Allgäu

Alpenvorland erleben – Wasserläufer auf der Allgäuer Wandertrilogie

© Allgäu GmbH, Erika Spengler

Alpenvorland erleben – Wasserläufer auf der Allgäuer Wandertrilogie

Wander-Collection von Allgäu

34

Touren

157:27 Std

505 km

14 950 m

Sprudelnde Wasserfälle, die in schwindelerregende Tiefen stürzen, spiegelglatte Seen, in denen sich die Berge spiegeln und geheimnisvolle Moore, in denen Wollgras und fleischfressende Pflanzen gedeihen: Auf der Wasserläufer-Route der Allgäuer Wandertrilogie entdeckst du die malerische Voralpenlandschaft. Dabei bewegst du dich zwischen lieblichen Hügeln und erklimmst auch einige der ersten großen Berge der Alpen.

Das Allgäu kannst du auf insgesamt 54 Etappen erleben: Die Wandertrilogie vereint drei Routen, die durch die vielfältigen Landschaften der urtümlichen Region führen. Alle drei sind mit demselben Zeichen, aber unterschiedlichen Farben markiert. Grün steht für die Wiesengänger, die durch den malerischen Norden des Allgäus wandern. Die Wasserläufer folgen der blauen Markierung entlang von Flüssen und zu bezaubernden Seen durch die bergige Voralpenlandschaft. Nach den roten Schildern richten sich die Himmelsstürmer. Sie erklimmen die hohen Gipfel der Allgäuer Alpen und genießen den weiten Blick hinab. Alle Etappen der drei Wege sind chronologisch nummeriert – die erste Etappe beginnt natürlich im Alpenvorland bei den Wiesengängern und die 54. Etappe ist das Finale der Himmelsstürmer-Route. Unterwegs überschneiden sich alle drei Touren und so sind einzelne Etappen Teil von zwei verschiedenen Routen.

Die Wasserläufer-Route verläuft in einer mittleren Höhenlage, sodass du bis auf wenige Ausnahmen jeden Abend in einem Ort mit Übernachtungsmöglichkeiten ankommst. Nur zwischen Halblech und Füssen sowie zwischen Gunzesried und Immenstadt nächtigst du auf Berg- oder Alphütten. Dieses besondere Erlebnis will im Voraus reserviert sein, denn hoch oben gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Betten. Auch in den Dörfern und Städten empfiehlt sich – vor allem in der Hauptsaison im Sommer – eine Buchung.

Insgesamt ist die Strecke der Wasserläufer gute 400 Kilometer lang. In unserer Collection startet die Rundtour in Marktoberdorf mit Etappe Nummer 23 und verläuft im Uhrzeigersinn durchs hügelige Alpenvorland und dann ansteigend direkt am Rand der Allgäuer Alpen entlang. Die Gesamtstrecke ist auf 26 Etappen aufgeteilt. Dazu kommen die sogenannten Verbindungen. Die Verbindungen starten oder enden in einem Ort mit Bahnhof, sodass du diese gut als erste oder letzte Etappe nutzen kannst, falls du nur ein Teilstück der Gesamtroute gehen möchtest. Aber auch sonst sind viele der Etappenorte an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. So kannst du dir ganz einfach ein Teilstück aussuchen und zum Beispiel nur eine Woche unterwegs sein. Dafür eignen sich unter anderem diese Abschnitte, von denen die meisten Start- und Endpunkte mit der Bahn zu erreichen sind:
- 6 Tage von Marktoberdorf nach Füssen
- 6 Tage von Füssen nach Sonthofen
- 5 Tage von Sonthofen nach Oberstaufen
- 5/6 Tage von Lindenberg/Scheidegg nach Durach:

Lindenberg und Scheidegg erreichst du mit dem Bus von den Bahnhöfen Röthenbach, Hergatz und Lindau. Oder du steigst am Bahnhof in Heimenkirch aus, läufst ein Stück nach Westen nach Meckatz und startest direkt in der Mitte von Etappe 41. In Durach hält eine Regionalbahn.

Mach die Allgäuer Wandertrilogie zu deinem Projekt! Wenn du nicht alle Etappen auf einmal gehst, kannst du immer wiederkommen und ein Stück des Weges weiterlaufen. Ruhige Seen, verspielte Wasserfälle und mächtige Flüsse erwarten dich.

