© Burgenland Tourismus | Foto: Christian Krammer

Auf römischen Pfaden im Burgenland – Bernstein Trail Ostroute

13-28 Tage
3-6 Std / Tag
322 km
3 340 m
3 250 m

400 Jahre lang ließen sich die Römer im Burgenland nieder, dass sie damals Provinz Pannonia tauften. Mitten hindurch führte eine wichtige Handelsstraße in Richtung Ostsee – die Bernsteinstraße. Auf dem neuen Weitwanderweg Bernstein Trail begibst du dich auf die Spurensuche der Römer, die hier viele Zeugnisse zurückgelassen haben. Ihr wahrscheinlich wichtigstes Erbe ist natürlich der Weinbau, der dich auf deiner dreizehntägigen Wanderung auf nahezu jeder Etappe durch die sanfte Hügellandschaft begleitet.

Durch das milde pannonische Klima kannst du die 13 Etappen bereits sehr früh im Jahr beziehungsweise bis spät in den Herbst erwandern. Die Ostroute ist 306 Kilometer lang und führt dich einmal der Länge nach durch das Burgenland und den Westen Ungarns. Du startest bei der römischen Ausgrabungsstätte Petronell-Carnuntum und begibst dich an den Neusiedler See. Vorbei an den einzigartigen Steppenseen des Nationalparks Neusiedler See - Seewinkel geht es immer weiter Richtung Süden. Mit dem Schiff setzt du von Illmitz nach Mörbisch über und wanderst weiter in die bewaldeten Berge Ungarns. Mehrmals überschreitest du die Grenze und kannst die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der zwei Länder hautnah erfahren.

Der Bernstein Trail verläuft durch weite Weinbaugebiete und stille Wälder, bringt dich zu geschichtsträchtigen Burgen und in malerische Städte. Vom Geschriebenstein, dem höchsten Berg des Burgenlandes, kannst du eine herrliche Aussicht genießen. Entdecke historische Kellergassen und das riesige Angebot an ausgezeichneten Weinen wie dem Uhudler. Dein Ziel liegt bei den römischen Hügelgräbern in St. Martin an der Raab.

Das öffentliche Verkehrsnetz rund um den Neusiedler See ist sehr dicht und auch der Endpunkt des Weitwanderweges in St. Martin an der Raab liegt ganz in der Nähe des Bahnhofs Jennersdorf. Alternative Einstiegs- oder Ausstiegspunkte sind über die Bahnhöfe Parndorf, Deutschkreutz oder Kőszeg gut erreichbar. Technisch weist der Bernstein Trail geringe Schwierigkeiten auf, für die teilweise langen Etappen solltest du aber genug Kondition mitbringen. Außerdem empfehlen wir dir Sonnenschutz sowie einen gültigen Reisepass für die Grenzübertritte nach Ungarn dabeizuhaben.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:02
    23,6 km
    3,9 km/h
    60 m
    120 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Kein anderer Ort ist besser als Startpunkt geeignet als die römische Ausgrabungsstätte Carnuntum: Auf dem weitläufigen Gelände kannst du das rekonstruierte Stadtviertel mit seinem Besucherzentrum, das beeindruckende Amphitheater oder das Heidentor bewundern. Fast könntest du Gefahr laufen, das tatsächliche Wandern zu vergessen. Nach einem ausgiebigen Rundgang spazierst du Richtung Süden. Ohne größere Steigung geht es über Güter- und Wanderwege durch bunte Felder und an mächtigen Windrädern vorbei. Der ständige Wind lässt im Sommer nicht nur die unzähligen Rotorblätter tanzen, sondern sorgt auch für eine angenehme Erfrischung. Bei Rohrau querst du die plätschernde Leitha und kannst deine warmgelaufenen Füße abkühlen. Schnurstracks wanderst du weiter nach Parndorf, wo du eine große Auswahl an Restaurants und Cafés für eine Einkehr findest. Am südlichen Ortsrand verläuft der Bernstein Trail dann entlang des Parndorfer Bachs und bringt dich durch die ersten Weinbaugebiete deiner Weitwanderung. In Neusiedl am See hast du dein Etappenziel und gleichzeitig das Ufer des Neusiedler Sees erreicht. Das Strandbad ist der perfekte Ort, um den Tag bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen.

