Berge, Burgen, Bollenhüte – Tagestouren im mittleren Schwarzwald

Wander-Collection von
komoot

Von wegen schwarzer Wald: Der Schwarzwald kann viel mehr. Als die Römer in dieses Gebiet vordrangen, fanden Sie ein dichtes, nahezu undurchdringliches Waldgebiet vor. Heute wartet ein prima ausgebautes Wegenetz darauf, von dir entdeckt zu werden. Diese Wanderungen zeigen dir, wie schön und vielfältig der mittlere Schwarzwald ist. Du siehst historische Burgen, Ruinen und Schlösser. Wanderst durch märchenhafte Altstädte mit Fachwerk-Flair. Und du genießt sagenhafte 360-Grad-Panoramen – mit etwas Glück sogar bis zu den Alpen.

Jedes Städtchen, in dem du eine Wanderung beginnst, hat seinen eigene Charme und seine Geschichte zu erzählen. Denn die Schwarzwälder sind stolz auf ihre Wurzeln und ihre Traditionen. In vielen Ortschaften findest du deshalb spannende Museen, die dir mehr über die Trachten, typisches Handwerk oder das Leben in der Region erklären.

Die Wanderwege führen dich hinab in romantische Täler und hinauf zu spektakulären Aussichtspunkten. Denn auch das ist typisch für den Schwarzwald: Die meist dicht bewaldeten Berge mit ihren steilen Tälern. Um dieses Landschaftsbild zu erhalten, macht sich der Naturpark Schwarzwald stark. Wurden früher für die Landwirtschaft viele Bäume gerodet, ist heute nur noch knapp ein Drittel des Naturparks landwirtschaftliche Nutzfläche. Die Bewaldung nimmt wieder zu, in einzelnen Gemeinden liegt der Waldanteil bei mehr als 90 Prozent. Dadurch ist der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord zu einem der größten Naturparks in Deutschland gewachsen.

Alle sieben Wanderungen sind Rundwege, die für einen Tag ausgelegt sind, mal mehr, mal weniger lang – such dir einfach die passenden heraus. Die Ortschaften sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, fast alle haben einen eigenen Bahnhof. Die Infrastruktur im Schwarzwald ist dank des steigenden Tourismus sehr gut ausgebaut. Das Gleiche gilt für den Zustand und die Beschilderung der Wanderwege.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    07:45
    24,1 km
    3,1 km/h
    980 m
    970 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Schwarzwald-Idylle trifft auf mittelalterliche Burgruinen: Diese Rundwanderung ist vielfältig, steckt voll mit tollen Aussichtspunkte und zeigt dir die schönsten Seiten der Stadt Schramberg. Einen Großteil der 24 Kilometer langen Strecke legst du auf schmalen Waldwegen zurück. Du läufst an drei Burgruinen vorbei, wirst immer wieder mit wunderschönen Blicken in die Talstadt Schramberg und ihre umliegenden Berge belohnt und kannst am Ende auf stattliche 1000 gesammelte Höhenmeter stolz sein.

    Die Strecke ist für geübte Wanderer ausgeschrieben, denn Schramberg wird auch die Fünftälerstadt genannt, was sich im Höhenprofil recht gut ablesen lässt. Plane also ausreichend Zeit ein. Solltest du die Tour im Sommer gehen, wird dir besonders positiv auffallen, dass sich viele Aufstiege im schattigen Wald befinden. Und geht dir unterwegs doch die Puste aus, kannst du die Strecke auch nach jedem Abstieg ins Tal problemlos verkürzen.

    Auf der gesamten Route gibt es keine Einkehrmöglichkeiten. Pack also am besten ein Vesper und füll auch deine Trinkflaschen vorher auf. An der Falkensteinkapelle – ungefähr nach der Halbzeit – sprudelt eine Quelle zum Wiederauffüllen.