Hier findest du die weiteren Collections der Allgäuer Wandertrilogie:
Wiesengänger: komoot.de/collection/977787
Himmelsstürmer: komoot.de/collection/954759

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:04
    11,5 km
    3,7 km/h
    130 m
    130 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Zu Beginn der ersten Etappe begibst du dich an den Ostrand von Marktoberdorf, wo die imposante Kirche St. Martin steht. Nimm dir hier ruhig Zeit und sieh dich ein bisschen um. Der Weg heute ist nicht so weit. Anschließend gehst du nach Osten, wo der Weg bald in die Kurfürstenallee übergeht. Sie ist von alten Linden flankiert, die um die 200 Jahre alt sind.

    Etwa nach der Hälfte der Allee verlässt du diese Richtung Norden und durchstreifst mit wenig Auf und Ab die idyllische Allgäuer Landschaft zwischen grünen Wiesen, schattigen Wäldchen und malerischen Dörfern. Über Bertoldshofen und Burk beschreibt die Route einen Halbkreis. Dann triffst du auf das Ufer der Geltnach, dem du ein Stück folgst, bevor du über Liesewanger von Norden hinein nach Stötten am Auerberg wanderst.

  • Mittelschwer
    04:09
    13,5 km
    3,3 km/h
    360 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Name des Ortes, in dem die Etappe beginnt, verrät schon, wo es heute hingeht: nämlich von Stötten am Auerberg auf den Auerberg. Dieser Berg darf deine Vorfreude wecken, denn er bietet von etwas über 1.000 Metern eine wunderschöne Weitsicht. Der Fuß seines langgezogenen Rückens reicht fast bis an den südlichen Ortsrand von Stötten. Dorthin begibst du dich und wanderst auf dem sogenannten Römerweg geradewegs immer auf dem Rücken empor. Bereits hier kannst du die Aussicht auf die Alpen genießen. Den Gipfel markiert die St.-Georgs-Kirche, darunter befindet sich eine Gaststätte.

    Anschließend geht es auf der anderen Seite über den Jägersteig wieder hinab. Von oben ist es dir vielleicht schon aufgefallen: In diesem Teil des Allgäus liegen zwischen den Wiesen und Wäldern viele kleine Weiler. Du folgst schmalen Straßen, auf denen wenig Verkehr herrscht, und Feldwegen durch einen Wechsel aus beschaulichen Dörfchen und Grünland. Diese kurzweilige Strecke bringt dich nach Lechbruck am See.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Mittelschwer
    03:36
    13,6 km
    3,8 km/h
    160 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Es ist zwar schwer, sich am Grün des Allgäus sattzusehen, aber heute darfst du dich trotzdem auf eine blaue Abwechslung freuen. Denn an diesem Tag bestimmt das Wasser von zwei Flüssen deinen Tag. In Richtung Süden folgst du zunächst dem Lechufer. Du überquerst die erste Brücke und genießt die schönen Wege durch die Auenlandschaft. Sie bringen dich zu einer Staumauer, von der du einen herrlichen Blick nach Süden über den Premer Lechsee in Richtung Berge hast.

    Weiter geht es entlang des Ufers, bis von links ein anderer Fluss kommt. Hier mündet der Halblech in den Lech. Bei Küchele überquerst du das Wasser und steigst auf der anderen Seite ein Stück auf, weil es hier keinen Weg direkt am Ufer gibt. Schon bald gelangst du aber zurück an den Fluss, der dich zum Ort Halblech bringt. Hier endet die Etappe am südlichen Ortsrand.

  • Mittelschwer
    04:11
    13,9 km
    3,3 km/h
    620 m
    160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dieser und auch auf den nächsten Etappen teilen sich die Wasserläufer und Himmelsstürmer auf der Allgäuer Wandertrilogie ihren Weg. Das erkennst du auch an der Markierung: Sie ist hier …

  • Schwer
    05:41
    10,3 km
    1,8 km/h
    800 m
    410 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute wird es alpin. Das heißt, es stehen herrliche Bergpfade und tolle Aussichten, aber auch ein paar Höhenmeter mehr auf dem Programm. Der Tag beginnt gleich mit einem knackigen Anstieg …

  • Schwer
    06:37
    13,7 km
    2,1 km/h
    1 120 m
    720 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wer Lust auf eine alpine Gratwanderung hat, wählt von der Kenzenhütte zum Tegelberg diese Variante über die Hochplatte. Dafür steigst du links hinauf Richtung Lösertaljoch, wanderst aber nicht ganz bis zum Sattel, sondern querst die Hänge nach rechts, um zum Kamm der Hochplatte aufzusteigen.

