© Allgäu GmbH, Erika Spengler

Alpenvorland erleben – Wasserläufer auf der Allgäuer Wandertrilogie

Wander-Collection von Allgäu

Sprudelnde Wasserfälle, die in schwindelerregende Tiefen stürzen, spiegelglatte Seen, in denen sich die Berge spiegeln und geheimnisvolle Moore, in denen Wollgras und fleischfressende Pflanzen gedeihen: Auf der Wasserläufer-Route der Allgäuer Wandertrilogie entdeckst du die malerische Voralpenlandschaft. Dabei bewegst du dich zwischen lieblichen Hügeln und erklimmst auch einige der ersten großen Berge der Alpen.

Das Allgäu kannst du auf insgesamt 54 Etappen erleben: Die Wandertrilogie vereint drei Routen, die durch die vielfältigen Landschaften der urtümlichen Region führen. Alle drei sind mit demselben Zeichen, aber unterschiedlichen Farben markiert. Grün steht für die Wiesengänger, die durch den malerischen Norden des Allgäus wandern. Die Wasserläufer folgen der blauen Markierung entlang von Flüssen und zu bezaubernden Seen durch die bergige Voralpenlandschaft. Nach den roten Schildern richten sich die Himmelsstürmer. Sie erklimmen die hohen Gipfel der Allgäuer Alpen und genießen den weiten Blick hinab. Alle Etappen der drei Wege sind chronologisch nummeriert – die erste Etappe beginnt natürlich im Alpenvorland bei den Wiesengängern und die 54. Etappe ist das Finale der Himmelsstürmer-Route. Unterwegs überschneiden sich alle drei Touren und so sind einzelne Etappen Teil von zwei verschiedenen Routen.

Die Wasserläufer-Route verläuft in einer mittleren Höhenlage, sodass du bis auf wenige Ausnahmen jeden Abend in einem Ort mit Übernachtungsmöglichkeiten ankommst. Nur zwischen Halblech und Füssen sowie zwischen Gunzesried und Immenstadt nächtigst du auf Berg- oder Alphütten. Dieses besondere Erlebnis will im Voraus reserviert sein, denn hoch oben gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Betten. Auch in den Dörfern und Städten empfiehlt sich – vor allem in der Hauptsaison im Sommer – eine Buchung.

Insgesamt ist die Strecke der Wasserläufer gute 400 Kilometer lang. In unserer Collection startet die Rundtour mit Etappe Nummer 40 und verläuft im Uhrzeigersinn erst durchs hügelige Alpenvorland und dann ansteigend direkt am Rand der Allgäuer Alpen entlang. Die Gesamtstrecke ist auf 26 Etappen aufgeteilt. Dazu kommen die sogenannten Verbindungen. Sie starten oder enden in einem Ort mit Bahnhof, sodass du diese gut als erste oder letzte Etappe nutzen kannst, falls du nur ein Teilstück der Gesamtroute gehen möchtest. Aber auch sonst sind viele der Etappenorte an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. So kannst du dir ganz einfach ein Teilstück aussuchen und zum Beispiel nur eine Woche unterwegs sein. Dafür eignen sich unter anderem diese Abschnitte, von denen die meisten Start- und Endpunkte mit der Bahn zu erreichen sind:
- 6 Tage von Marktoberdorf nach Füssen
- 6 Tage von Füssen nach Sonthofen
- 5 Tage von Sonthofen nach Oberstaufen
- 5/6 Tage von Lindenberg/Scheidegg nach Durach:

Lindenberg und Scheidegg erreichst du mit dem Bus von den Bahnhöfen Röthenbach, Hergatz und Lindau. Oder du steigst am Bahnhof in Heimenkirch aus, läufst ein Stück nach Westen nach Meckatz und startest direkt in der Mitte von Etappe 41. In Durach hält eine Regionalbahn.

Mach die Allgäuer Wandertrilogie zu deinem Projekt! Wenn du nicht alle Etappen auf einmal gehst, kannst du immer wiederkommen und ein Stück des Weges weiterlaufen. Ruhige Seen, verspielte Wasserfälle und mächtige Flüsse erwarten dich.

