© Robert Herbst

Ins Tal des Weins – Weitwanderweg Kremstal-Donau

Wander-Collection von Donau Niederösterreich

Sanfte Weinberge, verwunschene Burgruinen und die malerische Donau mittendrin – zwischen Wachau und Kamptal erstreckt sich das sonnenverwöhnte Kremstal rund um die Weinstadt Krems. Auf dem brandneuen Weitwanderweg Kremstal-Donau spazierst du zwischen Weinrieden, in romantischen Kellergassen, eindrucksvollen Hohlwegen und durch duftende Waldgebiete nördlich und südlich der Donau. Neben markanten kulturellen Highlights wie dem Stift Göttweig und der mächtigen Burgruine Senftenberg sind es die engagierten Winzer, die dir mit ihren köstlichen Weinsorten das Wandererlebnis versüßen. An jedem Tag winken regionale Schmankerl, zu denen ein Glas Grüner Veltliner, Riesling oder Zweigelt perfekt passt und für kulinarische Hochgenüsse sorgt.

Der abwechslungsreiche Weitwanderweg Kremstal-Donau ist auf insgesamt 15 beschilderte Etappen aufgeteilt. Die Etappen 6, 7 und 12 stellen dabei Abkürzungen dar. Damit hast du die Wahl, ob du den gesamten Weg mit rund 100 Kilometern wanderst oder ihn auf entweder 70 oder sogar knapp 40 Kilometer verkürzt. In jedem Fall startet und endet deine Wanderung im schönen Krems an der Donau. Für die Gesamtlänge solltest du etwa fünf bis sechs Tage einplanen. Wir schlagen dir dafür folgende Aufteilung vor:

Tag 1: Von Krems nach Paudorf (Etappen 1 bis 3) mit rund 16,5 Kilometern
Tag 2: Von Paudorf nach Gedersdorf (Etappen 4 und 5) mit etwa 24,5 Kilometern
Tag 3: Von Gedersdorf nach Stratzing (Etappen 8 bis 10) mit 19 Kilometern
Tag 4: Von Stratzing nach Gföhl (Etappen 11 und 13) mit etwa 18 Kilometern
Tag 5: Von Gföhl nach Senftenberg (Etappe 14) mit 18,6 Kilometern
Tag 6: Von Senftenberg nach Krems (Etappe 15) mit knapp 10 Kilometern

Am Tagesende kommst du immer in einer typischen Weinstadt an. Hier stehen dir gemütliche Ferienwohnungen und Gästezimmer als Unterkunft zur Verfügung – einige davon sogar auf traditionellen Weingütern, sodass du nach einer ausgiebigen Weinprobe am Abend einfach ins Bett fallen kannst.

Krems an der Donau erreichst du übrigens bequem über St. Pölten mit der Regionalbahn oder dem Regionalexpress. Vom Franz-Josefs-Bahnhof in Wien kannst du das ÖBB-Netz zur Anreise nutzen.

Hast du Lust auf die abwechslungsreiche Weitwanderung bekommen? Prima, dann schau dir für einen Vorgeschmack schon mal hier die Etappen an und plan deine Tour im Kremstal.

Mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER): ec.europa.eu/info/food-farming-fisheries/key-policies/common-agricultural-policy/rural-development

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Leicht
    01:07
    4,36 km
    3,9 km/h
    20 m
    20 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Weitwanderweg Kremstal-Donau startet in der malerischen Altstadt von Krems an der Donau. Die erste Etappe bringt dich vorbei an Prachtbauten der Renaissance und des Barock und führt dich hinüber in den Ortsteil Mautern.In der Altstadt von Krems, die zum UNESCO-Weltkulturerbe Wachau gehört, geht die Reise durchs herrliche Kremstal und entlang der Donau los. Die Stadt glänzt mit eindrucksvollen Bauten. So stehst du bald vor dem Wahrzeichen von Krems: dem Steiner Tor. Das Tor ist das letzte noch erhaltene von ehemals vier Stadttoren und bringt dich hinüber in die Fußgängerzone.Du spazierst vorbei am gepflegten Kremser Stadtpark. Eine Runde hier hindurch zu schlendern lohnt sich. Im Park kannst du 260 Bäume bewundern – einheimische wie exotische – und einige hübsche Denkmäler. Hast du dich an der Pflanzenpracht sattgesehen, bringt dich die fast 380 Meter lange Mautener Brücke vom Ortsteil Stein über die schöne Donau nach Mautern, wo die erste Etappe endet.

