© FFE-Vías Verdes

Vías Verdes – Bahntrassenradeln in Spanien

Fahrrad-Collection von Tourspain

Wo sich einst schnaufende Dampfloks und ratternde Züge über die weiten Ebenen und durch die Bergwelt Spaniens schlängelten, erwarten dich heute die Vías Verdes. Auf stillgelegten und für den Radverkehr ausgebauten Bahntrassen radelst du zu den entlegensten Orten, über gewaltige Viadukte, von Tal zu Tal und in Tunnels mitten durch die Berge – und das bei durchweg sanften Steigungen. Komm mit uns auf die Reise und erkunde unentdeckte Orte und Landschaften in ganz Spanien.

Wir möchten dir hier insgesamt 16 Touren von über 100 verschiedenen Vías Verdes vorstellen. Von den Windmühlen der Mancha, über vogelreiche Feuchtgebiete in Extremadura, waldreiche Täler im Baskenland, karge Berge in Kastilien, eindrucksvolle Schluchten in Katalonien bis hin zu offenen Flusslandschaften in La Rioja – auf unseren Touren lernst du die ganze Vielfalt der spanischen Landschaften kennen und lieben. Am beeindruckendsten auf den Vías Verdes sind aber in jedem Fall die Überreste aus der goldenen Zeit der Eisenbahn: gewaltige Steinviadukte, kilometerlange Tunnel und romantische Bahnhöfe.

Alle Vías Verdes werden regelmäßig gepflegt und sind dank der Wegbeschaffenheit und der durchweg sanften Steigung für alle Altersgruppen geeignet. Selbst mit Kindern kannst du hier problemlos weite Strecken zurücklegen. Manche unserer Touren eignen sich aufgrund der Länge auch perfekt als kleine Mehrtagestour – und da manche der historischen Bahnhöfe zu Herbergen und Campingplätzen umgebaut wurden, kannst du auch stilecht auf deiner Tour übernachten.

Für alle Touren gilt: Du radelst durch herrlich einsame Landschaften abseits von Straßen, Dörfern und Städten – deshalb lohnt es sich, genug Proviant und vor allem Wasser in die Taschen zu packen. Dank des milden Klimas kannst du fast alle Touren das ganze Jahr über befahren. Noch ein Tipp: Im Sommer wird es auf freier Strecke richtig heiß – in den langen Tunnels ist es aber auch dann noch feucht und kühl. Etwas zum schnellen Überziehen sorgt hier auch auf einer etwas längeren Tunnelfahrt für eine angenehme Temperatur. Gerade für die Tunnel solltest du auch dein Fahrradlicht einpacken, da nicht alle beleuchtet sind.

Falls du dein eigenes Fahrrad nicht mit auf die Reise nehmen möchtest, ist das auch kein Problem: In vielen größeren Städten kannst du dir auch problemlos ein gutes Leihfahrrad besorgen und damit auf den Vías Verdes losziehen.

Wann immer es sich ergibt, lohnt es sich auch die spanische Küche entlang des Weges auszuprobieren. Hierfür bieten sich zahlreiche Restaurants oder Tapas-Bars an, die eigentlich in jeder mittelgroßen Ortschaft zu finden sind – manchmal sogar in einem alten Bahnhofsgebäude direkt an der Vía Verde.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:39
    57,8 km
    15,8 km/h
    240 m
    100 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Vía Verde Vegas del Guadiana führt dich auf knapp 60 Kilometern einmal mitten durch das Herz der autonomen Gemeinschaft Extremadura. Entlang der Vía Verde zeigt sich die Region herrlich fruchtbar und viele Feuchtgebiete prägen das Landschaftsbild – ein Paradies für unzählige seltene Vögel. Die Tour startet in Villanueva de la Serena, das du von Mérida aus gut mit der Bahn erreichen kannst.Wie viele andere der Vías Verdes führt dich auch diese Route durch kaum besiedelte und damit herrliche Landschaften – mit genug Proviant und Wasser im Rucksack der Traum eines jeden Fahrradfahrers. Während der Mittagszeit, legst du am besten eine ausgedehnte Pause ein – zum Beispiel am nahegelegenen „Embalse de Sierra Brava”. Etwa 13 Kilometer extra musst du hier für den Hin- und Rückweg zum See einplanen. Hier findest du auch problemlos ein schattiges Plätzchen am Seeufer.Dein Zielort Logrosán wird nur sporadisch von öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren – freu dich darüber, denn so kannst du deine Tour gleich noch ein bisschen erweitern: Entweder radelst du in Richtung Nordwesten bis nach Trujillo oder planst die Tour als Runde und fährst zum Beispiel entlang des Stausees „Embalse de Orellana“ zurück bis nach Villanueva de la Serena.Unser Tipp: Feinschmecker sollten unbedingt den weltberühmten Iberico Schinken und die lokalen Käsesorten Queso de La Serena und Torta del Casar probieren. Für historisch interessierte Radler locken die Weltkulturerbestädte Merida und Caceres mit ihren perfekt erhaltenen Altstädten.