Hier findest du die weiteren Collections der Allgäuer Wandertrilogie:
Wiesengänger: komoot.de/collection/977787
Himmelsstürmer: komoot.de/collection/954759

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:14
    11,9 km
    3,7 km/h
    130 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe auf der Wasserläufer-Route der Allgäuer Wandertrilogie versetzt dich in die gebührende Stimmung und führt an imposanten Wasserfällen sowie idyllischen Seen vorbei. Am Scheidegger Kurhaus startest du an der Straße in Richtung Norden und läufst noch am ersten der Weiher auf der linken Seite vorbei. Dann überquerst du die Straße und steigst hinauf zum kurzen Höhenweg, der dir eine erste schöne Sicht in die Berge beschert. Anschließend schlenderst du einmal durch den Ort und tauchst auf der anderen Seite in die malerische Allgäuer Voralpenlandschaft ein. Wiesen- und Waldwege bringen dich zu den Scheidegger Wasserfällen. Um sie zu besuchen, verlässt du kurz die Wegführung der Wandertrilogie. Weiter geht es gemütlich durch die ländliche Gegend nach Allmannsried. Noch vor dem Ort kannst du bei gutem Wetter ein Stückchen vom Bodensee erspähen, wenn du nach Westen blickst. In Richtung Osten erreichst du dann bald den hübschen Waldsee, der direkt neben deinem Etappenziel Lindenberg liegt. Hast du noch Zeit, kannst du ein Weilchen am Wasser bleiben und baden gehen oder den Moorpfad am Ufer erkunden. Aber auch in Lindenberg gibt es noch einiges zu entdecken: Der Ort ist bekannt für seine Hutproduktion, über die du in einem Museum mehr erfahren kannst.

    Mittelschwer
    03:37
    13,1 km
    3,6 km/h
    200 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du verlässt Lindenberg nach Norden und wanderst durch Wälder und über Wiesen an vereinzelten Höfen und kleinen Ortschaften vorbei. Dabei geht es mehr bergab als bergauf und du gelangst nach Meckatz, wo eine der bekannteren Brauereien des Allgäus ihren Sitz hat. Du überquerst die Leiblach und steigst in einer großen Rechtskurve auf eine Erhebung auf. Hier erwartet dich eine Panoramastrecke mit malerischen Aussichten. So geht es sich fast von selbst über Menzen nach Wolfertshofen, wo du dich nach Norden wendest, um im Tal der Oberen Argen zum Schloss Syrgenstein zu wandern. Seinen Anblick genießt du von außen, denn es ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Nun folgt ein kurzes Stück an der Straße vorbei an Eglofstal nach Osten. Am Gasthaus zum Bären biegst du schon bald wieder links ab, um auf den Hügel nach Eglofs zu wandern. Die heutige Etappe endet auf dem traumhaft schönen Dorfplatz.

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  • Mittelschwer
    03:13
    12,1 km
    3,8 km/h
    140 m
    90 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der 16. Etappe der Wandertrilogie treffen die Wiesengänger auf die Wasserläufer. Die beiden Fernwanderwege verlaufen bis Marktoberdorf auf der gleichen Strecke. Die heutige Tour von Eglofs nach Isny ist mit ihren zwölf Kilometern eine entspannte Wanderung. So hast du zum Beispiel genügend Zeit, um in Argenbühl noch eine Runde durch das heilsame Moorbad zu schwimmen. Du wanderst durch das Naturschutzgebiet Bodenmöser und erreichst schon bald das beschauliche Städtchen Isny. Die komplette Altstadt des Kurortes steht unter Denkmalschutz. Besonders ist zum Beispiel die Predigerbücherei über der Sakristei der Nikolaikirche. Die Einrichtung und der Bestand, der in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts eingerichteten Bibliothek, ist fast originalgetreu erhalten. In Isny hast du eine gute Auswahl an Einkehrmöglichkeiten und Unterkünften.