    Leicht
    01:14
    4,65 km
    3,8 km/h
    50 m
    40 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe beginnt in der Römerstadt Mautern und führt dich über herrliche Weinlandschaften nach Furth bei Göttweig. Du verlässt Mautern in südöstlicher Richtung und schlenderst über den Kellerweg durch die Weinberge. Dabei genießt du einige schöne Ausblicke über das Kremstal und die Donau.Sobald du in den Zellergraben einbiegst, verschwinden zwar die Aussichten, jedoch zugunsten eines spektakulären Hohlwegs. Er gilt als der schönste der Gemeinde Furth und versetzt dich mit seinen zwölf Meter hohen Löss-Wänden sicher ins Staunen. An der Pfarrkirche vorbei wanderst du weiter in den Ortskern und siehst auf einer Bergkuppe das prächtige Benediktinerkloster Göttweig thronen. Wenn du magst, kannst du einen Abstecher dort hinauf machen. Das Ende der zweiten Etappe ist jedoch im Zentrum von Furth.

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  • Mittelschwer
    02:27
    7,44 km
    3,0 km/h
    330 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die dritte Etappe führt dich zum beeindruckenden Stift Göttweig, das auf 422 Metern zu einem Rundgang mit Einkehr im Stiftsrestaurant lockt.Aus Furth hinaus erwartet dich ein ordentlicher Anstieg, der dich über schmale Waldpfade zum Benediktinerkloster am Fuße des Predigtstuhl bringt. Das UNESCO-Weltkulturerbe Göttweig zählt zu den ältesten Klöstern Österreichs. Hast du den prachtvollen Barockbau ausreichend begutachtet und den herrlichen Ausblick übers Kremstal genossen, steigst du Richtung Klein-Wien hinab und folgst den Bahnschienen nach Paudorf.Da die Etappe besonders kurz ausfällt, haben wir dir noch einen kleinen Abstecher zu den Göttweiger Mammutbäumen eingeplant. Die wurden hier vor 140 Jahren gepflanzt und bieten dir ein klein wenig kalifornische Waldatmosphäre mitten in Niederösterreich. Der Umweg ist etwa drei Kilometer lang. Ansonsten folgst du der Route ins Ortszentrum von Paudorf. Hier endet die dritte Etappe.

    Mittelschwer
    02:31
    9,25 km
    3,7 km/h
    120 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die vierte Etappe bezaubert mit schönsten Weitblicken und Weinrieden sowie mit regionaltypischen Speisen und einer Heurigenjause. Zudem erführt sie dich in die erste urige Kellergasse auf dem Weitwanderweg.Du verlässt das beschauliche Paudorf Richtung Osten und folgst gleichzeitig dem Höbenbach und dem Paudorfer Skulpturenweg. Kreative Holzschnitzereien stehen alle Nase lang am Wegesrand und lassen Raum für Interpretationen. Sie sind das sehenswerte Ergebnis eines internationalen Holzbildhauer-Symposiums aus dem Jahr 2002. Die jüngeren Skulpturenwege Eggendorf und Höbenbach schließen sich direkt an.Am Ende der Kellergasse spazierst du nach Höbenbach hinein, wo du auf ein Gläschen Wein aus der Region einkehren kannst. Dann geht es aussichtsreich weiter durch die Weinberge über Krustetten nach Krems-Süd und wieder ganz nah an die Donau heran. Hier in Hollenburg endet die vierte Etappe.