    Schwer
    11:07
    163 km
    14,6 km/h
    1 560 m
    720 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der Trasse einer alten Minenbahn schlängelt sich die Vía Verde de Ojos Negros von der Costa del Azahar in immer landeinwärts durch das weite, fruchtbare Tal des Río Palancia. Gestartet wird in der Nähe des Strandorts Sagunto, den du problemlos mit der Bahn von Castellón de la Plana oder Valencia aus erreichen kannst. Von Sagunto aus fährt dich eine weitere Bahnlinie zum Startpunkt am Bahnhof bei Algímia d'Alfara.Der Weg führt dich zu Beginn in nordwestlicher Richtung im Süden des Parc Natural de la Serra d'Espadà vorbei. Du folgst dem Tal des Río Palancia flussaufwärts bis du bei Jérica kurz hinter dem Stausee „Pantano el Regajo“ von diesem abzweigst. Ab hier wird es zusehends bergiger – die Höhenmeter überwindest du auf der Bahntrasse aber bei durchweg sanfter Steigung in weiten Schleifen und Tunnels.Ab Teruel führt die Vía Verde noch für etwas mehr als 30 Kilometer durch eine weite Hochebene nördlich des Río Guadalaviar bis sie in Santa Eulalia del Campo zu ihrem Ziel gelangt. Von hier kannst du geschickt mit der Bahn zurück nach Sagunto fahren.Unser Tipp: An vielen Strecken verläuft parallel zur Route eine moderne Eisenbahnlinie – so hast du auch die Möglichkeit, zwischendrin in den Zug zu steigen und damit nur eine Teilstrecke zu fahren. In Sagunto lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch der Burg und des Römertheaters. Nach der Radtour kannst du dich natürlich auch mit lokalen Spezialitäten wie Paella, einer kühlen Horchata und den berühmten Gambas de Vinaros stärken.

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  • Schwer
    08:31
    126 km
    14,8 km/h
    970 m
    1 220 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Vía Verde del Aceite verläuft entlang der Strecke des ehemaligen „Ölzugs“, wie er von den Einheimischen genannt wurde. Die Region um Jaén ist bekannt für die intensive Kultivierung von Oliven und weltweit wichtigster Hersteller von Olivenöl. Daher auch der Name des Zugs, der früher hauptsächlich für dessen Transport eingesetzt wurde. In zahllosen Schleifen und auf insgesamt 13 Metallbrücken aus dem 19. Jahrhundert führt dich die Vía Verde durch eine herrliche Hügellandschaft voller Olivenbäume.Du startest in Jaén, das zum Beispiel von Sevilla aus gut mit der Bahn zu erreichen ist. Die Vía Verde führt dich in südwestlicher Richtung an den Orten Torredelcampo, Torredonjimeno und Martos vorbei. Soweit das Auge reicht prägen geometrisch angelegte Olivenhaine das Landschaftsbild. Wenn du möchtest, kannst du etwa acht Kilometer hinter Martos einen kleinen Abstecher in die Sierra de Ahillos machen, von hier bietet sich dir eine besonders tolle Aussicht. Du kannst aber auch einfach in der Ebene verbleiben und der Vía Verde folgen, bis die Route durch die Sierra knappe zwei Kilometer später wieder zu ihr stößt.Ab Zuheros fährst du im Norden an dem „Parque Natural Sierras Subbéticas“ vorbei – und außerdem lohnt sich in Zuheros ein Abstecher zur Burg und zur eindrucksvollen Tropsteinhöhle „Cueva de los Murciélagos”. Der Naturpark wurde 2015 von der UNESCO in das Register geschützter Naturräume aufgenommen und beherbergt zahlreiche versteinerte Überreste eines alten Meers, das die Gegend hier früher bedeckte. Dein Ziel liegt westlich des Ortes Puente Genil, nur wenige Kilometer vom örtlichen Bahnhof entfernt, von wo du mit dem Zug über Córdoba wieder zurück nach Jaén oder Sevilla fahren kannst.Unser Tipp: Wenn du mehr über den Olivenanbau in der Region lernen möchtest, empfehlen wir dir einen Besuch im Olivenölinformationszentrum in dem Bahnhof „Estación de Cabra“. Perfekt für Radurlauber ist das „Centro Cicloturista Subbetica” in Doña Mencía bei Cordoba. Hier findest du alles, was Radfahrer benötigen – inklusive Wohnmobilstellplätze. Und wenn du schon auf den Spuren des „Ölzugs” unterwegs bist solltest du dir auch in jedem Fall einen guten Vorrat an erstklassigem Olivenöl mitnehmen.

