Quellen, Bergbau, Gipfel – eine BergZeitReise durch die Steiermark

Wander-Collection von Nadine

Unzählige Quellen, springende Gämse, Bergbau und Steirisches Wurzelfleisch: Auf deiner BergZeitReise erlebst du einzigartige Naturschätze, besondere Kulturlandschaften und kulinarische Spezialitäten. Diese Weitwanderung führt dich auf 18 Tagesetappen, mehr als 300 Kilometern und 16.000 Höhenmetern durch die Berge der Hochsteiermark. Wichtige Wegpunkte der Rundtour sind der Hochschwab, der Naturpark Mürzer Oberland mit Veitsch, Schneealm und Rax, die Fischbacher Alpen mit dem Gipfel des Stuhlecks und die Bergwelt rund um die Städte Kapfenberg, Bruck an der Mur und Leoben mit Rennfeld und Mugel.

Die Mehrtagestour führt dich durch die im Norden der Steiermark gelegene Hochsteiermark – vom Hochschwab bis hin zur Waldheimat des bekannten Schriftstellers Peter Rosegger. Die BergZeitReise ist ein Teil des steirischen Weitwanderweges „Vom Gletscher zum Wein“, der vom Dachstein bis ins Weinland im Süden der Steiermark führt. Egal ob die wild-romantische Berglandschaft oder das sanfte Mittelgebirge, bei der BergZeitReise stehen mehrere Varianten zur Auswahl – welche du wählst oder ob du den ganzen Weg gehen willst, entscheidest du ganz allein.

Unter dem Motto „Gehen wir langsam, wir haben Zeit“ präsentiert sich der Weitwanderweg BergZeitReise, der durch eine der vielfältigsten Regionen Österreichs führt. Zwischen Tradition und Innovation tauchst du in die spannende Vergangenheit und herausfordernde Zukunft der Hochsteiermark ein. Zahlreiche Schauplätze entlang der Route zeigen auf, wie sehr der Reichtum an Bodenschätzen die Landschaft und ihre Menschen geprägt hat. So ist der Mittelpunkt der Eisenerzer Alpen der Erzberg, der für die Montangeschichte und den traditionellen Bergbau bekannt ist. Einheimische nennen ihn gerne den „Steirischen Brotlaib“. Doch auch Leoben, Bruck an der Mur, Kapfenberg, Kindberg und Mürzzuschlag sind noch heute für die Erzeugung von hochwertigen Eisen- und Stahlprodukten bekannt.

Die Tour ist äußerst abwechslungsreich – liebliche Almen wechseln sich ab mit alpinen Steigen und romantischen Wäldern. Auf alpineren Abschnitten sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Teilweise sind aber Umgehungen möglich, die ihrerseits mehr Strecke und damit auch mehr Zeit verlangen. Andere Etappen erfordern mehr als 1.000 Höhenmeter im Aufstieg und auf einigen Abschnitten auch im Abstieg. Wir empfehlen dir die Mitnahme von festem Schuhwerk, einer Regenjacke und Teleskopstöcken, um deine Knie zu schonen. Informiere dich außerdem vor deiner Tour über die jeweiligen Bedingungen vor Ort.

Einkehrmöglichkeiten gibt es auf allen Touren, trotzdem schadet es nicht, einen Riegel dabei zu haben, um bei akutem Hunger schnell Energie zu tanken. Tipp: Nimm eine Trinkflasche mit, denn auf den meisten Etappen befinden sich Quellen am Wegesrand. Hier kannst du deine Flasche mit kaltem, klarem Quellwasser auffüllen. In der Hauptsaison lohnt es sich, deinen Schlafplatz auf den gemütlichen Berghütten vorher zu reservieren.