    Schwer
    06:26
    21,6 km
    3,4 km/h
    570 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der heutigen Etappe der Wiesengänger- und Wasserläufer-Route erwartet dich ein ganz besonderes Highlight: Die knapp 22 Kilometer lange Strecke führt dich durch den Eistobel. Auf einer Strecke von etwa drei Kilometern fällt das Wasser der Oberen Argen in mehreren Kaskaden talabwärts. Links und rechts ragen bis zu 130 Meter hohe Felswände empor. Ein herrlich angelegter Wanderweg führt durch dieses beeindruckende Naturschauspiel. Entlang der Strecke kommst du immer wieder an tollen Aussichtspunkten und Rastplätzen vorbei. Für den Weg solltest du ein bisschen Kleingeld bereithalten, Erwachsene zahlen 2,50 Euro, Kinder 1 Euro.Nach der Schlucht verdienst du dir beim Anstieg auf die Iberger Kugel einige Höhenmeter und wirst dafür mit einem grandiosen Panorama belohnt. Danach wanderst du wieder bergab und erreichst schon bald dein Etappenziel Bolsternang. Hier hast du eine kleine Auswahl an Gasthäusern, in denen du jedoch am besten schon vorab deine Übernachtung reservierst.

    Schwer
    07:53
    25,6 km
    3,3 km/h
    930 m
    880 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der 18. Etappe der Wandertrilogie wird es aussichtsreich. Die knapp 26 Kilometer lange Wanderung von Bolsternang nach Ermengerst hat es mit ihren gut 900 Höhenmetern ganz schön in sich. Doch unterwegs kommst du immer wieder an schönen Rastplätzen vorbei, an denen du dir eine ausgiebige Pause gönnen kannst. So kommt der Wandergenuss nicht zu kurz.Du wanderst auf und ab durch den Buchenberger Wald, dessen Bäume dir an einem heißen Sommertag kühlen Schatten spenden. Entlang der Strecke passierst du einen schönen Aussichtspunkt nach dem anderen. An diesen kannst du kurz innehalten und deinen Blick über die Region und die in der Ferne liegenden Alpen schweifen lassen. In Ermengerst, deinem heutigen Etappenziel, hast du dir eine gemütliche Einkehr mehr als verdient. In dem kleinen Ort gibt es nur eine begrenzte Auswahl an Unterkünften, mach dich am besten vorab schlau, wo du übernachten willst.

    Mittelschwer
    03:59
    14,5 km
    3,6 km/h
    190 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der 19. Etappe der Wandertrilogie geht es heute wieder entspannter zu: Die Strecke von Ermengerst nach Durach ist knappe 15 Kilometer lang und erwartet dich mit nur wenigen Anstiegen. Die Wanderung führt dich an Kempten im Allgäu vorbei. Im ersten Teil der Tour genießt du von mehreren Aussichtspunkten einen Blick auf die Stadt, die umliegende Landschaft und die Allgäuer Alpen in der Ferne. Dann verlässt du die aussichtsreichen Höhen und wanderst danach auf einer ebenen Strecke weiter. Du überquerst die Iller und erreichst schon bald dein Etappenziel Durach. Im Ort hast du eine kleine Auswahl an Unterkünften. Mit der Regionalbahn bist du allerdings auch in fünf Minuten in Kempten, wo das Angebot größer ist.

    Mittelschwer
    04:48
    17,8 km
    3,7 km/h
    260 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der 20. Etappe der Wandertrilogie erwarten dich der erfrischende Wasserweg und der geheimnisvolle Mythenweg. Beide Themenwege sind Teil deiner Wanderung von Durach nach Görisried. Du verlässt Durach und wanderst am Ufer des gleichnamigen Flusses entlang. Auf dem Wasserweg gibt es verschiedene Stationen, wie zum Beispiel eine Hängebrücke – ein kurzweiliger Weg, der nicht nur für Kinder spaßig ist. Kurzweilig geht es weiter auf dem Mythenweg: Entlang der Strecke erfährst du einige spannende Geschichten aus der Region. Weiter geht es durch das Naturwald-Reservat Dürrerbühl, in dem sich die Natur ganz ohne menschlichen Eingriff entwickeln kann. Die letzten Kilometer wanderst du dann entspannt durch den Wald bergab, bis du dein Etappenziel Görisried erreichst. In dem kleinen Ort hast du ein paar Unterkünfte zur Auswahl sowie Einkaufsmöglichkeiten.

