Allgäu

Alpengipfel erklimmen – Himmelsstürmer auf der Allgäuer Wandertrilogie

© Allgäu GmbH, Susanne Baade

Alpengipfel erklimmen – Himmelsstürmer auf der Allgäuer Wandertrilogie

Wander-Collection von Allgäu

33

Touren

172:01 Std

479 km

20 960 m

Möchtest du die Bergwelt der Allgäuer Alpen erkunden, dabei felsige Gipfel besteigen, am Ufer glasklarer Seen pausieren und die Idylle im Tal von oben betrachten? Dann bist du ein Himmelsstürmer und auf der gleichnamigen Route der Allgäuer Wandertrilogie genau richtig. Die Mehrtagestour beginnt bei den Königsschlössern im Osten und führt dich in einer Runde durchs südliche Allgäu. Der Reiz liegt im Auf und Ab, in der Kombination aus schönen Pfaden, die zu hohen Gipfeln führen und malerischen Wegen, die dir charmante Orte und Hütten vorstellen.

Das Allgäu kannst du auf insgesamt 54 Etappen erleben: Die Wandertrilogie vereint drei Routen, die durch die vielfältigen Landschaften der urtümlichen Region führen. Alle drei sind mit demselben Zeichen, aber unterschiedlichen Farben markiert. Grün steht für die Wiesengänger, die durch den malerischen Norden des Allgäus wandern. Die Wasserläufer folgen der blauen Markierung entlang von Flüssen und zu bezaubernden Seen durch die bergige Voralpenlandschaft. Nach den roten Schildern richten sich die Himmelsstürmer. Sie erklimmen die hohen Gipfel der Allgäuer Alpen und genießen den weiten Blick hinab. Unterwegs überschneiden sich die Routen teilweise, so kannst auch zwischen den drei Varianten wechseln.

Die Himmelsstürmer-Route ist anspruchsvoller als ihre zwei Schwestern. Sie bringt dich in alpine Höhen, deshalb solltest du trittsicher sein und Erfahrung im Bergwandern haben. Dann steht deinem Alpenabenteuer nichts im Wege. An einigen Tagen wirst du deine Brotzeit selbst hinauf in die Berge tragen. An anderen liegen urige Hütten oder Gasthäuser auf der Strecke. Immer wieder enden die Etappen in einem Talort, sodass du deinen Proviant einfach auffüllen kannst. Dort hast du meist mehrere Möglichkeiten, eine Unterkunft für die Nacht zu finden. Einige Etappen enden aber auch hoch oben in den Bergen auf einer Hütte. Dort gibt es nur begrenzt Schlafplätze und keine Ausweichmöglichkeit. Deshalb ist es wichtig, dass du diese Schlafplätze im Voraus reservierst. Vor allem in der Hochsaison im Sommer ist es auch ratsam, die Unterkünfte im Tal zu buchen.

Insgesamt ist die Strecke der Himmelsstürmer 364 Kilometer lang. In unserer Collection startet sie in Halblech und führt in einer weiten Runde gegen den Uhrzeigersinn erst durch die Voralpen und dann hinauf auf die höchsten Gipfel des Allgäus. Die Gesamtstrecke ist auf 24 Etappen aufgeteilt. Eine Leiter-Etappe verbindet den nördlichen mit den südlichen Abschnitt und schafft so die Möglichkeit, entweder eine Ostrunde oder eine Westrunde zu gehen. Dazu kommen die sogenannten Verbindungen. Sie starten oder enden in einem Ort mit Bahnhof, sodass du diese gut als erste oder letzte Etappe nutzen kannst, falls du nur ein Teilstück der Gesamtroute gehen möchtest. Aber auch sonst sind viele der Talorte an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. So kannst du dir ganz einfach ein Teilstück aussuchen und zum Beispiel nur eine Woche unterwegs sein. Dafür eignen sich unter anderem diese Abschnitte, weil sie in Orten mit Bahnhöfen beginnen und enden:
- 6 Tage von Füssen nach Sonthofen
- 5 Tage von Sonthofen nach Oberstaufen
- 7 Tage von Immenstadt nach Fischen
- 7 Tage von Oberstdorf nach Pfronten

Mach die Allgäuer Wandertrilogie zu deinem Projekt! Wenn du nicht alle Etappen auf einmal gehst, kannst du immer wiederkommen und ein Stück des Weges weiterlaufen. Die Berge warten darauf, dass du den Allgäuer Himmel erstürmst.