    Mittelschwer
    03:19
    13,1 km
    3,9 km/h
    30 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der fünften Etappe von Hollenburg wanderst du eine zeitlang an beiden Ufern der Donau entlang, dann geht es weiter durch romantische Aulandschaften, Felder und Obstplantagen bis zu den Weinrieden in Gedersdorf. Höhenmeter stehen heute keine an.Hoch über Hollenburg erspähst du beim Start der Etappe die Wetterkreuzkirche auf dem fast 370 Meter hohen Schiffberg. Ihren Namen hat sie nicht von ungefähr, denn sie liegt immer wieder im Zentrum von Unwettern. Du spazierst nun direkt ans Ufer der herrlichen Donau und folgst diesem über den Treppelweg zur Brücke Traismauer, die auch als St. Georgsbrücke bekannt ist. Auf ihr überquerst du die Donau und wanderst am anderen Ufer weiter.Über kleine Dörfer und wunderschöne Weinrieden, die in steilen Terrassen angelegt sind, schlenderst du nach Brunn am Feld. Die strahlendweiße Jakobskirche siehst du schon von Weitem. Die josephinische Saalkirche aus dem 12. Jahrhundert ist absolut sehenswert. Von hier aus ist es nur noch ein Kilometer bis zum Etappenziel in Gedersdorf.

    Leicht
    01:02
    3,90 km
    3,8 km/h
    40 m
    40 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Möchtest du nicht die gesamten rund 100 Kilometer des Weitwanderwegs Kremstal-Donau wandern, kannst du mit den Etappen 6 und 7 ab Gedersdorf abkürzen. Da beide Etappen sehr kurz sind, kannst du sie bequem an einem Tag wandern und spazierst sogar durch die längste Kellergasse Österreichs.Die sechste Etappe führt dich über die Weinbergstraße aus Gedersdorf hinaus und biegt dann links ab in den Leithenweg. Es geht durch terrassenförmig angeordnete Weingärten bis du die Rohrendorfer Kellergasse durchschreitest. Auf gut anderthalb Kilometer Länge beherbergt die längste Kellergasse des Landes ganze 72 Presshäuser und Kellerröhren – ein Fest für vinophile Wanderer! Nimm dir Zeit und koste einen Schluck der erstklassigen Produkte aus mehr als tausendjähriger Weinbautradition. Bis zum Ende der sechsten Etappe im Ortskern von Rohrendorf ist es nicht weit.

    Leicht
    01:25
    5,54 km
    3,9 km/h
    20 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die siebte Etappe bildet den zweiten Teil der Abkürzung des Weitwanderwegs Kremstal-Donau und bringt dich von Rohrendorf wieder zurück zum Ausgangspunkt in Krems an der Donau.In einem Bogen wanderst du von Rohrendorf hinaus in die Weinrieden und Lössterrassen des Kremstals. Es geht vorbei an bekannten Lagen wie Rohrendorfer Gebling und durch die schmucke, in einem Hohlweg gelegene Kellergasse Krems. In der Sandgrube 13 kannst du dich erneut den Weingenüssen hingeben und sogar einen Blick hinter die Kulissen des Weines werfen. Beim Besucherrundgang führen dich acht Stationen auf die Spuren des edlen Rebensaftes. Bist du aus den Kellergewölben wieder ins Sonnenlicht aufgestiegen, ist der Ausblick auf Krems und das Donautal zum Ende der Etappe ein besonders schöner Abschluss, bevor du den Weitwanderweg Kremstal-Donau im historischen Ortskern beendest.

    Mittelschwer
    02:06
    7,67 km
    3,6 km/h
    140 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Weinrieden so weit das Auge reicht, wunderschöne Weitblicke, darunter auch von einer Aussichtswarte und Weinerlebnisse prägen die achte Etappe des Weitwanderwegs Kremstal-Donau.Über die charmante Kellergasse lässt du den Weinort Gedersdorf hinter dir und wanderst nordwärts. Dabei geht es immer sanft bergauf bis du auf gut 300 Meter Höhe die Aussichtswarte Gobelsburg erreichst. Von hier hast du einen herrlichen Rundblick über das Donautal und bei klarem Wetter sogar bis zu den Voralpen.Am Rande des Städtchens Gobelsburg vorbei erreichst du die Weinstadt Langenlois. Als Weinliebhaber ist die LOISIUM WeinErlebnisWelt genau das Richtige für dich. Im futuristischen Kubus kannst du an einer Weinverkostung teilnehmen und bei einer Tour durchs Kellerlabyrinth an 18 Stationen mehr über die Winzerei erfahren. Zeit genug hast du, denn Langenlois ist auch der Endpunkt der achten Etappe.