    Schwer
    06:58
    27,1 km
    3,9 km/h
    120 m
    120 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der erste Abschnitt der zweiten Etappe führt dich auf den Kalvarienberg mit seiner gleichnamigen Kirche. Aussichtsreich liegt sie am Rand von Neusiedl am See und du kannst einen weiten Ausblick auf den größten Steppensee Mitteleuropas genießen. Auf geschwungenen Wegen wanderst du anschließend durch das herrliche Weinbaugebiet. Immer wieder kommst du zu Aussichtspunkten und Rastplätzen, die den Blick auf die Winzerorte Weiden am See, Gols und Mönchhof freigeben. Einige der bekanntesten Weinsorten des Burgenlandes werden in diesen Weingärten angebaut.In Halbturn hast du die Möglichkeit, die eindrückliche Schlossanlage zu besichtigen und eine Pause unter mächtigen Bäumen einzulegen. Durch das Zentrum von Halbturn geht es weiter Richtung Süden. Umgeben von weiten Feldern marschierst du nach Frauenkirchen, wo die berühmte Basilika Maria auf der Heide steht. Bevor du dir ein Nachtquartier suchst, lohnt ein Blick ins kunstvolle Innere der Kirche.

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  • Schwer
    06:33
    26,0 km
    4,0 km/h
    30 m
    40 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die dritte Etappe ist die flachste des gesamten Bernstein Trails und bringt dich zu Beginn von Frauenkirchen an den flachen Zicksee. Das Wasser des kleinen Steppensees ist wegen seiner geringen Tiefe bereits im Frühsommer angenehm warm und lädt zu einem Bad ein. Am Ufer kannst du auf historische Ziehbrunnen und schilfgedeckte Hütten treffen, die früher als Unterstände für die Hirten dienten.

    Kurze Zeit später erreichst du den Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel. An der Langen Lacke betrittst du eine andere Welt, denn die flachen Wasserbecken gelten als wahres Vogelparadies. Du wanderst an Aussichtstürmen vorbei, von denen du einen beeindruckenden Überblick über diese steppenartige Landschaft hast.

    Weiter geht es zur Zicklacke, wo sich das Informationszentrum Nationalpark Neusiedler See befindet. Hier kannst du dich über die besondere Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks informieren, bevor du dein heutiges Ziel in Illmitz erreichst. Als Abschluss dieser Etappe kannst du im urigen Restaurant Pusztascheune einkehren und bei Live-Musik regionale Gerichte probieren.

    Schwer
    07:44
    30,0 km
    3,9 km/h
    150 m
    140 m
    Fähre
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Heute erwartet dich eine zweigeteilte Etappe, denn du nimmst die Fähre über den Neusiedler See. Von Illmitz kommend spazierst du noch einmal mitten durch das Herz des Nationalparks Neusiedler See - Seewinkel und seine einzigartige Landschaft. Alternativ kannst du auch den direkten Weg zur Fähre über die Seestraße nehmen. Kontrolliere bei der Planung deiner Wanderung die Fährzeiten: neusiedlersee.com/de/aktivitaeten/sport-bewegung/radfahren/radfaehren.html. Üblicherweise starten diese erst anfangs April.

    Beim weitläufigen Seebad Illmitz liegt die Anlegestelle der Fähre, die dich nach Mörbisch bringt. Während der Fahrt kannst du eine ganz neue Perspektive auf den Neusiedler See genießen. In Mörbisch angekommen, wanderst du an der Seebühne vorbei, wo jedes Jahr im Sommer die bekannten Festspiele stattfinden. Über die schilfgesäumte Seestraße gelangst du in das Zentrum von Mörbisch. Dort wartet eine große Auswahl an Restaurants und Cafés auf dich.

    Im Anschluss führt dich der Bernstein Trail durch sanfte Weinberge zum sehenswerten Römersteinbruch Sankt Margarethen, einem einzigartigen Veranstaltungsort. Die hier abgebauten Steine fanden schon vor 2.000 Jahren beim Bau von Carnuntum Verwendung.
    Weiter geht es durch malerische Weinberge, bevor du in einem Bogen nach Rust wanderst. Die bunte Altstadt mit ihren netten Einkehrmöglichkeiten ist der perfekte Ort, um den Tag entspannt abzuschließen.

