© Sebastian Kowalke

Erntezeit – mit der S-Bahn zum Schlemmen auf den Hof

Collection von
S-Bahn Berlin

Auch als Großstädter kannst du echtes Landleben haben und Lebensmittel direkt ab Hof kaufen. Hier bekommst du saisonales und regionales Obst und Gemüse, triffst die Legehennen bei ihrem Auslauf auf dem Hof und kannst den Milchkühen beim Grasen zusehen. Mit einem guten Gefühl und frischen Vorräten geht es dann zurück nach Hause.

Es gibt unzählige Wochenmärkte im Stadtgebiet, aber vor allem auch hervorragende Hofläden im Umland. Betrieben werden sie von unabhängigen Landwirten in Berlin und Brandenburg, die ihre Produkte direkt auf dem Bauernhof anbieten. Wir haben dir acht Hofläden ausgesucht, die du auf einer kleinen Wochenendwanderung oder kurzen Fahrradtour besuchen kannst. Damit dein Einkauf besonders nachhaltig ist, sind alle Hofläden ganz bequem mit der Berliner S-Bahn oder der Regionalbahn zu erreichen. Denk nur daran, deinen größten Rucksack und gegebenenfalls deine Fahrradtaschen mitzunehmen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:38
    17,9 km
    3,9 km/h
    90 m
    100 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Zwischen Strausberg und Werneuchen findest du in Wesendahl, eingebettet zwischen Wiesen und Feldern, das Obstgut Franz Müller. Im angeschlossenen Hofladen werden dort immer zur Erntezeit Spargel, Erdbeeren, Pflaumen, Äpfel und Kirschen verkauft. Außerdem bekommst du hier Gemüse, Milchprodukte und Wurstwaren von anderen Bauern aus der Gegend. Damit du nicht hungrig die Rückreise antreten musst, kannst du dich auch mit einem Stück Kuchen verwöhnen.

    Mit der S-Bahn-Linie S5 fährst du im 20-Minuten-Takt von Berlin zum Bahnhof Strausberg Nord. Vom Bahnhof aus spazierst du gemütlich durch die Stadt, bis du in Richtung Nordufer des Straussees abbiegst. Hier hast du einen schönen Blick über den weiten See. Anschließend durchquerst du die kleine Wohnsiedlung Friedrich-Schiller-Höhe und dann geht es hinein in den Strausberger Forst. Auf gemütlichen Waldwegen wanderst du zwischen den Bäumen bis zur Nordspitze des Fängersees. An der alten Wesendahler Mühle zweigt eine schmale, kaum befahrene Straße in Richtung Wesendahl ab. Du folgst der Straße und wenig später erreichst du das Obstgut. Deck dich hier mit erstklassigem Obst und Gemüse ein, bevor du dich wieder auf den Rückweg machst. Du folgst der Straße zurück zur Mühle und wanderst dann in Richtung Süden am Ufer des Fängersees entlang. Zwischen Fängersee und Bötzsee wendest du dich nach Osten und spazierst durch den Wald weiter bis zum Straussee. Hier springst du auf die Fähre, die dich bequem ans andere Ufer bringt. Vom Fähranleger sind es nur noch wenige Meter bis zum S-Bahnhof Strausberg Stadt. Die S5 bringt dich und deine Einkäufe sicher zurück nach Berlin.

  • Leicht
    00:51
    13,0 km
    15,4 km/h
    30 m
    30 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Südlich vom idyllischen Bernau, auf der weiten Hügellandschaft des Barnims lohnt sich ein Ausflug zum Pomona-Hofladen in Elisenau. Der Hof hat sich vor allem auf Erdbeeren, Heidelbeeren und Äpfel zum selber pflücken spezialisiert, aber mittlerweile hat der Hofladen ein breites Sortiment. Neben dem knackigen Obst bekommst du hier Marmeladen, Kartoffeln, regionales und saisonales Gemüse, handgemachte Nudeln, Eingemachtes und Wurstwaren von einer benachbarten Landfleischerei.

    Du und dein Rad nehmen die S-Bahn-Linie S2, die alle 20 Minuten zum Bahnhof Bernau fahren. Mit dem Rad geht es in Richtung Osten aus der Stadt hinaus. Eine Weile fährst du noch an Häusern vorbei, doch bald radelst du über weite Felder. Du erreichst das alte Gutsdorf Börnicke, heute ein Ortsteil von Bernau. Das Gutsdorf und die Hofanlagen sind gut erhalten, selbst das Herrenhaus wird seit einigen Jahren Stück für Stück saniert. Für Kinder ist ein Besuch im Schulmuseum oder beim Kinderbauernhof perfekt geeignet. Von Börnicke aus radelst du über einen Feldweg weiter nach Elisenau, wo du deinen Fahrradkorb und deine Satteltaschen mit frischen Lebensmitteln füllen kannst. Anschließend geht es über Wiesen und Felder zurück zum Bahnhof Bernau. Mit der S-Bahn-Linie S2 fährst du wieder nach Berlin.

