Wo der BierGenuss zuhause ist – 4 Tage in der Fränkischen Schweiz

Wander-Collection von Fränkische Schweiz

Die Fränkische Schweiz steht für zwei Dinge: eine wunderbare Naturidylle und eine ordentliche Brauereidichte. Die höchste der Welt, um genau zu sein. Wie du also wahrscheinlich schon beim Lesen des Titels unserer Collection – spätestens aber nach diesem Einstieg – vermuten kannst, kommt ein ganz besonderer Genuss dieser Region in unserer Collection an oberster Stelle: der BierGenuss.

Doch keine Sorge – auch wenn du nicht (nur) für das flüssige Gold, sondern vor allem des guten alten Beinevertretens wegen gekommen bist, bist du hier goldrichtig. In den vier Tagen dieser sportlichen Rundtour wird sich die Natur der Fränkischen Schweiz für dich von ihrer besten Seite zeigen.

So wanderst du von Ortschaft zu Ortschaft – erst von Waischenfeld nach Hollfeld, dann über Sanspareil, weiter nach Heiligenstadt und schließlich über Heilbronn zurück nach Waischenfeld. Wichtigster und ständiger Begleiter: das Bier. Unterwegs kommst du an zahlreichen Brauereien vorbei, die ihr ganz eigenes Gebrautes, aber auch köstliche Speisen servieren.

Und dann wären da ja noch zwei weitere, einprägsame Eigenschaften der Fränkischen Schweiz, die für diese Rundwanderung sprechen: Die Natur, die Wanderer mit ihren wunderbaren Tälern, aussichtsreichen Plattformen und eindrucksvollen Felsformationen in ihren Bann zieht. Und die Geschichte, für die die Region bekannt ist und die auf der gesamten Weglänge durch Burgen, Kapellen und andere historische Bauwerke spürbar wird.

Freu dich auf ein paar kultur- und genussbepackte Tage. Um diese so richtig genießen zu können, solltest du Wasser, festes Schuhwerk und ausreichend Ausdauer mitbringen – immerhin stehen jeden Tag zwischen 17 und knapp 27 Kilometer auf dem Programm. In den jeweiligen Etappenzielen Hollfeld, Heiligenstadt oder Veilbronn erwarten dich mehrere Unterkünfte, in die du für die Nacht einchecken kannst. Natürlich bleibt dir offen, je nach Lust und Energie, auch noch weitere Stopps einzubauen. Waischenfeld, den Ausgangs- und Endpunkt der BierGenuss-Wanderung, erreichst du jedenfalls ganz bequem per Bus oder Bahn (fahrplan-bus-bahn.de/bayern/waischenfeld#). Und schon kannst du dich auf eine unbeschwerte und genüssliche Zeit in der Fränkischen Schweiz freuen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:01
    17,8 km
    3,6 km/h
    380 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Los geht der BierGenuss im schönen Luftkurort Waischenfeld. Ja, das Landstädtchen hat schon so einige urige Brauereien zu bieten. Doch du setzt dich in seinem Zentrum erst einmal in Bewegung. Es geht in Richtung Hollfeld. Und keine Sorge – auf den knapp 18 Kilometern, die es heute zu erwandern gilt, warten noch genügend Einkehrmöglichkeiten auf dich. Vom Rathaus II am Parkplatz Bischof-Nausea-Platz oder aber vom Bahnhof, den du mehrmals täglich aus Pegnitz, Forchheim und Bayreuth erreichst, führt dich bald eine Brücke über die Wiesent und kurz darauf ein Schild mit der Aufschrift „3 im Winkel“ zur Geißelkapelle. Über einen schönen Höhenweg gelangst du zur Aukapelle und vorbei an einer alten Mühle abwärts ins Tal. Du befindest dich nun in Nankendorf, wo auch schon eine Brauerei – die Privatbrauerei Schroll – auf dich wartet. Ein dunkles oder helles Bier und vielleicht eine Brotzeit später, überquerst du die Staatsstraße und folgst wiederum der Markierung „3 im Winkel“ in Richtung Aalkorb. Der Wiesenttalweg führt dich nun bis zur Gemeindegrenze am Plankenfelser Berg Richtung Hollfeld. Solltest du an dieser Stelle noch genügend Energie haben, zahlt sich ein Abstecher auf den 481 Meter hohen Plankenstein aus. Er gewährt dir einen fabelhaften Blick über die Täler von Wiesent, Lochau und Truppach. Abstecher oder nicht – von Plankenfels führt dich der Weg durch eine ehemalige Eisenbahntrasse und über eine Brücke hinein in die stillen Wälder und Wiesen des Lochautals. Über die Ortschaften Wohnsdorf, Schönfeld und Pilgerndorf erreichst du früher oder später den Stadtwald, der dich hinauf ins historische Städtchen Hollfeld bringt. Den von Weitem sichtbaren St. Gangolfsturm und den Marienplatz mit dem denkmalgeschützten Altstadtensemble solltest du dir unbedingt aus der Nähe ansehen. Dafür bleibt auch genügend Zeit, denn Hollfeld ist dein erstes Etappenziel. Mehrere Gasthäuser und Unterkünfte stehen für dich bereit (hollfeld.de/hollfeld-erleben/gastronomie-und-uebernachtung/unterkuenfte).