    Leicht
    01:55
    7,02 km
    3,7 km/h
    140 m
    60 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die neunte Etappen auf dem Weitwanderweg Kremstal-Donau bezaubert durch sanfte Wiesen, Wäldchen und Weinterrassen und bringt dich von Langenlois nach Lengenfeld.Mit Langenlois lässt du die größte Weinstadt Österreichs hinter dir. Bevor die letzten Häuser hinter dir verschwinden, kannst du am Stadtrand beim Heuriger auf der Baumgartner Höhe auf zünftige Jausen oder Deftiges einkehren. Dazu passt ein Gläschen Wein ganz vorzüglich. Frisch gestärkt wanderst du weiter durch den Kühsteingraben mit beeindruckend hohen Lösswänden und darin eingelassenen Gewölben.Malerische Landschaften mit kleinen Wäldchen, einem gepflegten Golfplatz und hübschen Weinterrassen sind deine Begleiter auf dem sanften Anstieg nach Lengenfeld, dem Ziel der neunten Etappe.

    Leicht
    01:10
    4,31 km
    3,7 km/h
    70 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch auf der zehnten Etappe bleiben die Weingärten deine ständigen Begleiter. Du spazierst durch die Rieden Sand, Kremsfeld, Riedl, Satzen und Loiserweg bis nach Stratzing.Aus Lengenfeld heraus wanderst du in südlicher Richtung in die pure Weinberg-Idylle hinein. Auf den Hängen werden auf Urgesteins- und Lössböden regionale Weinsorten wie Grüner Veltliner, Riesling, Rivaner, Chardonnay, Zweigelt, Muskateller, Weiß- und Blauburgunder angebaut. Der Anblick macht durstig, daher kannst du dich freuen, dass es bis Stratzing, dem Etappenziel mit seinen einladenden Kellergassen nicht weit ist.Hast du Lust, die Etappe etwas auszudehnen, bietet sich ein Abstecher zum Eiszeitweg vor den Toren Stratzings an. Auf einer Länge von etwa vier Kilometern kannst du auf acht Stationen das Leben und die Kultur des Steinzeitmenschen mit seinen Waffen und Geräten während der letzten Eiszeit erkunden.

    Leicht
    01:04
    3,87 km
    3,6 km/h
    80 m
    40 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Knackig kurz ist die elfte Etappe von Stratzing nach Droß. Auf knapp vier Kilometern erwarten dich neben schönen Weingärten ein herrlich schattiges Waldstück und der kaum spürbare Anstieg zum Hochplateau.Kaum hast du Stratzing hinter dir gelassen, schlenderst du auch schon wieder durch Weingärten. Für ein kurzes Stück folgst du dem Stratzingbach, dann biegst du ab Richtung Droß. Die beschauliche Gemeinde zählt nur knapp über 1.000 Einwohner, ist aber durch das mächtige Renaissance-Schloss schon von Weitem gut sichtbar. Nahe dem Kirchenplatz mit der einmaligen Fatima Pfarrkirche endet die elfte Etappe.

    Leicht
    01:21
    4,63 km
    3,4 km/h
    80 m
    210 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zwölfte Etappe ist wieder eine mögliche Abkürzung, wenn du nicht die vollen 100 Kilometer des Weitwanderwegs Kremstal-Donau wandern möchtest. Damit sparst du dir rund 30 Kilometer und spazierst direkt von Droß nach Senftenberg.Aus Droß heraus erwarten dich Ruhe und Natur pur. Die waldreiche Etappe führt dich in sanftem Anstieg vorbei am Poberkreuz und über weiche Pfade hinab nach Senftenberg. Die Wahrzeichen des idyllischen Ortes, die Burgruine Senftenberg und die Wehrkirche, kannst du schon von Weitem ausmachen. Ein Abstecher hoch zur Burgruine lohnt sich, denn von hier oben hast du einen einzigartigen Ausblick auf die Weinterrassen.