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  • Mittelschwer
    01:57
    7,69 km
    3,9 km/h
    20 m
    20 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In Rudow, am Südrand von Berlin, liegt der Milchhof Mendler. Der Hof ist ein echtes Berliner Urgestein. Seit 1903 ist er in Familienbesitz, doch damals hielt man die ersten 30 Milchkühe in einem Schöneberger Hinterhof. Erst in den 1980er Jahren wurde der Hof so groß, dass der Bauer an den Stadtrand umzog. Im hofeigenen Laden bekommst du frische Rohmilch, Käse, Butter und auch Fleisch und Wurstwaren.

    Die S-Bahn-Linien S9 und S45 fahren regelmäßig zum S-Bahnhof Flughafen Schönefeld, dem Startpunkt deiner Wanderung. Du verlässt den Bahnhof in Richtung Norden und spazierst hier über die Rudower Felder. Früher stand hier die Berliner Mauer, mittlerweile genießt du hier eine weite, unbegrenzte Aussicht. Du passierst den Kinderbauernhof 'Stadtrandhof' und nachdem du die Waltersdorfer Chaussee überquert hast, erreichst du den Landschaftspark Rudow-Altglienicke. Mit ein bisschen Glück erblickst du im Sommer einige Wasserbüffel, die hier als natürliche Landschaftspfleger leben. Wenig später kannst du im Hofladen vom Milchhof Mendler stöbern. Mit frischen Vorräten geht es dann zurück zum S-Bahnhof Schönefeld.

  • Leicht
    01:21
    20,3 km
    15,0 km/h
    40 m
    40 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch im Westen von Berlin, zwischen Spandau und Falkensee, erwartet dich ein kleiner Hofladen mit seinen hausgemachten Produkten. Die meisten Produkte stammen vom eigenen Hof, dazu kommen Marmeladen, Gelees, Bio-Käse, Wildfleisch, Gemüse und vieles mehr. Mehrmals im Jahr gibt es Hoffeste und Auftritte von lokalen Musikern.

    Du nimmst die S-Bahn-Linie S3 oder S9 bis zum Bahnhof Spandau. Dort steigst du auf dein Rad und fährst durch den Münsingerpark bis zum Spektengrünzug. Der Spektengünzug war früher eine breite Flussniederung, doch durch Trockenlegung ist heute nur noch ein schmaler Streifen übrig geblieben. Es geht vorbei an den beiden Kiesteichen Großer Spektensee und Spektelake. Anschließend verlässt du den Grünzug und radelst weiter in Richtung Dallgow-Döberitz. Nachdem du unter den S-Bahn-Gleisen hindurchgefahren bist, erreichst du wenig später den Hofladen Falkensee. Mit leckerem Obst, frischem Gemüse und Eiern geht es dann auf dem Rad zurück zum S-Bahnhof Spandau.

  • Leicht
    01:05
    4,25 km
    3,9 km/h
    10 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dem Bauer Alex Szilleweit ist es zu verdanken, dass die 'Teltower Rübe' wieder zu neuer Berühmtheit gekommen ist. Im 18. und 19. Jahrhundert galt sie als echte Delikatesse, danach geriet sie ein wenig in Vergessenheit. Mittlerweile interessieren sich viele Menschen wieder für regionale und vor allem saisonale Gemüsesorten und selbst in den eleganten Restaurants der Hauptstadt landet die Rübe wieder auf den Teller. Neben den Rüben bekommst du auf dem Hofladen aber noch viele andere Gemüse- und Obstsorten. Damit die Rübe auch in ihrer Heimat gedeihen kann, befindet sich der Bauernhof natürlich in Teltow.

    Die S-Bahn-Linien S25 und S26 bringen dich jeweils im 20-Minuten-Takt bis zum S-Bahnhof Teltow Stadt. An ein paar kleinen, gepflegten Plattenbauten vorbei geht es bis zum Stadtrand. Hier wanderst du dann auf einem Feldweg gemütlich Richtung Süden. Nachdem du ein kleines Waldstück durchquert hast, zweigt wenig später ein Weg nach links ab. Kurz darauf erreichst du den Hof von Alex Szilleweit. Statte dich hier mit dem knackigen Gemüse aus und nimm dir auch ein paar der Rübchen mit. Entlang der Straße spazierst du durch die kleine Stadt zurück zum Bahnhof Teltow Stadt.

  • Mittelschwer
    02:25
    9,49 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am Südufer vom Wandlitzsee befindet sich der idyllische Dorfkern des alten Wandlitz. Hier befindet sich der Biohof der Familie Gerstel. Gemüse, Obst, Gewürze und Kräuter werden ganz ohne synthetische Pestizide und nur aus unbehandelten Saaten gezogen. Im angeschlossenen Hofladen kannst du dich mit Gemüse eindecken und außerdem noch Eier, Öle, Bio-Weine, handgemachte Seifen und Keramik kaufen. Der Besuch beim Biohof lässt sich perfekt mit einem Rundweg um den Wandlitzsee kombinieren.