    Schwer
    05:42
    21,1 km
    3,7 km/h
    270 m
    260 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 2 deiner BierGenuss-Wanderung ist streng genommen eine Zusatzetappe. Deshalb an dieser Stelle ein Tipp von uns: Verlängere in deiner Hollfelder Unterkunft noch um eine Nacht. Denn heute wanderst du nach Sanspareil und kommst dann wieder zurück in das mittelalterliche Städtchen mit dem unverkennbaren Turm. Aber alles der Reihe nach. Am Marienplatz von Hollfeld beginnt deine Wanderung. Durch das Bergschustertor bahnst du dir deinen Weg in das idyllische Wiesental der Kainach. Hier bleibst du auch eine Weile und wanderst durch eine traumhaft schöne Landschaft, bis du schließlich im gleichnamigen Dörfchen in die Altstraße auf den Jura einbiegst. Die Burg Zwernitz erspähst du schon, durchwanderst aber erst noch das 1969 als „Deutschland schönstes Dorf“ ausgezeichnete Wonsees. Über das wunderbare Wacholdertal erreichst du sie schließlich: die imposante Burg Zwernitz in Sanspareil. Seinen doch speziellen Namen hat das Dorf der Schwester Friedrichs des Großen und Marktgräfin Wilhelmine von Bayreuth zu verdanken, die dort oben eine Eremitage und den ersten Landschaftsgarten Europas errichtete. Bevor du deine Wanderung fortführst, solltest du dem morgenländischen Schlösschen, dem Felsengarten und der Burg unbedingt einen Besuch abstatten.Dann leitet dich der Weg über Zedersitz in das Felsendorf Krögelstein, wobei du dich an einer wunderbar naturbelassenen Landschaft erfreuen darfst. Von Krögelstein mit seinen 30 Meter hohen Felsen ist es nicht mehr allzu weit. Wieder über Kainach und das Kainachtal – aber über einen anderen Wanderpfad – gelangst du zurück nach Hollfeld und dort angekommen durch das Obere Tor auf den Marienplatz. Etappe 2 ist geschafft – du hast dir eine Rast verdient!

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  • Schwer
    05:26
    20,0 km
    3,7 km/h
    270 m
    320 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach zwei Nächten im historischen Städtchen, führt dich Etappe 3 der BierGenuss-Tour weg von Hollfeld und weiter durch die idyllische Landschaft der Fränkischen Schweiz. Vom gestrigen Ziel, dem Marienplatz, aus wanderst du durch das Obere Tor und per Niklasengasse abwärts, einmal über die Kulmbacher Straße und entlang der Straße „Am Weiherer Weg“ bis zur Bamberger Straße. Der Weg führt nach Weiher, das für das schöne, aber leider nicht zu besichtigende Weiherer Barockschloss bekannt ist. Durch den Ort wanderst du leicht bergauf bis zum aussichtsreichen Rastplatz „Bei den Drei Kreuzen“. Folgst du dem Weg weiter, bringt er dich schließlich nach Sachsendorf. Hier ist eine der vier Brauereien des Aufsesser Brauereienweges daheim, die du – sofern du ein paar Extrameter in Kauf nehmen möchtest – gerne besuchen kannst. Dann geht es (immer den Schildern „3 im Winkel“ nach) weiter nach Neuhaus. In Neuhaus holt dich die Aufseß ab und führt dich gemächlich dahinfließend bis zum Schloss Oberaufseß, dann weiter durch eine alte Lindenallee und leicht bergauf durch einen Wald bis zum Galeriefelsen. Der Aussichtspunkt eröffnet dir einen Wahnsinnsblick über das Tal der Aufseß. Eine Weile solltest du den schon genießen – dann spazierst du über einen gut abgesicherten Pfad um den Fels und vorbei an der offengelassenen Schweizerhaushöhle hinunter in das Tal der Gemeinde Aufseß. Hier wartet eine weitere Brauerei und tolle Einkehrmöglichkeit auf dich – das Brauereigasthaus Rothenbach. Weiter geht’s – dem Weg „3 im Winkel“ folgend vorbei an einem Wildschweingehege, wo du den Schotterweg verlässt und fürs Erste auf einer Teerstraße dahinwanderst. Nach einer Weile erreichst du den Obelisk, ein Relikt der „versunkenen Gärten“ des Schlosses Greifenstein. Dann entlang des ehemaligen Schlossparks das Schloss selbst. Auch genannt „Kleinschwanstein“ und für seine Waffen- und Trophäensammlung berühmt, ist das Schloss schon eine Besichtigung wert. Danach führt der Weg steil bergab, vorbei an der Weiler Neumühle und etwas später dem Heiligenstadter See bis zum Ortsrand von Heiligenstadt. Am Marktplatz – wo praktischerweise auch die Brauerei Drei Kronen steht – befindet sich das Ziel der heutigen Etappe. Falls du aber noch mehr Kraft hast und möchtest, folgst du der Ausschilderung „Frankenweg“ durch schönen Mischwald weiter bis nach Veilbronn und beziehst erst dort Quartier. Infos zu den Unterkünften beider Ortschaften findest du hier: markt-heiligenstadt.de/tourismus/gastgeberverzeichnis/hotels-und-pensionen.html.