    Am Startpunkt gibt es ausreichend Parkplätze. Da die Wanderung ein Rundkurs ist, kannst du überall einsteigen. An allen Hauptverkehrsstraßen gibt es Wanderparkplätze. Wenn du die Tour wie vorschlagen absolvierst, profitierst du am Ende der Runde von der Abendsonne und läuft nicht auf der schattigen Talseite.

    Und falls du nach der Wanderung noch Zeit hast: In Schramberg hat die Firma Junghans ihren Sitz, einst größter Uhrenhersteller weltweit. Im sogenannten Terrassenbau – alleine das Gebäude ist schon sehenswert – gibt es ein super Museum dazu. Weitere Informationen findest du hier: junghans.de/de/junghans-junghans-welt/museum.html.

  • Mittelschwer
    02:50
    9,57 km
    3,4 km/h
    260 m
    280 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ein Startpunkt wie im Märchenbuch: Bei dieser knapp zehn Kilometer langen Tour durch den mittleren Schwarzwald startest du auf dem Marktplatz in Schiltach. Die Fachwerkhäuser der historischen Altstadt sind kunstvoll restauriert, vor dem Rathaus aus dem 16. Jahrhundert sprudelt der historische Brunnen. Links und recht des Marktplatzes entdeckst du kleine Gässchen, die dich bergauf und -ab führen. Zu Beginn dieser Strecke geht es jedoch erst einmal gut 250 Höhenmeter bergauf. Ist der herausfordernde Teil geschafft, kannst du die Natur beim Rückweg ins Kinzigtal in vollen Zügen genießen.

    In Schiltach gibt es zahlreiche hübsche Cafés und Restaurants. Auf der Tour kommst du auch noch an anderen Einkehrmöglichkeiten vorbei, von Hausmannskost bis Italiener.

    Falls du die Tour an einem heißen Sommertag machst, lohnt es sich, die Badesachen einzupacken. Kurz vor der Ruine Schenkenburg kommst du am Freibad vorbei. Und auch in der Kinzig kannst du dich abkühlen.

    Der Marktplatz ist nicht weit vom Bahnhof Schiltach-Mitte entfernt, Schilder zeigen dir den Weg. Parkplätze findest du entweder am Bahnhof oder entlang der Hauptstraße. Der Marktplatz, Startpunkt der Tour, ist jedoch tabu für Autofahrer.

    Die Stadt Schiltach hat jede Menge spannender Museum. Du kannst nach der Tour zum Beispiel etwas zur Flößergeschichte im Schwarzwald lernen. Die Touristeninformation befindet sich im Rathaus, direkt am Marktplatz. Weitere Informationen findest du auch hier: schiltach.de/willkommen.

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  • Schwer
    05:54
    17,3 km
    2,9 km/h
    910 m
    860 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Sie sind das Markenzeichen des Schwarzwalds, die Bollenhüte. Doch eigentlich sind die Kopfbedeckungen nur in den drei benachbarten Schwarzwald-Dörfern Kirnbach (bei Wolfach), Reichenbach (bei Hornberg) und Gutach traditionell. Auf dieser Wanderung kannst du die malerische Landschaft der Region um Gutach genießen und im Anschluss noch einiges über das Leben im Schwarzwald lernen. Die 17 Kilometer lange Strecke führt dich auf schattigen Waldwegen auf den Farrenkopf. Von knapp 800 Metern Höhe hast du einen fantastischen Blick ins Tal. Danach führen dich schmalen Pfaden wieder hinab ins Tal. Du wanderst über die Gutach und kannst den Schwarzwaldblick von der anderen Bergseite genießen. Die Tour endet wieder im Ortskern. Hier kannst du dich im Fluss abkühlen oder dich beim Adventure-Minigolf, im Barfußpark oder auf der Sommerrodelbahn austoben.

    Einkehrmöglichkeiten findest du viele in Gutach. Die Hütte auf dem Farrenkopf wird jedoch nicht bewirtschaftet. Pack für den Aufstieg also ausreichend Wasser ein. In Gutach findest du zahlreiche Parkmöglichkeiten.