    Schwer
    04:55
    64,6 km
    13,2 km/h
    870 m
    1 320 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Eisenbahn von Plazaola hat ihre Ursprünge in der Bergbauvergangenheit der Region südlich von San Sebastián und wurde in ihren Anfängen ausschließlich als bescheidene Minenbahn eingesetzt. Ab 1914 wurde sie nach San Sebastián und Pamplona erweitert und beförderte nunmehr auch Passagiere. Nach Überschwemmungen in den 1950er Jahren waren große Teilabschnitte der Bahnlinie allerdings so sehr zerstört, dass die Strecke geschlossen werden musste. Heutzutage dient sie als Vía Verde und ermöglicht fantastische Einblicke in die Täler von Larraun und Leitzarán an der Grenze von Navarra zu Guipúzcoa. Die Strecke beginnt bei Eritze südwestlich von Irurtzun, was mit der Bahn von Pamplona aus gut zu erreichen ist. Sie endet bei Andoain südlich von San Sebastián. Wenn du möchtest kann du Strecke aber auch in umgekehrter Richtung fahren. Sowohl Ein- als auch Ausstiegsstelle sind gut mit der Bahn zu erreichen.Sehr schnell verlässt du die Ebene und tauchst bereits bei Irurtzun in die Welt des baskischen Hochlands ein. Kaum zu glauben, dass dir auf der Strecke vergleichsweise wenige Höhenmeter bevorstehen während du dich, zunächst noch entlang des Flusses Larraun Ibaia, durch die hohen Gipfel der Berge schlängelst. In Lekunberri verlässt du für ein kurzes Stück die Vía Verde, da der Bartolo-Tunnel wegen Einsturzgefahr gesperrt ist. Kurz hinter der Ortschaft schwenkst du aber auch schon wieder auf sie ein.Den hohen Gebirgspass durchfährst du ganz einfach dank des knapp drei (!) Kilometer langen Tunnels von Uitzi – damit übrigens der längste befahrbare Fahrradtunnel Europas. Zieh dir hier besser etwas warmes an, denn in einer so tiefen Höhle kann es schon mal recht frisch werden. Ab der Ortschaft Leitza folgst du für den Rest der Strecke dem Fluss Leitzaran Ibaia, der dich bis an dein Ziel nach Andoain führt. Einem kurzen Abstecher nach San Sebastián von hier aus, solltest du dich eigentlich nicht verwehren. Dort findest du auch genügend Unterkunftsmöglichkeiten.Unser Tipp: Das Biotop von Leitzaran und die Höhle von Mendukilo sind einzigartige Naturschauplätze, die du auf deiner Tour unbedingt einplanen solltest.

    Schwer
    04:29
    63,0 km
    14,1 km/h
    540 m
    350 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Eisenbahnlinie des Ferrocarril del Tajuña sollte ursprünglich dazu dienen, Madrid mit der autonomen Gemeinschaft Aragonien zu verbinden. Der Einsatzzweck des Zuges war damals hauptsächlich für die Landwirtschaft von wesentlicher Bedeutung. Zwar hat es die Bahnlinie nie nach Aragonien geschafft, sondern endete an einem Bahnhof am Ufer des Tajo (dieser ist heute vollständig vom Stausee Entrepeñas überflutet), etwa 50 Jahre lang war der Zug dennoch im Einsatz, bis der Güterverkehr ab den 1950er Jahren so langsam einschlief und die Gleise nach und nach entfernt wurden. Wo früher der Zug rollte, radelt man heute entspannt durch die eindrucksvolle Landschaft östlich von Madrid.Du startest in Arganda del Rey, das mit der Metro (Linie 9) von Madrid aus gut zu erreichen ist. Am Stadtrand radelst in südlicher Richtung aus der Stadt hinaus und erreichst schon bald die Hochebene „El Alto“, die eine kleine Steigung mit sich bringt. In der Ortschaft Morata de Tajuña erreichst den Fluss, dem diese Vía Verde ihren Namen zu verdanken hat und kannst in einer der Bars im Ortskern eine schöne Pause einlegen, bevor es flussaufwärts weiter Richtung Osten geht.Wie du sicher bereits bemerkt haben wirst, zeichnet sich die Streckenführung dieser Vía Verde überwiegend durch einen unverwechselbar roten Straßenbelag aus. Das macht es einfach der Tour zu folgen, auch ohne das Navi genau im Auge zu behalten. Dafür kann man den Blick in die Landschaft schweifen lassen, die besonders im Frühling in einem wahren Grün erstrahlt und einen schönen Kontrast zum roten Fahrradweg setzt.Kurz hinter Ambite verlässt du das Ufer des Tajuña wieder und und fährst über Mondéjar noch ein Stück weiter gen Osten bis nach Pozo de Almoguera. Möchtest du von hier in einer Runde zurück nach Madrid radeln, bietet sich für den nächsten Tag eine Fahrt entlang den Stauseen im Osten an. Von deren nördlichem Ende windet sich der Weg zurück an das tiefe Tal des Tajuña und an Guadalajara vorbei zurück nach Madrid.Unser Tipp: Bahnliebhaber sollten sich unbedingt das kleine Eisenbahnmusem „Museo del Ferrocarril de la Proveda” ansehen, das rund vier Kilometer von der Vía Verde entfernt ist. Außerdem ist diese Vía Verde Teil des Radnetzwerks „CiclaMadrid” – das insgesamt über 700 Kilometer ausgebaute Radwege bietet. Mehr Infos findest du hier: ciclamadrid.viasverdes.com/index-en.html