Start und Ziel der BergZeitReise ist in Eisenerz. Zubringerwege zu dieser Rundreise durch die Hochsteiermark gibt es von Mariazell, Tragöß und Mautern. Nach Eisenerz kannst du gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen: Fahre dafür mit dem Zug bis nach Leoben. Von dort geht es mit dem Bus 820 weiter nach Eisenerz.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    07:17
    22,9 km
    3,1 km/h
    1 200 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit 22,9 Kilometern und 1200 Höhenmetern hat es Etappe 1 der BergZeitReise in sich. Sie führt aus der Bergmannsstadt Eisenerz über den beeindruckenden Leopoldsteinersee, weiter über die Almen des westlichen Hochschwabstocks zum Hochschwab und abschließend zur Sonnschienhütte auf 1.526 Metern am Fuße des markanten Ebensteins. Eingerahmt von den imposanten Gipfeln der Hochschwabgruppe ist die erste Etappe der BergZeitReise ein lohnender Auftakt für deine Mehrtagestour. Die Erzberg-Stufenpyramide liegt direkt auf deinem Weg und bietet einen imposanten Einblick ist die Geschichte des Erzabbaus. Es handelt sich um den größten Erztagebau Mitteleuropas. Wenige Kilometer vor deiner Unterkunft lohnt sich noch ein Abstecher in die romantische Androth-Alm. Nach einem kühlen Bier lassen sich die letzten Meter einfach bewältigen, bevor du dann glücklich am Ende deines ersten Tages ein zünftiges Abendessen auf der Sonnschienhütte einnimmst.

    Schwer
    05:05
    11,9 km
    2,3 km/h
    860 m
    240 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf Etappe 2 der BergZeitReise wirst du aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Ein wundervoller Bergsee, eine romantische Almlandschaft und beeindruckendes Hochgebirge werden dir den Tag versüßen. Von der Sonnschienalm führt der Nordalpenweg durch das Hochschwabmassiv: Über die Sackwiesen- und Häuselalm wanderst du auf den Gipfel des Hochschwabs (2.277 m) und weiter zum Schiestlhaus. Das Gebiet zeichnet sich durch einen großen Wasserreichtum aus und speist Wien und Graz mit köstlichem Hochquellwasser. Doch der Reichtum hört hier nicht auf. Die Chance darauf, Gamsen zu sehen, ist am Hochschwab besonders hoch, weil das Gebiet den höchsten Gamsbestand im Alpenraum aufweist. Zudem genießt du auf deiner Wanderung Fernsicht bis zum Dachsteingletscher.Die technisch einfache Wanderung über das Hochschwabplateau wird nur bei Schlechtwetter und Nebel etwas anspruchsvoller, weil dann die Orientierung erschwert ist. Die zweite Etappe der BergZeitReise kann auch aus dem Salzatal über die Nordseite des Hochschwabs erreicht werden. Start hierfür ist der Ort Wildalpen.

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  • Schwer
    04:45
    12,7 km
    2,7 km/h
    100 m
    1 260 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Eindrucksvolle Felslandschaft und urige Berghütten: Auf den Spuren Erzherzog Johanns geht es auf Etappe 3 vom Hochschwab abwärts nach Seewiesen. Der Weg führt entlang des Nordalpenwegs vorbei am Rotgangkogel und durch die Voisthalergasse, ehe du den Höllkampl und die Florlhütte erreichst. In östlicher Richtung wird das Seetal gequert, bis du schließlich über den Seetalsattel in Seewiesen ankommst.Einst prägte ein großer See diese Landschaft. Durch Trockenlegung wurde Seewiesen zu einem heute beschaulichen, kleinen Ort mit einer berühmten Pfarrkirche (St. Leonhard). Durch die Lage am Fuß des Hochschwabs wird Seewiesen auch als steirisches Heiligenblut bezeichnet. Erzherzog Johann, der steirische Prinz, startete 1803 von Seewiesen aus zur ersten touristischen Besteigung des Hochschwabs – ein Denkmal erinnert noch an diese alpinistische Tat.

