
    62,7 km
    15,2 km/h
    670 m
    1 160 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Kurz hinter Gstaad erwartet dich auf der heutigen Etappe nochmals ein moderater, aber dennoch fordernder Anstieg hinauf bis nach Saanenmöser. Dann ist es soweit und du kannst endlich ein wenig von den Bergfahrten der letzten Tage profitieren. Bis zum Ende des Tages folgst du zunächst der Kleinen Simme am Rande ihres Tals und etwas später, ab Zweisimmen dann der Simme.Zwar geht es über den Tag verteilt generell bergab, irgendwie schafft es die Schweizer Bergwelt aber trotzdem, dass unterwegs an die 670 Höhenmeter zusammenkommen. Teil dir deine Kraft also gut ein. Unterwegs werden dir sicherlich die Simmentaler Bauernhäuser ins Auge fallen. Die reichlich verzierten und mit Blumenschmuck versehenen Holzhäuser zählen zu den schönsten Gebäuden Europas. Die ältesten unter ihnen stammen aus dem 16. Jahrhundert.In Spiez angekommen offenbart sich dir bereits von der Höh aus das wunderbare Panorama des Thunersees, der eingebettet zwischen saftig grünen Hügeln zur einen und schroffen Bergkulissen zur anderen Seite liegt. Halte einen Moment inne und genieße deine Ankunft bei diesem fantastischen Ausblick.

    Schwer
    03:19
    48,5 km
    14,6 km/h
    630 m
    600 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Aare, die zuerst den Thunersee, dann den Brienzersee durchfließt und dich auch noch bis nach Meiringen, deinen Zielort, begleitet. Nicht von ungefähr teilt sich die Seen-Route den Radweg deshalb heute auch mit der Aare-Route.Sobald du deinen Blick von der schönen Aussicht über das klare Wasser jedoch in die Höh schweifen lässt, wirst du feststellen, dass auf der heutigen Strecke noch ganz andere Begleiter an deiner Seite stehen. Im Süden thronen sie majestätisch über dem himmelblauen Wasser, die berühmten Gipfel von Eiger, Mönch und Jungfrau. Klare Sache, dass dies heute ein königlicher Tag entlang der Seen-Route wird.In Interlaken durchquerst du das schmale Tal, das den Thunersee vom Brienzersee trennt, und wirst abermals mit tollen Panoramen und Aussichtspunkten entlang der Strecke belohnt. Zwei ordentliche Anstiege sind hier jedoch zu meistern, denn so flach wie am Thunersee gibt sich das Ufer des Brienzersees leider nicht.Iseltwald lädt auf halber Strecke am Seeufer deshalb gerne zur ausgiebigen Rast ein, auch mit malerischen Ausblicken weiß es nicht zu geizen. So bietet sich dir bereits oberhalb der Ortschaft eine tolle Sicht auf das idyllisch gelegene Schloss Seeburg, unten im Ort kannst du diese dann noch ausgiebiger genießen.Im Anschluss geht es ein zweites Mal in die Höh. Alternativ kannst du zwar auch mit der Uferstrecke vorlieb nehmen, die mit etwas mehr Gravel jedoch eher was für Mountainbikes ist. Es lohnt sich auch noch aus anderen Gründen, den Anstieg auf sich zu nehmen, denn außer einem tollen Aussichtsplatz mit Grillstelle erwarten dich an dessen Ende die imposanten Giesbachfälle, die in 14 Stufen 400 Meter tief zum See hinabstürzen.Danach wird die Strecke wieder gemütlicher und auch dein Ziel ist nicht mehr fern. Auf Höhe des Meiringer Flugplatzes kannst noch dem Oltschibachfall zuwinken, der über 300 Meter in die Tiefe stürzt oder mit den Piloten der Schweizer Flugwaffe auf einen Landegetränk im Fliegertreff einkehren, dann hast auch du dein Ziel erreicht. Wenn du in Meiringen noch etwas Energie über haben solltest, kannst du dich mit einer kleinen Wanderung zum Alpbachfall auspowern oder – bei nicht mehr ganz so viel Energie – auch einfach dem Sherlock Holmes Museum einen Besuch abstatten.

    Schwer
    02:33
    32,8 km
    12,9 km/h
    680 m
    810 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Meiringen, der mutmaßlichen Erfinder-Stadt der berühmten Konditoreiware „Meringes“ geht es ein gutes Stück hinauf auf den Hasliberg. Vielleicht hast du dich in Meiringen ja mit genügend von diesen gezuckerten Eischnee-Stückchen eingedeckt, so lassen sich die Pausen auf dem Weg nach oben etwas süßer gestalten.Auf dem Berg angekommen belohnt dich der Anstieg mit einem tollen Ausblick auf das Wetterhorn-Massiv im Süden, während kurze Zeit später auf Höhe des Brünigpasses ein fantastischer Ausblick auf den Lungernsee auf dich wartet. Zwischen Bergkapelle und Kiosk lohnt es sich, hier ein bisschen die Beine auszustrecken und frische Alpenluft und neue Energie zu tanken.Hinter dem Lungernsee wartet noch der etwa 200 Meter tiefer gelegene Sarnersee auf deine Passage an seinem Nordwest-Ufer, doch einen der spektakulärsten Ausblicke am See wirst du an deinem Ziel in Sarnen haben. Im Angesicht des Tages lohnt es sich die wenigen Extra-Höhenmeter zurückzulegen, ehe dein Weg dich am nächsten Tag weiter das Sarner Aa-Tal entlang und damit vom See weg führt: die Pfarrkirche St. Peter und Paul im Vordergrund und ganz hinten die majestätischen Gipfel der Urner und Berner Alpen – hier werden Schweizer Postkarten gemacht.