    Schwer
    08:22
    94,9 km
    11,4 km/h
    770 m
    950 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Die eindrucksvolle Strecke entlang der Bahnlinie, die ehemals das Baskenland und Navarra verband, führt dich auf 95 Kilometern durch die wunderschöne Landschaft des baskischen Hochlands. Wie vielerorts in Nordspanien herrscht hier, dank dem feuchten, atlantischen Klima, eine andere Vegetation als im Rest des Landes.Die Vía Verde startet nördlich von Vitoria-Gasteiz in der Nähe der Ortschaft Leintz Gatzaga. Der Startpunkt ist nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, es empfiehlt sich deshalb in Vitoria anzureisen und dieses knapp 20 Kilometer lange Teilstück als kleine Extra-Tour zu befahren – extra für Radler wurde hier ein beschilderter Zuweg eingerichtet. Als Basis hierfür bietet sich Vitoria an.Von Vitoria geht es dann in östlicher Richtung weiter durch die Berge und entlang des „Parque Natural de Izki“. Von deinem Ziel in Estella/Lizarra bringt dich ein Omnibus wieder zurück bis nach Vitoria/Gasteiz. Alternativ kannst du von Estella die Runde auch über Logroño erweitern, dann den Ebro flussaufwärts fahren und südlich von Miranda de Ebro dem Fluss Zadorra zurück bis nach Vitoria folgen.Unser Tipp: Kulturliebhaber sollten unbedingt einen Besuch der Klosterkirche „Santuario de Estibaliz” einplanen.

    Mittelschwer
    02:20
    34,5 km
    14,7 km/h
    280 m
    120 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Viá Verde del Pas führt dich in einer entspannten Halbtagestour mitten ins Herz von Kantabrien. Du startest südlich von Santander am Mündungsgebiet des Ría de Tijero in El Astillero. Lässt du den Blick gen Westen schweifen kannst du, erblickst du in der Ferne sogar die hohen, weißen Gipfel der Picos de Europa – ein sagenhafter Anblick!Landeinwärts folgst du leicht ansteigend der Vía Verde und gelangst schon bald in den saftig grünen Naturpark „Parque Natural de Peña Cabarga”. Einen Teil dieses Naturparks ist übrigens auch der angelegte „Parque de la Naturaleza de Cabárceno“ – eine ehemalige Eisenmine, die heute renaturiert wurde und einen Tierpark beheimatet. Bei La Penilla schwenkst du in das Tal des Río Pisueña ein und wechselst kurz darauf bei Puente Viesgo in das Tal des Río Pas.Das Flussufer des Río Pas ist ebenfalls ein anerkanntes Naturschutzgebiet, dass innerhalb verschiedenster Lebensräume vielen endemischen Arten als Rückzugsgebiet dient. Die Vía Verde endet nördlich der Ortschaft Alceda. Hier finden sich auch ein paar vereinzelte Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants.Du kannst dir nun überlegen, ob du dieselbe Strecke wieder zurück in Richtung Santander fahren möchtest oder über eine große Runde zurück an die Küste fährst. Ein weiteres lohnenswertes Ziel an dem Kantabrischen Meer ist zum Beispiel die Lagune zwischen Laredo und Santoña. Santoña ist als traditionsreicher Fischerort vor allem für seine frisch erstklassigen Anchovis bekannt, die direkt auf der Straße zum Verkauf angeboten werden. Als Nachspeise solltest du dann übrigens noch Sobaos Pasiegos probieren.Unser Tipp: Wenn du schon in Kantabrien bist, solltest du keinesfalls die weltberühmte Höhle von Altamira verpassen! In der Höhle bei Santillana del Mar finden sich unzählige steinzeitliche Malereien – völlig zu Recht ist die Höhle UNESCO Weltkulturerbe. Die Höhle selbst kann zum Schutz der Malereien nicht mehr besichtigt werden, aber im angrenzenden Museum gibt es eine erstklassige Reproduktion.