    Mittelschwer
    03:46
    13,1 km
    3,5 km/h
    400 m
    200 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Freu dich auf herrliche Ruhe und Natur auf dieser waldreichen Etappe mit spannenden Gesteinsformationen und einigen Höhenmetern auf deinem Weg von Droß nach Gföhl.Aus Droß heraus startest du zunächst auf Wald- und Forstwegen, die dich zum Poberkreuz führen. Ein kurzer Abstecher bringt dich zum Schanzriedel, einer außergewöhnlichen Felsformation mit fantastischem Ausblick über das Kremstal. Möchtest du dir den zusätzlichen Kilometer sparen, lässt du den Ausblick im wahrsten Sinne des Wortes einfach links liegen.Mit dem Herzogentisch liegt ein weiterer großartiger Aussichtspunkt vor dir. Von den mächtigen Granitblöcken kannst du ins Kremstal, zum Stift Göttweig und sogar bis zu den Voralpen blicken. Mit etwas Glück sind auf dem etwas weiter gelegenen Athletenstein einige Kletterer unterwegs, denen du bei ihrem Sport zuschauen kannst.Ab hier geht es einige Höhenmeter hinab zum Öhlgrabenbach und danach gleich wieder bergauf. Die Etappe endet am historischen Hauptplatz in Gföhl bei der prunkvollen, barocken Pfarrkirche.

    Schwer
    05:28
    18,6 km
    3,4 km/h
    400 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mit fast 19 Kilometern und 400 Höhenmetern ist die 14. Etappe die mit Abstand längste und auch anspruchsvollste des gesamten Weitwanderwegs Kremstal-Donau. Deine Mühen werden jedoch mit erstklassigen Aussichtspunkten und herrlicher Landschaft belohnt.Aus Gföhl heraus wanderst du über weiche Waldpfade und über die ersten fünf Kilometer auf einer Höhe. Mit einem kurzen Abstecher winkt am Kühberg ein klasse Aussichtsfelsen, der zum Verweilen einlädt. Packe ruhig einen Snack aus und genieße ihn zum Ausblick über die schöne Krems-Region. Du verlässt die Höhe allmählich und windest dich hinab nach Unter-Meisling und zum Ufer der Krems.Nach jedem Fluss geht es wieder bergauf, so auch hier. Auf kurzer Strecke steigst du von 350 auf 620 Meter Höhe, passierst die Kohlerhöhe und wirst am Heimlichen Gericht mit einem weiteren grandiosen Fernblick belohnt. Von den rundgewaschenen Steinen der Felsformation wurden früher angeblich Verbrecher hinabgestoßen. So kam der Fels zu seinem Namen. Von hier geht es nur noch entspannt bergab bis du wieder auf die Krems triffst.

    Mittelschwer
    02:46
    9,72 km
    3,5 km/h
    200 m
    250 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Knapp zehn Kilometer erwarten dich auf der letzten Etappe des Weitwanderwegs Kremstal-Donau. Und die ist noch einmal gespickt mit tollen Höhepunkten, erstklassigen Aussichten und verwunschenen Burgruinen.Los geht es in Senftenberg mit der gleichnamigen Burgruine. Unser Weg führt dich am Fuße des Hügels entlang, auf dem sie majestätisch über dem Städtchen thront. Möchtest du ihr einen Besuch abstatten, biegst du an der St. Andreas Kirche und dem Kriegerdenkmal auf den Bergpfad ab. Ansonsten folgst du einfach weiter dem Flusslauf der Krems bis Rehberg, wo schon die nächste Burgruine auf dich wartet. Und die liegt quasi am Wegesrand. Den Abstecher kannst du dir also genehmigen, zumal die Vorburg und der Kirchenbereich frei zugänglich und das Gemäuer mehr als eindrucksvoll ist.Über den Partschenweg und Kühbergweg geht es ein letztes Mal bergauf. Am Kuhberg, kurz vor dem Abstieg nach Krems, kannst du in der Schwarzalm vortrefflich einkehren. Hoch über den Dächern von Krems genießt du mit Blick auf die Donau Schmankerl aus biologischer Landwirtschaft. Zeit lassen kannst du dir, denn es sind nur noch knapp anderthalb Kilometer zum Ende des Weitwanderwegs.Je nachdem, für welche Variante du dich entschieden hast, stehst du nach knapp 40, 70 oder sogar rund 100 Kilometern wieder in der historischen Altstadt von Krems an der Donau. Wie wäre es zum gelungenen Abschluss der tollen Tour noch einmal mit einem Glas Wein? Du hast es dir redlich verdient.

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Collection Statistik

  • Touren
    15
  • Distanz
    117 km
  • Zeit
    32:41 Std
  • Höhenmeter
    2 090 m

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