    Dort, wo es felsig wird, wird es auch spannend: Der Pfad folgt dem Grat über den Gipfel. Hier musst du auch mal Hand anlegen, einige Passagen sind mit Seilen gesichert. Dieser Abschnitt fordert volle Konzentration, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit von dir. Auch das Wetter sollte dir auf dieser Route hold sein. Im Abstieg kommst du am sogenannten Fensterl vorbei, einem Loch in den Felsen, das die grandiose Aussicht schön umrahmt.

    Nach einem weiteren Abstieg triffst du wieder auf die Hauptroute, die dich über den Ahornsattel und den Ahornreitweg zur Gipfelstation am Tegelberg bringt, wo eine gemütliche Hütte auf dich wartet.

  • Mittelschwer
    04:07
    11,5 km
    2,8 km/h
    160 m
    1 040 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 28 ist ein besonderer Wandertag, der mit vielen Höhepunkten gespickt ist. Zuerst meisterst du den Abstieg vom Tegelberg über aufregende Wege. Unterwegs kannst du bereits das sehen, was du noch vor dir hast: die Königsschlösser von Füssen. Hier oben am Berg hältst du am besten noch mal inne und genießt die Aussicht auf Neuschwanstein und Hohenschwangau. Ungestörter wird der Ausblick nicht mehr!

    Vorbei an der berühmten Marienbrücke steigst du hinab zu den Schlössern und an den schönen Alpsee. An seinem Nordufer wanderst du bergauf auf dem herrlichen Alpenrosenweg durch einen Wald. Nun fehlt noch ein letzter kleiner Anstieg auf den Kalvarienberg mit seiner tollen Aussicht. Anschließend steigst du nach Füssen ab. Praktisch, dass diese Etappe an einem guten halben Tag zu schaffen ist. So hast du Zeit, dir die Schlösser genauer anzusehen oder am Etappenende noch einen gemütlichen Bummel durch die Altstadt von Füssen anzuhängen.

  • Schwer
    06:09
    17,3 km
    2,8 km/h
    710 m
    650 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auch heute steht wieder eine atemberaubende Etappe auf dem Programm. Zwischen dem Hohen Schloss und dem Kloster St. Mang hindurch verlässt du Füssen. In Richtung Westen wanderst du auf dem Kobelweg auf einem bewaldeten Rücken entlang bis zu wunderschönen Alatsee, in dem sich bei ruhigem Wetter die Berggipfel spiegeln.

    Du folgst dem Seeufer und steigst auf der anderen Seite erst zur Salober-Alm und dann zum gleichnamigen Gipfel darüber auf. Mit einigem Auf und Ab folgst du der Bergkette bis unter die Ruine Falkenstein, die erhaben auf steil abfallenden Felsen thront. Entweder machst du hier noch einen Abstecher hinauf zu den alten Gemäuern oder du bewunderst sie aus der Ferne. Im Südhang steigst du vom Falkenstein ab, um dann über den Manzenberg nach Pfronten hinab zu wandern.

  • Mittelschwer
    03:24
    10,6 km
    3,1 km/h
    660 m
    610 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du verlässt Pfronten nach Westen, um auf deinem heutigen Weg viele Wasserfälle zu bestaunen. Am Fuß der Berge angekommen, umgehst du diese zunächst in Richtung Norden. Beim Ortsteil Kappel biegst du links in den Wald hinein und wanderst durch die beeindruckende Höllschlucht. Nachdem du das Spiel vom Felsen und Wasser eingehend begutachtet hast, trittst du aus dem Wald auf eine Wiese, wo du die Kappeler Alp findest. Sie eignet sich perfekt für eine Mittagspause, denn die Hälfte des heutigen Weges hast du hier schon hinter dir.