    Schwer
    07:05
    82,0 km
    11,6 km/h
    310 m
    530 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die Vía Verde im Tal des Eresma startet in Segovia nordwestlich von Madrid. Mit dem Zug kannst du die Stadt ganz einfach von Madrid aus erreichen. Die Route führt in Segovia genau am Bahnhof vorbei, es lohnt sich aber, etwas Zeit zu investieren, um sich die Altstadt mit ihrem imposanten Aquädukt genauer anzusehen. Deshalb befindet sich der Startpunkt genau dort.Nach etwa 13 Kilometern gesellst du dich an den Río Eresma, der sich aufgrund der üppigen Vegetation um ihn herum, wie ein grünes Band durch die Landschaft zieht. Du folgst ihm bis in die Nähe von Armuña, wo du in einem großen Bogen um die Ortschaft gen Westen abbiegst.Zwar befindest du dich immer noch im Tal des Eresma, hältst nun aber etwas Distanz zwischen dir und dem Fluss. Etwa 20 Kilometer vor deinem Ziel passierst du noch den Ort Nava de la Asunción, der sich für eine Rast in einer der urigen Straßenbars anbietet. Dann erreichst du das Ende der Vía Verde südlich von Olmedo. Den nächsten Bahnhof findest du etwa 20 Kilometer westlich von Olmedo in Medina del Campo.Unser Tipp: Für Geschichtsinteressierte und Mittelalterfans ist diese Tour der absolute Genuss: Von der Altstadt von Segovia, über das eindrucksvolle Schloss Alcázar de Segovia bis hin zur Burg Castillo de Coca und das Kloster von Santa Maria de Nieva bieten sich entlang der Strecke viele Abstecher an – die beiden Burgen haben wir dir gleich miteingeplant!

    Mittelschwer
    02:55
    35,9 km
    12,3 km/h
    430 m
    90 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ursprünglich als Bahnstrecke für die Landwirtschaft und den Erzabbau konzipiert, wurde die Eisenbahnlinie zwischen Calahorra und Arnedillo in den 1960er Jahren endgültig geschlossen. Sie erfuhr jedoch knappe 30 Jahre später als Vía Verde eine neue Nutzungsform und ermöglicht seitdem Radsportlern jeden Alters auf entspannten Wegen ein Erkunden der einzigartigen Felsformationen dieses Landstrichs.Die Route beginnt in Calahorra im Ebrotal. Calahorra ist zum Beispiel von Logroño aus gut mit der Bahn zu erreichen. Dem Río Cidacos flussaufwärts folgend erreichst du im Süden schon bald den Ort Autol, der zur ersten großen Pause einlädt. Autol weiß insbesondere mit seinen surreal anmutenden Gesteinsformationen mitten im Ortszentrum zu begeistern. Um die Ortschaft zu besichtigen zweigst du hier für ein kurzes Stück von der Vía Verde ab.Danach führt dich der Weg westwärts weiter am Ufer des Cidacos entlang bis du in Arnedillo das Ende der Vía Verde und damit dein Ziel erreichst. Die öffentlichen Thermalbecken am Ufer des Flusses laden zu einem entspannten Tagesausklang ein. Eine passende Übernachtungsmöglichkeit sollte sich ebenfalls finden lassen. Solltest du noch Energie und Zeit übrig haben, kannst du die Strecke natürlich auch einfach wieder zurückradeln oder alternativ eine große Runde in Richtung Tudela, etwas weiter südlich des Ebro, machen, wo die Vía Verde de Tarazonica auf dich wartet.Unser Tipp: Neben dem Radweg hat die Region noch sehr viel mehr zu bieten – plan also ruhig einen längeren Aufenthalt ein. Kulturliebhaber schauen sich die Kathedrale von Calahorra an und Naturforscher zieht es zum Dinosauerier-Pfad – auf der „Ruta de las Icnitas” kannst du versteinerte Dinosaurierfußspuren bewundern.

    Mittelschwer
    02:12
    21,1 km
    9,6 km/h
    220 m
    0 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Geschichte dieser Eisenbahnlinie reicht bis ins Jahr 1885 zurück. Als eher bescheidene Schmalspurbahn verband der Zug „El Tarazonica“ die Städte Tudela mit Tarazona im Südwesten und war unter Landsleuten eher für seine Langsamkeit denn für seine Effizienz bekannt. Das war unter anderem auch der Grund warum die Linie Mitte des 20. Jahrhunderts von öffentlichen Bussen und Lastwagenverkehr langsam aber sicher abgelöst wurde und dem Verfall oblag. Diese Vía Verde trägt wegen der eindrucksvollen Kirchen in Tudela und Tarazona auch den Namen „Route der Kathedralen”.Du startest deine Radtour entlang der geschichtsreichen Bahnstrecke in Tudela am Ufer des Ebro. Tudela ist gut mit dem Zug von Saragossa oder Logroño aus zu erreichen. Nimm dir ruhig etwas Zeit, um die Stadt und ihr mittelalterliches Erbe zu besichtigen bevor du dich auf die Vía Verde begibst. In aller Gemütlichkeit radelst du in Richtung Südwesten an den Orten Murchante und Cascante vorbei. Auf dieser ausgesprochen angenehm zu fahrenden Strecke dauert es nicht allzu lang und du erreichst bereits dein Ziel Tarazona. Hier kannst du dir abermals etwas Zeit nehmen, um die Stadt mit ihren historischen Bauten genauer unter die Lupe zu nehmen. Dann kannst du deinen Rückweg Richtung Tudela antreten, oder wenn du magst, noch einen Ausflug zum Stausee „Embalse del Val“ ein paar Kilometer südwestlich der Stadt machen.Unser Tipp: Im nahegelegenen Tulebras kannst du das eindrucksvolle Kloster Santa María de la Caridad besichtigen – das älteste weibliche Zisterzienserkloster in ganz Spanien wurde bereits im 12. Jahrhundert gegründet. Nur wenige Kilometer nördlich von Tudela befindet sich außerdem der Naturpark „Las Bardenas Reales” – eine karge Halbwüste mit bizarren Felsformatione, schmalen Tälern und steilen Berghängen. In dieser Kulisse wurden bereits etliche Filme gedreht – zuletzt auch Game of Thrones.