    Schwer
    05:23
    20,1 km
    3,7 km/h
    230 m
    270 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die 21. Etappe der Wandertrilogie wird sowohl den Wiesengängern als auch den Wasserläufern absolut gerecht: Den ersten Teil der 20 Kilometer langen Strecke von Görisried bis nach Leuterschach wanderst du über satte Wiesen durch eine hüglige, grüne Landschaft. Dann triffst du schon bald auf die Wertach, der du dann den restlichen Teil der Wanderung folgst. Der Zufluss des Lechs schlängelt sich durch die wunderschöne Allgäuer Landschaft und bietet dir immer wieder schöne Pausenplätze am Ufer. So wanderst du ganz entspannt am Wasser entlang, bis du dein Etappenziel Leuterschach erreichst. Im Ort hast du eine kleine Auswahl an Gasthäusern zum Einkehren und Übernachten.

    Mittelschwer
    03:07
    11,6 km
    3,7 km/h
    130 m
    150 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die 22. Etappe der Wandertrilogie ist zugleich die Schlussetappe für alle Wiesengänger. Mit ihren knapp zwölf Kilometern Länge bietet sie einen ganz entspannten Abschluss des Fernwanderwegs, der in Marktoberdorf endet. Etwa zur Halbzeit erreichst du den Kuhstallweiher, an dessen Ufer du dir eine ausgiebige Pause gönnen kannst. Schon bald siehst du die ersten Häuser von Marktoberdorf vor dir. Über die Kurfürstenallee spazierst du dann in die Stadt ein. Der staatlich anerkannte Erholungsort im Allgäuer Alpenvorland gehört zu den höchstgelegenen Städten Bayerns. Gönne dir zum Abschluss der Etappe – beziehungsweise vielleicht sogar zum Abschluss des gemeisterten Fernwanderwegs – in einem Café im Ort ein cremiges Stück Torte oder lass dir in einem Gasthaus die regionale Küche schmecken. In der Stadt hast du zudem eine gute Auswahl an Unterkünften. Falls dein Wanderabenteuer hier endet, dann kannst du in Marktoberdorf in den Zug steigen.

    Mittelschwer
    03:05
    11,6 km
    3,7 km/h
    130 m
    130 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Zu Beginn der 23. Etappe begibst du dich an den Ostrand von Marktoberdorf, wo die imposante Kirche St. Martin steht. Nimm dir hier ruhig Zeit und sieh dich ein bisschen um. Der Weg heute ist nicht so weit. Anschließend gehst du nach Osten, wo der Weg bald in die Kurfürstenallee übergeht. Sie ist von alten Linden flankiert, die um die 200 Jahre alt sind.Etwa nach der Hälfte der Allee verlässt du diese Richtung Norden und durchstreifst mit wenig Auf und Ab die idyllische Allgäuer Landschaft zwischen grünen Wiesen, schattigen Wäldchen und malerischen Dörfern. Über Bertoldshofen und Burk beschreibt die Route einen Halbkreis. Dann triffst du auf das Ufer der Geltnach, dem du ein Stück folgst, bevor du über Liesewanger von Norden hinein nach Stötten am Auerberg wanderst.

    Mittelschwer
    04:10
    13,6 km
    3,3 km/h
    360 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Name des Ortes, in dem die Etappe beginnt, verrät schon, wo es heute hingeht: nämlich von Stötten am Auerberg auf den Auerberg. Dieser Berg darf deine Vorfreude wecken, denn er bietet von etwas über 1.000 Metern eine wunderschöne Weitsicht. Der Fuß seines langgezogenen Rückens reicht fast bis an den südlichen Ortsrand von Stötten. Dorthin begibst du dich und wanderst auf dem sogenannten Römerweg geradewegs immer auf dem Rücken empor. Bereits hier kannst du die Aussicht auf die Alpen genießen. Den Gipfel markiert die St.-Georgs-Kirche, darunter befindet sich eine Gaststätte.Anschließend geht es auf der anderen Seite über den Jägersteig wieder hinab. Von oben ist es dir vielleicht schon aufgefallen: In diesem Teil des Allgäus liegen zwischen den Wiesen und Wäldern viele kleine Weiler. Du folgst schmalen Straßen, auf denen wenig Verkehr herrscht, und Feldwegen durch einen Wechsel aus beschaulichen Dörfchen und Grünland. Diese kurzweilige Strecke bringt dich nach Lechbruck am See.