    Schwer
    07:18
    26,7 km
    3,7 km/h
    400 m
    410 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Sofern du die Nacht in Heiligenstadt verbracht hast, beginnst du Etappe 4 mit einem Spaziergang in Richtung Veilbronn. Dazu folgst du der Ausschilderung „Frankenweg“ durch einen schönen Mischwald bis du dich im Veilbronner Ortszentrum wiederfindest. Über eine Straße wanderst du nach Störnhof hinauf, dann zweigt der Weg nach links ab und führt dich – begleitet vom idyllischen Mathelbach – hinein ins Leidingsdorfer Tal. Dieser wildromantische Abschnitt deiner heutigen Tour ist bekannt für die Feuersalamander, die man hier mit etwas Glück und am liebsten bei Regen, frühmorgens oder spät abends entdecken kann. Durch eine Felsschlucht und über einen Berghang gelangst du zu einem Rastplatz, der dir einen schönen Blick auf die Wacholderhänge offenbart. Dann geht’s an der alten Linde vorbei nach Leidingshof. Direkt am ersten Haus biegst du links ab, folgst erst der Dorf-, dann der Landstraße hinauf nach Störnhof. Nach wenigen Metern Richtung Wüstenstein biegst du ab in Richtung der Feldscheune und wanderst immer weiter über eine Hochfläche und eine Teerstraße bis du den Ort Gößmannsberg erblickst. Doch du zweigst ab in Richtung Wüstenstein, bei dessen Gasthof Schoberth du dich dem alten Torhaus des Wüstensteiner Schlösschens zuwendest und über den sogenannten „Eselspfad“ ins Aufseßtal hinabsteigst. Wenn du magst, kannst du hier zum Glockenfelsen aufsteigen. Er belohnt dich mit einer wunderbaren Aussicht auf Wüstenstein und ins Aufseßtal. Entlang der Aufseß marschierst du schließlich weiter bis Draisendorf und über eine Holzbrücke und durch Wiesen am Waldsaum in Richtung des Ortes Aufseß. So ganz ist’s noch nicht vorbei mit dem Auf und Ab dieser Etappe. Über den Wanderparkplatz geht’s bergauf zum Wanderpfad Hochstahler Mulde. Dann über einen Steg, der bald links davon abzweigt, auf den sogenannten Brauereienweg und weiter nach Heckenhof. In dem kleinen Ort steht ein noch kleineres Schlösschen, in dem Caroline von Aufseß ihre Jugend verbrachte. Heute wird dort Bier serviert – das Kathi-Bräu zählt zu den kleinsten Brauereien der Fränkischen Schweiz. Der Weg „3 im Winkel“ nimmt dich weiter mit zum „Galgenhügel“, anschließend durch ein kurzes Waldstück und offene Landschaft bis zur kleinen Ortschaft Hochstahl. Dann über sanftes Gelände und vorbei an der Brauereigaststätte Reichhold bis zu einem hohen Wegkreuz an der Ortsgrenze. Nun geht’s Schlag auf Schlag: Über den Brauereienweg marschierst du durch einen Wald, vorbei an Zochenreuth und bis nach Breitenlesau – Heimat einer weiteren schönen Brauerei. Immer dem gelben Punkt folgend, steigst du in den Stagersgraben hinab und erreichst schließlich Waischenfeld, dein heutiges und finales Etappenziel. Wie sich das Absolvieren dieser schönen Runde am besten feiern lässt? Natürlich mit einem Bier, zum Beispiel in der Brauerei Heckel. Ansonsten kannst du deine Heimreise – bequem per Bahn oder mit dem Auto – antreten oder vielleicht noch eine Nacht im schönen Luftkurort verbringen.

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Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    85,7 km
  • Zeit
    23:28 Std
  • Höhenmeter
    1 320 m

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