    Schwer
    05:01
    75,4 km
    15,0 km/h
    630 m
    390 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Vía Verde de la Sierra de Alcaraz war früher Teil des Bahnprojekts, dass die Städte Baeza bei Jaén und Utiel bei Valencia miteinander verbinden sollte. Zwar waren die Gleise schon verlegt, trotzdem wurde das Projekt damals noch während der Bauphase aufgegeben, da der Fernverkehr auf den Straßen den Schienenverkehr abzulösen drohte.Auf der Strecke erwartet dich eine einzigartige und abwechslungsreiche Landschaft: Mal trocken und karg, dann wieder saftig grün, mal sanft und flach, mal felsig und tief eingeschnitten. Die einzigen größeren Ortschaften, die du auf dieser Radtour passierst, befinden sich jeweils 30 und 60 Kilometer nach dem Start. Auch liegen sie nicht direkt an der Vía Verde. Du musst also kurz von dieser abzweigen, möchtest du einen Pit-Stop einlegen.Du startest deine Tour mitten im Flachland von la Mancha in Albacete, das übrigens bekannt für die gute Qualität seiner Messer ist – vielleicht fehlt dir ja noch eins in deinem Reisegepäck. In südwestlicher Richtung fährst du anfangs noch durch landwirtschaftlich geprägte Gebiete, ehe die Umgebung ab Balazote zunehmend karger und schroffer wird. Vom Ende der Vía Verde sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Alcaraz. Von dort fährt ein Autobus zurück nach Albacete. Möchtest du deine Tour noch ergänzen, bietet sich ein Trip in die Sierra de Cazorla etwa 70 Kilometer südsüdwestlich von Alcaraz an.Unser Tipp: In der Nähe kannst du die Naturreservate Laguna Ojos de Villaverde oder die Laguna del Arquillo besuchen. Außerdem triffst du überall in Castilla la Mancha die markanten Windmühlen, gegen die Don Quijote in den Kampf gezogen ist. Wenn du Interesse an den lokalen Spezialitäten hast, legen wir dir in jedem Fall den Manchego Käse in Kombination mit einem regionalen Wein ans Herzen.

    Schwer
    06:32
    84,8 km
    13,0 km/h
    1 260 m
    800 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Die Vía Verde del Val de Zafán entstammt einem Eisenbahnprojekt aus dem 19. Jahrhundert. Damals vertrat das spanische Militär die Idee, sollte es denn je zu einem Einmarsch feindlicher Kräfte über die Pyrenäen kommen, könnte sich eine zweite Verteidigungslinie am Südufer des Ebro als durchaus nützlich erweisen. Im Rahmen der Verteidigungslinie sollte auch eine Trasse für eine Versorgungsbahn angelegt werden. Das Projekt wurde aber niemals fertig gestellt. Wie schön, denn heute kannst du auf der damals angelegten Route wunderbar entspannt durch idyllische Berglandschaften und über faszinierende Schluchten hinweg radeln. Solch tolle Einblicke in unberührte Natur gibt es normalerweise nur in Kombination mit deutlich mehr Höhenmetern.Du startest deine Tour in Tortosa, nicht weit vom Mündungsgebiet des Ebro. Tortosa erreichst ganz einfach mit der Bahn, zum Beispiel von Tarragona aus. Das Ebrodelta ist nach dem Nildelta übrigens das zweitgrößte Flussdelta im ganzen Mittelmeerraum. Es lohnt sich also, diesem ebenfalls noch einen Besuch abzustatten. Komm aber besser tagsüber vorbei, abends schwirren hier aufgrund des Reisanbaus eine Menge Moskitos durch die Gegend.Zunächst folgst du dem Lauf des Ebro gemächlich flussaufwärts, bis es nach etwa 20 Kilometern links in die Berge geht. Ganz recht, bei einem Blick in Richtung Berge und einem weiteren Blick auf das Höhenprofil der Strecke wirst du sicherlich der Meinung sein, hier könnte irgendetwas nicht stimmen. Wie soll das zusammenpassen? Das Geheimnis verbirgt sich in den Tunneln der alten Eisenbahnstrecke – du fährst einfach durch die Berge hindurch, statt über sie drüber. Unterwegs landest du immer wieder in neuen idyllischen Tälern durch die kleine Bäche plätschern, während schroffe Berge am Horizont aufragen. Es ist schwer sich eine derart faszinierende Landschaft vorzustellen, wenn man sie nicht selbst gesehen hat.Ab dem Ortschaft Bot erobert langsam die Landwirtschaft die Vormachtstellung über das Landschaftsbild zurück. Zwischen Pinien und Mandelbäumen führt dich die Strecke weiter bis nach Valdealgorfa, wo die Vía Verde zu Ende ist. Ein paar vereinzelte Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier ebenfalls. Falls du unterwegs Pause in einer Ortschaft machen möchtest, denke daran rechtzeitig von der Vía Verde abzufahren, denn die Strecke selbst führt meist in einem Abstand von durchschnittlich einem Kilometer an allen Ortschaften vorbei. Ab und an triffst du aber auch auf ehemalige Bahnhofsgebäude, die inzwischen zum Restaurant umgebaut wurden. Hier kannst du eine Rast in historischem Ambiente einlegen.Die einzigen öffentlichen Verkehrsmittel, die den Zielort der Vía Verde ansteuern, sind Omnibusse. Alternativ bietet es sich an, die Strecke wieder zurückzuradeln oder in eine Runde einzubauen. Fährst du von Valdealgorfa zum Beispiel in einer großzügigen Kurve Richtung Süden kommst du am „Parc Natural dels Ports“ vorbei. Ein weiteres lohnenswertes Ziel an der Küste ist der Parc Natural de la Serra d'Irta. Alternativ kann man die Strecke auch verkürzen und einfach bei der Ortschaft Bot kehrtmachen, um nach Tortosa zurückzufahren.Unser Tipp: In Roquetes, knapp drei Kilometer von Tortosa entfernt, befindet sich das Informationszentrum des Naturparks Els Ports. In dem Ort Bot kannst du außerdem vorzügliche Weine aus der Anbauregion Terra Alta verkosten. Besonders praktisch, wenn du viel Gepäck dabei hast: In der Region gibt es Unternehmen, die den Gepäcktransport für dich übernehmen.