    Schwer
    07:00
    19,8 km
    2,8 km/h
    1 370 m
    540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf Etappe 4 erwanderst du besonders viele Almen – Romantik und viele urige Einkehrmöglichkeiten sind hier also vorprogrammiert. Eine Stärkung hier und da ist sicher auch angebracht, weil du auf 19,8 Kilometern insgesamt 1.370 Höhenmeter im Aufstieg bewältigst. Die Schwierigkeiten halten sich in Grenzen, dennoch fordert die Tour eine gute Kondition von dir.Von Seewiesen geht es hinauf auf die Seebergalm und weiter über die Göriacher Alm und die Handhütte zur Turnauer Alm. Von dort wanderst du weiter bis zum Gasthof Scheikl und hinauf auf den Lahnboden, ehe du das Etappenziel, das Graf-Meran-Haus auf 1.836 Metern, erreichst. Hier erwartet dich ein Traumpanorama zum Staunen!Die Tour startet in Seewiesen und führt gemütlich bis zur Seebergalm hinauf. Durch das Lappental erreichst du zuerst auf einer Forststraße, dann auf einem Almsteig, die Göriacher Alm. Wenn du noch genug Motivation übrig hast, dann kannst den Turnauer Hochanger erklimmen – das ist aber nur wirklich ausdauernden Bergsportlern empfohlen, sonst wird es auf den folgenden Höhenmetern sehr anstrengend. Weiter geht es, fast eben, bis zu den Hütten der Turnauer Alm am Fuß des Rauschkogels. Nördlich an diesem vorbei führt der Weg weiter zur Rotsohlalm. Dann gelangst du über die Schalleralm zum Gashof Scheikl.Tipp: Sehr trittsichere Wanderer erreichen das Graf-Meran-Haus direkt von der Rotsohlalm über den Teufelsteig.Exkurs: Das Veitschtal ist stark durch den Bergbau geprägt. Bereits ab dem Mittelalter wurden in und um Veitsch Metalle wie Eisen, Kupfer und Mangan aber auch Graphit abgebaut. Zu weltweiter Bekanntheit der Gemeinde Veitsch führte aber der Fund von Magnesit im Jahr 1881. Falls du dich für Bergbau interessierst, empfiehlt sich ein Besuch des Magnesitwanderwegs.

    Schwer
    05:49
    18,1 km
    3,1 km/h
    350 m
    1 450 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 5 beeindruckt mit atemberaubenden Ausblicken und gemütlichen Einkehrmöglichkeiten. Vom Graf-Meran-Haus führt der Weg über Almgelände und durch Waldgebiete auf den Ramkogel und weiter über das Veschbachtörl und die Arzbachhöhe bis nach Neuberg an der Mürz. Es handelt sich zwar um eine einfache, jedoch recht lange Etappe mit 1.450 Höhenmetern und 18,1 Kilometern im Abstieg.Von der recht alpinen Veitsch mit der weiten Hochfläche geht es über die im Sommer bewirtschafteten Kleinveitschalmhütten waldreich bergab in das obere Mürztal. Dort, an der Mürz, wartet mit dem Stift Neuberg dann ein echter kulturhistorischer Höhepunkt auf dich. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der benachbarten Glasmanufaktur.

    Schwer
    04:30
    10,0 km
    2,2 km/h
    1 120 m
    90 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf Etappe 6 erwartet dich Kultur, frisches Quellwasser und ganz viel unberührte Natur. Von Neuberg geht es steil bergauf in das Herz des Naturparks Mürzer Oberland – auf die wunderschöne Schneealm mit ihren zahlreichen, meist bewirtschafteten Almen. Genauer führt der Weg aus Neuberg an der Mürz über den Rudolfsteig in den Karlgraben, von wo aus es weiter auf das Karleck und in Richtung Michlbauerhütte zum Schneealpenhaus am Schneealm Plateau geht.Wer sich trotz der knackigen Tour noch ein wenig Zeit in Neuburg an der Mürz nehmen möchte, dem empfiehlt sich ein Besuch in der Glasmanufaktur „Kaiserhof“. Seit Sommer 2010 wird hier wieder hochwertiges und kunstvolles Farbglas hergestellt und seit vielen Jahren bilden die „Neuberger Kulturtage“ eine der wichtigsten Kulturinitiativen der Region.

    Schwer
    05:46
    12,5 km
    2,2 km/h
    850 m
    810 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute wird es richtig alpin. Auf dich warten ein steiler Abstieg, ein fordernder Aufstieg, ein versicherter Steig auf einen aussichtsreichen Gipfel und ein Schutzhaus mit Panoramagarantie.Du startest auf der Schneealmhochfläche, überquerst diese und wanderst bei der BIO Almkäserei Lurgbauer abwärts über den Ameisbühel zum Nasskamm. Die steilsten Stellen kannst du auf einer kurzen Ausweichvariante über die sogenannte Karlalm (nicht bewirtschaftet) umgehen.Am Nasskamm geht es wieder steiler bergauf. Im rechten Teil führt dich ein versicherter Steig durch die Felsabstürze hinauf zur Rax-Hochfläche. Das Gipfelkreuz befindet sich in einer Höhe von 2.007 Meter. Von hier aus erblickst du das nahe gelegene Karl-Ludwig-Haus, deine Herberge für die Nacht. Das Schutzhaus erreichst du in rund 15 Minuten.Auf dieser Etappe ist Trittsicherheit gefordert, weil du auf teils ausgesetzten und teilweise versicherten Felspassagen unterwegs bist. Falls dir dies zu anspruchsvoll ist, kannst du die schwierigen Passagen über Altenberg/ Fax und den Gasthof Moussa umgehen. Das dauert zwei bis drei Stunden länger.