Hier findest du die weiteren Collections der Allgäuer Wandertrilogie:
Wiesengänger: komoot.de/collection/977787
Wasserläufer: komoot.de/collection/977785

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:11
    13,9 km
    3,3 km/h
    620 m
    160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dieser und auch auf den nächsten Etappen teilen sich die Wasserläufer und Himmelsstürmer auf der Allgäuer Wandertrilogie ihren Weg. Das erkennst du auch an der Markierung: Sie ist hier …

  • Schwer
    05:41
    10,3 km
    1,8 km/h
    800 m
    410 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute wird es alpin. Das heißt, es stehen herrliche Bergpfade und tolle Aussichten, aber auch ein paar Höhenmeter mehr auf dem Programm. Der Tag beginnt gleich mit einem knackigen Anstieg …

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Schwer
    06:35
    13,6 km
    2,1 km/h
    1 110 m
    720 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wer Lust auf eine alpine Gratwanderung hat, wählt von der Kenzenhütte zum Tegelberg diese Variante über die Hochplatte. Dafür steigst du links hinauf Richtung Lösertaljoch, wanderst aber nicht ganz bis zum Sattel, sondern querst die Hänge nach rechts, um zum Kamm der Hochplatte aufzusteigen.

    Dort, wo es felsig wird, wird es auch spannend: Der Pfad folgt dem Grat über den Gipfel. Hier musst du auch mal Hand anlegen, einige Passagen sind mit Seilen gesichert. Dieser Abschnitt fordert volle Konzentration, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit von dir. Auch das Wetter sollte dir auf dieser Route hold sein. Im Abstieg kommst du am sogenannten Fensterl vorbei, einem Loch in den Felsen, das die grandiose Aussicht schön umrahmt.

    Nach einem weiteren Abstieg triffst du wieder auf die Hauptroute, die dich über den Ahornsattel und den Ahornreitweg zur Gipfelstation am Tegelberg bringt, wo eine gemütliche Hütte auf dich wartet.

  • Mittelschwer
    04:07
    11,5 km
    2,8 km/h
    160 m
    1 040 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Etappe ist ein besonderer Wandertag, der mit vielen Höhepunkten gespickt ist. Zuerst meisterst du den Abstieg vom Tegelberg über aufregende Wege. Unterwegs kannst du bereits das sehen, was du noch vor dir hast: die Königsschlösser von Füssen. Hier oben am Berg hältst du am besten noch mal inne und genießt die Aussicht auf Neuschwanstein und Hohenschwangau. Ungestörter wird der Ausblick nicht mehr!

    Vorbei an der berühmten Marienbrücke steigst du hinab zu den Schlössern und an den schönen Alpsee. An seinem Nordufer wanderst du bergauf auf dem herrlichen Alpenrosenweg durch einen Wald. Nun fehlt noch ein letzter kleiner Anstieg auf den Kalvarienberg mit seiner tollen Aussicht. Anschließend steigst du nach Füssen ab. Praktisch, dass diese Etappe an einem guten halben Tag zu schaffen ist. So hast du Zeit, dir die Schlösser genauer anzusehen oder am Etappenende noch einen gemütlichen Bummel durch die Altstadt von Füssen anzuhängen.

  • Schwer
    06:09
    17,3 km
    2,8 km/h
    710 m
    650 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auch heute steht wieder eine atemberaubende Etappe auf dem Programm. Zwischen dem Hohen Schloss und dem Kloster St. Mang hindurch verlässt du Füssen. In Richtung Westen wanderst du auf dem Kobelweg auf einem bewaldeten Rücken entlang bis zu wunderschönen Alatsee, in dem sich bei ruhigem Wetter die Berggipfel spiegeln.

    Du folgst dem Seeufer und steigst auf der anderen Seite erst zur Salober-Alm und dann zum gleichnamigen Gipfel darüber auf. Mit einigem Auf und Ab folgst du der Bergkette bis unter die Ruine Falkenstein, die erhaben auf steil abfallenden Felsen thront. Entweder machst du hier noch einen Abstecher hinauf zu den alten Gemäuern oder du bewunderst sie aus der Ferne. Im Südhang steigst du vom Falkenstein ab, um dann über den Manzenberg nach Pfronten hinab zu wandern.