    Mittelschwer
    02:49
    29,8 km
    10,6 km/h
    210 m
    160 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mallorca besaß in den 1930er Jahren ein Eisenbahnnetz, dessen Dichte, proportional gesehen, etwa doppelt so hoch war wie jene des gesamten spanischen Festlands. Zu jener Zeit setzte sich aber langsam auch der Straßenverkehr durch und die Bahnstrecken wurden mehr und mehr dem Verfall überlassen. Heutzutage kannst du dank der Vía Verde Manacor-Artá deinen Mallorca-Aufenthalt mit einem gemütlichen Streifzug durch den Osten der Urlaubsinsel ergänzen.Manacor, deinen Startpunkt, erreichst du immer noch recht gut mit der Bahn, zum Beispiel von Palma aus. Auf recht ebener Strecke verläuft die Route in zwei leichten Schleifen in Richtung Nordosten. Entlang der Route werden dir immer wieder alte Bahnhofsgebäude begegnen. Die Relikte der ehemaligen Bahnlinie stehen zwar meistens leer, sind aber nicht selten aufwendig restauriert und auf jeden Fall schön anzuschauen.Du passierst die beiden Ortschaften Sant Llorenç des Cardassar und Son Servera, ehe deine Radtour im Nordosten bei Artá endet. Von hier fährt ein Autobus zurück nach Manacor, beziehungsweise weiter bis nach Palma. Alternativ bietet es sich an, die Runde in südwestlicher Richtung zurück nach Manacor zu beenden.Unser Tipp: Da die Strecke recht kurz ist, lohnt es sich auf jeden Fall noch über einen anschließenden Abstecher nachzudenken. Geschichtsinteressierte Radeln weiter zur archäologischen Ausgrabungsstätte „Poblat Talaiòtic des Ses Païsses” und wenn du lieber baden möchtest, findest du auch mehrere Radwege direkt zu den Stränden.

    Schwer
    03:51
    54,3 km
    14,1 km/h
    790 m
    570 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die Vía Verde durch die Sierra de la Demanda beginnt in Arlanzón, einem kleinen Ort östlich von Burgos. Dieser ist von Burgos nur mit dem Autobus zu erreichen. Du kannst ihn von Burgos aber auch mit dem Fahrrad erradeln, was etwa ein Plus von 20 Kilometern für deine Tour bedeutet.Bis zum Pass auf halber Strecke der Vía Verde wird der Río Arlanzón dein stetiger Begleiter sein. Nur auf einem kurzen Stück verlässt du ihn und biegst querfeldein in die Hügel ab. Kurz darauf gelangst du am Ufer des Stausees, den er durchfließt, wieder zurück an seinen Lauf.Heute geht es wahrlich hoch hinaus und du begibst dich bis auf 1.400 Meter mitten in die Sierra de la Demanda, der nördlichen Grenze des Iberischen Gebirges. Früher wurde auf dieser Strecke übrigens Eisenerz aus den Bergen der Sierra bis nach Burgos transportiert. Kurze Zeit später wurde die Bahnlinie auch für den Personenverkehr freigegeben, bis sie nach nur neun Jahren nicht mehr rentabel war und im Jahr 1910 geschlossen wurde.Vom Pass geht es langsam wieder bergab, hinweg über die Täler des Río Valdorcas und des Río Pedroso bei Barbadillo de Herreros. Die Vía Verde führt ab hier in einem kleinen Bogen noch weiter bis nach Monterrubio de la Demanda. Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel (Busse) ist in Barbadillo aber deutlich besser.Unser Tipp: Die naturbelassenen Eichen- und Buchenwälder rund um Burgos sind ein wahrer Genuss für Naturliebhaber – und historisch interessierte kommen an der archäoligischen Fundstätte „Yacimiento de Atapuerca” voll auf ihre Kosten. Die Stätte ist Teil des Weltkulturerbes und ist rund 15 Kilometer östlich von Burgos.