    Mittelschwer
    03:38
    13,8 km
    3,8 km/h
    170 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Es ist zwar schwer, sich am Grün des Allgäus sattzusehen, aber heute darfst du dich trotzdem auf eine blaue Abwechslung freuen. Denn an diesem Tag bestimmt das Wasser von zwei Flüssen deinen Tag. In Richtung Süden folgst du zunächst dem Lechufer. Du überquerst die erste Brücke und genießt die schönen Wege durch die Auenlandschaft. Sie bringen dich zu einer Staumauer, von der du einen herrlichen Blick nach Süden über den Premer Lechsee in Richtung Berge hast. Weiter geht es entlang des Ufers, bis von links ein anderer Fluss kommt. Hier mündet der Halblech in den Lech. Bei Küchele überquerst du das Wasser und steigst auf der anderen Seite ein Stück auf, weil es hier keinen Weg direkt am Ufer gibt. Schon bald gelangst du aber zurück an den Fluss, der dich zum Ort Halblech bringt. Hier endet die Etappe am südlichen Ortsrand.

    Mittelschwer
    04:11
    13,9 km
    3,3 km/h
    620 m
    160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dieser und auch auf den nächsten Etappen teilen sich die Wasserläufer und Himmelsstürmer auf der Allgäuer Wandertrilogie ihren Weg. Das erkennst du auch an der Markierung: Sie ist hier blau und rot hinterlegt. Während die Wasserläufer schon ein ganzes Stück weit gekommen sind, beginnen die Himmelsstürmer ihre Reise an diesem Tag. Egal, auf welcher Route du unterwegs bist, du kannst dich auf jeden Fall auf wunderschöne Wege und Ausblicke freuen.Du verlässt Halblech nach Süden und gewinnst am Fuß des Mühlschartenkopfs erst langsam an Höhe. Bald geht es aber auch schon wieder ein bisschen bergab. In einem bewaldeten Tal überquerst du den Halblech, folgst seinem Lauf kurz flussabwärts und wendest dich dann nach links, um die nächsten Kilometer an der Seite des Lobetalbachs zu wandern. Hier passierst du mehrere Stauseen, deren Ufer zu einer Pause einladen. Hinter dem Bockstallsee biegst du links ab. An der fotogenen Wanderfleck-Kapelle vorbei, beginnst du den letzten Aufstieg des Tages hinauf zu deinem Etappenziel, der Kenzenhütte.

    Schwer
    05:43
    10,3 km
    1,8 km/h
    800 m
    410 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute wird es alpin. Das heißt, es stehen herrliche Bergpfade und tolle Aussichten, aber auch ein paar Höhenmeter mehr auf dem Programm. Der Tag beginnt gleich mit einem knackigen Anstieg auf den Kenzensattel, wo du sogleich mit einem Ausblick auf mächtige Felsgipfel belohnt wirst. Nach einer kurzen Verschnaufpause auf recht ebenen Wegen, wartet schon der nächste Anstieg zum höchsten Punkt des Tages. Es folgt ein langgezogener Abstieg mit nur kurzen Gegenanstiegen.Hier oben bewegst du dich zwischen Felsen und Latschenkiefern. So hast du einen ungestörten Blick in die Ferne. Denk aber daran, auch darauf zu achten, wohin deine Füße treten. Unter dem Ahornsattel gilt es, ein Geröllfeld zu überwinden. Dann ist es schon nicht mehr weit bis zum Tegelberg, wo eine Hütte mit Essen und Betten auf dich wartet. Außerdem kannst du dich auf einen sagenhaften Blick über das Allgäu und seine Seen freuen.Wer es noch alpiner mag, kann auf dieser Etappe eine alternative Route wählen. Dafür steigst du von der Kenzenhütte Richtung Südosten auf und wanderst auf dem Kamm entlang über die Hochplatte. Am Gabelschrofen triffst du dann wieder auf die Hauptroute.