    Mittelschwer
    04:11
    61,0 km
    14,6 km/h
    300 m
    360 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe zeigt sich etwas gnädiger und schickt dich nicht mehr auf ganz so hohe Berge hinauf, wie das im Schnitt während der letzten Tage der Fall war. Von Sarnen folgst du der Sarner Aaa bis zum Alpnachersee, an dessen Nordufer du den Lopper umrundest, einen Ausläufer des 2.128 Meter hohen Pilatus, auf den von Alpnachstad aus die steilste Zahnradbahn der Welt hinaufführt.Bei Stansstad geht der Alpnachersee in den Vierwaldstättersee über und die Nordflanke des Lopper thront mächtig und steil über dem Fahrradweg, der hier zum größten Teil zwar neben einer Hauptstraße verläuft, aber sehr ordentlich von ihr abgegrenzt ist, sodass einem kurzen Halt am Wegesrand nichts im Weg stehen sollte. Allein der Blick auf die steile Front des Lopper wird beizeiten etwas von der über dir verlaufenden Autobahn behindert – nun ja, viel Platz für den Straßenbau findet sich hier halt wirklich nicht.Genussvoll umfährst du den Vierwaldstättersee an seinem Westufer bis du in Luzern in eine der schönsten und beliebtesten aller Schweizer Städte gelangst. Hier befindet sich der gesellschaftliche und kulturelle Mittelpunkt der Zentralschweiz, also gönn dir ruhig eine ausgiebige Pause zur Stadtbesichtigung.Behalte aber trotzdem im Hinterkopf, dass du die Hälfte der Tagesetappe bis nach Zug noch vor dir hast. Dort warten mit dem Villettepark und dem Seebad Brüggli am Zugersee ebenfalls ein paar schöne Möglichkeiten auf dich, den Tag ganz gemütlich ausklingen zu lassen.

    Schwer
    03:34
    46,6 km
    13,1 km/h
    710 m
    240 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute geht es wieder bergauf, was nicht weiter wundert, denn zwischen den vielen Seen, die du auf dieser Route besuchst, müssen notgedrungen irgendwo auch ein paar Berge liegen. Etwa 600 Höhenmeter erwarten dich also auf den ersten 30 Kilometern, ehe es auf dem Rothenthurmer Hochmoor wieder etwas gemächlicher zugeht.Kurz hinter Baar biegst du in das tief eingeschnittene Lorzentobel ein, das die Lorze, vom Ägerisee kommend, hier in die Landschaft gewaschen hat. Ganz klar, dass ein Besuch der 6.000 Jahre alten Höllgrotten nicht fehlen darf, die mit ihren märchenhaften, teils schon dämonisch wirkenden Kalksteinformationen die Besucher tagtäglich zu verzaubern wissen.Den Ägerisee besuchst du etwas später an seinem Nordwestufer, wo dich zwar die meiste Zeit eine verkehrsreiche Hauptstraße begleitet, die aber glücklicherweise recht flach verläuft, weswegen du schnell vorankommen solltest. Die eine oder andere Badestelle findet sich unterwegs auch, so kannst du dich nochmal erfrischen bevor es aufs Hochmoor hinauf geht.Oben angekommen erwartet dich ein beeindruckendes Naturschutzgebiet und mittendrin ein nettes Stübli für eine gemütliche Rast. Für ein paar Kilometer gesellst du dich nun noch an die Biber, die dich bis an ihre Zusammenkunft mit der Alp führt. Dieser folgst du noch für ein kurzes Stück flussaufwärts und schon hast du dein Ziel, die Pilgerstadt Einsiedeln, erreicht.