    Anschließend geht es nur noch ein kleines Stück weiter bergauf. Kurz vor der Bergstation der Alpspitzbahn wendest du dich nach rechts und beginnst den Abstieg. Ein schöner Pfad entlang eines Gebirgsbaches mit Wasserfällen bringt dich hinab nach Nesselwang, wo die heutige Etappe ihr Ende findet. Den Wasserfallweg am Ende wanderst du morgen übrigens wieder hinauf. Falls du ihn dir also aufheben möchtest, kannst du auch die Bahn nach unten nehmen.

  • Schwer
    05:14
    14,2 km
    2,7 km/h
    700 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 9 beginnt, wie die vorige aufgehört hat. Über den Wasserfallweg erklimmst du die Alpspitze. Auch heute hast du wieder die Möglichkeit, diesen Weg durch eine Bahnfahrt zu ersetzen. Oder …

  • Schwer
    06:59
    23,9 km
    3,4 km/h
    550 m
    670 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die heutige Etappe führt dich durch die liebliche Landschaft der Voralpen. Grüne Hügel und Wiesen sowie ein schöner Blick auf die Alpenkette bestimmen die Landschaft. Von Oy steigst du über …

  • Schwer
    06:52
    17,5 km
    2,5 km/h
    950 m
    1 000 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wahrscheinlich hast du den Berg, den du heute besteigen wirst, in den letzen Tagen schon ausgiebig begutachtet. Direkt südöstlich von Rettenberg erhebt sich der Grünten, der sogenannte Wächter des Allgäus. …

  • Leicht
    02:00
    7,84 km
    3,9 km/h
    20 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe ist quasi ein Pausentag. Bis nach Sonthofen ist es nicht weit – bereits am Ortsrand von Burgberg kannst du die benachbarte Stadt sehen – und die paar Höhenmeter heute spürst du gar nicht. Die Etappe eignet sich auch, wenn du nur ein Teilstück der Wandertrilogie begehst, und zum Sonthofener Bahnhof möchtest.

    Du verlässt Burgberg nach Süden und wanderst bis ans Ufer der Ostrach, der du folgst, bis diese in die Iller mündet. Auf einem schönen Weg gehst du dann flussaufwärts. So läufst du auf die Berge zu, aus denen das Wasser kommt. Wo du auf einen Park stößt, wendest du dich nach links und wanderst bis ins Zentrum von Sonthofen.

    Solltest du direkt weitergehen wollen, kannst du auch gleich die nächste Etappe bis nach Gunzesried anhängen. Dafür lässt du die zweite Hälfte der Strecke weg und überquerst die Iller gleich auf der ersten Brücke, an der du vorbeikommst, in Richtung Gunzesried.

  • Mittelschwer
    02:42
    9,60 km
    3,6 km/h
    190 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Verbindung bringt dich von Burgberg nach Gunzensried, wo du am nächsten Tag wieder in die neunte Etappe einsteigen kannst. Du durchquerst auf deinem Weg das Illertal und erkundest anschließend die Berge im Westen von Sonthofen zu erkunden.

    Zunächst wanderst du aus Burgberg heraus bis zum Ufer der Starzlach. Der Fluss begleitet dich du bis zu seiner Mündung in die Iller in Sonthofen. Du folgst ihrem Lauf bis zu der Brücke, die auf der anderen Seite nach Bihlerdorf führt.

    Gleich auf der anderen Seite der Brücke wendest du dich nach links, steigst ein Stück den Hang hinauf, um dann wieder nach Norden zu gehen, wo du den Eingang des Gunzesrieder Tals erreichst. Über Halden geht es bergauf bis zur Gunzesrieder Ach, deren Lauf du auf schönen Wegen flussaufwärts bis ins Dorf Gunzesried folgst.