    Schwer
    06:13
    16,9 km
    2,7 km/h
    580 m
    1 680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf Etappe 8 verlässt du die Felsregionen der Rax und wendest dich den sanfteren Bergen zu. Du überquerst die Mürztaler Bergwelt und gelangst auf einem waldreichen Weg nach Mürzzuschlag.Über den Siebenbrunnenkessel führt der Weg vorbei am Waxriegelhaus zum Preiner Gscheid und weiter zur Paulinenquelle. Auf der Großen Scheibe geht es schließlich zur Franzlbauerwand, ehe du über das Tiefental Mürzzuschlag erreichst. Es handelt sich hierbei um eine lange, aber einfache Etappe mit vielen Bergab-Passagen. Teleskopstöcke zum Knie-Schonen sind geradezu Pflicht!

    Schwer
    07:39
    22,0 km
    2,9 km/h
    1 260 m
    350 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf Etappe 9 erwarten dich tolle Aussichten, ein grandioses Gipfelerlebnis und ein beeindruckende Kirche. Aus Mürzzuschlag führt der Weg vorbei am Schloss Sommerau nach Spital am Semmering und steil hinauf auf das Hocheck und das Stuhleck. Über das Geiereck erreichst du schließlich den Bergzug Pretul und das gemütliche Peter-Rosegger-Haus.Auf der langen, aber einfachen Tal- und Bergwanderung überwindest du 1.250 Höhenmeter und 22 Kilometer. Die Gegend ist als Wiege des Skitourismus bekannt. Denn das Stuhleck gilt als erster mit Skiern bestiegene Gipfel der Alpen. Mürzzuschlag beheimatet deswegen auch das FIS Wintersportmuseum, die größte Wintersport-Gerätesammlung der Welt.Zudem zählt das Stuhleck zu den schönsten Aussichtspunkten der Ostalpen, weil du an schönen Tagen rund ein Drittel des gesamten österreichischen Staatsgebietes von hier aus überblicken kannst. Vom Gipfel sind es noch etwa zwei Stunden bis zum Rosegger-Schutzhaus und einem leckeren Abendessen.

    Schwer
    07:25
    24,1 km
    3,2 km/h
    640 m
    1 260 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 10 führt aussichtsreich auf die Jägerhöhe und weiter zum Auenhof am Alpl. Schließlich erreichst du den sagenumwobenen Teufelstein und bald darauf Fischbach , den höchsten Ort der Oststeiermark. Die Etappe ist mit 23,7 Kilometern sehr lang und führt mit 1.210 Höhenmetern im Abstieg hauptsächlich bergab. Auf deiner Etappe gelangst du vom alpinen Teil der Steiermark durch die Waldheimat direkt in den höchstgelegenen Ort der Oststeiermark, nach Fischbach.Die aussichtsreiche Tour führt dich genussvoll über die Hochzüge der Fischbacher Alpen und ist dabei technisch unschwierig. Die Fischbacher Alpen sind ein sanfter, langgestreckter, wald- und almenreicher Gebirgszug mit Mittelgebirgscharakter. Auf dem ersten Teil der Tour wanderst du an zahlreichen Windrädern vorbei, die auf dem exponierten Bergrücken volle Arbeit leisten. Später gelangst du zu wichtigen Stätten von Peter Rosegger, einem bedeutenden österreichischen Poeten und Schriftsteller, der die Gegend im 19. Jahrhundert prägte. Da wäre zum Beispiel die Waldschule, die Rosegger einst für Bauernkinder der Gegend errichten ließ oder Roseggers Geburtshaus.Schließlich wanderst du weiter zum Teufelstein, von wo es dann bergab bis in das malerische Dorf Fischbach auf genau 1.000 Metern Seehöhe geht.