    Falls du dich für die Geschichte des Schwarzwalds interessierst, dann besuch im Anschluss der Wanderung noch das Freilichtmuseum Vogtsbauerhof. Auf sieben Hektar Fläche kannst du in das einst typische Leben auf einem Schwarzwaldhof eintauchen. Die Saison startet immer Ende März. Alle Informationen findest du hier: vogtsbauernhof.de. Du hast mehr Lust auf die über 1150 Meter lange
    Sommerrodelbahn oder Adventureminigolf? Dann klick auf diesen Link: gutach-schwarzwald.de/tourismus/freizeitaktivitaeten.

    Noch ein Fun Fact zum Schluss: Die Bollen auf den Hüten sind nur bei unverheirateten Frauen rot. Nach der Hochzeit trug die Frau im Schwarzwald früher Schwarz...

  • Mittelschwer
    03:25
    10,6 km
    3,1 km/h
    450 m
    450 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Stadt Hornberg ist für Vieles bekannt: die typischen Bollenhüte, die größte Kloschüssel der Welt (Der Keramikhersteller Duravit hat seinen Sitz in Hornberg) und für die Redewendung: „Das geht aus wie das Hornberger Schießen“. Das kennst du noch nicht? Dann lohnt sich ein Ausflug in die Stadt im Schwarzwald. Und auch für seine schönen Wanderungen um den Ort ist Hornberg bekannt. Bei dieser zehn Kilometer langen Runde startest du auf dem zentralen Platz in der Ortsmitte. Dein nächstes Ziel, das Hornberger Schloss, kannst du von hier bereits sehen. Die weitere Strecke führt dich auf schattigen Waldwegen über die Hornberger Felsenwege wieder zurück in die Stadt.

    An deinem Ausgangspunkt findest du viele Gaststätten und Cafés. Unterwegs kommst du an mehreren Rastplätzen vorbei. Da du viel im Wald laufen wirst, lohnt es sich selbst bei schönem Wetter im Frühling und Herbst eine leichte Jacke einzupacken.

    Falls du die Wanderung im Juli oder August planst, lohnt sich ein Blick auf diese Seite: freilichtbuehne-hornberg.de. Das Ensemble der Freilichtbühne zeigt jeden Sommer zwei verschiedene Theaterstücke und stellt auch das Hornberger Schießen nach.

    Auch das größte WC der Welt kannst du besuchen. Auf der Sitzfläche in über sieben Metern Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform für Besucher. Davor steht dir eine Ausstellung zur Gesichte des Bad-Designs offen.

    Parkplätze findest du am Bahnhof in Hornberg oder auch am und um den Marktplatz. Die größere öffentliche Parkplätze sind gut ausgeschildert.

  • Schwer
    07:15
    22,5 km
    3,1 km/h
    980 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Brandenkopf zählt zu den höchsten und schönsten Aussichtsbergen im mittleren Schwarzwald. Grund genug, den knapp 950 Meter hohen Berg zu besteigen. Du bist vom Schwarzwald umgeben, kannst vom Aussichtsturm in das Harmersbachtal, Kinzigtal, Gutachtal blicken und siehst bei guter Sicht bis zum Feldberg, den Vogesen und mit viel Glück sogar die Alpen. Das motiviert für den knackigen Anstieg zu Beginn der Runde. Schattige Waldwege leiten dich auf den Berg. Der Rückweg bringt dich auf einem sanften Abstieg zurück ins Tal nach Hausach.

    Auf dem gut 22 Kilometer langen Rundweg findest du mehrere Möglichkeiten, um dich zu stärken. Eine Möglichkeit, deine Trinkflasche mit frischem Quellwasser aufzufüllen, findest du am Ebenacker Brunnen nach circa 13 Kilometern.