  • Schwer
    06:01
    17,3 km
    2,9 km/h
    990 m
    270 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute entdeckst du die Nagelfluhkette, die sich bis hinter die österreichische Grenze erstreckt. Sie hat ihren Namen von dem für sie typischen Nagelfluhgestein. Das ist ein Konglomerat, es besteht also …

  • Schwer
    07:28
    22,5 km
    3,0 km/h
    790 m
    810 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Burgberg kannst du auch gleich nach Immenstadt wandern und eine Nacht auf der Alpe Gund auslassen. Somit sparst du dir einen Tag. Durch das Illertal würde ein noch direkterer …

  • Mittelschwer
    03:24
    10,2 km
    3,0 km/h
    120 m
    860 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute geht es einen Großteil des Weges entspannt durchs Tal bergab. Mit schöner Aussicht folgst du der Route nach Nordosten. Rechts von dir siehst du den Kamm, auf dem du …

  • Mittelschwer
    02:56
    9,89 km
    3,4 km/h
    340 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wenn dir die elfte Etappe mit knapp 20 Kilometern zu lang ist, kannst du alternativ die Strecke auf zwei Tage aufteilen. Dazu wanderst du am ersten Tag auf dieser gemütlichen Etappe mit herrlichen Ausblicken. Am Ostufer des Großen Alpsees wanderst du gen Norden, überquerst die Gleise und beginnst sogleich den Aufstieg Richtung Zaumberg. Du hast genug Zeit, die Aussicht über das Wasser und die Nagelfluhkette zu genießen. Bleib also ruhig noch einmal mehr stehen und genieße das Panorama.

    Von Zaumberg geht es dann etwas gemächlicher bergauf in Richtung Westen. Unterwegs kommst du direkt an zwei Hütten vorbei, auf denen du eine leckere Brotzeit bekommst. An der Pfarralpe beginnt der Abstieg, der teilweise recht steil direkt hinab nach Missen-Wilhams führt, wo die heutige Etappe ihr Ende findet.

    Am zweiten Tag wanderst du dann weiter bis nach Oberstaufen, wo du wieder auf die zwölfte Etappe triffst. Die Route nach Oberstaufen findest du hier: komoot.de/tour/216106463

  • Mittelschwer
    04:56
    16,8 km
    3,4 km/h
    450 m
    510 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Verbindung ist die „Route der Höhen”. So heißen nämlich die Erhebungen entlang des Bergrückens, den du heute abwanderst. Unterwegs laden viele Aussichtspunkte zu kleinen Pausen ein. Von Missen-Wilhams geht es auf bekanntem Wege wieder hinauf zur Pfarralpe und dann immer entlang des Kammes nach Westen. So erreichst du die erste Höhe, die Thaler Höhe.

    Die schmalen, wurzeligen Pfade sind ein Genuss. So vergeht die Zeit wie im Flug und du erreichst den höchsten Punkt des Tages, die Salmaser Höhe. Von hier steigst du Richtung Norden ab und bleibst dann auf dem Rücken, der sich in einer Rechtskurve nach Westen zieht. Hier reihen sich drei weitere Höhen aneinander. Der letzte Abstieg beginnt an der Oberen Gsängalpe. In mehreren Kehren bringt dich der Weg zuerst in den Oberstaufner Ortsteil Kalzhofen und dann weiter ins Zentrum.

  • Mittelschwer
    03:16
    10,8 km
    3,3 km/h
    380 m
    330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Um Oberstaufen zu verlassen, wendest du dich nach Westen. Gleich am Ortsrand beginnt der erste Aufstieg des Tages, bei dem aber nur 150 Höhenmeter zu überwinden sind. Diese werden auch sogleich mit einer schönen Aussicht zum Hochgrat, dem höchsten Berg der Nagelfluhkette belohnt. Anschließend geht es wieder hinab und an ein paar Häusern vorbei. Du querst die Landstraße zweimal und machst dich an den nächsten kleinen Aufstieg.

    Hier auf dem Hügel werden im Winter die Dorflifte betrieben. Diese Mini-Skigebiete mit Schleppliften erfreuen sich im Allgäu vor allem bei Familien nach wie vor großer Beliebtheit. Nach dem Abstieg lohnt sich auf jeden Fall ein Abstecher zum Kräutergarten Artemisia. Hier gibt es auch ein hübsches Café, wo es leckeren Kuchen und Kaffee gibt. Anschließend bringt dich ein Waldweg bis vor die Tore von Oberreute, wo du für die Nacht einkehrst.

Dir gefällt diese Collection?

Kommentare

    loading

Collection Statistik

  • Touren
    34
  • Distanz
    505 km
  • Zeit
    157:27 Std
  • Höhenmeter
    14 950 m

Dir gefällt vielleicht auch

Allgäu

Alpenvorland erleben – Wasserläufer auf der Allgäuer Wandertrilogie