    Schwer
    04:08
    11,6 km
    2,8 km/h
    160 m
    1 050 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 28 ist ein besonderer Wandertag, der mit vielen Höhepunkten gespickt ist. Zuerst meisterst du den Abstieg vom Tegelberg über aufregende Wege. Unterwegs kannst du bereits das sehen, was du noch vor dir hast: die Königsschlösser von Füssen. Hier oben am Berg hältst du am besten noch mal inne und genießt die Aussicht auf Neuschwanstein und Hohenschwangau. Ungestörter wird der Ausblick nicht mehr!Vorbei an der berühmten Marienbrücke steigst du hinab zu den Schlössern und an den schönen Alpsee. An seinem Nordufer wanderst du bergauf auf dem herrlichen Alpenrosenweg durch einen Wald. Nun fehlt noch ein letzter kleiner Anstieg auf den Kalvarienberg mit seiner tollen Aussicht. Anschließend steigst du nach Füssen ab. Praktisch, dass diese Etappe an einem guten halben Tag zu schaffen ist. So hast du Zeit, dir die Schlösser genauer anzusehen oder am Etappenende noch einen gemütlichen Bummel durch die Altstadt von Füssen anzuhängen.

    Schwer
    06:12
    17,6 km
    2,8 km/h
    710 m
    650 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auch heute steht wieder eine atemberaubende Etappe auf dem Programm. Zwischen dem Hohen Schloss und dem Kloster St. Mang hindurch verlässt du Füssen. In Richtung Westen wanderst du auf dem Kobelweg auf einem bewaldeten Rücken entlang bis zu wunderschönen Alatsee, in dem sich bei ruhigem Wetter die Berggipfel spiegeln.Du folgst dem Seeufer und steigst auf der anderen Seite erst zur Salober-Alm und dann zum gleichnamigen Gipfel darüber auf. Mit einigem Auf und Ab folgst du der Bergkette bis unter die Ruine Falkenstein, die erhaben auf steil abfallenden Felsen thront. Entweder machst du hier noch einen Abstecher hinauf zu den alten Gemäuern oder du bewunderst sie aus der Ferne. Im Südhang steigst du vom Falkenstein ab, um dann über den Manzenberg nach Pfronten hinab zu wandern.

    Mittelschwer
    03:25
    10,8 km
    3,1 km/h
    660 m
    620 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du verlässt Pfronten nach Westen, um auf deinem heutigen Weg viele Wasserfälle zu bestaunen. Am Fuß der Berge angekommen, umgehst du diese zunächst in Richtung Norden. Beim Ortsteil Kappel biegst du links in den Wald hinein und wanderst durch die beeindruckende Höllschlucht. Nachdem du das Spiel vom Felsen und Wasser eingehend begutachtet hast, trittst du aus dem Wald auf eine Wiese, wo du die Kappeler Alp findest. Sie eignet sich perfekt für eine Mittagspause, denn die Hälfte des heutigen Weges hast du hier schon hinter dir.Anschließend geht es nur noch ein kleines Stück weiter bergauf. Kurz vor der Bergstation der Alpspitzbahn wendest du dich nach rechts und beginnst den Abstieg. Ein schöner Pfad entlang eines Gebirgsbaches mit Wasserfällen bringt dich hinab nach Nesselwang, wo die heutige Etappe ihr Ende findet. Den Wasserfallweg am Ende wanderst du morgen übrigens wieder hinauf. Falls du ihn dir also aufheben möchtest, kannst du auch die Bahn nach unten nehmen.