    Schwer
    05:03
    19,2 km
    3,8 km/h
    210 m
    110 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du startest im schönen Rust und wanderst am Westufer des Neusiedler Sees entlang zurück nach Mörbisch. Auf der einen Seite des Weges liegt ein Meer aus Weinreben, auf der anderen Seite das „Meer der Wiener“ mit seinen weiten Schilfflächen.

    Südlich von Mörbisch überschreitest du die Grenze nach Ungarn. In Richtung Fertőrákos kannst du noch ein letztes Mal eine herrliche Aussicht auf den Neusiedler See genießen, bevor du in die Mittelgebirge Ungarns eintauchst. In Fertőrákos lohnt ein Abstecher zum Römischen Steinbruch, in dem sich heute ein Felsentheater befindet. Der Steinbruch zählt zu den bedeutendsten Relikten der Antike in dieser Umgebung.

    Danach betrittst du ein schattiges Waldgebiet und marschierst auf schönen Wanderwegen über die sanften Hügel. Der Mischwald lichtet sich und der Bernstein Trail bringt dich ins historische Zentrum von Sopron. In der malerischen Altstadt erwarten dich enge Gassen, kunstvolle Kirchen und traditionsreiche Restaurants.

    Schwer
    06:02
    21,9 km
    3,6 km/h
    380 m
    370 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am Beginn der sechsten Etappe kannst du noch einmal die historische Altstadt von Sopron mit seinen beeindruckenden Gebäuden wie dem Petőfi-Theater bewundern. Durch das angrenzende Villenviertel gelangst du zum Ödenburger Gebirge, ein bewaldetes Mittelgebirge, welches direkt an die Stadt angrenzt. Zum ersten Mal auf deiner Weitwanderung machst du einige Höhenmeter gut und steigst auf die Karlshöhe hinauf. Vom dortigen Aussichtsturm erwartet dich ein fantastisches Panorama. Auf dem dichten Wegenetz des Ödenburger Gebirges wanderst du durch ruhige Buchen- und Eichenwälder, bis du das Gräberfeld Sopron-Várhely erreichst. Die Hügelgräber aus der Hallstatt- bis Spätlatènezeit ermöglichen interessante Einblicke in frühere Totenkulte.

    Nach dieser interessanten Fundstätte geht es weiter durch den weitläufigen Wald zur Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Ein Stück marschierst du direkt an der Grenze entlang – bis du zwischen Harka und Neckenmarkt auf die österreichische Seite wechselst. Du betrittst das Blaufränkischland mit seinem Weinhängen und wanderst auf ruhigen Güterwegen bis nach Neckenmarkt, deinem heutigen Etappenziel.

    Schwer
    06:54
    26,3 km
    3,8 km/h
    210 m
    230 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Neckenmarkt wanderst du über flache, landwirtschaftlich genutzte Flächen und durch weite Weinbaugebiete Richtung Süden. Die Route führt dich durch urige Ortschaften wie Raiding, Großwarasdorf oder Großmutschen, in denen traditionelle Restaurants und Heurigenlokale auf dich warten. In Nebersdorf lohnt ein Abstecher zum gleichnamigen Schloss mit seiner idyllischen Parkanlage. Auch die prunkvollen Innenräume kannst du besichtigen.

    Zudem bewegst du dich ziemlich genau auf der Trasse der antiken Römischen Bernsteinstraße. Schautafeln entlang des Weges weisen immer wieder darauf hin und bei einem Relikt, der in der Antike genutzten Straße in Großmutschen, kannst du mehr darüber erfahren.

    Kurz vor Lutzmannsburg verläuft der Trail durch die hügelige Weinbauregion des Mittelburgenlandes mit schönen Blicken auf das bereits nahe Etappenziel. Lutzmannsburg lädt mit der bekannten Sonnentherme zum Entspannen oder sogar zu einem kompletten Ruhetag ein.