    Mit der S-Bahn-Linie 2 geht es im 10-Minuten-Takt zum Bahnhof Berlin Karow. Dort steigst du in die Regionalbahn RB27, die dich direkt zum Bahnhof Wandlitzsee bringt. Du verlässt das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude in Richtung Norden und schlenderst am dünn bebauten Ufer des Wandlitzsees entlang. Wenn das Wetter mitspielt, lohnt sich auch ein Abstecher zum Strandbad am Stolzenhagener See. Ansonsten spazierst du gemütlich weiter um den See herum. Im alten Dorfkern von Wandlitz erwartet dich neben dem Hofladen noch das Naturparkmuseum Barnim Panorama. Dort erfährst du viel über die Entwicklung der Landwirtschaft in der Region. Wenn du deinen Rucksack bis obenhin mit frischem Gemüse gepackt hast, geht es am Ufer entlang weiter zum S-Bahnhof Wandlitzsee. Mit der Regionalbahn fährst du gemütlich zurück nach Berlin.

  • Leicht
    01:47
    7,05 km
    3,9 km/h
    20 m
    20 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In Danewitz, nördlich von Berlin, befindet sich der Bauernhof der Familie Hübner. Seit mehreren Generationen betreiben die Hübners Landwirtschaft, aber erst seit einigen Jahren werden die Produkte direkt ab Hof verkauft. Aufgrund der guten Erreichbarkeit und der hervorragenden Produkte lockt der Hofladen immer mehr ernährungsbewusste Menschen an. Eine Einkaufstour zum Hofladen lässt sich außerdem perfekt mit einem Abstecher zum Milchladen der Bio-Molkerei Lobetal verbinden.

    Startpunkt deiner Tour ist der Bahnhof Biesenthal. Vom Berliner Ostkreuz bringt dich die Regionalbahn RB24 und vom Hauptbahnhof der Regionalexpress RE3 bequem nach Biesenthal. Von dort aus geht es durch ein Waldstück und über weite Wiesen zum kleinen Dorf Danewitz. Am besten hast du große Taschen dabei, damit du reichlich im Hofladen einkaufen kannst. Auf deinem Rückweg zum Bahnhof Biesenthal erwartet dich dann der Milchladen der Bio-Molkerei Lobetal. Neben Joghurt, Käse und anderen Milchprodukten bekommst du hier auch Rohmilch. Damit du die Milch sicher und frisch nach Hause mitnehmen kannst, bringst du dir am besten eine gute Kühltasche mit Kühlakku mit. Vom Bahnhof Biesenthal fährst du schließlich mit dem RE3 oder der RB24 zurück nach Hause.

  • Schwer
    05:54
    22,6 km
    3,8 km/h
    160 m
    160 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wenn du deinen Hofladeneinkauf mit einer tollen Wanderung kombinieren möchtest, dann ist diese Tour genau das Richtige für dich. Unterhalb des Höhenzugs der Glauer Berge liegt das kleine Dorf Blankensee, direkt am Nordufer des gleichnamigen Sees. Hier befindet sich die urige Landbäckerei Röhrig. In echter Handarbeit entstehen hier ausgefallene Brote, leckere Kuchen, Kekse und Knäckebrote. Unter der Woche kaufst du die Backwaren im kleinen Dorfladen, am Sonntag öffnet aber das Hofcafé. Dann kannst du direkt in die Backstube spazieren und dir einen Wochenvorrat an Bauerkrusten, Kürbisbrot und Stuten anlegen. Damit du nicht hungrig zurückwanderst, gibt es natürlich auch ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee.

    Mit dem Regionalexpress RE3 fährst du ganz bequem von Berlin Hauptbahnhof, Potsdamer Platz oder Südkreuz bis zum Bahnhof Trebbin. Hier spazierst du durch die kleine, gepflegte Stadt. Über Felder wanderst du weiter zur Nuthe. Du folgst dem Wanderweg am baumbestandenen Ufer entlang, überquerst den Fluss an einem Wehr und erreichst ein wenig später die Glauer Berge. Dabei handelt es sich um einen sandigen Höhenzug, auf dem unzählige buschige Kiefern wachsen. Besonders im Sommer genießt du im Schatten der Bäume ihren herrlichen Duft. Am Aussichtspunkt Fuchsberg geben die Bäume den Blick frei und du genießt einen tollen Panoramablick – absolut außergewöhnlich für Brandenburg. Der Weg führt dich vom Höhenzug herab und schon erreichst du Blankensee. Hier legst du eine Rast im Hofcafé ein. Mit deinem Rucksack voller Gebäck geht es weiter.

    Kleiner Geheimtipp: Vor den meisten Häusern in Trebbin wird Gemüse und Obst aus den Gärten zum Verkauf angeboten. In der Regel steht hier bloß ein kleiner Tisch mit einer Vertrauenskasse.

    Auf deinem Rückweg nach Trebbin geht es nochmal hoch hinaus. Oben auf dem Adlerberg, dem höchsten Punkt deiner Tour, steht ein hölzerner Aussichtsturm. Bei klarer Sicht kannst du sogar die Skyline von Berlin erkennen. Im Anschluss steigst du vom Adlerberg herab und wanderst durch Trebbin zurück zum Bahnhof. Von dort aus bringt dich der RE3 bequem zurück nach Berlin.

Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    102 km
  • Zeit
    19:58 Std
  • Höhenmeter
    400 m

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