    Schwer
    05:16
    14,3 km
    2,7 km/h
    710 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 31 beginnt, wie die vorige aufgehört hat. Über den Wasserfallweg erklimmst du die Alpspitze. Auch heute hast du wieder die Möglichkeit, diesen Weg durch eine Bahnfahrt zu ersetzen. Oder du wählst eine der anderen Varianten auf den Nesselwanger Hausberg. An der Bergstation vorbei hast du in einer guten Viertelstunde den Gipfel erreicht. Genieße hier ruhig ausgiebig den Ausblick, denn der Hauptanstieg des Tages ist schon geschafft.Auf dem Bergrücken geht es nach Osten weiter bis zu einer roten Bank. Nimm dir auch hier noch mal ein bisschen Zeit für die Aussicht, denn ein Großteil des folgenden Abstiegs führt dich durch den Wald. Wo die Bäume dann langsam in freie Wiesen übergehen, erreichst du den Grüntensee. Vorbei am Kletterwald wanderst du auf den Uferweg weiter. Wirf hier mal einen Blick nach links. In der Ferne erhebt sich der Gipfel des Grünten, der unschwer an seinem Sendemasten zu erkennen ist. Ziemlich geradewegs nach Norden legst du die letzten Kilometer des Tages bis nach Oy-Mittelberg zurück.

    Schwer
    07:01
    24,1 km
    3,4 km/h
    550 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die heutige Etappe führt dich durch die liebliche Landschaft der Voralpen. Grüne Hügel und Wiesen sowie ein schöner Blick auf die Alpenkette bestimmen die Landschaft. Von Oy steigst du über Mittelberg auf das Burgkranzegger Horn. Von dort geht es durch einen kleinen Tobelweg hinab nach Petersthal und damit an den Rottachsees. Du folgst seinem Ufer ein kleines Stück. Wo der Fußweg direkt neben der Landstraße verläuft, gehst du noch ein Stückchen weiter und biegst dann hinter einer kleinen Brücke auf der anderen Seite der Straße links in den Wald ein. Obacht, denn diese Stelle ist leicht zu übersehen. Nun geht es durch einen Tobelweg wieder hinauf.Über recht gemütliche Wege wanderst du immer grob nach Westen. Vorbei am Geratser Wasserfall erreichst du so den Fuß des langgezogenen Rückens des Falkensteins. Diesem folgst du auf wunderschönen Waldpfaden bis zum Gipfel. Wo sich die Bäume teilen, kannst du herrliche Blicke auf die Berge und auch nach Norden genießen. Du bleibst immer oben auf dem Rücken und steigst so automatisch auf der anderen Seite wieder ab. Nun noch ein kurzer Schlenker nach links und schon bist du in Rettenberg.

    Schwer
    07:23
    19,2 km
    2,6 km/h
    1 010 m
    1 060 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wahrscheinlich hast du den Berg, den du heute besteigen wirst, in den letzen Tagen schon ausgiebig begutachtet. Direkt südöstlich von Rettenberg erhebt sich der Grünten, der sogenannte Wächter des Allgäus. Für viele Allgäuer ist er ein beliebtes Ausflugsziel und auch für Feierabendtouren der Berg der Wahl. Du besteigst ihn aber gleich nach dem Frühstück. Über Feldwege gehst du noch eine Kurve nach Wagneritz. Dort beginnt der steile, aber sehr schöne Aufstieg über die Alpe Kammeregg. Kurz vor dem Gipfel wird es felsig und einige Stellen sind mit Seilen abgesichert. Hast du diese überwunden, wartet eine atemberaubende Aussicht auf dich.Den Abstieg trittst du erst über den Rücken nach Westen und dann nach Süden an. Hier liegen gleich mehrere Hütten direkt an deinem Weg, sodass du einkehren kannst, wann immer du Hunger bekommst. Zum Abschluss des Tages durchquerst du die wunderschöne Starzlachklamm. Hier kannst du dir Zeit lassen und alles in Ruhe bestaunen, denn bis nach Burgberg sind es nur noch zwei Kilometer.

    Leicht
    02:00
    7,84 km
    3,9 km/h
    20 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe ist quasi ein Pausentag. Bis nach Sonthofen ist es nicht weit – bereits am Ortsrand von Burgberg kannst du die benachbarte Stadt sehen – und die paar Höhenmeter heute spürst du gar nicht. Die Etappe eignet sich auch, wenn du nur ein Teilstück der Wandertrilogie begehst, und zum Sonthofener Bahnhof möchtest.Du verlässt Burgberg nach Süden und wanderst bis ans Ufer der Ostrach, der du folgst, bis diese in die Iller mündet. Auf einem schönen Weg gehst du dann flussaufwärts. So läufst du auf die Berge zu, aus denen das Wasser kommt. Wo du auf einen Park stößt, wendest du dich nach links und wanderst bis ins Zentrum von Sonthofen.Solltest du direkt weitergehen wollen, kannst du auch gleich die nächste Etappe bis nach Gunzesried anhängen. Dafür lässt du die zweite Hälfte der Strecke weg und überquerst die Iller gleich auf der ersten Brücke, an der du vorbeikommst, in Richtung Gunzesried.