  • Mittelschwer
    03:23
    10,6 km
    3,1 km/h
    660 m
    610 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du verlässt Pfronten nach Westen, um auf deinem heutigen Weg viele Wasserfälle zu bestaunen. Am Fuß der Berge angekommen, umgehst du diese zunächst in Richtung Norden. Beim Ortsteil Kappel biegst du links in den Wald hinein und wanderst durch die beeindruckende Höllschlucht. Nachdem du das Spiel vom Felsen und Wasser eingehend begutachtet hast, trittst du aus dem Wald auf eine Wiese, wo du die Kappeler Alp findest. Sie eignet sich perfekt für eine Mittagspause, denn die Hälfte des heutigen Weges hast du hier schon hinter dir.

    Anschließend geht es nur noch ein kleines Stück weiter bergauf. Kurz vor der Bergstation der Alpspitzbahn wendest du dich nach rechts und beginnst den Abstieg. Ein schöner Pfad entlang eines Gebirgsbaches mit Wasserfällen bringt dich hinab nach Nesselwang, wo die heutige Etappe ihr Ende findet. Den Wasserfallweg am Ende wanderst du morgen übrigens wieder hinauf. Falls du ihn dir also aufheben möchtest, kannst du auch die Bahn nach unten nehmen.

  • Schwer
    05:14
    14,2 km
    2,7 km/h
    700 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die neunte Etappe beginnt, wie die vorige aufgehört hat. Über den Wasserfallweg erklimmst du die Alpspitze. Auch heute hast du wieder die Möglichkeit, diesen Weg durch eine Bahnfahrt zu ersetzen. …

  • Schwer
    06:59
    23,9 km
    3,4 km/h
    550 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die heutige Etappe führt dich durch die liebliche Landschaft der Voralpen. Grüne Hügel und Wiesen sowie ein schöner Blick auf die Alpenkette bestimmen die Landschaft. Von Oy steigst du über …

  • Schwer
    06:52
    17,5 km
    2,5 km/h
    950 m
    1 000 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wahrscheinlich hast du den Berg, den du heute besteigen wirst, in den letzen Tagen schon ausgiebig begutachtet. Direkt südöstlich von Rettenberg erhebt sich der Grünten, der sogenannte Wächter des Allgäus. …

  • Leicht
    02:00
    7,84 km
    3,9 km/h
    20 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe ist quasi ein Pausentag. Bis nach Sonthofen ist es nicht weit – bereits am Ortsrand von Burgberg kannst du die benachbarte Stadt sehen – und die paar Höhenmeter heute spürst du gar nicht. Die Etappe eignet sich auch, wenn du nur ein Teilstück der Wandertrilogie begehst, und zum Sonthofener Bahnhof möchtest.

    Du verlässt Burgberg nach Süden und wanderst bis ans Ufer der Ostrach, der du folgst, bis diese in die Iller mündet. Auf einem schönen Weg gehst du dann flussaufwärts. So läufst du auf die Berge zu, aus denen das Wasser kommt. Wo du auf einen Park stößt, wendest du dich nach links und wanderst bis ins Zentrum von Sonthofen.

    Solltest du direkt weitergehen wollen, kannst du auch gleich die nächste Etappe bis nach Gunzesried anhängen. Dafür lässt du die zweite Hälfte der Strecke weg und überquerst die Iller gleich auf der ersten Brücke, an der du vorbeikommst, in Richtung Gunzesried.

  • Mittelschwer
    02:07
    7,36 km
    3,5 km/h
    180 m
    50 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Etappe lässt sich gut mit der vorherigen kombinieren, um an einem Tag das Illertal zu durchqueren und anschließend die Berge im Westen zu erkunden. Sie eignet sich auch als Anfangsetappe, wenn du nur ein Teilstück der Wandertrilogie gehen möchtest, denn am Startpunkt in Sonthofen gibt es einen Bahnhof.

    Zunächst wanderst du vom Stadtzentrum nach Westen bis an die Iller und folgst ihrem Lauf bis zu der Brücke, die auf der anderen Seite nach Bihlerdorf führt. Die Strecke bis hier überschneidet sich mit der vorherigen Etappe. Gleich auf der anderen Seite der Brücke wendest du dich nach links, steigst ein Stück den Hang hinauf, um dann wieder nach Norden zu gehen, wo du den Eingang des Gunzesrieder Tals erreichst. Über Halden geht es bergauf bis zur Gunzesrieder Ach, deren Lauf du auf schönen Wegen flussaufwärts bis ins Dorf Gunzesried folgst.