    Schwer
    06:29
    24,6 km
    3,8 km/h
    250 m
    180 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Etappe startet in Lutzmannsburg und bringt dich östlich der Sonnentherme noch einmal nach Ungarn. Kurz nach der Grenze kommst du bei dem Ort Zsira vorbei, wo du das Schloss Rimanóczy besuchen kannst. Durch Felder und das Dorf Répcevis geht es weiter nach Peresznye. Die malerische Parkanlage des Schlosses Széchenyi lädt zu einer Pause unter mächtigen Bäumen ein. Dicht an der ungarisch-österreichischen Grenze wanderst du durch einen idyllischen Mischwald. In Kőszeg hast du dein Etappenziel erreicht und kannst die eindrucksvolle Burg besichtigen. Unterschiedliche Ausstellungen und geschichtsträchtige Mauern erwarten dich. Auch die kunstvolle Herz-Jesu-Kirche ist sehenswert und in den verwinkelten Gassen der Altstadt findest du viele gute Restaurants.

    Schwer
    07:03
    23,4 km
    3,3 km/h
    770 m
    700 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die neunte Etappe wird von den Bergen des Naturparks Írottkö - Geschriebenstein geprägt. Nachdem du die wunderschöne Altstadt von Kőszeg verlassen hast, wanderst du zur Ruine Óház-tető hinauf. Vom dortigen Aussichtsturm kannst du eine beeindruckende Aussicht über Kőszeg und den Naturpark genießen. Hier folgst du immer der Markierung des Alpannonia Weges.

    Auf den gut ausgebauten Wegen des beliebten Wandergebiets geht es auf und ab durch den Wald. Einen lohnenden Rastplatz erreichst du bei den sogenannten Steirerhäusern. In den renovierten Gebäuden kannst du das Forstmuseum besuchen oder einfach die Sonne auf der Lichtung genießen.
    Vorbei an der Hörmann-Quelle steigst du auf den 884 Meter hohen Geschriebenstein. Der Gipfel befindet sich genau auf der österreichisch-ungarischen Grenze und der Aussichtsturm bietet ein sagenhaftes 360-Grad-Panorama.

    Auf der anderen Seite des Gipfels wanderst du anschließend über einen sanften Waldrücken zur Geschriebenstein Straße hinab. Entweder du folgst von der Passhöhe aus den Wegen bis zum heutigen Etappenziel in Rechnitz oder du rufst dir ein Taxi, das dich bequem zu deiner Unterkunft bringt: taxiteamrechnitz.at

    Schwer
    07:19
    26,8 km
    3,7 km/h
    350 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du lässt Ungarns Mittelgebirge hinter dir und wanderst von Rechnitz Richtung Süden. Zu Beginn der zehnten Etappe folgt der Bernstein Trail dem Lauf des Nußgrabenbachs. Durch ein landwirtschaftlich genutztes Becken geht es auf flachen Feldwegen tiefer in den Süden des Burgenlandes.

    Beim Ort Burg liegt ein kleiner Badeteich, in dem du dich abkühlen kannst. Südlich von Burg wird die Landschaft wieder hügeliger und durch ein ruhiges Waldgebiet steigst du auf den Eisenberg hinauf. Von der Plattform „Weinblick“ kannst du eine abwechslungsreiche Aussicht auf die idyllischen Weingärten und Winzergebäude genießen.
    Die unzähligen Buschenschanken und Vinotheken entlang des Weges lassen die Herzen von Weinliebhabern höher schlagen. Das folgende Teilstück führt dich auf weichen Waldwegen auf die Anhöhe des Hochcsaterbergs. Im Anschluss wanderst du auf der sonnenverwöhnten südlichen Seite des Berges an einer einzigartigen Ansammlung von historischen Holzbauten und gemütlichen Heurigenlokalen vorbei, die sich an den Hang schmiegen. Hier kannst du ausgezeichnete Weine und burgenländische Köstlichkeiten probieren. Dein Etappenziel liegt in Deutsch Schützen-Bergen, einer weiteren idyllischen Weinbausiedlung.

    Schwer
    06:52
    25,6 km
    3,7 km/h
    280 m
    320 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe wird vom Naturpark Weinidylle und seiner sanften Hügellandschaft geprägt: Du verlässt die Weingärten von Deutsch Schützen-Bergen und spazierst durch stille Waldlandschaften zu den Weilern von St. Kathrein und den Edlitzer Bergen.