    Schwer
    07:15
    23,1 km
    3,2 km/h
    590 m
    1 030 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 11 ist äußerst abwechslungsreich – du durchwanderst mächtige Wälder, aussichtsreiche Wiesen und gelangst nach Kindberg, eine Stadt mit Herz. Insgesamt überwindest du 590 Höhenmeter im Aufstieg und 1030 im Abstieg und wanderst 23,1 Kilometer. Du bewegst dich auf dieser Etappe vor allem auf dem bekannten Mariazeller Wallfahrtsweg 06, nur bei Kindberg verlässt du diesen Weg. Kindberg selbst ist eine der schönsten Kleinstädte der Hochsteiermark und immer einen Besuch wert. Der 24 Meter hohe Zunftbaum ist das Wahrzeichen der Stadt. Auch der Kalvarienberg lädt zu einem Besuch ein. Er zählt zu den schönsten seiner Art in Österreich. Auf deinem Streifzug durch die Stadt entdeckst du außerdem die Georgibergkirche hoch über der Stadt.

    Schwer
    10:56
    33,1 km
    3,0 km/h
    1 540 m
    1 480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die heutige Etappe ist die längste und anstrengendste. Auf 33,1 Kilometern überwindest du ganze 1.540 Höhenmeter. Das verlangt einen sehr frühen Start. Falls es dir unterwegs doch zu viel wird, kannst du auch am Pogusch übernachten.Nach einem atemberaubenden Sonnenaufgang über dem Mürztal startest du in Richtung Pogusch. Über die Töllamoaralm und die weiten Wälder der Mürztaler Berge erreichst du nach gut drei Stunden den Pogusch mit dem bekannten Wirtshaus Steirereck und dem Bründlweg. Diesem folgst du auch kurz, bevor du dann zur aussichtsreichen Zöberer Höhe abzweigst. Von dieser geht es bergab bis nach Kapfenberg mit der schon weithin sichtbaren Burg Oberkapfenberg. Deine zünftige Mahlzeit am Abend hast du dir heute wirklich verdient! Wohl bekomm's!

    Schwer
    07:09
    19,1 km
    2,7 km/h
    1 210 m
    1 240 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 13 hält heute zwei Städte und einen beeindruckenden Gipfel für dich bereit. Auf 19,1 Kilometern legst du 1.200 Höhenmeter in Auf- und Abstieg zurück. Der Gipfel des Rennfelds selbst zählt zu den schönsten Aussichtspunkten der gesamten Hochsteiermark und bietet ein Panorama vom steirischen Thermenland bis in die Gletscherregion von Dachstein und Tauern.Du startest in Kapfenberg und wanderst zunächst zur Burg Oberkapfenberg. Von dort geht es über den malerischen Wallfahrtsort Frauenberg mit seiner sehenswerten Wallfahrtskirche direkt auf den Rennfeldgipfel. Deine Etappe endet heute in dem Ort Bruck an der Mur mit einer der schönsten Innenstädte der Steiermark. Dort kannst du unter anderem den Uhrturm, das Rathaus mit Arkadenhof, die Mariensäule am Hauptplatz und den Eisernen Brunnen besichtigen.

    Schwer
    06:44
    17,1 km
    2,5 km/h
    1 510 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Aus einer der schönsten historischen Innenstädte führt Etappe 14 heute auf einen der schönsten hochsteirischen Aussichtsgipfel – die Mugel. Die abwechslungsreiche, etwas längere Tour umfasst 17,1 Kilometer und 1.510 Höhenmeter im Aufstieg. Die Wanderung ist unschwierig und führt von Bruck an der Mur bis auf die Mugel, den Hausberg von Leoben.Startpunkt ist das Zentrum von Bruck an der Mur vor dem gotischen Kornmesserhaus. Durch das öffentlich zugängliche Naturschutzzentrum im Weitental wanderst du bis auf den Brucker Hochanger. Von dort geht es in einem Auf und Ab durch Hochwälder und über aussichtsreiche Bergwiesen bis auf das Rosseck. Nun abwärts, wieder aufwärts und die Mugel mit dem neuen Schutzhaus ist erreicht. Bei einem erfrischenden Getränk genießt du von hier aus den wohlverdienten Feierabend!