  • Schwer
    03:59
    10,2 km
    2,6 km/h
    820 m
    230 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute entdeckst du die Nagelfluhkette, die sich bis hinter die österreichische Grenze erstreckt. Sie hat ihren Namen von dem für sie typischen Nagelfluhgestein. Das ist ein Konglomerat, es besteht also auf vielen einzelnen, kleinen Steinen, die durch ein anderes Gestein verbunden sind. Zunächst verlässt du Gunzesried wieder entlang der Ach in Richtung Tal. An der dritten Brücke wendest du dich aber nach links und steigst den Hang empor knapp unter den Gipfel des Mittag.

    Ab hier wanderst du stetig oben auf dem Kamm der Bergkette entlang. Der tatsächliche wie auch sprichwörtliche Höhepunkt des Tages ist der Steineberg. Seinen Gipfel kannst du über eine senkrechte Leiter erklimmen. Du kannst aber genauso gut außen herum gehen oder den Gipfel auch ganz auslassen. Weiter geht's über das Steinköpfle, hinter dem du nach Norden in die malerische Senke zur Alpe Gund absteigst.

  • Schwer
    07:28
    22,5 km
    3,0 km/h
    790 m
    810 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Burgberg kannst du auch gleich nach Immenstadt wandern und eine Nacht auf der Alpe Gund auslassen. Somit sparst du dir einen Tag. Durch das Illertal würde ein noch direkterer …

  • Mittelschwer
    03:24
    10,2 km
    3,0 km/h
    120 m
    860 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute geht es einen Großteil des Weges entspannt durchs Tal bergab. Mit schöner Aussicht folgst du der Route nach Nordosten. Rechts von dir siehst du den Kamm, auf dem du …

  • Schwer
    05:42
    19,3 km
    3,4 km/h
    590 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute steht eine recht zünftige Etappe an – dafür wirst du mit herrlichen Ausblicken auf das Voralpenland und die Allgäuer Alpen verwöhnt. Am Ostufer des Großen Alpsees wanderst du gen Norden, überquerst die Gleise und beginnst sogleich den Aufstieg Richtung Zaumberg. Du hast genug Zeit, die Aussicht über das Wasser und die Nagelfluhkette zu genießen. Bleib also ruhig noch einmal mehr stehen und genieße das Panorama.

    Von Zaumberg geht es dann etwas gemächlicher bergauf in Richtung Westen. Unterwegs kommst du direkt an zwei Hütten vorbei, auf denen du eine leckere Brotzeit bekommst. Der Wanderweg führt dich in luftigen Höhe und bei atemberaubender Fernsicht direkt auf dem Gebirgskamm weiter, über mehrere Gipfel und schließlich sanft bergab nach Oberstaufen.

  • Mittelschwer
    04:57
    16,8 km
    3,4 km/h
    450 m
    510 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Verbindung ist die „Route der Höhen”. So heißen nämlich die Erhebungen entlang des Bergrückens, den du heute abwanderst. Unterwegs laden viele Aussichtspunkte zu kleinen Pausen ein. Von Missen-Wilhams geht es auf bekanntem Wege wieder hinauf zur Pfarralpe und dann immer entlang des Kammes nach Westen. So erreichst du die erste Höhe, die Thaler Höhe.

    Die schmalen, wurzeligen Pfade sind ein Genuss. So vergeht die Zeit wie im Flug und du erreichst den höchsten Punkt des Tages, die Salmaser Höhe. Von hier steigst du Richtung Norden ab und bleibst dann auf dem Rücken, der sich in einer Rechtskurve nach Westen zieht. Hier reihen sich drei weitere Höhen aneinander. Der letzte Abstieg beginnt an der Oberen Gsängalpe. In mehreren Kehren bringt dich der Weg zuerst in den Oberstaufner Ortsteil Kalzhofen und dann weiter ins Zentrum.

  • Schwer
    08:55
    19,4 km
    2,2 km/h
    1 460 m
    620 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    In Oberstaufen trennen sich die Wege der Wasserläufer und der Himmelsstürmer. Die Himmelstürmer wollen weiter nach Süden in die richtig hohen Berge. Eine gute Einstimmung darauf ist die Besteigung des Hochgrat. Dieser Gipfel ist der höchste der Nagelfluhkette und einer der schönsten Aussichtspunkte im Allgäu.