    Im Wechsel zwischen weiten Feldern und schattigen Wäldern verläuft der Bernstein Trail weiter Richtung Süden. Beim Gaaser Weinberg lichten sich die Baumreihen und du kannst in der Buschenschank Herczeg einkehren.

    Nach einer verdienten Pause wanderst du nach Maria Weinberg und der dortigen Wallfahrtskirche. Jährlich kommen zahlreiche Pilger hierher, um Ruhe zu finden und auch du kannst kurz innehalten, um das kunstvolle Innere der Kirche zu bewundern. Durch Gassen voller historischer Kellerstöckln gelangst du zum Weinbau- und Freilichtmuseum Moschendorf. Es eröffnet interessante Einblicke in die Tradition des Weinbaus im Burgenland.

    Ohne größere Höhenunterschiede schlängelt sich der letzte Abschnitt dieser Etappe zwischen bunten Feldern nach Heiligenbrunn. Bekannt ist der Ort für sein traditionsreiches Kellerviertel, in dem du köstliche Weine aus der Region probieren kannst.

    Schwer
    06:52
    25,7 km
    3,7 km/h
    300 m
    280 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Start dieser Etappe führt dich durch die malerische Kellergasse von Heiligenbrunn zum Bachlauf der Strem. Vom Plätschern des Baches begleitet, geht es immer am Ufer entlang bis nach Güssing. Teilweise wanderst du im Schatten von Bäumen und Sträuchern, teilweise auf offener Flur. Je näher du der Stadt Güssing kommst, desto imposanter wird die Aussicht auf die mächtige Burg, die mitten in der kleinen Stadt auf einem Hügel thront.

    In Folge steigst du direkt zur Burg Güssing hinauf und kannst die historischen Räume, schönen Aussichtspunkte und die Kapelle erforschen. Das urige Burgrestaurant bietet dir viele köstliche Gründe einzukehren. Gestärkt steigst du vom Burgberg zu den Güssinger Fischteichen hinab, die als Ramsar-Schutzgebiet ausgewiesen sind. Entlang von diesen erreichst du auf einer Anhöhe den Weiler Rosenberg und wanderst weiter durch schöne Laubwälder.

    Auf dem Hochkogel besteht die Möglichkeit in der traditionellen „Hochzeitsschenke“ eine Pause einzulegen, um die regionale Weinsorte Uhudler zu probieren. Dein Ziel liegt in Eltendorf im idyllischen Uhudlerviertel.

    Schwer
    05:51
    22,1 km
    3,8 km/h
    220 m
    210 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die letzte Etappe des Bernstein Trails zeigt dir noch einmal die ganze Idylle des Südburgenlandes: Zunächst wanderst du auf Feldwegen zum Ufer der Lafnitz und folgst ihrem Lauf ein kurzes Stück. Südlich des Gotziberges geht es zum aussichtsreichen Weiler Krobotek hinauf.

    Abwechselnd marschierst du durch stille Wälder und über weite Wiesen. Ein besonders schönes Panorama über die hügelige Landschaft kannst du von der Wallfahrtskirche Maria Bild genießen, deren kunstvolle Innenräume eine nähere Betrachtung lohnen. Im angrenzenden Gasthaus Janitschek kannst du einkehren und burgenländische Spezialitäten genießen.

    Von Maria Bild führt dich der Bernstein Trail hinunter nach Weichselbaum und durch die Flussebene der Raab bis zum „Römerweg“ bei St. Martin an der Raab. Auf dem interessanten Themenweg spazierst du zum eigentlichen Ziel dieses Fernwanderweges, den römischen Hügelgräbern.
    Dreizehn abwechslungsreiche Etappen liegen nun hinter dir. Entweder du verbringst noch eine Nacht in St. Martin an der Raab oder du wanderst zum Bahnhof im nahegelegenen Jennersdorf, von wo du die Heimreise am besten über Graz antreten kannst. Fahrplan-Infos findest du unter fahrplan.oebb.at/bin/stboard.exe/dn?ld=19&.

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Collection Statistik

  • Touren
    13
  • Distanz
    322 km
  • Zeit
    85:42 Std
  • Höhenmeter
    3 340 m3 250 m

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