    Mittelschwer
    03:21
    10,3 km
    3,1 km/h
    70 m
    1 140 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 15 führt über 1140 Höhenmeter und 10,3 Kilometer fast ausschließlich bergab und bietet deinen müden Aufstiegsbeinen einen Verschnaufpause. Dein Weg führt dich vom Hausberg der Leobener in die zweitgrößte Stadt der Steiermark – Leoben. Die Stadt ist Heimat des bekanntesten Bieres Österreichs und der Montanuniversität, einer der renommiertesten Universitäten des Landes.Die Aussichtswarte auf der Massenburg, deren erste Anlage auf das neunte Jahrhundert zurückreicht, bietet einen herrlichen Blick über Leoben. Auf deinem Weg kommst du zudem an Spitz Christi vorbei – ein markanter Wegpunkt, von dem aus du auch einen schönen Blick ins Tal hast.Die kurze Etappe ermöglicht dir einen lohnenswerten Altstadtbummel durch Leoben mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten. Allerorts wird auf die bergmännische Vergangenheit der Stadt hingewiesen. In der Kunsthalle Leoben kannst du dich von spannenden Exponaten begeistern lassen. Besonders lohnenswert ist ein Spaziergang auf die Aussichtswarte auf der Massenburg. Sie bietet einen herrlichen Blick über Leoben.

    Schwer
    05:41
    18,7 km
    3,3 km/h
    640 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 16 ist im Vergleich zu den anderen Etappen entspannt, weil du nur 640 Höhenmeter überwindest, aber dennoch 18,7 Kilometer zurücklegst. Du wanderst auf sanften Wegen von Leoben nach Trofaiach. Das Panorama ist bezaubernd. Der Blick auf den mächtigen Reiting und die Eisenerzer Alpen ist auf dieser Wanderung dein Begleiter.Von Leoben geht es, am großen Steinbruch vorbei, über den etwas wenig schmeichelhaft bezeichneten Galgenberg und die Niederung zum Trabocher See. Hier lohnt sich eine längere Pause, weil du rund um den See ein großes Freizeitangebot vorfindest. Natürlich kannst du auch einfach bei einem kühlen Getränk den Blick auf den schönen See genießen oder einen Sprung ins Wasser wagen. Später wanderst du durch Gausendorf und erreichst Trofaiach – dein heutiges Ziel.

    Schwer
    07:29
    19,9 km
    2,7 km/h
    1 570 m
    110 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 17 ist die vorletzte Etappe auf der BergZeitReise und weist teilweise alpinen Charakter auf. Auf dem Weg von Trofaiach zum Eisenerzer Reichenstein überwindest du 19,5 Kilometer und 1.550 Höhenmeter, jedoch nur angenehme 110 Höhenmeter bergab. Dieser Abschnitt ist anspruchsvoll, weil er durch alpines Gelände führt und Trittsicherheit erfordert.Der Eisenerzer Reichenstein zählt zu den schönsten, aber auch zu den eher alpinen Aussichtsgipfeln der Hochsteiermark. Zunächst wanderst du gemütlich von Trofaiach über Hafning bis zur Hirnalm. Dort wird es steiler und steiler, bis es zuletzt über schmale Bergwege aufwärts zum Reichensteinhaus und zum nahegelegenen Gipfel geht. Bevor du dein Nachtlager auf der urigen Hütte beziehst, genießt du ein atemberaubendes Bergpanorama und ein kühles Bier.

    Schwer
    07:55
    20,3 km
    2,6 km/h
    580 m
    2 000 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 18 ist die letzte auf deinem Weg durch die Hochsteiermark. Die Tour fordert dich auf verschiedene Weise: Zum Einen legst du 21,1 Kilometer zurück und überwindest 580 Höhenmeter im Aufstieg und ganze 2.000 Höhenmeter im Abstieg. Zudem handelt es sich bei Etappe 18 um eine alpine Bergtour mit versicherten und ausgesetzten Wegpassagen, bei denen Trittsicherheit unbedingt nötig ist. Falls du dir das nicht zutraust, ist alternativ der direkte Abstieg vom Reichenstein zum Präbichl möglich.Bei dem Finale der BergZeitReise geht es alpiner zu – und du genießt zum Abschluss ein atemberaubendes Panorama. Der Weg beginnt am Reichsteinhaus und führt anfangs gen Westen auf einem Geländerücken. Ein paar felsige Stellen überwindest du mit Hilfe von Seilversicherungen im Abstieg. Dann geht es steil bergab in Richtung Eisenerzer Ramsau. Diese durchwanderst du talauswärts, bis du Eisenerz erreichst – den Start- und Zielpunkt der BergZeitReise.Bitte beachte, dass du immer auf dem markierten Weg bleibst und zwischen Reichstein und Ramsau keine Abkürzungen beim Abstieg vornimmst. Denn diese führen zumeist in unwegsames Gelände.

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Collection Statistik

  • Touren
    18
  • Distanz
    332 km
  • Zeit
    117:57 Std
  • Höhenmeter
    16 050 m

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