    Mittelschwer
    02:07
    7,36 km
    3,5 km/h
    180 m
    50 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Etappe lässt sich gut mit der vorherigen kombinieren, um an einem Tag das Illertal zu durchqueren und anschließend die Berge im Westen zu erkunden. Sie eignet sich auch als Anfangsetappe, wenn du nur ein Teilstück der Wandertrilogie gehen möchtest, denn am Startpunkt in Sonthofen gibt es einen Bahnhof.Zunächst wanderst du vom Stadtzentrum nach Westen bis an die Iller und folgst ihrem Lauf bis zu der Brücke, die auf der anderen Seite nach Bihlerdorf führt. Die Strecke bis hier überschneidet sich mit der vorherigen Etappe. Gleich auf der anderen Seite der Brücke wendest du dich nach links, steigst ein Stück den Hang hinauf, um dann wieder nach Norden zu gehen, wo du den Eingang des Gunzesrieder Tals erreichst. Über Halden geht es bergauf bis zur Gunzesrieder Ach, deren Lauf du auf schönen Wegen flussaufwärts bis ins Dorf Gunzesried folgst.

    Schwer
    03:59
    10,2 km
    2,6 km/h
    820 m
    230 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute entdeckst du die Nagelfluhkette, die sich bis hinter die österreichische Grenze erstreckt. Sie hat ihren Namen von dem für sie typischen Nagelfluhgestein. Das ist ein Konglomerat, es besteht also auf vielen einzelnen, kleinen Steinen, die durch ein anderes Gestein verbunden sind. Zunächst verlässt du Gunzesried wieder entlang der Ach in Richtung Tal. An der dritten Brücke wendest du dich aber nach links und steigst den Hang empor knapp unter den Gipfel des Mittag.Ab hier wanderst du stetig oben auf dem Kamm der Bergkette entlang. Der tatsächliche wie auch sprichwörtliche Höhepunkt des Tages ist der Steineberg. Seinen Gipfel kannst du über eine senkrechte Leiter erklimmen. Du kannst aber genauso gut außen herum gehen oder den Gipfel auch ganz auslassen. Weiter geht's über das Steinköpfle, hinter dem du nach Norden in die malerische Senke zur Alpe Gund absteigst.

    Mittelschwer
    03:23
    10,2 km
    3,0 km/h
    120 m
    860 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute geht es einen Großteil des Weges entspannt durchs Tal bergab. Mit schöner Aussicht folgst du der Route nach Nordosten. Rechts von dir siehst du den Kamm, auf dem du gestern entlang gewandert bist. Gegen Ende des Talwegs hast du die Möglichkeit, rechts durch den schönen Steigbachtobel mit seinen Wasserfällen zu gehen. So erreichst du bald das charmante Städtchen Immenstadt, das neben einer hübschen Altstadt auch einen Bahnhof zu bieten hat. Wenn du nur ein Teilstück der Wandertrilogie gehen möchtest, ist Immenstadt ein guter Start- beziehungsweise Endpunkt. Oder du machst hier einfach einen kurzen Abstecher zum Marienplatz und gönnst dir ein Eis, während du durch die Straßen wanderst.Du gehst einmal fast geradeaus durch Immenstadt und steigst auf der anderen Seite auf einen Hügel auf. Von hier hast du eine schöne Sicht über der Großen Alpsee, zu dem du sogleich absteigst. Kurz vorher passierst du noch den Kleinen Alpsee, an dem es ein Freibad gibt. Möchtest du dich abkühlen, kannst du am Großen Alpsee aber auch einfach so ins Wasser hüpfen.

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Collection Statistik

  • Touren
    29
  • Distanz
    412 km
  • Zeit
    127:08 Std
  • Höhenmeter
    11 710 m

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