    Mittelschwer
    03:35
    52,9 km
    14,8 km/h
    290 m
    740 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Noch ein kurzer Schlenker zum imposanten Barock-Kloster Einsiedeln am Ortsausgang und schon bist du am Sihlsee, den du auf dem gut 1.000 Meter langen Willerzeller Viadukt überquerst. Schade, dass es hier keinerlei Möglichkeiten zum Anhalten gibt, so musst du während der Überfahrt mehr auf den Verkehr achten, denn auf die schöne Aussicht.Du folgst dem Sihltal bis zur Teufelsbrücke, von wo es nun ein kleines Stück den Berg hinauf bis kurz vor den Etzelpass geht. Den lässt du aber rechts liegen und gehst den Berg lieber von seiner linken Flanke her an. Das beschert dir zwar ein paar extra Höhenmeter, aber auch einen der wohl fantastischsten Ausblicke auf den Zürichsee kurze Zeit später.Die Abfahrt hinunter nach Pfäffikon ist rasant – genieße sie, die nächsten zwei Tage geht es eher flach daher. Rüber nach Rapperswil geht’s abermals auf dem Seedamm, dieses Mal etwas behaglicher und mit den Inselchen Ufenau und Lützelau zu deiner Linken.In Rapperswil hast du die Hälfte der Tagesetappe bereits geschafft und kannst dich auf ein genussvolles Stück Uferweg am Obersee freuen, ehe du einige Kilometer später durch die Linthebene entspannt deinem Ziel in Ziegelbrücke/Niederurnen entgegen rollst. Hier ist zwar das offizielle Etappenende, Übernachtungsmöglichkeiten gibt es aber nur wenige. Besser du fährst noch ein kurzes Stück weiter bis zum Seeufer am Walensee. Hier findest du in Weesen verschiedene Hotels oder etwas südlicher am Gäsi Strand einen Campingplatz.

    Mittelschwer
    03:39
    58,3 km
    16,0 km/h
    400 m
    380 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Weesen aus fährst du ans südliche Walenseeufer, wo ein schöner Radweg auf dich wartet. Zu deiner Rechten ragen die mächtigen Ausläufer des Mürtschenstocks in Form riesiger Felswände über dir, fast so als drohten sie jeden Augenblick ins Wasser zu stürzen. Zu deiner Linken thronen hingegen die imposanten Churfirsten über dem See und geben ein nicht minder beeindruckendes Naturschauspiel ab. Ein abgegrenzter Radweg am Rande der stark befahrenen Hauptstraße macht es möglich, hier trotzdem einigermaßen in Ruhe entlang zu radeln. Später verabschiedet er sich auch mal von der Straße, dafür wird es etwas hügeliger.Ab Murg ist der Radweg am Ufer leider gesperrt – zum Glück aber nur am Wochenende. Wenn du dir die Fahrt entlang der Straße trotzdem unter allen Umständen ersparen willst und viel auf dem Uferweg los ist, erkundige dich am besten kurz bei den Einheimischen und fahr etwas vorsichtiger, dann sollte es schon passen.Am Strandbad Walenstadt befindet sich wohl einer der traumhaftesten Plätze, um einen romantischen Sonnenuntergang zu genießen, geht die Sonne doch direkt über dem Ende des Walensees unter, eingebettet in die Bergstöcke der Churfirsten und des Mürtschenstocks. Leider sind es von hier noch 25 Kilometer bis zu deinem Ziel in Buchs. Wenn du also nicht zufällig in Walenstadt oder Sargans übernachten willst, verschiebe den „Sundowner“ lieber auf ein anderes Mal.

    Mittelschwer
    04:34
    73,2 km
    16,0 km/h
    120 m
    160 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Bereits seit Sargans befindest du dich nun im Rheintal und wirst dieses bis zu deinem Ziel am Bodensee auch so schnell nicht mehr verlassen. Gemächlich startest du in Buchs und während du noch vergeblich nach der Stadtgrenze suchst, befindest du dich auf einmal schon in einer ganz anderen, nämlich Werdenberg. Zwar zählt diese nur etwa 60 Einwohner, kann aber immerhin urkundlich ihr historisches Stadtrecht bezeugen, was sie zur kleinsten Stadt der Schweiz und damit zu etwas ganz Besonderem macht. Das idyllisch gelegene Schloss am See und der mittelalterliche Ortskern seien hier nur am Rande erwähnt.Auf dem Weg zum Bodensee führt dich die heutige Strecke durch diverse Rietlandschaften und an so manchem kleinen See vorbei. Nicht nur einmal wirst du Gelegenheit haben, Aussichtsplattformen oder sogar -türme nutzen zu können, um der heimischen Tierwelt ein wenig auf die Schliche zu kommen. Dort, wo der Rhein in den Bodensee mündet, erwartet dich schließlich das größte Süßwasserdelta Europas mit rund 600 verschiedenen Pflanzen- und über 300 Vogelarten. Nicht nur einmal querst du auf deinem Weg dorthin die Schweiz-österreichische Grenze.Zu guter Letzt führt dich der Altrhein noch für ein Stück bis ans Seeufer nach Staad und keine vier Kilometer später hast du dein Ziel erreicht. Am Rorschacher Bahnhof warten mehrmals am Tag diverse Züge darauf, dich zu deinem Ausgangspunkt oder zurück in deine Heimat zu bringen. Sollte gerade keiner da sein, kannst du ja noch eine gemütliche Runde am See drehen.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    524 km
  • Zeit
    35:47 Std
  • Höhenmeter
    5 180 m5 150 m

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