    Zunächst steigst du von Oberstaufen nach Süden ins Tal ab. Dort geht es gleich auf der anderen Seite wieder hinauf und über den Hündlekopf zu den imposanten Buchenegger Wasserfällen. Durch Wald und über liebliche Alpwiesen führt der Weg dich immer weiter nach Süden. Ein Stück des Weges begleitet dich das Wasser der Weißach. Hinter der Talstation der Hochgratbahn – ja, mit dieser kannst du auch hinauf fahren – beginnt der große Anstieg des Tages. Noch einmal 900 Höhenmeter sind es bis zum ersehnten Gipfel des Hochgrat. Als Motivation steht nur ein paar Meter weiter vorbei an der Bergstation der Bahn das Staufner Haus, wo hungrige Wanderer gebührend versorgt werden.

  • Schwer
    06:19
    17,9 km
    2,8 km/h
    1 290 m
    450 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Dies ist die einfachere Variante der zwölften Himmelsstürmer-Etappe: Der Weg hinauf zum Staufner Haus ist technisch einfacher als über die Brunnenauscharte, es sind aber nur 170 Höhenmeter weniger, weil du hier den Gipfel des Hochgrats nicht besteigst. Bis zur Talstation der Hochgratbahn ist der Weg derselbe wie auf der Himmelsstürmer-Hauptroute. Das heißt, du besteigst auch auf dieser Variante den Hündlekopf mit der schönen Aussicht übers Voralpenland. Anschließend wanderst du hinab zu den imposanten Buchenegger Wasserfällen. Von dort verläuft die Route durchs Tal zur Hochgratbahn.

    Der einfachere, aber dennoch steile Aufstieg zum Staufner Haus führt über gut ausgebaute Alpwege. Der Weg verläuft über die Untere und die Obere Lauchalpe nach oben. Du hast unterwegs also noch mehrere Möglichkeiten zum Einkehren und Kräfte tanken. Knapp unter dem Bergkamm erreichst du das Staufner Haus, deinen Stützpunkt für die Nacht. Für den Abend ist ein Abstecher auf den Hochgrat-Gipfel mit seiner wunderschönen Aussicht auf jeden Fall noch ein paar extra Meter wert.

  • Schwer
    05:27
    15,2 km
    2,8 km/h
    450 m
    1 030 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Da du direkt unter dem höchsten Gipfel der Nagelfluhkette übernachtet hast, kann es heute Morgen nur einen Weg geben – und der führt nach unten. Gen Osten steigst du teils über Pfade, teils über Fahrstraßen in das nächste Tal hinab. Wirf mal einen Blick auf die Karte. Hier bist du ganz hinten im Gunzesrieder Tal, in dem du vielleicht schon auf Etappe 34 zu Besuch warst.

    Auf der anderen Talseite meisterst du den steilen Aufstieg zum Heidenkopf. Damit hast du schon die nächste Bergkette erklommen und dir eine neue Aussicht verdient, und zwar ins Balderschwanger Tal. Der Abstieg dorthin wäre auch direkter möglich. Aber du wendest dich nach Westen und genießt den herrlichen Weg über den Girenkopf entlang des Bergrückens. Erst am Stillberg verlässt du diesen wieder und steigst bald immer direkter ins Tal ab. So kommst du oberhalb von Schlipfhalden raus und bleibst hier auf dem Höhenweg, der über der Talstraße gemütlich nach Balderschwang führt.

  • Schwer
    07:13
    21,3 km
    3,0 km/h
    720 m
    1 360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese alternative Etappe vom Staufner Haus nach Balderschwang ist technisch einfacher als die Hauptroute. Dafür ist sie aber länger und fordert ein paar mehr Höhenmeter von dir. Auf dem Weg liegen mehrere Alpen, auf denen du bei einer Brotzeit gemütlich Pause machen kannst. Bis zur Alpe Scheidwang folgst du der Hauptroute. Dann wanderst du zunächst weiter durchs Tal bergab, um dann unterhalb des Tennenmooskopfes steil aufzusteigen. Über einen Sattel erreichst du die Obere Wilhelmine Alpe.

    Nun wanderst du über den Hang unterhalb des Sipplinger Kopfes bergab zur Oberen Balderschwanger Alpe. Du querst die malerischen Alpweiden unterhalb des Bergkammes, bis du westlich von Balderschwang steil absteigst. Ein Höhenweg über dem Hochtal bringt dich anschließend zu deinem Ziel.

Dir gefällt diese Collection?

Kommentare

    loading

Collection Statistik

  • Touren
    33
  • Distanz
    479 km
  • Zeit
    172:01 Std
  • Höhenmeter
    20 960 m

Dir gefällt vielleicht auch

Allgäu

Alpengipfel erklimmen – Himmelsstürmer auf der Allgäuer Wandertrilogie