    Schwer
    06:53
    78,8 km
    11,4 km/h
    900 m
    430 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Eine weitere Eisenbahnlinie, die aufgrund des Aufkommens von Fernstraßen Mitte des 20. Jahrhunderts nicht mehr rentabel war und stillgelegt wurde. Du startest deine Tour am Stadtrand von Murcia, der Hauptstadt der gleichnamigen Region. Der Bahnhof „Murcia del Carmen“ befindet sich im Süden der Stadt. Wenn du möchtest, kannst du den Weg zur Vía Verde also mit einer kleinen Stadtrundfahrt verbinden.Kurz hinter der Stadtgrenze gesellst du dich auch schon an den Río Mula, dessen Tal dich bis nach Bullas begleitet. Hier hast du bereits den höchsten Punkt der Tour erreicht und fährst in nordwestlicher Richtung weiter bis nach Cehegín, ehe die Vía Verde kurze Zeit später in Caravaca de la Cruz endet.Die Region um Murcia ist eine der sonnenverwöhntesten Gegenden Spaniens – auch im Frühling und Herbst ist es hier bereits angenehm warm und perfekt für eine ausgedehnte Radtour. Die besonderes Hügelformen und Tunnels, Brücken und eindrucksvolle Viadukte sorgen auf dieser Tour für viel Abwechslung.In deinem Zielort Caravaca de la Cruz – einem berühmten christlichen Pilgerort – findest du einige Unterkunftsmöglichkeiten, um dich auszuruhen. Hier kannst du auch entscheiden, ob du auf der Vía Verde wieder zurück nach Murcia fahren willst, die Rückreise mit dem Autobus antrittst oder deine Tour mit einer Runde über die eindrucksvolle Sierra Espuña im Südosten ergänzt.Unser Tipp: Sieben der alten Bahnhöfe sind renoviert wurden und fungieren heute als Herberge. Damit kannst du die Radtour problemlos auf mehrere Tage aufteilen und auch noch die kleinen Orte entlang des Weges entdecken.

    Mittelschwer
    01:08
    11,6 km
    10,3 km/h
    210 m
    150 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Vía Verde del Eo gehört eher zu den kürzeren ehemaligen Bahnstrecken, die inzwischen zum Radweg umgestaltet wurden. Sie startet nördlich der Ortschaft O Chao und folgt auf der gesamten Strecke bis nach A Pontenova dem Flusstal des Eo. Auf einem Teilstück fährst du genau auf der Grenze zwischen den autonomen Gemeinschaften Galicien und Asturien entlang, die auf natürliche Weise durch den Fluss beschrieben wird.Der Weg von O Chao nach A Pontenova führt dich oftmals durch die für diese Region typische und dank des feuchten Klimas saftig grüne Vegetation. Zwischen Start- und Endpunkt der Vía Verde befinden sich keine weiteren Ortschaften, also nimm am besten etwas Proviant mit, wenn du unterwegs eine Rast einlegen willst.Die relative kurze Distanz eröffnet dir zudem diverse Möglichkeiten für eine Ergänzung der Route. So kannst du deinen Radlertag ohne Probleme in Vegadeo beginnen, dass sich zudem geschickt mit der Bahn erreichen lässt. Möchtest du deine Tour in Richtung Süden erweitern, empfiehlt sich als Ziel Lugo. Dort befindet sich der nächste Bahnhof in dieser Richtung. Bis dorthin solltest du aber mindestens einen weiteren Tag durch allertiefste galicische Provinz einplanen.Unser Tipp: In dem nahegelegenen Ort San Tirso de Abres kannst du Industriekultur aus dem 19. Jahrhundert entdecken. Aber auch Feinschmecker kommen hier nicht zu kurz. Der regionale Apfelwein, der herzhafte Blauschimmelkäse aus Cabrales und natürlich Fisch und Meeresfrüchte aus Galizien lassen dir jetzt schon das Wasser im Mund zusammenlaufen.

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Collection Statistik

  • Touren
    16
  • Distanz
    1 077 km
  • Zeit
    81:49 Std
  • Höhenmeter
    10 180 m

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