    Am schönsten ist diese Wanderung bei gutem Wetter mit Weitsicht. Im Frühling und im Herbst verschönern die blühenden beziehungsweise verfärbten Blätter der Bäume den Ausblick. Denn der Schwarzwald kann mehr als nur Nadelwald.

    Wenn du die Kinzig überquerst und auf die andere Seite des Tals blickst, dann siehst du über der Stadt die Ruine der Burg Husen thronen. Die Überreste der 1246 erbauten Anlage kannst du dir anschauen. Von der Stadt führen dich Treppen zur Burg hinauf.

    Von Offenburg erreichst du Hausach mit der Ortenaubahn. Den Fahrplan findest du hier: ortenau-s-bahn.de. Falls du mit dem Auto unterwegs bist, kannst du in Hausach am Bahnhof oder auch an einem der ausgeschilderten Plätze parken.

  • Mittelschwer
    04:00
    12,6 km
    3,2 km/h
    430 m
    440 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Schon von Weitem ist der Haslacher Hausberg, der Uhrenkopf zu sehen. Bei dieser gemütlichen Tour wanderst du auf den rund 550 Meter hohen Berg im Kinzigtal. Dort kannst du vom Aussichtsturm den 360-Grad-Blick genießen. Auf dem Panoramaweg lässt du weiter deinen Blick in den Schwarzwald schweifen, bevor du wieder zurück in die historische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern kommst.

    In Haslach kannst du dich in den zahlreichen Restaurants und Cafés stärken. Auf der Wanderung kommst du beim Abstieg vom Uhrenkopfs an einem Brunnen mit frischem Quellwasser vorbei.

    Diese Wanderung kannst du das ganze Jahr über machen, jede Jahreszeit hat ihre besonderen Reize. Für einen schönen Ausblick von der Teufelskanzel und dem Aussichtsturm bietet sich jedoch ein Tag mit guter Sicht an.

    In der Haslacher Innenstadt findest du viele Parkplätze. Falls du mit dem Wohnmobil unterwegs bist, kannst du das in Haslach auf zentralen Stellplätzen parken. Am besten in der Touristeninformation nachfragen, wie du diese Plätze findest. Die Info befindet sich im Kloster, dem Ziel dieser Wanderung.

  • Schwer
    05:14
    16,5 km
    3,2 km/h
    630 m
    630 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Schön, schöner, Oberharmersbach. Das kleine Örtchen im Herzen des Schwarzwalds liegt inmitten einer malerischen Landschaft – perfekt für dich zum Wandern. Die 16 Kilometer lange Strecke führt dich an sagenhaften Ausblicken, urigen Gasthöfen und außergewöhnlichen Rastplätzen vorbei. Die Anstiege auf den insgesamt 630 Höhenmetern sind gemächlich. Festes Schuhwerk solltest du dir trotzdem schnüren.

    Gelegenheiten zum Einkehren hast du genügend auf der Tour. Gleich zu Beginn kommst du an der Besenwirtschaft Hasegalli vorbei. Hängt der Besen draußen (nur in den Sommermonaten), kannst du ein herzhaftes Vesper oder süße Kuchen genießen. Auch in Oberharmersbach gibt es viele Gaststätten mit regionalen Gerichten. Falls du lieber dein eigenes Vesper essen willst, findest du auf dieser Tour die idealen Rastplätze.

    Den Rundweg kannst du das ganze Jahr machen, denn eine Wanderung im Schwarzwald macht auch im Winter Spaß. Falls du es lieber ruhig magst, solltest du die Sommerferienzeit meiden, denn die Region ist sehr beliebt bei Urlaubern.

    Parkplätze findest du in Oberharmersbach am Bahnhof. In Biberach kannst du auch in die Harmersbachtalbahn hüpfen (Fahrzeit circa 20 Minuten). Den Fahrplan findest du hier: ortenaulinie.de

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    113 km
  • Zeit
    36:24 Std
  • Höhenmeter
    4 660 m

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